Test: Marantz SR-7005 - Bolidenoptik, HDMI1.4 und reichlich
Gimmicks für die Mittelklasse
Dieser Artikel wurde auf PCs von Origen-AE verfasst.
(13.Dezember 2010 -
Autor: Lars Mette
)
Mit dem neuen AV-Receiver SR-7005 vollzieht Marantz weit mehr,
als
nur einen profanen Modellwechsel: bisher hat sich die
Surroundelektronik vom japanischen Anbieter vornehmlich durch ihre
überdurchschnittlich audiophile Akustik vom Wettbewerb
abgesetzt,
dafür war jedoch bei manchen Ausstattungsdetails oft ein
kleiner
Abstand zu Yamaha, Pioneer und Co. zu beobachten. Nachdem Marantz seit
nunmehr fast 3 Jahren keinen neuen AV-Receiver über der
1.000
Euro Schwelle auf den Markt gebracht hat, betritt nun der SR-7005 das
Parkett und schickt sich an, Klang und Ausstattung auf
höchstem
Niveau zu vereinen. Die Namensähnlichkeit zum SR-7500
darf
jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der
vermeintliche
Nachfolger in einer höheren Preisklasse beheimatet
ist.
Die
unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1.799 Euro, so dass
der
SR-7005 seine Vormachtstellung vor allem mit dem Denon AVR-4310
ausfechten muss. Als Rüstzeug steht ihm dabei ein
umfangreiches
Arsenal mit folgenden Eckdaten zur Verfügung:
- HDMI 1.4a Sektion mit 6 Eingängen (kompatibel zu 3D, ARC
und CEC)
- Anchor Bay ABT2015 Videoprozessor für Wandlung/Scaling/iP
über alle Eingänge
- Netzwerkschnittstelle für Streaming von Musik+Bilder
sowie Internetradio, Last.fm und Napster
- iPod Integration über USB, per RX101 auch per Bluetooth
- Raumeinmessung mit Audyssey MultiEQ XT PRO für
perfekte Akustik
Wie bei Marantz üblich, widmete man sich auch der
akustischen
Basis mit großer Sorgfalt. Sieben stromgegengekoppelte
Endstufe
mit speziellem Marantz Layout und eine leistungsfähige
Netzteilsektion sorgen für breitbandig ausgelegte
Verstärkerstufen mit bis zu 125 Watt/8Ohm. Im Vorstufenbereich
behauptet Marantz ebenfalls, mit großer Sorgfalt entwickelt
zu
haben, um eine zeitrichtige sowie detailorientierte Wiedergabe
höchster Klangnatürlichkeit zu erreichen. Um den
technisch/klanglichen Anspruch auch äußerlich zu
dokumentieren,
beschreitet das Design eine optische
Reminiszenz an
hauseigene Stereo-Komponenten der High-End Liga.
Nachdem der SR-7005 bereits im Preview vorgestellt
wurde,
möchten Ihnen im Rahmen des nachfolgenden Tests unsere finale
Einordnung des Gerätes präsentieren. Der SR-7005 war
nun mehrere Wochen bei uns im Einsatz und hat dabei einen nachhaltigen
Eindruck hinterlassen.
Verarbeitung:
Frontansicht mit geöffneter Klappe
Anschlussbereich
rundes Hauptdisplay mit blauer Umrandung
komplettes Bedienpanel hinter Frontplatte
Der Lieferumfang umfasst u.a. eine LCD-Fernbedienung sowie ein
Einmessmikrofon.
Mit seiner äußerst massiven,
selbstbewussten Optik
dürfte es der SR-7005 nicht schwer haben, Anhänger zu
finden.
Die Verarbeitung sowie Materialauswahl ist preisklassenüblich
ausgeführt. Die Frontlade kann zwar nicht mit einer massiven
Aluminiumschicht aufwarten und wirkt etwas leicht, ist aber genauso
sauber integriert wie sämtliche anderen Bedienelemente. Die
LCD-Displays bieten keine Möglichkeit zum stufenweisen Dimmen,
dafür ist auf Wunsch eine automatische Abschaltfunktion
nutzbar. Der blaue Rahmen lässt sich deaktivieren, indem beim
Einschalten die Display Taste gedrückt wird. Abgesehen von
der oben gezeigten schwarzen Version liefert
Marantz den SR-7005 auch in der Ausführung "Silbergold". Die
frühere, hellere Silberlackierung ist somit leider nicht mehr
vorgesehen. Insgesamt stellt
der
SR-7005 zwar keine neuen Benchmarks in Bezug auf die
Verarbeitungsqualität auf, doch sein grandioses Design macht
dies
(unserer Meinung nach) mehr als wett: kein anderer AV-Receiver
(speziell in dieser Preisklasse) bietet eine ähnliche Symbiose
aus
puristisch-elegantem Auftreten in Kombination mit technischer,
selbstbewusster Ausstrahlung. Chapeu
Marantz !
technischer Aufbau:
In Bezug auf den inneren Aufbau zeigt sich der japanische
Mehrkanaldirigent grundsätzlich recht aufgeräumt,
auch wenn sich an der rechten Seite ein paar vereinzelte Kabel
ihren Weg durch
das Platinendickicht bahnen. Die Stromversorgung sitzt zentral in der
Mitte des Gerätes und basiert auf einem Schaltnetzteil. Im
Vergleich zum SR-8500, der vor über 5 Jahren für
1.500 Euro
angeboten wurde, muss der Anwender heutzutage auf einen geschirmten
Ringkerntrafo genauso verzichten, wie auf das verkupferte Chassis (zum
Vergleich: siehe
Testbericht vom 29.4.2005 ).
