Test: Panasonic TX-26LX50F

01.07.2005 (cr)

Overview

Die Preise für LCD-Fernseher sinken weiter, und zwar nicht nur bei visuell oftmals unbefriedigenden No Name-Geräten, sondern auch bei qualitativ durchaus in Erwägung zu ziehenden Marken-TVs. Ein besonders interessantes Beispiel für einen preislich fair kalkulierten LCD-Fernseher lieferte uns Panasonic in den Testraum, für 1.399 € traf der 26 Zoll-LCD TX-26LX50F aus der VIERA Product Range bei uns ein. 26 Zoll entspricht rund 66 cm Bildschirmdiagonale und damit der Mindestanforderung an ein gewisses visuelles Vergnügen. Mit 1.366 x 768 Pixeln nativer Auflösung ist das Modell natürlich auch für hochauflösendes Fernsehen geeignet, 2,4 Milliarden Farben und 1.024 Graustufen kann das hochwertige Farbmanagement wiedergeben. Verschiedene Bildprogramme sowie eine sich automatisch an die Umgebungshelligkeit anpassende Kontrasteinstellung runden die Offerte ab. Lohnt sich für diesen schmackhaften Preis der Griff zum Panasonic-LCD?

Finish

Solider Standfuß, gute Verarbeitung, aber keine liebevollen Details

Wer in einem LCD-Fernseher neben einem Platz sparenden Bildwiedergabegerät auch noch ein edles Designerstück fürs trendige Wohnambiente sucht, wird beim Anblick des etwas grobschlächtig wirkenden Panasonic vielleicht etwas Enttäuschung verspüren - vergleichen wir das solide, aber dicke Gehäuse mit Front aus Kunststoff mit dem eleganten, noblen Gehäuse mit Vollmetall-Verkleidung des TechniSat Techni-LCD32HD, kommt schon ein wenig Ernüchterung auf. Wirkliche Verarbeitungsmängel jedoch, wie schlechte Anschlusspassungen oder eine unsauber gearbeitete Gehäuseverkleidung, lässt sich unser professionell zusammengebautes Testgerät nicht nachsagen. Die mitgelieferte Fernbedienung ist von guter, aber nicht von überdurchschnittlicher Qualität. Der Standfuß, auf dem der TV ruht, ist solide verarbeitet und wirkt vertrauenserweckend. 

Preisklassengemäß verarbeitete, aufgeräumt wirkende Fernbedienung

Bewertung
Features und Konfiguration

Der Panasonic TX-26LX50F ist mit einem sauber aufgebauten Bildschirmmenü ausgestattet, welches natürlich neben elementaren Funktionen wie der nach der erstmaligen Inbetriebnahme ablaufenden automatischen Senderabspeicherung auch einen Video-EQ sowie Zugriff auf andere Sonderfunktionen bietet. Die wichtigsten Merkmale haben wir hier zusammengetragen. 

Bildmenü

Der Panasonic verfügt über verschiedene, ab Werk vorprogrammierte Bildfelder. "Dynamik", "Normal", "Kino" oder "Auto" können wahlweise angewählt werden.  Besonders interessant ist die "Auto"-Einstellung, denn diese ist an den C.A.T.S.-Sensor gekoppelt. C.A.T.S. steht für "Contrast Automatic Tracking System", und der Sensor ist dafür da, die Lichtbedingungen in der Umgebung zu erfassen. Helligkeit und Lichtabstufung werden dann unter Berücksichtigung des Umgebungslichtes berechnet. Kontrast, Helligkeit, Farbe, Bildschärfe und NTSC-Farbton (nur bei NTSC, gemeint ist die auch Tint genannte Rot/Grün-Balance. Des Weiteren gibt es eine "Farbton" genannte Einstellmöglichkeit für alle Betriebsarten, dahinter verbirgt sich eine Anpassung der Farbtemperatur in drei etwas grob gerasterten Stufen (Kühl/Normal/Warm). Das "Colour Management" hat die Aufgabe, die Farbeinstellung immer automatisch auf einem möglichst ausgeglichenen Level zu halten. P+NR ist eine Rauschunterdrückung, die bei allen Betriebsarten außer bei angewähltem HD (Komponenten) - Eingang Bildrauschen reduziert. Gegen MPEG-Rauschartefakte hilft die MPEG-Rauschunterdrückung, mit der digitales Blockrauschen  - wirksam, wie unsere Testreihen zeigten - bekämpft werden kann. Drei Stufen, niedrig, mittel und hoch, können angewählt werden, "hoch" ist zuviel des Guten, manchmal genügt schon "niedrig", bei stärker verrauschtem Material empfehlen wir "mittel". Dann findet sich noch die Option "3 D Comb", diese Funktion reduziert die Farbmuster, die bei der Betrachtung von Standbildern  oder Zeitlupenwiederholungen auftreten können. Dieser Parameter wird nur beim Empfang von PAL- oder NTSC-Signalen und nicht bei RGB, S-Video oder Komponente angezeigt. 

