XXL Test: Audionet Map1/Amp5 Surround Vor-/Endstufenkombination (Seite 2 / 3 )
-Ausstattung MAP I:
Die
Ausstattung der Vorstufe hinterlässt einen leicht
zwiespältigen Eindruck. Seitens der Anschlüsse stellt die
Audionet MAP I eine relativ typische Vertreterin ihrer Gattung da. Mit
lediglich zwei analogen Stereo-Chinch-Eingängen und einem D-Sub
25-Pal 8-Kanal-Analog-Eingang zum Anschluss von DVD-Audio und/oder
SACD-Mehrkanal-Playern sind die Optionen sehr beschränkt. Ein
weiterer analoger Eingang lässt sich durch die gegen Aufpreis
erhältliche Phonoplatine erwerben. Mit 899.- € ist diese zwar
nicht als günstig zu bezeichnen, fällt aber auch nicht aus
dem Rahmen, in welchem externe Phono-Vorverstärker angesiedelt
sind. Der Einsatz dieser Platine erlaubt es dem geneigten Kunden, mit
der MAP I eine für sämtliche Einsatzzwecke hochwertig
gerüstete Vorstufe zu erhalten. Dies verhindert allerdings nicht
die leichte Kritik unsererseits, dass ein analoger Rec-Out zur
vollständigen Ausstattung gehören würde.

Seitens
der digitalen Eingänge zeigt sich die MAP I dagegen von einer
wesentlich freundlicheren Seite. Es stehen 4 coaxiale und drei optische
Eingänge sowie ein optischer Ausgang zur Verfügung. Dies
sollte in den meisten Fällen ausreichend Kontaktmöglichkeiten
bereitstellen. Zusätzlich verfügt die Vorstufe noch über
einen USB-Eingang. Mittels dieser Schnittstelle lässt sich die MAP
I auch als externe Soundkarte für PCs und HomeCinemaPCs verwenden.
Selbstverständlich haben wir diese Variante auch ausprobiert.
Näheres hierzu später in der Klangbeschreibung. Etwas
eigensinnig erscheint hingegen Audionets Umgang mit digitalen
Schnittstellen zur Übertragung von DVD-Audio- und SACD-Material,
da dies nur mittels Audionets HighBit–Schnittstelle
übertragen werden kann. Problem an dieser Variante mit zwei Kabeln
ist, dass lediglich Audionets eigener Player VipG2 (6.990 €) diese
bedient und kein günstigeres Gerät zur Verfügung steht,
um in den Genuss der digitalen Hochgeschwindigkeitsschnittstelle zu
gelangen.

Die
Vorverstärkerausgänge, über die das fertig bearbeitete
Audiosignal zu den Endstufen geleitet wird, sind in einer
7.1–Chinch–Version ausgeführt. Dies stellt zwar eine
sehr hochwertige Verbindungsvariante dar, gegenüber der
Symmetrischen bestehen jedoch theoretische Nachteile. Begründet
liegt dies in dem phasengedrehten Signal, welches zum normal gephastem
im zweiten Leiter übertragen wird. Erst im Empfänger werden
die Signale wieder de-symmetriert und addiert. Zwei interessante
Resultate sind die Folge dieses technisch aufwändigeren
Signaltransfers. Zum ersten erhält man bei der Aufaddierung zweier
Signale einen um 6 dB höheren elektrischen Pegel. Zum anderen
werden eingestreute Fehler bei der Zusammenlegung egalisiert. Der
Platzbedarf wie auch der Aufwand für diese Lösung
überschreiten allerdings den Rahmen, den die Audionet MAP I
bietet. Bei Positionierung der Vorstufe in relativer Nähe zu den
Endverstärkern sollte aber in den meisten Fällen unter
Verwendung qualitativ solider Kabel keine relevante Signalbeeinflussung
stattfinden. Zu der außergewöhnlichen Qualität der
Steckkontakte kommt hinzu, dass Audionet sehr leistungsfähige
Ausgangsübertrager verbaut hat, welche im Vergleich zu anderen
Vorverstärkern erheblich mehr Pegel bringen.

