INFO: Extragroßes Denon DVD-A1XV-Special!
14.01.2005 (cr)
Nun kommt er auch nach Deutschland: Für 3.499 € bietet Denon
den neuen Top-Player DVD-A1XV ab Ende Februar in Deutschland an. Wie es schon
die Produktbezeichnung erahnen lässt, lässt er sich besonders gut mit dem
5.999 € kostenden, ebenfalls neuen Highend-AV-Verstärker AVC-A1XV
mit 10 frei konfigurierbaren Endstufen kombinieren - beide Komponenten sind in
der neuen Denon-Farbe "Premium Silber" verfügbar. Passend zur
State-of-the-Art-Ausstattung des mit allen erdenklichen technischen "Goodies"
ausstaffierten Mehrkanalverstärkers setzt auch der DVD Universalplayer DVD-A1XV
völlig neue Akzente: Ausgestattet mit einer durchgängigen 10-Bit-Videosignalverarbeitung und dem formidablen Silicon Optix 10-Bit-Video-Prozessor „REALTA“
soll eine zuvor nie erreichte Bildqualität realisiert werden. Bei aller Begeisterung für die richtungsweisenden Video-Innovationen räumt
Denon traditionell auch einem absolut originalgetreuen Klang höchste Priorität ein. Aus diesem Grund verfügt der 19 kg schwere Referenzklasse-Player über eine
ausgefeilte mechanische Konstruktion sowie feinste Audio-Bausteine für den Multichannel- und den Stereo-Betrieb. Damit dürfen sich Heimkino-Anhänger wie Musikliebhaber auf
einen hohen Klangenuss freuen.
Gigantische Video-Ausstattung
Das Prunkstück in der Videosektion bildet ohne Frage der hier erstmals in einem bezahlbaren DVD-Player eingesetzte Video-Imaging-Chip „REALTA“ von Silicon Optix. Dieser 10-Bit-Video-Prozessor
stellt mit seiner hohen Auflösung und einer gigantischen Rechenleistung den Grundstein für die überragende
Bildwiedergabe dar. So ist es Hersteller Silicon Optix gelungen, die Teranex-Video-Engine mit 1.000 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde
(!) auf einem einzigen Chip unterzubringen. Eine bemerkenswerte Leistung, wenn man sich vergegenwärtigt, dass die dahinter steckende Technologie – HQV (Hollywood Quality Video) von Teranex – bisher nur in 19 Zoll-großen Profi-Komponenten zu finden war. Die HQV-Technologie wird in amerikanischen Fernsehstationen und Filmstudios dazu benutzt, Standard-Filmmaterial an das Qualitätsniveau des hoch auflösenden HDTV-Formats (HighDefinition-TV) anzupassen. Da das entsprechende 19-Zoll-Profi-Equipment bisher satte 60.000 US-Dollar kostete, ist
man bei Denon verständlicherweise stolz, dass der DVD-A1XV als derzeit einziger Universal-/DVD-Player den professionellen HQV-Standard des angesehenen VideoProcessing-Spezialisten Teranex beherrscht. Der frei programmierbare „REALTA“-Chip mit der integrierten Teranex-Engine übernimmt gleich mehrere rechenintensive Aufgaben wie das DeInterlacing und die Rauschunterdrückung.
Da die komplette Videoverarbeitung durchgängig mit 10 Bit anstelle der üblichen 8 Bit abläuft, erreicht der DVD-A1XV in der Farbdarstellung eine 64 fach feinere Farbauflösung als herkömmliche DVD-Player (1 Milliarde Farben statt 16 Millionen Farben). Der bewegungsadaptive 10-Bit-DeInterlacer erkennt alle Film- und Videoformate der DVD automatisch. Bei der Umwandlung der Halbbilder (Interlaced) in Vollbilder (Progressive) bringt die 10-Bit-Verarbeitung ebenso Vorteile wie bei der bewegungs- und rauschadaptiven Rauschunterdrückung. Durch eine
aufwändige, bis ins Detail durchdachte Analyse der bewegungsabhängigen Bilddaten kann der HQV-Rauschkiller pixelgenau zwischen zufälligen Rauschanteilen und tatsächlich relevanten Videoinhalten unterscheiden. Auf diese Weise gelingt
es dem DVD-A1XV, unerwünschte Rauschanteile zu beseitigen - ohne dabei die Schärfe und Brillanz der Videobilder zu beeinträchtigen,
was leider bei herkömmlichen Rauschunterdrückungs-Schaltungen nicht selten der
Fall war. Dabei werden auch mögliche MPEG -Artefakte (“Klötzchen“) wirksam geglättet bevor das Bildverbesserungssystem 10-Bit-D.P.I.C. (Denon Pixel Image Correction) aus den DVD-Filmen die letzten Details herauskitzelt.
