Megatest: Onkyo TX-NR5000E
10.03.2005 (lm) (cr) (khp)
Overview
Als einer der Innovatoren im Home Theatre-Bereich hat Onkyo schon mit dem
Modell TX-DS989 bewiesen, dass klanglich
überzeugende und optisch hochwertige Produkte auch langfristig am Markt bestehen können. So kommt nun, 5 Jahre nach dem erfolgreichen 989er,
mit dem TX-NR5000E für 5.499 € ein neuer Onkyo-Bolide heraus, der das Zeug hat,
die Konkurrenz aufgrund seiner kompromisslosen, zukunftsweisenden Modulbauweise in die Schranken zu verweisen. Onyko hat
bereits jetzt angekündigt, neue Module nachzuliefern.
Auch abgesehen vom in momentan einmaliger Konsequenz durchgeführten modularen
Aufbauprinzip ist die Ausstattung des Onkyos nicht von maßloser Überfrachtung,
sondern von sinnvoll eingesetztem Hightech gekennzeichnet. So
gibt es nicht nur ein in dieser Preisliga selbstverständliches i.link-Terminal, sondern auch zwei HDMI-Eingänge und
einen HDMI-Ausgang. Die Onkyo-eigene Net Tune-Technologie, die es dem
Anwender ermöglicht, mittels des auf der Geräterückseite installierten
Ethernet-Ports Kontakt zum heimischen PC aufzunehmen, steht ebenfalls auf der
Ausstattungsliste. Mit Net Tune kann man Musikstücke zurückgreifen, die auf
der Festplatte des heimischen Multimedia-PCs abgelegt sind - ganz gleich, ob
es sich um WAVE-, MP3- oder WMA-Dateien handelt, alle werden über die Heimkinoanlage
wiedergegeben. Wer über eine
Breitband-Verbindung verfügt, ist zudem in der Lage, durch Net Tune auf
(von Onkyo natürlich selektierte) Sender des Internet-Radio zuzugreifen. Dreh-
und Angelpunkt ist die Net Tune-Software, eine aus unseren persönlichen
Erfahrungen sehr übersichtliche Benutzeroberfläche, die sozusagen als
"Mittler" zwischen Onkyo-Receiver und PC arbeitet. Dateien, die
mittels des TX-NR5000E wiedergegeben werden sollen, müssen mittels Net-Tune
für die Wiedergabe freigegeben werden.
Natürlich möchte Onkyo mit dem TX-NR5000E auch fernab neuester
Hightech-Features Maßstäbe setzen - also muss auf jeden Fall ein THX Ultra
2-Zertifikat mit an Bord sein, über das die starke Konkurrenz auch verfügt.
Er bringt sieben Endstufen mit je 200 Watt Ausgangsleistung an 6 Ohm mit -
das garantiert hohe Leistungsreserven auch unter schwierigen Bedingungen und in
großen Hörräumen jenseits der 50 Quadratmeter. Selbstverständlich sind alle THX-, Dolby- und DTS-Decoder mit dabei, die es heute auf dem Weltmarkt gibt.
Der aufwändige, von edlen Komponenten bestimmte Aufbau des Receivers soll auch
höchste Ansprüche zufrieden stellen. Audiophile Anwender
können sich über die Referenz-192 kHz/24-Bit D/A-Wandler für alle Kanäle vom Premium-Anbieter Wolfson freuen.
Der Onkyo TX-NR5000E offeriert ein hohes Niveau an Kompatibilität und
Anschlussmöglichkeiten, es
steht daher eine besonders große Auswahl an Ein- und Ausgangsterminals zur
Verfügung. Zusätzlich zu den
schon erwähnten digitalen Highspeed-Interfaces finden sich
überdurchschnittlich viele optische und koaxiale Digitalein- und –ausgänge,
Cinch-Stereo-Ein- und –Ausgänge, ein Phono-Eingang sowie Komponenten-, S-Video- und Composite-Video- Ein- sowie Ausgänge. Der TX-NR5000E ist auch in der Lage, Composite- und S-Video-Signale auf Komponente
umwandlen.
