High-End 2007 Bericht Teil 2 (B&W, Dali, Isophon, Rotel, RTFS, XTZ)
18.Mai 2007 - LM
B&W

Aufruhr in der Mittelklasse: B&W präsentiert auf der
High-End die vierte Generation seiner 600er Range. Aufgrund
Technologietransfer aus den höheren Serien (zB. Teflonmembran der
800er Reihe) verspricht der Hersteller eine besonders
beeindruckende Performance, welche die akustische Messlatte in
diesem Preisbereich neu definieren soll. Zusätzlich darf sich auch
das Auge über die Fortschritte der neuen 600er Serie erfreuen -
mit neuer Optik und 4 Farbvarianten (Wenge, Eiche hell, Kirsche rot und
Esche schwarz), macht die neue Lautsprecherfamilie auch in
äußerlicher Hinsicht keinen Hehl über die
Produktevolution.
Zur neuen 600er Serie gehören insgesamt 10 Lautsprecher, welche
sich auf Stand-, Regal-, Rear- , Center- und Subwooferkonstruktionen
verteilen und schon in Kürze im Fachhandel zu finden sein werden.
Die preisliche Spanne bewegt sich dabei zwischen 229 und 999 Euro
(Stückpreise). Nachfolgend möchten wir Ihnen die Modelle
kurz vorstellen und dabei auf die wichtigsten technischen
Besonderheiten eingehen:
Beginnen wir mit den beiden Kompaktlautsprechern 685 (linkes Modell,
Stückpreis 229€) und 686 (rechte Box, Stückpreis
299€). Hier kommt ein neuentwickelter 25mm Aluminium
Hochtöner mit starkem Neodym-Magneten zum Einsatz, als
Tiefmitteltöner fungiert jeweils ein 165mm (Modell 686) bzw. 130mm
(Modell 685) Chassis mit Kevlar-Gewebemembran und feststehendem
Phaseplug.

Auf der Rückseite der 686er erkennt man nicht nur das hochwertige
Lautsprecherterminal, sondern auch eine kleine Vorrichtung, um den
Lautsprechern schnell und einfach an die Wand hängen zu
können.

Direkt unterhalb der HiFi-Geräte finden Sie den HTM 61, der als
Centerspeaker konzipiert ist und von den Abmessungen her sogar in
einem HiFi-Rack Platz findet. Auf dem Konto seines Besitzers macht sich
die Investition in dieses Modell mit 399 Euro ebenfalls nicht
übermäßig bemerkbar, zumal er über alle
Vorteile der neuen 600er-Serie verfügt (zB: sickenlose
Mitteltöner, puristische Frequenzweiche etc.) Ebenfalls auf dem
obigen Bild zu erkennen: der Surroundlautsprecher DS3 (Stückpreis
449€), welcher über zwei zusätzliche 80mm
Breitbandchassis verfügt, um ein gerichtetes Abstrahlverhalten zu
erzielen. Die Umschaltung zwischen Dipol- und Direktstrahler erfolgt
per Schalter auf der Lautsprecherfront.

Groß und mächtig: sowohl der Centerspeaker HTM 62 (599
€) als auch die Standbox 683 (Stückpreis 699€) markieren
die jeweilige Spitze der neuen 600er Serie. Zusätzlich bietet
B&W für einen Stückpreis von 499 Euro mit dem Modell 684
einen etwas kompakter dimensionierten Standlautsprecher an. Dieser
verfügt dann jedoch nicht über die zwei zusätzlichen
Papier/Kevlar/Aluminium Verbundmembranen für die
Tiefbasswiedergabe wie die 683er und vertraut stattdessen auf 2 Kevlar
Tiefmitteltöner.