Damit der DVD-A1XV in der Bildwiedergabe optimale Ergebnisse erreicht, muss sich der Videoprozessor nicht wie üblich auch noch um die oft unterschätzte, in der Praxis jedoch keineswegs triviale Aufgabe einer exakten Umrechnung auf das gewünschte Videoformat kümmern. Stattdessen erledigt diesen anspruchsvollen Job ein separater 10-Bit-DVDO-Videoscaler von Anchor Bay Technology (ABT). Dieses Unternehmen besteht aus dem Gründerteam der Marke DVDO, deren LineDoubler einen hervorragenden Ruf genießen. Der Einsatz eines eigenständigen Profi-Scalers untermauert
Denons Engineering-Philosophie: Anstelle wenige, oft überladene Multifunktions-Chips zu verwenden, setzen die Entwickler auf einen diskreten Schaltungsaufbau unter Verwendung hochwertiger Spezialbausteine. Für ein Modell der prestigeträchtigen Premium-Klasse wie dem DVD-A1XV gilt diese
Denon-Maxime natürlich in besonderem Maße. So überrascht es keineswegs, dass die gesamte Videosektion (Dual Discrete Video Circuit, kurz D.D.V.C.) aus diskret aufgebauten Schaltungen besteht. Die Analog-Video-Sektion, die Digital-Video-Platine mit dem REALTA-Chip und das HDMI/DVI-Board inklusive DVDO-Scaler können auf eigenständige Stromversorgungen zurückgreifen.
Um gegenseitige Störungen zwischen Interlaced- und Progressive-Signalen zu vermeiden, kümmert sich einer der beiden Video-D/A-Wandler mit 14 Bit, 216 MHz und NoiseShaping ausschließlich um die Farbkomponenten-Ausgänge. Der zweite, baugleiche HighEnd-Video-DAC ADV7314 von Analog Devices bereitet die Videosignale für die verbleibenden Analog-Ausgänge (Composite, S-Video, RGB) auf. Selbstverständlich beherrscht das Spitzenmodell unter den DVD-Playern auch die zukunftssichere, digitale Videoübertragung zu Projektoren oder Plasma-Panels über die HDMI-Schnittstelle und den DVI-Ausgang. Weitere praktische Funktionen verschönern den HomeCinema-Genießern den Filmabend: So ist die gleichzeitige Ausgabe über alle Videoanschlüsse (auch für HDMI und DVI) ebenso möglich wie die Bild- und Tonsynchronisation (-30 bis 200 ms) getrennt für jeden Ausgang (Audio-Adjust). Wer beispielsweise Interlaced-Videomaterial als Progressive-Signal ausgeben möchte, muss in Folge der Zeitverzögerung für die nötige I/P-Umwandlung eine andere Audio-Adjust-Einstellung wählen als bei der konventionellen Ausgabe über den Video-Anschluss (Composite). Der Squeeze-Mode mit Auto-Funktion für HDMI, DVI und Komponentenausgang (progressive) kann die Anpassung von DVD-Filmen im 4:3-Format an 16:9-Displays automatisch durchführen. Der vielseitige Video-Equalizer mit digitaler Gamma-Korrektur ermöglicht, die Bildwiedergabe nach eigenen Vorlieben einzustellen. Bei der Gamma-Korrektur kann die Helligkeit präzise an das jeweilige Display angepasst werden, so dass gerade das Geschehen in dunklen Filmszenen besser erkennbar ist.