Alle sieben Verstärkerkanäle nutzen Onkyos selbst entwickelte Wide Range Amplifier Technology
(WRAT), um eine
große Bandweite von 5 Hz bis 100 kHz sicherzustellen, die für hochauflösende Tonformate
wie DVD-Audio oder SACD benötigt wird. Der AV-Receiver verfügt über zwei
7.1-Sätze an Bananenstecker-kompatiblen Lautsprecherkabel-Terminals für den Anschluss von zwei kompletten Lautsprechersystemen
(Speaker A/B lässt sich in zwei komplett unterschiedliche
7.1-Lautsprechersysteme unterteilen, man kann, wenn man Extreme bevorzugt, in
einem Raum ein Musik-7.1-System und in einem anderen Raum ein
Filmton-orientiertes 7.1-Boxensystem betreiben und einfach zwischen den beiden
Systemen umschalten). Bis zu drei Hörzonen werden maximal unterstützt, gleich fünf 12 Volt-Trigger-Anschlüsse sowie drei IR-Ausgänge sorgen für
viel Flexibilität bei individuellen Installationen. Die bidrektionale RS232-Schnittstelle stellt die Kompatibilität zu Haussteuerungssystemen sicher und kann
laut Onkyo für Software-Upgrades, die zusätzlich zu den modulbasierten
Hardware-Upgrades angeboten werden sollen, verwendet werden.
In einem nie zuvor betriebenen Aufwand haben wir den TX-NR5000E einem harten,
aber gerechten Praxistest unterzogen. Alle drei Hardware-Redakteure haben
mitgearbeitet, mit insgesamt zwei TX-NR5000E, einem schwarzen und einem
silbernen Gerät, haben wir in drei verschiedenen Hörräumen agiert - ein
Maximum an Aufwand für ein ganz besonderes Gerät. Lassen Sie sich überraschen
- hier kommt unser umfangreicher Megatest.
Hier die Test-Aufteilung:
Verarbeitung
Hochwertigkeit pur: Der TX-NR5000E präsentiert sich, was die
Verarbeitungsgüte angeht, als würdiger Vertreter der Highend-Liga
Absolut First Class: Die massiven Gerätestandfüße und die
dicke Front aus gebürstetem Aluminium
Gipfelstürmer: Auch ein Blick auf die Geräterückseite macht
sofort deutlich, dass der Onkyo ganz oben mitspielt
Unsere Testgeräte in silberner und schwarzer Ausführung haben beide ihre
Reize. Das Silbern, welches bei Onkyo je nach Lichteinfall einen ganz leichten bis mittleren Goldschimmer hat,
verbreitet eine angenehme, warme Atmosphäre im Hörraum. Für
diejenige Klientel, die sich den TX-NR5000E ins Wohnzimmer stellt, eine elegante, zu
schöner Möblierung passende Alternative. Hierzu ist auch die beim silbernen
TX-NR5000E bersteinfarbene
Displayanzeige.
Wer sich den Boliden hingegen in einen speziellen Home Theatre-Raum stellt, kann
sich als Variante mit "technischem, professionellen" Flair den
schwarzen 5000er kaufen. Bei der schwarzen Version kommt der blaue Leuchtring um
den gerade aktiven Eingang durch das veränderte Kontrastverhältnis besonders
gut zum Ausdruck. Das Display erstrahlt beim schwarzen 5000er in Grün. Beide
Displayvarianten überzeugen mit feiner DOT-Matrix-Auflösung und 35
Anzeigesegmenten sowie einem 4-stufigen Dimmer. Insgesamt wirkt der schwarze Onkyo durch seine Farbgebung noch
mächtiger. Also ist die Wahl der Farbe, wie schon zu erwarten, eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Nicht optimal für alle diejenigen, die auf optische Ästhetik Wert legen und
den TX-NR5000E zusammen mit dem DV-SP1000E
betreiben: Beide Modelle haben blau hinterleuchtete Funktionselemente, beim
1000er DVD-Player die Tasten "Play", "Stop" und "Eject",
beim 5000er Receiver die Taste mit dem aktuell aktiven Eingang, aber die
Blautöne sind nicht identisch. Zugegeben, das ist eine Kleinigkeit, aber wieso
muss das Blau beim TX-NR5000E einen leicht grünlichen und beim DV-SP1000E einen
leicht violetten Einschlag (gefällt uns persönlich besser) haben? Hier wäre
es doch wirklich sinnvoll, ab Werk eine farbliche Übereinstimmung zu
finden.
