Test: Universalfernbedienung Logitech Harmony One

Dieser Artikel wurde auf Amisos-PCs verfasst.
(2. Juli 2008 -
Autor: Lars Mette )
Eigentlich haben Universalfernbedienungen lediglich die triviale
Aufgabe,
mehrere Geräte steuern zu können. Was bei einer
puristischen
HiFi Anlage noch durchaus einfach bewerkstelligt werden kann, mutiert
bei größeren AV-Installationen nicht selten zu recht
komplexen Bedienungsvorgängen. Längst sind die Zeiten
vorbei,
wo man als Anwender damit zufrieden war, Lautstärke und
TV-Kanal
vom Sofa aus zu steuern. Mittlerweile ist die Medienlandschaft sehr
bunt geworden, so dass nicht nur Technik-Freaks im Besitz von
Playstation 3, HD-Receiver, AV-Verstärker oder Media-PCs sind, sondern
auch der berühmte "Otto Normalverbraucher" vor der zunehmenden
Technisierung erfasst wird. Doch bei den ganzen Vorzügen der
aktuellen Technikvielfalt bleibt gerade die Benutzungsfreundlichkeit
bzw. Ergonomie auf der Strecke. Aus diesem Grund hat eine moderne
Fernbedienung nicht nur die Aufgabe, simple IR-Befehle auf Knopfdruck
zu senden, sondern soll dem Anwender darüberhinaus eine Hilfe
bzw.
Erleichterung bei der täglichen Nutzung seiner
Gerätschaften
sein.
Als Vorreiter im Bereich der modernen Universalfernbedienungen
hat
der PC-Peripheriehersteller "Logitech" schon vor ein paar Jahren erste
Modelle der Harmony-Reihe auf den Markt gebracht und aus dem Stand heraus
große Erfolge einfahren können. Durch die Herkunft
aus dem
EDV-Bereich begegnete man der Thematik mit einem völlig
anderen
Blickwinkel, als die alteingesessenen HiFi-Firmen und etablierte viele
Innovationen (zB. Einrichtung via Internet) in diesem
Geschäftsfeld.

