Test: AV-Receiver Yamaha RX-V620

Wir danken Karsten Becker (www.dvdplayer.de) für die Bereitstellung von Testräumen und Equipment

Finish, Features und Anschlüsse

Neues zum Sommer: Mit etwas verändertem Design mit AV-Front-Anschluss in der Mitte (die jetzt ausgelieferten Geräte bekommen alle eine Abdeckung über das Anschlusspaneel) präsentiert sich die neue Yamaha-Receiver-Generation der "bürgerlichen" Preisklassen. Zur veränderten Optik Dazu gab es noch eine gehörige Portion Kraft, im Falle des hier zum Test angetretenen RX-V620 5 x 130 Watt (nach DIN-Messung). Der Preis des wahlweise mit schwarzem oder titanfarbenen Gehäuse lieferbaren Geräts: 1099 DM. Die Ausstattung ist sehr hochwertig, mit 32-Bit-DSP-Chip, wie üblich aus Yamaha-eigener Produktion, und 96 kHz/24-Bit-D/A-Wandlern für alle Kanäle sind wesentliche Voraussetzungen für ein gutes Klangbild geschaffen. Schon direkt nach dem Auspacken ist man dem Yamaha wohlgesonnen: Denn das Gehäuse glänzt mit einer äußerst hochwertigen Verarbeitung, ohne Kompromisse. Für Yamaha in dieser Preisregion selbstverständlich: Solide Schraubverschlüsse für alle Lautsprecher. Nicht selbstverständlich ist oftmals die Mitlieferung einer ansprechenden Fernbedienung. Hier kann der RX-V620 sich auch von der Masse abheben und kommt mit einem zwar im Grundprinzip von anderen Modellen her schon bekannten, aber immer noch elegant-futuristisch anmutenden Teil, welches sich durch die tadellose Qualitätsanmutung auszeichnet. 

An Anschlüssen ist alles wesentliche vorhanden, die wichtigsten Verbindungsmöglichkeiten in Kürze: : 3 optische Digitaleingänge und 1 koaxialer Digitaleingang, ein optischer Digitalausgang auf der Geräterückseite und ein optischer Digitaleingang auf der Gerätefront. Zusätzlich gibt es zwei Komponentenein- und einen Komponentenausgang. Alle AV-Anschlussgruppen sind sowohl FBAS-Video- als auch S-Video-beschaltet. 

An Anschlüssen bringt der Yamaha RX-V620 eine reichhaltige Auswahl mit

Selbstverständlich bietet der Yamaha auch einen Sechskanaleingang, der 100 kHz-tauglich und somit für den Anschluss eines DVD Audio-Players geeignet ist. Vorverstärkerausgänge für alle Kanäle sind ebenfalls vorhanden. 

Der RX-V620 wäre kein echtes Yamaha-Gerät, wenn nicht wieder eine beträchtliche Anzahl, in unserem Falle 26, DSP-Programme mitgeliefert würden. Die "Kino-Experten"  70 mm Sci-Fi, 70 mm Spectacle und 70 mm Adventure sind erfreulicherweise alle mit dabei: Je nach Software-Auslegung sind diese Programme gut geeignet, in Punkto Raumeindruck und Klangvolumen das Hörerlebnis zu optimieren, wie schon viele Probeläufe gezeigt haben.  Bei weniger überragender Software lassen sich im 70 mm General-Modus oft vernünftig klingende Ergebnisse realisieren.  Für die TV-Schauer gibt's auch DSP-Möglichkeiten: Game, TV Sports oder Mono Movie. Wer die Musik-DSPs testen möchte, der sollte sich besonders auch mal das "Rock  Concert"-DSP anhören - denn zwar sind gewisse Abstriche bei der Stimmpräzision durch die dort am deutlichsten spürbare Hallbeimengung nicht wegzudiskutieren, dafür erfreut das Programm mit ordentlichem Bühnencharakter und guter Integration der Umgebungsgeräusche, kurzum einem relativ natürlichen Raumeindruck. Wem Stereo über alles geht, für den hält Yamaha den Modus "5-Channel Stereo" parat. Ein Jazzclub-DSP rundet zusammen mit einem Disco- und einem Konzerthallen-Modus das musikalische Angebot ab. 

