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Das Parfum
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Original |
Das Parfum |
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Anbieter
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Highlight / Constantin Film (2007) |
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Laufzeit
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ca. 147 min. |
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Bildformat
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2,35:1 |
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Audiokanäle
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1. Englisch, DTS HD 5.1
2. Deutsch, DTS HD 5.1 |
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Untertitel
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Deutsch |
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VÖ-Termin
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15.03.2007 |
Film 83 %
Unter menschenunwürdigen Bedingungen kommt Jean-Baptiste Grenouille (Ben
Whishaw) im Jahre 1738 auf einem Fischmarkt in Paris zur Welt. Ein besonderes
und außergewöhnliches Kind: Ein Mensch ohne eigenen Geruch, aber gesegnet mit
der sensibelsten Nase der Welt. Ausgestattet mit dem bemerkenswert guten
Geruchssinn treibt es den Sonderling bald in die Arme des berühmten Parfumeurs
Baldini (Dustin Hoffman). Schnell übertrifft der talentierte Junge seinen
Lehrmeister in der Kunst des Duftmischens. Doch Grenouille will mehr. Er reist
nach Grasse, in die Hauptstadt der Parfumkunst. Beseelt von dem Gedanken
menschliches Aroma zu konservieren und damit den vollkommensten aller Düfte zu
kreieren, ermordet er zahlreiche junge Mädchen, deren geheimnisvolle Gerüche
ihn betören. In seinem Wahn nach dem perfekten Parfum, zieht sich die Spur
seiner getöteten Opfer durch das ganze Land. Als er eines Tages der wunderschönen
Laura (Rachel Hurd-Wood) aus adeligem Hause begegnet, weiß er, was ihm zum Höhepunkt
seiner Duftkomposition noch gefehlt hat. Lauras Vater, der Kaufmann Richis (Alan
Rickman), ahnt, dass seine Tochter in Lebensgefahr schwebt...
Lange hat es gedauert, bis auch der Best- und Ultralongseller "Das
Parfum" den Weg auf die große Leinwand gefunden hat. Und das Werk,
entstanden unter der Ägide von Tom Tykwer und Bernd Eichinger, kann sich selbst
im internationalen Vergleich durchaus sehen lassen. Die beiden präsentieren mit
einem Händchen für Kunst und Unterhaltung richtig großes historisches Kino.
Zudem ist es den Machern überwiegend gelungen, auch die Stimmung der
Romanvorlage geschickt einzufangen. Dabei seien zartbesaitete Gemüter
vorgewarnt, dass der Untertitel "Die Geschichte eines Mörders" überaus
ernst genommen und teilweise recht explizit bebildert wird.
Die in aufwändiger Ausstattung und beeindruckenden Kulissen schwelgende Kamera
gibt sich große Mühe das Manko des visuellen Mediums "Film" zu überspielen,
welches den Duft als zentrales Motiv der Geschichte schwerlich adäquat
wiedergeben kann, wobei ihm überdies auch die virtuosen sprachlichen Mittel und
Wege der literarischen Vorlage zur Stimulierung des Riechzentrums überwiegend
verschlossen bleiben.
Was die Besetzung angeht, glänzt "Das Parfum" hauptsächlich bei
seinen Nebenfiguren, während Ben Wishaw in der Hauptrolle zwar zweifellos ein
guter Schauspieler ist, er dennoch nicht ganz den schwierigen Spagat schafft,
den ihm seine Rolle als positive Identifikationsfigur und verdammenswerter Bösewicht
zugleich aufzwingt.
Bild 89 %
Mit "Das Parfum" präsentiert Constantin seine erste HD DVD, die
qualitativ auf Anhieb überzeugen kann. Gegenüber der DVD zeigt sich eine
deutliche Bildverbesserung. Die gesamte Optik des Films wurde auf alt getrimmt. Der erdige Kontrast und
die rotstichige Farbgebung lassen das Bild sehr rauh wirken. Der Kontrast ist
nicht übermäßig hoch. Selbst Außenaufnahmen bei Tageslicht zeigen keinen
richtig hohen Kontrast. In dunklen Szenen reicht die Helligkeit jedoch meist,
alle Details erkennen zu können. Die Körnigkeit des Filmmaterials kommt sehr
gut zur Geltung und die meisten Szenen bietet eine sehr hohe Detailschärfe.
Sowohl Nahaufnahmen als auch Panorama-Bilder lassen jedes feinste Detail sauber
erkennen. Die Schärfe ist hier vielfach auf dem hohen Niveau von "King
Kong". Doch leider bietet der Film diese enorme Detaildarstellung nicht
durchgängig. Einige auch längere Szenen lassen immer wieder eine leichte
Unschärfe erkennen. Der saubere Bildstand lässt das Bild sehr ruhig erscheinen
und auch die Kompression zeigt keine Störungen.
Ton 70 %
Der 5.1-Mix ist ein wenig besser als auch DVD, vermittelt aber auch nur
selten richtig Atmosphäre. Die Abmischung bietet nur relativ wenig Dynamik und klingt zudem
recht monoton. Räumliche Effekte oder Umgebungsgeräusche werden auf den
Surround-Kanälen selten prägnant wiedergegeben. Lediglich die Musik bringt hier ab und zu etwas
Dramatik mit ein, ist aber meist so dezent abgemischt, dass es ihr nicht
gelingt, den Zuhörer wirklich zu begeistern. Immerhin vermittelt die HD DVD im
Direktvergleich mit der DVD etwas mehr Dynamik und ist von der Klangqualität
auch ein wenig besser.
Special Features
- Audiokommentare in Dolby Digital 2.0
-
Making of (12 Min) (kein HD)
-
Interviews (40 Min) (kein HD)
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Darstellerinfos
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Original Kinotrailer in HD
Review von Karsten
Serck und Tobias Wrany (Film) 14.03.2007
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