Test: NAD Master Series M15 und M25 Vor-/Endstufenkombination

(12. Oktober 2007 - LM)

NAD steckt sich hohe Ziele: mit der neu geschaffenen Master Series betritt der englische Hersteller ein neues Terrain. Mit diesen Produkten nicht nur die gewohnt hohen klanglichen Qualitäten bieten, sondern auch in Bezug auf Ausstattung, Verarbeitung und Design höchsten Anforderungen entsprechen. Für rund 6.000 Euro bekommt der geneigte Käufer eine siebenkanalige VE-Kombi mit reichhaltigen Audio-/Video- Eingängen (inklusive HDMI-Switcher) sowie ausgeklügeltem innerem Aufbau mitsamt prominenter Bauteilebestückung. Auch der in der Branche angesehene NAD-Chefentwickler Björn Edvard Eriksön (der sich mit den preisgekrönten "BEE" Editionen einen hervorragenden Ruf gemacht hat ) ließ es sich nicht nehmen lassen, seinen Erfahrungsschatz und Know-How in die neuen Geräte einfließen zu lassen. 

Im Prinzip stehen damit alle Vorzeichen auf einen großen Erfolg der M15 Vor- sowie der M25 Endstufe, denn angesichts der Ausstattung unterstreicht der kanadische Hersteller mit seiner Preisgestaltung die Attraktivität seines Bundles. Viele vergleichbare Geräte wechseln meist erst für rund 500 bis 1.000 Euro mehr den Besitzer, ohne dabei Features wie sieben Endstufen oder eine HDMI-Sektion zu bieten. Widmen wir uns nun den beiden Komponenten einmal etwas genauer:

Mit 2.990 Euro wird die M15 in den Preislisten geführt. Dafür gibt es ausstattungsseitig eine üppige Anschlussbestückung, hochwertige DA Wandler, eine komplette Videosektion, vielfältige DSP-Optionen und die THX Ultra2 Zertifizierung. Flankiert wird die M15 von dem ansprechendem Design sowie zwei Systemfernbedienungen und einer Multiroom-Funktion.

Auch die imposante M25 Mehrkanalendstufe wechselt für exakt 2990 Euro ihren Besitzer . Dieser sollte über eine sehr kräftige Rückenmuskulatur verfügen, um die knapp 44 Kilogramm unbeschadet in das HiFi-Rack zu bekommen. Anschließend dürfen sich die Lautsprecher über satte 385 Watt an 4 Ohm erfreuen. Angesichts sehr strenger (NAD-typischer) Leistungsmessungen und der THX Ultra2 Zertifizierung wäre es falsch, diese formschöne Endstufe zu unterschätzen: hier steht ein Kleinkraftwerk, dass nur darauf wartet, ihre DVDs zum Leben zu erwecken. 

Wir sind sehr gespannt, ob die vielsprechende NAD VE-Kombi ihrem Favoritenstatus bei unserem ausführlichen Testläufen gerecht werden kann, oder ob sie das Schicksal der Arcam AVP700 erleidet und einen klanglichen Offenbarungseid ablegen muss. Die Messlatte in diesem Marktsegment liegt sehr hoch. Produkte von Audiolab, Audionet, Cinemike oder Rotel konnten in unseren Tests überzeugen, zumal auch viele Stereoanbieter mit ihren hervorragenden Endstufen (zb. Advance Acoustic MAA-705) einen ernstzunehmenden Gegner für die M15 darstellen. Selbstverständlich betrachten wir die Qualitäten von Vor- und Endkombi getrennt voneinander.

Verarbeitung:


Bislang haben sich NAD Produkte stets durch eine zweckmäßige, aber nicht unbedingt schöne bzw. noble Optik ausgezeichnet. Die Master Serie macht damit ein Ende. Edle Materialien und ein sehr ansprechendes, klares Design beweisen, dass die kanadischen Entwickler auch anders können, als nur die unnauffälligen Kunststoffronten der unteren Modellreihen zu offerieren. Abgesehen von den hochwertigen Zutaten und dem detailverliebtem Finish sorgt vor allem die farbliche Bicolor -Optik für eine sehr noble Erscheinung im HiFi-Rack. Da ist es durchaus zu verschmerzen, dass NAD nur eine Farbvariante anbietet, schließlich sollte sich das anthrazit/graue Design zu fast jeder Art von Einrichtung bzw. Gerätefuhrpark sehr schön kombinieren lassen.



Ein Blick aus nächster Nähe beweist es: die M15 brennt eine Materialschlacht sondersgleichen ab: dicke Aluminiumprofile mit hervorragend abgerundeten Kanten sorgen für eine erstklassige Haptik und Optik. Das blank polierte Aluminium hinterlässt aus jedem Blickwinkel einen luxuriösen Eindruck, so dass man die M15 nicht verstecken möchte.