Display der silbernen Geräteausführung
Grünes Display der schwarzen Version. In Wirklichkeit ist es
weniger intensiv als bei den Onkyo-Pressebildern
Die gesamte Verarbeitung ist, wie schon beim Vorgänger TX-DS989, absolut referenzverdächtig und braucht sich vor keinem uns bekannten Gerät zu verstecken. So wurden zum Beispiel selbst die kleinen Drehregler hinter der Frontklappe nicht einfach nur aufgesteckt, sondern mittels einer kleinen Madenschraube richtig fixiert.
Apropos Frontklappe: Kenner erinnern sich bei diesem Thema an den vom Vorgänger
gebotenen Luxus, denn der Onkyo TX-DS989 verwöhnte seine Besitzer mit einer motorbetriebenen Frontklappe. Diese wurde aber beim
TX-NR5000E leider durch einen kleinen Ejectknopf ersetzt - immerhin gleitet die
Klappe ölgedämpft nach unten. Sie ist aber, dies ist als kleiner Nachteil anzumerken, nicht massiv ausgeführt, sondern
innen hohl. Bei allen anderen Punkten wurde dafür das Niveau vom Vorgänger gehalten und im Falle der Fernbedienung oder der Schraubterminals
für die Lautsprecher aufgewertet.
Die Fernbedienung des NR5000 liegt in Bezug auf die Anmutung deutlich über
der des Vorgängers und grenzt dieses Gerät auch von vielen aktuellen
Konkurrenzmodellen der
Mitwettbewerber positiv ab: Sie ist zwar "nur" eine herkömmliche Tastenfernbedienung, jedoch
in einer in Bezug auf Haptik, Optik und Materialqualität ganz besonders
hochwertigen Ausführung. Das Gehäuse besteht aus schwarzem Aluminium und die
mit edler Oberfläche versehenen Tasten sind
ebenfalls bestens verarbeitet. Natürlich ist eine komplette
Beleuchtungsmöglichkeit für den Betrieb im abgedunkelten Home Cinema-Raum
vorhanden. Es macht "richtig Laune", das auch durch das spürbare
Gewicht Solidität ausstrahlende Teil in der Hand zu halten und
"Befehle" an den TX-NR5000E zu geben - auch der Tastendruckpunkt ist einfach hervorragend. Vorbei sind
damit auch die Zeiten, wo das Steuerkreuz bei Onkyo-Fernbedienungen
etwas zu schwammig war. Die Onkyo-Fernbedienung lässt sich zudem natürlich per Voreinstellungen auf fast alle gängigen Geräte programmieren. Das Hinterlegen von 3 Makros zur Durchführung von bestimmten Abläufen ist ebenfalls möglich.

Erstklassig: Die Fernbedienung des TX-NR5000E begeistert - so
schön und praktisch kann eine "normale" tastenbasierte Fernbedienung
sein

Schick: Mini-Display auf der Fernbedienung mit darunter
liegendem Scroll-Rad
Das Kapitel Fernbedienung ist deshalb so wichtig, da der IR-Controller für den
Anwender die
in der Praxis am häufigsten benutzte haptische Verbindung zum Gerät
darstellt. Die Pioneer- und Marantz-Touchscreen- Fernbedienungen sind zwar auf den ersten Blick extrem nobel und edel (speziell beim
Pioneer VSA-AX10Ai-S mit der Fernbedienung in Handheld-Optik), aber auf die Dauer ist die Bedienung
eher etwas umständlich als extrem einfach, da man die Funktionselemente auf dem
Touchscreen nicht simpel ertasten kann und immer ein bis zwei Sekunden warten muss, bis der Bildschirm zwischen den Menüs umgesprungen
ist, dies macht die Kommunikation zwischen Fernbedienung und Hauptgerät für
den Benutzer recht zeitintensiv.
Da ist die Fernbedienung vom Onkyo-Receiver wirklich die beste Lösung - sowohl optisch/haptisch als auch
vom Gebrauchswert und dem Praxisnutzen her. Dass solch ein Qualitätsniveau bei
der mitgelieferten Fernbedienung nicht selbstverständlich ist,
zeigt Denon anhand des neuen AVC-A1XV
- so gigantisch und so brillant das Gerät
auch sonst ohne Zweifel ist, was die Fernbedienung angeht, hat sich Denon
nicht mit Ruhm bekleckert - es liegt nämlich der fast
identische IR-Geber wie beim 1349 Euro kostenden AVR-3805
bei.
