TEST: Teufel 5.1-Ensemble Theater 100 - Mehrkanalstärke kompakt verpackt
31.01.2013 (cr/sw)

Das Produkt
Mehrkanal-Kinosound für 899 EUR - das bietet das Teufel 5.1-Ensemble Theater
200Mk3 und spielt sich so in der Gunst vieler Anwender weit nach vorn. Wer
es noch günstiger und kompakter mag, greift zum Theater 100 Mk3, das ebenfalls
mit Dipolen für den Surroundbereich, für schlanke 699,99 EUR offeriert
wird.
Die kompakten
und leistungsfähigen Dipole (für hinten) namens T 130 D mit einem
Frequenzbereich von 100 bis 21.000 Hz sind identisch mit denen des Theater
200Mk3. Maximal
mit 140 Watt kurzzeitig und mit 90 Watt langfristig belastbar, weisen die Dipole
auf beiden Seiten jeweils einen 25 mm Gewebehochtöner und einen 130 mm
Tieftöner auf. Wie bei allen anderen Komponenten besteht das Gehäuse aus
schwarz foliertem MDF. Das Netto-Innenvolumen liegt bei 6 Litern, der Dipol
arbeitet nach dem geschlossenen Prinzip und weist einen Wirkungsgrad von 89 dB
(2,83 V/1 m) auf.
Für links und rechts ist der besonders kompakte T 130 F-Satellit mit 12 mm
MDF-Gehäuse vorgesehen. Mit einer Dauerbelastbarkeit von 60 und
einer kurzzeitigen Belastbarkeit von 80 Watt empfiehlt er sich für kleinere bis
mittelgroße Räume.
Der Wirkungsgrad von 87 dB (2,83 V/1m) ist durchschnittlich. Der
Frequenzbereich geht von 100 bis 22.000 Hz. Die Lautsprecher sind geschlossene
2-Weg-Konstruktionen. Das Netto-Innenvolumen von 5 Litern belegt, dass der T 130
F-Satellit recht klein ausfällt und nur wenig Stellfläche benötigt. Für alle
passiven Komponenten des Theater 100 Mk3 gilt die Nennimpedanz von 4 bis 8 Ohm.
Der 120 mm Tieftöner der optisch schlichten Box besteht aus beschichteter
Zellulose, der 25 mm Hochtöner aus Gewebe. Mit einer Tiefe von 18,8 cm, einer
Breite von 16,3 cm und einer Höhe von 26 cm sowie einem Gewicht pro Box von 3,60 kg wird der Lautsprecher angegeben. Teufel
empfiehlt mindestens 50 Watt Verstärkerleistung. Als Trennfrequenz zum
Subwoofer gibt Teufel 100 Watt als Empfehlung.
Vorn kommt der T 130 C Centerlautsprecher zum Einsatz. Er ist identisch
bestückt wie die Regallautsprecher, der Hochtöner ist beim Center
komplett ausgelagert und "thront" auf dem Gehäuse. Optischen Pfiff
verleiht ein geschwungener Metallbogen in Anthrazit, der sich rund um den
Hochtöner oberhalb des Gehäuses wölbt. Die technischen Daten sind in einigen
Details anders. Die Abmessungen des 4 kg wiegenden
Lautsprechers betragen 30,5 cm (Breite) x 18,8 cm (Tiefe) x 22 cm (Höhe).
Zum Set gehört auch der Subwoofer T 1300 SW, der erwartungsgemäß kompakter
ausfällt als der T 2300 SW zum Theater 200Mk3. Mit 250 Watt
Sinusleistung der eingebauten Class D-Digitalendstufe liefert er aber nicht
weniger Leistung. Das Tieftonchassis weist
einen Durchmesser von 250 mm auf, die Membran
besteht aus beschichteter Zellulose. Das Netto-Innenvolumen von 68 Litern
garantiert einen löblichen Tiefgang. Der maximale Schalldruck von satten 107 dB
des 25,4 kg wiegenden aktiven Basses ist ebenfalls zu verwähnen. Das stabile
MDF-Gehäuse des Direktstrahlers trägt unten eine Bassreflexöffnung. Für
hohe Performance ohne störende Strömungsgeräusche sorgt Teufels
DPU-Bassreflextechnik.
Insgesamt soll sich das Set an denjenigen Anwender richten, der ordentliche
Pegelfestigkeit und einen fesselnden Kino-Sound bei gleichzeitig günstigem
Kaufpreis und kompakten Abmessungen realisieren möchte.
Bilder der Komponenten:
T 130 D

