Special: gemischte Impressionen von der High-End 2010


Dieser Artikel wurde auf PCs von Origen-AE verfasst.

(12.Mai 2010 - Autor: Lars Mette )

Mit dem nachfolgendem Bericht möchten wir Ihnen eine weitere Möglichkeiten geben, Einsicht in die oberen Sphären des audiosivuellen Home-Entertainments zu erhalten. Wir werden dabei sowohl bei einigen bekannteren Herstellern vorbeischauen, aber auch kleinen Anbietern einen Besuch abstatten. Es wird sehr interessant sein, zu sehen, wie sich die Messe im Zeitalter der 3D-Technologie und Vernetzung weiterentwickelt. Klassisch-puristische High-End Komponenten erfreuen sich zwar nach wie vor einem treuen Kundenkreis, doch viele Käuferschichten sind heutzutage nunmal primär über Features zu gewinnen. 



Beginnen wir ganz vorne im Alphabet mit Advance Acoustic. Die französische Hifi-Schmiede war insbesondere auf ihre neue MIP-Station stolz. Dieses Gerät unterscheidet sich von den üblichen iPod/-Phone Dockingsstations unter anderen durch einen hochwertigen technischen Aufbau inklusive Röhrenbestückung. Zusätzlich verfügt der "MiP Magic" über verschiedene Audio-EQs. Dank seiner hochwertigen D/A Wandler und den externen Digitaleingängen fungiert MiP Magic zugleich auch als Wandlerstufe und erlaubt die Einbindung zusätzlicher digitaler Quellgeräte in eine Stereoanlage. Das darunter stehende Gerät ist die neue Stereo-Vorstufe MPP-507, die als Besonderheit ebenfalls über Digitaleingänge (inkl. AES/EBU sowie eine USB-Schnittstelle) verfügt. Ein symmetrischer Aufbau mit Hybridbestückung soll indes für guten Klang sorgen.


Auch im Vollverstärkersegment bringt Advance Acoustic zwei Neuheiten heraus. Die beiden oben abgebildeten Modelle MAP-306 und MAP-308 lösen den MAP-305 sowie MAP-305 DAII ab und sollen klanglich noch weiter verfeinert sein. Exakte technische Informationen liegen selbst dem deutschen Vertrieb noch nicht vor, so dass wir Sie mit Leistungs- bzw. Austattungsmerkmalen leider noch nicht versorgen können. Bekannt ist jedoch, dass die MAP-308 über Digitalanschlüsse verfügt. Die Markteinführungen für die Neuheiten werden für den Frühsommer angepeilt. Bei den Preises ist davon auszugehen, dass sie sich in etwa auf dem Niveau der Vorgänger befinden dürften.

Mehr Informationen unter www.advance-acoustic.de

Die wichtigste Neuheit beim ASW-Stand stellt zweifelsohne die komplett renovierte Genius-Serie dar, von denen Sie oben drei Modelle sehen. Die neuen Lautsprecher bedienen sich einer völlig neuen Formensprache und orientieren sich mit den schwungvollen Gehäusen an den hausinternen Topmodellen Magadis bzw. Chelys. Preislich wird sich die neue Generation nicht wesentlich über den "alten" Modellen aufhalten. Die umfangreiche Vielseitigkeit in Bezug auf die Oberflächengestaltung (verschiedenste Hölzer und alle Sorten von Lackierungen) bleiben erhalten. Als Veröffentlichungstermin gibt ASW den Herbst an, wobei ein zeitnaher AREADVD-Test bereits eingeplant ist.



Ob ASW diesen Centerspeaker bringen wird, ist noch nicht ganz sicher - doch zumindest scheint es nicht ganz unwahrscheinlich, dass die erfolgreiche Chelys mehrkanaligen Zuwachs bekommt. Mit einer identischen Chassisbestückung sind die Weichen für einen homogenen Klanggenuss jedenfalls schon einmal richtig gestellt.