Bewertung     
Ausstattung/Baugruppen/Anschlüsse
Haupt-Ausstattungsmerkmale:
o 200 W/Kanal (6 Ohm, 1 kHz, DIN)
o THX Ultra2-Zertifikat
o THX Surround EX, DTS-ES Discrete/Matrix 6.1, DTS NEO:6, DTS 96/24, Dolby Digital EX, Dolby Pro Logic IIx, Dolby Headphone, Dolby Virtual Surround
o VLSC (Vector Linear Shaping Circuitry)
o Net-Tune-Funktion mit MP3/WAV/WMA Decodierung
o Ethernetanschluss
o 2 HDMI Audio & Video-Eingänge und 1 Ausgang
o 2 i.LINK (IEEE1394) Digitaleingänge für DVD-Audio und Super Audio CD
o Lautsprecher A- und B-Modus für 7.1 Kanäle
o BTL und Bi-Wiring-fähig für FL/FR mit SBR/SBL
o Hochpräzise 32-Bit Dual DSP-Prozessoren
o 192 kHz/24-Bit DACs für alle Kanäle
o 4 Breitband-Komponenten-Video-Eingänge (3 Cinch/1 BNC) und 2 Ausgänge (Cinch/BNC)
o Composite und S-Video auf Komponenten-Video-Hochwandlung (NTSC und PAL kompatibel)
o Verstärkerunterstützung für Zone 2 and Zone 3
o 5 12V DC Trigger-Ausgänge und 3 IR Eingänge/Ausgänge
o Bi-direktionales RS232 Terminal
o Farblich markierte, hoch belastbare, Bananenstecker-kompatible transparente Lautsprecher-Anschlussterminals
o Farblich markierte 7.1 Mehrkanaleingänge und Vorverstärkerausgänge
So viel nehmen wir gleich einmal vorneweg: Der Onkyo richtet sich unserer Meinung nach an anspruchsvolle Heimkinoenthusiasten, denen eine
sinnvolle Integration der Ausstattung lieber
ist als die extreme Ausstattungsfülle bei manchen Geräten, die dutzende Features mitbringen. Das heißt keineswegs, dass der Onkyo schlecht oder spärlich ausgestattet ist – ganz im Gegenteil: der NR5000 bietet dem Besitzer eine Vielfalt an Verbindungs- und Einstellungsmöglichkeiten. An einem ganz bestimmten
Punkt jedoch zieht er eine klare Grenzen gegenüber den meisten Kontrahenten:
Er bringt kein Auto Room Setup mit, sondern das Setup für die Lautsprecher wird
ganz klassisch manuell erledigt, durch das in 0,03 Meter-Schritten arbeitende Time
Alignment stark präzisionsorientiert ausgelegt. Auch bringt der TX-NR5000E keinen
internen Scaler mit. Über ein solches Tool verfügen beispielsweise der Yamaha DSP-Z9
und der Denon AVC-A1XV.
Große Auswahl: Viele Features und Formate
Abseits der Glaubensfrage „Room-EQ“ fährt Onkyo aber alles auf, was in einem modernen Heimkino möglich
ist und von vielen Anwendern gewünscht wird: Selbstredend sind bei einem solch hochwertigen Stück Technik sämtliche aktuellen Tonformate von Dolby und DTS enthalten. Für 6.1 oder 7.1 Konfigurationen stehen
PLIIx, DTS-ES und DD EX zur Verfügung. Eine THX Ultra2 Lizenz nebst entsprechenden THX
Surround EX Implementierungen ist in dieser Preisklasse ebenfalls schon als Normalität anzusehen.
Mehr als genug: Ob Highend-Interfaces oder die gute, alte
Cinch-Verbindung: Der TX-NR5000E bringt alles mit, von der HDMI-Schnittstelle
bis zum Phono-Eingang
Selbstverständlichkeit: Ein voll bestückter Front AV-Eingang
gehört einfach mit dazu
Anschlussseitig stehen neben 12 Digital- und 10 Analogeingängen auch
moderne Highspeed-Interfaces wie iLink(Audio) und
HDMI-Ports (Audio/Video) zur Verfügung. Selbstverständlich können dank der reichhaltigen Bestückung mit
Komponenten- , S-Video- und FBAS-Eingängen auch große Geräteansammlung ihren
passenden Anschluss am NR 5000 bekommen.

