Test: AV-Receiver Yamaha RX-V740

Wir danken unserem Kooperationspartner HIFI-REGLER für das Bereitstellen der Hörräume und des Testequipments

Ausstattung

Bereits der Yamaha RX-V640 schnitt in unserem Hardwaretest überragend ab - daher wir wollten wissen, ob der mit 629 EUR genau 100 EUR teurere RX-V740 ein nochmals besseres Performance-Profil liefern kann. Die Unterschiede zwischen den beiden AV-Receivern sind nicht allzu groß, so verfügt der 740er über eine aufwändigere Fernbedienung mit LC-Display, ein On Screen Display und einen Phonoeingang. Etwas größer als beim RX-V640 fällt die Ausgangsleistung aus, hier stehen nun 6 x 140 Watt anstatt 6 x 135 W (jeweils DIN, 4 Ohm, 1 kHz, 0,7 % Klirr) zur Verfügung. Ansonsten bietet der RX-V740 die identische umfangreiche Ausstattung wie der "kleine Bruder": Der RX-V740 decodiert DTS ES Matrix/Discrete 6.1 und Dolby Digital 5.1 EX. Natürlich ist auch Dolby Pro Logic II mit an Bord, inklusive aller Einstellmöglichkeiten im Music Mode. Neu ist auch der "Accurate Touch"-Lautstärke-Drehregler, dessen Elektronik an der Umdrehung des Lautstärkereglers erkennt, ob der Anwender eine große oder kleine Lautstärkeveränderung erreichen möchte. Neu entwickelt hat Yamaha einen Midnight Modus, der nicht nur auf Dolby Digital- sondern auch auf DTS-Signale wirkt:

  • Begrenzung der Dynamik im oberen Bereich

  • Center Graphic Equalizer wird zwecks besserer Dialogverständlichkeit automatisch angepasst

  • Subwoofer-Pegel wird für die Kompensation des reduzierten Lautstärkeempfindens verändert

Auch der RX-V740 verfügt genauso wie der Yamaha RX-V640 über einen Videoformat-Wandler. Löblicherweise gibt es auch die Anschlussmöglichkeit für zwei Lautsprecherpaare (A und B), für alle Lautsprecher stehen Schraubverschlüsse und keine windigen Klemmen zur Verfügung. Wenn man die etwas widerspenstigen Schutzvorrichtungen in der Mitte der Schraubverschlüsse entfernt hat, können auch Bananenstecker verwendet werden. Anschlussseitig wartet der Yamaha RX-V740 genauso wie der RX-V640 mit Pre-Outs und YUV-Anschlüssen auf, mit insgesamt 5 Digitaleingängen (davon einer auf der Gerätefront) und einem Digitalausgang ist der AV-Receiver gut bestückt. Im Gegensatz zum RX-V640 verfügt der RX-V740 auch über einen Phono-Eingang, was Schallplatten-Freunde freuen dürfte. Als Yamaha-eigene "Spezialität" ist auch der RX-V740 wieder mit verschiedenen Cinema DSP- und HiFi-DSP-Programmen bestückt, die genaue Auflistung der Modi und weitere Ausführungen zur DSP-Funktion sind im technischen Anhang zu diesem Test nachzulesen. 

Sorgfalt bei den verwendeten Baugruppen

Aktuelle AV-Receiver bringen zum immer  günstigeren Preis immer mehr Features mit - doch in manchen Fällen wird an den Basics - dem Trafo, den Endstufen, den Kondensatoren - gespart. Yamaha aber möchte auch hier beweisen, dass eine sehr gute Baugruppenqualität auch in erschwinglichen Preisklassen möglich ist. Daher setzt man bei den neuen AV-Receivern höherwertige Netzteilkondensatoren ein, die zusammen  mit einem besonders widerstandsarmen Netztrafo, einem Lautsprecher-Relais mit Goldkontakten und den sternförmig von einem Punkt ausgehenden Masseverbindungen für eine höhere dynamische Leistung und einen höheren Dämpfungsfaktor verantwortlich sein sollen. Das Stromniveau konnte angehoben werden, ebenfalls liegt das gleiche Spannungsniveau zwischen allen beteiligten Baugruppen vom Ein- bis zum Ausgang an, was die Verzerrungen minimiert. Zudem ist die Digitalplatine aufwändiger aufgebaut und nun vierlagig. Vorteil dieses Aufbaus ist der im Vergleich zur letzten Receiver-Generation verkürzte Signalweg, was einen saubereren, klareren Klang zur Folge hat.