Kaum ein Wunsch bleibt also offen beim RX-V620, nur Dolby ProLogic II, wegen den gut gemachten Einstellmöglichkeiten und dem natürlichen Klangeindruck ein interessantes neues Feature, fehlt leider. Aber trotzdem: Volle Punktzahl für den exzellent verarbeiteten RX-V620.

Bewertung

bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)


Bedienung

Die Bedienung des RX-V620 ist durch Problemlosigkeit gekennzeichnet. Vorbildlich ist das umfangreiche On Screen Display, über das alle wesentlichen Einstellungen bequem getätigt werden können. Alternativ kann man viele Einstellungen aber auch direkt am Gerät vornehmen. Die Tasten auf der Frontplatte erfreuen durch einen angenehmen Druckpunkt. Das Gleiche lässt sich von den Knöpfen der elegant gestylten Fernbedienung sagen. Der sich wohltuend vom Durchschnitt abhebende IR-Controller gefällt mit einer unkomplizierten Handhabung. Die Anzahl an Tasten bewegt sich in einem sehr vernünftigen Bereich, zusätzlich sind die einzelnen Funktionsgruppen noch durch unterschiedliche Ausführung der Tasten gekennzeichnet. Die Anwahl der 26 DSP-Programme ist ganz einfach möglich, die Wahl der Eingangsquelle geschieht mittels des im oberen Teil des Bildes der FB sichtbaren Drehreglers. 

Elegant und gut zu bedienen: Der IR-Controller des RX-V520

Das Display des Yamaha, wie üblich bernsteinfarben, gefiele uns noch besser, wenn es, wie auch bei den teueren Yamaha-Receivern gang und gäbe, in höherer DOT-Matrix-Auflösung über die verschiedenen Funktionen informieren würde. An Größe und Ablesbarkeit gibt es aber nichts auszusetzen.

Bewertung

bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)

 

Lautsprecher-Equipment

Film

Front L/R: Boston Acoustics VR-35
Surroundlautsprecher: Boston Acoustics-Dipole VRS-PRO 
Center: Boston Acoustics VR-14
Subwoofer: Frontbereich: Yamaha YST-SW800, Surroundbereich: Yamaha YST-SW320

Musik

Front L/R: Infinity Reference 61 Mk II
Surroundlautsprecher: Infinity Reference 1 Mk II
Center: Infinity Reference 100 Mk 2 
Subwoofer: Frontbereich: Yamaha YST-SW800, Surroundbereich: Yamaha YST-SW320

DVD-Player: Toshiba SD-210E, Panasonic DVD-RA71

Zum Soundcheck trat folgende Software an:

Dolby Digital: Ronin, Air Force One Special Edition, Titanic, Charlie's Angels, Antonio Vivaldi: Four Seasons
DTS: DTS-CD: "Tschaikowsky, Symphony Nr. 6", DTS Demo DVD Nr. 5, DTS  DTS Demo DVD Nr. 3, Gladiator Code 2 (DTS-Tonspur)
Audio-CD: Mark Knopfler, Sailing To Philadelphia (HDCD-Disc)

Der Yamaha RX-V620 gefiel im Test mit prima Leistungsreserven und einer stets akkuraten Wiedergabe aller DVD-Beispiele. Besonders gut: Die hohe klangliche Harmonie, die immer gewährleistet blieb.  Bevorzugte DSP-Programme: 70 mm Spectacle mit hervorragender Herausarbeitung der Effekte, 70 mm Adventure oder 70 mm Sci-Fi: Beide DSP-Programme glänzen mit einem sehr weitläufigen Raumeindruck und sehr hoher atmosphärischer Dichte.

