XXL-Test: Audionet Vip G2 ( Seite
3 von 7 )Bedienung und Einstellungsoptionen Die
mitgelieferte Touchscreenfernbedienung stellt eine ausgesprochen
gelungene Lösung dar. Audionet trägt hier dem Faktum
Rechnung, dass bei einem derart teuren DVDP auch eine Fernbedienung
beiliegen muss, die höchsten Ansprüchen genügt –
alles andere wäre dem Gesamtlevel nicht gemäß. Audionet
legt dem VipG2 dasselbe Modell wie bei ihren Surroundvorstufen Map1 und
MapV2 in den Karton. Sie bringt alles mit, um eine komplette AV-Anlage
komfortabel steuern zu können: 8 Hard-Key- Tasten plus
Touchscreen-Display sorgen für Freude. Unabhängig, ob es um
das Umbenennen einer Taste, das Erlernen von Infrarot Signalen oder um
die Konfiguration mit Hilfe eines PCs geht – stets ist alles
unkompliziert und schnell möglich. Auch kleine praktische Goodies
wie die Uhrzeit- oder Datums Funktion sind im Heimkino sehr willkommen.
Ganz besonders erfreut hat uns, dass sich die Fernbedienung trotz
intensiver Nutzung als sehr batterieschonend erwies. Im
Auslieferungszustand bietet der Controller eine Auswahl verschiedener
Audionet Geräte. Dank Lern- bzw. Presetfunktion kann aber auch
jedes andere Gerät ohne Probleme hinterlegt werden. Auf Knopfdruck
wird die Fernbedienung weiß hinterleuchtet, so dass auch im
abgedunkelten Heimkino kein Rätselraten bei der Bedienung des
VipG2 angesagt ist.

Die
Steuerung des VipG2 umfasst 5 Eingabemasken, die jeweils Zugriff auf
die wichtigsten Funktionen bieten. Das erste Menü (siehe obere,
linke Abbildung) beinhaltet dabei die Grundfunktionen zuzüglich
Lautstärkeregelung der Vorstufe. Die Hardkeys übernehmen die
Navigation in den DVD-Menüs. Ein besonders komfortables Features
des VipG2 ist die komplette Umgehung der User-Prohibitions. Das leidige
Warten bei nerviger Zwangs-Werbung oder der allseits beliebten
"Raubkopierer sind Verbrecher"-Spots hat nun ein Ende: per Druck auf
"Menu" landet man erfreudlicherweise auch genau dort und kann direkt
mit dem Filmgenuss beginnen.

Die letzten beiden Eingabemasken beherben die Titelwahl, als auch verschiedene Wiedergabe-Modi.

Willkommen
im Home-Menü des Audionet VipG2. Erfahrene Home-Cineasten
fühlen sich an dieser Stelle an diverse Pioneer-Modelle erinnert.
Das Hauptmenü bietet Zugriff auf alle Funktionen des DVD-Players.
Bei verschiedenen Medieninhalten steht hier beispielsweise der
Disc-Navigator zur Verfügu

Je nach dem, welches Bildwiedergabegerät eingesetzt wird, können
vorprogrammierte Bildfelder verwendet werden, die der DV-668AV mitbringt. Zur
Auswahl steht je ein Bildfeld für herkömmliche Röhren-Fernsehgeräte, für
Plasma-Displays und für professionelle Studio-Monitore. Ist der DV-668 via HDMI
(mehr darüber erfahren Sie in unserem HDMI-Special) an
das Bildwiedergabegerät angeschlossen, erscheinen anstatt der eben genannten
Bildfelder verschiedene andere Optionen, zur Auswahl stehen:
- Direct. Das Bild erscheint genau so, wie die Programmquelle
codiert ist.
- Natural. In dieser Betriebsart werden die Kanten weicher
gestaltet, so dass sich diese Einstellung besonders gut für
Spielfilme eignet. - Enhanced. Hier werden die Objektkanten stärker herausgearbeitet,
womit sich dieser Modus laut Bedienungsanleitung besonders gut für Animationen
und Bildmaterial mit computerbasierten Spezialeffekten eignet.
Auch für den Progressive Scan-Betrieb bringt der VipG2 verschiedene Features mit, um die Bildwiedergabe zu
optimieren. PureCinema soll die Wiedergabe von Film-Material im
PAL Progressive-Betrieb wirkungsvoll optimieren. Da es, je nach
Software, große Unterschiede bei der Materialaufbereitung gibt
(siehe unser Progressive Scan -
Special), stellt Audionet verschiedene Betriebsarten (Auto, Mode 1, Mode
1, Off) zur Verfügung. Progressive Motion: Dient zur
Justierung der Laufbild- und Standbildqualität bei der Progressive
Scan-Bildwiedergabe
Der interne Video-EQ ist exzellent ausgestattet. Selbst für äußerst
anspruchsvolle Heimcineasten dürfte (fast) alles vorhanden sein. Hier die
Übersicht über die einzelnen Funktionen:
- YNR/Dient zur Einstellung des Ausmaßes der Rauschminderung der Y-Komponente
(Leuchtdichte) des Videosignals - CNR/Dient zur Einstellung des Ausmaßes der Rauschminderung der C-Komponente
(Farbe) des Videosignals - Gammakorrektur für die akkurate Darstellung dunkler Bilder. - Schärfejustierung (getrennt mittlerer Bildfrequenzbereich/hoher
Bildfrequenzbereich: Sharpness High: Stellt die Schärfe der Hochfrequenzelemente
im Bild (feine Details) ein; Sharpness Mid: Stellt die Schärfe der
Mittelfrequenzelemente (gröbere Details) im Bild ein. Diese Funktionen erlauben
es, bei sehr guter Software noch die letzten Möglichkeiten aus der Software
herauszuholen. Bei weniger guter Software mit Vorsicht einsetzen: Leicht wirkt
das Bild dann überschärft und digitalisiert. In einigen Fällen sind aber auch
hier Verbesserungen möglich. Am besten individuell testen. Durch die separate
Regelmöglichkeit für Hoch- und Mittelfrequenzelemente ist eine individuelle
Anpassung an die jeweilige Software und an den jeweiligen individuellen
Geschmack noch besser möglich als mit einem einzigen Schärferegler für alle
Frequenzbereiche. Zusätzlich gibt es noch die Position "Detail" im Menü des
Video-EQs. Diese dient zur Feineinstellung der Kantenschärfe.
- White Level/Dient zur Justage der Weiß-Intensität, Black Level justiert die Schwarz-Intensität
- Black Setup/Korrigiert die Schwarzabhebung, um einen realistischeren,
dreidimensionaleren Bildeindruck zu erhalten. Gerade bei hochwertigen
Bildausgabegeräten mit größeren Bilddiagonalen und/oder hervorragender Software
ist hier noch eine leichte Steigerung der Plastizität zu erreichen.
- Hue/Dient zum Einstellen der Gesamtfarb-Balance zwischen Rot und Grün
- Chroma Level/Einstellmöglichkeit für die Farbsättigung - Chroma Delay/Einstellmöglichkeit für die Verzögerung zwischen der Y- und der
C-Komponente des Videosignals
 Alle
grundlegenden Einstellungen werden über die zentrale
Systemeinstellungen definiert. So lassen sich sämtliche Justieren
schnell und einfach nach dem eigenem Geschmack einrichten.
Überragend ist auch das interne Lautsprecher-Setup - die
Einstellungen in 0,1 Meter-Schritten für jede Box und die
hervorragende optische Darstellung auf den gelungenen On Screen
Menüs überzeugt absolut.
HOME
> HARDWARE-TESTS > ZURÜCK
<
|