Auch die räumliche Trennung von Stromversorgung und
Signalverarbeitung war im Oldie besser gelöst. All diese
Faktoren
sind jedoch nicht auf eine Sparmentalität seitens Marantz
zurückzuführen, sondern resultieren aus der ungleich
höheren Bestückungsdichte. Alleine schon die deutlich
umfangreichere HDMI/Digitalsektion beansprucht schon fast mehr
Platinenfläche, als im gesamtem SR-8500 zu finden war. Als
Hauptprozessor für das Audio-Decoding fungiert ein 400Mhz
schneller 32 Bit Sharc DSP Prozessor von Analog Devices,
während
im Videobereich ein ABT2015 von Anchor Bay zum Einsatz kommt. Damit ist
das Gerät hervorragend bestückt, um seine Aufgaben
als
audiovisuelle Schaltzentrale im Jahr 2010 zu
erfüllen. An
Leistung stellt der SR-7005 bis zu 125 Watt an 8 Ohm
für jede
der sieben Endstufen zur Verfügung, die zusammen von 24.000
Microfarad Siebkapazität gespeist werden.
Ausstattung:
Mit Ausnahme von WLAN Konnektivität sowie
Video-Streaming,
wartet der SR-7005 eigentlich mit sämtlichen Features auf, die
man
sich momentan von einem AV-Receiver überhaupt
wünschen kann:
topaktuelle Audio-Codecs (inkl. HD-Tonformate, Audyssey DSX, ProLogic
IIz, Dynamic EQ+Volume), Netzwerkstreaming, Browser-Steuerung und das
fortgeschrittene Video-Processing, sind nur einige der zahlreichen
Funktionen. Von besonderer Wichtigkeit ist selbstverständlich
auch
die HDMI 1.4a Sektion, dank der unser Testgerät voll
kompatibel zu
den 3D Videoformaten ist und darüber hinaus auch den Audio
Return
Channel unterstützt. Mit dem oben gezeigten (optional
erhältlichen) Bluetooth Modul ist sogar eine komfortable
drahtlose
Wiedergabe vom iPhone/iPad bzw. PC möglich. Alternativ kann
z.B.
das iPhone auch direkt per USB angeschlossen werden. Die Steuerung
erfolgt dann per Marantz Fernbedienung; sämtliche Meta-Daten
sind
über das On Screen Menü sowie dem LCD-Display
ablesbar.
Angesichts dieser Funktionsvielfalt mutet es fast schon anachronistisch
an, dass sich im SR-7005 auch noch ein klassischer AM/FM Analogtuner
sowie eine Phono-Vorstufe befinden.
Multimedia Features:
Der SR-7005 ist absolut auf
der Höhe der Zeit und
präsentiert sich als vollausgestatteter Entertainer. Mit dem
bald erscheinendem Air-Play Update (49 Euro) wird der Receiver auch zur
iTunes Zentrale. Wenn die Lizenzsituation um last.fm geklärt
ist, gibt es zusammen mit Napster, Flickr, Medienserver-Wiedergabe
sowie Internetradio Funktion, (fast) alles was das Herz begehrt.
Lediglich auf Videostreaming muss der geneigte Anwender verzichten,
wobei Marantz jene Funktion mit seinen neuen Blu-Ray Playern abdeckt.
Mit dem praktischen Bluetooth Modul kann sich der SR-7005 sogar einen
Vorsprung gegenüber seinen Mitbewerbern verschaffen, zumal die
praktische iPhone/iPad Bedienung auch noch keine
Selbstverständlichkeit darstellt. Jene Bedienung erfolgt recht
gut, wobei auf ein Softwareupdate zu hoffen ist, um kleinere
Bedienungshürden aus der Welt zu schaffen. Insgesamt
besticht der SR-7005 mit seinen herausragenden Multimedia Features und
präsentiert sich diesbezüglich als Trendsetter in
seinem Marktsegment.
Einstellmöglichkeiten/Bedienung
Es ist eben nicht alles Gold
was glänzt: sicherlich
bietet der
SR-7005 ein aufgeräumtes Menü mit vielen sinnvollen
Funktionen, doch im Detail gibt es auch ein paar Versäumnisse
zu
dokumentieren. Zunächst wäre diesbezüglich
die relativ
schlichte Gestaltung zu nennen, wo man eigentlich kaum noch von einem
grafischen OSD sprechen kann. Alternative Sprachoptionen
gehören
ebenfalls nicht zum Portfolio des OSD-Menüs. Mit Abstand am
Ärgerlichsten ist jedoch der Umstand, dass man auch bei der
aktuellen Receiver-Generation trotz Audyssey MultEQ XT Pro
Implementation, nur rudimentäre Informationen sowie
Einstellmöglichkeiten in Bezug auf das Equalizing
genießt.