Der neu entwickelte Hochtöner im Detail.
Last but not least: gleich mit 3
interessanten Subwoofermodellen rundet B&W seine
Kompletterneuerung der 600er Serie ab. Für Preise zwischen 449-
bis 999 Euro gibt es einen der 3 Modelle ASW608, 610 oder 610P. Je nach
Gerät kommen 200 bzw. 250 mm Tieftöner mit Papier/Kevlar
Verbundmaterial zum Einsatz. Außerdem soll ein großer
Magnetantrieb und ein ausgeklügeltes Chassiskorbdesign für
gute Hinterlüftung und Kühlung sorgen.
Ausstattungsmäßig stehen hochwertige Class-D Endstufen zu
Buche, außerdem beinhalten die Subwoofer auch eine
Triggerautomatik, schaltbare Subsonic Filter und EQ-Schalter.
URL: www.bwspeakers.com
Dali

Ab Mitte Mai im Handel erhältlich: die MK2 Varianten von Helicon
300, 400 und 800. Die eleganten Lautsprecher hatten wir zwar erst
neulich in unserem AREADVD Test-Studio (allerdings nicht die MK2-Version),
trotzdem ist der Anblick der hochglänzenden Holzfurniere jedes Mal
eine Wohltat fürs Auge. Neu in der MK2 Ausführung sind die
schwarz abgesetzten Frontblenden. Preislich bewegen sich die Nachfolger
auf dem Niveau ihrer Vorgänger. Die Helicon 300 MK2 liegt bei
einem Stückpreis von 1499 Euro, für die Helicon 400 MK2
wandern 2699 über die Ladentheke, während die 800er noch
einmal exakt 1000 Euro darüber liegt.

Die schwarze Front in der Detailansicht.

Ebenfalls im neuen Klang erstrahlt auch das Anschlussterminal für die Lautsprecher.

Freunde von In-Wall Lautsprecher wird es freuen, dass Dali mit dem
"Phanton Vocal" einen speziellen Centerspeaker vorstellt, der 549 Euro
kostet und schon in Kürze verfügbar sein wird. Mit einem
speziellen Gehäuse lässt sich dieser Speaker auch als On-Wall
System installieren und betreiben.

Die Mentor 5 erweitert das Portfolio im Mittelklassesegment der
dänischen Lautsprecherschmiede. Ab Juni ist diese Neuentwicklung
zu einem Stückpreis von 1249 Euro im Handel zu erwerben. Leider
noch ohne genauere Details: ein großer Centerspeaker wird das
Angebot erweitern, aber vorraussichtlich erst im Sommer/zur IFA fertig
bzw. lieferbar sein.

Die Mentor 1 ist ein kleiner Kompaktlautsprecher, der jetzt neu im
Handel erschienen ist. Preislich liegt dieses Modell bei 699 Euro. Wie
alle anderen Mentor-Modelle (ausgenommen Subwoofer) besitzt auch die
Mentor 1 den Dali-eigenen Hybrid Hochtöner und die
faserverstärkten Chassis.
Isophon:
Der schwäbische Edelhersteller
Isophon stellt dieses Jahr zusammen mit Octave auf der High End aus.
Die Hörvorführung umfasst dabei extrem hochwertige Elektronik
- und die passenden Isophon Lautsprecher. Das Modell "Arabba" wurde
letztes Jahr vorgestellt und hat sich trotz Stückpreisen von ab
ca. 14.500 Euro zu einem höchst erfolgreichem Modell entwickelt.
Wer die Vorführung ein paar Minuten genossen hat, wird
nachvollziehen können, warum so viele Musikbegeisterte zu diesem
Schallwandler gegriffen haben. So schön wie diese Zusammenstellung
aber auch spielt: leider hat Isophon darauf verzichtet, seine beiden
Neuheiten spielen zu lassen - denn davon gab es gleich 2 Stück:

Zunächst die Isophon Vescova. Sie
basiert auf der Keramiktechnologie der Cassiano, welche ja erst
kürzlich in unserem Test ein beeindruckendes Ergebnis einfahren
konnte. Im Gegensatz zu ihrem größeren Pendant basiert die
Vescova auf einer 2,5 Wege Konstruktion. Laut Entwickler Dr. Gauder
soll sie jedoch ebenfalls eine äußerst lebendige und
tiefgreifende Akustik bieten. Die Vorzeichen hierfür stehen gut,
denn mit aufwändiger Frequenzweichentechnik, sandgefülltem
Gehäuse und sehr hochwertigen Bauteilen zeichnet sich die typische
Handschrift von Dr. Gauder ab, der auch schon andere Lautsprecher zu
echten Klangjuwelen gemacht hat. Die Vescova ist ab sofort in
verschiedenen Ausführungen erhältlich (Abbildung zeigt
Klavierlack schwarz) und besitzt einen Stückpreis von (ab) 4000
Euro. Standardmäßig kommt die Vescova mit
Keramikhochtöner - für einen Aufpreis liefert Isophon jedoch
auch eine Ausführung mit Diamanten.
Endlich: obwohl Isophon mit Solaris und
Helios schon zwei exzellente Centerspeaker im Portfolio hat, so wurde
mit Vorstellung der Cassiano vor rund 3 Jahren auch der Bedarf nach
einem optisch und akustisch passenden Surroundspeaker laut. Der FRC
macht schon mit seinem Namen deutlich, dass er sich sowohl als Front,
Center als auch Rearspeaker hervorragend eignen soll. Er besitzt exakt
odie gleiche Bestückung einer Vescoca, soll jedoch auch mit
Cassiano und Arabba hervorragend harmonieren. Im Gegensatz zu den
Standlautsprechern ist der FRC nicht auf einen maximalen Tiefbass
(<30hz) abgestimmt, um Pegel und Dynamik bei DVDs voll mitgehen zu
können. Das geschlossene Bass-System soll sehr präzise
Signalumsetzung gewährleisten, allerdings wäre daher eine
Subwooferunterstützung für tiefgehende Signale durchaus
ratsam. Die Keramiktechnologie verspricht einen klanglichen
Leckerbissen - abgesehen von steilflankigen, aufwändigen Weichen
und Chassis, liefert Isophon optional auch einen
Diamanthochtöner. Liefer-/bestellbar ist der FRC sofort, die
Stückpreise beginnen bei knapp 3600 Euro. Ein zeitnaher AREADVD
Test ist bereits geplant.
URL: www.isophon.de
Rotel:
Der bekannte Hersteller von hochwertigen Elektronikgeräten
kommt mit interessanten Stereo- und Surroundneuheiten auf die High-End.