Toneinstellungen

An Toneinstellungen gibt es neben den bekannten Höhen-, Tiefen- und Balancereglern noch eine Einstellmöglichkeit für die Kopfhörerlautstärke sowie eine Option namens "Audio Empfang".  Normalerweise steht die Empfangart auf "Stereo" und kann bei schlechtem Empfang oder nicht gesendetem Stereosignal auf "Mono" gewechselt werden. Die Option "Funktion" ermöglicht eine akustische Anpassung an Musik oder Sprache. Natürlich darf auch eine Surround-Simulation (bei Panasonic unter "Raumklang" zu finden) im Tonmenü nicht fehlen. 

Aspekt-Funktion (Bilddarstellung):

Hier sind folgende Programme einstellbar:

  1. Panasonic Auto: Diese Einstellung wählt das beste Bildformat für die Bildschirmgröße automatisch. Sofern der Modus ein 16:9-Signal ausfindig macht, schaltet der TX-26LX50F direkt auf die Breitbilddarstellung um. Wenn kein Breitbildsignal entdeckt wird, optimieren interne Rechenprozesse das Bild, so dass es optimal auf einem 16:9 Panel zur Geltung gebracht wird. 

  2. 16:9. Diese Einstellung zeigt ein echtes, anamorphes 16:9 Bildformat an.

  3. 14:9. Stellt Bildvorlagen im 4:3- oder im 16:9-Format mit einem korrekten Seitenverhältnis dar. 

  4. Aspekt: Formatfüllende Darstellung von 4:3-Bildern auf einem 16:9-Bildschirm. Das Bild wird horizontal gestreckt, wobei diese Streckung nur an den linken und rechten Außenrändern des Bildschirms erkennbar ist. 

  5. 4:3: Normale Anzeige eines 4:3-Bildes.

  6. Zoom 1, Zoom 2, Zoom 3: Unterschiedlich vergrößernde Zoom-Modi

Installationsmenü

Weitere nützliche Features:

  • Mittels der Lautstärkekorrektur, zu finden im Installationsmenü, können Lautstärkeunterschiede zwischen TV-Sendern ausgeglichen werden

  • ATP: Mit dieser Funktion im Installationsmenü kann der TV neu abgestimmt werden

  • Abschaltuhr (Installationsmenü): Schaltet den Fernseher zu einer vorgegebenen Zeit aus (Einstellung von 0 bis 90 Minuten in 15 Minuten-Schritten)

Insgesamt eine ordentliche Ausstattung, aber kein überdurchschnittlicher Umfang. Für eine noch höhere Punktzahl wären noch mehr Bildeinstellmöglichkeiten wünschenswert. 

Bewertung 
Anschlüsse

Dreimal Scart, aber nur einmal Komponente und kein HDMI

Front-AV mit S-Video-Beschaltung

Drei Scartbuchsen und einmal Komponente, S-Video-Beschaltung auf dem Fronteingang, dazu Zweikanal-Audioeingänge - wirkliche Begeisterung ruft die Anschlussbestückung nicht hervor, denn moderne Merkmale wie eine HDMI-Schnittstelle, die Zukunftssicherheit bieten, fehlen gänzlich. Doch selbst mit den gegebenen analogen Eingangsvarianten hätte man, mit sinnvollerer Bestückung, ein besseres Ergebnis erreichen können. Denn drei Scarteingänge, gerade an einem zeitgemäßen Hightech-LCD-Fernseher, sind zwar großzügig, machen aber in der Praxis keinen Sinn. Anstatt den Fernseher mit dieser inzwischen veralteten Anschlussart im großen Umfang zu bestücken (außer einem VCR wird kaum noch etwas mittels Scart verbunden, vielleicht noch ein günstigerer DVD-Recorder), wäre es deutlich sinnvoller gewesen, zwei Komponenteneingänge zu verbauen, denn dann hätte man beispielsweise einen DVD-Player sowie eine HDTV Settop-Box mit dem Panasonic-TV verbinden können. 