Die Beobachtungen im einzelnen:

a) Filme und Filmsequenzen

Dolby Digital 5.1 Titanic: Großes Leinwand-Epos mit fabelhaftem Soundtrack - und der RX-V620 konnte sich gleich bewähren, denn die Wiedergabe des Music Scores gelang ihm außerordentlich gut und nuancenreich. Aber nicht nur das: Sauber positionierte Effekte und die natürliche, leicht ins warme tendierende Stimmwiedergabe brachten dem Gerät ebenfalls Sympathien ein. Hervorragend der Auftritt des Yamaha bei der DVD "Air Force One - Special Edition": Als die Kampfjets in die Lüfte entlassen werden, um die von Terroristen entführte Boeing 747 des US-Präsidenten zu eskortieren, denkt man, man befände sich mitten im lautstarken Geschehen. Dabei fällt die hohe Dynamik, die der Receiver bereithält, positiv auf, denn der Yamaha stellt nicht nur einfach reichlich Leistung zur Verfügung, sondern baut die Effekte auch differenziert auf, und das im Verlauf des gesamten Frequenzspektrums. Auch die Schießerei am Anfang des Films, als ein Sondereinsatzkommando einen kasachischem Terroristen festnimmt, beeindruckt durch die sehr gute Effektortbarkeit. Richtig in Fahrt kamen bei "Ronin" nicht nur Robert de Niro und Jean Reno im alten S-Klasse-Mercedes nach der gescheiterten Übernahme des Koffers mit brisantem Inhalt in Südfrankreich, sondern auch der RX-V620, der die zahlreichen wilden Autoverfolgungsjagden, die jedem Verkehrspolizisten die Tränen in die Augen treiben dürften, so schwungvoll und dynamisch abbildete, wie es vermutlich in der Intention der Filmemacher lag. Man wähnt sich akustisch auf dem Beifahrersitz, als es im Nürburgring-Tempo durch die schmalen Gässchen geht. Die Leistungsreserven des Yamaha reichen dabei immer aus, um den Pegel noch weiter in Richtung Anschlag drehen zu können: Verzerrungen sind trotzdem kaum zu hören, die Grenzen setzt da das eigene Trommelfell.  Ähnliches lässt sich nach dem Check mit der "Charlie's Angels"-DVD sagen. Besonders die Verfolgungsjagd mit den Indy-Car-Rennwagen über normale Straßen kommt akustisch sehr gut zur Geltung, aber auch der temperamentvolle Music Score fetzt über alle Kanäle aus den Lautsprechern, dass es eine Freude ist. Bei den nicht gerade knapp vorhandenen Martial Arts-Kampfszenen zeigt der Receiver ebenso sein Können wie bei den verschiedenen Explosionen: Immer, wenn Kraft gefordert ist, ist der Yamaha blitzschnell zur Stelle.  

DTS 5.1:Immer wieder gern zum Testen genommen: Die fünfte DTS Demo-DVD bringt so manches Gerät ins Schwitzen: Effekte, die es richtig krachen lassen, Bässe, die das Verhältnis zu den Nachbarn im wahrsten Sinne des Wortes nachhaltig erschüttern, aber auch Umgebungsgeräusche und der Music Score - kurzum, es wird vieles geboten bei den verschiedenen Filmsequenzen.  Der RX-V620 stellt sich der breiten Palette surroundsoundtechnischer Aufgaben, das hört man, gerne. Denn ganz gleich, um was es sich handelt - es wird ohne Anlass zur Klage wiedergegeben. So der Ausschnitt aus "Gladiator": Die Gesamtharmonie war ebenso überzeugend wie die räumliche Ausleuchtung. An Kraft ließ es der Yamaha nie fehlen, im Bassbereich ist sein Einsatz vorbildlich. Die Höhenwiedergabe gefiel ebenfalls, aber hier hat der Yamaha das Pech, das der zuvor getestete Kenwood KRF-X9050D gerade in dieser Disziplin mit überragenden Leistungen aufwarten konnte. Da fehlt im Vergleich dem 200 DM günstigeren Yamaha das letzte Bisschen Transparenz und Leichtigkeit. Diesen Mangel macht er aber bei "U-571" gleich wieder durch seinen extrem vehementen Antritt bei den Unterwasserexplosionen wett: Der Zuhörer bekommt am eigenen Leib zu spüren, wie unangenehm es für die Soldaten an Bord der U-571 damals gewesen sein muss. Aber nicht nur der laute Krach, auch die Spannung, die, gekennzeichnet durch eine atmosphärisch dichte Geräuschkulisse, zwischen den Effektfeuerwerken im Raum liegt, arbeitet der Receiver gut heraus.  Ähnlich auch die Beobachtungen beim Auszug aus "Titan A.E.": Sehr guter Raumeindruck, ordentliche Effektpositionierung und ein hohes Leistungsniveau machen das Anhören zu einem Vergnügen.  Wie fängt man flüchtende Dinosaurier ein? Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten, aber auf jeden Fall, wie im Verlauf der Sequenz aus "Jurassic Park II: The Lost World" auf der fünften DTS Demo-DVD zu sehen, mit viel Getöse, jeder Menge Waffen, mehreren Hummer-Geländewagen und einer halben Armee. Viel Arbeit für das Equipment, aber der Yamaha überzeugt auch hier mit einer eindrucksvollen Wiedergabe der Verfolgungsjagd, die Dynamik ist ebenso gut wie der weitläufige Raumeindruck. 

