Test: Swans Aktivmonitore D1080 + D200MKIII


Dieser Artikel wurde auf PCs von Origen-AE verfasst.

(1. März 2011 - Autor: Lars Mette )

Speziell bei Anwendern im Studio- sowie PC-Bereich erfreuen sich kompakte Aktivlautsprecher einer hohen Beliebtheit. Mit einem solchen Modell sind separate Verstärker überflüssig und wer sich für das richtige Lautsprechermodell entscheidet, darf sich über eine ebenso kostengünstige wie klangstarke Lösung freuen. Exakt diese Zielsetzung hatten die Ingenieure von Swans bei der Entwicklung der beiden Aktivlautsprecher mit den Modellbezeichnungen D1080 sowie M200MKII. Inwiefern jene Lautsprecher akustisch überzeugen können, wird der nachfolgende Testbericht zeigen. In der Papierform hinterlassen die beiden Klangspender einen vielversprechenden Eindruck. 

Die D1080 bietet für einen Paarpreis von 295 Euro einen 2-Wege Bassreflex Aufbau mit Polypropylen Tiefmitteltöner sowie 25mm Seidenkalotte. Der +-3db Frequenzgang wird mit 59 - 20.000 Hertz angegeben, während als Verstärkerleistung 2x20 Watt zu Buche stehen. Regler für Lautstärke, Höhen und Bass sorgen für eine hohe Funktionalität.

Anwender, die sich für 650 Euro ein Paar der M200MKIII nach Hause holen, dürfen sich nicht nur über ein besonders hochwertiges Gehäuse freuen, sondern kommen auch in den Genuss erlesener Chassis. Der 25mm Seidenkalottenhochtöner besitzt ein eigenes Koppelvolumen; beim 5´´ Tiefmitteltöner kommen Komponenten aus der hausinternen High-End Produktion zum Einsatz. Die Verstärkerleistung liegt bei 2x35 Watt und lässt sich ebenfalls in Bezug auf Lautstärke, Bass sowie Höhen durch Drehregler an einer der Lautsprecher steuern. 

Verarbeitung:

Um Ihnen die Gehäuseverarbeitung näher zu bringen, haben wir zwei Videos vorbereitet:

Swans M200 MKIII:

Swans D1080:

technischer Aufbau:

Das Grundkonzept der M200MKIII basiert auf einem 2-Wege Bassreflexsystem. Die rechte Box (auf dem Foto links abgebildet) beinhaltet eine Verstärkereinheit und versorgt den anderen Lautsprecher über ein proprietäres vierpoliges Kabel mit einer Länge von 2 Metern, welches mit vergoldeten Kontakten sowie einer zusätzlichen Schirmung aufwartet. Anwender mit einem Bedarf nach einem längeren Kabel zwischen den Boxen kommen daher jedoch nicht umher, entweder selbst zu "basteln", oder beim Hersteller für eine Sonderanfertigung anzufragen. Vorbildlich zeigt sich der Lieferumfang: die Swans M200MKIII kommt mit einem Euro-AV Netzkabel (und somit OHNE externes Netzteil), dem Lautsprecherkabel, einem Satz Klinke- sowie Chinch Kabel sowie individuellen Messschrieben und einem Paar Handschuhe.



Verstärkerseitig bietet die M200MKIII Delikatesskost: die rechte Box verfügt über vier analoge Endstufenzüge, mit denen sie jedes Chassis der zwei Lautsprecher diskret versorgt. Insgesamt stehen 120 Watt zur Disposition. Aufgrund des Verstärkerkonzeptes ist dieser Lautsprecher in der Lage, eine aktive Trennung beider Chassis durchzuführen. Eine klassische Passivfrequenzweiche entfällt somit. Die Übergangsfrequenz zwischen Hoch- und Tiefmitteltöner liegt bei 1800 Hertz - über die Flankensteilheit liegen uns leider keine Informationen vor. Für die Stromerzeugung dient ein hochwertiger Ringkerntrafo auf dem Gehäuseboden. 



Das Innenvolumen ist nicht segmentiert und besitzt keine getrennten Kammern für bestimmte Bereiche. Der Bassreflexkanal fällt recht lang aus und ist ungewöhnlich stark nach unten gebogen (linker Bereich im Bild). Bei der Betrachtung des Gehäuses punktet die M200MKIII mit sehr dicken Wänden sowie zahlreichen Versteifungen sowie eingeklebten Dämmmatten.



