Videotest: JVC DLA-X35 & X55 mit Kaufberatung 3.000 Euro Klasse

(25 Januar 2013 - von Lars Mette

Wenn JVC zum alljährlichen Modellwechsel seiner DLA-X Projektorserie aufruft, spitzen Heimkinoliebhaber die Ohren (bzw. Augen), denn durch die Kombination aus Schwarzwert, Kontrast sowie günstiger Preise, zählen die entsprechenden Produkte schon seit mehreren Generationen zu den begehrtesten Bildwerfern überhaupt. Seit Ende November steht die 5er Generation in den Startlächern, und nach einzelnen Anlaufproblemen mit der Auslieferungs-Firmware, sind die neuen Projektoren nun markt- und testreif.

Neben den erwartungsgemäßen Evolutionsstufen X35, X75 und X95, gibt es bei JVC dieses Jahr auch Zuwachs zu vermelden: der X55 schließt die Lücke zwischen dem 3.000 Euro kostenden X35 und dem 7.000 Euro Gerät X75. Der X55 bietet für 5.000 Euro viele Features aus der Oberklasse, allen voran die 4K Darstellung über die eShift2 Technologie. Weitere Unterscheidungsmerkmale des X55: gegenüber seinem kleinen Geschwister mit vollflächiger Zonenkorrektur in 1-Pixelschritten, erlaubt das größere Modell eine zonenbasierte Justage in 1/16 Schritten. Seine größte Besonderheit liegt jedoch eindeutig in der Implementation der eShift2 Technologie, die für ein 4K Shifting sorgt. Die dafür notwendige Skalierung erfolgt bei allen Modellen der 5er Generation (X55, X75 und X95) mit deutlich verbesserten Rechenalgorythmen.

Neu bei allen Modellen der 5er Generation ist ein nochmals verfeinertes Wiregrid zu Anhebung der Bildschärfe im kalibrierten Zustand, außerdem dürfen sich Großbildliebhaber über neue Lampen mit etwas mehr Helligkeit und größerer Lebensdauer freuen. In Bezug auf die Bildeinstellung bietet der X35 einen 12-Punkte RGB Gammaverlauf, sowie einen exakten Weißpunktabgleich; beim X55 gibt es zusätzlich ein umfangreiches Farbmanagement.

Nachdem bei der letzten Modellreihe Geisteralarm im 3D Betrieb zu vermelden war, verspricht JVC bei X35 & Co. eine Crosstalk-freie Darstellung. Ermöglicht werden soll dieses Vorhaben durch eine komplett neue Prozessorbestückung mitsamt optimierter Bildbearbeitung auf Basis einer internen 120Hz Vollbildadressierung. Zusätzlich war JVC auch fleißig und hat gegenüber dem letzten Jahr auch eine neue Reige an 3D-Hardware entwickelt. Zusammen mit den Projektoren der 5er Generation erhält nun die Funktechnologie Einzug im Bereich der JVC 3D Wiedergabe. Dadurch werden Infrarot Interferenzen/Überlagerungen mit anderen Geräten komplett vermieden, zumal die RF-Technik auch hinsichtlich Reichweite und Geschwindigkeit Vorteile bietet. Funk-Emitter (99 Euro) und Funk-Brillen (149 Euro) liegen standardmäßig nicht den Geräten bei, lassen sich aber auch mit Projektoren der X3/7/9 sowie X30/70/90 Serien kombinieren. Die Brille verfügt über einen größeren Sichtbereich, sowie Akku und zeichnet sich ein geringes Gewicht aus.

Wie es um die Bildqualität bestimmt ist, erfahren Sie in unserem 60 minütigem Videotest. Dort erhalten Sie nicht nur Messungen, sondern wir nehmen auch zahlreiche Praxisvergleiche mit anderen Modellen von Sony und Epson vor.



Website des Anbieters: http://www.jvc.de/
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