Das kleine Schwarze für die abendliche Wohnzimmerunterhaltung: dieser (noch namenlose) ASW-Subwoofer wird gegen Spätsommer zu erwerben sein und schätzungsweise um die 900 Euro kosten. Hauptziel bei der Entwicklung war eine untechnische Optik (Downfire-Membran) mit gleichzeitig hochwertiger Bestückung. Der kompakte Bassreflex-Woofer realisiert über eine 25cm Membran einen Tiefgang von unter 30 Hertz, was ihn auch für ambitionierte Heim-Cineasten interessant macht. 

mehr Informationen unter www.asw-lautsprecher.de

Wer sich nicht scheut, auch mal über 15.000 Euro in einen Musikserver zu investieren, könnte mit dem SDV3-S von AudioNec glücklich werden. Dieses technisch aufwändige Produkt besitzt einen Aufbau mit drei isolierten Ebenen, mit denen Computer, Audio Komponenten und Stromversorgung voneinander getrennt werden. Optional lassen sich hochwertiger Wandle genauso integrieren, wie eine Lautstärkeregelung oder eine fortgeschrittene Raumkorrektur. Das komplett lüfterlose Gerät arbeitet mit SSD Fesplatten ab 512GB (aufrüstbar bis 2,4 TB) und wird über ein externes Touchpanel-Display gesteuert. 

Mehr Informationen unter www.audionec.de



Der AP20 von Data Sat Digital Entertainment (auch bekannt als DTS) ist eine hochinteressante Surroundvorstufe, die aus dem professionellen Bereich Einzug in Heimkinos erhalten wird. Auf fette Alublenden und unzählige Features legt der amerikanische Hersteller weniger Wert, implementiert dafür eine hochkomplexe digitale Raumkorrektur, die mit Hilfe von 6 Hochleistungs-CPUs realisiert wird. Die AP20 kann per Touchscreeen über die Gerätefront oder per WLAN gesteuert werden. Das technische Grundgerüst sieht einen modularen Aufbau vor, mit dem auch HDMI 1.3 Buchsen integriert werden können. In den USA wird der AP20 für ca. 6.000 Euro auf den Markt gebracht. Wie sich Preise und Verfügbarkeit in Europa gestalten ist derzeit noch offen, doch wir bleiben am Ball.

Mehr Informationen unter www.datasatdigital.com



Nach der eindrucksvollen Heimkino-Vorführung des DVD-A1 UD im letzten Jahr, begnügte sich Denon dieses Jahr mit kleineren Brötchen. Als einzig nennenswerte Messeneuheiten gab es unter anderen den oben abgebildeten AVR-1911 zu sehen, der ab Juni für 499 Euro (UVP) in den Händerregalen zu finden sein wird. Die Flut von Logos verdeutlicht bereits auf den ersten Blick, dass die Japaner großen Wert auf Feature-Vielfalt gelegt haben, wobei insbesondere die HDMI1.4a Sektion zu nennen ist, dank der dieser Verstärker als "3D Ready" bezeichnet wird.



Dieses Feature darf auch der noch kleinere Denon AVR-1611 (ab Juni für 399 Euro) für sich beanspruchen, wobei das Einstiegsgerät nur mit 5 Endstufen auskommen muss und keinen integrierten Videoprozessor mitbringt. Ansonsten ist aber auch der kleinste Spross von Denon's AV-Receiver Line-Up mit Vielem ausgestattet, was das feature-orientierte Heimkinoherz begehrt: Audyssey MultEQ XT inkl. PL2z und Dynamic EQ sind genauso dabei, wie ein OSD sowie Normwandlung von analog auf HDMI.

Mehr Informationen unter www.denon.de


Die schwäbische High-End Lautsprechermanufaktur hatte ebenfalls eine Neuheit mit Gepäck: die Berlina RC7 entspricht hinsichtlich Chassisbestückung zwar exakt dem bekannten Modell "Cassiano", verfügt aber über ein neuartiges Gehäuse, bei dem ca. 30 einzelne sandbefüllte Rippen mit Hilfe von Silikon und internen Stahlstreben eine extreme Steifigkeit bieten. Laut Dr. Gauder kann man hier durchaus von annähernd perfekten Arbeitsbedingungen für Lautsprecherchassis sprechen, da Vibrationen, Resonanzen und Schwingungen nochmals signifikant gegenüber allen anderen, ihm bekannten, Gehäuseprinzipien eliminiert sind. Die Frontschallwand kann wahlweise mit verschiedenen Steinplatten bestückt werden, während die Frequenzweiche über Lüftungsschlütze gekühlt wird. Die Berlina ist ab sofort zu Preisen ab 24.000 Euro bestellbar. 