Die Schallerzeugung für den Tiefmitteltonbereich zwischen 53 und 1800 Hertz übernimmt dieses Chassis. Es handelt sich hier um einen 5 Zoll Treiber mit einer beschichteten Polypropylenmembran, welches von Swans wegen seiner guten Klangeigenschaften bevorzugt im High-End Bereich eingesetzt wird. Die Membran besitzt eine hohe innere Steifigkeit und ist mit einer recht weichen Aufhängung am Chassis befestigt. Ein großer Magnet sorgt für eine gute Kontrolle in Bezug auf den Antrieb.



Für die Frequenzen jenseits der 1800 Hertz Marke ist der oben abgebildete Hochtöner verantwortlich. Er verfügt über eine Seidenkalotte mit einem Membrandurchmesser von 25mm. Um das Chassis vom restlichen Gehäuse abzukapseln, besitzt dieses Bauteil sein eigenes Koppelvolumen auf der Rückseite. Durch die kegelförmige Gestaltung werden Klangreflexionen bzw. Resonanzen minimiert.

Fazit:
Die Swans M200MKIII lässt technisch nichts anbrennen: in jedem Detail verfügt dieser Lautsprecher über hochwertige Technik, wobei insbesondere die vierkanalige Verstärkereinheit inkl. Ringkerntrafo als Highlight zu nennen ist.

die wichtigsten technischen Daten in der Zusammenfassung (Herstellerangaben):

Modell / Paarpreis Swans MK200MKIII /  695 Euro
Chassisbestückung Swans 5´´ Tiefmitteltöner
Swans 25mm Seidenkalotte
Frequenzgang 53 - 20.000 Hertz (+- 3db)
Leistung gesamt 120W/RMS - 4 Endstufenzüge
Abmessungen 19,2 x 27,0 x 33,5cm (B,T,H)
Gewicht 5,8 // 8 kg




Interessenten einer Swans D1080 müssen zwar auf Messschriebe und vergoldete Kabel verzichten, dürfen sich ansonsten aber ebenfalls über sehr viel Zubehör (inkl. Handschuhe und Signalkabel) freuen. Der Grundaufbau unterscheidet sich nicht vom größeren Geschwister und basiert daher auch auf einem 2-Wege Prinzip mit Bassreflexöffnung (als Schlitz an der Oberkante der Rückseite). Wie bei der M200MKIII platziert Swans auch in diesem Fall die komplette Verstärker- bzw. Bedieneinheit in der rechten Box. Die Versorgung des linken Schallwandlers erfolgt über dasselbe vierpolige Kabel wie beim größeren Modell.



Der Blick in die "Eingeweide" der D1080 offenbart zwar (erwartungsgemäß) einen großen Qualitätsunterschied zur M200MKIII und ist dem Niveau der vorliegenden Preisklasse absolut angemessen. Die kleineren Aktivmonitore begnügen sich mit einer zweikanaligen Verstärkung, deren Frequenzweiche konventionell arbeitet. Swans gibt die Leistung mit pro Kanal mit 20 Watt RMS an. Gehäuseseitig baut die D1080 auf einem etwas dünneren Fuß als die M200MKIII, besitzt aber ebenfalls mehrere Versteifungselemente.



Ein 5 Zoll Tiefmitteltöner mit Polypropylenmembran soll für eine gute Akustik sorgen. Im Gegensatz zur M200MKIII verfügt Dieser aber über keine Zusatzbeschichtung;  Aufhängung sowie Antriebsdimensionierung sind jedoch sehr ähnlich ausgefallen. Swans ist als einer der weltweit größten Lautsprecher- und Chassishersteller in der Lage, sich aus seinem eigenen reichhaltigen Fundus zu bedienen, so dass die Entwickler nicht auf kompromissbehaftete Zukaufteile angewiesen sind.



Beim Hochtöner greift Swans zu einer 25mm Seidenkalotte (selbstverständlich auch aus eigener Produktion). Anders als beim größeren Modell verfügt dieses Chassis über kein eigenes Koppelvolumen. Über die Trennfrequenz der D1080 liegen uns leider keine Informationen vor.