Massiver Aufbau
Denons Elite: Auch das Laufwerk des DVD-A1XV ist höchst
aufwändig aufgebaut
Vom Feinsten: Das Innenleben des Denon DVD-Boliden begeistert
nicht nur durch die hochwertigen Baugruppen, sondern auch durch den adretten,
peniblen Aufbau. Zu erkennen ist auch das sehr hochwertige Chassis und die
Aufteilung in separate Kammern.
"Best Of": Ganz gleich, um welche Baugruppe es sich
handelt, Denon verwendet grundsätzlich nur die hochwertigsten Komponenten
Welcome to Denon: Wer dieses Display sieht, erkennt sofort die
Familienähnlichkeit
Wer den besonders stabilen, mechanischen Aufbau des 19 kg schweren DVD-A1XV
einmal genauer unter die Lupe nimmt, wird ebenfalls Augen machen. Das hochsteife Chassis setzt sich aus einer vierlagigen Bodenplatte, einer zweilagigen Top-Abdeckung und massiven Aluminium-Seitenteilen zusammen. Die silberne Frontplatte besteht wie die Knöpfe und die DVD/CD-Lade ebenfalls aus Aluminium. Im Innern
des Players schafft das hermetisch abgeschirmte S.V.H.-Laufwerk (Suppress Vibration Hybrid) mit seiner Protein-beschichteten Schublade optimale Bedingungen für eine möglichst perfekte Laserabtastung. Zusätzliche Verstrebungen geben unerwünschten Vibrationen keinen Raum zur Entfaltung und schaffen so eine Oase der Ruhe. Neben dem Servo-Block garantiert der konsequente Drei-Kammer-Innenaufbau für eine angemessene Aufbereitung der sensiblen Audio-Daten. Schirmende Metall-Trennwände verhindern
elektromagnetische Einstreuungen auf die Stromversorgung, die Video-Sektion und den Audio-Block.
Neuer audiophiler Maßstab
Für eine maximale akustische Performance nimmt Denon den zusätzlichen Aufwand für eine bis zum separaten Stereoausgang komplett bestückte, eigenständige Stereoplatine gerne in Kauf. Das
Denon-eigene Advanced AL24 Processing erzeugt Audio-Daten mit verfeinerter 24 Bit-Auflösung und einer DVD Audio-typischen, maximalen Up-Sampling-Rate von 192 kHz. Die eingesetzten D/A-Wandler zählen zum Besten, was die Chip-Hersteller in punkto Audio-Wandler derzeit zu bieten haben. Zwei PCM 1792 von Burr Brown betreibt
Denon auf der Stereoplatine im besonders präzisen Doppel-Differential-Modus. Damit der DVD-A1XV auch hochwertigen CD-Playern klanglich Paroli bieten kann, kommen in der Ausgangsstufe ausschließlich strengstens selektierte Bauteile zum Einsatz. Nicht minder hochgesteckte Ziele verfolgen die Audio-Ingenieure bei der Multichannel-Wiedergabe. Auf der zweiten Audio-Platine garantieren die
Denon-Technologie AL24 Plus Processing sowie drei in einer Differentialanordnung betriebene Burr-Brown-Wandler vom Typ PCM1792 auf allen sechs Kanälen detailgenau aufgelöste Analogsignale.
Ihren Teil zu höchstem Musikgenuss können weitere Ausstattungshighlights beitragen: Mehrere digitale Audio-Schnittstellen (Denon Link, HDMI Multikanal-Audio und IEEE 1394-Audio) ermöglichen die verlustfreie Übertragung von Multichannel-Audio zu entsprechend ausgestatteten A/V-Verstärkern. Die Pure Direct-Funktion bürgt für besten Klang bei der SACD- oder DVD-Audio-Wiedergabe. Bassmanagement und Laufzeitkorrektur sind bei beiden hochauflösenden Audio-Formaten möglich.
Damit dürfte der Denon DVD-A1XV selbst die hohen Anforderungen kritischer Musikliebhaber souverän erfüllen.