Details zur Subwoofer Abstimmung sind genauso Fehlanzeige, wie
individuelle Klangregler für sämtliche
Kanäle. Hier ist
die Konkurrenz, speziell aus dem Hause Yamaha, weiter.
Natürlich
wollen wir nicht nur rumnörgeln, denn schließlich
ist der
SR-7005 in seiner Gesamtheit ein beeindruckender Receiver und besitzt
auch sehr viele positive Aspekte. Ein besonderes Lob
verdient
sich die quellenbezogene Speicherung von Bild- und Tonoptionen inkl.
Equalizing sowie LipSync Funktion. Bei letztgenanntem Feature erweist
sich die 1ms Verstellbarkeit von 1-200ms als vorbildlich.
Die mitgelieferte
Marantz-Fernbedienung verströmt durch
ihre konventionelle Machart nicht unbedingt ein
sonderlich exklusives Flair auf dem Couchtisch. Durch ihre gute
haptische Materialanmutung und der praktischen
Tastenbelegung, stellt sich jedoch eine tadellose
Alltagstauglichkeit ein, von der speziell die aktuellen
Denon-Controller nur träumen können. Dank der
integrierten Lernfunktion dirigiert die Fernbedienung bis zu 6 weitere
Geräte innerhalb der Heimkinoanlage. Wer will, kann dem
Controller sogar ein paar Makros beibringen. Damit Sie beim
abendlichen Filmgenuss auch immer den perfekten Überblick
haben, lässt sich der Controller per Knopfdruck komplett
hinterleuchten. Im oberen LCD-Display wird das aktuell gesteuerte
Gerät angezeigt. Im Receiver-Modus sorgen Direktzugriffstasten
für z.B. LipSync, Dynamic EQ oder - Volume für
unkomplizierte und schnelle Bedienvorgänge.
Videoverarbeitung:
Das Divas Testbild
wird ohne
sichtbare Beeinträchtigungen dargestellt. Bei der
Pendeldarstellung der Motion Blur Sequenz fällt auf,
dass der
SR-7005 bei genauem Hinsehen minimale Nachzieher verursacht. Der
eingesetzte Fernseher generiert zwar sowieso schon ein eigenes kleines
Schmieren, doch hier handelt es sich definitiv um den SR-7005 da beim
direkten Anschluss des Notebooks an dasselbe HDMI Kabel weniger
Nachzieher zu sehen sind. Besonders gut kann man die
angesprochenen Effekte rechts vom roten Farbbereich des Pendels
erkennen, wo ein kleiner Farbsaum bei der Bewegung entsteht. Diesen
Umstand darf man aber nun nicht überdramatisieren, da
praktisch
jeder AV-Receiver solche Nachzieher in das Bild einbringt. Der
SR-7005 befindet sich diesbezüglich sogar unter den besseren
Modellen. Und wenn man diesen Effekt nicht gerade mit entsprechenden
Testbildern provoziert, bleiben die Auswirkungen in der Praxis minimal.
In Bezug auf die Farbdarstellung sowie Schärfe von
durchgeschleiften HD Signalen liefert der Marantz Receiver tadellose
Leistungen. Die Bildregler funktionieren auch bei HDMI Quellen und
erlauben eine feinfühlige Anpassung der jeweiligen
Eigenschaften, wie z.B. mit dem Enhancer, der
Bildkonturen
etwas verstärkt. In unserem Test gab es keine Problem
bei der
Signalerkennung inkl. der verschiedenen 3D Formate - vom 3D Blu-Ray
Player, der PS3, der XBOX360 oder im Sky 3D Kanal über einen
Sat-Receiver. Der SR-7005 hat stets zuverlässig als
Umschaltzentrale gedient ohne negativ aufzufallen. Das
Deinterlacing gelingt dem Receiver in jedem
Modus absolut
erstklassig ohne jegliche Fehler inklusive einer schnellen
Signalerkennung.
Beim Scaling von SD Inhalten zeigt der SR-7005 selbst die feinen 6,75
Mhz Linien des entsprechenden Testbildes sehr sauber. Bei
analoger Zuspielung via S-Video mit anschließendem
Deinterlacing
und Scaling auf 1080p50 Ausgabe, punktet der
SR-7005 mit
guten Farb- sowie Schärfeabstufungen. Auch
in Bezug auf
Helligkeit und Kontrast haben wir hier nichts zu kritisieren.
