Special: Audyssey Dynamic Volume + EQ per Denon Internet Upgrade


Dieser Artikel wurde auf Amisos-PCs verfasst.

(21.Oktober 2008 - Autor: Lars Mette )

Die aktuelle Generation der AV-Receiver definiert sich mehr denn je durch Symbiose mit der PC-Welt: es ist noch gar nicht so lange her, dass eine Netzwerkschnittstelle als große Besonderheit gefeiert werden konnte - heutzutage sind USB-Buchsen und Wireless-LAN Antennen selbst bei Mittelklassegeräten keine Seltenheit mehr. Die Hersteller nutzen die neue Vielfalt mittlerweile nicht nur für den Transport von audiovisuellen Signalen, sondern ermöglichen darüberhinaus viele weitere Anwendungsmöglichkeiten.

Als Innovator in Bezug auf diese Techniken konnte sich speziell der japanische Hersteller "Denon" in Szene setzen. Hier nutzt man die entsprechenden Möglichkeiten ganz besonders fleißig und stellt regelmäßig kostenlose Softwareupdates zur Verfügung, wie zB. die Funktionserweiterungen der Realta-Videosektion in den Modellen AVC + AVP-A1HD. Ab dem 27.Oktober geht man bei Denon sogar noch einen Schritt weiter, indem komplett neue Features angeboten werden. Auf diesem Weg können Besitzer eines AVR-3808/4308 sowie der High-End Geräte AVC + AVP-A1HD bequem und schnell in den Genuss von Funktionen gelangen, die zum jeweiligen Erscheinungstermin der Geräte noch nicht verfügbar waren. Bei den angesprochenen Neuheiten handelt es sich um folgende drei Eigenschaften:

- CEC Protokoll (fortgeschrittener Datenaustausch zwischen HDMI Geräten für Steuerung)
- Audyssey Dynamic EQ (variable Loudness-Schaltung)
- Audyssey Dynamic Volume (fortgeschrittener Dynamik-Reducer)

Wer diese drei Features haben möchte, benötigt lediglich eine Internetverbindung an seinem Denon-Receiver sowie eine Upgrade-Card. Die Karte ist bei jedem authorisiertem Händler für 100 Euro erhältlich und gilt für alle vier upgradefähigen Denon Geräte. Die Modelle AVC-A1HD sowie AVP-A1HD verfügen bereits über die beiden erstgenannten neuen Features, so dass durch das Upgrade lediglich Dynamic Volume hinzugefügt wird.

Wir haben die Prozedur mit einem unserer Geräte ausprobiert und möchten Sie an unseren Erfahrungen teilhaben lassen. Auch die klanglichen Auswirkungen bzw. Besonderheiten der neuen Audyysey Funktionen stehen auf dem Prüfstand, so dass Sie abschätzen können, ob sich ein Upgrade für Sie eventuell lohnt.

Upgradevorgang:

Grundsätzlich erweist sich der Aufrüstungsvorgang als recht einfach. Zunächst steht der Kauf einer Upgrade-Card an. An diesem Punkt kann man nicht sonderlich viel falsch machen, denn es gibt nur eine Sorte von Upgrade-Card und muss somit nicht gerätespezifisch bestellt werden. Selbstverständlich sollte man sich vergewissern, dass man über eines der vier upgradebaren Geräte (AVR-3808/4308 + AVC-A1HD/AVP-A1HD) verfügt. Nach Freirubbeln eines versteckten Codes kann die Karte nämlich nicht mehr umgetauscht werden !

 

Im nächsten Schritt aktualisiert man zunächst die Firmware des betreffenden Gerätes auf den neuesten Stand (Menü -> manuelle Konfig -> Optionen -> Firmware Update -> Start). Dieser Vorgang ist Grundvoraussetzung für sämtliche nachfolgenden Vorgänge, weil die zusätzlichen Features das jeweils aktuellste Betriebssystem vorraussetzen. Das Updaten macht grundsätzlich sehr großen Sinn, denn Denon vorsorgt die Geräte fast wöchentlich mit Updates. Erst kürzlich wurde beispielsweise ein umfangreiches Update für den Realta Videochip in den Modellen AVP-A1HD sowie AVC-A1HD veröffentlicht, mit dem sich das Handling von 24Hz Material noch weiter verbesserte. Anschließend erfolgt das Sammeln der Informationen. Für die nachfolgende Registrierung benötigt Denon Modellbezeichnung, Farbangabe, Seriennummer sowie Mac-Adresse. Die beiden letztgenannten Angaben lassen sich am schnellsten auf der Rückseite des Gerätes entnehmen. Abgesehen vom freigerubbelten "Karten-Code" benötigt man zusätzlich auch noch die sogenannte Upgrade-ID. Diese Information findet sich im Hauptmenü (manuelle Konfig -> Optionen -> neue Funktionen). Mit diesen Informationen bewaffnet, begibt man sich auf die hierfür eingerichtete Website www.denon-upgrade.eu und führt eine Registrierung durch. 