Mehr Informationen unter www.isophon.de



Beim Krell Vollverstärker "FBI" kann man nun wahrlich von einer Panzerschrankoptik sprechen. Das 19.000 Euro Bollwerk feuert mit bis zu 600 Watt an zwei Lautsprecher und gilt als eine der besten Stereokomponenten der Welt. Aus derselben Serie stellte Krell mit der Evolution 707 auch eine 8.4 Mehrkanalvorstufe vor, die mit HDMI1.3 und zwei leistungsfähigen DSPs absolut zeitgemäßig bestückt ist. Leider gab es jedoch keine Surroundvorführung zu bestaunen, zumal der deutsche Vertrieb auch leider wenig Interesse an einer Zusammenarbeit mit unserem Onlineportal zeigt, was Teststellungen betrifft. 

Mehr Informationen unter www.audioreference.de



Haben Sie 5.000 Euro zu viel auf dem Konto und möchten dafür gerne Ihre Anlage optisch aufwerten ? Die Gerätestands von Luscendo könnten Sie aus diesem Dilemma befreien. Mit handwerklicher Sorgfalt, schier grenzenloser Individualität und technischer Kompetenz möchte dieser Hersteller die Nische von zahlungskräftigen Ästheten ansprechen. Hunderte kleine Glasfaserkabel hüllen ein darauf abgestelltes Gerät in ein besonders elegantes Licht mit frei wählbarer Farbe (dank RGB LEDs). Laut Luscendo ist sowohl das Netzteil, als auch die Elektronik innerhalb des Stands auf elektromagnetische Interferenzen bzw. Einstreuung aufwändig optimiert. Dank hochwertiger Pucks und einem ausgeklügeltem Materialmix soll auch das Resonanzverhalten und somit die Klangqualität verbessert werden. Wir meinen: mit Sicherheit nichts für Leute, die bei ihrem 800 Euro AV-Receiver das halbe Internet abgegrast haben, um 20 Euro zu sparen - aber für gut betuchte Individualisten vielleicht wirklich mal einen Blick wert.

Mehr Informationen unter www.luscendo.de



Wo wir schonmal in Preisdimensionen sind, die bei Otto-Normal-Verdiener nur ein fassungsloses Kopfschütteln hervorrufen, machen wir auch gleich den Schwenk zur gleichzeitig besten wie auch teuersten Stereo-Anlage der Messe. Die oben abgebildeten Radialstrahler mbl 101 X-treme erlauben ein völliges Eintauchen in die Musik. Zwei komplette vertikal gegenüber angeordnete 3-Wege Systeme zuzüglich jeweils sechs seperate Tieftöner sorgen für ein atemberaubendes Klangerlebnis. Wie so Vieles im Leben, hat aber alles seinen Preis - der in diesem Fall bei ca. 180.000 Euro (pro Box) liegt, wobei die abgebildete MBL-Elektronik schätzungsweise nochmal diesselbe Summe verschlingen dürfte.

Mehr Informationen unter www.mbl.de



Ob der Firmen-Slogan dieses Anbieters deckungsgleich mit seiner Außendarstellung ist, soll der geneigte Leser bitte selbst beurteilen... 



... während bei anderen Herstellern nicht unbedingt eine extrem opulente sowie einladende Atmosphäre vorherrscht...


Ein zentraler Anziehungspunkt stellte insbesondere der Panasonic TX-P65VT20E Plasma Bildschirm dar, wo sich die Besucher von den 3D-Fähigkeiten anhand eines Beachvolleyballspieles eindrucksvoll überzeugen konnten. Obwohl der frühe Einzug von fortgeschrittener 3D-Technik nach Einführung der Blu-Ray in Bezug auf die Marktstabilität kritisch zu betrachten ist, dürften viele Technikbegeisterte sehr schnell der enormen Faszination erliegen. In manchen Privathaushalten der AREADVD Redakteure wird der 65er Panasonic 3D Plasma bereits sehnsüchtig erwartet. (weshalb wir übrigens große und hochqualitative 2D Panels zu attraktiven Preisen abverkaufen - bei Interesse bitte eMail an die Redaktion)

Mehr Informationen unter www.panasonic.de



Die italienische Edelschmiede Pathos stellte auf der High-End einen Musikserver auf Linux Basis mit integriertem Touchscreen-Panel und Vorverstärker-Sektion vor. Ganz in der Firmentraditon kommen im Verstärkerzweig hochwertige Röhren zum Einsatz. Über Preis und Verfügbarkeit konnten wir leider nichts in Erfahrung bringen, doch für Interessierte sollte eine Mail an die ialienische Zentrale Klarheit bringen.