Produktmerkmale im Detail:
Der Champion: Mehr visuelle Power als der Silicon Optix "REALTA"-Chip
bietet momentan keiner
-
"REALTA"-Chip: Der neue, hochintegrierte
Super-Chip ist die neue Benchmark in Bezug auf die mögliche Bildqualität.
Silicon Optix ist es gelungen, die Highend-Video-Technologie von
Profi-Anbieter Ternanex (unter dem Markennamen "Hollywood Quality
Video", kurz HQV, geführt) auf einem Chip zusammenzufassen und
so die Vorteile der 60.000 $ kostenden Broadcasting-Plattform in einem
kleinen Chip zu vereinen. Mit den Teranex-Maschinen bereiten
US-amerikanische Fernsehanstalten normales 480i NTSC-Material auf die
HDTV-Auflösungen 720p und 1.080i auf. Auf dem Chip läuft eine Software,
die die speziellen Teranex- Algorithmen enthält - der REALTA-Chip ist somit
der erste Chip, der voll programmierbar mit spezieller Software ist.
Die Anzahl der Rechenoperationen ist mit 1.000 Milliarden pro Sekunde extrem
hoch, dadurch kann der Chip mannigfaltige Nachbearbeitungsoptionen ausführen
- Beispiele: 1) Hochwertiges De-Interlacing von 1.080i-Material auf
1.080p (dies lässt für zukünftige Updates für den DVD-A1XV tief blicken
- von Denon gibt es zu einem möglichen 1.080p-Update aber kein Statement).
2) 10-Bit-Diagonal-Interpolator sorgt für artefaktefreie
Progressive-Darstellung. 3) Voll automatische, pro Pixel agierende, adaptive
Rauschunterdrückung, die analoges Rauschen und digitales MPEG-Rauschen
drastisch reduziert. 4) HQV Detail Enhancement - sichert eine exzellente
Detailtreue, die auch normalen Quellen mit Standardauflösung durch
Nachbearbeitung herausgeholt wird. 5) Automatische HQV-basierte
Abtastungs-Erkennung: HQV ermöglicht erstmalig die Unterstützung von
"Vari-Speed"-Abtastungen unterschiedlichster Art. Dies ermöglicht
es, dass der Anwender, ganz gleich, in welchem Format das Material vorlegt,
den Film oder die Videodokumentation immer im Originalformat ohne jeglichen
Auflösungsverlust ansehen kann. 6) Pixelgenaue Materialerkennung bei
Film- und Videoquellen. 7) Durchgängiges 10 Bit-Processing vom Ein- bis zum
Ausgang. 4:4:4 Farbverarbeitung und interner 10 Bit-Datenpfad ermöglichen
die Darstellung von 1 Milliarde Farben.
-
D.D.S.C.: Dual Discrete Video
Circuit - die Signalverarbeitung für Interlaced- und Progressive-Betrieb ist
komplett getrennt und unabhängig voneinander. Störende Beeinflussungen
können so effektiv minimiert werden, was eine Optimierung der Interlaced- und
der Progressive-Darstellung mit sich bringt. Zudem verfügen die 216 MHz/14-Bit
Video-D/A-Konverter
über NSV (Noise Shape Video), um die
Bildqualität weiter zu verbessern. Die Arbeitsweise von NSV: Noise Shape Video verwendet Multi-Bit-Sigma-Processing mit vielfachem
Oversampling und Bit-Shuffling, um das Video- oder Konvertierungsrauschen in
einen höheren Frequenzbereich zu verschieben. So kann man die Verschiebung in
einen Teil des Frequenzspektrums vornehmen, in dem das Video- oder
Konvertierungsrauschen mittels eines analogen Filters leichter eliminiert werden
kann. Resultat dieser Operation: Eine extrem hohe Linearität im
Videofrequenzgang und praktisch kein störendes Bildrauschen mehr, oder, kurz
gesagt: Eine überdurchschnittlich akkurate Signal-Reproduktion.