Fazit: Der Marantz SR-7005 besitzt eine gute Videoverarbeitung. Er gibt
problemlos alle üblichen Signale (inkl. 3D Formate aus) und
leistet sich keine Schnitzer. Die nicht ganz perfekte
Bewegungsdarstellung ist aktuell nur mit einigen High-End
Geräten
signifikant besser. Bestnoten verdient sich das Gerät
für
sein Scaling und Deinterlacing, zumal auch die grundlegenden
Bildeigenschaften wie Schärfe und Farbdarstellung in allen
Disziplinen überzeugen.
Testumgebung:
Wir haben es dem SR-7005
definitiv nicht leicht gemacht: er
durfte
bzw. musste in unserem akustisch optimiertem 50m² High-End
Studio
zeigen, was ihn ihm steckt. Dazu stand ihm ein knapp 90.000 Euro
Isophon/B&W High-End Surroundsystem genauso zur
Verfügung, wie
diverse Zusammenstellungen aus dem Mittelklassebereich (z.B.
die
Dynaudio Excite Serie). Als Zuspieler diente hauptsächlich der
Cinemike getunte Denon DVD-A1UD Universalplayer, wo quellseitige
Limitierungen praktisch ausgeschlossen sind. Im Rahmen der weiteren
Testreihen wird der Receiver aber auch in kleineren/"normaleren"
Räumen zu Einsatz kommen.
Unsere hauptsächlich
eingesetzt Referenz-Hardware in
der Übersicht
Das Referenzstudio wurde von der Firma RTFS akustisch
optimiert.
Praxiseindrücke:
- Übersicht:
in bester Marantz Tradition,
trumpft der
SR-7005 mit einer sehr detailbezogenen sowie feinauflösenden
Akustik auf. Seine Entwickler haben offensichtlich kein Interesse daran
gehabt, einen vordergründig spielenden AV-Receiver auf den
Markt
zu bringen, der sich hauptsächlich durch einen intensiven
Bassbereich auszeichnet. Stattdessen verfügt der SR-7005
über
eine ausgeglichene Akustik mit einem stimmigen Verhältnis
sämtlicher Frequenzbereiche. Da er tiefe
Frequenzbereiche
vergleichsweise präzise
modelliert,
ergibt sich ein überdurchschnittlich hohes
Differenzierungsvermögen. Erfreulicherweise lässt
sein
Streben nach akustischer Finesse auch im Tiefstbassbereich nicht nach.
Explosionen oder Paukenschläge werden daher druckvoll
und
kräftig
über die Fullrange-Kanäle ins Auditorium
geschleudert. Die Sprachwiedergabe gelingt dem Gerät ebenfalls
sehr gut. Durch seine facettenreichen
Detailherausarbeitungen modelliert der SR-7005 nicht nur
charakteristische Stimmprofile heraus, sondern sorgt zugleich auch
für eine hohe Klangtransparenz. In der obersten
Frequenzetage
liefert der SR-7005 eine große Informationsdichte mit hoher
Strahlkraft.
Akustische Feinheiten die
sich
im Hintergrund befinden, werden zwar nicht ganz mit derselben Klarheit
herausgestellt, wie bei absoluten High-End Komponenten, doch
gegenüber direkten Mitbewerbern positioniert
sich unser Testgerät sehr attraktiv: der
Klangfarbenreichtum und die kultivierte Spielweise (präziser
Bassbereich, sauberer MT/HT) lassen im Rahmen des preisklassenbezogenen
Niveaus durchaus audiophile Wurzeln erkennen. Dazu passt auch der
Umstand, dass Kanalübergänge im
Surroundbetrieb flüssig vonstattengehen und
Einflechtungen
verschiedener Effektebenen mit großer Übersicht
erfolgen.
Dabei löst sich das Klangbild weitestgehend von den
Lautsprechern,
was für eine gute Raumtiefe sorgt. Die Ansteuerung
des
Subwoofers erfolgt ohne Fehl und Tadel: ohne nennenswerten Zeitversatz
werden tieffrequente Effektsalven auf die Tieftonspezialisten entlassen
und dabei in Bezug auf Intensität sauber abgestuft.
Hinsichtlich
der Pegelfestigkeit zeigt der SR-7005 ordentliche Leistungen, welche
die meisten Anwender für alle Zeiten zufriedenstellen
sollten. Selbst
bei
hohen Pegeln sind die grobdynamischen Reserven noch ausreichend, um das
cineastische Geschehen wirkungsvoll wiederzugeben. Allerdings
lässt sich nicht verleugnen, dass er in seiner Preisklasse
nicht
die Rolle des Muskelmanns einnimmt. Der Denon AVR-4310, Pioneers
SC-LX83 oder Yamahas
DSP-Z7 spielen bei extremen Pegeln mit leistungsfordernden
Lautsprechern noch etwas unkomprimierter und
souveräner.
Jene
Geräte müssen dem SR-7005 dafür jedoch das
Wasser
reichen, wenn die Stereoqualitäten gefragt sind. Speziell in
Bezug
auf die Lokalisationsschärfe der Raumabbildung sowie der
feindynamischen Akkuratesse wächst der neueste Spross aus dem
Hause Marantz im Pure Direct Modus über seine Preisklasse
hinaus.
