Digital Visual Interface (DVI) - Eine Einführung
25.09.2003 (cr)

Die Situation
Durch die Einführung des DVD-Standards gab es eine revolutionäre visuelle
Verbesserung. Das Bild, das die DVD ermöglichte, war deutlich höher
auflösend, schärfer, farbechter, kontrastreicher und natürlicher. Aber:
Auch wenn die Daten auf der DVD digital gespeichert waren, war das digitale
Heimkino noch immer ein Traum. Zwar erfolgte die Tonausgabe bei DVD Video-Discs
auf digitalem Wege mittels des optischen beziehungsweise des koaxialen
Digitalausgangs. Videoseitig aber gab es keine digitale Lösung für die
Datenübertragung. Der DVD-Player wandelte die Videodaten mittels eines Video
Digital-/Analog-Konverters in analoge Daten um. Auch, wenn die Wandler mit der
Zeit, gerade in hochklassigen DVD-Spielern, immer besser wurden - so gibt es
heute schon bei bezahlbaren DVD-Spielern z.B. 108 MHz/12-Bit-Video-DACs, die
für eine optimierte Plastizität und eine sehr gute Detailwiedergabe sorgen -
trotzdem stand vor der Weiterleitung an den entsprechenden analogen Videoausgang
auf der Rückseite des DVD-Spielers noch eine Wandlung des Signals an. Beim
Bildwiedergabegerät angekommen, musste, je nach der Art
des Bildwiedergabegeräts, eine erneute Wandlung von der analogen in die
digitale Ebene vorgenommen werden (z.B. ein DLP-Projektor benötigt ein
digitales Signal). Um die
Bildqualität weiter zu optimieren, bestand daher Handlungsbedarf. Störende
Signalwandlungen mussten vermieden werden, und der digitale MPEG2-Datenstrom der
DVD sollte am besten auf direktem Wege in das dafür vorbereitete
Bildwiedergabegerät geleitet werden. Diese Gedanken führten zur
Entwicklung von DVI (Digital Visual Interface).
Die Daten auf der DVD
Auf jeder DVD sind die Videodaten im digitalen Format MPEG-2 in komprimierter
Art und Weise encodiert. Die Komprimierung ist notwendig, da Videodaten hoher
Qualität sehr
viel Platz benötigen und selbst der großzügige Raum, den eine DVD zur
Verfügung stellt, nicht ausreicht, die Videodaten im ursprünglichen Format und
unkomprimiert zu speichern. Also musste ein Komprimierungs-Algorhytmus her, der
auf der DVD Platz schafft für alle Videodaten - und für die Audiodaten,
ihrerseits via Dolby Digital oder DTS komprimiert, hatte ebenfalls noch genug
Raum zur Verfügung zu stehen. Die Wahl fiel auf MPEG-2, denn dieses Verfahren arbeitet
zwar verlustbehaftet, die Verluste sind aber, so fanden die DVD-Entwickler,
erträglich, und zudem arbeitet MPEG-2 auf den Speicherplatz bezogen
ökonomisch. Eine weitere Möglichkeit der DVD ist die Variabilität in der
Datenrate, so konnten z.B. ruhige Bildsequenzen, in denen nicht viel Bewegung
existiert, mit einer niedrigeren Datenrate encodiert werden als Szenen, in denen
sich schnell Vieles ändert. Auch durch diese Möglichkeit der variablen Bitrate
konnte effektiv Platz gespart werden.