Hochwertige Schraubanschlüsse, Bananenstecker-geeignet.
Solide verschraubtes Terminal. Umschalter Direktstrahler-Dipol aus Metall

Kompaktes MDF-Gehäuse

Abnehmbare Front

Seitenansicht

Tief-/Mitteltöner

Gewebehochtöner
T 130 F

T 130 F, 2-Wege-Box, geschlossene Konstruktion.

Offen, ohne Gitter, sieht die T 300 besser aus, die silbernen
Umrandungen von Hochtöner und Tief-/Mitteltöner stehen der Box gut zu Gesicht

Gesamt-Rückansicht. Teilweise etwas scharfe Kanten. Das
Design der T 130 F ist gradlinig und zeitlos

Hochtöner, 25 mm Gewebekalotte

T 130 F Tief-/Mitteltöner

Gleiches Anschlussterminal wie bei Dipolen und Center
T 130 C

Zentral untergebrachter Tief-/Mitteltöner, konstruktiv
ungewöhnlich. Außerhalb des Gehäuses frei stehende montierter und leicht
zurück versetzter Hochtöner. Sehr kompakte Abmessungen

Rückseite des Centers

Hochtöner im Detail
T 1300 SW

Aktiver Subwoofer mit MDF-Gehäuse und Sockel - auch die Optik
profitiert davon. Der T 1300 SW ist aufgrund der vertretbaren Abmessungen gut zu
stellen

Ohne Abdeckung. Das Bass-Chassis misst 250 mm im Durchmesser

Komplette Rückansicht. Lautstärke, Frequenz und Phase sind
stufenlos regelbar. Cinch-Line-In und Cinch-Line-Out sind jeweils doppelt
bestückt. Auch eine Automatikschaltung gibt es