Die Verarbeitung des RX-V740 ausgezeichnet - was besonders in der Gerätefarbe Titan äußerst vorteilhaft zur Geltung kommt. Auch das großflächige DOT Matrix-Display trägt zum gediegenen Gesamteindruck bei. Die Aluminium-Frontplatte macht einen massiven Eindruck, die mitgelieferte Fernbedienung ist für diese Preisklasse von überdurchschnittlich guter Qualität. Der innere Aufbau des Geräts ist ebenfalls ordentlich und beweist, dass auch in günstigeren AV-Receivern eine gewisse hochwertige Anmutung erwartet werden kann. Fazit der ersten Disziplin: Eine tadellose Ausstattung, eine gelungene Verarbeitung und ein fairer Kaufpreis sichern dem RX-V740 die Höchstpunktzahl. 

Bewertung 
Bedienung

Das Bedienkonzept des RX-V740 ist ausgezeichnet. Durch das übersichtliche On Screen Display sind alle nötigen Einstellarbeiten bequem via Bildschirm vorzunehmen. Wer kein Bildwiedergabegerät anschließen möchte, kann die Menüs selbstverständlich auch über das große, sehr gut ablesbare Gerätedisplay bedienen. 

Neu entwickelt wurde die Struktur des Setup-Menüs - so ist es deutlich einfacher als bei den Vorgängern, den RX-V740 betriebsfertig einzustellen. Es gibt nun diese Unter-Menüs:

  • Das Basic-Menü (Set Up, Speaker Level) beinhaltet auch eine Raumgrößen-Einteilung. Je nach Größe kann man für den Hörraum small, medium oder big auswählen. Ebenfalls kann man rasch die Anzahl der verwendeten Lautsprecher eingeben. Die Funktionen verdeutlicht das folgende OSD-Bild:

Der Inhalt der anderen Menüs:

  • Sound (Speaker Set/Speaker Distance/LFE/Dynamic Range/Center GEO (Equalizer zum akustischen Anpassen Centerlautsprechers)/Headphone Tone&Level)
  • Input (Zuweisung der Digital-Ein-/Ausgänge, Zuweisung der Video-Ein-/Ausgänge, Input Mode, Input Rename)
  • Option (Display Set, Memory Guard, Audio Mode, Zone Set)

Das folgende Bild verdeutlicht den Menüaufbau nochmals:

Die mitgelieferte Fernbedienung überzeugt mit sinnvoller Tasteneinteilung und liegt aus ergonomischer Sicht bestens in der Hand. Zur besseren Kontrolle der gerade gewählten Quelle findet sich auch ein kleines LC-Display. Sehr gut gefiel uns, dass nicht alle Tasten die identische Größe aufweisen, durch die unterschiedliche Größe erleichtert Yamaha die Übersichtlichkeit. Die Größe der Navigationseinheit mit vorbildlich mittig platziertem Enter-Button ist exakt richtig gewählt. Der Druckpunkt sämtlicher Funktionselemente auf dem IR-Controller ist gut, so dass man bilanzieren kann: Der Yamaha IR-Controller ist zweifelsohne einer der Besten auf dem Markt. Dass einem gar nicht einmal so teuren Gerät eine so überzeugende Fernbedienung beiliegt, begrüßen wir umso mehr, da viele Hersteller dem Thema Fernbedienung immer noch nicht die volle Aufmerksamkeit widmen. Folge: Wenig handliche und umständlich zu bedienende IR-Einheiten verderben manchmal gründlich den Spaß am Umgang mit dem Gerät. Ganz anders bei Yamaha, hier kann auch das Hauptgerät in Punkto Bedienkomfort überzeugen, denn die solide ausgeführten Bedienelemente auf der Front des RX-V740 sorgen für weitere Pluspunkte. Wer möchte, kann viele Justagen auch mit diesen Tasten ausführen. 

Mit der gelungenen Fernbedienung, dem sinnvoll strukturierten OSD und dem großflächigen Gerätedisplay bleibt in Bezug auf den Bedienkomfort praktisch kein Wunsch mehr offen - der RX-V740 kassiert die volle Punktzahl. Sein Vorsprung gegenüber dem RX-V640 resultiert aus dem beim kleineren Modell fehlenden OSD und dem LC-Display der Fernbedienung. 

Bewertung 

 