Der herkömmliche Video-Signalweg im DVD-Player
Im DVD-Player nun saß der MPEG 2-Videodaten-Encoder, der den MPEG
2-Datenstrom der Weiterverarbeitung zugänglich machte. Entweder entstanden aus
dieser Weiterverarbeitung, wie immer noch in den meisten Fällen,
Interlaced-Bildsignale (Bildsignale im Zeilensprung-Verfahren), oder, wie in
letzter Zeit (vor allem seit PAL Progressive) auch bei uns öfters üblich, Progressive
Scan-Bildsignale. Der letzte Vorgang im Inneren des DVD-Players war
dann, das ansonsten fertig bearbeitete Signal von der digitalen in die analoge
Ebene zu transferieren. Diese Arbeit übernahm der bereits oben im Text
erwähnte Video-D/A-Wandler. Analoge Signale sind notwendig, um
beispielsweise einen Röhrenprojektor zu betreiben. Bei DLP-Projektoren (Videoprojektor,
der nach dem von Texas Instruments entwickelten Digital Light Processing-Prinzip arbeitet) werden im Gegensatz zu LCD-Projektoren hier keine
LCD-Panels durchleuchtet, sondern das Bild von winzigen Spiegeln
reflektiert. Dies ergibt eine wesentlich höhere Lichtausbeute als bei einem LCD-Projektor. Im Inneren befinden sich ein bis drei Spiegelpanels, die aus
hunderttausenden von mikroskopisch kleinen Spiegeln bestehen, die alle einzeln
ansteuerbar sind. Während in Profi-Geräten für jede Grundfarbe (Rot, Grün, Blau) ein eigenes "Digital Mirror Device" (DMD) eingesetzt wird, nutzen preiswerte DLP-Projektoren nur einen DMD-Chip und erzeugen die verschiedenen Farben über ein rotierendes Farbrad. Der DLP-Projektor benötigt ein digitales Signal, um seine kleinen Spiegel anzusteuern. Daher müssen die
ankommenden analogen Signale erst durch einen Analog-/Digital-Konverter
geschleust werden, damit der DLP-Projektor damit arbeiten kann.

Obwohl andere Displayarten, wie z.B. LCD-Bildschirme oder
Plasma-Screens, für die Ansteuerung ihrer Pixel ein analoges Signal benötigen, müssen eintreffende Videosignale zunächst skaliert werden, damit die native
Auflösung des jeweiligen Screens als Ergebnis dieser Umrechnung herauskommt. Für
diesen Vorgang des Skalierens wandelt die interne Elektronik des Plasmaschirms
oder des LCD-Displays das einkommende analoge Videosignal in ein digitales um.
Nach der Skalierung kommt erneut ein Konverter zum Einsatz: Diesmal ein
Digital-/Analog-Konverter, der das nun "fertige" Signal wieder in ein
analoges wandelt, das, wie eben beschrieben, benötigt wird, um jedes einzelne
Pixel des Displays anzusteuern. Durch jede einzelne Signalwandlung
verschlechtert sich die Signalqualität, was zu einem Bild führt, das nicht die
Qualität besitzt, die prinzipiell möglich wäre.
Der Nutzen von DVI
Vorausgesetzt, ein extrem hochwertiger DVD-Player mit einem
erstklassigen Video-DAC kommt in Verbindung mit einem
Bildwiedergabegerät, das ebenfalls mit Top-Wandlern ausgestattet ist, zum
Einsatz: Dann kann der Vorsprung durch eine wandlungsfreie, direkte Übertragung
via DVI nur gering ausfallen - wenn man überhaupt
Differenzen ausmachen kann, die in der täglichen visuellen Praxis von Bedeutung
sind. Doch solch hochklassige Kombinationen sind nicht nur
in Bezug auf die visuelle Performance auf Premium-Level angeordnet, sondern auch
im Hinblick auf den Kaufpreis. Somit bleiben solche noblen Geräte-Kombis für
viele, auch visuell sehr anspruchsvolle Heimcineasten, ein Traum. Und genau hier
greift DVI ein. Mittels DVI kann ein Top-Bild weitaus kostengünstiger
realisiert werden. Gerade bei preisgünstigeren Gerätekombinationen, die
ansonsten eine zwar gute, aber keinesfalls überdurchschnittliche Bildqualität
ermöglichen würden, bieten komplett mittels DVI verbundene Systeme einen
deutlich sichtbaren visuellen Vorteil.