Nach erfolgreicher Prüfung der Daten bekommt der Kunde zeitnah (wenige Minuten) eine Information per eMail sowie einen Link zur aktualisierten Bedienungsanleitung. Durch die Registrierung ist beim Denon Firmware-Server nun hinterlegt, welches Gerät nun in den Genuss der neuen Funktionen kommen darf. Folglich kommt nun der letzte Schritt, indem der Menüpunkt (manuelle Konfig -> Optionen -> neue Funktionen) nochmal aufgerufen und entsprechend gestartet wird. Der Download kann wie bei  den "normalen" Updates, sowohl über kabelgebundenes Ethernet, als auch WLAN durchgeführt werden. In unserem Fall hat der Download- bzw. Installationsvorgang (per WLAN) rund eine Stunde in Anspruch genommen. 



Nach dem Update verkündet die Vorstufe über die neu installierten Features (siehe Bild oben). Die zusätzlichen Funktionen können nun benutzt werden, außerdem dürfen sich upgegradete Geräte künftig ein "A" in der Bezeichnung hinzufügen. Unsere AVP-A1HD wird somit zur AVP-A1HDA. Ab Ende Oktober ausgelieferte Geräte werden diesen Softwarestand bereits inkludiert haben und dementsprechend als -A Version angeboten. Durch die preisliche Anhebung von 100 Euro der neuen -A Modelle ist sowohl technisch, als auch finanziell völliger Gleichstand zwischen neuen und upgegradeten Geräte.

technischer Background: 

Nachdem wir nun wissen, wie die neuen Funktion Einzug erhalten, möchten wir nun deren genaue Arbeitsweise beleuchten. Dieser Absatz ist nicht nur für upgradewillige User von Interesse, da die aktuelle 09er Denon Gerätegeneration (AVR-1509 bis AVR-2809) bereits standardmäßig über die entsprechenden neuen Funktionen verfügt. Dynamic EQ ist außerhalb von Denon nur in sehr wenigen weiteren Geräten zu finden, wie zB. in den neueren Onkyo Receivern. Die Dynamic Volume Funktion ist sogar noch etwas exklusiver und findet sich lediglich noch in den beiden größten Onkyo Receivern NR906 sowie NR876. 

- CEC HDMI Steuerung

Die Consumer Electronics Control (kurz: CEC) Spezifikation stellt bei modernen AV-Komponenten systemübergreifende Steuerungsfunktionen zur Verfügung und basiert auf dem bekannten AV-link Standard. Insgesamt lassen sich bis zu zehn Geräte (mit entsprechender CEC Unterstützung) miteinander kombinieren, wobei die Hersteller die CEC-Funktion mit ihren eigenen Bezeichungen titulieren (zB. Kuro Link bei Pioneer). Der Datenaustausch erfolgt via HDMI über einen einadrigen Datenbus mit einer Rate von knapp über 400 bit/sekunde. Die Funktionsliste umfasst folgende 13 Befehle zur Komfortsteuerung der AV-Anlage:One Touch Play (automatische Aktivierung des Eingangs beim Einschalten einer Quelle) , One Touch Record, Timer Programming, Device OSD Name Transfer (Weiterleitung der Namen), Routing Control (Umschaltung von Signalquellen), Deck Control (Wiedergabekontrolle vom Abspielgerät aus), Preset Transfer (Übernahme von Sendereinstellungen zwischen Geräten), System Standby (gemeinsames Ein-/Ausschalten), Device Menu Control (gemeinsames Nutzen von Bildschirmmenüs), System Information (Systemanalyse in Bezug auf Konfiguration), OSD Display (Nutzung eines TV für OSD Infos eines anderen Gerätes) und Device OSD Name Transfer (Anpassung der Gerätenamen untereinander). Darüberhinaus kann ein Hesteller auch noch eigene, proprieräte Befehle über CEC abwickeln. 