Bewertung
Bedienung

Wichtig ist, dass man sich kurz mit dem Menükonzept des Panasonic auseinander setzt, damit z.B. die Auswahl des gewünschten Eingangs rasch vornehmen kann. Dies erfordert zunächst ein wenig Übung, auch als weniger technisch talentierter Anwender jedoch hat man die prinzipielle Funktionsweise nach kurzer Zeit heraus. Ständiges Ärgnernis bleibt die ungünstig, weil zu hoch platzierte Navigationseinheit auf der Fernbedienung, die ansonsten sehr übersichtlich ist und gut in der Hand liegt. Die Tasten für Lautstärke und Programmfortschaltung sind angenehm groß. 

Bewertung 
Bild

LCD-Fernseher liegen klar im Trend, sind aber des Öfteren reiner Modeartikel ohne echte visuelle Qualitäten - wer dieses Statement auf den TX-26LX50F bezieht, liegt komplett falsch, denn der Panasonic-LCD zeigt klar, zu welchen Leistungen ein durchdacht konstruierter LCD-Fernseher heute in der Lage ist. Bei uns führte dies so weit, dass wir regelrecht Spaß beim Betrachten von Filmen mit dem vergleichsweise kleinen 26 Zoll-Gerät hatten - aber nun steigen wir in die Beobachtungen im einzelnen ein und präsentieren Ihnen alle Bild-Vorteile des TX-26LX50F:

  1. Neutrale, frische Farbwiedergabe. Oftmals standen und stehen LCD-Fernseher in dem Ruf, die Farben zu knallig, zu drückend und zu unnatürlich abzubilden. In jüngerer und jüngster Vergangenheit konnten verschiedene LCD-Fernseher in unseren Testreihen - Beispiele wären hier der JVC LT-26C50, der Toshiba LCD-TC 32WL48 oder der TechniSat Techni-LCD32HD - mit einem farblich gefälligen, im Vergleich zu frühren Gerätegenerationen deutlich ausgewogeneren Bild punkten. Doch Panasonic treibt es mit diesem noch relativ neuen (lieferbar seit Anfang April dieses Jahres) Gerät auf die Spitze: Ganz gleich, ob "Star Wars Episode II", "Master and Commander",  "Stirb an einem anderen Tag", "Gladiator" oder "Harry Potter und der Gefangene von Askaban": Stets konnte die natürliche, frische Farbgebung des Farbmanagements mit 2,4 Milliarden darstellbaren Farben voll punkten. Da können selbst beachtliche gute Plasmaschirme wie der NEC 42XR3 oder der Yamaha PDM-4210 nicht mit: So wirkt das bei Explosionen sichtbare Feuer einfach realistischer beim Panasonic, die gelborange Farbgebung der Flammen wirkt weniger oberflächlich, sondern tiefer. Auch das schwierige und oft unbefriedigende Kapitel mit der Wiedergabe von Hauttönen schließt der Panasonic erfolgreich ab, so wirken die Gesichter der Protagonisten nicht wie mit einem leicht puderartig wirkenden Schleier überzogen, sondern sehr facettenreich, plastisch und farblich fein nuanciert. Selbst satte Rot-, Grün- und Blautöne setzt der LCD-Fernseher intensiv und mit hoher Farbreinheit um. Überzeugend auch der Schwarzwert, der sich auf erstaunlichem Level präsentiert. Selbst bei Filmmaterial, welches zu einem Großteil in der Dunkelheit spielt, ist so wirkliches visuelles Vergnügen zu realisieren. Verständlicherweise wird aufgrund der Restlichtproblematik nach wie vor kein CRT-Niveau erreicht, von der mittelgrau-undefinierten Wiedergabe vergangener LCD-Generationen ist unser Testkandidat aber ein gutes Stück in positiver Hinsicht entfernt. 

  2. Beachtlicher Kontrast. Nicht selten ist es gerade bei LCD- oder Plasma-Geräten zu beobachten, dass verschiedene Bildfehler sich aufgrund eines ungünstigen Kontrastes ins Wiedergabebild einschleichen. Zu nennen wären beispielsweise Überstrahlungseffekte, wenn bei kontrastierenden Bildteilen die hellen Bildteile mit zu hoher Strahlkraft wiedergegeben werden, was für ein störendes Ungleichgewicht sorgt. Weiterer berüchtigter Nachteil ist, dass Bilddetails in sehr hellen oder sehr dunklen Bildteilen verschwinden - der Panasonic krankt glücklicherweise an keinem der hier geschilderten Symptome, der Kontrastumfang ist beträchtlich, die Bildanteile bei kontrastierenden Bildsequenzen werden mit passender Gewichtung wiedergegeben. 