Dass dies keine leeren Versprechungen sind, beweisen z.B. der
neue Sanyo PLV-Z2, der für 2.000,-- EUR bereits einen DVI-Ausgang mitbringt,
und der DVD-Player Samsung DVD-HD935, für 550,-- EUR mit DVI-Schnittstelle
erhältlich. Hier kann man sich für einen noch bezahlbaren Betrag eine
"komplett digitale" Heimkino-Kombi einkaufen. Dann kann man die Video
DAC-Sektion des DVD-Players komplett umgehen - und damit die Sektion, die
gerade in günstigeren Geräten für eine Verschlechterung des Bildes sorgt.
Bereits der Aufbau eines solchen Digital-/Analog-Konverters birgt durch die
unterschiedlichen Baugruppen ein gewisses Risikopotenzial. Ein Filter für
das digitale Oversampling, der Konverter selbst und ein analoger Filter für
jedes Ausgangssignal - in jeder einzelnen "Abteilung", durch die sich
das
Signal seinen Weg bahnt, können Verschlechterungen auftreten - die dann besonders
in Form von Doppelkonturen und Schattenmustern, ebenso in Form einer künstlich
wirkenden Überschärfung auf dem Bildwiedergabegerät sichtbar werden. Diese
Probleme gehören nun dank DVI der Vergangenheit an, denn die DAC-Einheit wird
einfach übergangen.
Doch dies sind noch nicht alle Wandlungen, die ein
Videosignal normalerweise "über sich ergehen" lassen muss: Wie oben
bereits beschrieben, arbeitet in verschiedenen Bildwiedergabegeräten wie z.B.
einem Plasma- oder einem LCD-Schirm, ein A/D-Wandler, der das einkommende
analoge Signal erst einmal in ein digitales zum Zweck der Skalierung
transformiert. Hier tun sich weitere Fehlerquellen auf, denn eine in der
technischen Spezifikation der Wandlereinheit begründete Limitierung der
Auflösung kann ebenso für visuelle Einbußen sorgen wie Laufzeitfehler bei
der Signaltransformation. Kantenrauschen und nicht passende Objektränder zeigen
diese Problematik am Bild genauso auf wie zufällig auftretende Rauschmuster und eine
von leichtem Bildrauschen und Verschiebungen gekennzeichnete Darstellung der
hochfrequenten Bildbereiche - also genau der Bildteile, in denen eigentlich
kleine, feine Details akkurat wiedergegeben werden sollten. Natürlich hängt es
von der Güte der Analog-/Digital-Koverter ab, wie groß diese zu beobachtenden
Mängel ausfallen. Günstigere Projektoren verwenden Dreifach-8-Bit-Konverter,
um Progressive Scan- und HDTV-Signale zu digitalisieren. Beamer gehobener
Preisklassen setzen hingegen 10-Bit A/D-Transformer ein, die eine höhere
Linearität und weniger Rauschen sicher stellen.
Nun zur nächsten möglichen Quelle für Bildverschlechterungen.
Ebenso arbeiten in Bildwiedergabegeräten, die analoge Signale für die
Ansteuerung der Pixel benötigen, wie schon beschrieben, D/A-Wandler, um denn
Video-Datenstrom wieder für die analoge Ansteuerung der einzelnen Pixel zu
qualifizieren. Auch diese DACs können durch nicht absolut akkurates Arbeiten
Bildfehler hervorrufen. Auch diese Probleme lassen sich mittels einer
kompletten DVI-Verbindung umgehen. Der D/A-Konverter des Players und der
A/D-Konverter des Plasma-Displays oder LCD-Panels filtern den Frequenzumfang des
Videosignals, was nötig ist, um Aliasing zu vermeiden, wenn man Signale
zwischen der digitalen und der analogen Ebene konvertiert oder wenn man digitale
Signale durch Skalierung "formatiert". Das Filtern analoger Videosignale ist nur noch ein nicht allzu guter Kompromiss, seit der analoge
Eingang von Bildwiedergabegeräten neben Standard-Signalen auch Progressive
Signale, oder, in den USA z.B., HDTV-Signale akzeptiert, die im Vergleich zu
Standardsignalen (wie 480i und 575i) eine viel weitere Bandbreite
haben.