Fazit:

Dass die Swans D1080 technisch nicht an die Klasse einer M200MKIII heranreicht, kann man den kompakten Aktivmonitoren nicht vorwerfen. Ihr Aufbau besitzt zwar keine große Besonderheiten, doch während andere Modell in jener Preisklasse gelegentlich durch Sparlösungen auffallen, wirken die Swans absolut seriös. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass die D1080 ausstattungsseitig mit den komplett bestückten Klangreglern auftrumpfen kann.

die wichtigsten technischen Daten in der Zusammenfassung (Herstellerangaben):

Modell / Paarpreis Swans D1080 /  295 Euro
Chassisbestückung Swans 5´´ Tiefmitteltöner
Swans 25mm Seidenkalotte
Frequenzgang 59 - 20.000 Hertz (+- 3db)
Leistung 20 Watt RMS pro Lautsprecher
Abmessungen 18,3 x 20,6 x 27,0cm (B,T,H)
Gewicht 4,4 // 5,7 kg
Testumgebung und Einsatzmöglichkeiten:

Beide Swans Monitore eignen sich durch ihr Konzept als Aktivlautsprecher mit integrierter Lautstärkeregelung für eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Mit Hilfe von hochwertigen Soundkarten, Wandlern oder CD-Playern, erlauben diese Lautsprecher das Betreiben einer kompakten und hocheffizienten Kette. Im Prinzip sind den Einsatzmöglichkeiten kaum Grenzen gesetzt, da sie z.B. direkt an einem Flachbild-TV angeschlossen werden können und auch mit einer Vielzahl von iPod-Dockingstations oder Mediaplayern eine schlagkräftige Liaison eingehen. Selbstverständlich konnten wir daher nur einen Bruchteil der Anwendungsoptionen in unserem Test nachbilden. Der Großteil der Hörreihen fand in unserem High-End Studio statt, wo die Swans Lautsprecher unter idealen Bedingungen (Raumakustik+Zuspielung) ihr maximales Potential entfalten konnten. Im zweiten Schritt widmeten wir uns dem praxisnahen Einsatz als PC-Monitor an einem Notebook.

AREADVD Baden-Württemberg arbeitet hauptsächlich mit Kabeln von: Mogami (Lautsprecher), 
German High-End (NF), Silent-Wire (HDMI), Supra (Subwoofer-XLR) und Audionet (Netzkabel).

Das Referenzstudio wurde von der Firma RTFS akustisch optimiert.

Praxiseindrücke:

Im Hörtest gefielen uns die beiden Lautsprecher Paare ausgezeichnet, wobei sich die M200MKIII erwartungsgemäß von ihrem kleineren Geschwistermodell absetzen konnte.

Bezeichnend für beide Swans Lautsprechermodelle ist ein ausgeglichener Frequenzgang. Die Entwickler haben bewusst auf signifikante Anhebungen verzichtet und ein natürliches Klangbild fokussiert. Daher musiziert weder die D1080 noch die M200MKIII mit der kompaktlautsprechertypischen Hochtonbetonung, zumal auch auf aufgedickte Bässe verzichtet wird. An dieser Stelle möchten wir noch auf die Klangregler hinweisen, dank der die tonale Balance sowieso problemlos änderbar ist. 

An dieser Stelle enden jedoch schon die Gemeinsamkeiten unserer vier Testlautsprecher. Während die D1080 eher konservativ bzw. universell abgestimmt ist, haben wir bei der M200 MKIII viele audiophile Wesenszüge beobachten können. Sie zeichnet sich im gesamten Frequenzbereich durch eine exzellente Auflösung aus, dank der sie stark an die preislich höher positionierte M3 aus demselben Haus erinnert, die bei uns als Referenz im Bereich der passiven Kompaktlautsprecher fungiert. Dieses Talent ist in besonderer Weise an die verbauten Seidenkalottenhochtöner mit ihrer detailverliebten und schnellen Spielweise zu richten, die trotz ihrem Sinn fürs Feine völlig unangestrengt zu Werke gehen und der Wiedergabe eine wohltuende Dosis Luftigkeit bescheren. Die M200MKIII spielt damit überaus flüssig und kultiviert. Die D1080 verfügt dagegen zwar über einen ähnlichen Hochtöner, agiert dafür etwas grobschlächtiger und setzt ihre Prioritäten auf vordergründiger Strahlkraft. Deswegen ist die M200MKIII auch bei höheren Pegeln angenehmer zu hören. 

