Speziell bei Anwendern im Studio- sowie PC-Bereich erfreuen
sich
kompakte Aktivlautsprecher einer hohen Beliebtheit. Mit einem solchen
Modell sind separate Verstärker überflüssig
und wer sich
für das richtige Lautsprechermodell entscheidet, darf sich
über eine ebenso kostengünstige wie klangstarke
Lösung
freuen. Exakt diese Zielsetzung hatten die Ingenieure von Swans bei der
Entwicklung der beiden Aktivlautsprecher mit den Modellbezeichnungen
D1080 sowie M200MKII. Inwiefern jene
Lautsprecher akustisch
überzeugen können, wird der nachfolgende Testbericht
zeigen.
In der Papierform hinterlassen die beiden Klangspender einen
vielversprechenden Eindruck.
Die D1080 bietet für einen Paarpreis von 295 Euro
einen 2-Wege Bassreflex Aufbau mit Polypropylen
Tiefmitteltöner sowie 25mm Seidenkalotte. Der +-3db
Frequenzgang wird mit 59 - 20.000 Hertz angegeben, während als
Verstärkerleistung 2x20 Watt zu Buche stehen. Regler
für
Lautstärke, Höhen und Bass sorgen für eine
hohe
Funktionalität.
Anwender, die sich für 650 Euro ein Paar der
M200MKIII nach
Hause holen, dürfen sich nicht nur über
ein
besonders hochwertiges Gehäuse freuen, sondern kommen auch in
den
Genuss erlesener Chassis. Der 25mm Seidenkalottenhochtöner
besitzt
ein eigenes Koppelvolumen; beim 5´´
Tiefmitteltöner
kommen Komponenten aus der hausinternen High-End Produktion zum
Einsatz. Die Verstärkerleistung liegt bei 2x35 Watt und
lässt
sich ebenfalls in Bezug auf Lautstärke, Bass sowie
Höhen
durch Drehregler an einer der Lautsprecher steuern.
Verarbeitung:
Um Ihnen die Gehäuseverarbeitung näher zu
bringen, haben wir zwei Videos vorbereitet:
Swans M200 MKIII:
Swans D1080:
technischer Aufbau:
Das Grundkonzept der M200MKIII basiert auf einem 2-Wege
Bassreflexsystem. Die
rechte Box (auf dem Foto links abgebildet) beinhaltet eine
Verstärkereinheit
und versorgt den anderen Lautsprecher über ein
proprietäres
vierpoliges Kabel mit einer Länge von 2 Metern, welches mit
vergoldeten Kontakten sowie einer zusätzlichen Schirmung
aufwartet. Anwender mit einem Bedarf nach einem längeren Kabel
zwischen den Boxen kommen daher jedoch nicht umher, entweder selbst zu
"basteln", oder beim Hersteller für eine Sonderanfertigung
anzufragen. Vorbildlich zeigt sich der Lieferumfang: die Swans
M200MKIII kommt mit einem Euro-AV Netzkabel (und somit OHNE externes
Netzteil), dem Lautsprecherkabel, einem Satz Klinke- sowie Chinch Kabel
sowie individuellen Messschrieben und einem Paar Handschuhe.
Verstärkerseitig
bietet die
M200MKIII Delikatesskost: die
rechte Box verfügt über vier analoge
Endstufenzüge, mit
denen
sie jedes Chassis der zwei Lautsprecher diskret versorgt. Insgesamt
stehen 120 Watt zur Disposition. Aufgrund des
Verstärkerkonzeptes
ist dieser Lautsprecher in der Lage, eine aktive Trennung beider
Chassis durchzuführen. Eine
klassische Passivfrequenzweiche
entfällt somit. Die Übergangsfrequenz zwischen Hoch-
und
Tiefmitteltöner liegt bei 1800 Hertz - über die
Flankensteilheit liegen uns leider keine Informationen vor.
Für
die Stromerzeugung dient ein hochwertiger Ringkerntrafo auf dem
Gehäuseboden.
Das Innenvolumen ist nicht
segmentiert
und besitzt keine getrennten Kammern für bestimmte Bereiche.