Die ProLogicIIx Music Integration bringt keine Überraschung
mit
sich und liefert solide Ergebnisse, allerdings vermissen wir in diesem
Zusammenhang den Circle Surround DSP, mit dem frühere
Generationen
noch ausgestattet waren.
- Klangbeispiele:
Crystal Method,
DVD-Audio, DTS-ES
6.1
Mit dieser Elektro-/Synthie Pop Produktion kommt der SR-7005
hervorragend zurecht. Er generiert ein sehr gutes
Gesamtgefüge,
was primär durch folgende zwei Faktoren hervorgerufen
wird.
1.) Der SR-7005 zeigt ein überdurchschnittlich exaktes Timing:
jeder Kanäle setzt zum richtigen Zeitpunkt ein. Der
LFE Kanal
fügt sich nahtlos in das Ambiente ein, zumal selbst die
Backsurrounds bei aktiviertem PL2x kein Zerreißen des
rückwärtigen Panoramas zur Folge haben. Dies spricht
für
ein leistungsfähiges sowie verlustarmes Processing. 2.) Der
Klang
löst sich deutlich besser von den Lautsprecher, als dies
allgemein
in der vorliegenden Preisklasse der Fall ist. Davon profitieren auch
feine Übergänge langsam rotierender Klangelemente.
Während diese DVD bei anderen AV-Receivern schnell Probleme in
Bezug auf die Tonalität aufzeigt, präsentiert sich
der
SR-7005 diesbezüglich sehr ausgewogen. Die Tiefbässe
werden
nicht überbetont und besitzen die richtige Proportion
gegenüber dem darüber liegenden Klanggeschehen. Die
kleinen
Beats zwischen 400 und 1000 Hertz gehen nicht unter, sondern kommen mit
der gebotenen Präsenz zur Geltung. Im Hochtonbereich arbeitet
der
Marantz Verstärker sehr filigran, wobei er in letzter Instanz
eher zu einer leichten Prägnanz neigt, anstelle eine
seidige
Note einfließen zu lassen. Dadurch wirkt das Klangbild
gegenüber dem Onkyo TX-NR 3008 nicht ganz so warm bzw.
einschmeichelnd, gewinnt aber an Strahlkraft und
Ausdrucksstärke.
Das hohe Maß an
Detaillierungsvermögen beschert dem
Gerät sehr flüssige Übergänge
bei sphärischen
Effektsequenzen. Positiv fällt ebenfalls auf, dass die
Rearspeaker
vollwertig ins Geschehen eingebunden werden und den vorderen
Kanälen in Bezug auf die Klangqualität in Nichts
nachstehen.
Die gezeigte Impulsgenauigkeit der Percussions zeigt eine gute
Akzentuierungsgenauigkeit, was zur hohen Klangtransparenz
beiträgt. Fazit: feindynamisch, transparent und
präzise
meistert der SR-7005 diese anspruchsvolle Aufgabe und unterstreicht
einmal mehr das Talent von Marantz, musikalisch begabte AV-Receiver zu
entwickeln.
Iron Man 2, Blu-Ray, DTS HD MA
Wir beziehen uns auf Kapitel 5, in dem Whiplash einen Anschlag
auf
ein Autorennen in Monaco verübt. Das Röhren der
Motoren beim
Start wird mit einem wohldosiertem Druck bzw. Klangvolumen in das
Auditorium entlassen. Beim darauffolgenden Panning jener Effekte
über die Frontachse gelingt dem SR-7005 das Verlagern des
akustischen Zentrums ohne einen Einbruch der Klangfarben (dies ist
KEINE Selbstverständlichkeit). Die stimmige dynamische
Umsetzung
der vorbeirasenden Formel 1 Renner sammelt nach dem Start weitere
Pluspunkte. Hier zeigt sich, dass der Marantz AVR keine
"Klangbrutalisierung" durch übertrieben sprunghafte
Dynamiksteigerungen betreibt, sondern auf eine ehrliche Umsetzung des
Surroundstreams ausgerichtet ist. Die zeitgleichen
Lautsprecherdurchsagen gehen dabei nicht unter, sondern werden gut mit
den Fahrgeräuschen verwoben. Im Tunnel wechselt die
Kamera
in die Stoßstangen-/ (bzw. Frontspoiler) ansicht,
während
der hochdrehende Motor komplett auf die Rearebene verlagert wird. Der
SR-7005 zeigt dabei in Bezug auf Dynamik sowie
Durchzeichnung eine
solide Ansteuerung der entsprechenden Kanäle, wobei
manche
Geräte aus höheren Klassen diesbezüglich
noch etwas
energischer/bedrohlicher umschalten. Kurz darauf
greift Whiplash ins Geschehen ein, dessen neumodischen
Elektropeitschen sehr klar herausgearbeitet werden. Die feinen
Spannungsgeräusche weisen dabei auch in Bezug auf die
feindynamische Ausarbeitung ein hohes Niveau auf. Der theatralische
Score erscheint gut aufgelöst und mit bemerkenswert
klarer
Durchzeichnung. Bei der Rettungsfahrt des Rolls Royce zur Unfallstelle
gelingt es dem Marantz Receiver dank seiner neutralen Auslegung (ohne
Priorisierung effektreicher Klangelemente) ausgezeichnet, eine stimmige
Balance zwischen dem Soundtrack und den Fahrgeräuschen
herzustellen. Der Aufschlag von Tony Starks Rennwagen bringt eine
konturierte Subwooferansteuerung sowie gute Aufschlagdynamik zu Tage.
