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XXL-TEST: Sony Smartphone Xperia Z mit 5'' FullHD-Display

Sony Highend-Smartphone Xperia Z in schlanker Verpackung

5'' FullHD-Display, Qualkomm Vierkern-Prozessor, 13 MP-Kamera
mit Exmor R-Sensor, 649 EUR

Rückseite mit 13 MP Kamera, zwar hochglänzende, aber recht
kratzfeste Beschichtung, die Fingerabdrücke aber magisch anzieht
20.02.2013 (cr)
In Kürze steht das neue Highend-LTE-Smartphone Sony Xperia Z mit Android
Jelly Bean (Version 4.1.2) auf dem Markt bereit, um wahlweise in den Farben
Schwarz, Weiß oder Violett den sehr anspruchsvollen Anwender mit einem 5 Zoll
FullHD-Display und einer besonders hochwertigen 13 MP-Kamera nebst
FullHD-Video-Aufzeichnung zu begeistern. Wir hatten schon die Gelegenheit zu
einem ersten Test. Das Xperia Z kostet 649 EUR und wird in einer schlanken
Verpackung ausgeliefert. Mitgeliefert werden ein Reiseladegerät, USB-Kabel und ein In-Ear-Headset von hoher Qualitätsanmutung nebst Austausch-Ohrstücken. In unserem Smartphone befand sich eine MicroSD-Karte mit 2 GB im
Kartenslot.

Etwas fummeliger Tray für die MicroSIM-Karte

Abdeckungen vor den Anschlüssen und Slots garantieren Staub-
und Wasserunempfindlichkeit. Der silberne Knopft dient zum Aus- und Anschalten

Sehr saubere Detailverarbeitung

Hochglänzende Rückseite

Präzise Passungen, 13 MP-Kamera

Vier Zoll gegen fünf Zoll, 326 PPI gegen 443 PPI

Mitgeliefertes In-Ear-Headset
Diese kann man bei heutigen Datenvolumina gleich austauschen. Das
Xperia Z wiegt vertretbare 146 Gramm und ist extrem flach (nur 7,9 mm Tiefe,
Länge 139 mm, Breite 71 mm). Das Smartphone verfügt über hochglänzende, sehr fingerabdruckempfindliche Vorder- und Rückseite
aus gehärtetem Glas, die jedoch sehr edel hinsichtlich der Materialqualität
wirkt. Das kantige, Bauhaus-artiges Design (bei Sony OmniBalance genannt)
erscheint um ein Vielfaches eleganter als bei Nokias neuen Lumia-Modellen. Da das Xperia Z wasserfest ist, ist es wichtig, alle Abdeckungen vor
MicroSIM-Slot, SD-Karten-Slot, Kopfhörerausgang und MicroUSB-Terminal sorgfältig zu verschließen.
Das Xperia Z erfüllt die Schutzatzen IP55 und IP57, so dass es selbst nach 30
Minuten unter Wasser noch einsatzbereit und unbeschädigt ist. Damit ist auch
eine Verwendung bei Regen gewährleistet. Sony hat das Smartphone sogar in eine
Staubkammer geschickt - auch feiner Staub kann dem Xperia Z nichts
anhaben. Leider ist die Kameralinse der hochwertigen 13 MP Kamera mit doppeltem Exmor R-Sensor für bestmögliche Bildgüte ungeschützt. Der silberne
Aluminium-Knopf zum Entsperren und An-/Ausschalten (länger drücken) hebt sich vom Rest ab und wirkt hochwertig. Nicht zum Rest passt die billig wirkende Kunststoffform, in die die MicroSIM-Karte eingelegt wird.

Das lohnt sich: FullHD Videos bei YouTube anschauen

Es gibt auch eine Vielzahl an Filmtrailern

Exzellente Detailschärfe, lebendige Farben

Maßstäbe setzende Bewegungsdarstellung - die wegfliegenden
Blätter erscheinen ungemein realistisch