  3. Hohe, aber zugleich natürliche Bildschärfe. Dass ein LCD-Fernseher scharfe Bilder produzieren kann, hat sich inzwischen herumgesprochen, genau so hartnäckig jedoch hält sich, oft auch berechtigterweise, die Meinung, dass die Schärfe in vielen Fällen sogar bereits in Werkseinstellung so hoch ist, dass das Bild, gerade, wenn man z.B. einem Film oder einer Sportübertragung über eine geraume Zeit folgt, als störend empfunden wird. Besonders Doppelkonturen und durch Überschärfung unruhige Bildteile wirken sich negativ auf das Harmonieempfinden aus. Panasonic hat auch für diese Schwierigkeit eine sehr gute Lösung parat, die zeigt, dass die Panasonic-Ingenieure wissen, worauf es bei einem guten LCD-TV ankommt: Ein scharfes, zugleich jedoch natürliches, nie störendes Bild, das Harmonie und Homogenität in den Mittelpunkt stellt. Die Detailtreue ist auch über jeden Zweifel erhaben, die auf dem Bildwiedergabegerät gezeigten Bilddetails werden größtenteils sauber dargestellt. Nur in seltenen Fällen treten, vornehmlich an den gefürchteten schrägen Linien,  Treppenstufenmuster auf. Selten fransen Objektkanten leicht aus. Beide Effekte halten sich bei unserem Testgerät absolut in Grenzen, nur sehr erfahrene Anwender werden diese Nachteile überhaupt als störend empfinden. 

  4. Gelungene Bewegungswiedergabe. Ein großes Problem stellte und stellt immer noch eine flüssige, direkte Bewegungsdarstellung bei LCD-Fernsehern dar. Es führen hier unterschiedliche Ursachen oftmals zu einem unzureichenden Gesamtergebnis. Diese Ursachen können in der Reaktionszeit des Panels begründet liegen, d.h. das Panel spricht in Bezug auf die Pixel-Ansteuerungs-Reaktionszeit zu langsam auf sehr schnelle Bewegungen an. Die Folge: Nachzieheffekte. Doch auch die Qualität des internen De-Interlacings ist oft Schuld an der mangelhaften Bewegungswiedergabe. Hier muss allerdings beachtet werden, dass das geräteinterne De-Interlacing nur dann aktiv wird, wenn kein DVD-Spieler mit Progressive Scan-Signalausgabe angeschlossen ist oder ein sehr preiswerter oder älterer DVD-Player mit unzureichendem De-Interlacing Verwendung findet. Dann werden die Signale, z.B. über Scart-RGB oder Komponente-Interlaced, noch als Halbbilder zum LCD geliefert. Der LCD-TV benötigt jedoch Vollbilder, so muss dann intern das De-Interlacing zur Herstellung von Vollbildern erfolgen. Ein gutes De-Interlacing, welches jede Art von Quellmaterial sauber aufbereitet, ist nicht oft zu finden. Daher sind oft Bewegungsunschärfen, Auflösungsschwächen, Pixelbildungen und ebenfalls Nachzieheffekte zu beobachten. Wer einen DVD-Spieler der gehobenen Preisklasse mit durchdachter De-Interlacing-Technik einsetzt, fährt meist besser, wenn man dessen De-Interlacer verwendet. Dies ist auch in unserem Falle so, aber dass der Panasonic-interne De-Interlacer schlecht wäre, entspricht nicht den Tatsachen. Vielmehr ist er einigen Einsteiger- und Mittelklasse-DVD-Spielern sichtbar überlegen, das Bild wirkt schärfer, es gibt keine Pixelbildungen und keine Nachzieheffekte. Man muss schon Player wie unsere Testmodelle Denon DVD-2910 oder Yamaha DVD-S2500 heranziehen, diese schaffen ein noch besseres De-Interlacing-Ergebnis. Konkurrenten wie den JVC LT-26C50 oder den Toshiba LCD-TC 32WL48 schlägt der Panasonic jedenfalls. Die Reaktionszeit des Panels ist ebenfalls verblüffend hoch, so dass man insgesamt mit sehr guten, merklich über dem Durchschnitt liegenden Ergebnissen rechnen kann. 

  5. Sehr guter interner Scaler. Führt man dem Panasonic Display normale PAL- oder NTSC-DVD-Signale zu, so sind diese Signale unter der nativen Auflösung des Panels. Das heißt, dass die niedrigere DVD-Auflösung der Panel-Auflösung durch sogenanntes Hochskalieren angepasst werden muss. Da der Panasonic-Fernseher weder über DVI- noch über HDMI-Eingänge verfügt und somit die Möglichkeit entfällt, ein bereits (fast) fertig skaliertes Signal von einem externen Scaler in einem DVD-Player anliefern zu lassen, muss der TX-26LX50F die Skaling-Aktivität übernehmen. Dies macht er mit sehr gutem Erfolg, der sich in einem ruhigen, klaren Bild ohne erkennbare, von unzureichendem Scaling stammende Rauschmuster ausdrückt. 