In Relation zur Preisklasse erntet jedoch auch das kleinere Modell hervorragende Zensuren, denn schließlich findet sich für die aufgerufenen 300 Euro (Paarpreis!) kaum ein Mitbewerbermodell auf vergleichbaren Niveau. Die D1080 setzt das akustische Geschehen überdurchschnittlich sauber und präzise um, was uns insbesondere im Bassbereich großen Respekt abverlangt: mit einem erstaunlich guten Tiefgang auf dem Niveau manch kleiner Standboxen, verlangt sie nicht zwingend nach einem Subwoofer, um das Gefühl einer unbeschnittenen Musikwiedergabe zu erhalten! Der angegebene -3db Punkt von 59 Hertz entpuppt sich hier NICHT als Papiertiger, wie bei zahllosen anderen Kompaktlautsprechern. Erfreulicherweise brachten ihr die Swans Entwickler aber auch Manieren bei, denn wer nun denkt, die D1080 erkauft sich ihre Basssubstanz durch aufgeweichte Bassorgien, liegt falsch: die kleinen schwarzen Aktivboxen zementieren ein Klangfundament von bestechender Festigkeit und liefern dabei auch noch ein gutes Differenzierungsvermögen. Hörtypen, die ihre akustische Präferenz nicht vornehmlich vom realisierten Bassdruck abhängig machen, bzw. besonders basslastige Musik hören, finden mit der D1080 damit eine absolut vollwertige (stellenweise sogar überlegenen) Alternative zu kleinen Standboxen sowie Sub/Sat Systemen (in finanzieller Sichtweite). 

Künftige Besitzer einer M200MKIII können wir die erfreuliche Mitteilung überbringen, dass auch ihr Modell über einen erstklassigen Bassbereich verfügt, allerdings sei darauf hingewiesen, dass sie das exzellente Niveau der D1080 nur noch minimal toppen kann. Die M200MKIII spielt minimal tiefer und konturiert etwas exakter; in Bezug auf Volumen sowie Bassdruck sind beide Modelle sehr ähnlich. Insgesamt erweist sich somit der größere Aktivmonitor ebenfalls als uneingeschränkt vollwertiger Klanglieferant. Swans hat bei der M200MKIII wahrscheinlich absichtlich auf eine übertriebene Präsenz im Bassbereich verzichtet, um den audiophilen Grundcharakter mitsamt dessen famoser Klangtransparenz im mittleren Frequenzbereich nicht zu konterkarieren. Hier liegt nämlich die eigentliche "Magie" der M200MKIII verborgen: was hier an Durchzeichnungsgüte geboten wird, hat uns beim ersten Hörtest schlichtweg sprachlos gemacht! Die Swans Schallwandler lösen Stimmen sowie Instrumente extrem fein auf; gleichzeitig versehen sie jede Klangebene mit einem stimmigen Volumen. Durch die exakte Detaillierung und hohe Zeitrichtigkeit ergibt sich nicht nur ein hervorragender Spielfluss, sondern auch ein audiophiles Maß an Detaillierungstiefe bzw. Klangtransparenz. Die D1080 spielt im Direktvergleich merklich "muffiger" bzw. zugedickter (besonders in den unteren Mitten), was ihr zwar zunächst mehr Substanz verleiht, aber weniger Einblick in musikalische Feinheiten erlaubt. Außerdem vermissen wir bei zarten Gesangsstimmen von Frauen jene Offenheit und filigrane Note, mit der uns die M200MKIII verzauberte. Das macht die D1080 nicht schlecht - ganz im Gegenteil: sie fällt gegenüber der M200MKIII zwar klar ab, erreicht aber immer noch derart gute Werte, dass sie in ihrer Preisklasse Maßstäbe setzt. Für knapp 300 Euro Paarpreis liefern die (uns bekannten) Mitbewerber aktuell auch nichts Besseres. Auch das räumliche Abbildungsvermögen beider Lautsprechertypen gefällt uns sehr gut: speziell die M200MKIII setzt das Klangeschehen glaubhaft in den Raum. Dabei ist stets zu erkennen, dass die Lautsprecher klanglich die Nähe zur Studioszene suchen, denn auf besonders intensive Räumlichkeit im Sinne von "schönfärberischem Hifi" sind sie definitiv nicht gezüchtet. 