Der
Bassreflexkanal fällt recht lang aus und ist
ungewöhnlich
stark nach unten gebogen (linker Bereich im Bild). Bei der Betrachtung
des Gehäuses punktet die M200MKIII mit sehr dicken
Wänden
sowie zahlreichen Versteifungen sowie eingeklebten Dämmmatten.
Die Schallerzeugung
für den
Tiefmitteltonbereich zwischen 53 und 1800 Hertz
übernimmt
dieses Chassis. Es handelt sich hier um einen 5 Zoll Treiber mit einer
beschichteten Polypropylenmembran, welches von Swans wegen seiner guten
Klangeigenschaften bevorzugt im High-End Bereich eingesetzt wird. Die
Membran besitzt eine hohe innere Steifigkeit und ist mit einer
recht weichen Aufhängung am Chassis befestigt. Ein
großer
Magnet sorgt für eine gute Kontrolle in Bezug auf den Antrieb.
Für die Frequenzen
jenseits der
1800 Hertz Marke ist der oben abgebildete Hochtöner
verantwortlich. Er verfügt über eine Seidenkalotte
mit einem
Membrandurchmesser von 25mm. Um das Chassis vom restlichen
Gehäuse
abzukapseln, besitzt dieses Bauteil sein eigenes Koppelvolumen auf der
Rückseite. Durch die kegelförmige Gestaltung werden
Klangreflexionen bzw. Resonanzen minimiert.
Fazit:
Die Swans M200MKIII lässt technisch nichts anbrennen: in jedem
Detail verfügt dieser Lautsprecher über hochwertige
Technik,
wobei insbesondere die vierkanalige Verstärkereinheit inkl.
Ringkerntrafo als Highlight zu nennen ist.
die wichtigsten technischen Daten in der Zusammenfassung
(Herstellerangaben):
Interessenten einer Swans
D1080
müssen zwar auf Messschriebe und vergoldete Kabel verzichten,
dürfen sich ansonsten aber ebenfalls über
sehr viel
Zubehör (inkl. Handschuhe und Signalkabel) freuen. Der
Grundaufbau
unterscheidet sich nicht vom größeren Geschwister
und
basiert daher auch auf einem 2-Wege Prinzip mit
Bassreflexöffnung
(als Schlitz an der Oberkante der Rückseite). Wie bei der
M200MKIII platziert Swans auch in diesem Fall die komplette
Verstärker- bzw. Bedieneinheit in der rechten Box. Die
Versorgung
des linken Schallwandlers erfolgt über dasselbe vierpolige
Kabel
wie beim größeren Modell.
Der Blick in die
"Eingeweide" der D1080
offenbart zwar (erwartungsgemäß) einen
großen
Qualitätsunterschied zur M200MKIII und ist dem Niveau der
vorliegenden Preisklasse absolut angemessen. Die kleineren
Aktivmonitore begnügen sich mit einer zweikanaligen
Verstärkung, deren Frequenzweiche konventionell arbeitet.
Swans
gibt die Leistung mit pro Kanal mit 20 Watt RMS an.
Gehäuseseitig
baut die D1080 auf einem etwas dünneren Fuß als die
M200MKIII, besitzt aber ebenfalls mehrere Versteifungselemente.
Ein 5 Zoll
Tiefmitteltöner mit
Polypropylenmembran soll für eine gute Akustik sorgen. Im
Gegensatz zur M200MKIII verfügt Dieser aber über
keine
Zusatzbeschichtung; Aufhängung sowie
Antriebsdimensionierung
sind jedoch sehr ähnlich ausgefallen. Swans ist als einer der
weltweit größten Lautsprecher- und Chassishersteller
in der
Lage, sich aus seinem eigenen reichhaltigen Fundus zu bedienen, so dass
die Entwickler nicht auf kompromissbehaftete Zukaufteile angewiesen
sind.
Beim Hochtöner
greift Swans zu
einer 25mm Seidenkalotte (selbstverständlich auch aus eigener
Produktion). Anders als beim größeren Modell
verfügt
dieses Chassis über kein eigenes Koppelvolumen. Über
die
Trennfrequenz der D1080 liegen uns leider keine Informationen vor.