Insgesamt liefert der TX-26LX50F hier eine außergewöhnlich gute Leistung ab, die mit einem satten Punktekonto von unserer Seite belohnt wird. Gerade für normale Anwender, die im Wohnzimmer keinen Platz für einen großen Fernseher haben, auf große visuelle Leistungen in Bezug auf die Bildgüte aber nicht verzichten wollen, ist der preislich sehr fair kalkulierte Panasonic genau das richtige Gerät. 

Bewertung 
Klang

Nicht wirklich schlecht, aber auch nicht überdurchschnittlich: Akustisch reichen die Leistungen des Panasonic LCDs für die "Tagesschau" oder die Lieblings-Soap aus  - wird es akustisch anspruchsvoller, so empfehlen wir, die Anlage zuzuschalten. Positiv zu vermerken ist die gute Verständlichkeit von Stimmen. Verzerrungen leistet sich unser Testkandidat nicht, wenn mit moderater Lautstärke gehört wird. 

Bewertung 
Fazit

Der TX-26LX50F hinterlässt einen nachhaltigen Eindruck beim Testteam, wir hatten nie damit gerechnet, dass ausgerechnet ein kleines, unscheinbares 26 Zoll-Gerät für so viel Wirbel sorgt. Doch die Bildqualität, die unser Testkandidat realisieren konnte, war enorm - und zwar in jeder Beziehung. Selbst Nachteile, die sonst nachhaltig den Spaß am Fernsehen mit einem LCD-Panel trüben, hat Panasonic offenbar souverän im Griff: Der Schwarzwert und die Bildplastizität sind erstaunlich gut, die Farbwiedergabe nicht so drückend und knallig, sondern natürlich und frisch, und das sehr scharfe, detailreiche Bild wirkt stets homogen und stimmig. Überdies würzt der TX-26LX50F den gesamten visuellen Eindruck noch mit einer dynamischen Brise Brillanz, so dass sich hier in Bezug auf die Bildqualitäten keinerlei Schwachpunkte ausfindig machen lassen. Gut, Highend-Plasmas bieten schon nochmals mehr, aber für einen LCD, der überdies auch noch preislich absolut fair kalkuliert ist, kann man hochzufrieden sein. Die Bedienung ist nach kurzer Eingewöhnungsphase einfach, die Menüs sind klar strukturiert, und die Ausstattung ist zwar nicht üppig, aber praxis- und preisklassengerecht. Was uns fehlt, sind HDMI-Anschlüsse und eine exklusivere Anmutung. 

Der TX-26LX50F zeigte das bislang mit Abstand beste LCD-Bild - und ist preislich fair kalkuliert. Glückwunsch, Panasonic!

Obere Mittelklasse
Test 01. Juli 2005
Preis-/Leistungsverhältnis
Pro:
  • Hervorragende Bildschärfe 

  • Für LCD-TV sehr natürliches und ausgewogenes Bild

  • Frische, echte Farbwiedergabe

  • Erstaunlich guter Schwarzwert

  • Geräteinternes Upscaling arbeitet tadellos

  • Guter interner De-Interlacer 

  • Ordentliche Verarbeitung

  • Nach kurzer Eingewöhnungszeit leichte Bedienung

Contra:
  • Weder DVI- noch HDMI-Interface

  • Langweiliges Design

Datenblatt
  • 26 " LCD-TV

  • 66 cm sichtbare Diagonale

  • Auflösung 1.366 x 768 Pixel

  • Pixel-Reaktionszeit 14 ms

  • Betrachtungswinkel 170 Grad

  • VIERA Farbmanagement mit 2,4 Milliarden Farben

  • 1.024 Graustufen

  • Kontrastverhältnis 800:1

  • C.A.T.S. automatische Kontrastreglung 

  • 3 x Scart, 1 x Komponente, 1 x S-Video, FBAS, Audio-Eingänge

  • Video-EQ

  • Vorprogrammierte Bildfelder

  • TOP-Text

  • Farbe: Silbern-Schwarz

  • Gewicht: 18 kg

  • Abmessungen (B x H x T in cm) 66,3 x 55,6 x 30 (mit TV-Standfuß)

Test: Carsten Rampacher
01.Juli 2005

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