Ton
Testequipment

Bei der Filmtonwiedergabe schlägt sich unser Testkandidat blendend. Besonders verblüfft haben uns der sehr spontane Antritt der geschmeidigen Endstufen und deren immense Pegelfestigkeit. Erst, als wir uns langsam der absoluten Maximallautstärke näherten, waren leichte Verzerrungen zu bemerken - doch in diese Pegelregionen werden auch engagierte Anwender in der Praxis praktisch nie kommen. Die Erhitzung des RX-V740 war bei unseren Testläufen zwar deutlich spürbar, erreichte doch selbst nach zweieinhalbstündiger Dauerhatz keine besorgniserregenden Werte. Die akustischen Eigenschaften waren auf einem sehr hohen Level. So begeisterte der Yamaha bei "Sleepy Hollow" mit einer ausgezeichneten Dynamik und einer exzellenten Einarbeitung des diskreten Back Surround Kanals. Die gesamte Surround-Klangkulisse ist von einem hohen Maß an Lebendigkeit geprägt, dabei überzeugt aber nicht nur die Darstellung der großen, sondern auch der kleinen Effekte - bei der Detailarbeitung und der richtigen Akzentuierung hat der Yamaha RX-V740 hörbare Fortschritte gemacht. Hier bewegt er sich auf identischem Niveau wie der RX-V640, gegenüber dem günstigeren "Bruder" kann der RX-V740 aber seine nochmals geringfügig besseren Werte in Bezug auf die Dynamik und das Durchsetzungsvermögen im Bassbereich in die Waagschale werfen. Diese Vorzüge werden auch bei der Wiedergabe der THX Ultimate Demo DVD offensichtlich. Mit Wucht und Ausdruckskraft schleudert der AV-Receiver den "Broadway Trailer" und die Pod Race-Sequenz aus "Star Wars - Episode 1" in den Hörraum. Mit imposantem Donnern fliegen die Pod Racer mit Hochgeschwindigkeit durch den Hörraum, die erbitterten Positionskämpfe, die vor grandiosen Sieg des jungen Anakin Skywalker die Handlung bestimmen, trägt der Yamaha mit einer kompletten, klaren und bassstarken Wiedergabe zum Zuhörer. Wie sich bei unserer "Herr der Ringe - die Gefährten"-DVD zeigt, lassen sich die bislang gesammelten Impressionen auch hier sehr gut nachvollziehen: Bei der Eröffnungsschlacht um das Land Mittelerde punktet der Yamaha mit seiner voluminösen und im Hochtonbereich brillanten Gesamtdarstellung. Nicht zu vergessen ist auch die ausgezeichnete Stimmwiedergabe  - die besonderen Fähigkeiten des Yamaha liegen im natürlichen Volumen und der herausragenden Harmonie. Was die Stimmwiedergabe angeht, sind wir besonders auf die neuen Denon AV-Receiver AVR-1604 und AVR-1804 gespannt, die auf der IFA präsentiert wurden. Bereits der Vorgänger des AVR-1804, der AVR-1803, war auf einem exzellenten Level, was die Detailtreue bei der Stimmreproduktion angeht, muss sich selbst der RX-V740 noch immer dem höchst präzisen Denon beugen. 

Besonderes Kennzeichen aller Yamaha AV-Verstärker und -Receiver sind die mit Liebe zum Detail entwickelten DSP-Programme. Der RX-V740 bringt hier die identische Auswahl wie der RX-V640 mit. Sehr empfehlenswert sind einige Cinema DSP-Programme - im Besonderen das "Spectacle"-, das "Sci-Fi"- und das "Adventure"-DSP. Während das Sci-Fi-Programm, wie man z.B. bei "Star Wars Episode 1" herausfinden kann, die unendlichen räumlichen Weiten des Weltalls besonders gut simuliert, liegt der Schwerpunkt des "Spectacle"-Modus bei der besonders intensiven Effektwiedergabe, z.B. bei "Independence Day", "Godzilla",  "Charlie`s Angels" oder "Pearl Harbor" nachzuvollziehen. Das "Adventure"-DSP liefert eine sehr dichte und eindrucksvolles Surround-Panorama mit einer sehr gut gelungenen Einbindung des Music Score. Daher eignet sich das "Adventure"-Programm z.B. bestens für Western- und Abenteuer-Filme wie die Indiana Jones-Trilogie oder "Der mit dem Wolf tanzt". Wenn die Software von der Abmischung her nicht gerade "State Of The Art" ist, macht dies, auch das ist typisch für Yamaha AV-Receiver, nicht allzu viel aus. Das, was der RX-V740 noch an Basskraft, Homogenität und Surround-Volumen selbst aus nur durchschnittlichen Tonspuren herausholt, verdient Respekt - wenngleich hinzugefügt werden muss, dass auch die Yamaha-Techniker nicht zaubern können und massive Defizite einer DVD, wie beispielsweise eine extrem fade Hochtonwiedergabe, einen sehr unpräzisen Bass oder einen hoffnungslos überbetonten mittleren Frequenzbereich, nicht in vollem Umfang ausbügeln können. Welches DSP in der Praxis tatsächlich zur Anwendung kommt, sollte auch nach dem eigenen Geschmack und gemäß den akustischen Bedingungen im jeweiligen Hörraum entschieden werden. Die Yamaha DSPs eignen sich unserer Meinung nach sehr gut, um Feintuning zu betreiben und den Sound nach individuellen Vorstellungen und der verwendeten Software entsprechend zu optimieren.