In beiden Disziplinen bietet der SR-7005 zwar keine neuen
Bestleistungen seiner Preisklasse, kann sich aber durchaus auf den
vorderen Rängen einsortieren. Absolut erstklassig gelingt ihm
hingegen die Abbildung der gleichzeitig eingestreuten kleinen Effekte
wie z.B. diverse Splitter, aufgewirbelter Schutt oder dem
Plätschern von Wasser bzw. Öl. Kurz darauf
explodieren
zwei
weitere Fahrzeuge, was mit einer besonders tiefen sowie druckvollen
Akustik einhergeht. Hier zeigt sich der SR-7005 in blendender
Verfassung: die Frontlautsprecher werden in dieser
Szene vehement
und energisch angesteuert, so dass insgesamt ein massives Fundament
geboten wird. Der Marantz AV-Receiver spielt dabei
verhältnismäßig "trocken" und verzichtet
auf
künstlich eingebrachtes Volumen. Deswegen gelingen ihm auch
die
Bassabstufungen zwischen dem Peitschenhieb auf Starks Rennwagen und den
vergleichbaren Effekten im direkten Duell auf der Straße sehr
gut. Zwischen Laufzeit 34:27 und 34:33 min fällt ein minimales
Nachschwingen der dominant abgemischten Tiefbasseffekte auf. Besser (im
Sinne der Präzision) können das jedoch lediglich AV
Komponenten, die sich preislich oberhalb des SR-7005 befinden,
so
dass man ihm diesbezüglich keinen Vorwurf machen kann.
Ähnliches lässt sich auch in Bezug auf die
grobdynamische Herausarbeitung der Hube sowie der Bremsen bei der
Ankunft des Rolls Royce sagen, wobei festzuhalten ist, dass der SR-7005
bei extremen Pegeln etwas früher komprimiert, als z.B. ein
Pioneer
SC-LX83 oder Onkyos TX-NR 3008. Dafür trumpft der
Marantz
einige Sekunden später wieder auf: das
Rasseln/Zirpen/Ratten/Quietschen beim Anlegen des Iran Man Anzugs wird
auch in den sekundären Effektebenen gut ausgeleuchtet, was
eine
besonders tiefstrukturierte bzw. differenzierte Umsetzung zur Folge
hat. Fazit: Hollywoodblockbuster blühen mit dem SR-7005
regelrecht
auf: der AV-Receiver besticht dabei vor allem durch seine Detaillierung
und Souveränität, während er grobdynamische
(und
unpräzise) Bassorgien genauso einem Teilbereich seiner
Kontrahenten überlässt, wie die Hatz auf die letzte
Prise an
Pegelfestigkeit und Grobdynamik.
Juno, Blu-Ray, DTS 5.1
Kapitel 1 beginnt mit einer Off-Erzählung der
Hauptprotagonistin
in einer Erinnerungssequenz. Sofort fällt auf, dass der
SR-7005
über eine natürlich
geprägte Sprachwiedergabe mit
hoher Verständlichkeit verfügt. Die leise Musik aus
dem Radio
schwenkt vom off ins on, während sie vom rechten
Frontkanal
langsam auf die komplette Frontachse vergrößert
wird. Diese
Herausforderung ist dem SR-7005 wie auf den Leib
zurechtgeschnitten, da er hier seine Qualitäten in Bezug auf
feingliedrige Detaillierungen voll ausspielen kann. Auch die sanften
Schritte von Juno auf dem Fußboden bildet der Receiver
exzellent
ab - hier unterschlagen einige seiner Kontrahenten schon mal ein paar
Feinheiten. Die geflüsterten Worte zwischen den beiden
Liebenden
gelangen dank guter Klangtransparenz sowie Akzentuierung mit
einer
herausragenden Emotionalität an den Centerspeaker. Der SR-7005
darf sich diesbezüglich genauso als Preisklassenreferenz
wähnen, wie bei der Umsetzung der Musik im darauffolgenden
Intro:
der Gesang ertönt dank guter Dynamik schwungvoll und
melodiös, ebenso überzeugend setzt das Gerät
die Auflösung der Rhythmusgitarre im Hintergrund um.
