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ARD-Radios ab August in DAB+

Die ARD beteiligt sich ab 1. August mit ihrem Radio-Angebot am Neustart des "Digitalradios" in Deutschland. Parallel zum Sendestart eines bundesweiten Angebots privater Sender und den drei Programmen des Deutschlandradios, die im Standard DAB+ verbreitet werden, wollen auch die Landesrundfunkanstalten der ARD eigene Programme in DAB+ anbieten.

Je nach Bundesland und den dortigen technischen und medienrechtlichen Voraussetzungen schwankt die Anzahl der zusätzlich, insbesondere mobil und im Auto, zu hörenden digitalen Programme der Landesrundfunkanstalten. Einige, wie der Kinderradiokanal KiRaKa des WDR, waren bisher teilweise nur im Internet oder per Satellit empfangbar.

Zum konkreten Programmangebot wurden keine genauen Angaben gemacht. Zum Teil werden schon jetzt einzelne Programme der ARD testweise in DAB+ übertragen. Eine ganz gute Übersicht der Frequenzplanungen in den einzelnen Bundesländern gibt es unter www.ukwtv.de.

Der Neustart des "Digitalradios" erfolgt mit dem optimierten Audio-Codec HE AAC v2. Herkömmliche DAB-Radios können mit dieser Kompression allerdings nichts anfangen. Einfache DAB+ Radios sind aber inzwischen bereits ab 50 EUR erhältlich und Onkyo bietet z.B. für seine AV-Receiver ein DAB+ Radiomodul an.

Neben dem optimierten Audio-Codec bietet DAB+ gerade beim mobilen Empfang einen Vorteil gegenüber den bisherigen DAB-Ausstrahlungen. Während der DAB-Codec MP2 bei schlechten Empfangsbedinungen starke Tonaussetzer ("Blubbern") produziert, können DAB+ Ausstrahlungen vom Empfänger sanft ein- und ausgeblendet werden ohne dass Störgeräusche wahrzunehmen sind.

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