-
DPIC: (Hier beschreiben wir die Funktion und die
Arbeitsweise von DPIC anhand der Erfahrungen, die wir beim Denon
DVD-3910 machen konnten): Oftmals gibt es digitale Schaltungen, die nur laut dem
Hersteller die Bildgüte der DVD auf ein nie gekanntes Niveau heben. In der
Praxis jedoch gibt es nicht selten gar keine Verbesserung, in einigen wenigen
Fällen sogar eine visuelle Verschlechterung. Auch Denon verspricht sich
bildstärkende Großtaten von der neu entwickelten DPIC-Schaltung - doch anstatt
inhaltsleere Marketing-Gags an den Start zu bringen, löst DPIC, abrufbar über
das vertikale und horizontale Enhancement im Video-EQ, tatsächlich die
Versprechungen ein: Das Bild wirkt bestechend scharf und plastisch. Was macht
DPIC im einzelnen? Denons Bildverbesserer nimmt sich der Konturen der Objekte,
die auf dem Bildwiedergabegerät gezeigt werden, nachdrücklich an. Anhand von 9
Pixeln wird der Einfluss einer Korrektur auf einen einzigen zu korrigierenden
Bildpixel untersucht - mit anderen Worten: Es findet eine Analyse des Umfeldes
statt, um das zu verbessernde Element nicht nur zur besseren Hervorhebung nach
zu bearbeiten, sondern, was für ein homogenes Gesamtbild wichtig ist, auch
wiederum harmonisch ins Gefüge zu integrieren. Die Analyse- und
Korrekturarbeit von DPIC umfasst mehrere Parameter: Das System erkennt und
bearbeitet die Pixel horizontal, vertikal und diagonal, um die Anpassung und den
Effekt zu optimieren. Das Resultat des Aufwands: Im Gegensatz zu herkömmlichen
Picture-Enhancern, die eine gesteigerte Bildschärfe oft mit einer verminderten
visuellen Natürlichkeit erkaufen, bietet DPIC durch die nahtlose Integration
des Pixes in seine "Umwelt" eine nach wie vor hohe Natürlichkeit des
Bildes. Die Verwendung verschiedener aufwändiger Algorithmen für
Helligkeits- und Farbsignale sowie eine effiziente Rauschunterdrückung
helfen, ein sichtbares, überzeugendes Ergebnis zu ermöglichen. Sehr gut gelungen ist DPIC
in der Praxis – weil ein Enhancement in
getrennt einstellbarer horizontaler und vertikaler Bearbeitung zu einem Schärfeanstieg führt, der sich nicht belastend auf die Natürlichkeit des gesamten Bildes auswirkt. Wir raten, um DPIC optimal und effektiv einzusetzen, zu verschiedenen Vorkehrungen: Die normalen Schärferegler, die im Video EQ ebenfalls zur Verfügung stehen, tunlichst NICHT zusätzlich zu DPIC verwenden.
Im digitalen Betrieb muss man sich hier keine Gedanken machen, da die normalen
Schärferegler hier außer Betrieb sind. Bei analogem Anschluss aber hat man die
Chance, sich das Bild nachhaltig zu verunstalten, wenn man eine Kombination aus
den normalen Schärfereglern und dem auch dann aktiven DPIC verwendet. Folge einer kombinierten Version ist ein nicht mehr absolut natürliches, klares und homogenes Bild. Es ist am besten, wenn man ausschließlich dem DPIC-Enhancement die Steigerung der Bildgüte überlässt. Dies heißt jedoch auch: Sollte Ihr Bildwiedergabegerät über einen Video-EQ verfügen, so sollte dieser nicht eingesetzt werden. Für eine effektive Wirkung von DPIC ist es unerlässlich, dass alle Schärfeparameter im Video-EQ des Bildwiedergabegeräts in der 0-Position justiert sind.