Die Harmony One ist der jüngste Sprössling
aus Logitech's Fernbedienungs-Familie und bevölkert
die
hiesigen Verkaufsregale erst seit einigen Wochen. Laut Hersteller kann
die Harmony One auf eine besonders aufwändige
Entwicklungsphase zurückblicken und soll in der
ohnehin
schon erfolgreichen Modellreihe neue Akzente setzen. Die Eckdaten
klingen durchaus vielversprechend, denn bewährte
Zutaten der
Vorgänger (Akku+Ladeschale, Interneteinrichtung) finden sich
ebenso in ihrem elegantem Gehäuse, wie den neuen
Touchscreen-Controller mit hochauflösendem Farbdisplay. Die
unverbindliche Preisempfehlung von 199 Euro mag im ersten Moment
durchaus selbstbewusst erscheinen, doch in Anbetracht der vielen
Funktionen und Möglichkeiten des IR-Controllers, relativiert
sich
dieser Eindruck bei näherer Betrachtungsweise sehr
schnell.
Welche Features die Harmony One nun im Detail bietet und
für
welche Einsatzzwecke dieser Befehlsgeber geeignet ist, möchten
wir
im nachfolgenden Testbericht vorstellen.
Design + Verarbeitung
Abgesehen von den obligatotischen Treiber CDs und diversen
Installationsbroschüren befindet sich im Lieferumfang auch die
rechts abgebildete Ladestation. Der Controller wird einfach von oben
hineingelegt, so dass keine verschleißfreudigen Arretierungen
vonnöten sind. Durch die exakt passende Aussparung der Ladeschale,
findet die Harmony One in ihr dennoch ein sicheres Zuhause, ohne bei
der kleinsten Berührung gleich vom Tisch zu segeln.
Die Tastenanordnung der
Harmony Fernbedienung orientiert sich an den üblichen Layouts:
im unteren Bereich befindet sich ein Zahlenfeld, darüber die
Transport-Steuerung. In der Mitte des Controllers thront die
Navigationseinheit, während darüber der
Touchscreen-Bereich untergebracht ist. Insgesamt vermissen wir die
sonst üblichen vier farbigen Buttons, mit denen man vornehmlich
bei Sat-Receivern und Fernsehern den Videotext bzw. Favoritensteuerung
(etc.) bedient. Diese Befehle müssen folglich über den
Touchscreenbereich abgewickelt werden.
Obwohl die Harmony One
nicht aus Aluminium besteht, vermittelt sie dennoch einen sehr noblen und soliden Eindruck. Die verwendeten Kunststoffe zeichnen
sich allesamt durch hohe Passgenauigkeit sowie optisch und haptisch
hochwertiger Machart aus.
Die Rückseite ist zum Großteil leicht gummiert,
damit der Anwender in den Komfort einer besseren Griffigkeit bei der
Bedienung gelangt. Auf dieser Abbildung ist darüberhinaus
auch sehr schön zu erkennen, dass die Harmony One symmetrisch
aufgebaut ist und sich somit gleichermaßen für
Links- sowie Rechtshänder eignet. Im vorderen Bereich sehen
Sie die gold schimmernden Kontaktpins zur Akkuaufladung.
Manche Fernbedienungen
sehen zwar schick aus, besitzen jedoch die Ergonomie einer Holzlatte
(nämlich keine). Damit der neueste Logitech IR-Controller ein
gern gesehener Gast in der Hand des Anwender ist, hat sich der
Hersteller große Mühe geben, eine
griffgünstige Formgebung zu realisieren. In der Seitenansicht
wird deutlich, dass die Harmony One quasi "um die Hand" herum
konstruiert wird. Selten war das bekannte Sprichwort "Form follows
Function" angebrachter.
Der
Mini-USB Eingang versteckt sich hinter einer kleinen Abdeckung am
vorderen Bereich der Fernbedienung. Das hierfür notwendige
Kabel befindet sich ebenfalls im Lieferumfang, so dass man gleich
loslegen kann. Links bzw. rechts neben der USB-Schnittstelle sitzen die
Infrarot-Sendeeinheiten, mit denen die Harmony in Kontakt zur
Außenwelt tritt.
Während
im vorderen Bereich eher eckige Formen dominieren (siehe letztes Bild),
finden sich am unteren Ende rundliche Elemente um die Ergonomie zu
steigern. Inmitten der silbernen Abschlusskappe befindet sich ein
Infrarot-Empfänger, mit dessen Hilfe man die Funktionen
anderer Fernbedienung manuell auf die Harmony One übertragen
kann.
Sämtliche
Tasten weisen in Bezug auf Größe, Beschriftung sowie
Formgebung eine makellose Ausführung auf. Keine Funktion gibt
Rätsel auf und jeder Button lässt sich auf einen
Blick klar zuordnen. Außerdem sehr praktisch: das komplette
Tastenlayout wird mit Anfassen der Fernbedienung in sanften
weiß hinterleuchtet.

Last, but not least, betrachten wir selbstverständlich
auch das technische Highlight der Harmony One. Das verbaute LCD-Display
ist leuchtstark und bildet die Informationen gestochen scharf ab. Die
Lesbarkeit ist durch einen breiten Sichtwinkel auch dann noch
hervorragend, wenn man die Fernbedienung nicht direkt vor sich hat. Der
Touchscreen-Bereich erstreckt sich über das komplette Display
und beinhaltet auch die seitlich liegenden Bereiche mit den
weißen Pfeilen (seitlich) sowie Querbalken (unten). Hiermit
wird zwischen den Bildschirmseiten umgeblättert bzw. zwischen
Makro- und Geräteauswahl umgeschaltet.
technische Features / Einrichtung:
Die Einrichtung und Konfiguration erfolgt komplett per PC. Die
beigelegte Software funktioniert sowohl mit Microsoft ab Windows 2000
oder Apple OS X 10.3. Die Menüführung bei der
Installation sollte auch Gelegenheitsanwender nicht
überfordern. Nach dem Anlegen eines Userkontos bringt sich das
Programm per Internetupdate auf den neuesten Stand und fängt
dann sogleich an, die Konfiguration des Heimkinos abzufragen.