Mehr Informationen unter www.pathosacoustics.com


Der Star auf dem Marantz-Stand war ganz klar der Surround-Receiver SR-7005, der im August für 1599 Euro das Licht der Welt erblicken wird. Zusätzlich zu den marktüblichen Features (z.B. Dolby True HD, DTS HD, Audyssey MultEQ XT, PL2Z) verfügt der Receiver über eine HDMI1.4 Sektion und eine Netzwerkschnittstelle nach DLNA 1.5 Standard. iPods lassen sich genauso anschließend wie USB Geräte und sogar MM-Plattenspieler werden vom Gerät willkommen geheißen. Damit das Ganze nicht zu einer reinen Feature-Schlacht verkommt, sorgt ein hochwertiger Aufbau inklusive sieben stromgegengekoppelten Endstufen für den klanglichen Feinschliff. Darüberhinaus begeistert das Gerät noch mit seiner eigenständigen Optik (inkl. 2 Displays), die fast schon ein wenig Bolidenflair vermittelt !



Ein Blick auf die Rückseite des Prototyps lässt erahnen, dass sich die zukünftigen Besitzer über 5 HDMI Eingänge (+1 auf der Front) sowie 2 Ausgänge freuen können, zumal auch diverse Umschaltmöglichkeiten in Bezug auf die Lautsprecher gegeben sein werden. W-LAN fähig scheint der SR-7005 nicht zu werden, dafür bietet er viele analoge und konventionelle Digitalanschlüsse.



Der NA7004 wird von Marantz als "High quality Network Audio Streamer" tituliert, wird 749 Euro kosten und ab August zu haben sein. Das Gerät ist sowohl für Stereoanlagen als auch ältere AV-Systeme konzipiert und bringt neben Empfangsmöglichkeit von Internet Radio auch UKW, RDS, DAB+ und DAB Empfang. Darüberhinaus gibt es eine DLNA 1.5 Zertifizierung für gestreamte Audio-Files sowie einen USB Eingang für iPod/iPhone bzw. USB-Sticks. Mit Hilfe von Digitaleingängen lassen sich die hochwertigen Wandler auch für externe Quellen einsetzen. In Kombination mit dem M-Xport ist auch eine Bluetooth-Anbindung möglich. 

Mehr Informationen unter www.marantz.de

Ab sofort ist die NAD Masters Surroundvorstufe hierzulande auch in der aktuellen HD-Version verfügbar. Neben Unterstützung von HDMI1.3 zeichnet sich der aufgefrischte Entertainer durch seine Audyseey Pro - Spezifikation aus, mit denen er seinen Mult-EQ bestückten Mitbewerbern in Bezug auf die Raumkalibrierung im Vorteil ist. HD-Dekoder stehen genauso zur Verfügung, wie umfangreiche Videofunktionen auf Basis des hoch geschätzten Sigma VXP Prozessors. Der Grundaufbau erfolgt auf Basis der der MDC-Technologie, so dass mit späteren Upgrades gerechnet werden darf. Für die nächste Zeit wird dies aber wohl kaum notwendig sein, schließlich bietet der M15HD in seinem Auslieferungszustand bereits eine Unterstützung von 4 Zonen. 

