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Apple: iPad-Start am 26.03. ?

Apples "iPad" könnte am 26. März in den USA in den Handel kommen. Diesen Termin hält der "Examiner" für das wahrscheinliche Veröffentlichungsdatum.

Von Apple Store-Mitarbeitern will das Magazin außerdem erfahren haben, dass das Verkaufstraining für die Mitarbeiter in den USA bereits am 10. März beginnen soll. Ende März wird voraussichtlich aber zunächst nur die WLAN-Version des iPad zu Preisen ab 499 USD in den Handel kommen.

Der "Examiner" rechnet mit einem Verkaufsstart der UMTS-Version erst im April oder Mai. Je nachdem, wie sich die Verhandlungen mit den Handy-Netzanbietern hinziehen, könnte der Europa-Start auch erst später folgen.

In den USA will Apple in der Werbung vor allem den "iBookstore" herausstellen. In Deutschland ist der Buchverkauf aber noch offen: Auf der deutschen iPad-Website wird der iBookstore nicht einmal erwähnt. Hier dürfte vor allem die Buchpreisbindung ein Hindernis darstellen, die bislang dafür sorgt, dass die meisten eBooks nicht günstiger als die Papierausgabe verkauft werden.

Da einige Verlage wie z.B. der "SPIEGEL" inzwischen bereits damit begonnen haben, ihre Ausgaben über das iPhone zu verkaufen, wird zumindest ein Magazin-Angebot auch in Deutschland nutzbar sein. Eventuell planen einige Zeitungen auch eigene Abo-Modelle. Der Verkauf über den App Store ist zwar recht unkompliziert in der Handhabung, geht aber gleichzeitig auf die Margen, da Apple 30 Prozent der Verkaufssumme einbehält.

Anders wäre es, wenn die Verlage direkt ihre elektronischen Ausgaben z.B. als PDF verkaufen, die auch vom iPad gelesen werden können. PDF-Ausgaben gibt es bereits seit Jahren von vielen Verlagen, bislang fehlten dafür aber die richtigen Lesegeräte. Selbst dedizierte eBook-Reader wie z.B. von Sony haben nämlich Probleme bei der Darstellung von PDF-Dateien, deren Layout einfach nur eine 1:1-Umsetzung der Printausgabe mit vielen grafischen Elementen ist.

Zwar nutzt Apple für das iPad nach Aussage von Apple-Chef Steve Jobs das ePUB-Format für seine eBooks. Ob der iPad-Besitzer aber auch eigene eBooks ohne Kopierschutz auf dem iPad lesen kann, erscheint derzeit noch nicht gesichert. Denn in den technischen Daten für das iPad wird ePUB bislang noch nicht unter den als E-Mail-Anhang unterstützten Dateien erwähnt.

 

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