 Die Front weist zudem eine starke Profilierung auf, die teilweise durch  Furchen unterbrochen wird, um das Design aufzulockern. Sämtliche Übergänge zwischen den verschiedenen Materialien sind dabei penibel  ausgeführt und geben keinen Anlass zur Kritik. So muss eine würdige Verarbeitung für eine Komponente dieser Preisklasse aussehen. Vielen Hersteller dürften sich diesbezüglich gerne zum Nachsitzen bei NAD anmelden. 



Ein zweizeiliges, blaues Display informiert stets über gewählte Quelle und den aktiven DSP-Modus. Ablesbarkeit und Schriftgröße befinden sich auf einem gutem Niveau, allerdings würden wir uns wünschen, dass auch die Lautstärkeeinstellung stets angezeigt wird - und nicht erst bei Änderung des Pegels (für ein paar Sekunden). Die neun Bedienknöpfe unterhalb des Display übernehmen die Steuerung der jeweiligen Funktionen, indem die linke Hand den Button gedrückt halt, während man mit der rechten am Volumeregler die jeweilige Justage vorgenommen wird. Dies ist zwar mitunter etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach einer kurzen Lernphase eine durchaus praktikable Lösung.



Aussen hui - innen pfui ?? Nicht bei NAD, denn alleine schon der Gehäusedeckel wartet mit einer ungewöhnlichen stabilen/dicken Bauart auf und ist an manchen Stellen resonanzhemmend verstärkt. Zum positiven Eindrucken trägt auch die ordentliche Verschraubung bei.



Besonders die Hauptfernbedienung (links) kann sich sehen lassen: sie liegt gut in der Hand, bringt ein stattliches Gewicht mit und wartet mit hochwertigen, griffsympathischen Materalien auf.  Auch die Ablesbarkeit des kleinen Display ist hervorragend, zumal sich der komplette Controller auf Knopfdruck auch noch beleuchten lässt.



Bei der gebotenen Qualität der LS-Terminals ist es eigentlich schade, dass man im Regelfall nur selten hieran herumschrauben muss. Die mustergültigen Anschlussfelder glänzen jedenfalls mit einer erstklassigen Kontaksicherheit und liegen zudem auch weit genüg auseinander, um eine bequeme Verkabelung zu ermöglichen. Hochwertig sind ebenfalls auch die vergoldeten Chinch-Buchsen über der LS-Terminals.


Nicht nur die Gesamtproportionen der neuen Master Serie sind optisch sehr gefällig. Neben der aufwändigen Front sticht auch der Gehäusedeckel sehr positiv hervor. Die sauber integrierten Lüftungsfelder wirken deutlich nobler als simple Schlitze, wie sie bei allen anderen Geräten zu finden sind. Interessanterweise ist die Vorstufe bei unseren Tests stets etwas wärmer geworden, als die Endstufe - wir empfehlen daher eine gute belüftete Aufstellung im Hifi-Rack.

Fazit Verarbeitung:

Musste man NAD in dieser Disziplin früher schon oft wegen dem großzügigen Einsatz von Kunststoffelementen kritisieren, so zeigt der Hersteller mit der Master Serie, dass er es sehr wohl versteht, eine Verarbeitung auf absolutem Top-Niveau abzuliefern. Auch im Vergleich zu den teuersten Produkten muss weder die M15 noch die M25 einen Vergleich scheuen. Wir können deswegen voller Überzeugung einer "überragendes" Ergebnis in dieser Teildisziplin aussprechen.
technischer Aufbau/Features

- Vorstufe M15


Ein blitzsauberer Aufbau mit zwei getrennten Platinen, großer Netzteilsektion und kurzen Signalwegen zeigt sich uns beim Öffnen der M15. Video- und DSP Funktionen befinden sich im unteren Bereich des Gerätes, während die analogen Eingänge und das Ausgangsboard eine Etage höher zu finden sind. Selbst in der High-End Klasse sind Komponenten mit solch einem aufgeräumten, klar strukturiertem Innenleben anzutreffen.

Angetrieben wird die Vorstufe von einem hochwertigen Ringkerntrafo, der sich unter einem massiven Schirmungstopf befindet. NAD schenkt der Stromgenerierung sehr große Aufmerksamkeit, was sich nicht nur in der Schirmung, Seprarierung und Verkabelung dieser Sektion wiederspiegelt, sondern beispielsweise auch an den 9 Feinsicherungen, die in der Mitte des oberen Bildes sehr schön zu erkennen sind.



Ein Blick in der Innere der M15 beweist, dass auch an versteckten Stellen, mit höchster Sorgfalt gearbeitet wurde. Die Bauteile der M15 sind teilweise sogar handselektiert, um bestmögliche Klangqualität sicherzustellen. Der Großteil der Datenverbindungen wird über Flachbandkabel abgewickelt, die generell sehr kurz und somit signalschonend gehalten sind. 