Diese Abfrage bedient sich aus einer umfangreichen Datenbank,
die
angeblich 175.000 Geräte individuell hinterlegt hat. Lediglich
unsere Oberklasse
Denon Vorstufe AVP-A1HD glänzte durch Abwesenheit.
Da
dieses Gerät recht exklusiv ist und sich zudem erst seit ein
paar
Wochen überhaupt auf dem Markt befindet, kann man es noch
entschuldigen. Immerhin wurde uns zugleich ein ähnlicher
Denon-Receiver als Alternative angeboten, bei dem der
Großteil
der Befehle identisch ist. Außerdem besitzt die Logitech
Software
für solche Fälle noch eine Lernfunktion, so dass wir
die fehlenden
Spezialbefehle (zB. HDMI Ausgangs Selector) kurzerhand von der
Originalfernbedienung in den Datenbestand übertragen haben.
Hierfür besitzt die Harmony One an der Unterseite einen
Infrarot-Empfänger.
Durch die große Vielfalt an vorhanden
Geräten und der Lernfähigkeit, sind
wir guter Dinge, dass jeder Anwender auf diese Weise zu einer
erfolgreichen Einrichtung gelangen wird. Die Logitech Internetdatenbank
beschränkt sich übrigens nicht nur auf
HiFi-Komponenten,
sondern beinhaltet ebenfalls Klima- und Lichtsteuerungen verschiedener
Anbieter. Mit Hilfe des JBMedia
Light-Managers können wir somit
völlig unkompliziert verschiedene Funksteckdosen (und somit
auch
die Beleuchtung) bequem per Fernbedienung
bedienen. Geräte
die über Bluetooth angesprochen werden, wie zB. die
Playstation3,
können selbstverständlich nicht gesteuert
werden.

Wer besonders intensiv in die Materie einsteigen
möchte, kann
sogar die vordefinierten Werte für Tastenverzögerung
und
-dauer nach Gusto verstellen. Was im ersten Moment vielleicht etwas
sinnlos erscheint, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung jedoch als
äußerst willkommene Einstellmöglichkeit:
wir haben mit
Hilfe dieser Parameter (und einem IR/RF Wandler) für unsere
Alphalaxx
Multiformat Motorleinwand mehrere Presets für
verschiedene Bildgrößen hinterlegt. So kann man
zB. auf
Knopfdruck eine millimetergenaue Cinemascope-Maskierung abrufen. In
Kürze werden wir hierzu einen ausführlichen
Bericht auf
unserer Website anbieten.

Das Hauptmenü der Harmony One beinhaltet eine Makroauswahl und
keine Geräte.
Sind alle Geräte einmal gefunden und eventuelle
Spezialbefehle
manuell erlent, steht die Verknüpfung der
Bedienvorgänge auf
dem Plan. Im Gegensatz zu vielen anderen Controllern ist diese Funktion bei
Logitech im Fokus und stellt Dreh- und
Angelpunkt der gesamten Bedienphilosphie dar. Bei klassisch
konzipierten
Fernbedienungen wählt man brav jedes Gerät und
führt die
entsprechenden Funktionen aus. Zum Beispiel: Einschalten des
AV-Reveivers, Quellenwahl auf TV Eingang, gefolgt vom Einschalten des
Fernsehers. Bei der Harmony One wählen Sie stattdessen im
Hauptmenü einfach den Menüpunkt "TV-schauen" und
sämtliche hierfür notwendigen Einstellungen nimmt die
Fernbedienung für Sie vor. Die Software begleitet Sie dabei
und
fragt in verständlicher Weise alle notwendigen Informationen
(Quelle, Eingang, etc.) ab.

Zusammenfassung der aktivierten Geräteoptionen bei Starten des
HD-DVD Modus.
Um die Passgenauigkeit der Makros zu optimieren, erlaubt die
PC-basierte Einrichtung vielerlei Einstellungen, wie wir sie
ansonsten nicht von anderen Geräten
kennen. Nachträglich
können immer noch Änderungen wie Zusatzbefehle (zB.
Lichtsteuerung) eingebaut werden, und auch die Reihenfolge der Befehle
sowie Verzögerungszeiten lassen sich
individualisieren. Insgesamt steuert die Harmony bis zu 15
Geräte mit der gleichen Anzahl an Makros. Dies
reicht auch
für sehr umfangreiche AV-Anlagen, eine Auslegung für
mehrere
AV-Zonen bietet sie hingegen nicht. Sowohl in der Software als
auch direkt im Display der Fernbedienung findet sich eine
"Hilfe-Funktion" und
kann bei kleineren Problem schnell und einfach Abhilfe
verschaffen.

