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„Amazon Prime Music“ jetzt in England und bald auch in Deutschland?

Amazon bietet seinen Streaming-Dienst „Amazon Prime Music“ jetzt nach den USA auch in England an. Beim britischen „Amazon Prime Music“ können Prime-Kunden aus England für 79 GBP im Jahr ähnlich wie bei Amazon Instant Video auf ein ausgewähltes Musikangebot ohne Aufpreis zugreifen.

Eine Konkurrenz zu anderen Streaming-Diensten wie „Spotify“, „Deezer“ oder das kürzlich gestartete „Apple Music“ soll „Amazon Prime Music“ nicht sein. Denn es gibt keinen Zugriff auf den kompletten Musik-Katalog, der als Download verfügbar ist, sondern nur ein selektiertes Sortiment, welches aber durchaus auch einige Top-Alben z.B. von den „Foo Fighters“ enthält. Ebenso wie bei den Amazon Musik-Downloads wird auch bei „Amazon Prime Music“ MP3 als Kompressionsformat genutzt. Eine „Lossless“-Option mit verlustfrei komprimierter Musik gibt es weiterhin nicht.

Die Nutzung von „Amazon Prime Music“ ist auch mit den „Amazon Music“-Apps für Android, iOS und Kindlet-Tablets möglich. Fügt man die Titel aus dem „Prime Music“-Angebot seiner „Amazon Music Library“ hinzu, so können diese auch offline angehört werden. Ebenso ist auch eine Musikwiedergabe über die Amazon Fire TV-Box möglich. Zum Start stehen über eine Million Songs zum Abruf bereit und Amazon bietet neben Songs und Alben auch hunderte Playlists zu einzelnen Themen an. Ähnlich wie bei „Amazon Instant Video“ werden im „Amazon Prime Music“-Angebot enthaltene Titel mit einem „Prime“-Logo links oben auf der Cover-Abbildung gekennzeichnet.

Titel, die nicht im „Amazon Prime Music“-Angebot enthalten sind, können weiterhin nur gekauft werden. Eine Update-Option, die die Auswahl über das „Prime“-Sortiment hinaus freigibt, gibt es nicht.

Wann „Amazon Prime Music“ in Deutschland starten wird, ist derzeit noch offen. Es gibt bei amazon.de aber bereits eine reservierte Übersichtsseite mit der Überschrift „Prime Music“. Auch wenn diese noch keine Informationen enthält, deutet sich zumindest bereits an, dass irgendwann auch in Deutschland ein eigenes „Prime Music“-Angebot starten wird.

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