Die Mehrkanal-Musikwiedergabe machte die Vorzüge des Yamaha im Vergleich zu seinen Vorgängern sehr gut deutlich. Ein harmonisches Gesamt-Klangbild und ein tadelloses Volumen sind schon seit geraumer Zeit große Stärken der Yamaha AV-Receiver. Bereits in der letzten Generation konnte dann auch die Hochtonwiedergabe, zuvor nicht ganz so ausdruckskräftig wie bei manchem Konkurrenzmodell, zulegen. Mit dem aktuellen Line-Up nun wissen die Yamaha AV-Receiver auch im gerade für die saubere Darstellung hochwertiger Mehrkanal-Musik-DVDs elementar wichtigen Hochtonbereich voll und ganz zu überzeugen. Schon der RX-V640 konnte mit tadellosen Werten in Bezug auf die Transparenz und die Feinfühligkeit aufwarten, und wir erwarteten beim RX-V740 keine hörbaren Steigerungen. Nach langen Hörvergleichen mit hochwertigem Equipment aber sind kleine Differenzen zu notieren. Hinzuzufügen ist noch, dass RX-V640 und RX-V740 vom prinzipiellen Aufbau her identisch sind - trotzdem aber ist nicht alles, was auf dem Papier fast identisch ist, auch in der Praxis absolut gleich. So wirkte der 740er nochmals minimal feinfühliger, was sich schön anhand von Johann Sebastian Bachs Violinenkonzert, Bachwerkeverzeichnis 1042, nachvollziehen ließ. Gerade Violinen und Violoncello klangen noch etwas prägnanter, was ein Verdienst der sehr akkurat herausmodellierten feinen Zwischentöne war. Dass der RX-V740 Dynamiksprünge nochmals etwas souveräner managte, überraschte uns nicht zu sehr, denn schließlich weisen die Endstufen des größeren Modells, wenn auch nur in geringfügigem Maße, mehr Leistung auf. Top in Bezug auf die Preisklasse waren die Leistungen bei der DTS Music Experience DVD (DTS ES Discrete 6.1). Hier überraschte der Yamaha mit seinem sehr schnellen Effektaufbau und der problemlosen Möglichkeit zur Ortung aller Effektkombinationen. Der Back Surround Kanal ist tadellos in die Gesamtakustik integriert. Sehr rund, dabei trotzdem nie langweilig  - dies waren unsere Eindrücke vom RX-V740 bei den Musikbeispielen auf der THX Ultimate Demo DVD. Auch hier war die Einarbeitung des Back Surround Kanals sehr gelungen, die Folge war eine dichte, weiträumige Surrounddarstellung. 

Voluminös und mit sehr respektablen Präzisionswerten - so tritt der Yamaha im Dolby Pro Logic 2 Betrieb auf. Wir haben schon in vielen umfangreichen Testreihen herausgefunden, dass gerade Yamaha AV-Receiver mit einer besonders gelungenen PL2-Integration aufwarten können. Bassstark und ausdrucksvoll agierten unsere Testkandidaten, daher hätte uns das überzeugende Leistungsprofil des RX-V740 kaum noch überraschen können - aber die Yamaha-Entwickler sind immer für etwas Neues gut. So trumpft der RX-V740 sogar  im direkten Vergleich zum RX-V640 mit einer für den PL2-Betrieb erstaunlich akzentuierten Instrumental- und Stimmwiedergabe auf, wie wir anhand von speziell für die PL2-Wiedergabe optimierten audiophilen Test-CDs herausgefunden haben. Sehr umfassend, ohne dabei aber einzelne Teile zu einem gesichtslosen Einerlei verkommen zu lassen, stellt der RX-V740 Stimmen und Instrumente so gut dar, dass man problemlos glauben könnte, der RX-V740 gehöre in eine höhere Preisliga. Selbst der oftmals im PL2-Betrieb kritische Hochtonbereich präsentiert sich aufgeräumt und frisch. Würde der 740er nicht, wie gleich beschrieben, in der Stereowiedergabe ebenfalls mit hervorragenden Qualitäten aufwarten können, dann könnte man kaum Unterschiede zwischen PL2 Music und Stereo ausfindig machen, so präzise, klar und kraftvoll modelliert der Yamaha ein eindrucksvolles Klangbild heraus. Auch, wer den PL2 Movie-Modus für die Filmtonwiedergabe anwählt, wird kaum enttäuscht sein. Das dynamische Surround-Szenario begeistert und zeigt das Potential, das in PL2 steckt, sehr gut auf. Auch bei der Filmtonwiedergabe weist die Stimmdarstellung des Yamaha keinerlei Schwächen auf und beeindruckt durch Klarheit und eine natürliche Gesamtcharakteristik.