Unten rechts auf der Frontseite trägt die M15 stolz ihre Referenzen vor - besonders das HDMI- und THX Ultra2- Symbol sind bei AV-Vorstufen ansonsten eher selten zu finden. An DSP-Modi bietet die in Kanada entwickelte Vorstufe sowohl die bekannten DTS- als auch Dolby Modi (inkl. PL2x). Künftige Tonformate, welche die neuen HD-Player mitbringen (zB. Dolby Digital Plus) kann die M15 leider nicht verarbeiten, auch das Entgegennehmen von Audiodaten per HDMI ist mit dieser Vorstufe (wie bei fast allen anderen Modellen) leider nicht möglich.



Für einen AV-Receiver wäre dies keine besonders imposante Anschlusssektion, doch bei AV-Vorstufen ist das hier Gebotene als vorbildlich einzustufen. Nicht nur wegen den HDMI-Interfaces, sondern auch mit der Anzahl an digitalen und analogen Eingängen jeglicher Art, markiert die M15 zusammen mit Sherwood und Arcam die Spitze des betreffenden Marktsegmentes. Die M15 setzt sich damit somit sehr wohltuend von Audionet, Vincent und vielen anderen Edelmanufakturen ab, bei denen es durchaus problematisch werden könnte, einen größeren Gerätefuhrpark anzuschließen.

An Videofunktionen stechen zunächst die beiden HDMI Ports heraus. Leider bietet die M15 keine Wandlung der analogen Signale auf diese Schnittstellen. S-Video und FBAS werden zwar konvertiert, allerdings nur auf Component-Ausgabe. Zur Syncronisation mit Bildschirmen lässt sich ein generell Lip/Sync von maximal 140ms einstellen. Quellenbezogene Verzögerungen sind leider nicht möglich.

Die M15 bietet reichhaltige Einstellmöglichkeiten, von denen wir Ihnen einige anhand der On-Screen-Menüs vorstellen möchten:


Leider kämpft auch die M15 mit der Vorstufen-typischen Krankheit, die OSD-Daten nicht zusätzlich auf dem Gerätedisplay angezeigt zu bekommen. Außerdem ist die NAD Vorstufe nicht in der Lage, dieses Menü per HDMI auszugeben, so dass Anwender zusätzlich noch eine analoge Videoverbindung zu ihrem Bildwiedergabegerät legen müssen. Menüstruktur und Funktionsvielfalt gehen hingegen absolut in Ordnung. Es wird zwar kein grafisches Menü geboten, doch so kommt man immerhin ohne große Umwege direkt und effizient zu allen wichtigen Einstellungen. 

Von vorbildlicher Güte zeigt sich das Bass-Management: zwischen 60 und 120Hz (in 10Hz-Schritten) dürfen sich Front-/Center- und Rearspeaker über eigene Trennfrequenzen erfreuen, zusätzlich ist auch die Flankensteilheit der Subwooferanbindung auswählbar.



Eine Equalizingfunktion sucht man leider vergeblich. ALs Klangjustage lässt sich lediglich das Verhältnis zwischen Bass,Mitten und Höhen konfigurieren, allerdings auch nicht für jeden Kanel einzeln, sondern global. Die Rearspeaker werden hiervon übrigens nicht beeinflusst, denn die Klangregelung greift nur auf den Frontkanälen. Auch der Subwoofer muss ohne Equalizing auskommen.



Die Entfernungen zwischen den einzelnen Lautsprechern sind in 10 Zentimer Schritten für jeden einzelnen Schallwandler einstellbar. Sind die Unterschiede bei einem LS-Paar jedoch zu groß, blockt die Software eine weitere Eingabe. In unserem Fall genügte schon eine Divergenz von 70cm zwischen den beiden Frontspeakern, um an die Grenzen der Software zu stossen.


Jede Quelle lässt sich individuell benennen und hinsichtlich der Audio- und Videoeingänge konfigurieren.



Die Zone 2-Funktionen beinhalten eine Stereo-Wiedergabe von analogen oder digitalen Quellen sowie eine FBAS-Video Signalübertragung.



Die Zone2-Fernbedienung im Detail. Sie erlaubt den Schnellzugriff auf die wichtigsten Funktionen und somit ein wirklich praktisches "Goodie".



Die mitgelieferte Hauptfernbedienung gibt keinen Anlass zur Kritik: Griffgünstig, beleuchtbar und lern- sowie makrofähig, macht sie das Bedienen zum Vergnügen. Die Zusatzfernbedienung im Scheckkartenformat kann diese Attribute zwar nicht für sich beanspruchen, doch für den gedachten Zweck ist sie vollkommen ausreichend. Die Zone 2-Funktionen beinhalten eine Stereo-Wiedergabe von analogen oder digitalen Quellen sowie eine FBAS-Video Signalübertragung.

die technischen Daten der M25 in der Zusammenfassung 

Name / Preis NAD M15 (7 Kanal Vorstufe), 3000 Euro
Audio-Eingänge 4x coaxial , 4x optisch
4x analag Stereo, 7.1 analoger Mehrkanal
Video-Eingänge 2x HDMI, 6x FBAS, 6x S-Video, 3x Component
Besonderheiten THX Ultra II zertifiziert
Zone 2 Support
LipSync Funktion
variables Bass-Management
Abmessungen 43,5 x 13,5 35,5 cm (B,H,T)
Gewicht 19,8 kg

Sämtliche Daten entsprechen den offiziellen Herstellerangaben.