Besondere Wirkung zeigte DPIC bei unseren Testläufen vor allem bei DVDs, die ein recht glattes, rauscharmes Bild haben, aber nur über eine gute und nicht über eine sehr gute Detailtreue und Maximalschärfe verfügen. Hier kann man mit dem horizontalen und dem vertikalen Enhancer sehr gut nachbessern und eine Bildqualität schaffen, die nicht nur eine gesteigerte Maximalbildschärfe, sondern auch eine verbesserte Detailtreue und eine verbesserte Plastizität beinhaltet. In Verbindung mit einer leichten Kontrastoptimierung und eine optimal angepassten Gammakurve ist ein noch dreidimensionalerer, tieferer Bildeindruck möglich, der besonders gut dann zum Ausdruck kommt, wenn man zusätzlich den Scaler einsetzt und, wie in unseren Testläufen, DVD-Quellmaterial beispielsweise auf 720 p hochrechnet. Auch diese Operation bringt eine Steigerung der Detailauflösung mit sich, im Zusammenspiel mit DPIC ist dann eine herausragende Bildgüte möglich, die nur ganz wenige Player weltweit erreichen können. Lediglich der Onkyo DV-SP1000 enteilt dem
Denon, dieser jedoch kostet nahezu viermal so viel – daher kann man keinen ernst gemeinten Vergleich ziehen.
Die beiden DPIC-Einstellparameter können durchaus bis Stufe 5 oder 6 (max. +11) verwendet werden. Allzu zaghaft braucht man bei der Justage nicht zu sein, durch das ausgeklügelte Verfahren zur Schärfeoptimierung bleibt die Bild-Natürlichkeit praktisch in vollem Umfang erhalten. Nur bei extremen Einstellungen, die etwa ab +8 beginnen (natürlich auch abhängig vom Quellmaterial und vom Bildwiedergabegerät), leidet die Bildharmonie, und es entstehen unnatürlich wirkende Überschärfungseffekte. Aufpassen sollte man mit stark rauschendem, in Bezug auf die Konturen sehr unscharfem Material: Hier zeigt sich deutlich, dass auch DPIC nicht zaubern kann. Kleine Optimierungen lassen sich bei vorsichtigem Einsatz erzielen, aber auch
ein Denon-Player mit DPIC schafft es verständlicherweise nicht, aus schlechtem Ausgangsmaterial plötzlich rundherum gutes zu zaubern. Daher das
DPIC-Fazit: Am besten eignet sich DPIC, um aus DVDs mit guter Bildschärfe und Detailtreue DVDs mit sehr guter Bildschärfe und Detailtreue zu machen. Die Arbeitsweise von DPIC gefällt durch das Vermögen, die geschärften Strukturen sehr homogen ins visuelle Umfeld einzuarbeiten. Ohne zu übertreiben, kann man DPIC als Volltreffer bezeichnen. Wir kennen kaum einen DVD-Spieler aus unserem Testalltag, der einen ähnlich guten Bildschärfe-Enhancer mitbringt.
-
Anschlussvielfalt: Wie die Bilder belegen, bringt der
DVD-A1XV alle Anschlüsse mit - so sind selbst anspruchsvollste Home
Theatre-Liebhaber glücklich:

Alles
mit dabei: Anschlussseite des DVD-A1XV, die sowohl ein Denon Link- als auch zwei
i-link-Interfaces umfasst 
Vielfältig:
Ob analog (BNC/Cinch) oder digital (HDMI/DVI) - alle Anschlüsse sind vorhanden
-
AL24-Processing: Der DVD-A1XV verfügt über AL24 Processing für alle Kanäle. Der
Denon-eigene Alpha-Prozessor soll digitale Signale mit möglichst makelloser
analoger Wellenform wiedergeben und unterdrückt störende
Quantisierungsverzerrungen bei der digital/analogen Signalverarbeitung, die die
Klangreinheit einschränken. Normalerweise entstehen bei der Rückwandlung eines
quantisierten Signals, also der Wandlung von einem Digitalsignal in ein
Analogsignal, sogenannte Quantisierungsverzerrungen, die abhängig sind von der
Anzahl der Bits des Digitalsignals. Das analoge Signal weist durch diese
Verzerrungen keine Kontinuität auf, sondern ist je nach Bitzahl mehr oder
weniger treppenförmig. Da eine normale CD nur 16 Bit Tiefe aufweist, greift
genau hier das AL24 Processing und poliert die 16 Bit auf bis zu 24 Bit hoch.
