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Analoges Fernsehen auch nach 2012 bei Kabel Deutschland

Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland hat seine Position bekräftigt, auch nach der für 2012 geplanten Abschaltung des analogen Fernsehens via Satellit weiterhin ein analoges TV-Fernsehangebot anzubieten und diese notfalls zu "Re-Analogisieren": Wenn Signale nur noch in digitaler Qualität zugeführt werden, dann wandele man diese mittels eines Receiver-Transcoders in analoge Signale um, d.h. vom QPSK- in den klassischen PAL-Standard, erklärte ein KDG-Sprecher gegenüber der Sat + Kabel. Das ist bei einigen Sendern wie z.B. CNN, die nicht mehr analog via Satellit ausgestrahlt werden, bereits heute der Fall.

Technisch ist dieses Verfahren wenig sinnvoll. Nicht nur dass die Bandbreite auf einem Kanal statt für einen analogen Sender in PAL-Auflösung gleich Platz für mehrere HDTV-Sender bieten würde. Bei der Re-Analogisierung gehen auch Vorteile wie die anamorphe 16:9-Darstellung und Dolby Digital-Ton verloren. Bei der Re-Analogisierung bleiben aber die mehr oder weniger stark ausgeprägten typischen Störungen des analogen Kabelfernsehens wie Rauschen oder Interferenzen im Bildsignal, die bei der parallelen Digital-Ausstrahlung nicht vorhanden sind.

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