Digitalendstufe mit 250 Watt Leistung. Übersichtliches
Layout, große Effizienz

Im Detail: Ordentlicher Aufbau, übersichtliche Verkabelung

Rechts - schwarz angestrichener Kühlkörper

Alles solide gesockelt
-
Verarbeitung pro: Akkurate Folierung, ordentliche
Oberflächenqualität, aufgeräumtes Innenleben beim aktiven Subwoofer,
Sockel beim Subwoofer. Sehr gute LS-Kabelanschlussterminals,, groß (für
bis zu 4 mm Kabelquerschnitt geeignet) und mit
Acrylglasummantelung
-
Verarbeitung contra: Ecken zum Teil etwas spitz, nur eine
Farbversion lieferbar.
Testequipment
Klang
Allgemeine Höreindrücke
Das Theater 100 zeigt sich etwas anders ausgelegt als das kürzlich getestete
Teufel 5.1-Ensemble Theater 200: Im
Hochtonbereich klingt das Theater 100 etwas aggressiver und intensiver - was mit
den anderen Frontlautsprechern (T 130 C plus T 130 F) zu tun hat, die Dipole
sind ja identisch bei beiden Sets. Gerade bei Kinofilmen merkt man z.B. bei
Schusswechseln das größere Maß an metallischer Härte. Auch bei
Musikdarbietungen ist z.B. bei der E-Gitarre zu erkennen, dass das Theater 100
Mk3 weniger Wert auf Harmonie und ein Höchstmaß an Homogenität legt.
Exzellent schneidet das kleine System bei der Bewertung der Grobdynamik an -
dies unterstreicht den Charakter, der mehr fordert als der des Theater 200 Mk3.
Hörer, die auf enorme Dynamik stehen und gern auch im Hochtonbereich den
gewissen Kick suchen, dürften mit diesem Set sehr glücklich werden. Bedingt
durch die identische Bestückung mit den T 130 D, kann man im Surroundbereich
eine ausgezeichnete Räumlichkeit auch beim Theater 100 Mk3 erwarten - und wir
wurden nicht enttäuscht: Weitläufig und atmosphärisch dicht, machen die
kleinen Dipole auch bei diesem Set einen sehr guten Eindruck. Zu erwähnen wäre
die Möglichkeit, die Lautsprecher vom Dipol- in den Direktstrahler-Betrieb
umzuschalten. So kann man bei Quellen, bei denen die sehr weitläufige, diffuse
Klangkulisse eines Dipols nicht erwünscht ist, auf den normalen
direktabstrahlenden Betrieb wechseln. Verwendet man die T 130 D im
Dipol-Betrieb, sollten die Lautsprecher an den (möglichst von den Bedingungen
her identischen, das heißt, dass nicht an einer Raumseite nichts und an der
anderen eine große Fensterfront sein sollte) Hörrraumseiten etwas über
Ohrhöhe befestigt werden. Ideal ist es, wenn keine im Weg stehenden Möbel das
beidseitige Abstrahlen des Schalls verändern. Die Übergänge vom Front- in den
Surroundbereich sind schnell und fließend, wenn auch nicht ganz so homogen wie
beim größeren Theater 200. Weiterer
Unterschied: Die T 130 F Frontlautsprecher und der T 130 C Center detaillieren
zwar beinahe so gut wie die größeren Komponenten des Theater 200, aber die
räumliche Ausbreitung des Klangs ist nicht so intensiv. Dies merkt man vor
allem in Hörräumen über 20 Quadratmeter. Bei Räumlichkeiten oberhalb der 25 Quadratmeter
würden wir zum Theater 200 raten. Der T 1300 SW Aktivsubwoofer ist
außergewöhnlich leistungsfähig - aber er ist kein simpler Krachmacher,
sondern er überzeugt durch den trockenen, harten und präzisen Bass. Er wirkt
dadurch ungemein erwachsen - und man denkt, man hätte sich in der Preisklasse
geirrt.
Phantom Protokoll / Mission Impossible, Dolby TrueHD, ab
Filmbeginn
Schon gleich am Start des Films kann das Theater 100 Mk3 mit den oben
aufgeführten Tugenden glänzen. Die Schießerei über den Dächern von Budapest
kommt sehr authentisch heraus. Präzision und Dynamik überzeugen absolut, die
Schüsse klingen realistisch und schneidend sowie hart. Der aktive Subwoofer
gibt auch kurze Bassimpulse trocken und ohne Nachschwingen wieder. Das 250 mm
Basschassis in Zusammenarbeit mit der kräftigen Digitalendstufe sichert eine
kraftvolle, aber nie übertriebene oder vordergründige Wiedergabe. Als einige
Kapitel später der Kreml im Sonnenlicht vor blauem Himmel gezeigt wird und dazu
typisch russische Musik ertönt, gefällt das Theater 100 Mk3 mit Lebendigkeit
und klarer Wiedergabe. Der Wirkungsgrad ist durchschnittlich - mit
preisgünstigen Einsteiger AV-Receivern kann es durchaus passieren, dass man
bezüglich erreichbarer Lautstärken wenig Freude hat. Gut passen z.B. Yamaha
RX-V673 oder Denon AVR-2113 zum
Teufel-System. Beide spielen auch so auf, dass der Klang insgesamt nicht zu
scharf und prägnant im oberen Mittelton- und Hochtonbereich wird. Zurück zum
Film. Hunt und sein Team sind im Land Rover auf dem Weg nach Dubai zum Burj
Khalifa. Die Fahrgeräusche, das Hupen nach Ethans riskanten Überholmanövern
auf der Straße durch die Wüste kommen sehr authentisch heraus. Die
Stimmwiedergabe gefällt ebenfalls, der kleine Center strahlt in deutlich
größerem Winkel ab, als wir befürchtet hatten. So entsteht keine störende
klangliche Lücke zwischen Center und den beiden kompakten Frontlautsprechern,
die ihrerseits auch einen brauchbaren Abstrahlwinkel aufweisen. Als Hunt mitten
im Sandsturm in Dubai seinen Gegner verfolgt, sind gerade die beiden Dipole zu
erwähnen: Die Sandkörner prasseln räumlich und weitläufig quer durch den
Hörraum, das Auditorium wähnt sich mittendrin - sehr gut. Der Music Score wird
tadellos eingebunden, und der kräftige T 1300 SW macht auch vor deutlich
gehobenen Pegeln keinen Halt. Die Auto-Verfolgungsjagd, die einen X3 und einen
650i Cabrio unter anderem als "Opfer" fordert, überzeugt durch enorme
Dynamik und hohe Impulstreue. Der Bass besitzt ein löbliches Fundament, der