Außerdem lässt sich wieder beobachten, dass sich das
Klangbild von den Lautsprechern löst. Tief gespielte
Tönen
erscheinen sauber und klar, die Impulspräzision bei den Saiten
zeugt genauso von der hohen Musikalität bzw. Genauigkeit des
SR-7005, wie die obertonreiche Umsetzung der Mundharmonika zum Schluss
des Intros. Beim anschließenden Dialog zwischen Juno und dem
Supermarktverkäufer gefällt uns die gute
Umgebungswiedergabe,
wo auch kleine Nuancen Berücksichtigung finden. Die
Unterhaltung
wird durch eine facettenreiche Ausarbeitung der beiden Stimmprofile
geprägt, deren unterschiedliche Satzmelodie durch die gute
Feindynamik hervorragend zu Geltung kommt. Fazit: die hohe
Wiedergabetreue und neutrale Auslegung sorgt in Kombination mit einer
bestechenden Musikalität für eine herausragende
Wiedergabe
feiner Klangdetails bzw. sensibel abgemischten Filmen.
- weitere Beobachtungen in der Kurzform
- Der SR-7005 erhitzt sich relativ stark. Da er ein komplett passives
Bedienkonzept verfolgt, muss bei der Aufstellung auf eine ausreichende
Luftzufuhr geachtet werden, um einen Wärmestau zu vermeiden.
- Beim Umschalten mit verschiedenen Tonformaten (z.B. beim TV-Zappen)
sind keine störenden Relaisgeräusche zu
hören.
Diesbezüglich hatte z.B. der Denon AVR-4810 die (nervige)
Angewohnheit, bei jedem Umschalten relativ laut zu klicken.
- Die MultEQ XT Integration arbeitet im gewohnten Maße: je
nach
Raumakustik und Lautsprecher bedient sich diese Funktion relativ
großen Anhebungen sowie Absenkungen. Wie üblich,
geht durch
die Aktivierung jener Funktion recht viel Auflösung und
Dynamik
verloren. Anwender, denen ein gut funktionierendes Auto-Equalizing
wichtig ist, sind diesbezüglich mit Pioneer
Geräten (z.B. dem SC-LX 83) besser beraten. Bei Denon findet
sich
mit dem AVR-4311 ein Gerät, welches
bereits
über die nächst höhere Audyssey
Implementation (MultEQ
XT 32) verfügt. Dieses kommt Pioneer's MCACC sehr
nahe und
stellt einen großen Fortschritt gegenüber der
normalen XT
Version dar.
- Die Ermittlung der Basisdaten (Entfernung, Delay, Bass-Management
etc.) funktioniert mit dem SR-7005 sehr zuverlässig und exakt.
In
unserem Fall wurden auch die Subwoofer korrekt eingepegelt, so dass
unerfahrene Anwender schnell loslegen können.
- ProLogicIIx Anwendung zur Ansteuerung der Rearspeaker bei DTS 5.1/6.1
Streams funktioniert problemlos. (Dies war bei Marantz in der
Vergangenheit nicht immer der Fall)
- Der Soundrestorer "MDAX" erweist sich bei komprimierten Quellen
tatsächlich als revitalisierender Klangaufpolierer. Er
fügt
den Aufnahmen zwar keine zusätzliche Auflösung oder
Luftigkeit
hinzu, verbessert jedoch Grobdynamik sowie Bassintensität und
Hochtonprägnanz. Beides ist speziell bei elektronischer Musik
von
großem Vorteil.
- Die Skalierung der Lautstärke ist so ausgelegt, dass man
sehr
feinfühlig regeln kann. Für extreme Pegel muss man
jedoch auf
relative hohe Einstellungen (-5db sind keine Seltenheit)
zurückgreifen, wo andere Receiver schon längst an der
Schmerzgrenze agieren.
- Kurzvergleich mit Denon
AVR-3311:
Dass der Marantz SR-7005 viele technische Gemeinsamkeiten mit dem
(günstigeren) Denon AVR-3311 aufweist, dürfte kein
Geheimnis
darstellen. Dennoch haben die Marantz Ingenieure keine Kopie des Denon
abgeliefert, sondern dem SR-7005 in einigen Detailpunkten eine andere
Abstimmung bzw. Technik verpasst. Dies betrifft das Endstufenlayout
(mit Stromgegenkopplung) und eine leistungsfähigere
Netzteilsektion (inkl. etwas höherer
Maximalaufnahme). Laut
Marantz soll sich auch die analoge Signalverarbeitung unterscheiden.