Individuelle Buttonbelegung für Betriebsart "HD-DVD".
Nach Einrichtung der Makroeinstellungen stellt die Software
eine
passende Tastenprogrammierung zusammen. So sind dann beispielsweise
automatisch die Volumeregler auf den Verstärker gelegt. Es
lassen
sich aber auch Änderungen an der Belegung vornehmen, was
insbesondere beim LCD-Display Sinn macht, um Zusatzfunktionen. Auf
diese Weise kann man sich auf einfache Weise alle gewünschten
Befehle der kompletten Anlage bedarfsgerecht pro Aktion versammeln und
hat so zB. beim DVD-schauen gleichermaßen einen schnellen
Zugriff
auf DSP-Modi des AV-Receivers, oder Bildeinstellungen vom Plasma-TV.
Damit es nicht zu Fehlbedienungen kommt, besitzt die
Fernbedienung
einen Speicher, indem sie sich den Zustand jedes Gerätes
merken
kann. Möchten Sie also nach einer DVD-Vorführung noch
eine CD
hören, so schaltet die Fernbedienung gezielt nur den Fernseher
sowie DVD Player aus, während der Verstärker auf den
betreffen Eingang umgeschaltet wird und der CD-Spieler aktiviert wird.
Diese Funktion nennt Logitech "Smarte State Technology". Wer sich
hiervon bevormundet fühlt, kann die Harmony auch so
einstellen,
dass sie bestimmte Geräte nie ausschaltet und sich rein auf
deren
Stuerungsbefehle beschränkt.
Trotz (bzw. gerade wegen) der vielen Funktionen ist die
perfekte Einrichtung der Harmony One alles andere als eine schnell
erledigte Angelegenheit. Rechnen Sie durchaus ein paar Tage intensiven
Nutzens, Versuchens und Programmierens ein, ehe alles zu Ihrer
Zufriedenheit läuft. Der Logitech Controller kann zwar viel
mehr, als fast jede andere Fernbedienung, doch zur vollen
Ausschöpfung ihres Potentials muss man Geduld
mitbringen.
Die wichtigsten technischen Daten in der Übersicht
| Modell / Preis |
Logitech Harmony One Universalfernbedienung/ UVP 199
€ |
| Übertragungsart |
Infrarot |
| Konfiguration |
ausschließlich über
Internet-basierende Software |
| Datenquelle |
- Logitech Internet-Datenbank mit über 175.000
Geräte
- Infrarot Lernfunktion |
| Besonderheiten |
- basiert komplett auf Makros (Smart State Technology)
- integriertes Touchscreen-Display
- interaktive Hilfe-Funktion |
| Stromversorgung |
- integrierter Lithium-Ionen Akku
- mitgelieferte Ladestation |
Praxiserfahrungen:
Vielleicht mag die Harmony One nicht ganz an die
äußerliche Noblesse eines exklusiven
Voll-Touchscreen
Controllers (wie zB. die Philips Pronto TSU9400) heranreichen, doch in Bezug auf die
Praktikabilität lässt sie keine Wünsche
offen und zeigt
sich absolut alltagstauglich und robust. Sämtliche
Bedienvorgänge werden zügig umgesetzt, selbst das
Blättern auf dem kleinen Display erfolgt ohne
störende
Wartezeiten (deutlich schneller, als zB. noch bei der MX-1000). Die
Kombination aus den zahlreichen Hardkey-Buttons und dem individuell
belegbarem Display erweist sich als außerordentlich
praxisgerecht: man findet sich hinsichtlich der Basis-Funktionen (Play,
Stop, Menü, Nummerntasten etc.) sofort zurecht,
während
besondere Funktionen mit eindeutiger, selbstgewählter
Beschriftung
auf dem Display prangen. Endlich ist die Zeit des Rätselratens
vorbei, welches Symbol nun zB. für die Bildformatumschaltung
des
Projektors zuständig ist.

In der Mitte des Controller befindet sich eine vorbildlich integrierte
Navigationseinheit.
Der Touchscreen reagiert exakt und schnell, die aktuelle
Bedienebene
wird durch den weiß leuchtenden Balkon klar erkennbar
markiert,
so dass man keine Gefahr läuft, sich in den
Bildschirmmenüs
zu "verlaufen". Die Ergonomie findet ebenfalls unsere volle Zustimmung,
selten lag ein Befehlsgeber so griffgünstig in der Hand. Dies
ist
nicht nur ein Ergebnis der ergonomischen Formgebung, sondern auch ein
Verdienst der leicht fußlastigen Gewichtsverteilung.
Während
das Touchscreen-Display nur mit der zweiten (leeren)
Hand sinnvoll
zu bedienen ist, erlaubt die Anordnung der Hardkeys eine
einhändige Bedienung. Sinnvollerweise befinden sich just die
wichtigsten Bedienelemente (Navigationskreuz, Lautstärke- und
Kanalwahl) in der Mitte des Controllers, wo man mit dem Daumen
komfortabel steuern kann.

