Megatest: Denon AVC-A11XV (2/4)

Für Liebhaber einer puren, unverfälschten Klangwiedergabe gibt Denon dem AVC-A11XV auch einen Pure Direct-Modus mit Konfigurationsmöglichkeiten mit auf den Weg. Dieser Modus ist für die Stereo-Zweikanalwiedergabe gedacht. hier werden alle nicht fürs elementare Hören wichtigen Schaltkreise (FL Display, Videosektion, digitale Schaltkreise) abgeschaltet. Es gibt auch ein extra Lautsprechermenü für den Pure Direct/Direct/Stereo- Modus, wo man z.B einen Subwoofer zu- oder abschalten kann. Ist der Subwoofer zuschaltet, kann man angeben, ob er allein die Basswiedergabe übernimmt oder zusammen mit den Hauptlautsprechern. Auch kann der Anwender für die Stereo-Hörmodi festlegen, ob nun die Room EQ Einstellungen berücksichtigt werden sollen oder nicht. 

Oben zu erkennen ist die DVI- und HDMI-Anschlusssektion 

"Welcome to Tomarrow": i.link, Denon Link, Ethernet-Anschluss

Natürlich verfügt der AVC-A11XV über alle digitalen Interfaces, die der Weltmarkt audio- und videoseitig bereit hält. Es sind HDMI 1.1 Eingänge (auch für Multichannel-Signale ausgelegt) vorhanden, ebenso i.link- und Denon Link-Anschlüsse (beide digitalen Audio-Highspeed-Schnittstellen sind für SACD und DVD-Audio freigegeben).

Wie auch beim AVC-A1XV sind die Endstufeneinheiten des AVC-A11XV zuweisbar, natürlich gibt es hier weniger Konfigurationsmöglichkeiten, da anstatt 10 im Falle des 1XV hier lediglich sieben Endstufen mit an Bord sind. Man kann die Endstufen einem Surround 9.1 Setup entsprechend zuweisen, dies funktioniert folgendermaßen: Es ist z.B. möglich, die Back Surround-Endstufen für den Multiroom-Betrieb zu konfigurieren, genügt in der Haupt-Hörzone ein 5.1 Setup. Auch ist es möglich, wenn man z.B besonders leistungsfähige Frontlautsprecher besitzt, diese mittels Bi-Amping, also einer getrennten Ansteuerung der Hoch/Mittel- und Tieftöner, anzutreiben, dann reicht es ebenfalls immer noch zu einer 5.1 Konstellation, weil die beiden Back Surround-Endstufen nun fürs Bi-Amping verwendet werden.

Die Konfigurationsmöglichkeiten in der Übersicht:

  • Bei 5.1 Setup lassen sich die SB-Endstufen benutzen für (Optionen natürlich wahlweise):
  • Bi-Amping Front
  • Zone2 Stereo Verstärkung
  • Zone3 Stereo Verstärkung
  • Zone2 und Zone3 jeweils Mono
  •  Front-B: Ein weiteres Pärchen Hauptlautsprecher für Stereowiedergabe (eigenes Setup)
  • Bei 6.1 Setup lassen sich die SB-Endstufen benutzen für (Optionen natürlich wahlweise):
  • Zone2 Mono Verstärkung
  • Zone3 Mono Verstärkung
  • Falls kein Center (Endstufe) benötigt wird (Optionen natürlich wahlweise):
  • Zone2 Mono Verstärkung
  • Zone3 Mono Verstärkung
  • Falls Surround-B nicht benötigt wird:
  • Front-B: Ein weiteres Pärchen Hauptlautsprecher für Stereowiedergabe (eigenes Setup)

Beispielbilder OSD Auto Room Setup:

Auto Setup Basis-Menü

Für bis zu 8 Hörpositionen misst das Audyssey-System ein

Nach dem Ende des Einmessvorgangs kann der Anwender vor der Abspeicherung alle Parameter überprüfen

Überprüfung des Lautsprechersetups

Überprüfung des Audyssey Room EQs mittels übersichtlichem Schaubild

Sehr innovativ und aufwändig ist das Audyssey Mult EQ XT Lautsprechereinmesssystem/Room EQ ausgefallen. Damit das hochwertige Feature auch die korrekten Messwerte zugespielt bekommt, liefert Denon ein stabiles Messmikrophon des Spezialisten Audio Technica mit. Das System geht beim Einmessen folgendermaßen vor:

Stabiles, sehr gut verarbeitetes Einmessmikrophon 

  1. Überprüfung der angeschlossenen Lautsprecher
  2. Festlegung der idealen Übernahmefrequenz (individuell für jeden Lautsprecher)
  3. Phasen-Überprüfung
  4. Präzise Einstellung der Entfernung jeder einzelnen Box vom Hörplatz (Time Alignment)
  5. Pegelabgleich

Dann greifen weitere Vorteile des Audyssey Systems, denn nun können für bis zu acht (!) Hörpositionen die Parameter gesammelt werden, um nicht nur innerhalb eines 1-Personen-Spots, sondern für einen weitaus größeren Raum akustische optimal das Lautsprechersystem anzupassen. Dieses Vorgehen ist zwar etwas zeitaufwändig (von Anfang bis Ende inklusive Berechnung und Ablegen im Gerätespeicher vergehen gut und gerne 30 Minuten), aber sehr effektiv, wie unsere anschießenden Tests bewiesen. Die Raumkorrektur für bis zu 8 Hörpositionen führt dazu, dass man sich auch in Gesellschaft Filme und Musik-Software anhören kann, ohne dass sich einer im "Randgebiet" aufhält und keinen hervorragenden Klangeindruck genießt. Die Akustik war im Testbetrieb beim Einnehmen aller 8 Positionen gleichbleibend gut. Natürlich kann nicht mit der Genauigkeit optimiert werden, die an einer einzigen, akustisch idealen Position möglich ist, aber das Resultat ist höchst beeindruckend.  In der Audyssey-Kurveneinstellung holt der AVC-A11XV auch im Hochtonbereich, der bei Konkurrenzsystemen oft eher zurückhaltend ausgelegt ist, alles heraus. Da klingt der normale Betrieb richtig nüchtern im Vergleich - diese Strahlkraft, Fetzigkeit und diesen Nachdruck kann weder die EQ Off Einstellung noch die anderen Kurven "Flat" (Flachere, neutralere EQ-Kurve) und "Front" (Abstimmung der sonstigen Lautsprecher auf die Eigenschaften der Frontlautsprecher) bieten, wobei bei "Flat" dieses spritzig-mitreißende Ergebnis auch gar nicht erwünscht ist.

Der Anwender hat die stets Auswahl zwischen den verschiedenen Kurven (Front, Flat, Audyssey) und kann die betreffende Kurve entweder ALLEN Surroundmodi oder JEDEM EINZELNEN Surroundmodus individuell zuweisen. Für manuelle Justagen steht ein 9-Band-Grafik-EQ zur Verfügung. Man kann die bereits automatisch vorkonfigurierte Kurve in den manuellen EQ hineinkopieren und dort dem eigenen Geschmack gemäß nachbearbeiten. Der AVC-A11XV verfügt über einen internen Speicher, der  mit insgesamt drei kompletten User-Konfigurationen (Präferenzeinstellungen wie z.B. bevorzugte Surroundmodi etc.) belegbar ist. Dieser Speicher wird auch dann, wenn ein Reset des AVC-A11XV notwendig wird, nicht gelöscht. In diesem User Setup können also beispielsweise verschiedene Einstellungen mit manuell oder automatisch konfigurierten Room EQ Kurven auf Knopfdruck aufgerufen werden. So kann man sich drei individuelle LS EQ-Setups einprogrammieren, z.B. eines für Musik, eines für Filmton und ein Setup für extreme Pegel, hier sind dann, um Ermüdungserscheinungen des Boxensystems vorzubeugen, die Justagen betont zurückhaltend, Bässe und Höhen werden etwas weniger hervorgehoben. 