Hinsichtlich der Klangdynamik merkt man beiden Modellen ihre Konzeption als aktive Kompaktmonitore verhältnismäßig wenig an - gänzlich verleugnen können sie diesen Umstand jedoch nicht. Bei grobdynamischen Impulsen wünscht man sich insbesondere bei der D1080 noch etwas mehr Lebhaftigkeit. Die M200MKIII zeigt sich spielfreudiger, setzt aber ihre Prioritäten in der guten Herausarbeitung feindynamischer Akzente (was wiederum sehr gut zu ihrer Gesamtabstimmung passt). Wahrscheinlich würden die Lautsprecher mit einem guten externen Verstärker noch besser für hohe Pegel geeignet sein, denn in Bezug auf die mechanische Belastbarkeit hinterlassen die Chassis einen exzellenten Eindruck: selbst bei Lautstärken um die 95db spielen sie verzerrungsarm und sauber. Auch Gehäusedröhnen/-klappern oder störende Ventilationsgeräusche sucht man vergeblich.

Fazit:

Insgesamt erspielt sich die M200MKIII ihren klaren akustischen Vorsprung gegenüber dem kleinen Geschwister nicht primär durch Vordergründigkeiten (Bassqualität, Pegelfestigkeit etc.) heraus, sondern überzeugt durch ihre feingeistigere Spielweise auf absolutem Top-Niveau. Trotz ihrer audiophilen Qualitäten bleibt jedoch stets erkennbar, dass die M200MKIII die Grundcharakteristik eines Monitors aufweist, der sich jede interpretatorische Freiheit verkneifen will. Die kleinere D1080 kann diese Zielsetzung aufgrund ihrer weniger transparenten Spielweise nicht im selben Maß erreichen, punktet aber im Vergleich zu ihrer Preisklasse durch ihre seriöse Abstimmung. In der Praxis sehen wir dieses Modell weniger bei ambitionierten Musikproduzenten, als z.B. bei PC-Anwendern mit dem Wunsch nach einer vollwertigen Alternative für möglichst wenig Geld. Diese Mission erfüllt die D1080 mit Bravour, denn ein akustisch besserer Universal-Aktivlautsprecher für 150 Euro/Stück muss erst noch gefunden werden. 

Fazit:

Obwohl beide Lautsprechermodelle aus demselben Haus kommen, sich aus ähnlichen Baukästen bedienen und wahrscheinlich sogar vom gleichen Entwickler stammen, weisen sie recht verschiedene Klangcharakteristiken auf. Dem Lautsprechergiganten Swans ist dabei das Kunstwerk geglückt, jedes Modell für seinen Markt- bzw. Einsatzbereich exzellent abzustimmen: die D1080 überzeugt als solider Allround Lautsprecher zu einem bemerkenswert günstigem Preis. Die M200MKIII tritt nicht nur optisch verschnörkelter auf, sondern spricht auch akustisch die Gourmets unter den Käufern an. Beide Modelle profitieren von einer neutralen Klangbalance und klingen auch ohne Subwoofer absolut vollwertig. Die Gehäuseverarbeitung ist Swans einwandfrei geglückt - wenn man von den fehlenden Alternativausführungen/-farben absieht. Technisch fährt Swans ebenfalls große Geschütze auf und verbaut hochwertige Komponenten. Für künftige Modelle wünschen wir uns lediglich mehr Signaleingänge sowie eine Fernbedienung - zusammen mit den praktischen Klangreglern wäre die Ausstattung dann perfekt. Dies hindert die beiden Modelle jedoch nicht daran, von uns mit einer Referenz Auszeichnung gewürdigt zu werden - denn zum aktuellen Zeitpunkt kennen wir weder zu der D1080 noch zur M200MKIII eine ebenbürtige Alternative, die klanglich, technisch oder funktionell in der jeweiligen Preisklasse besser positioniert ist. 


Swans D1080 und M200MKIII
Aktivmonitore
Paarpreis 295 / 695 Euro
Test: 1. März 2011

Website des Anbieters. www.worldclass-speaker.com

Unser Partner für hochwertige Audiomöbel:


Text: Lars Mette

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