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„Das Erste“-Mediathek in neuer Version – Keine Anpassung für iPad & Co.

Die ARD hat die Online-Mediathek für "Das Erste" optisch überarbeitet und mit neuen Funktionen versehen:

Der neue Menüpunkt "Sendung verpasst" zeigt z.B. auf einen Blick, welche Sendungen als Video on Demand-Clip vorliegen. Zusätzlich sind die Beiträge alphabetisch, nach Themen, nach Aktualität und der Beliebtheit bei den Nutzern sortierbar.

Neu sind auch die RSS-Feeds, die über die aktuellsten Inhalte der Mediathek informieren und der Hinweis "Jetzt live", der auf Echtzeit-Übertragungen hinweist.

Während sich die Mediathek des ZDF in Vorbereitung auf die für den März geplante App seit kurzem auch bereits auf mobilen Geräten nutzen lässt sind die meisten Inhalte der ARD-Mediathek weiterhin nur mit einem Flash-Plugin nutzbar.

Nur einzelne Podcasts werden z.B. in dem auch auf dem iPad und iPhone nutzbaren MP4-Format angeboten oder lassen sich als FLV-Datei heruntergeladen, die mit Apps wie dem VLC-Player oder OPlayer HD auch mobil nutzbar ist. Das Videoangebot auf mobil.ard.de beschränkt sich weitgehend auf einige Tagesschau-Videos für es aber auch eine eigene App gibt. Nach Aussage der ARD-Verantwortlichen wird sich an diesem Zustand auch nicht so schnell etwas ändern:

"Die Das Erste Mediathek nutzt die gleiche technische Struktur wie die ARD Mediathek (und weitere Mediatheken der ARD), so dass hier gemeinsam mit den anderen Mediatheken innerhalb der ARD eine Lösung erfolgen muss. Hierzu sind noch weitere Abstimmungen und Planungen nötig – es gibt bereits erste Ansätze, ein genauer Zeitplan steht hierfür jedoch noch nicht" teilte Kornelia Reiter von der Programmdirektion des Ersten Deutschen Fernsehens auf Anfrage mit.

2010 wurden laut Angaben der ARD pro Monat rund 20 Millionen Videos des Ersten Deutschen Fernsehens in den ARD-Mediatheken aufgerufen – eine Nutzungssteigerung von 100 Prozent gegenüber 2009. Zu den erfolgreichsten Sendungen gehörte dabei neben den Videos und Livestreams zur Fußball-WM und zum "Eurovision Song Contest" vor allem der "Tatort" mit bis zu 300.000 Videoabrufen pro Sendung.

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