Dadurch sind die eben beschriebenen Treppenformen drastisch reduziert, und eine
möglichst stufenlose analoge Wellenform ist das Ergebnis. Besonders bemerkbar
macht sich das System bei feinen musikalischen Details, die prägnanter
reproduziert werden. Für die gelungene Wiedergabe besonders von hochwertigen
klassischen CDs oder von Jazz-Discs eignet sich AL24 Processing ausgezeichnet.
Beeindruckend ist auch die gute Durchzeichnung, was einen vielschichtigen und
brillanten Klang möglich macht.
Unser Test/unser Preview Einen
genauen Termin für den ausführlichen Test können wir momentan noch nicht
nennen - doch wenn wir einen Denon DVD-A1XV für längere Zeit zur Verfügung
haben, kommt nicht nur der Einzeltest, sondern auch ein Vergleichstest mit
anderen DVD-Boliden. Einen relativ genauen Termin für ein großes Preview
können wir jedoch bereits jetzt bekannt geben: Anfang Februar haben wir die
Möglichkeit, den DVD-A1XV über mehrere Stunden kennen zu lernen. Anschließend
fertigen wir direkt einen Bericht mit unseren dann bestimmt umfangreichen
Eindrücken an. Zur gleichen Zeit steht auch ein Mega-Preview zum Denon AVC-A1XV
zur Verfügung. Die Konkurrenz Der
neue Highend-Denon hat einen harten Widersacher: Unser bisher bester DVD-Player,
den wir getestet haben, der Onkyo DV-SP1000E,
kann schlicht und einfach alles - und alles auch noch weit überdurchschnittlich
gut. Bislang bot er die mit Abstand beste Bildqualität, ganz gleich, ob digital
oder analog, progressive oder interlaced. Auch, was die klanglichen Leistungen
angeht, macht dem Onkyo keiner etwas vor. In allen akustischen Disziplinen
konnte er sich ebenfalls von der Konkurrenz absetzen. Weitere Konkurrenten sind
der Marantz DV-12S2 und der
Toshiba SD-9500, beide ohne Zweifel sehr gute Modelle sind technisch jedoch
nicht mehr auf dem neuesten Stand. Ob man es glaubt oder nicht: Auch der Denon DVD-3910
ist ein ernst zu nehmender Konkurrent. Er ist mit rund 1.300 € zwar sehr
viel billiger, wer den Player kennt, merkt jedoch, dass er mit viel teureren
Kontrahenten problemlos mithalten kann. Die Frage, die uns daher interessiert,
wird sein: Ist der mit gigantischem Aufwand entwickelte DVD-A1XV den großen
Mehrpreis Wert? Freuen Sie sich schon jetzt auf das große Preview!
Die Highlights im Überblick
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Denon DVD-A1XV
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Unverbindliche Preisempfehlung: 3.499,- EUR
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Markteinführung: Ende Februar 2005
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Ausführungen: Premium Silber (neue Farbe für Denon Referenz-Geräte)
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WIEDERGABE-FORMATE:
DVD-Video, DVD-Audio, SACD, CD-Audio/Video,
DVD R/RW, DVD-R/RW (DVD-Video-Inhalte),
CD-R/RW (Audio/Video/SVCD/MP3/WMA/JPEG)
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VIDEO-HIGHLIGHTS:
- durchgängige 10-Bit-Video-Signalverarbeitung
für eine höhere Rechengenauigkeit und feiner abgestufte Farbverläufe (1 Milliarde darstellbare Farben gegenüber 16 Millionen Farben bei herkömmlicher 8-Bit-Verarbeitung)
- 10-Bit-Video-Prozessor „REALTA“ von Silicon Optix mit integrierter Hollywood Quality Video (HQV)-Technologie von Teranex (die Video-Engine aus der professionellen Studiotechnik leistet über 1.000.000.000.000 Operationen pro Sekunde und kostete bisher 60.000 US$)
- bewegungsadaptiver 10-Bit-Deinterlacer mit automatischer Erkennung aller DVD-Bildformate
- bewegungs- und rauschadaptive Rauschunterdrückung beseitigt Rauschen ohne die Bildqualität zu beeinträchtigen
- Multi Directional Digital Filter (MDDF)
- Erkennung und Beseitigung von Bildfehlern (Glättung von MPEG-Artefakten)
- 10-Bit-Denon Pixel Image Correction (D.P.I.C.) für detailreichere Bilder
- separater 10-Bit-DVDO-Video-Scaler von Anchor Bay-Technology (ABT)
- Dual Discrete Video Circuit (D.D.V.C.)