Umfangreich
und hochwertig: Lautsprecher-Anschlussterminals Der TX-NR5000E
bringt des Weiteren gleich zwei 7.1 Terminals mit hochwertigen, transparenten und
bananensteckerkompatiblen Schraubverschlüssen zum Anschluss von zwei Lautsprechersystemen in unterschiedlichen Hörräumen
mit: Im „Speaker A“-Modus
wird das erste Lautsprechersystem angesteuert, wenn man auf „Speaker B“
wechselt, wird das zweite Lautsprechersystem aktiviert - später gehen wir genau
darauf ein.
Doch auf einen der größten Vorteile des Onkyos sind wir bislang nur kurz im
Overview eingegangen: Er ist modular aufgebaut und kann daher wie ein PC mit Steckkarten ergänzt werden. So ist zum Beispiel für die Zukunft ein Videoboard angekündigt, mit dem man Net-Tune auch für Videodateien verwenden kann. Dass Onkyo diesen Support auch
nicht nur öffentlichkeitswirksam ankündigt, sondern auch tatsächlich bietet, konnte man schon am Vorgänger recht gut sehen: Der Onkyo 989 wurde jahrelang durch Upgrades fit gehalten und konnte bis zuletzt trotz seines hohen Alters gegen die Konkurrenz bestehen.
Denon hat beim AVC-A1SR und beim Denon AVC-A1SE
ebenfalls Upgrades angeboten, Pioneer beim VSA-AX10.

Der Aufbau: Wie man es vom PC her kennt, ist auch der
TX-NT5000E modular aufgebaut. Dies heißt: Gibt es z.B. eine neue digitale
Hochgeschwindigkeits-Audioschnittstelle, kann Onkyo ein neues Modul anbieten,
das, wenn man Interesse an dieser technischen Neuerung hat, einfach eingesetzt
werden kann.

Wichtige Module: Links das i.link-Modul, anschließend das Net
Tune-Modul und die optischen sowie koaxialen Digitalausgänge

Sehr hochwertig und umfangreich: YUV-Anschlussmodul
Ein weiteres Merkmal des 5000er ist ist die extrem hochwertige
Konstruktion, wie sich an vielen verschiedenen Merkmalen im Inneren des Gerätes
nachvollziehen lässt.

Highend: Schwerer, hochleistungsfähiger
Transformator und üppige Kondensatoren mit hoher Speicherkapazität
Der massive Ringkerntransformator mit Sekundärwicklung und unabhängigem Masseanschluss
zur Abschirmung jedes einzelnen Kanals von Übersprecheffekten und durch die
AC-Leitung bedingten Interferenzen sichert eine saubere, stabile Stromzufuhr. Maßgeschneiderte
„Low ESR Filter“-Kondensatoren mit hoher Speicherkapazität geben dem
TX-NR5000E im
tieffrequenten Bereich und bei sehr dynamischen Effektpassagen beruhigende
Kraftreserven. Für HiFi-Puristen sorgen diskrete, hochpräzise arbeitende
Ausgangstransistoren für eine schnellere Umschaltgeschwindigkeit, was zu einem
vergrößerten Dynamikbereich führt. Onkyo
verbaut Wolfson 192 kHz/24-Bit D/A-Konverter für alle Kanäle - diese bringen,
so Onkyo, hörbare
akustische Vorteile: Ein hoher Dynamikbereich und die Freiheit von Jitter sind Garanten für Audioqualität auf audiophilem Level.

Wirkt sich optimierend auf die Akustik aus:
Aufwändiges Chassis des TX-NR5000E
Zu
einem Highend-AV-Receiver gehört auch ein hochwertiges Chassis. Auch, wenn man
von kritischen Stimmen immer wieder hört, dass die Dicke einer Aluminium-Frontplatte nicht über Kauf
oder Nicht-Kauf entscheiden sollte, so muss man hier klar stellen,
dass in unteren Preisklassen der Einfluss des Chassis auf die Akustik (Stichwort: Resonanz- und Vibrationsverhalten)wirklich vernichtend gering
ist und daher es sich höchstens um einen optischen Vor- oder Nachteil handelt.
Anders sieht es bei einem auf höchste Performance optimierten Boliden aus: Hier
bringt ein aufwändiges, mehrteiliges Chassis weitere akustische Vorzüge in
Form einer geringen Neigung zu Vibrationen. Auch hochwertige Gerätestandfüße
sind eine Komponente zur Optimierung im Detail.
Ausstattung/Baugruppen/Anschlüsse
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