Identisch ist hingegen das Digitalboard. In klanglicher Hinsicht
klingen beide Geräte sehr ähnlich. Im Vergleich der
Vorstufen
weist der Denon in höheren Frequenzen eine minimal(!)
wärmere Klangeinfärbung auf, während der
SR-7005
etwas(!) offener klingt. Größere Unterschiede lassen
sich in
der Funktion als AV-Receiver (also mit Benutzung der internen
Endstufen) finden, wo der SR-7005 das Klangbild besser von den
Lautsprechern löst, etwas mehr Pegelreserven bietet und in
Bezug
auf die Klangdynamik vorne liegt. Die Unterschiede sind jedoch generell
als sehr gering einzustufen - die Auswirkungen von Lautsprecher,
Aufstellung und Raumakustik sind da vergleichsweise gewaltig. Der
SR-7005 rechtfertigt seinen Mehrpreis (neben den erwähnten
Klangunterschieden) durch seine imposante Optik und dem optional
erhältlichen Bluetooth Modul. Außerdem bringt er die
hochwertigere Fernbedienung mit. Der AVR-3311 hat dafür einen
Zone
2 Zusatzcontroller und kostet 400 Euro weniger.
Fazit:
Der Marantz SR-7005 stellt
aktuell unter
Surroundliebhabern ein kontrovers diskutiertes Thema dar,
weil sich dessen Kritiker auf die seitlichen
Kunststoffelemente an
der Frontseite sowie der engen Verwandtschaft zum
(günstigeren)
Denon AVR-3311 eingeschossen haben. Fakt ist aber, dass eine
Hörprobe mit dem Gerät wohl selbst den
größten
Zweiflern Respekt abverlangen dürfte: sicherlich
kann der
moderne SR-7005 nicht die klangliche Lücke zu
altehrwürdigen
Boliden Bollwerken wie dem SR12S1 schließen, doch im
Kontext
seiner Preisklasse sowie den direkten Mitbewerbern
schlägt er
sich nicht nur wacker, sondern erklimmt sogar die Tabellenspitze! Er
klingt in jedem Betriebsmodus sehr neutral und verzichtet auf einen
nennenswerten Eigenklang. Er detailliert sauberer, konturiert die
Bässe präziser und löst das Klangbild besser
von den
Lautsprechern als seine momentanen Preisklassengenossen. Wie bei
Marantz üblich, wird im Surroundbereich nicht auf eine
übermäßig opulente DSP-Sektion mit
reichhaltigen
"Nachwürzungsprogrammen" im Stil von Pioneer und Yamaha
gesetzt
Der SR-7005 bezieht seinen mehrkanaligen Reiz aus seiner
Klangnatürlichkeit und Detaillierungstiefe, was ihm in
herausragender Manier gelingt. Schmerzhaft ist lediglich das Fehlen vom
Circle Surround Betriebsmodus, der früheren Marantz Receivern
beim
Aufpolieren von Zweikanalquellen gegenüber der normalen Dolby
PLII
Klangvorteile beschert hat. Dafür klingt der SR-7005 wiederrum
im
reinrassigen Stereobetrieb sehr frei und feinzeichnend (gemessen an den
Maßstäben der Geräte-/Preisklasse). Die
Qualität
der Videoverarbeitung (inkl. 3D Support) gelingt dem Marantz
Entertainer ebenfalls auf hohem Niveau, zumal er mit seiner 6/2 HDMI
Bestückung gut gewappnet ist. In Bezug auf die Ausstattung
beginnen wir zunächst mit den (wenigen) Kritikpunkten: 1.) die
integrierte Einmessautomatik Audyssey MultEQXT könnte
aussagekräftiger (Stichwort Subwoofer) ausfallen.
Außerdem
steht mit MultEQ32 bereits eine bessere Lösung zur
Verfügung,
wie wir erst kürzlich am (teureren) Denon AVR-4311 sehen
durften. 2.) das On
Screen Menü ist etwas zu schlicht ausgefallen und
lässt ein
wenig optische Noblesse vermissen. Abseits
dieser Kritikpunkte, begeistert der
Receiver durch seine üppige Ausstattung sowie hohe
Zuverlässigkeit. Positiv zu erwähnen sind dabei
speziell
seine reichhaltigen Streamingfeatures und die Apple App zur WLAN
Steuerung. Auch die Videoverarbeitung gelingt ihm sehr gut - speziell
was Scaling sowie Deinterlacing betrifft.
Der imposant auftretende Marantz
SR-7005 stellt damit eine vortreffliche Kombination
aus vollausgestatteter Multimediazentrale und
universell guten Klangeigenschaften dar - dafür gibt
es von
uns ein Referenzprädikat.
Neutraler Akustiker mit viel Sinn fürs Feine inkl.
guten Netzwerkfunktionen und Bildeigenschaften
Marantz SR-7005
AV-Receiver, Preis 1.799 Euro
Test: 13.Dezember 2010
+ kultivierter Klangcharakter
mit präziser, detailreicher Wiedergabe
+ gute Stereo-Performance
+ gute Videoverarbeitung
+ Ausstattung umfasst u.a.
HDMI 1.4a, Streaming-Client
+ praktische Fernbedienung
+ insgesamt solide Verarbeitung
+ imposante Optik
- OSD eher schlicht
gehalten und zudem nur in englischer
Sprache
- kein Circle Surround Surroundmodus
- Audyssey Implementation lässt diverse Einstellungen/Infos
vermissen
- das Bluetooth Modul RX101 war beim SR-6004 noch enthalten - beim
SR-7005 kostet es 129 Euro Aufpreis
Website des Anbieters.
www.marantz.de
Unser Partner für hochwertige
Audiomöbel:
Text:
Lars Mette
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