Die Videosektion ist ebenfalls voll ausgestattet. Zunächst soll der AVC-A11XV trotz allem "Hype" um HDMI&co. auch analoge Videosignale sorgfältig behandeln. Die Videojustagearbeiten, z.B. die Signal-Up-Conversion (Signal-Hochrechnung) eines FBAS Signals auf Komponente, wird auf digitaler Ebene erledigt. Zeitlauffehlern im Videosignal nimmt sich ein extra Time Base Corrector (TBC) an. Für die Überführung des analogen Signals in die digitale Bearbeitungsebene zeichnet sich ein Analog Devices NSV (Noise Shaped Video, zuständig für gesteigerte Linearität und verbesserten Videosignal-Rauschabstand), die nicht mehr sichtbar sind) 216 MHz/12-Bit Video-D/A-Konverter verantwortlich. 

Das digitale Videoboard des AVC-A11XV

Des Weiteren gibt Denon dem AVC-A11XV eine HDMI-/DVI-Umschaltmöglichkeit mit Repeaterfunktion (diese erlaubt die Verwendung längerer Digitalkabel) mit auf den Weg zum Kunden. Ein DVI- und gleich drei HDMI-Eingänge bringt der AVC-A11XV mit. Der DVI Eingang akzeptiert HDCP-verschlüsselte Signale (z.B. von einem DVD-Player mit DVI-Ausgang, HDCP = Kopierschutz für DVI/HDMI) und nicht mit HDCP verschlüsselte Signale (z.B. von einem PC). Die digitale Videosektion ist sogar HD-ready für 1.080p-Signale. 

Ein wichtiges Ausstattungsmerkmal ist die Möglichkeit, analoge Videosignale umzuwandeln in digitale Videosignale, die mittels des HDMI Ausgangs ausgegeben werden können. Alle analogen Videosignale, also Composite (alias Video oder FBAS), S-Video und Komponente (alias YUV) können in digitale HDMI-Signale umgewandelt werden. Auch OSD-Signale können mittels HDMI Monitor-Ausgang übertragen werden. Die HDMI-Ausgabe kann im Komponenten- oder im RGB-Format erfolgen. Bei der RGB-Signalausgabe ist zusätzlich noch eine Differenzierung in zwei Betriebsarten vorhanden: Bei "Normal" werden die Signale über den HDMI-Ausgang mit einem digitalen RGB-Videobereich (Datenbereich) zw. 16 (schwarz) und 235 (weiß) ausgegeben. In der Enhanced-Betriebsart  werden die Signale über den HDMI-Ausgang mit einem digitalen RGB-Videobereich (Datenbereich) zw. 0 (schwarz) und 255 (weiß) ausgegeben. 

In unseren Testläufen war die Bildqualität bei der Wandlung eines analogen (Komponenten-Signals) in die digitale HDMI-Ebene ausgesprochen gut.  Die Bildschärfe, der Kontrastumfang, die Detaillierung und die Brillanz blieben im vollen Umfang erhalten. 

Die Multiroom-Optionen des AVC-A11XV sind umfangreich, neben Audiosignalen können auch S-Video- und Composite-Signale in eine zweite oder eine dritte Hörzone weitergegeben werden.  Die Multiroom-Funktionen in der Übersicht:

  • Stereovorverstärkerausgänge für Zone 2 und Zone 3
  • Multiroom-Funktionen zuweisbar für Center, Surround- und Back Surround-Endstufen
  •  Lautstärkebegrenzung für jede Hörzone einprogrammierbar (durch eine entsprechende Limitierung des maximalen Pegels können dann z.B. die "pegelwütigen" Kids nicht die Zone 2 Stereolautsprecher "killen")
  • Bass- und Höhenregler für Zone 2/3, schaltbarer HP-Filter
  • S-Video-Umschaltung (Zone 2/Zone 3)
  • Zuweisbare Trigger-Ausgänge

Weitere Ausstattungsmerkmale in der Übersicht

  • A/V Delay/Lip Sync-Funktion für die Synchronisierung von zeitaufwändig nachbearbeitetem Videosigna (De-Interlacing, Upscaling) und Audiosignal, Einstellbereich 0 bis 200 ms
  • Umbenennungsmöglichkeit für Eingänge
  • Einstellbarer Eingangslevel zur Angleichung von Lautstärkeunterschieden für alle analogen Eingänge
  • Lautstärkebegrenzung einprogrammierbar
  • Sehr präzise gestufte Subwoofer-Übernahmefrequenzen bei manueller Einstellung abrufbar (40/60/80/90/100/110/120/150/200/250 Hz)
  • Es kann sowohl ein Surroundlautsprecherpaar A (z.B. Dipole für den Heimkinobetrieb) als auch ein Surroundlautsprecherpaar B (z.B. Direktstrahler für die Musikwiedergabe) angeschlossen werden.