Im Stereobetrieb lieferte der RX-V740 eine vollauf überzeugende Leistung ab und beweist somit eindrucksvoll, dass auch preisgünstigere AV-Receiver in Bezug auf die Stereowiedergabe nicht nur eine emotionslose, langweilige und oberflächliche Wiedergabe zu bieten haben. Bei verschiedenen audiophilen Klassik-CD-Testmustern stellte der Yamaha seine Talente sehr gut unter Beweis. Besonders gut mochte ihm die Darstellung des Pianos gelingen, eine sehr harmonische, klare und komplette Wiedergabe war hier herauszuhören. Selbst das sanfte Abklingen der Töne, das öfters gerade für Geräte bürgerlicher Preisregionen ein größeres Problem  ist, das sich in Form einer zu wenig feinfühligen Wiedergabe bemerkbar macht, managte der Yamaha mit einer erstaunlichen Souveränität. Ebenso kannte das Gerät keine Schwierigkeiten auch mit heftigeren Dynamiksprüngen. Neben der guten Detailarbeit ist auch die akkurate räumliche Darstellung sehr zu loben. Der Yamaha zeichnete die virtuelle Bühne exakt und mit einem atmosphärisch dichten Klangbild. Prima gefiel uns die sehr ordentliche Bassarbeit des RX-V740. Stets war ein angenehm anzuhörendes, solides Grundvolumen herauszuhören, das der Musik ein passendes Fundament gab. So war der Aufbau des gesamten Klangbilds sauber durchgezeichnet, ohne unpassende Überbetonungen gewisser Frequenzbereiche, was insgesamt für einen differenzierten, erwachsenen Stereoklang sorgte. Im Vergleich zum bereits guten Vorgänger RX-V730 kann Yamaha hier nochmals nachlegen. Die Vorgängerbaureihe bewegte sich bereits auf die Klassenspitze zu, die neuen Modelle repräsentieren sie. Auch wenn man die Krone mit den HK-AV-Receiver-Modellen teilen muss - wir zollen den Yamaha-Entwicklern höchsten Respekt, denn sie haben es innerhalb weniger AV-Receiver-Generationen geschafft, auch einen höchst gefälligenn Stereo-Sound zu implantieren. Gespannt sind wir auf die neuen Denon AV-Receiver AVR-1604 und AVR-1804 - ausführliche Tests werden bald klären, wo diese auf der IFA neu präsentierten Geräte im Vergleich zum Yamaha zu finden sind. 

Bewertung Klang Film
Bewertung Klang Mehrkanal-Musik
Bewertung Klang Dolby PLII
Bewertung Klang Stereo

 

Fazit

Bereits der RX-V640 konnte in unserem Praxistest mit überdurchschnittlich guten Leistungen aufwarten. Daher waren wir sehr gespannt, ob sich der Aufpreis von 100 EUR für den RX-V740 überhaupt lohnt, denn nicht selten ist es der Fall, dass man schon mit dem günstigeren Gerät so gut bedient ist, dass man sich weitere Upgrades getrost sparen kann. Dass diese Rechnung nicht immer zutrifft, bewies uns nun der RX-V740. Obwohl laut Datenblatt kaum kräftiger, packten den Endstufen in der Praxis noch beherzter zu und boten einen für diese Preisklasse schon beinahe grandiosen Antritt. Selbst in größeren Hörräumen, die eigentlich für AV-Receiver höherer Preisklassen prädestiniert sein sollten, waren die Leistungen in Bezug auf die Pegelfestigkeit ausgezeichnet. Der Yamaha wies so gute Belastungswerte auf, dass man schon fast sagen kann, dass höchstens ein verschwindend kleiner Teil aller Käufer dieses Geräts die tatsächlichen Grenzen komplett ausloten werden. Dieses Ausloten der Grenzen ist auch nur dann möglich, wenn man entsprechend gute Lautsprecher besitzt - aufgrund seiner exzellenten Qualitäten erscheint es nicht ratsam, den klangstarken Yamaha mit unterdimensionierten Sub-/Sat-Systemen oder mit billigen Stand-/Regallautsprecher-Kombis zu kombinieren. 

In Verbindung mit entsprechend hochwertigen Lautsprechern kann der RX-V740 sein Potential voll ausspielen und überzeugt mit dem kraftvollen Bass, der nicht nur im Vergleich zu früheren Yamaha-Modellen brillanteren Hochtonwiedergabe und der sehr guten Gesamthomogenität. Durch die im Vergleich zur Vorgängerserie verbesserte Detaildarstellung erreicht der Yamaha auch bei der Mehrkanal-Musikwiedergabe tadellose Ergebnisse. Überzeugen können auch die Stereoqualitäten des für seine Leistungen preisgünstigen AV-Receivers: Klar, sauber und ausdrucksvoll beweist er, dass die aktuellen Yamaha-AV-Receiver dieser Preisrange akustisch keine Konkurrenz zu fürchten haben. 

Doch auch sonst schlägt sich der RX-V740 weit überdurchschnittlich gut. So erfreut die hochwertige Verarbeitung ebenso wie die hervorragende mitgelieferte Fernbedienung, die in Verbindung mit dem sehr klar aufgebauten OSD und dem großflächigen Gerätedisplay einen außerordentlich guten Bedienkomfort sicherstellt. Ausgestattet ist der 740er ebenfalls überzeugend - wir vermissen nur, was bei der Konkurrenz inzwischen in vielen Fällen Standard ist, eine Einstellmöglichkeit für die Übernahmefrequenz des aktiven Subwoofers. Ansonsten ist alles dabei, wie gewohnt verschiedene sehr gut gelungene DSP-Programme, die im Detail noch die Wiedergabe optimieren können. Anschlüsse gibt es ebenfalls genug, sogar für Plattenfans einen Phono-Eingang und für Video-Freunde Komponenten-Anschlüsse. Selbst ein Videonormwandler ist integriert. 