Tiefgang ist trotz des kleineren Gehäuses des T 1300 SW im Vergleich zum T 2300
SW nicht wirklich schlechter. Auch den Nachdruck der Präsentation empfinden wir
als gleichwertig.
James Bond 007 - Ein Quantum Trost, DTS-HD Master Audio, ab
Filmbeginn
Und - Action! Kaum hat man zu Filmbeginn Luft geholt, da geht es auch schon
ab: 007 im Aston Martin DBS wird von einer Gruppe schwer bewaffneter Lümmel in
schwarzen Alfa Romeo 159 rund um den Gardasee gejagt. Schon rasch muss der Agent
im Dienste Ihrer Majestät lautstark die Fahrertür des edlen Gefährts opfern,
als er sich einen Weg durch die enge und zugleich dicht befahrene Küstenstraße
bahnen muss. Nicht unbedingt leichter wird dieses Unterfangen durch die zu allem
entschlossenen Killer, die mit ihren MP-Salven die halbe Karosserie des noblen
britischen Sportwagens in einen Schweizer Käse verwandeln. Die scharfen
Schüsse, das Hochbeschleunigen des 6-Liter V12 mit 517 PS arbeitet das Theater
100 Mk3 gekonnt heraus. Die quietschenden Reifen und der harte Aufprall, als
einer der schwarzen Romeos in einen Lastwagen kracht, zeigen das Talent des
Teufel-Systems, massive Effekte nachdrücklich darzustellen. Jeder Anflug
akustischer Ärmlichkeit wird geschickt vermieden. Und selbst das leidige Thema
Detaileinarbeitung gelingt prima: Es dürfte sich komplex gestalten, ein
gleichermaßen preiswertes System mit vergleichbarer Feindynamik ausfindig zu
machen. Als Bond mit dem arg ramponierten Supersportler im italienischen Siena
aufschlägt, fährt er sein Fahrzeug in einen engen Tunnel - kurz darauf
entdeckt der entsetzte Zuschauer, dass sich im Kofferraum des DBS tatsächlich
jemand befindet, und zwar niemand geringeres als der auch in Casino Royale
vorkommende Mr. White, der bei Quantum eine wichtige Rolle spielt. Das Verhör
zeigt die Fähigkeiten des Centers bei der Stimmwiedergabe - mit klarer Kontur,
der leichte Hall der Location kommt prima heraus. Als es dann plötzlich
stürmisch wird und M's Leibwächter während des Verhörs von White das Feuer
auf 007 und M eröffnet, bringt das Theater 100 die Impulse naturgetreu zum
Zuhörer. Die kurze und heftige Schlägerei in einem heruntergekommenen Hotel in
Port-Au-Prince, Haiti, bei dem 007 einen Auftragskiller tötet, wird mit
tadelloser Präzision und sehr guter Basskraft herausgearbeitet. Bei allen
hochfrequenten Anteilen zeigt auch dieses Beispiel, dass das Theater 100 stark
auf Transparenz und Dynamik ausgelegt ist. Während Grobdynamik-Liebhaber viel
Freude am Theater 100 Mk3 finden dürften, könnte das gebotene für etwas
empfindsamere Zeitgenossen etwas zu viel sein.
Tiesto - Elements Of Life, Copenhagen, Disc 2, DTS-HD Master
Audio
Bei "Back In Your Head" und "In The Dark" zeigt der
aktive Subwoofer, zu welchen Bass-Lestungen er imstande ist. Der Kickbass wird
hart und exakt erfasst. Im frequenzbereich tiefer angesiedelte Bassanteile
werden sauber differenziert abgebildet. Die verschiedenen elektronischen
Effekte, aber auch die Stimmen werden mit sehr guter Ortungsmöglichkeit in den
Hörraum gestellt. Hohe Pegel sind auch bei den Tiesto-Stücken kein Problem,
besonders der aktive Subwoofer schiebt selbst in sehr beachtlichen
Pegel-Bereichen noch ordentlich voran.
The Royal Philharmonic Orchestra, James Bond Themes
(instrumental), SACD 5.1
Legendär ist der Titelsong zum ebenfalls weltberühmten 007-Streifen
"Goldfinger" mit dem unvergessenen Gerd Fröbe als Schurke Auric
Goldfinger. Auch rein instrumental klingt er vortrefflich, und das Theater 100
Mk3 schlägt sich wacker. Natürlich darf man hier nicht die Sensibilität und
die fein dosierte Räumlichkeit teurerer Systeme erwarten, aber der recht frei
aufspielende Hochtonbereich und das tadellose Management der Dynamiksprünge
sind lobend hervorzuheben. Auch bei "Thunderball" und "You Only
Live Twice" beweist das Theater100 Mk3, dass es mit orchestraler Musik
prima zurecht kommt. Sogar derjenige, der nicht nur alltägliche, sondern leicht
gehobene Ansprüche hat, kann mit dem Theater 100 Mk3 glücklich gemacht werden.
Was wir schon an anderer Stelle erwähnten, wollen wir aber auch hier nochmals
aufnehmen: Ein entsprechend leistungsstarker AV-Receiver sollte schon zum
Einsatz kommen. Die fürs Geld ausgezeichnete Feindynamik und die Lebendigkeit
bei der Gesamtdarstellung sorgen für ein erstaunliches Maß an Hörfreude
Konkurrenzvergleich
- Teufel 7.1 Lautsprechersystem Viton 71:
100 EUR günstiger und es gibt für sogar ein 7.1-Set mit zwei weiteren
Lautsprechern für den Back Surround Bereich! Wer wirklich mit jedem EUR rechnen muss, erhält hier
beinahe konkurrenzlos viel Lautsprecher fürs Geld. Wer eine intensivere,
detailreichere und dynamischere Wiedergabe wünscht, greift jedoch besser zum
Theater 100 Mk3.
- Heco Music Colors Cinema 5.1A:
Doppelt so teuer, aber edler - der Klang wirkt kultivierter, die
Verarbeitung ist spürbar hochwertiger. Zieht man den Kaufpreis mit ins
Kalkül, kann aber gesagt werden, dass das Preis-/Leistungsverhältnis des
Theater 100 Mk3 nochmals besser ist - und der aktive Subwoofer entwickelt
sogar noch mehr Kraft.
- Onkyo 5.1 Lautsprechersystem SKS-HT648:
Für unter 200 EUR ist das Onkyo 5.1 Lautsprechersystem perfekt für den
Einsteiger. Es klingt recht homogen und gefällig. Dass das Theater 100 Mk3
sehr deutlich besser ist, verwundert nicht: Mehr Fein- und Grobdynamik,
besserer Bass, mehr Tiefgang und mehr Räumlichkeit. Wer also gewisse
akustische Ansprüche hegt, sollte lieber noch etwas sparen.
Fazit