Die
Video-Ausstattung fällt äußerst mager und nach heutigen
Maßstäben auch nicht mehr praxisgerecht aus. Es stehen je
zwei FBAS und SVHS- Anschlüsse und je ein Ausgang parat.
Zusätzlich gibt es noch einen HDCP–kompatiblen DVI–D
Ein- und Ausgang. Die drei FBAS–Buchsen lassen sich zu einem YUV
– Eingang zusammenlegen. Und gegen einen nicht unerheblichen
Aufpreis von knapp 500 € erhält man eine
Progressive–Scan–Karte.
Diese verfügt dann allerdings nach wie vor über keine
HDMI–Buchsen und keinen integrierten Scaler. An dieser Stelle
beziehen wir von AreaDVD ganz klar Position: wir würden es als
wesentlich sinniger empfinden, eine derart unzeitgemäße und
rudimentäre Videosektion gleich ganz bleiben zu lassen.
HDMI–Verbindungen und erweiterte Chinch–Anschlüsse
würden wesentlich mehr Nutzen bieten. Einer derart qualitativen
Vor – Endkombi sollte man am besten gleich einen entsprechend
wertigen externen Video-Prozessor zur Seite stellen.

Auch per OSD-Menü kann das Bass-Management eingestellt werden.
Von
einer ganz anderen, wesentlich zufriedener stimmenden Seite hingegen
zeigt sich die innere Ausstattung. Die Audionet MAP I ist eine
Vorstufe, die eine Optionsvielfalt bietet wie sie derart von kaum einer
anderen Vorstufe geboten wird, trotzdem aber immer noch als absolut
alltagstauglich zu bezeichnen ist. Beginnen
wir mit den Möglichkeiten des Setups. Jeder einzelne Lautsprecher
ist eigens als Large oder Small zu definieren. Zusätzlich wird die
Option geboten, dass die Bass-Anteile unter der gewählten
Trennfrequenz sowohl vom Fullrange-Lautsprecher wie vom Subwoofer
ausgegeben wird. Das Stichwort Trennfrequenz ist ein besonders
herauszuhebender Punkt. Es stehen ca. 50 Frequenzen, zur Wahl. Dies ermöglicht die
Anpassung an jedes individuelle Lautsprecherensemble. Des weiteren
lassen sich vier unterschiedliche digitale Filter einstellen. Die Wahl
des digitalen Filters bedingt die Funktion der D/A-Konvertierung. Die
Unterschiede fallen je nach Güte der Raumakustik und verwendeten
Kette durchaus unterschiedlich aus. Redaktionsintern favorisieren wir
entweder das Lagrange-Filter für eine etwas zurückhaltendere
Wiedergabe und das Audionet-Filter für eine sehr authentische.

Einstellung der EQ für den linken Frontkanal per OSD.
Wie
schon bei der großen Schwester MAP V2 verfügt die MAP I
über einen parametrischen Equilizer sonders Gleichen.
Nüchtern beschrieben stehen für die drei Frontkanäle und
den Subwoofer je ein fünfbandiger voll-parametrischer EQ und
für die vier Rearkanäle je ein dreibandiger zur
Verfügung. Es lassen sich sämtliche Einsatzpunkte frei in
Frequenz und Güte justieren. Im Pegel besteht die
Einschränkung, dass Anhebungen maximal bis + 6 dB machbar sind.
Dies
klingt jetzt erst mal nüchtern und schnöde, kann aber in
seiner Konsequenz nicht hoch genug bewertet werden. In den allermeisten
Fällen stellt in der Wiedergabekette nicht der oder die
Lautsprecher das größte Problem dar, sondern der Raum. Jeder
Raum unterliegt den Gesetzmäßigkeiten der Raumakustik,
welche neben Hall und anderem auch sogenannte Moden mit sich bringt.
Unter Raummoden versteht man das akustische Aufschaukeln von
Frequenzen, welche in einer Dimension als Ganzes oder ganzzahlig
Vielfaches in den Raum passen. Gemäß der Wellenlehre
addieren sich überlagernde Wellen. Wird eine Frequenz in ihrem
glatten Ganzen von einer Wand, Decke oder Boden reflektiert, addiert
sie sich mit ihrem ursprünglichen, unreflektierten Original um 6
dB auf. Dies führt dazu, dass diese Frequenz im Klangbild dominant
wird. Ein typisches Beispiel für dieses Phänomen ist das
Dröhnen von Bässen in ganz bestimmten Frequenzlagen.
Nachdem
dies allerdings in jeder Raumdimension auftritt, hat nahezu jeder Raum
drei ausgeprägte Raummoden, welche in ihrem Zusammenspiel für
einen sehr unausgewogenen Klang speziell im Bass und Grundtonbereich
führen. Und genau an dieser Stelle lässt sich mit dem
Equalizer der MAP I eingreifen. Und zwar gleich dreimal. Durch die individuellen
Wahlmöglichkeiten der EQ-Frequenz kann annähernd jede
Frequenz Mode angepeilt werden. Durch die variable Güte kann sehr
eng gegen die störende Resonanzfrequenz vorgegangen werden. Aber
ebenso kann man mittels eines weiteren Wirkungsbereiches auch Plateaus
im Frequenzgang bearbeiten.