So ist der RX-V740 summa summarum eine hervorragende Wahl, denn für einen fairen Kaufpreis erhält der Käufer einen kraftvoll und brillant klingenden AV-Receiver, der im Moment keinen Konkurrenten zu fürchten hat. Ob dies auch zukünftig so bleiben wird, wird sich zeigen - z.B. Denon hat gerade auf der IFA sehr interessante neue AV-Receiver (AVR-1604 und AVR-1804) vorgestellt, die wir ebenfalls einem sorgfältigen Test unterziehen werden.

Mit erstklassigen Leistungen in allen Disziplinen schlägt auch der RX-V740 die Klassenkonkurrenz
Gesamturteil:
 
  Mittelklasse
Test 09.09 2003
Preis-/Leistungsverhältnis:
 
Pro:
  • Klarer, harmonischer und kraftvoller Klang

  • Dynamische, akkurat strukturierte Surround-Klangkulisse

  • Räumlich sehr gute Stereowiedergabe 

  • Sehr leistungsstarke und pegelfeste Endstufen

  • Einfache Bedienung inklusive gut aufgebautem OSD

  • Vollständige und sinnvolle Ausstattung

  • Hochwertige Verarbeitung

  • Lobenswertes Preis-/Leistungsverhältnis

 

Contra:
  • Keine einstellbare Subwoofer-Übernahmefrequenz

Technische Daten

• AV-Receiver
• Dolby Digital EX- und dts ES Matrix/Discrete 6.1-Decoding
• Dolby ProLogic II mit allen Einstellmöglichkeiten im Music Mode
• Leistung: 6 x 140 W (DIN, 4 Ohm, 1 kHz, 0,7 % Klirr), 5 x 85 W (0,06 % Klirr, 20 Hz bis 20 kHz, 8 Ohm)
• 96 kHz/24-Bit Audio-DACs
• 32-Bit Yamaha DSP 
• Insgesamt 24 Surround-Prgramme 
• Silent Cinema für DSP-Programme via normalem Stereo-Kopfhörer
• 4 Digitaleingänge (3 optisch, 1 koaxial), 1 Digitalausgang/optisch, (ohne Front Digi-In, alle frei zuweisbar)
• 2 Komponenten-Video-Eingänge, 1 Komponenten-Video-Ausgang
• 4 x Audio-Video-In/2 x Audio/Video-Out, 1 x Video-Out (Monitor), alle S-Video- und FBAS-beschaltet
• 3 x Audio-In (inklusive Phonoeingang), 1 x Audio-Out
• 1 kompletter Front AV-Eingang inklusive S-Video und optischem Digitaleingang
• Sechskanaleingang (DVD Audio-geeignet)
• Pre-Out für alle Kanäle (für Back Surround ein Pre Out)
• Schraubanschlüsse für alle Lautsprecher
• RDS-Tuner mit 40 Festspeichern
• On Screen Display
• LC-Fernbedienung (vorprogrammiert)
• Abmessungen (B x H x T in mm): 435 x 171 x 390
• Gewicht: 13,0 kg
• lieferbare Farben: Titan und Schwarz
• Preis: 629 EUR

Anhang: DSP-Programme und DSP-Technik-Grundlagen

Wie von Yamaha-AV-Verstärkern und -Receivern gewohnt, tritt auch der RX-V740 mit unterschiedlichen HiFi-und Cinema-DSP-Programmen in verschiedenen Variationsmöglichkeiten an. Hier der Überblick:

HiFi-DSP:

  • Concert Hall: Wählbar: Große Konzerthalle mit reichem Klangeffekt. Ausgeprägte Reflexionen von allen Richtungen betonen die Ausbreitung der Klänge. Der virtuelle Sitz befindet sich in der Mitte unmittelbar vor der Bühne. Dieses DSP-Programm kann mit einer großen Pärsenz aufwarten.
  • Jazz Club: The Bottom Line (Jazz Club in New York mit Plätzen für 300 Personen. Klang recht natürlich, für einige Jazz-Aufnahmen geeignet. Auf jeden Fall aber, je nach Gusto, in normalem Stereo oder PLII Music gegen hören).
  • Rock Concert: Für dynamische Rockmusik geeignet. Die Daten stammen aus Rock-Club aus L.A. Virtueller Sitz des Hörers: Links in der Mitte der Halle
  • Entertainment: Disco (der Sound ist dicht und stark konzentriert, in der Praxis aber leider zu dumpf und hallbetont, hier lieber zu Pro Logic II Music greifen), ebenfalls vorhanden: 6-Kanal-Stereo. Hier kann der Pegel für den Center-Lautsprecher, die beiden Surround-Lautsprecher und den Back Surround Lautsprecher individuell eingestellt werden. Einstellbereich: 0 bis 100 % 