b) Musik

Dolby Digital 5.1 und DTS 5.1: Gelungener Einstand: Die teils heftigen Dynamiksprünge auf der DTS-CD mit Tschaikowskys 6. Symphonie bringt der Yamaha sehr gut zur Geltung - er demonstriert seine stets vorhandenen Kraftreserven, ohne sich in einer einsilbigen Vorstellung zu verlieren: Denn nicht nur der kräftige Einsatz aller Instrumentalisten kommt tadellos zur Geltung, sondern auch die Wiedergabe kleiner Zwischentöne findet ausreichend Berücksichtigung. Eine sehr beachtliche Vorstellung zeigte der RX-V620 bei Mahlers 2. Symphonie von der dritten DTS Demo-DVD. Und das ist keinesfalls selbstverständlich, denn diese immer noch hervorragende Aufnahme hat es in sich: Dynamiksprünge, feine Nuancen und das Herüberbringen schwierig zu handelnder Gesangspassagen sollte der AV-Receiver schon beherrschen. Nur sind dies alles Talente, die erst in recht beachtlichen Preisklassen richtig ausgebildet sind. So war es zumindest vor noch nicht allzu langer Zeit. Der RX-V620 weist den Weg in die Zukunft, denn auch für den vergleichsweise moderaten Preis von 1099 DM ist es wirklich erstaunlich, wie fein er den sanften Einsatz des choralartigen Gesangs wiederzugeben weiß. Natürlich, teurere Geräte meistern diese Passage mit noch mehr Leichtigkeit und Transparenz, aber der Mittelklasse-Yamaha trumpft für seine Preisklasse mit wirklich guten Leistungen auf, die in der tadellosen Wiedergabe der Instrumentalparts ihre Fortsetzung finden. Und bei Vivaldis "Vier Jahreszeiten": Unter dem schon legendären Herbert von Karajan beweisen die Berliner Philharmoniker bei der DD 5.1-DVD von Sony Classical ihr Können durch einen imposanten Orchestereinsatz und brillante Soli. Der Yamaha zieht aber auch alle Register und hat mit den kraftvollen Orchesterauftritten in keinster Weise Probleme, sondern modelliert sogar noch die einzelnen Instrumente gut heraus, ohne es dem Gesamtem an Harmonie und Zusammengehörigkeitsgefühl fehlen zu lassen. Die Violinen-Soli meistert er prima, mit ordentlicher Transparenz und ohne störenden aggressiven Einschlag. 

Stereo: Im Stereo-Betrieb konnte sich der RX-V620 sehr gut in Szene setzten. Bei der CD von Mark Knopfler "Sailing To Philadelphia" gefiel vor allem das harmonische, von Natürlichkeit gepärgte Klangbild. Die Zeiten, wo Yamaha-Receiver im Stereoeinsatz leicht spitz und eher schlank klangen, sind wohl nun endgültig vorbei: So kam Knopflers Stimme sehr gut zur Geltung, der RX-V620 verstand es, die ihr eigene Ausdruckskraft fast ungefiltert in den Hörraum zu übertragen. Doch auch die Dynamik der mit Liebe zum Detail gespielten Gitarre kam wirklich ordentlich heraus. Also Operation gelungen: Der RX-V620 setzt auch im Zweikanal-Modus, ganz ohne alle Effekte und DSP-Programme, neue Akzente. 