- Endstufe M25

Die M25 von innen: in Anbetracht eines Kaufpreises von ca. 3.000 Euro ist der Aufbau sehr beeindruckend. Gegenüber einem mehr als dreimal teureren Audionet Amp7 bietet diese Endstufe aber nur einen zentralen Transformator, außerdem teilen sich die sieben Endstufen einen großen Stromspeicher. Der Großteil des Layouts weist einen Monoaufbau auf, der Signalbeeinflussungen (Übersprechen etc.) reduziert - außerdem sind auch bei der M25 kurze Signalwege vorzufinden. Interessantes Detail: die gebogenen Kühlkörper der Endstufenzüge sorgen für eine größere Oberfläche.


Drei 120mm Lüfter fächern den Endstufen bei Bedarf Frischluft zu. Erfreulicherweise haben wir dies erst im Rahmen unseres Foto-Shootings bemerkt, denn bei unseren Hörtests sind sie bislang entweder nie angelaufen oder waren schlichtweg nicht hörbar. Auf jeden Fall ist hier ein deutlich Fortschritt gegenüber den AV-Receivern von NAD zu notieren, wo die laute Lüftung schon desöfteren Grund für Kritik bei Endkunden und Presse darstellte. Laut NAD kommt bei der M25 ein neuartiges System zum Einsatz, welches leise Passagen erkennt und die Lüftung dafür kurzzeitig aussetzt. Wir werden diesen Aspekt bei unseren andauernden Testreihen selbstverständlich im Auge behalten und darauf im endgültigen Test genauer eingehen.


NAD hat seiner Vorzeige-Mehrkanalendstufe hervorragende Lautsprecherterminals und edle Chinch-Buchen spendiert. Darüber befindet sich für jeden Kanal ein kleines Potentiometer, zur zusätzlichen Einpegelung der Endstufen untereinander. So praktisch diese Idee auch sein mag: Unserer Meinung nach, ist dies in Kombination mit der M15 überflüssig und hätte eher durch zusätzliche XLR-Anschlüsse ersetzt werden sollen. Doch immerhin: Wer (aus welchen Gründen auch immer) eine Vorstufe besitzt, die eine endstufenseitige Justage des Pegels notwendig macht, findet in der M25 das ideale Gerät.

die technischen Daten der M15 in der Zusammenfassung

Name / Preis NAD M25 (7 Kanal Endstufe), 3000 Euro
Leistung 7x 160 Watt (Dauerleistung)
7x 180 Watt (Maximalleistung bei 0,1 THD)
7x 385 Watt @ 4 Ohm (IHF-Leistung)
Signal-/Rauschabstand > 118db (160 Watt)
> 96 db (1 Watt)
Besonderheiten diskreter Aufbau für jeden Kanal
Abmessungen 43,5 x 20,0 x 46,6 cm (B,H,T)
Gewicht 43,7 kg

Sämtliche Daten entsprechen den offiziellen Herstellerangaben.
Testumgebung und Kombinationsempfehlung:

 

An den hervorragenden Monitor Audio GS-60 macht die kanadische VE-Kombi einen klanglich vorzüglichen Eindruck. Generell macht eine Kombination mit detailfreudigen Schallwandlern Sinn, die im Bass eher schlank, dafür aber sehr präzise abgestimmt sind. Neben den Monitor Audio Lautsprechern haben wir die NAD-Komponenten auch sehr erfolgreich mit diversen Lautsprechern aus dem Hause Piega betrieben. Selbst die leistungshungrigen und mitunter schwierigen Isophon Lautsprecher (zB. EuropaII) waren an der NAD Elektronik gut aufgehoben. 

Wer ein Nubert nuWave125 Lautsprechersystem einsetzt, darf sich grundsätzlich glücklich schätzen, eine sehr gute Wahl getroffen zu haben. Doch für unseren Hörgeschmack war die Kombination aus NAD und Nubert etwas zuviel das Guten, was Bass betrifft. Mit einer Rotel RSB-1098/RMB-1095 funktionierten die schwäbischen Schallwandler in unserem Teststudio etwas besser und brachen mehr Differenzierung im unteren Bassbereich ans Tageslicht. Ein ähnliches Bild konnten wir in Bezug auf die neue Opus² Modellreihe von Wharfedale machen, auch hier würde wir zu anderer Elektronik raten. Auch wenn Sie sich vielleicht wundern: aber besonders gut harmonierten die Master-Series Komponenten ebenfalls mit diversen THX-Systemen, wie beispielsweise das Teufel Theater 10. Hier verhilft die Elektronik zu einer gesteigerten Sprachverständlichkeit und hilft auch der Effektabbildung auf die Sprünge. Auch die notwendige Dynamik und Impulsivität vermag das englische Duo an die Schallwandler zu liefern. 