- Audyssey Dynamic EQ

Manche Hifi-Freunde kennen vielleicht noch von älteren HiFi-Komponten die sogenannte "Loudness-Taste". Mit jener Funktion lieferte das Gerät mehr Bass, um auch bei niedrigen Pegeln ein volles Klangbild zu ermöglichen, denn schließlich nimmt das menschliche Gehör tiefe Frequenzen erst bei höheren Lautstärken linear wahr. Die Loudness-Schaltungen erwiesen sich grundsätzlich als sehr willkommen, waren jedoch aufgrund ihrer teilweise krassen Arbeitsweise problembehaftet. Mit Dynamic EQ nimmt sich Audyssey dieser Thematik an und realisiert eine dynamische(!) exakte Anpassung an die jeweilige Lautstärke. Die Frequenzbereiche werden somit in Echtzeit an die jeweilige Lautstärke angepasst. Dynamic EQ arbeitet auf sämtlichen Lautsprecherkanälen, funktioniert im jedem DSP-Modus (ausgenommen Pure Direct) und lässt sich auch unabhängig von MultiEQ anwählen. Die Bandbreite ist sogar derart hoch, dass es auch umgekehrt arbeitet und ebenfalls bei hohen Pegeln eine Anpassung des Frequenzverlaufs an die menschliche Hör-Sensisivität vornimmt. Das Ziel ist hierbei nicht nur eine tonale Optimierung, sondern zugleich auch eine Verbesserung der Dynamik und Differenzierung.

- Audyssey Dynamic Volume

Wie der Name schon vermuten lässt, fokussiert Audyssey mit der Dynamic Volume Funktion hauptsächlich die Steuerung der Lautstärke. Fast jeder Besitzer einer Heimkinoanlage kennt die verschiedenen Szenen, wo große Pegelunterschiede für Probleme sorgen können: im klassischen Fall stört sich die Ehefrau/der Nachbar über den spätabendlichen Filmgenuss, doch mittlerweile sorgt auch aggressiv abgemischte TV-Werbung für große (ungewollte) Dynamiksprünge. In beiden Fällen äußert sich das Problem auf die gleiche Weise, indem der Zuschauer fast permanent mit der Fernbedienung auf der Lauer liegen muss, um die Lautstärke zwischen leisen Dialogen, krachenden Explosionen oder Tampon-Werbung zu regulieren. Für solche Fälle bietet zwar fast jeder AV-Receiver einen klassische Dynamik-Reducer (zB. der "Night-Mode" bei Denon), allerdings lässt deren Wirkungsweise oft zu wünschen übrig. Die Anpassung der Lautstärke erfolgt hier teilweise sehr sprunghaft, so dass Actionsequenzen mitunter leiser dargestellt werden, als geflüsterte Dialoge. In vielen Fällen wird die ursprüngliche Charakteristik des Filmmaterials auf brutalisierende Weise verändert. Außerdem arbeiten bisherige Dynamik-Reducer fast ausschließlich mit Dolby Digital 5.1 Streams. Beide Probleme umgeht Dynamic Volume. Im Gegensatz zum Night-Modus wird hier nicht mit festen Operanden aus dem Dolby Track gearbeitet, sondern eine permanente Abtastung des Audiosignals vorgenommen, um daraus eine sinnvolle Audioanpassung zu errechnen. Auf diese Weise funktioniert Dynamic Volume mit sämtlichen Dateneingangsformaten sowie DSP-Modi. Es daher sowohl möglich, eine DTS HD-Master Audio Tonspur mit Dynamic Volume zu komprimieren, wie auch das Stereosignal eines TV-Senders. 

Dynamic Volume lässt sich in 3 verschiedenen Stufen über das Hauptmenü einstellen. Die Software unterscheidet hierbei mit zunehmender Komprimierung zwischen Day, Evening sowie Midnight. Dynamic EQ setzt auf MultiEQ XT und Dynamic EQ auf und lässt sich daher nicht einzeln betreiben. Sobald der Dynamic EQ gewählt wird, schalten sich die beiden anderen Audyssey Modi automatisch hinzu. 

Praxiserfahrungen und Fazit:

Sicherlich dient weder die Dynamic-EQ noch die -Volume Funktion dazu, dem audiophil veranlagten Hörer noch mehr Klangdetails und Feindynamik zu kredenzen. Unsere AVP-A1HD Vorstufe gefällt uns in Kombination mit unserem knapp 80.000 Euro Referenzlautsprechersystem im "Direct" Modus (mit abgeschalteten Audyssey Funktionen) immer noch am besten und offenbart hierüber eine phänomenale Klangnatürlichkeit. High-End Besitzer, denen ausschließlich die maximal erreichbare Klangqualität am Herzen liegt, können durchaus auf das 100 Euro Update verzichten. Innerhalb von AV-Systemen, wo weder die Raumakustik, noch die Lautsprecher auf absolutem Top-Niveau angesiedelt sind, kann sich das Blatt jedoch schnell wenden. Wir haben beispielsweise mit einem THX-Ultra²-System in Kombination mit dem AVC-A1HD generell sehr positive Erfahrungen mit den Audyssey Funktionen sammeln können. Hierbei fallen die systembedingten Nachteile (minimal weniger Feindynamik, Auflösung, Detaillierung) weniger stark ins Gewicht, als die Vorteile durch die MultiEQ-XT Einmessung: viele Klangaspekte, von der Bassabbildung bis hin zur Sprachverständlichkeit, Hochtonabbildung sowie Surroundhomogenität profitierten enorm und sorgten für mehr Hörspaß bei den Heimkino-Sessions.