komplett diskret aufgebaute Schaltungen mit separater Stromversorgung der drei Video-Platinen
- zwei High End 14-Bit / 216 MHz Video-D/A-Wandler ADV7314 von Analog Devices mit Noise Shaping zur Vermeidung von Interferenzen
- Gleichzeitige Ausgabe von Video, S-Video, Komponente (progressiv/interlaced), HDMI und DVI
- Audio-Adjust-Funktion (-30 … 200 ms) zur Synchronisation von Bild und Ton
- Squeeze Modus mit Auto-Funktion zur Formatanpassung von 4:3-Filmen an 16:9-Displays über HDMI, DVI und Farbkomponente (progressiv)
- vielseitiger Video-Equalizer mit digitaler Gamma-Korrektur für eine bessere Bildqualität in dunklen Szenen (auch für DVI und HDMI)
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AUDIO-HIGHLIGHTS:
- zwei Audio-Platinen mit getrennter Stromversorgung (Stereo / Multichannel)
- Advanced AL24 Proc essing mit Bit-Extension (24 Bit) und Upsampling auf bis zu 192 kHz (Stereo)
- 2 x Burr Brown PCM1792 im Doppel-Differential-Modus mit hochselektierten Bauteilen in der Ausgangsstufe für eine originalgetreue 2-Kanal-Wiedergabe
- AL24 Plus Processing für sechs Kanäle (Multichannel-Platine)
- 3 x Burr Brown PCM1792 im Differential-Modus für sechs Kanäle
- HDCD-Decoder
- Pure Direct für besten Musikgenuss von DVD-Audio und SACD
- Erstklassige SACD- & DVD-Audio-Wiedergabe mit Bassmanagement und Laufzeitkorrektur für DVD-Audio/Video und SACD
- Digitale Audio-Schnittstellen: Denon Link, HDMI Multikanal-Audio (HDMI 1.1-kompatibel auch für kopiergeschützte DVD-Audio-Signale), IEEE1394-Audio
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KONSTRUKTION:
- konsequenter Drei-Kammer-Aufbau mit stabilen, schirmenden Metall-Trennwänden und sechs Schaltungssektionen
- komplett getrennte Spannungsversorgung aller Sektionen (separates Netzteil für die analoge Audio-Sektion; Schaltnetzteil für die Stromversorgung der anderen Sektionen)
- hochsteifes Chassis mit 4-lagiger Bodenplatte, 2-lagigem Top-Cover und massiven Aluminium-Seitenteilen
- hermetisch abgeschirmtes Suppress Vibration Hybrid (S.V.H.)-Laufwerk mit Protein-beschichteter Schublade und zusätzlichen Verstrebungen zur effektiveren Unterdrückung von Vibrationen
- hochwertige Aluminium-Frontplatte mit Aluminium Loader Tray und soliden Metallknöpfen
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ANSCHLÜSSE:
Video-Analog:
2 x Farbkomponenten (Cinch, BNC); 1 x SCART (Composite, S-Video, RGB);
2 x S-Video; 2 x Composite
Video-Digital:
HDMI; DVI-D (HDCP)
Audio-Analog:
5.1-Kanal-Ausgang; eigenständiger 2-Kanal-Ausgang;
Audio-Digital:
1 x Denon Link
2 x IEEE1394-Audio
1 x HDMI Multikanal-Audio (HDMI 1.1)
1 x optisch, 1 x koaxial
Sonstige:
1 x RS 232 C (serielle Schnittstelle); 1 x IR-Fernbedienung Ein-/Ausgang; Kaltgerätebuchse
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ALLGEMEINES:
Standby-Verbrauch: unter 1W
Abmessungen (B x H x T): 434 x 170 x 432 mm
Gewicht: 19 kg
Text: Carsten Rampacher
14. Januar 2005
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