Das Teufel Theater 100 Mk3 unterscheidet sich hinsichtlich der
akustischen Gesamtauslegung durchaus vom "größeren Bruder", dem
Theater 200 Mk3. Es spielt forscher im Hochtonbereich auf und legt noch mehr
Wert auf Brillanz. was empfindsamen Naturen etwas zu viel des Guten sein
könnte, dürfte so mancher "Dynamiker" lieben: Beim Theater 100 Mk3
ist man gerade bei der Filmtonwiedergabe stets "mittendrin". Der T
1300 SW schiebt mächtig an und kokettiert mit seinem ausgezeichneten Tiefgang.
Insgesamt ein "echtes" Teufel-System: Preiswert, klangstark,
pegelfest.
"Typisch Teufel" - die Berliner zeigen diesmal kompakte
Stärke, denn das Theater 100 Mk3 setzt mittelgroße Hörräume gehörig unter
Druck

5.1-Lautsprechersystem untere Mittelklasse
Test 31. Januar 2013
+ Klarer Klang
+ Ausgezeichnete Grobdynamik
+ Weitläufiger Surroundbereich
+ Pegelfest, besonders der aktive Subwoofer
+ Dipole umschaltbar für Einsatz als Direktstrahler
- Keine Farbauswahl
- Für empfindsame Zeitgenossen etwas dominanter Hochtonbereich
Test: Carsten Rampacher, Sven Wunderlich
Datum: 31.01.2012
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