Als Zuspielung diente der Audionet Vip G2 mit SDI Ausgang und nachgeschaltetem Picture OptimizerII SDI. Auf diese Weise darf sich unser Heimkino über erstklassige Bild- und Tonwiedergabe freuen. Besonders letztgenanntes sollten Sie den NAD Komponenten ebenfalls unbedingt gönnen, schließlich beeinflusst die Qualität der Quelle das spätere Ergebnis im großen Maße. Eine Alternative zum VipG2 wäre der Accustic Arts Surround-Player1, der rund 1.500 Euro günstiger ist und ebenfalls eine gute Akustik vorweisen kann. 


HD-Medien spielen wir dem NAD Duett über je einen Cinemike-modifizierten Toshiba HD-XE1 und der Playstation3 zu. Nach den Modifizierungen spielen die Quellgeräte in akustischer Hinsicht noch dynamischer, straffer und souveräner , so dass eine Beurteilung der NAD-Komponenten noch leichter möglich ist. Den HD-DVD Player schließen wir mittels hochwertigen Coax-Kabels an die Vorstufe an, bei der Playstation greifen wir die Toninformationen vom optischen Digitalausgang ab. 

Unsere hauptsächlich verwendeten Testgeräte in der Übersicht:

5.1 Set1 Monitor Audio 4xGS-60,1xGS-LCR und 1xGSW-12 
5.1 Set2 Wharfedale Opus² 4xM2,1xTriCenter und 2x Isophon Stonehenge
CD/DVD-Player Audionet VipG2 Universalplayer
HD-DVD Player Cinemike HD-XE1
Blu-Ray Player Cinemike Playstation3
Bildwiedergabe Dreamvision Dreambee (D-ILA Full-HD Projektor)
Klangeindrücke:

Die NAD-Kombi verbindet den Bombast-Sound der AV-Boliden mit den feingeistigen Qualitäten einer audiophilen Vor-/Endstufenkombination: antrittsstark im Bass, enorme Dynamik und ein beeindrucker Detailreichtum kennzeichnen die Wiedergabecharakteristik der beiden Geräte. Die Ausgewogenheit zwischen diesen Faktoren stellt eine sehr seltene Begebenheit dar, zumal sich sowohl die Vor- als auch die Endstufen in vielen Klangaspekten nicht weit von der absoluten Klassenspitze befindet. Die Tonalität erweis sich in den Grundzügen als ausgeglichen, allerdings war zu erkennen, dass die NAD Geräte es schon mögen, im Bassbereich etwas anzuschieben, während der Hochtonbereich zwar sehr detailliert, aber nicht unbedingt extrem herausstechend gehalten ist, wie wir es beispielsweise von diversen Rotel-Geräten her kennen. Auch eine Audionet-Kombi wirkt etwas heller. Wir haben mehrere Filmsequenzen herausgesucht, mit denen wir Ihnen die Eigenschaften der Master-Series Komponenten näherbringen möchten:

Spiderman 2.1, Blu-Ray Disk, Dolby True HD Tonspur über Toslink 

Im zweiten Teil der arachnoiden Trilogie sind wir hautnah dabei, wie sich der übermotivierte Wissenschaftler Dr. Octavius (gespielt von Alfred Molina) in ein krakenartiges Wesen verwandelt. Die hierbei auftretenden Tiefbasseffekte setzen die beiden NAD Geräte mit einer beeindruckenden Intensität und Direktheit um. Hier wird Heimkino nicht einfach nur hörbar, sondern zum spürbaren Erlebnis. Sehr imposant ist dabei weniger der energische Charakter, als vielmehr die absolut souveräne Kontrolle und Sauberkeit im Klangbild. Laut bzw. bassstark spielen auch viele andere Komponenten, doch es ist sehr selten, dass dabei trotzdem noch eine solche Präzision aufrecht erhalten wird. Dies ist zum Großteil der grandiosen M25 Endstufe zu verdanken, die gleichzeitig sehr temperamentvoll und "bissig" agiert, und dabei erfreulicherweise nicht der Tugend verfällt den Klang aufzuweichen. Ganz im Gegenteil: solch eine harte, knackige Umsetzung haben wir bisher selten zu hören bekommen. Dass die NAD-Kombi aber nicht nur mit der Darstellung tiefer Frequenzen punkten kann, beweist sie ein paar Sekunden später, als eine Fensterscheibe in mehrere Glasscherben zersplittert und dem Leben von "Rosie" ein Ende bereitet. Die umherfliegenden Teile werden auf jedem Surroundkanäl sehr detailliert wiedergegeben und warten im Hochtonbereich mit einer hervorragenden Brillanz auf. Auch das Zusammenspiel zwischen Rear-/Front- und Centerspeaker gelingt dem NAD-Duett ausgezeichnet, so dass eine erstklassige bzw. stimmige Surroundwirkung geboten wird.