Anschlussübersicht

Es fehlt an nichts: Exzellentes Anschlusssortiment auf der Geräterückseite, auch massenhaft analoge Verbindungen sind vorhanden

Ein Teil des umfangreichen Anschluss-Angebots hier in ausgebautem Zustand

Front AV-Eingang

  • 12 Audio-Eingänge analog: Phono, CD, Tuner, DVD, VDP, TV, DBS, VCR-1, VCR-2, VCR-3, V.AUX, CDR/Tape, 7.1. Externeingang
  • 14 Digitaleingänge: 5 x digital optisch, 3 x koaxial, 3 x HDMI, 2 x i.link, 1 x Denon Link
  • Audio-Ausgänge analog: 7.1. Vorverstärkerausgang, 4 Analog-Ausgänge (VCR-1, VCR-2, VCR-3, Tape), 2 Multizonen-Ausgänge (Zone 2/3 Stereo-Cinch)
  • 4 Digitalausgänge: 3 x optisch, 1 x HDMI
  • Video-Eingänge: 1 x DVI-D, 3 x HDMI, 3 x Komponente, 8 x Composite, 8 x S-Video
  • Video-Ausgänge: 1 x HDMI, 2 x Komponente (Monitor 1/Monitor 2), 4 x S-Video, 4 x Composite, 2 x Multi Zone (Composite/S-Video)

Vergleicht man den AVC-A11XV mit der Konkurrenz, so wird der besondere Status, den dieses Modell aktuell einnimmt, deutlich, denn die Ausstattung ist gleichermaßen üppig wie zukunftsorientiert und sinnvoll. Selbst von den teureren Kontrahenten bietet kaum einer mehr, und wenn mehr Ausstattung geboten wird, so ist der praktische Nutzen fraglich. Ein Beispiel dafür ist der "große Bruder" AVC-A1XV. Natürlich hat dieser noch drei Endstufen zusätzlich an Bord und bietet folgerichtig auch noch mehr Konfigurationsmöglichkeiten (sogar für eine vierte Hörzone), auch ist ein Videoscaler mit an Bord - aber, Hand aufs Herz: Braucht man das wirklich? Sind das Ausstattungsmerkmale, die den gesalzenen Mehrpreis von 2.500 € - das entspricht etwa einem Harman Kardon AVR-7300 - wirklich Wert sind? Wir denken, bereits mit dem sehr fair kalkulierten AVC-A11XV ist man bestens bedient. 

Der Onkyo TX-NR5000E ist mit 5.499 € ebenfalls ein gutes Stück teurer als der AVC-A11XV. Es fehlen ihm aber das aufwändige Einmesssystem des Denon sowie ein DVI-Eingang. Multiroom-Optionen hat der Onkyo auch vielfältige eingebaut. Insgesamt ist der TX-NR5000E nicht besser, sondern eher schmäler als der AVC-A11XV ausstaffiert, was auch die Ausstattung mit kleinen Zusatzfeatures, beim Denon sehr üppig vorhanden, dokumentiert. Aber: Der geniale modulare Aufbau für ein Maximum an Zukunftssicherheit lässt den 5000er im Rennen bleiben. Top auch die bereits jetzt vorhandene Funktionalität für den Ethernet-Anschluss (Onkyo Net Tune)

Dem Pioneer VSA-AX10Ai-S fehlen unter anderem HDMI-Terminals, Multiroom-Funktionen und die vielfältigen Endstufen-Konfigurationsmöglichkeiten. Das Lautsprechereinmesssystem Advanced MCACC operiert mit nur einem Hot Spot und nicht mit bis zu 8 Hörpositionen. Für versierte Akustiker jedoch bietet der Pioneer jede Menge Nachbearbeitungsmöglichkeiten. Trotz der edlen Fernbedienung im PDA-Look ist der Pioneer sehr teuer geraten - die Marktpreise um die 3.500 € zeigen jedoch, dass er deutlich günstiger zu haben ist als es die UVP vermuten lässt. 

