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4k für die Tonne? Kleiner Apple iMac schwer reparier- und aufrüstbar

Wenige Tage nach der Vorstellung der neuen iMacs von Apple hat die Website iFixit einen ihrer mittlerweile bekannten „Teardowns“ am neuen 21,5 Zoll iMac mit 4k-Display durchgeführt. Dabei wurde der Rechner komplett zerlegt, um anhand der einzelnen Komponenten die Möglichkeiten zur Aufrüstung und Reparatur des iMac zu untersuchen.

IFixit vergibt dem iMac dabei die schlechtmöglichste Note von 1/10. Dies wird damit begründet, dass viele Komponenten so verbaut sind, dass sie ohne besonderen Aufwand kaum ausgetauscht oder aufgerüstet werden können. Die CPU und der RAM-Speicher sind fest verdrahtet. Bei Modellen ohne SSD fehlt auch ein PCIe-Steckplatz zur nachträglichen „Fusion Drive“-Aufrüstung. Immerhin lässt sich die 2,5 Zoll-Festplatte austauschen. Das Retina-Display ist mit dem Glas verschmolzen, was im Defektfall den Ersatz verteuert. Ein interessantes Details kam bei dem „Teardown“ aber auch zutage: So soll im 21,5 Zoll-iMac erstmals ein 4k-Display von LG verbaut werden welches auch den DCI-P3-Farbraum für professionelle Anwendungen unterstützt.

Die 21,5 Zoll-Version des neuen iMac wird optional mit einem „Retina“ 4k-Display und 4096 x 2304 Pixeln angeboten. Der 4k iMac kann entweder mit 3,1 GHz Quad Core i5-CPU oder 3,3 GHz Quad Core i7 aus der „Broadwell“-Reihe geliefert werden. Bei den kleinen Modellen kann man alternativ auch weiterhin eine Variante mit Full HD-Display beziehen. Dabei kommen aber nur etwas schwächere Prozessoren zum Einsatz: Es besteht die Auswahl zwischen einem 1,6 GHz Dual Core i5 und einem 2,8 GHz Quad Core i5.

Zur Standard-Ausstattung beim kleinen iMac mit Intel Grafik-Chips gehören fest verdrahtete 8 GB RAM. Optional ist auch eine Bestückung mit 16 GB RAM möglich. Neben der klassischen 1 TB-Festplatte kann auch ein Upgrade mit zusätzlicher SSD erfolgen, die zu einem „Fusion Drive“ kombiniert werden.

Beim neuen 27 Zoll-iMac mit 5k-Display nutzt Apple die neuen „Skylake“-CPUs von Intel. Diese können als Quad Core i5 mit 3,2 oder 3,3 GHz geliefert werden. Optional steht noch ein 4 GHz i7 zur Auswahl. 8 GB RAM gehören zur Standard-Ausstattung. Optional stehen auch 16 oder 32 GB zur Auswahl. Hier ist dank SO-DIMM-Steckplätzen aber auch ein späteres Upgrade möglich. Nur in der kleinsten Ausstattung begnügt sich Apple mit einer einfachen 1 TB-Festplatte. Ansonsten gehört bei den 27 Zoll iMacs ab 3,2 GHz ein Fusion Drive mit 1 oder 2 TB zur Basis-Ausstattung. Bei den großen iMacs setzt Apple auf dedizierte AMD Radeo R9-Grafikeinheiten (M380, M390 und M395) mit 2 GB RAM. Beim Flagschiff kann auch eine AMD Radeon R9 M395X-Grafik mit 4 GB RAM eingesetzt werden.

Die Preise für die neuen iMacs beginnen bei 1249 EUR. Für die 21,5 Zoll-Version mit 4k-Display verlangt Apple 1699 EUR. Die 27 Zoll iMacs sind zu Preisen von 2099, 2299 bzw. 2599 EUR erhältlich. Eine genaue Übersicht der verfügbaren Konfigurationen gibt es auf der Apple-Website.

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