House of the flying Daggers, DVD, Dolby Digital Tonspur

Von Comichelden, Tritium-Energiequellen oder Fusionsversuchen bekommt man als Zuschauer dieser chinesischen Produktion recht wenig mit: die Story rund um Intrigen und Verrat im chinesischen Reich im Jahre 859 a.D. ist nicht nur aus akustischer Sicht eine Delikatesse, sondern überzeugt auch mit inhaltlichen Werten. Obwohl dieser Titel auch den Subwoofer gut füttert, so sind es erster Linie die feinen Effekte und derren Verläufe, die jede AV-Anlage vor eine große Herausforderung stellen. M15 und M25 meistern sämtliche Szenen mit Bravour, wie beispielsweise den zahlreichen Spliteffekten (anfangs des Filmes) im Teehaus. Das 360 Grad Klangpanorame des fein rieselnden Perlenverhangs gibt die NAD Kombi mit einer hervorragenden Auflösung und Transparenz wieder. Auch die Ausgeglichenheit bzw. Homogenität zwischen den Kanälen liegt auf einem absoluten Top-Niveau. Es fällt zudem auf, dass die beiden NADs auch innerhalb komplexer Surroundsequenzen die Oberhand behalten, ohne bestimmte Effekte in den Vordergrund zu stellen bzw. untergehen zu lassen. Daher darf sich auch der Score (Filmmusik) über eine erstklassigen Einarbeitung freuen. Ganz besonders in diesem Film stellt die gewissenhafte, tiefgreifende Umsetzung des Soundtracks eine immante Rolle, die Emotionen und Dramurgie der Leinwandaction akustisch für die Zuschauer zugänglich zu machen. 

CSI Las Vegas Season 6.2, DVD, Wiedergabe per Dolby ProLogic2 und DTS Neo:6

Leider sind die aufregenden Kriminalfälle von Dr. Gilbert Grissom und seinem Forensikteam noch nicht in einer deutschen 5.1 Abmischung zu bestaunen. Wer aber eine NAD M15/M25 Kombination in seinem AV-Rack schlummern hat, wird darüber aber zum Großteil locker hinwegsehen können, schließlich wird hier eine erstklassige Aufpolierung zweikanaliger Signale geboten. Ob man hierbei den Decoder von Dolby oder DTS heranzieht, obliegt dem persönlichen Geschmack. In beiden Fällen überzeugte die gute Raumkulisse sowie insbesondere die hervorragende Sprachverständlichkeit. Generell möchten wir in dieser Stelle festhalten, dass es den NAD-Entwicklern sehr gut gelungen ist, die Natürlichkeit und Individualität von Stimmen zu wahren. Jedes Stimmprofil wird ausgezeichnet herausgearbeitet (gilt auch für den 5.1 Dolby Digital/DTS Modus) und lässt die Akteure lebendig in Erscheinung treten. Durch die leicht dunkle Tonalität verleiht die NAD-Kombi vor allem großen, männlichen Stimmen eine imposante akustische Umsetzung. 

Kraft im Überfluss: so präsentiert sich die M25 schon bei der ersten akustischen Begegnung. Wer achtlos am Volumeregler dreht, den wird diese Endstufe das Fürchten lehren, schließlich schmettert sie ohne Probleme auch brachiale Pegel in den Hörraum. Auch über längere Zeit bleibt die Endstufe dabei souverän und gelassen. Erfreulicherweise hält sich sogar die Erwärmung in Grenzen - mehr als handwarm wird die M25 nämlich nicht. Die Lüfter setzen zwar hin und wieder kurz ein, doch wenn man nicht gerade direkt vor dem Gerät sitzt, wird man davon nichts mitbekommen. Insgesamt liefert die M25 eine bemerkenswerte Leistung ab, die sie sowohl für leistungshungrige Lautsprecher, als auch großvolumige Räume bestens eignet.

Nicht minder beeindruckend als die Mehrkanalperformance zeigt sich das NAD-Gespann auch im Zweikanalbetrieb. Gegenüber den AV-Boliden kann sie hier sogar einen noch größeren Vorsprung herausspielen, da sie mit ungeahnten HiFi-Tugenden aufwartet. So überzeugt vor allem der grandiose Bühnenaufbau mit seinen klar umrissenen Akteuren für ein Erlebnis der besonderen Klasse, zumal die beiden Master-Series Geräte es sich ebenfalls nicht nehmen lassen, ihre Zuhörerschaft mit einer enormen Detailfreudigkeit zu beglücken. Die NAD-Kombi eignet sich hervorragend für jede Art von Musik und gehört nicht zu der Sorte von Geräten, die wegen einer analytisch/kalt/schlanken Spielweise nur die typisch "audiophilen" Genres wie Jazz, Klassik oder Kammermusik beeindruckend umsetzen können. Ganz im Gegenteil: wegen der kräftigen Grundton- und Bassdarstellung setzt sie sich positiv vom Großteil der Mitbewerber ab, denn es ist (leider) sehr selten, dass man Metallica und Co. mit solch hochklassigem Equipment wirklich so nachdrücklich und intensiv serviert bekommt. Selbstverständlich standen wir nicht nur noch headbangend im Testaum und haben die Refrains von Klassikern wie "Creeping Death" oder "Sanatarium" angestimmt, sondern fütterten die NAD-Geräte auch mit gemäßigteren Musikstilen. Hierbei fanden wir heraus, dass der NAD nicht nur eine hohe feindynamische Akribie an den Tag legt, sondern auch die Vielschichtigkeit und Rythmik der Musik wahrt.  Ingesamt schneidet das M15/M25 Duo mit einem beeindruckenden Ergebnis unsere Stereotests ab und beweisen einmal mehr, dass hochwertige Surroundgeräte in Form einer Vor-/Endstufenkombination ganz besonders im Zweikanalbetrieb nach wie vor eine Klasse für sich sind und selbst reinrassigen Stereogeräten Paroli bieten können.