Unsere recht komplexe AV-Anlage hat die Harmony One einwandfrei im
Griff.
Generell müssen wir Logitech großes Lob
für die
Anordnung der Tasten aussprechen. Wir vermissen keine einzige Funktion,
zumal jede Taste genau dort sitzt, wo man sie erwartet. Hier hat man
auf Überraschungen bzw. die berühmten
"Verschlimmbesserungen"
glücklicherweise komplett verzichtet. Durch die
unterschiedliche
Formgebung sind die Buttons zudem sehr gut ertastbar und zwingen den
Anwender nicht dazu, den Blick vom Leinwandgeschehen abzuwenden.
Auch die automatische Beleuchtungsfunktion haben wir in
unseren
abgedunkelten Heimkinoräumen sehr zu schätzen
gelernt.
Genauso wie der weitstreuende Infrarotsender, die flotte Akkuaufladung
oder die mechanische Robustheit (hier knarzt auch nach Wochen nichts)
lassen sich auch in den Sekundäreigenschaften keine Aspekte
finden, welche den uneingeschränkten Testerfolg
gefährden
könnten. Ganz im Gegenteil: sie beweisen die enorme Reife,
welche
Logitech mit der neuesten Auflage ihrer Harmony-Serie erreicht
hat.
Fazit:
In der AREADVD Testhistorie haben wir mittlerweile schon viele
verschiedene Fernbedienungen unter die Lupe genommen. Hierbei konnten
sich ein paar Modelle zwar durchaus gut in Szene setzen, doch
für
restlose Begeisterung hat noch kein Produkt gesorgt. Bis jetzt, denn
die Harmony One macht alles richtig: sie überzeugt in der
Praxis
wie kein anderes Modell, bietet eine enorme Funktionsvielfalt und kommt
mit Komplettausstattung zu einem attraktiven Preis. Für die
Einrichtung via Internet sollte man ein wenig Zeit einplanen, doch
anschließend hat man einen Controller, mit dem nicht nur
technikaffine Anwender zurechtkommen, sondern die ganzen Familie Herr
über die AV-Anlage ist. Wer allerhöchste
Ansprüche hegt,
wird sich von Logitech höchstens noch die Möglichkeit
einer
Funksteuerung (wie zB. bei der MX-1000), oder ausgefeiltere Multi-Room
Optionen wünschen. In Anbetracht der Tatsache, dass hauptsächlich nur
diesen beiden Punkten größere Verbesserungen überhaupt möglich sind,
wird die
Qualität der gerade einmal knapp 200 Euro Listenpreis
kostenden
Harmony One nochmals eindrucksvoll verdeutlicht.
Die überragende Fernbedienung ihrer Preisklasse.
Die Harmony One glänzt in allen Disziplinen und
erweist sich als superber Befehlsgeber moderner AV-Systeme.
Logitech Harmony One
Infrarot Universalfernbedienung
Preis: 199 Euro (UVP)
Test: 2.Juli 2008
Preis-/Leistung:          
+ zuverlässige, schnelle Steuerung , sowohl per
Touchscreen als auch Hardkeys
+ umfangreiche Gerätedatenbank sorgt für fast 100%
Kompatibilität
+ steuert bis zu 15 Geräte und 15 Aktionen, somit auch
für große Systeme geeignet
+ ergononisch hervorragend geformt, sinnvolle Tastenanordnung,
automatische Beleuchtung
+ einwandfreie Verarbeitung
+ Lieferumfang inklusive Akku und Ladestation
+ sehr günstiger Kaufpreis für das Gebotene
- Einrichtung/Konfiguration ausschließlich per
Internet
- farbige Buttons zur Steuerung von zB. Videotext-Elementen fehlen
- in Anbetracht der Preisklasse keine weiteren gerechtfertigen
Kritikpunkte erkennbar
Raumakustische Optimierung
unserer Studios mit Wallpanels und Absorbern von:
AREADVD Baden-Württemberg
wird eingerichtet von:
Unser Partner für hochwertige
Audiomöbel:

Text:
Lars Mette
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