Cinema-DSP:

  • Movie Theater 1: Spectacle, weites Soundfeld eines 70 mm Filmtheaters wird kreiert. Besonders gut geeignet für Actionfilme mit vielen Effektsequenzen. Effektiv arbeitender Bassbereich mit großem Volumen und beachtlicher Präzision
  • Movie Theater 1: Sci-Fi, wirkt noch eine Spur weitläufiger als Spectacle, dafür z.B. bei Schusswechseln nicht ganz so explosiv. 
  • Movie Theater 2: Adventure, Sehr guter Kompromiss aus kräftiger Effektwiedergabe und hervorragender Gesamtharmonie. Voluminöser, voller Klang mit großer Dichte
  • Movie Theater 2: General, nicht unbedingt das beste Soundfeld. Manche ältere Produktionen oder Filme mit eher zurückhaltender Effektwiedergabe klingen damit eine Spur harmonischer, vielleicht auch die ein oder andere Komödie. Ansonsten kaum Verbesserungen gegenüber der "normalen" DD/DTS/ProLogic-Wiedergabe.
  • Straight Decode: Der eingebaute Decoder sorgt für eine präzise Wiedergabe der Tonquellensignale und der Soundeffekte. Kein DSP-Effekt ist bei diesem Programm aktiviert.
  • Enhanced Mode (DD/DTS/ProLogic): Dieses DSP simuliert die Multi Surround-Lautsprechersysteme von Kinos für 35 mm-Filme.  Ohne Verlust der Ortung des Originalsklangs soll eine gute Effektwiedergabe garantiert sein. Bei einigen Filmen Verbesserung des Volumens des Surround-Klangfelds

Nur für Audio/Video-Quellen in 2-Kanal:

  • Entertainment/Game: Tiefe und Raumgefühl für Computerspiele. In der Praxis lieber PLII Movie verwende, Concert Video für  mehr räumliche Tiefe bei Konzertvideos. Auf jeden Fall vergleichen mit PLII Movie vor der endgültigen Auswahl.
  • Music Video: Dieses Programm soll die lebhafte Umgebung eines Jazz- oder Rock-Konzertes simulieren. Daher laut Yamaha besonders für Live-Konzerte geeignet.
  • TV Theater/Variety/Sports: Für die geeignete Wiedergabe von TV-Sportsendungen, Nachrichten und TV-Shows
  •  TV Theater/Mono Movie: DSP-Aufbereitung für Mono-Filmmaterial
Yamaha DSP

DSP-Programme - die Grundlagen

Der Yamaha DSP Prozessor ist so aufgebaut, dass eine völlig unabhängige Verarbeitung des vorderen Präsenzbereiches und des hinteren Surround-Soundfeldes ermöglicht wird. Der Surroundbereich wird schon seit  der Einführung der Cinema DSP Technolgie 1990 (damals war Dolby Pro Logic der Mehrkanalstandard) mit zwei unabhängigen Klangfeldern für den linken und den rechten Kanal nachbearbeitet. Die Position der akustischen Effekte wird durch das dekodierte Eingangssignal vorgegeben, der Dekoder selbst arbeitet mit unendlich großer Kanaltrennung - in der Praxis jedoch ist ist die Kanaltrennung durch die nachfolgenden analogen Baugruppen des AV-Receivers (speziell zu nennen wäre die gemeinsame elektrische Masseverbindung) leicht eingeschränkt. 

Die Signalverarbeitung der einzelnen Kanäle durch den DSP Prozessor erzeugt aus den bis zu Vollfrequenzkanälen bei Dolby Digital und DTS, die nach dem Decodieren als relativ "punktförmige" Informationen zur Verfügung stehen, ein geschlossenes Klangbild. Die Ausdehnung und die Intensität, mit anderen Worten die Charakteristik des jeweiligen Klangbildes, variiert je nach angewähltem DSP Programm. Die Wahl des entsprechenden DSP Programms sollte sich nach dem vorliegenden Film- oder Musikmaterial richten, da nur beim optimalen Zusammenspiel vom Ausgangsmaterial und der gewählten DSP Nachbearbeitungsart eine optimale Performance erreicht werden kann.