Audionet Map1/Amp5 - 7.750 €

An hochkarätigen Alternativen mangelt es dem Markt definitiv nicht: abgesehen von der Arcam AVP700 haben wir bis jetzt sehr viele klanglich begeisternde Geräte in diesem Preissegment kennengelernt. Fürchten muss sich jedoch wieder die M15 noch M25: sie spielen auch im Vergleich zur internationalen Klassenspitze auf Augenhöhe und müssen sich vor keinen Geräten verstecken - mit Ausnahme von Audionet-Komponenten: sowohl die Kombination aus Map1/AmpV (7.750 €) bzw. MapV2/AmpVII (15.990 €) zeigen mit hochklassigen Lautsprechern, was momentan als Maximum möglich ist. Die beispielhafte Authenzität und Natürlichkeit des Klangbildes übetreffen selbst die Leistungen der NAD-Kombi nochmal recht deutlich, ganz besonders im Fall der MapV2/AmpVII Zusammenstellung. Sowohl mehr- als zweikanalig stellt Audionet nun schon seit langer Zeit die absolute Referenz bei unseren Hörtests. Dazu kommt noch ein hervorragender Equalizer, mit dem eine superbe Anpassung an Raum und Lautsprecher möglich ist. Alleine schon aus diesem Grund wäre die Vorstufe Map1 (ca. 3.750 €) gegenüber der nur geringfügig günstigeren NAD M15 vorzuziehen. 


Audiolab 8000AV+8000X7 - 4.000 €

Andererseits kontert diese mit einer erheblich besseren Anschlussvielfalt und der HDMI-Sektion. Diese beiden Vorteile bietet die M15 auch gegenüber der Audiolab 8000AV, welche zu einem Preis von rund 1.600 Euro allerdings auch deutlich günstiger ist. Sind die beiden Modelle im Stereobetrieb noch überraschend dicht zusammen, so weckt die M15 beim DVD-schauen noch etwas mehr Emotionen (Feinfühligkeit, Klangtransparenz). Hinsichtlich der Endstufen trennen sich NAD und Audiolab mit einem Remis: während die 8000M als Monoblock (Stück ca. 650 €) etwas mehr Brillanz und Kontrolle bietet, so verliert die 5 Kanal-Endstufe 8000X7 relativ deutlich gegen die M25. Dabei ist das Audiolab Produkt gar nicht einmal schlecht, doch für eine Mehrkanalendstufe ist die M25 schlichtweg eine Wucht und glänzt mit Eigenschaften, die ansonsten eher hochwertigen Stereo- oder Monoverstärken zugerechnet werden würde. 


Vincent SAV-C1/P-200 - 4.800 €

Bei Vincent gibt es für rund 4.800 Euro eine Menge fürs Geld: die Kombination aus Vorstufe SAV-C2 und der mächtigen 6-Kanal-Endstufe SAV-P200 bringen zusammen 55 kg Gewicht auf Waage und stemmen in akustischer Sicht auch sehr viel Feinkost. Besonders wenn man die günstigen Straßenpreise berücksichtigt, entpuppen sich die chinesischen Komponenten zu einer echten NAD-Alternative. Die Klangauslegung ähnelt der M15/M25 Kombination - auch Vincent fokussiert eine kräftige, aber dennoch auch informative Spielweise. Besonders im Stereobetrieb liegen beide Systeme auf einem ähnlichen Niveau. Im Mehrkanalbetrieb kann zunächst die SAV-P200 mit ihrer überlegenen Kraft und Pegelfestigkeit ein Zeichen setzen, während die SAV-C2 nicht ganz an die Durchzeichnung und Souveränität der M15 heranreicht. Wer aber ohnehin nur maximal eine 6.1 Konfig fahren will und mit der kargen Ausstattung der Vincent-Vorstufe leben kann, erhält (bei einem entsprechenden Angebot) ebenfalls ein beeindruckendes Preis-/Klangverhältnis. Im direkten Duell geht NAD jedoch als Sieger hervor.