Mehr Informationen unter www.nadmasters.de

Dieser Kompaktlautsprecher wird das Nubert Portfolio gegen Jahresende verstärken. Die nuVero3 soll sich durch eine hervorragende Homogenität zu sämtlichen nuVero Typen auszeichnen und sich deswegen insbesondere als Surroundspeaker empfehlen. Ein rückwärtiger angebrachter zuschaltbarer Hochtöner macht die nuVero3 auf Knopfdruck zu einem Dipolstrahler. Besonders stolz ist das Entwicklerteam auf den gebotenen Tiefgang von ca. 50 Hertz bei -3db, so dass die 2-Wege Bassreflexbox auch als Alleinunterhalter eine gute Figur abgeben sollte. Mit einer angegebenen Belastbarkeit von 150/210 Watt kann man von der Nubert-typischen Pegelfestigkeit ausgehen. Preisinfos sind noch keine bekannt, doch es scheint wahrscheinlich, dass die nuVero3 leicht unterhalb der nuVero4 positioniert sein wird.

Die zweite Nubert Neuheit kommt als formvollendete Standbox im mittelgroßen Format daher. Der schwäbische Hersteller bezeichnet seine nuVero10 als kompakter Standlautsprecher und gibt als Erscheinungstermin die Herbst/Winter Saison als Zielsetzung an. Dieses Modell ist mit einem 3-Wege Bassreflexsystem aufgebaut und basiert technisch auf den hochgelobten nuVero Modellen 11 und 14. Während die Preise noch nicht bekannt sind, beziffert Nubert die Belastbarkeit mit satten 280/370 Watt, was für solch eine maßvolle Box sehr respektabel wäre.

Nubert führte auf hohem Niveau vor. Sowohl bei den Surround- als auch Stereovorführungen griff man zur nuVero-Familie um die klangliche Speerspitze des Hauses zu präsentieren. Bei einem Gespräch mit zwei Produktentwicklern wurde uns verraten, dass man zwar an einem technisch anspruchsvollen Subwoofer für die nuVero-Range arbeitet, aber im Moment noch weit davon entfernt ist, spruchreife Aussagen treffen zu können. Hier müssen sich die Kunden also noch genauso gedulden, wie bei manch anderen sehnlich erwarteten Produkten (zB. kleine Aktivlautsprecher oder das oft zitierte Double-Bass-Array). Angesichts der reichhaltigen Produktpalette sollte dieser Umstand aber kein allzu schwerwiegendes Problem darstellen.

Mehr Informationen: www.nubert.de


Nachdem auf der letzten High-End der Purist HDR6 für ab 11.000 Euro in aller Munde war, präsentierten die schwäbischen Entwickler von Hush Technologies mit dem HDR5 eine sinnvoll abgespeckte Version zu deutlich günstigeren Preisen um die 6.000 Euro. Der HDR5 bietet eine Formatkompatibilität für FLAC, WAV, WMA. MP3, MP4, ACC, APE, AAC+ und AIFF, Sample Rates bis zu 204 kHz/24bit sowie eine interne Netzwerkschnittstelle für Streaming, Steuerung und Datenbankabfrage. Für beste Klangeigenschaften sind die internen Festplatten mit speziellen Pads entkoppelt, während eine selbstentwickelte Aufzeichnungstechnologie für unverfälschten Musikgenuss sorgen soll. Die Wiedergabe erfolgt über einen 2GB großen High Speed Cache, um Jitterartefakte bestmöglich zu elimenieren.

Als Fernbedienung eignet sich jeder IPod 3G oder das IPhone 3G. Durch die Steuerung via WLAN ist keine direkte Sichtverbindung erforderlich, was den HDR somit auch für Multiroomsystem prädestiniert. Ziel der Entwickler war es, den HDR-5 ohne Vorkenntnisse für Jedermann bedienbar zu machen, damit keine künstlichen Hürden den Musikgenuss trüben. Die Kapazität der standardmäßigen 1TB Festplatte reicht für die Archivierung von ca. 900 unkomprimierten CDs (1500 CDs komprimiert). Die Kapazität kann intern bis auf 2 TB erhöht werden. Über den empfohlenen Internetzugang erhält der vielversprechende Klangspender alle notwendigen Daten für die Katalogisierung der Musiksammlung. Eine manuelle Pflege ist nicht notwendig. Via Internet kann der Anwender per Download hochauflösende Studioaufnahmen laden und in Original Studio Qualität (ASIO) abspielen. Purist garantiert in seiner Produktbeschreibung eine absolut verlustfreie und unverfälschte Klangwiedergabe von Studio Master Records mit 192kHz und 24Bit. Ein AREADVD-Test des HDR5 ist in naher Zukunft geplant.