Fazit:
Dass die Swans D1080 technisch nicht an die Klasse einer M200MKIII
heranreicht, kann man den kompakten Aktivmonitoren nicht vorwerfen. Ihr
Aufbau besitzt zwar keine große Besonderheiten, doch
während andere Modell in jener Preisklasse gelegentlich
durch Sparlösungen auffallen, wirken die Swans
absolut
seriös. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass
die D1080
ausstattungsseitig mit den komplett bestückten
Klangreglern
auftrumpfen kann.
die wichtigsten technischen Daten in der Zusammenfassung
(Herstellerangaben):
Beide Swans Monitore eignen sich durch ihr Konzept als
Aktivlautsprecher mit integrierter Lautstärkeregelung für
eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten. Mit Hilfe von
hochwertigen Soundkarten, Wandlern oder CD-Playern, erlauben diese
Lautsprecher das Betreiben einer kompakten und hocheffizienten
Kette. Im Prinzip sind den Einsatzmöglichkeiten kaum Grenzen
gesetzt, da sie z.B. direkt an einem Flachbild-TV angeschlossen
werden können und auch mit einer Vielzahl von
iPod-Dockingstations oder Mediaplayern eine schlagkräftige Liaison
eingehen. Selbstverständlich konnten wir daher nur einen Bruchteil
der Anwendungsoptionen in unserem Test nachbilden. Der Großteil
der Hörreihen fand in unserem High-End Studio statt, wo die Swans
Lautsprecher unter idealen Bedingungen (Raumakustik+Zuspielung) ihr
maximales Potential entfalten konnten. Im zweiten Schritt widmeten wir
uns dem praxisnahen Einsatz als PC-Monitor an einem Notebook.
Das Referenzstudio wurde von der Firma RTFS akustisch
optimiert.
Praxiseindrücke:
Im Hörtest gefielen uns die beiden Lautsprecher Paare
ausgezeichnet, wobei sich die M200MKIII
erwartungsgemäß von
ihrem kleineren Geschwistermodell absetzen konnte.
Bezeichnend für beide Swans Lautsprechermodelle ist
ein ausgeglichener Frequenzgang. Die Entwickler haben bewusst
auf
signifikante Anhebungen verzichtet und ein natürliches
Klangbild
fokussiert. Daher musiziert weder die D1080 noch die M200MKIII mit der
kompaktlautsprechertypischen Hochtonbetonung, zumal auch auf
aufgedickte Bässe verzichtet wird. An dieser Stelle
möchten
wir noch auf die Klangregler hinweisen, dank der die tonale
Balance sowieso problemlos änderbar ist.
An dieser Stelle enden jedoch schon die Gemeinsamkeiten
unserer vier
Testlautsprecher. Während die D1080 eher konservativ bzw.
universell abgestimmt ist, haben wir bei der M200 MKIII viele
audiophile Wesenszüge beobachten können. Sie zeichnet
sich im
gesamten Frequenzbereich durch eine
exzellente Auflösung aus,
dank der sie stark an die preislich höher
positionierte M3
aus demselben Haus erinnert, die bei uns als Referenz im Bereich der
passiven Kompaktlautsprecher fungiert. Dieses Talent ist in besonderer
Weise an die verbauten Seidenkalottenhochtöner mit
ihrer
detailverliebten und schnellen Spielweise zu richten, die trotz ihrem
Sinn fürs Feine völlig unangestrengt zu Werke gehen
und der
Wiedergabe eine wohltuende Dosis Luftigkeit bescheren. Die M200MKIII
spielt damit überaus flüssig und kultiviert. Die
D1080
verfügt dagegen zwar über einen ähnlichen
Hochtöner, agiert dafür etwas
grobschlächtiger und setzt
ihre Prioritäten auf vordergründiger Strahlkraft.
Deswegen
ist die M200MKIII auch bei höheren Pegeln angenehmer zu
hören.