Einmessung per Carma - so wird nichts dem Zufall überlassen.
Eine
sehr ausführliche Abhandlung über die genaue
Funktionalität dieses in den beiden
Audionet–Mehrkanalvorstufen identisch verbauten EQs finden Sie in
unserem Test der MAP V2. Dort wird auch sehr ausführlich auf das
bei Audionet kostenlos herunterzuladende Programm CARMA eingegangen,
wie auch auf die Methode der Messung. CARMA ist ein kleines auf
JAVA-basierendes Programm zur Messung des Frequenzgangs in
verschiedenen Räumen. Zusätzlich zum Frequenzverlauf lassen
sich auch grundlegende Eigenschaften der Nachhallzeit des jeweiligen
Raumes ersehen. In seiner Summe stellt die Kombination aus Vorstufe MAP
+ Messung eine einmalige Option der Raumanpassung da.

Die Austattung zum Einmessen muss leider seperat erworben werden.
Betrachtet
man die unterschiedlichen Möglichkeiten der Anpassung der Vorstufe
an die persönlichen, individuellen Gegebenheiten, muss
festgehalten werden, dass Audionet momentan eine Alleinstellung inne
hat. Es
wird sicherlich an dieser Stelle mitunter berechtigte Kritik an unserer
Bewertung aufkommen. Immerhin stellen automatische Einmesssysteme
inzwischen ein Standardfeature in gängigen AV–Boliden, ja
sogar in Einstiegsreceivern, da. Das Messmikrofon wird mitgeliefert,
die Auswertung erfolgt direkt im Gerät und die Justage wird auch
gleich gemacht. Nicht so bei Audionet. Es muss ein Messmikrofon gekauft
werden, es erfordert einen PC oder Laptop zur Datenerfassung in dem
herunterzuladenden Programm und sämtliche Einstellung des EQs wie
auch die des Grundsetups müssen per Hand vorgenommen werden. Das
ist sicherlich nicht gerade ein Weg, der zeitgemäß
erscheint. Zumindest das Mikrofon und eine CARMA enthaltende CD
dürften in Anbetracht des Preises beiliegen.
In
seiner Flexibilität und Genauigkeit ist momentan allerdings kein
uns bekanntes System vergleichbar. Zudem kommt bei der
realtime-Berechnung der Audiodaten im laufenden Betrieb ein Punkt ins
Spiel, der die Audionet MAP I weiter aus der Masse heraushebt. Zur
Berechnung des Setups, des Bassmanagements und des EQs steht im
Geräteinneren ein eigener Chip zur Verfügung. Dieser arbeitet
auch nicht wie die meisten gängigen DSP-Prozessoren mit einer
Signaltiefe von 24 bit, sondern mit 48 bit. So trivial das klingen mag:
hier ist doch einer der Gründe für die klangliche Performance
zu finden. Jede Abstufung im digitalen Signal kann mittels dieser hohen
Auflösung wesentlich feiner und genauer vorgenommen werden als
unter klassischen Bedingungen, da pro Zeitintervall wesentlich mehr
Stellstufen zur Verfügung stehen. Kleine Nuancen wie auch grobe
Dynamiksprünge können hierdurch exakter berechnet werden,
besonders unter Einbeziehung der vorgenommenen EQ–Einstellungen.
Ein
weiterer herauszustellender Punkt ist die interne, asynchrone
Neutaktung sämtlicher digital zu bearbeitenden Signale auf 192 kHz
/ 24 Bit . Gesteuert von einem hochpräzisem Takt-Oszillator
sorgt Audionet für einen zeitlich enorm genauen Signalfluss. Diese
Form der Neutaktung sämtlicher Signale, auch der digital
eingehenden, soll Jitter–Einflüsse so weit als möglich
eliminieren. So es sich von außen beobachten lässt, scheint
dies auch hervorragend gelungen zu sein. Derart fein, präzise und
schnell spielten bisher wenige Geräte in unseren Testprozeduren
auf.