Nicht so einfach wird ein Sieg in der Ausstattungswertung für den Denon, wenn es als Vergleichskandidaten um den Yamaha DSP-Z9 geht, der mit seiner extrem aufwändigen Videosektion punkten kann, die - das ist der Nachteil - jedoch nicht ihre Signale über digitale Videoschnittstellen entgegen nehmen bzw. ausgeben kann. Der Video EQ und das Faroudja Processing sind aber von allererster Güte. Weiterer Pluspunkt: Die extrem umfangreiche DSP-Sektion. Das erstklassige On Screen Display des Yamaha DSP-Z9 ist beispiellos. Sogar eine extra Fernbedienung für die GUI Bedienung liegt dem Yamaha bei. YPAO als automatisches Einmesssystem arbeitet gut, aber nicht so gut wie Audyssey. Kostenpunkt: Ab 3.500 € Marktpreis, 4.600 € Liste - aber leider ohne HDMI/DVI und mit weniger Konfigurationsmöglichkeiten für die Endstufen. 

Der Marantz SR-12S1 hat keine Chance gegen den Denon: Kein HDMI/DVI, kein Lautsprecher-Einmesssystem, praktisch keine Video-Funktionalität, kein i.link - hier fehlt zu viel von dem, was ein moderner AV-Verstärker/-Receiver braucht. Damit springt der SR-12S1 in die Lücke des wohlklingenden Liebhaberstücks. 

Der Harman Kardon AVR-7300 ist nochmals rd. 1.000 € günstiger als der Denon: Dafür fehlen DVI/HDMI-Optionen, die Endstufen sind weniger flexibel zuzuweisen, und es gibt nur einen simplen Pegelabgleich per Mikrofon, das in der Fernbedienung integriert ist. Die Videosektion ist für die Aufbereitung von Composite- oder S-Video-Signalen sehr gut geeignet. 

Kurzfazit:

Pro:

  • HDMI/DVI/Denon Link/i.link digitale Highspeed Interfaces
  • i.link und Denon Link für DVD Audio und SACD geeignet
  • analog-digitale Videowandlung zur Ausgabe über den HDMI-Ausgang
  • Hervorragendes Auto Setup mit Room EQ für bis zu 8 Hörpositionen
  • 3 abrufbare User Settings, die beim Gerätereset nicht verloren gehen
  • Vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten für die Endstufen
  • Umfangreiche Multiroom-Funktionen
  • Auch abseits von digitalen Hochgeschwindigkeitsschnittstellen sehr reichhaltige Anschlussbestückung

Contra:

  • Für die Preisklasse gibt es kein Contra - perfekte Ausstattung. 
Bewertung Ausstattung/Aufbau/Anschlüsse
Bedienung

Die Bedienung des AVC-A11XV ist trotz der Funktionsvielfalt insgesamt überraschend einfach. Um sich kurz einzuarbeiten in alle Optionen, ist ein Griff zur im Vergleich zu früheren Exemplaren weitaus besseren Anleitung ratsam, die, klar formuliert, schnell den Kern einer bestimmten Funktion und deren Nutzen abhandelt. Doch auch die Fernbedienung steht einem problemlosen Handling nicht im Wege, wenn man sich an das ungewöhnliche Funktionstasten-Druckgefühl auf der beleuchtbaren, berührungssensitiven blauen Oberfläche, die einen großen Teil der Fernbedienung überzieht, gewöhnt hat. Die Navigationseinheit ca. in der Mitte der Fernbedienung ist sehr gut zu bedienen. 

Einfach bedienbare Navigationseinheit an der Fernbedienung des AVC-A11XV

Auch sind alle Bedienelemente am AV-Verstärker selber sehr gut zu bedienen, besonders hervorzuheben sind wiederum die Drehregler für Eingangsquelle und Lautstärke. Die Bedienelemente, die unter der Frontklappe verstaut sind, können ebenfalls gut verwendet werden, einige Funktionstasten sind jedoch etwas klein geraten. 

Übersichtliche Bedienelemente unter der Frontklappe

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