Games Convention: die Tops und Flops der Messe

Wie bei jedem entsprechendem Event, bringt auch die "GC" positive und negative Aspekte hervor. Wir haben für Sie unsere Eindrücke in ein paar Stichworte gefasst, damit Sie einen groben Überblick über die Atmosphäre auf der Messe bekommen:

Unsere Flops:

- die beiden Giganten Sony und Nintendo unterboten sich gegenseitig bei der Präsentation ihrer Nex-Gen Konsolen. Bei einem Anbieter konnte man immerhin spielen aber nicht fotografieren, der andere Hersteller erlaubte zwar das Fotografieren - es liefen jedoch nur Videos. In Anbetracht der geplanten Releasetermine in den nächsten Monaten, nicht gerade förderlich für die Transparenz gegenüber dem Endkunden.


- viele Besucher nutzten die spielbaren Game-Demo Stationen derart intensiv,  dass andere Interessenten extrem lange Wartezeit in Kauf nehmen mussten, um diverse Spiele kurz selbst antesten zu können. 


- obwohl die Game Convention auch international einen hohen Stellenwert genießt und entsprechende Besucher empfängt, ist das Verhältnis von englisch- zu deutschsprechenden Hostessen eher unausgewogen. Häufig mussten sich die Besucher (unfreiwillig) auf Englisch mit dem Standpersonal unterhalten, was unweigerlich zu Kommunikationsproblemen führte.

Unsere Tops:

- ein Blick in die gefüllten Messhallen beweist es: Gaming ist schon längst generationen- und geschlechterübergreifend geworden ! Auffallend war vor allem der Anteil an jungen Damen, die sichtlich Spaß daran hatten, sich über Neuigkeiten aus der Welt der Spiele zu informieren.

- die Game Convention ist eine Messe zum Erleben: viele Zuschauer-Events und aufwändige Standbauten bzw. Spiele-Präsentationen, haben langweilige Darbietung abgelöst und bringen den Erlebnisfaktor dieses Hobby sehr gut rüber.

- besonders in Bezug auf die Bildwiedergabe haben sich die Anbieter nicht lumpen lassen. Große Flachbildschirme oder sündhaft teure Projektoren ließen die Spiele in ihrem schönstem Glanz erstrahlen. Wir haben auf der gesamten Messe keinen einzigen Röhren-TV bzw. Monitor gesehen. Kleines Manko: in akustischer Hinsicht besteht noch großer Nachholbedarf - wirklich anspruchsvolle Ohren wurden nicht einmal in speziellen Vorführstudios zufrieden gestellt.


- die generelle Organisation kann getrost als vorbildlich eingestuft werden. Obwohl der Besucherandrang enorm war, gab es weder Parkplatzprobleme, nennenswerte Staus oder sonstige Probleme. Das moderne Messegelände präsentiert sich sehr sauber und übersichtlich. Die Aussteller zeigten sich ebenfalls von einer sehr professionellen Seite, was Organisation, Infomaterial oder  Zuständigkeiten betrifft. Im Vergleich zur reinen HiFi-Messen merkt man, dass die Spieleindustrie mittlerweile eine der größten und wichtigsten Branchen des Marktes darstellt.

Redaktion: LM

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