In Relation zur Preisklasse erntet jedoch auch
das kleinere
Modell hervorragende Zensuren, denn schließlich findet sich
für die aufgerufenen 300 Euro (Paarpreis!) kaum ein
Mitbewerbermodell auf vergleichbaren Niveau. Die D1080 setzt das
akustische Geschehen überdurchschnittlich sauber und
präzise
um, was uns insbesondere im Bassbereich großen Respekt
abverlangt: mit einem erstaunlich guten Tiefgang auf dem Niveau manch
kleiner Standboxen, verlangt sie nicht zwingend nach einem Subwoofer,
um das Gefühl einer unbeschnittenen Musikwiedergabe zu
erhalten!
Der angegebene -3db Punkt von 59 Hertz entpuppt sich hier NICHT als
Papiertiger, wie bei zahllosen anderen Kompaktlautsprechern.
Erfreulicherweise brachten ihr die Swans Entwickler aber auch Manieren
bei, denn wer nun denkt, die D1080 erkauft sich ihre Basssubstanz durch
aufgeweichte Bassorgien, liegt falsch: die kleinen schwarzen Aktivboxen
zementieren ein Klangfundament von bestechender Festigkeit und liefern
dabei auch noch ein gutes Differenzierungsvermögen.
Hörtypen,
die ihre akustische Präferenz nicht vornehmlich vom
realisierten
Bassdruck abhängig machen, bzw. besonders basslastige Musik
hören, finden mit der D1080 damit eine absolut vollwertige
(stellenweise sogar überlegenen) Alternative zu kleinen
Standboxen
sowie Sub/Sat Systemen (in finanzieller Sichtweite).
Künftige Besitzer einer M200MKIII
können wir die
erfreuliche Mitteilung überbringen, dass auch ihr Modell
über
einen erstklassigen Bassbereich verfügt, allerdings
sei
darauf hingewiesen, dass sie das exzellente Niveau der D1080 nur noch
minimal toppen kann. Die M200MKIII spielt minimal tiefer und konturiert
etwas exakter; in Bezug auf Volumen sowie Bassdruck sind beide Modelle
sehr ähnlich. Insgesamt erweist sich somit der
größere
Aktivmonitor ebenfalls als uneingeschränkt vollwertiger
Klanglieferant. Swans hat bei der M200MKIII wahrscheinlich absichtlich
auf eine übertriebene Präsenz im Bassbereich
verzichtet,
um den audiophilen Grundcharakter mitsamt dessen famoser
Klangtransparenz im mittleren Frequenzbereich nicht zu
konterkarieren. Hier liegt nämlich die eigentliche
"Magie"
der M200MKIII verborgen: was hier an Durchzeichnungsgüte
geboten
wird, hat uns beim ersten Hörtest schlichtweg sprachlos
gemacht!
Die Swans Schallwandler lösen Stimmen sowie Instrumente extrem
fein auf; gleichzeitig versehen sie jede Klangebene mit einem stimmigen
Volumen. Durch die exakte Detaillierung und hohe Zeitrichtigkeit ergibt
sich nicht nur ein hervorragender Spielfluss, sondern auch ein
audiophiles Maß an Detaillierungstiefe bzw. Klangtransparenz.
Die
D1080 spielt im Direktvergleich merklich "muffiger" bzw. zugedickter
(besonders in den unteren Mitten), was ihr zwar zunächst mehr
Substanz verleiht, aber weniger Einblick in musikalische Feinheiten
erlaubt. Außerdem vermissen wir bei zarten Gesangsstimmen von
Frauen jene Offenheit und filigrane Note, mit der uns die M200MKIII
verzauberte. Das macht die D1080 nicht schlecht - ganz im
Gegenteil: sie fällt gegenüber der M200MKIII zwar
klar ab, erreicht aber immer noch derart gute Werte, dass sie in ihrer
Preisklasse Maßstäbe setzt. Für knapp 300
Euro
Paarpreis liefern die (uns bekannten) Mitbewerber aktuell auch nichts
Besseres. Auch das räumliche Abbildungsvermögen beider
Lautsprechertypen gefällt uns
sehr gut: speziell die M200MKIII setzt das Klangeschehen glaubhaft
in den Raum. Dabei ist stets zu erkennen, dass die Lautsprecher
klanglich die Nähe zur Studioszene suchen, denn auf besonders
intensive Räumlichkeit im Sinne von "schönfärberischem
Hifi" sind sie definitiv nicht gezüchtet.