Auch hier bietet DVI klare Verbesserungen, da diese
Beschränkung des Frequenzgangs nun aufgehoben ist. Aliasing-Probleme treten
keine auf. Das Frequenzspektrum kann durch die
digitalen Skalierungs-Algorhythmen im Projektor bzw. im DVD-Player optimal
festgelegt werden, sollte der DVD-Spieler ein Luxusmodell mit DVI und integriertem Scaler sein (der günstige Samsung
DVD-HD935 bietet übrigens eine solche Möglichkeit). Man erhält mittels einer DVI-Verbindung
ein Bild mit
nochmals kräftigeren, leuchtenderen Farben,
denn auch die Bandbreite des Chromasignals ist nicht für die analogen Ausgänge
des DVD-Players eingegrenzt. Stattdessen ist der Chroma-Frequenzgang durch die
Skalierungs-Algorythmen und der Qualität der digitalen YPbPr-in-RGB-Konvertierung
im DVD-Player-Inneren festgelegt. Wenn man einen DVD-Spieler mit Scaler
verwendet, kann es auch sein, dass die gesamte
Farbdarstellung besser ist bei diesem Verfahren - wenn z.B. das LCD-Display oder
das Plasma-Panel bei einer eventuellen Signalbearbeitung einen sichtbaren
Rot- oder Blaustich erzeugt und man durch einen Player mit DVI sowie Scaler in
der Lage ist, dies zu vermeiden und die komplette Signalbearbeitung schon im
DVD-Player erfolgen zu lassen. Das Plasma oder der LCD-Screen erhält dann ein
bereits komplett aufbereitetes Signal.
Durch die Verbindung mittels DVI sollte das Bild nicht heller werden, und
auch die Schwarzwiedergabe dürfte sich nicht verbessern. Sollte dies der
Fall sein, kann man davon ausgehen, dass bei der zuvor verwendeten analogen
Verbindung oder bei den Einstellungen von DVD-Player von Projektor/Display
Fehler gemacht wurden.
Während hierzulande das Thema DVI und Röhrengeräte keine allzu große
Rolle spielen dürfte, da sich der Projektorenmarkt im Umbruch befindet -
die LCD- und vor allem die DLP-Technik ist schwer auf dem Vormarsch -
sieht es in den USA anders aus. Auf dem dortigen Markt kann man im Gegensatz zum
europäischen Markt Röhrenfernsehgeräte kaufen, die HDTV-fähig sind und daher
auch die aufwändige HDTV-Signalverarbeitung intern durchführen. Das
einkommende analoge Signal wird digitalisiert, um es zu bearbeiten, und
anschließend wieder in ein analoges Signal gewandelt. Mittels einer DVI
Verbindung kann man bei solchen Fernsehern - ebenso wie bei den geschilderten
Plasmas und LCDs, wo die Pixel ja ebenfalls mittels eines analogen Signals
angesteuert werden - aber alle Wandlungen bis auf eine einzige umgehen, vor der
Ansteuerung der Röhre bzw. der Pixel muss das digitale in ein analoges Signal
umgewandelt werden.
DVI bekommt Konkurrenz: Die Marktchancen, neue Perspektiven und HDMI
Das "Digital Visual Interface", entwickelt von den Experten der
US-amerikanischen Chipschmiede Silicon Image, verbindet etwas, was nach Meinung
von vielen Entwicklern und Technikern aus der Unterhaltungselektronik-Branche
zukünftig immer mehr zusammen gehört: Die Welt der Unterhaltungselektronik und
die Computer-Welt. Es gibt Grafikkarten und LCD-Bildschirme mit
DVI-Anschlüssen, und es kommen immer mehr DVD-Player mit DVI-Ausgang. Auch
DLP-Projektoren und Plasmaschirme sowie LCD-Screens mit der neuen digitalen
visuellen Hochgeschwindigkeitsschnittstelle werden immer zahlreicher auf dem
Markt auftauchen. Wer sich für DVI-Produkte interessiert, sollte allerdings
wissen, dass hier - bei digitalen Übertragungsmöglichkeiten horcht die
Softwareindustrie verständlicherweise immer auf und wittert neuen
"Kopierwahn" - ein neuer Kopierschutz mit dem Namen HDCP (High
Bandwidth Digital Content Protection) ins Spiel kommt. Wie der Name schon
aussagt, greift dieses HDCP auch bei HDTV- oder Progressive-Signalen mit großer
Bandweite, und verhindert so digitale Kopien. Wenn man nun z.B. einen Projektor
mit DVI-Schnittstelle kaufen möchte, so muss er zusätzlich zur DVI-Buchse auch
noch Schaltungen zum Entschlüsseln des HDCP-Codecs mitbringen. Auch gibt es
zwei unterschiedliche DVI-Unterarten. Während DVI-D ausschließlich digitale
Bildsignale transferiert, kann der Anwender mit DVI-I (Das "I" steht
für integriert) zusätzlich auch noch analoge Bildsignale übertragen.
