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Heimkino von "unkonventioneller Computer-Exot"  (über 10.000 €)

Lautsprecher Front Magnat Quantum 908
Center Magnat Quantum 916
Surround Magnat Quantum 907
Surround-Back Magnat Quantum 903
Subwoofer Magnat Quantum 932 A
Audio-Komponenten Receiver/Verstärker Denon AVR-3806
CD-Player Harman Kardon HD7400
Bildwiedergabe Projektor/Display Eizo S2410W 24´´ (Computermonitor)
DVD-Player Denon DVD-3910
Sat Receiver etc. -
Sonstiges Kopfhörer Sennheiser HD650
MediaPC etc.
Media PC auf Basis Athlon X2 4400+, SB S-Fi, Radeon X1600 Pro

Beschreibung des Besitzers:

Wie der Name schon sagt, ist dieses Heimkino grundsätzlich immer noch eine Computer-Anlage. Das gesamte Musik-Archiv liegt im verlustfreien Monkey's Audio-Format auf Festplatte vor. Ein extra TV-Bildschirm ist nicht vorhanden und der DVD-Spieler dient nur für DTS 5.1-CDs. Video wird also ausschließlich über die Grafikkarte an den Monitor gegeben, der Ton über die Soundkarte an den Receiver weitergereicht.

 Wegen Bedarfs an einem weiteren Kinderzimmer mußte ich das Heimkino im kombinierten Schlaf- und Arbeitszimmer unterbringen. Entsprechend eng sind die Platzverhältnisse und haben ein paar unkonventionlle Lösungen erfordert. So ist das Ehebett ein Eigenbau mit Überbrückung für den Center. Für bessere Ablesbarkeit und Erreichbarkeit habe ich den Receiver schräg in einem Eigenbau-Rack neben dem Hör- und Arbeitsplatz aufgestellt. Laut Denon schadet die Anwinkelung weder den Kondensatoren, noch der Wärmeabfuhr, solange er nicht senkrecht steht (na hoffentlich). Den Monitorhalter habe ich für die Aufnahme des Flachbildschirms modifiziert. Der Eizo ist im Moment der beste Monitor, den es zu kaufen gibt. Der ungewöhnlich schmale und lange Schreibtisch ist das Oberteil eines alten Kleiderschranks. Zur Lärmreduzierung habe ich die Zimmertür und den Computer ganz aus dem Hör- und Arbeitsbereich ausgesperrt, indem ich sie mit schalldichten Eigenbauwänden vom Raum abgetrennt (eingesperrt) habe (praktisch ein 1,5qm Durchgangszimmer mit eigener Tür (ansatzweise hinter den Hemden zu sehen)).

Wegen des dröhnenden Fußbodens stehen alle Standboxen und der Sub auf ca. 23kg schweren Granitplatten (finnisch bzw. indisch Aurora, 6cm stark). Die Boxen sind mit Spikes an die Platten angekoppelt, die Platten mit Gummifüßen vom Boden entkoppelt. Sieht auch sehr schön aus!

Die Surroundlautsprecher sind allesamt zu nah aufgestellt, die Back-Surrounds dazu noch in unterschiedlicher Höhe, was beides dem Platzmangel geschuldet ist. Im Alltag kann ich damit aber leben. Das gesamte Zimmer-Layout habe ich mit einer Einrichtungssoftware zentimetergenau in 3-D geplant, weil die Vorstellungskraft für die diagonale Ausrichtung im Raum mit den ganzen Nebenbedingungen dann doch nicht ausgereicht hätte.

Die Rückansicht sieht vielleicht etwas zugemüllt aus, dies ist aber Absicht und dient der Schalldiffusion! Insgesamt hat sich die ganze Aufstellung bewährt. Es ist kein Nachteil, daß sich die Frontpartie ein gutes Stück hinter dem Monitor befindet. Bei richtiger Ausrichtung der Sitzposition und des Monitors fluchten die Frontboxen und der Center genau an den Rändern des Monitors rechts und links bzw. oben vorbei. Das Blickfeld entspricht dann dem einer großen Leinwand, das Stereodreieck ist gewahrt. Boxen und Besitzer freuen sich dennoch auf ein richtiges Zimmer in naher Zukunft. Dann dürften sich auch noch ein guter DVD-Spieler und ein Plasma oder LCD dazugesellen.










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13.April 2007

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