Das Herz der Map I bildet die Decodersektion, die auf einer seperaten Platine sitzt.
Im
Gegensatz zu vielen anderen Herstellern verwendet Audionet zur
Bearbeitung von decodierten Signalen keine OEM– Chips. Um dies zu
erläutern: DTS und DolbyDigital Streams, wie sie auf DVDs
vorliegen, müssen gemäß der nötigen Codecs mit
üppigen Rechenaufwand entpackt werden. Hierzu gibt es am Markt
fertig programmierte Chips, welche die entsprechende Programmierung
gleich mit an Bord haben. Anders bei Audionet: Die Bochumer
programmierten auf Basis der Spezifikationen von Dolby und DTS eigene
Decoder, welche dann auf eigens ausgesuchte Chips aufgesetzt wurden.
Das Ergebnis ist eine sehr feinfühlige, detailreiche ungemein
räumliche wie dynamische Wiedergabe sämtlichen Materials,
welches man zuspielt.
Für
den Anwender kommt an dieser Stelle allerdings ein kleiner Nachteil ins
Spiel. Audionet hat bei dem sehr komplexen Aufbau der
Signalverarbeitung verschiedene Arbeitsprozesse auf verschiedene Chips
verteilt. Bei der Bedienung resultieren hieraus mitunter gewisse
Eigenarten, welche sich nicht unbedingt auf Anhieb erschließen.
So lassen sich zum Beispiel verschiedene Variationen des
Betriebszustandes in bis zu fünf Settings abspeichern,
Grundkonfigurationen wie das Bass–Management hingegen gelten
immer global. Dies mag jetzt etwas fragwürdig klingen, kann aber
in Anbetracht der akustischen Leistungsfähigkeit dieser Vorstufe
doch zu unangenehmen Bedienaufwand führen. Es sind am Markt sehr
viele Lautsprecher vorhanden, welche im reinen Stereo–Betrieb
über ausreichend Potenzial im Bassbereich verfügen,
allerdings im Kinobetrieb ganz unten herum etwas dünn werden.
Prinzipiell stellt genau hierfür die MAP I die ideale Partnerin
da. Mit der Wahl „Small“ und einer Trennfrequenz von z.B.
42 Hz können auch solche Lautsprecher hervorragend in ein
Mehrkanalsetup integriert werden. Es wäre daher
wünschenswert, wenn auch diese Einstellungen in den
persönlichen Settings zu hinterlegen wären.
Ansonsten
ist die Audionet MAP I mit allem ausgestattet was das anspruchsvolle
Hörerherz verlangt. Hier wäre zum Beispiel das
äußerst feinfühlig arbeitende Lip-Delay zu nennen,
welche eventuelle Verzögerungen in der Videobearbeitung seitens
Prozessoren oder Displays ausgleicht. Oder die Option, einzelne
Kanäle außerhalb des Bassmanagements zu justieren, was zum
Beispiel im Fall einer zu leise gemischten Center-Spur oder eines zu
laut daherkommenden LFE-Tracks durchaus von Vorteil ist. Ebenso kann
man proprietäre Betriebszustände für einzelne
Signaltypen für jeden Eingang separat voreinstellen, z.B. die
Stereoausgabe von PCM und die PL Iix Bearbeitung für DolbyDigital
Material. Dass man sich erst mal in die Bedienung einfinden muss, mag
dem einen oder anderen beschwerlich erscheinen. Setzt man sich
allerdings mit der Funktionsweise der Vorstufe einmalig etwas
näher auseinander, erscheinen die Menüs recht logisch und
lassen sich auch sehr schnell intuitiv bedienen.