Da man es geschafft hat, siehe die im Text genannten Gerätebeispiele, denn
"Early Adopter" nicht durch Höchstpreise zu
"strafen", stehen die Chancen auch nicht schlecht, dass sich DVI
rasch durchsetzen wird - zumindest in nächster Zeit, denn am Horizont taucht mit
HDMI schon die nächste neue digitale Hochgeschwindigkeitsschnittstelle auf, die
DVI eine wichtige Eigenschaft voraus hat: Bei HDMI können auch digitale
Audiodaten über eine einzige Verbindung gleich mitübertragen werden. Es gibt
auch schon DVD-Player mit HDMI, wie die neuen
DVD-Player DV-868AVi und DV-668AV, wobei Pioneer im Falle des DV-868AVi zusätzlich noch eine
i.link-Schnittstelle für die Audiodatenübertragung mitliefert- schließlich
ist i.link gerade dabei, sich zu etablieren, zum anderen kann man mittels i.link
auch große Audiodaten-Mengen, wie sie beispielsweise bei DVD Audio oder SACD
anfallen, transportieren. Hochwertige AV-Receiver z.B. von Pioneer und Sony sind
daher auch mit i.link ausgestattet. Den Vorteil einer HDMI-Verbindung
demonstriert Pioneer mit den neuen HDMI-fähigen Plasmaschirmen PDP-434HDE und PDP-504HDE:
In Verbindung mit den neuen DVD-Playern kann man hier hochauflösende
Bilddaten - die Plasmas sind HDTV-fähig, der DV-868AVi bringt einen
hochwertigen internen Scaler mit - plus Zweikanal-Stereoton über eine einzige
digitale Verbindung transportieren. Von Sony gibt es die beiden Videoprojektoren VPL-HS20 und VPL-HS3, die ebenfalls über eine DVI-Schnittstelle verfügen.
Fazit
Mit DVI beginnt ein neues Zeitalter: Das "volldigitale Heimkino"
ist nun Realität geworden. Mittels eines entsprechenden DVD-Players und eines
für DVI ausgelegten Videoprojektors können nun auch Bilddaten digital
transportiert werden. Nutznießer sind vor allem diejenigen, die bislang kein
Equipment der Top-Liga verwendet haben. Denn gerade bei "gewöhnlichen" Gerätekombinationen
sah man ein Nachlassen der Bildqualität durch die verschiedenen A/D- und
D/A-Wandlungen recht deutlich. Der Nutzen für visuelle "High-Ender",
die schon bislang nur das "Beste vom Besten" verwendet haben, wird
sich dagegen aller Voraussicht nach in Grenzen halten - wenn auch im
Einzelfall eine Optimierung im Detail durch DVI möglich wird. Die Marktchancen
stehen aufgrund der Positionierung nicht schlecht - zudem ist DVI auch schon bei
PC-Equipment ein eingeführter Standard. Doch ein talentierter Konkurrent greift
schon ins Geschehen ein: Mit HDMI können auch - neben digitalen Bildsignalen -
mit einer einzigen Verbindung digitale Audiosignale transportiert werden. Es
bleibt also Bewegung im Markt, und das "volldigitale Heimkino" zu
einer immer größeren Bedeutung kommen.
Text: Carsten Rampacher
25. September 2003
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