In diesem Gesamtgefüge konnte sich auch die Dynamic-EQ Funktion bewähren: die Anpassung der tonalen Balance an den Lautstärkepegel erfolgt spürbar, jedoch nicht übermäßig verfremdend. Auffällig ist in diesem Zusammenhang, dass bei unseren redaktionsinternen, normalen Pegelvorlieben schon recht starke Abschwächungen im Bassbereich vorgenommen werden, so dass sich der erste Höreindruck durch ein etwas geringeres Fundament definierte. Das muss jedoch nicht grundsätzlich von Nachteil sein, denn auf diese Weise profitieren speziell etwas leistungsschwächere Subwoofer und spielen präziser. In unserem Fall eignete sich DynamicEQ vorwiegend für leise Pegel, wo das Klangbild gleichermaßen luftiger, wie substanzreicher erscheint. Es ist mitunter verblüffend, wie sehr sich die subjektiv empfundene Klangdynamik nur durch Frequenzänderungen erhöht. Eine bessere Lösung zum Genießen von Filmen bei niedrigen Lautstärken ist uns zur Zeit nicht bekannt.

Dynamic Volume konnte uns im Test sogar noch mehr überzeugen und kann von uns ohne Einschränkung als hervorragender Dynamik-Reducer empfohlen werden! Die Anpassungen erfolgt fein dosiert, aber dennoch wirkungsvoll. Man kann nun tatsächlich ohne absichernde Hand auf der Fernbedienung Filme oder Fernsehen schauen, ohne von laut einsetzenden Effekten überrascht zu werden. Sogar die misslungene Abmischung von Tomb Raider 2 verliert somit ihren Schrecken: bislang waren die Dialoge in Lara's zweiten Leinwandabenteuer extrem leise abgemischt und sind vom Score überspielt worden. Der normale Night-Modus agiert hier mit rigoroser Härte und schreckt auch nicht vor mehrmaligem hektischem Regeln innerhalb weniger Sekunden zurück. Dynamic Volume gelingt dies hingegen in einer Güte und Souveränität, wo man dessen Eingriffe kaum noch selektiv wahrnimmt. Stattdessen wird ein deutlich ausgewogeneres, "gezähmtes" Klangbild realisiert. Auch bei Star Wars Episode II funktioniert Dynamic Volume tadellos und gleicht die geflüsterten Dialoge zwischen Padmé und Anakin (kurz vor der Exekution) mit den darauffolgenden Actionsequenzen sehr gut an. Bemerkenswert ist hierbei die Homogenität, mit der die völlig unterschiedlichen vokalen Ereignisse miteinander verknüpft werden, ohne das zB. beim Score ein Bruch in der Wiedergabe generiert wird. Der Modus "Midnight" filtert zusätzlich speziell die Tiefbassanteile recht stark heraus, so dass sich keiner der Nachbarn genötigt fühlt, mit dem Besenstiel an die Decke zu hämmern. 

Fazit:

Die Upgradeprozedur funktioniert problemlos und erweist sich als dermaßen unkompliziert, dass eigentlich jeder Anwender damit zurechtkommen sollte. Vielleicht stellt das Upgraden von neuen Funktionen via Internet nicht unbedingt gleich einen Meilenstein in der Geschichte der A/V Unterhaltung dar - andererseits beweist Denon dass man moderne Techniken zu nutzen weiß, um die Kundenfreundlichkeit auf ein neues Niveau zu hieven. Wo bislang kosten- und zeitintensive Hardwareupgrades nötig waren, reichen nun ein paar Klicks mit der Fernbedienung, zumal vergleichbare Hersteller überhaupt keine entsprechenden Updates für ihre Kunden zur Verfügung stellen ! Über die Sinnhaftigkeit bzw. den Preis kann man geteilter Meinung sein. Etwas schade finden wir zB. die Tatsache, dass Besitzer der High-End Geräte AVP-1HD (6.999 €) sowie AVC-A1HD (5.499 €) ebenfalls den vollen Upgradepreis entrichten müssen, obwohl sie schon viel Geld für ihre hochpreisigen Geräte bezahlt haben und sowieso nur in einem Punkt vom Upgrade profitieren. Dennoch: bilanzierend betrachtet, erweisen sich die neuen Funktionen durchaus als wertvolles Feature, um die Alltagstauglichkeit noch weiter zu steigern. Desweiteren hat sich die technische Basis mit Updates über das Internet als ausgereift und zuverlässig präsentiert, so dass wir sehr gespannt sind, was Denon in Zukunft noch alles anbieten wird.

Website des Anbieters. www.denon.de

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Text: Lars Mette

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