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Apple: iPhone 7 mit Lightning statt Klinke

Apple iPhone 7 + iPhone 7 Plus

© Apple

Apple hat in den USA das neue iPhone 7 und das iPhone 7 Plus vorgestellt. Zu den Highlights gehören eine noch lichtstärkere 12 Megapixel-Kamera mit optischer Bildstabilisierung, die beim iPhone 7 Plus auch in doppelter Ausführung mit zwei verschiedenen Brennweiten vorhanden ist. Beide Geräte verfügen über ein „Wide Color Gamut Display“, sind spritzwassergeschützt und werden in den beiden neuen Farbvarianten Schwarz und Diamantschwarz angeboten. 

Das iPhone 7 verfügt jetzt über Stereo-Lautsprecher, die bei waagerechter Haltung links und rechts neben dem Display vorhanden sind. Eingespart wurde hingegen der klassische Kopfhöreranschluss. Stattdessen erfolgt die digitale Tonausgabe über den „Lightning“-Anschluss. Lightning-„EarPods“ von Apple befinden sich im Lieferumfang und mit Hilfe eines mitgelieferten Adapters für den Lightning-Anschluss können auch weiterhin klassische Kopfhörer mit 3,5 mm-Klinkenanschluss angeschlossen werden. Apple begründet den Wegfall des direkten analogen Kopfhöreranschlusses damit, dass dieser zu viel Platz im Gehäuse für eingeschränkte Möglichkeiten wegnehme und hebt die Möglichkeiten neuer Lightning-Kopfhörer hervor, wie sie u.a. bereits von JBL entwickelt wurden, die via App individuell angepasst werden können, um z.B. die aktive Geräuschunterdrückung genau nach Wunsch einzustellen. Im Unterschied zum jahrzehntelang bewährten Klinkenstecker ist Lightning allerdings eine patentierte Technik von Apple, die mit zusätzlichen Kosten für die Hersteller verbunden ist und ähnlich wie bei der Umstellung vom klassischen 30 Pin Dock-Anschluss auf Lightning ist die Nutzbarkeit der Geräte von Drittanbietern keineswegs bis in alle Ewigkeiten garantiert.

Apple selbst hat mit den „AirPods“ auch noch eigene drahtlose Ohrhörer entwickelt, die AAC-komprimierten Ton nutzen und über Mikrofone verfügen, die sich neben der Spracheingabe auch für das Ausfiltern von Hintergrundgeräuschen eignen. 

Der neue A10 Fusion Chip im iPhone 7 soll doppelt soviel Leistung wie das iPhone 6 bieten und der Akku rund zwei Stunden länger als im iPhone 6s halten. Die Spekulationen einer vietnamnesischen Technik-Seite über besseres 4k-Video haben sich als falsch erwiesen. Auch das iPhone 7 unterstützt keine 4k-Video-Aufnahme mit 60 fps sondern weiterhin nur 30 fps. Auch eine offizielle HEVC-Unterstützung wird weiterhin nicht in den technischen Daten erwähnt.

Apple-typisch gibt es weiterhin keine Möglichkeit zur Speichererweiterung aber Apple verdoppelt immerhin die interne Speicherkapazität. Die Preise für die verschiedenen Modelle sehen folgendermaßen aus:

  • Apple iPhone 7 32 GB: 759 EUR
  • Apple iPhone 7 128 GB: 869 EUR
  • Apple iPhone 7 256 GB: 979 EUR
  • Apple iPhone 7 Plus 32 GB: 899 EUR
  • Apple iPhone 7 Plus 128 GB: 1009 EUR
  • Apple iPhone 7 Plus 256 GB: 1119 EUR

In der neuen Farbvariante Diamantschwarz sind nur die großen Varianten mit 128 und 256 GB lieferbar. Das iPhone 7 kann ab dem 9. September vorbestellt werden und soll ab dem 16. September ausgeliefert werden. 

Die Apple AirPods werden ab Oktober angeboten und sollen 179 EUR kosten.

Alle Details zum iPhone 7 und iPhone 7 Plus sind auch auf der Apple-Website zu finden.

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