Hinsichtlich der Klangdynamik merkt man beiden Modellen ihre
Konzeption als aktive Kompaktmonitore
verhältnismäßig
wenig an - gänzlich verleugnen können sie diesen
Umstand
jedoch nicht. Bei grobdynamischen Impulsen wünscht man sich
insbesondere bei der D1080 noch etwas mehr Lebhaftigkeit. Die M200MKIII
zeigt sich spielfreudiger, setzt aber ihre Prioritäten in der
guten Herausarbeitung feindynamischer Akzente (was wiederum sehr gut zu
ihrer Gesamtabstimmung passt). Wahrscheinlich würden die
Lautsprecher mit einem guten externen Verstärker noch besser
für hohe Pegel geeignet sein, denn in Bezug auf die
mechanische
Belastbarkeit hinterlassen die Chassis einen exzellenten Eindruck:
selbst bei Lautstärken um die 95db spielen sie verzerrungsarm
und
sauber. Auch Gehäusedröhnen/-klappern oder
störende
Ventilationsgeräusche sucht man vergeblich.
Fazit:
Insgesamt erspielt sich die M200MKIII ihren klaren akustischen
Vorsprung gegenüber dem kleinen Geschwister nicht primär
durch
Vordergründigkeiten (Bassqualität, Pegelfestigkeit etc.)
heraus,
sondern
überzeugt durch ihre feingeistigere Spielweise auf absolutem
Top-Niveau. Trotz ihrer audiophilen Qualitäten bleibt jedoch stets
erkennbar, dass die M200MKIII die Grundcharakteristik eines Monitors
aufweist, der sich jede interpretatorische Freiheit verkneifen will.
Die kleinere D1080 kann diese Zielsetzung aufgrund ihrer weniger
transparenten Spielweise nicht im selben Maß erreichen,
punktet aber im Vergleich zu ihrer Preisklasse durch ihre
seriöse Abstimmung. In der Praxis sehen wir dieses Modell weniger
bei ambitionierten Musikproduzenten, als z.B. bei PC-Anwendern mit dem
Wunsch nach einer vollwertigen Alternative für möglichst
wenig Geld. Diese Mission erfüllt die D1080 mit Bravour, denn ein
akustisch besserer Universal-Aktivlautsprecher für 150
Euro/Stück muss erst noch gefunden werden.
Fazit:
Obwohl beide Lautsprechermodelle aus demselben Haus
kommen, sich aus ähnlichen Baukästen
bedienen und
wahrscheinlich sogar vom gleichen Entwickler stammen, weisen sie recht
verschiedene Klangcharakteristiken auf. Dem Lautsprechergiganten Swans
ist dabei das Kunstwerk geglückt, jedes Modell für
seinen
Markt- bzw. Einsatzbereich exzellent abzustimmen: die D1080
überzeugt als solider Allround Lautsprecher zu einem
bemerkenswert
günstigem Preis. Die M200MKIII tritt nicht nur optisch
verschnörkelter auf, sondern spricht auch akustisch die
Gourmets
unter den Käufern an. Beide Modelle profitieren von einer
neutralen Klangbalance und klingen auch ohne Subwoofer absolut
vollwertig. Die Gehäuseverarbeitung ist
Swans einwandfrei
geglückt - wenn man von den fehlenden
Alternativausführungen/-farben absieht. Technisch
fährt Swans
ebenfalls große Geschütze auf und verbaut
hochwertige
Komponenten. Für künftige Modelle wünschen
wir uns
lediglich mehr Signaleingänge sowie eine Fernbedienung -
zusammen
mit den praktischen Klangreglern wäre die Ausstattung dann
perfekt. Dies hindert die beiden Modelle jedoch nicht daran, von uns
mit einer Referenz Auszeichnung gewürdigt zu werden - denn zum
aktuellen Zeitpunkt kennen wir weder zu der D1080 noch zur M200MKIII
eine ebenbürtige Alternative, die klanglich, technisch oder
funktionell in der jeweiligen Preisklasse besser positioniert
ist.
Swans D1080 und M200MKIII
Aktivmonitore
Paarpreis 295 / 695 Euro
Test: 1. März 2011