Der RX-1052 könnte für
Stereo-Liebhaber mit Multiroom-Ambitionen das Gerät aller
Träume sein: für einen Kaufpreis von 1299 Euro bietet Rotel
eine Lösung an, wie 4 Räume mit hochwertiger Stereo-Musik
versorgt werden können. Die Ausgabe an die Zonen 2-4 erfolgt via
Pre-Outs, ein fortgeschrittenes (optional erhältliches)
Fernbedienungssystem mit Keypad und Control-Hub macht den Steuerung zum
Kinderspiel. Der RX-1052 schaltet übrigens nicht nur audioseitig
zwischen seinen 8 Eingängen um, sondern stellt jeweils auch die
entsprechenden Video Ein- sowie Ausgänge zur Verfügung.
Ausstattungsseitig wird er komplettiert durch einen integrierten
RDS-Tuner, bidirektionale RS232 Schnittstelle, Kopfhörerausgang
sowie einer Endstufensektion mit bis zu 2 x 100 Watt an 8 Ohm. Dieses
Gerät ist ab sofort im qualiifizierten Handel zu finden.
Der RDV-1093 ist ebenfalls ab sofort erhältlich und kostet 1579
Euo. Der Player spielt neben CDs und DVDs auch DVD-Audio Medien und ist
sowohl in visueller als auch akustischer Hinsicht auf
Höchstleistungen getrimmt. Der verbaute Videoscaler erlaubt eine
Ausgabe von 1080p über den HDMI Ausgang und weist eine interne
Signalverarbeitung von 1080p bei 10 Bit auf.
Der neue Rotel RSX-1058 wird im Juli das Licht der Händlerregale
erblicken und dann für 1.999 Euro den Besitzer wechseln. Dank
typisch hochwertiger Rotel-Bauweise erwarten wir von ihm ein sehr hohes
Klangniveau bei hervorragender Pegelfestigkeit. Rotel gibt die
Leistungsfähigkeit mit 5x75 Watt an, doch wie wir bereits bemerkt
haben, sind die Rotel-Angaben diesbezüglich sehr ehrlich bzw.
konservativ anzusiedeln. Der 1058 ersetzt den 1057 und erweitert vor
allem die Featurepalette um Videofunktionen, die Modelle 1067 und 1098
bleiben hingegen vorerst in unveränderter Form auf dem Markt,
zumal hierfür ja insbesondere die seperate "Videobox" RVE-1069
(mehr dazu im weiteren Verlauf) gedacht ist.
Die wichtigsten Features des RSX-1058 in Kurzform:
- integrierter Videoprozessor mit De-Interlacing und Upscaling Funktion
- Ausgangssignal über HDMI bis zu 1080p
- 4 HDMI Eingänge / 1 HDMI Ausgang
- 3 Component Videoeingänge
- Video Formatwandlung von Composite/S-Video nach Component
- Composite Video-Verteilung in Zone 2
- DSP Chip und D/A Wandler von Crystal
- A/D Wandler 24Bit/96 khz AKM5383
- Dolby Pro Logic 2x / DTS 96/24
- 8 Mehrkanal Eingangsbuchsen
- Advanced Speaker Setup mit getrenntem Bass-Management
- RS232 Schnittstelle
Ein klares Bekenntniss zu Stereo gibt Rotel mit den Neuerscheinungen
von RC-1082 (Vorstufe, 999€), RB-1072 (Class-D Endstufe,
899€) und dem DAB Tuner RT-1082 (849€) ab. Sämtliche
Komponenten sollen durch ein besonders aufwändiges Layout
bestechen und höchsten Hörspaß bereiten. Interessierte
können sich davon selbst überzeugen, schließlich sind
diese Geräte bereits seit kurzer Zeit im Fachhandel zu bestaunen.
Eines der interessanten Neuerscheinungen aus dem Hause Rotel ist
unserer Meinung nach der RVE-1060. Dieser Video-Enhancer schließt
die Lücke, welche viele Surround Vorstufen hinterlassen und
übernimmt das Management und Konvertierung von Videosignalen. Der
Preis dieser Komponente liegt bei 1259 Euro, außerdem kann der
RVE-1060 ab sofort geliefert werden.
Die wichtigsten technischen Eigenschaften in der Kurzform:
- generiert Videosignale von 720p und 1080i mit hervorragener Performance
- professionelles Line-Doubling und Scaling durch Faroudja Videoprozessor
- moderne Bildformat-Umwandlungsalgorithmen zur Umrechnung zwischen 4:3 und 16:9.
- zwei HDMI Eingänge (voll HDCP konform)
- 11 analoge Eingänge (3x Component, 4 S-Video, 4 Composite)
- Umrechnung aller analogen EIngänge auf HDMI
- Skalierung aller Eingänge auf bis zu 1920x1080i
- nahtlose Integration mit bestehenden Rotel Vorstufen via RJ-45 Anschluss
- zusätzliche Infratotfernbedienung, für Einbindung in andere Systeme.
URL: www.rotel-hifi.de
RTFS
Die Akustiskspezialisten von RTFS sind dieses Jahr auf der High-End
vertreten, um ihre neueste Entwicklung vorzustellen: unter der
Bezeichnung "Sirrah" vertreibt RTFS einen komplett neuentwickelten
Diffusor. Der Stückpreis liegt bei 159 Euro - die beiden
Farbvarianten schwarz und weiß sind ab sofort lieferbar. Sirrah
könnte sich als enorm wertvolles Produkt herauskristallisieren,
denn durch die ungewöhnliche Formgebung arbeitet dieses Element
nicht als reiner Mittel- und Hochton"vernichter", sondern bedämpft
zunächst auch im Bassbereich. Höhere Frequenzen werden
hingegen nicht komplett verschluckt, sondern in einem fest definiertem
Verhältniss zurückgegeben, so dass Ortbarkeit, Frische und
Luftigkeit im Klangbild erhalten bleibt. Sirrah besitzt durch den hohen
Materialeinsatz eine enorme Effektivität, erlaubt den Einsatz auch
in Nähe zum Hörplatz (<2,5 Meter) und ist zudem sowohl an
Front, Rück- und Seitenwand sinnvoll platzierbar. In Kombination
mit klassischen Absorbern und Cornerblock ein hervorragendes Produkt,
um aus jeder Anlage des Maximum herausholbar zu machen. RTFS ist nicht
nur als Ausstatter einiger unserer AREADVD Testräume
beschäftigt, sondern ist mit seiner Produktpalette auch in vielen
anderen Messeständen vertreten - beispielsweise bei der Focal
JmLab Vorführung der sündhaft teuren Grande Utopia.