Auf der Basis normaler Wiedergabearten wie Mono, Stereo, Dolby ProLogic Surround, Dolby Digital 5.1 oder DTS 5.1 gestalten die Yamaha-Toningenieure ihre eigenen Soundfelder. Jedes der Cinema-DSP-Programme ist vom Charakter her verschieden, denn die auf realen Messungen beruhenden Daten, die dann zu den verschiedenen vorkommenden Soundfeldern verarbeitete werden, unterscheiden sich. Bei den Soundfeldern differenziert Yamaha zwischen dem Presence-Soundfeld (das Soundfeld, welches sich vorne hinter den Lautsprechern ausbreitet) und den linken und rechten Surround-Soundfeld sowie dem Nachhall. Die Presence- und Surround-Soundfeld-Daten zeigen sich in der Verteilung der virtuellen Klangquellen und der Echomuster. Die zwei unterschiedlichen Soundfeld-Typen werden mit komplexen Elementen wie zum Beispiel der Energiebalance und den Signalmischverhältnissen verarbeitet. Insgesamt ergibt sich so ein exakt auf das Wahrnehmungsvermögen der Zuhörer zugeschnittenes Soundfeld.

Das erklärte Ziel von Yamaha DSP ist, die räumlichen und klanglichen Eigenschaften eines Kinosaals in einem möglichsten hohen Grad an Perfektion auf die heimischen "vier Wände" zu übertragen, beziehungsweise die geringere Anzahl der Lautsprecher zu Hause und die ungünstigeren räumlichen Bedingungen bestmöglich zum kompensieren. Daher erzeugt der Yamaha DSP Prozessor ein Klangfeld nach einem Reflexionsmuster, das dem eines Abhörstudios der Filmindustrie entspricht. Yamaha-typisch ist, dass im Surroundbereich nach Herstellerangaben keine Dipole erforderlich  sind, sondern auch Direktstrahler benutzt werden können. In der Praxis aber zeigt sich, dass sich bei der Verwendung von Dipole manche Vorteile der DSP Technologie eher noch deutlicher zeigen: Gerade die noch voluminösere, weitläufige Klangkulisse können hier überzeugen. So ist von einem Betrieb mit Dipolen also keinesfalls abzuraten.

DSP-Programme richtig verstehen: Spezielle Aspekte und Grenzen der Ton-Nachbearbeitung

  • Um bei Dolby ProLogic-codiertem Tonmaterial die rechts-/links-Trennung im Surroundbereich zu verbessern, stützt sich der dem Nachbearbeitungsvorgang zu Grunde liegende Algorhythmus des Prozessors - anders als bei Dolby Digital oder DTS - auch auf tonale Informationen aus den Stereokanälen. Dies kann im Einzelfall zu dem Eindruck führen, dass die Kanaltrennung vorn - hinten leicht eingeschränkt ist

  • Um ein geschlossenes Klangfeld ohne störende Klanglöcher im Heimkino-Raum zu erzeugen, werden Effektverläufe von vorn nach hinten oder auch von hinten nach vorn von einem Kanal an den anderen "übergeben". Speziell bei impulsartigen Signalen ist daher die hörbare Übernahme in den Surroundbereich sachgerecht - denn, so argumentiert Yamaha, dieses Verhalten entspricht genau dem in der realen Welt. Hier sollte eher der Vergleich zum Kino als der zu "reinem", also nicht nachbearbeiteten Dolby Digital gezogen werden. Auch die akustischen Eigenschaften des Hörraums spielen  - je nach dessen "Halligkeit" und/oder Hellhörigkeit - in die Wahrnehmung solcher eben geschilderter Effekt hinein. 

  • Ein weiterer Einfluss entsteht durch die akustischen Eigenschaften des gewählten DSP-Programms. 

  • Bei der Wiedergabe von Stereosignalen in einem der Movie Theatre-Programme wird der Dolby ProLogic-Dekoder aktiviert. Durch die einfache Struktur des Decoders wird dann das Differenzsignal L - R auf die Surroundkanäle geführt, somit wird das DSP zusätzlich unterstützt.  Da Yamaha die Movie Theatre Programme für die Wiedergabe von Mehrkanalton entwickelt hat hat, ist der Dolby ProLogic-Dekoder nicht abschaltbar und führt daher zu den vorher genannten unerwünschten Effekten bei der Wiedergabe von uncodiertem Stereomaterial. Da hilft dann nur die Wahl eins Programms ohne den vorgeschalteten Dolby PL Dekoder. 

Die Vorbilder für die Yamaha DSP-Programme

Mit den paar DSP-Programmen, die sich bei fast jedem AV-Receiver oder -Verstärker als Bonus Feature im Ausstattungsumfang befinden, sind die Yamaha DSPs kaum zu vergleichen. Die Yamaha-Variante ist darum sehr interessant, weil die Yamaha-Toningenieure für ihre verschiedenen Cinema- und Hifi-DSP-Programme real existierende Räume tonal exakt vermessen haben. Das heißt: Für die Kino-DSP-Programme dienten als Maßstab verschiedene Kinos auf der ganzen Welt, für die Hifi-DSP-Programme zum Beispiel Konzerthallen und Jazz-Clubs. So handelt es sich nicht um ausschließlich am Computer erstellte Programme, sondern um auf realen Bedingungen basierende.

Test: Carsten Rampacher
Testassistent: Matthias Walther-Richters

09.09.2003

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