Miniaturisierung und kurze Signalwege sind ein typisches Kennzeichen von Audionet.
Beim
Stichwort Lautstärkestellung müssen wir noch einmal einen
kleinen Schwenk hin zu den technischen Besonderheiten der Vorstufe
machen, der in keinem Fall unerwähnt bleiben sollte. Die
grundsätzliche digitale Signalverarbeitung passiert in der MAP I
immer auf maximalen Aussteuerungslevel. Dies bietet digitaltechnisch
immanente Vorteile zur feineren und exakteren Signalbearbeitung. Dies
wird bis hin zu den A/D–Wandlern so gehalten. Die eigentlich
Lautstärkestellung geschieht erst auf analoger Ebene in 0,5 dB
Schritten. Unter Verwendung eines EPS tritt hier auch die Trennung der
Stromkreise auf. Das interne Netzteil versorgt die digitale Sektion und
das externe EPS nimmt sich der analogen Baugruppen an. Zu den
klanglichen Auswirkungen später mehr.
Testumgebung und Kombinationsempfehlung:

Isophon Surroundset EuropaII+Solaris
Beide
Audionet-Geräte durften wir mehrere Monate in unseren
verschiedenen Testräumen kennenlernen und haben sie eigentlich nie
auf dem falschen Fuß erwischt. Lediglich in Bezug auf den AMP V
sollte man achtgeben und keine extrem leistungshungrigen Lautsprecher
(z.B. Isophon EuropaII) einsetzen. Andererseits konnte der AMP V bei
unseren Testsession sogar die großvolumige Qaudral Vulkan in
faszinierender Art und Weise zum Leben erwecken, so dass man die
Kombinatorik nicht allein von Größe oder Wirkungsgrad
abhängig machen sollte. Bezüglich des MAP I fällt die
Bandbreite schon deutlich größer aus, da sie (dank der
neutralen und authentischen Spielweise) eigentlich mit allen
Schallwandlern sehr gut zurechtkommt und den Großteil davon sogar
an den klanglichen Zenit bringen kann - ganz besonders bei Hinzunahme
des EPS-Moduls. Lediglich in Kombination mit THX Surroundsets
harmoniert die Tonalität der MAP I nicht ganz so vorteilhaft wie
mancher AV-Bolide. Doch wer sich von z.B. von Focal, Monitor Audio,
Quadral oder Pioneer ein schönes Surroundboxen-Set aus den
höheren Serien zusammengestellt hat, dürfte mit der MAP I
eine gute Wahl treffen.

Klanglich potent, optisch sehr zurückhaltend und dennoch elegant: die Monitor Audio GS-Serie
passt nicht nur hinsichtlich dieser Attribute hervorragend zu der
Audionet-Kombi, sondern ist auch vom Klangcharakter sehr passend zu den
Bochumer High-Tech Maschinen.

Hier ein Blick in unser Münchener Teststudio. Dort harmonierte das Audionet-Duett ebenfalls sehr gut mit der Elac 5.1 Kombination aus FS207.2/BS203.2/CC201.2 und dem Sub 211.2 ESP.

Wie
sie später noch lesen werden, begeistert die Audionet-Kombination
mit einer extrem sensiblen Bassdurchzeichnung. Was liegt da also
näher, als sich einen besonders talentierten Tieftonmeister in das
Heimkino zu stellen ? Der A.C.T. AL4x4 DSP
wiegt knappe 50Kg, kostet 4.000 Euro und ist auch in akustischer
Hinsicht ein ganz großer Brocken. Er vereint Kraft, Tiefgang und
vor allem Präzision in einer Perfektion, die wir bei keinem
anderem Modell bislang gesehen (bzw. gehört ) haben. Falls Sie
nicht gleich mehrere tausend Euro für einen edlen Subwoofer
investieren möchten, so sollten Sie zumindest darauf achten,
wenigstens zwei (baugleiche) Subwoofer in ihrem Heimkino zu
installieren. Dadurch gewinnt die Tiefbassqualität in der Regel
bereits enorm, zumal auch die Pegelreserven steigen.

Der Cinemike DVD-3930 passt hervorragend zur Map I.
Eine solch potente Digitalvorstufe wie die Map I ist
maßgeblich auf eine gute Zuspielung angewiesen. Doch nicht nur
das Quellgerät alleine ist hier entscheidend. Auch dem
Digitalkabel sollten Sie Beachtung schenken. Wir aben
diesbezüglich mit dem Cinemike Referenz sehr gute Erfahrungen
gemacht und greifen mittlerweile in fast allen Teststudios darauf
zurück. Im übrigen ist deren getunter DVD-Player auf Basis des Denon DVD-3930
eine ebenso bezahlbare (Level2 inkl Gerät: ca. 2.500 €) wie
akustisch und visuell hervorragende Wahl. Soll es noch besser sein,
wäre eigentlich nur noch der Griff zum Audionet VipG2 (ca. 6.990 €) ratsam, allerdings hat dieses HiFi-Erlebnis auch seinen Preis.
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