Bewertung Klang insgesamt
bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)
Bewertung Klang Preis/Leistung
bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)
Bewertung Klang Musik
bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)
Bewertung Klang Film
bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)bluestar.gif (167 Byte)


Fazit

Herzlichen Glückwunsch, Yamaha. So könnte das sehr stark verkürzte Fazit zum RX-V620 ausfallen, denn das Gerät ist in der Summe seiner Eigenschaften nicht nur sehr gut, sondern ausgezeichnet: Ein Filmklang, der besonders durch seine hohe Harmonie überzeugt, aber auch die pointierte Darstellung von Effektfeuerwerken mit angenehmer Leichtigkeit beherrscht und somit seiner Preisklasse entwachsen ist: Der Yamaha klingt unheimlich erwachsen und weiß durch immer mehr als ausreichende Leistungsreserven zu gefallen.  Die DSP-Programme sind für den Filmbetrieb eine echte Bereicherung und sind clever gemacht. Doch auch der Musikfreund wird viel Freunde am RX-V620 haben  - aus verschiedenen Gründen: Der Umgang mit mehrkanaligen DTS- oder DD-Musik-DVDs liegt dem Yamaha offensichtlich, die gebotene klangliche Leistung jedenfalls ist über jeden Zweifel erhaben. Sicherlich, teurere Geräte können leise Passagen noch ausdruckskräftiger herausarbeiten, auch mit noch besserer Detaillierung aufwarten - aber das, was der Yamaha für 1099 DM leistet, ist beachtlich. Und dieser Eindruck setzt sich auch im Stereobetrieb nahtlos fort: Nichts mehr zu hören von einer zu spitzen, zu schlanken oder zu aggressiven Klangfärbung - im Gegenteil: Auch hier ist Harmonie Trumpf, doch diese Harmonie wird kombiniert mit einer prima Detaillierung. Der RX-V620 kann jedoch noch mit weiteren Vorteilen aufwarten: So ist die Verarbeitung exzellent, die Bedienung sehr gut, mit griffgünstiger Fernbedienung und ausführlichem OSD bietet das Gerät eine Menge. Da passt die komplette Anschlussbestückung noch gut zum überdurchschnittlichen Gesamteindruck, der durch das Fehlen von PL II nur minimal getrübt wird. Was bleibt, ist eine handfeste Überraschung: Yamaha schnürt für 1099 ein Paket, das kaum einen Wunsch offen lässt.

Yamaha zeigt, was für knapp über 1000 DM möglich ist


Mittelklasse

 

Pro & Contra

plus.gif (283 Byte) Film- und Musikklang überdurchschnittlich gut
plus.gif (283 Byte) Sehr gute Verarbeitung
plus.gif (283 Byte) Komplette Ausstattung
plus.gif (283 Byte) Problemlose Bedienung
minus.gif (271 Byte) Kein Dolby ProLogic II

Die technischen Daten des Yamaha RX-V620

Dolby Digital/DTS-Decoder
32 Bit DSP-Chip und 26 DSP-Programme
5 x 130 W (DIN)
3 optische Digitaleingänge und 1 koaxialer Digitaleingang,  1 optischer Digitalausgang (alle auf der Geräterückseite)
Eingänge/Ausgänge hinten analog Audio: CD-R/MD (Ein-/Ausgang), CD, Phono (Eingänge), Eingänge/Ausgänge Audio/Video (Alle FBAS/S-Video-beschaltet): DVD, D-TV (Eingänge), VCR 1 (Ein-/Ausgang), VCR 2 (Ein-/Ausgang) , Ausgang Video: Monitor, Sonstiges: Sechskanal-Eingang, Pre-Outs für alle Kanäle
Kompletter Front-AV-Eingang hinter Klappe (FBAS-Video, S-Video, Zweikanal-Cinch, optischer Digitaleingang)
Ein Komponentenausgang: Monitor, Zwei Komponenteneingänge: DVD, D-TV
RDS-Tuner
Universalfernbedienung
Gewicht: 10,5 kg
Abmessungen (B x H x T in mm): 435 x 151 x 390
Farben: schwarz, titan
Preis: 1099 DM
  ZURÜCK
Copyright © AREA DVD