Mehr Informationen unter www.hushtechnologies.de

Der Preisbrecher der Messe war (unserer Meinung nach) beim Stand von XTZ zu finden. Der ab sofort lieferbare Standlautsprecher Divine 100.49 mag zwar nicht unbedingt extrem grazil daherkommen, punktet aber mit einer sehr hochwertigen Chassisbestückung inklusive einem original Thiel Keramikmitteltöner zum Paarpreis von 4.000 Euro! Der 3-Wege Lautsprecher verfügt desweiteren über Tri-Wiring Anschlüsse, welche ganz besonders mit einem angekündigten Vollverstärker inkl. Sechs-Kanal FIR Filtern zur Hochform auflaufen. Und da jener Verstärker anscheinend für schlanke 1.400 Euro kommen soll, lohnt es sich definitiv, die schwedische Newcomer-Marke im Auge zu behalten.

Der neue XTZ Subwoofer vom Typ 99 W12.18 ICE mag zwar gegenüber dem Standlautsprecher zunächst etwas weniger ins Auge stechen, erweist sich aber ebenfalls als potentielles Schnäppchen: XTZ bietet den Bassreflex-Woofer in Hochglanz schwarz inklusive hochwertiger 30cm Membran für 650 Euro an. Die integrierte Endstufe basiert auf demselben digitalen "Ice-Power" System, mit dem auch schon diverse hochwertige Pioneer-Verstärker große Erfolge feiern konnten. Zusätzlich gibt es noch drei Equalizing-Schalter auf der Rückseite. Und für ambitionierte Bassliebhaber bietet XTZ auch eine passive Version an, von denen man jeweils zwei Stück an eine separate Elekronik- und Verstärkereinheit inkl. volldigitalem DSP-Modul hängen kann.

Mehr Informationen unter www.xtz.se

Noch eine Randnotiz: hier sehen Sie die Gründungsmitglieder des frischgebackenen ersten Heimkino-Vereins in ganz Deutschland. Die Teilnehmer kommen vorwiegend aus dem Großraum München, streben aber eine bundesweite Vernetzung an, bei denen die realen Aspekte dieses schönen Hobbies im Vordergrund stehen (Anlagenoptimierung, gemeinsame Filmabende, Technikrunden mit interessanten Personen aus der Branche). Eine niveauvolle, offene und anspruchsvolle Atmosphäre liegt dem Verein sehr am Herzen, um einen Kontrapunkt zum allgegenwärtigen anonymen Forums-Bashing zu bieten. Der Mitgliedsbeitrag in Höhe von 30 Euro / Jahr dient als Finanzierungshilfe für gemeinsame Fahrten zu Messen, sowie gemütliche Heimkino-Sessions bei den Mitgliedern.

Mehr Informationen unter www.heimkinoverein.de

Zum Abschluss dieser Messeberichterstattung möchten wir Sie noch kurz auf eine Tour durch alle(!) ernstzunehmenden Heimkinos der Messe mitnehmen. Oben sehen Sie den Beitrag von KEF, basierend auf der Reference Linie mit Sim2 Beamer und einer Arcam Vor-/Endstufenkombination....


... hier sind wir beim Stand vom Anthem, wo die Statement D2v in Kombination mit dem hauseigenen Blu-Ray Player BLX-200 (Neuheit, ab sofort für 800 Euro) lief.

... natürlich präsentierte sich auch die Firma Cinemike mit einer vollwertigen Heimkinovorführung. Leider war es das aber auch schon - abgesehen von einem Verlag (wo man leider vorwiegend vor verschlossenen Türen stand), gab es ansonsten KEINE nennenswerten Mehrkanalinstallationen zu bestaunen. Wo letztes Jahr insbesondere die Vorführungen von Denon und B&W für Furore sorgten, blieb es heuer leider sehr mau. Dieser Trend ist sehr besorgniserregend und sollte von den Veranstaltern ernsthaft gegengesteuert werden, da eine Verlagerung auf Stereo und Wohnraum-Integrationen auf Dauer zu einseitig ist.

Unser Partner für hochwertige Audiomöbel:


Text: Lars Mette

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