Der Hörraum von RTFS. Als Zuspieler dient der Cinemike getunte
Denon DVD-3930, leider waren die Monschauer-Tuner nicht mit einem
eigenem Stand auf der High-End vertreten. Grund genug hätten sie
gehabt, denn das Tuning für Toshiba HD-XE1 ist fertig.
Interessierte können sich hingegen direkt bei der CInemike
Hausmesse am 2+3. Juni einen Eindruck dieses heiß erwarteten
Tunings machen.
URL: www.r-t-f-s.de
XTZ
Überraschung in Halle 2: der
schwedische Anbieter zeigte in einem relativ unscheinbaren Stand einen
Subwoofer, der es faustdick hinter den Ohren hat: der
Bassreflex-Subwoofer XTZ 99 W12 DSP beinhaltet nicht nur eine
kräftige 400 Watt Endstufe und begeistert mit seinem tadellosem
Hochglanz-Finish sondern beinhaltet eine ausgefeilte DSP-Elektronik,
die es selbst bei sündhaft teuren Modellen nur selten zu sehen
gibt. Dieser Subwoofer ist momentan nur direkt beim Hersteller in
Schweden zu erwerben, doch selbst mit Porto und Transportkosten
verspricht XTZ, kostet dieser Subwoofer nicht mehr als 950 Euro. Die
offzielle Preisliste lautet gar auf 890 Euro (ohne Versandanteil).
Leider konnten wir keinen Hörtest durchführen, doch bei
diesem Preis ist dieser Subwoofer als echte Kampfansage an die
etablierten Marken zu sehen.
Auch ein Rücken kann
entzücken: im Falle des W12 DSP auf jeden Fall, denn wo bekommt
man sonst für unter 1000 Euro einen DSP-Subwoofer mit
hochauflösendem LCD-Display und komplett einstellbarem
parametrischen Equalizer, Flankensteilheit, Delayzeit und 10
User-Presettings inkl. Konfigurationsmöglichkeit per PC ? Wir
haben unser Testgerät bereits bestellt und halten Sie auf dem
Laufendem, was dieses vielsprechende Produkt in der Praxis
tatsächlich zu bieten hat.
URL: www.xtz.se
Fazit:

Jedes Jahr aufs Neue bereitet die
High-End großen Spaß für Aussteller und Besucher. Das
familiäre Klima und die ansprechende Location sorgen für ein
wesentlich gemütlicheres und entspannteres Ambiente, als auf
großen Messen wie zB. der IFA in Berlin. Sehr schade, dass die
letztjährigen High-End Award Gewinner für "bestes
Preis-/Leistungsverhältnis Mehrkanal" dieses Jahr erst gar nicht
angetreten sind, um ihren Titel zu verteidigen. Doch trotz einer
abwandernder Hersteller vergrößert sich die High-End Jahr
für Jahr und zeigt die immense Bandbreite des Hobby "High-End"
eindrucksvoll auf. Warum die Macher dieser Messe jedoch den Slogan "Der
beste Ton... - das beste Bild..." ausgegeben haben, ist uns
schleierhaft, schließlich konzentriert sich fast alles auf die
akustischen Aspekte. So verwundert es nicht, dass die diesjeährige
High-End viele interessante Produkte hervorgebracht hat, diese aber
ausschließlich im klanglichen Bereich angesiedelt sind. Für
neue Impulse der Bildwiedergabegeräte müssen wir also
vornehmlich auf die IFA warten.
Text:
Lars Mette
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