Rotel RSP1098/RMB1095 - 6.500 €

Showdown in der 6000 Euro Klasse: für fast den gleichen Betrag (6.498 €) offeriert Rotel die RSP-1098/RMB-1095 Vor-/Endstufenkombination. Viele Käufer dürften sich NAD und Rotel damit jedoch nicht gegenseitig abjagen, schließlich unterschiedet sich die klangliche Charakter recht deutlich. Die Rotelgeräte gehen ihrer Arbeit mit einer derartigen Akribie und Genauigkeit nach, dass besonders Anhänger einer messerscharfen Akustik auf ihre Kosten kommen. Zu der beeindruckenden Stimmwiedergabe (auf Audionet-Niveau) gesellt sich eine schlanke, dafür jedoch äußerst präzise Bassdarstellung. Die NAD-Geräte setzen die Schwerpunkte eher durch tieffrequentes Temperament, schwelgerischer Dynamik sowie etwas sanfter abgestimmten Höhen. Außerdem bietet die M25 bei vergleichbarer Pegelfestigkeit sogar zwei Kanäle mehr, wie die RMB-1095. Die Wahl zwischen NAD und Rotel sollte man unbedingt hinsichtlich der Lautsprecher treffen. Beide Systeme haben absolutes Begeisterungspotential, wenn sie in einer stimmigen Gesamtkonzeption eingebracht werden. 


Denon AVC-A1XVA - 7.000 €

Auch gegenüber der Denon AVC-A1XVA muss sich die NAD Kombi bewähren, was ihr aber relativ leicht fällt, sobald die ersten Töne über die Membranen in das Auditorium gegeben werden. Lässt man die deutlich(!) bessere Ausstattung des Denon-Boliden außer Acht, wird es für den Koloss etwas schwierig, seinen enormen Kaufpreis von 6.999 Euro vollends zu rechtfertigen. Sicherlich bietet er mit seiner Multi-Zonen Unterstützung und dem aufwändigen Innenaufbau sehr viele Argumente für einen Kauf, außerdem kann er akustisch ebenfalls begeistern. Rein akustisch betrachtet geht die NAD Kombi jedoch insgesamt leicht in Führung. Vor allem im Stereo-Modus bietet die VE-Kombi eine bessere Raumabbildung, sensiblere Feindynamik und eine straffere Bassdarstellung. Auch das Bilden einer homogenen Surroundkulisse gelingt dem M15/M25 Duett noch etwas nahtloser. Besitzer eines AVC-A1XVA brauchen sich dennoch nicht grämen, denn von allen AV-Boliden gehört dieses große Dickschiff zu den Besten seiner Art. Und in manchen Räumen funktioniert die Audyysey-Einmessung sogar dermaßen gut, dass sogar die Klangtugenden der NAD VE-Kombi nicht mehr ins Gewicht fallen.

Fazit:

Alle Achtung: Die Konkurrenz muss sich warm anziehen, denn die NAD-Kombi brennt in vielerlei Hinsicht ein Feuerwerk ab und positioniert sich inmitten des Marktsegmentes als eine vorzügliche Kombination aus Klang, optischer Noblesse und praktischen Features. Der Kaufpreis von rund 6.000 Euro wird daher sehr schnell relativiert und macht M15+M25 sogar für manchen AV-Boliden-Interessenten zu einer klangstarken Alternative. Die immense Ausstattungsfülle eines Onkyo TX NR-5000E wird dabei zwar nicht ganz geboten, doch NAD integrierte genügend Features, um sich von den puristischen Vorstufen positiv abzuheben. So spricht das M15/M25 Duo nicht nur einen kleinen elitären Kreis an, sondern entpuppt sich als alltagstaugliche Geräte für größere Anlagen und jeden Einsatzzweck. Die Akustik besticht gleichermaßen durch Kraft, Enschlossenheit aber auch Sensibilität und Detailreichtum kommen nicht zu kurz. Insgesamt können wir eine klare Kaufempfehlung aussprechen, allerdings sollte man vorher ausgiebig in den eigenen vier Wänden probehören, denn nur mit harmonierenden Lautsprechern setzt die beiden Meisterwerke von NAD ihr Potential auch richtig frei. 

Die NAD Komponenten vereinen Eigenschaften von AV-Boliden sowie VE-Kombi zu einem attraktivem Cocktail,
der besonders anspruchsvollen Anwendern mit hochwertigen Lautsprechern sehr schmecken wird.


NAD Master Series M15+M25 , Preis 6.000 Euro
Vor-/Endstufenkombination, Oberklasse
Test: 12.Oktober 2007
Preis-/Leistung:

+ beeindruckende Pegelfestigkeit und Dynamik
+ viele digital und analoge Anschlüsse
+ gute/praktische Fernbedienung
+ Endstufe besitzt 7 Kanäle
+ einfache Bedienung
+ hervorragende Verarbeitung

- für fortgeschrittene Angleichungen an Raum und Lautsprecher fehlt ein guter Equalizer
- nur 2 HDMI V1.0 Eingänge
- nur eine Farbausführung lieferbar

Text: Lars Mette

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