Kamerafahrten werden beinahe ohne Ruckeln wiedergegeben
Im Fokus steht neben Quad-Core-CPU (Qualcomm APQ8604+MDM9215M), 2 GB
Arbeitsspeicher, dem Adreno 320 GPU Hochelsitungs-Grafikprozessor und LTE (für
alle Netze) das Full-HD-Reality-Display, das mit einer Pixeldichte von 443PPI
pro Zoll alles andere, was wir bislang getestet haben, deutlich schlägt. Selbst
die 332 PPI des Nokia Lumia 920 nehmen sich
eher bescheiden dagegen aus. Sony legte bei der Entwicklung auch besonderen Wert
auf eine exzellente Farbwiedergabe. Für die Bildverarbeitung zuständig ist die
Mobile BRAVIA Engine 2. Das Picture Processing analysiert stets den Bildinhalt
und nimmt in Bruchteilen von Sekunden entsprechende Anpassungen vor. Im
Mittelpunkt stehen vier Faktoren im Vergleich zum Vorgänger-Bildprocessing:
Höherer Kontrast, ein besseres Farbmanagement, eine spezielle
Rauschunterdrückung z.B. für YouTube-Videos sowie ein Schärfefilter für
ausgezeichnete Detailwiedergabe. Weitere Merkmale des Displays sind OptiContrast
und Direct Touch. Sony hat bei der Entwicklung eine Luftschicht weggelassen,
somit wurde das Touchpanel noch näher ans Display gebracht. OptiContrast soll
weniger Spiegelungen hervorrufen - das ist allerdings in der Praxis nicht ganz
korrekt, wie sich zeigt, sind bei der Nutzung mit geringem externen Lichteinfall
Detail- und Gesamtkontrast Maßstäbe setzend, bei Sonnenschein allerdings
spiegelt das Display stark. Sony hat die Sensorschicht weggelassen und den
Sensor ins Objektiv integriert, dadurch konnte die Reaktion des Touchsceeens
optimiert werden - und dies stimmt wirklich, selten ist uns ein besserer
Touchscreen untergekommen, hier müssen sich selbst Nokia Lumia 920,
Apple iPhone 5 und Samsung Galaxy S3 GT-I9300
geschlagen geben. Für uns hat das Xperia Z im Moment nicht mehr und nicht
weniger als das beste Smartphone-Display aller Zeiten. Das FullHD-Display zeigt auch bei sehr genauem Hinschauen keine einzelnen Pixel. Farben und Farbübergänge wirken in einer Art und Weise natürlich, wie wir es bei einem Smartphone noch nie gesehen haben. Filme und Videos werden dank der BRAVIA Mobile Engine 2 so scharf und detailreich abgebildet, wie man es sonst nur vom iPad 3 oder iPad 4 mit dem ultrahochauflösenden Display her kennt. Da das Sony mit 5 Zoll aber doch ein deutlich kleineres Display hat als die
iPads, wirkt das Ergebnis ebenso eindrucksvoll. Gesamt- und Detailkontrast setzen Maßstäbe, aber auch die überragende Bewegungswiedergabe bei Filmen oder
Games. Was ist Ruckeln? Das Xperia Z kennt dieses Wort nicht einmal im Ansatz, es sei denn, man hat nur Edge-Empfang oder sehr schwaches
WLAN. Wir sind von der Performance des Displays zutiefst beeindruckt, und auch die Sensibilität des Touchscreens lässt die Frage aufkommen, wieso andere Hersteller damit werben, den berührungssensitivsten Touchscreen aller Smartphones zu verbauen.
Sucht man bei YouTube nach FullHD-Videos und betrachtet diese auf dem Screen des
Xperia Z, kann man nur im höchsten Maße erstaunt über diese makellose
Qualität sein.

Wählbare Auflösungen

Aufgrund der guten Lichtempfindlichkeit braucht man den Blitz
in vielen Situationen nicht

Kamera-Einstellmöglichkeiten

Verschiedene Bildeinstellmöglichkeiten

Szene-Modi im Videobetrieb

Video-Menu
Nächster Fokus-Punkt ist die Kamera, weltweit zum ersten Mal mit einem
extrem hochwertigen Sony Exmor RS Sensor für Smartphones mit HDR-Video
ausgestattet. HDR steht für "High Dynamic Range" und ist eine
Bildtechnologie, die hervorragende Bilder auch bei starkem Gegenlicht oder stark
kontrastierenden Verhältnissen ermöglichen soll. Mit HDR erstellt die Kamera
das gleiche Bild mit unterschiedlichen Belichtungsstufen und legt die einzelnen
Belichtungsstufen übereinander, um so ein Bild mit herausragendem Kontrast zu
erstellen. Die 13 MP-Kamera des Xperia Z setzt auf die gleichen Baugruppen, die
auch in hochwertigen Sony-Kameras verbaut sind. Dazu zählt auch der hochmoderne
BSI-Lichtsensor für optimale Lichtempfindlichkeit.
Das Xperia Z besitzt überdies den mit einer goldenen Fotokamera, einem
goldenen i und einem goldenen Plus-Zeichen gekennzeichneten "Superior
Auto-Modus". In dieser Betriebsart kombiniert die Kamera Motiverkennung und
bildverbessernde Technologien wie HDR und eine hochwertige Rauschunterdrückung
so miteinander, dass die Aufnahme perfekt gelingt. Die Kamera offeriert
überdies hinaus 36 automatisch optimierte Situationen, so dass unter allen
Bedingungen eine tadellose Bildgüte gewährleistet ist. Fotos können übrigens
auch direkt vom Smartphone auf PlayMemories Online hochgeladen werden.

Bild mit Blitz aus kurzer Distanz

Sehr gutes Foto bei nur geringem Restlicht

Detailbild bei normalen Lichtverhältnissen innen

Etwas Sonnenlicht kommt bei dieser Detailaufnahme von außen
ins Zimmer

Sauberes Bild bei deutlichen Kontrastdifferenzen

Landschaftsbild

Landschaftsbild mit sich auflockernder Bewölkung
Und wie schlägt sich diese "Zauber-Kamera" in der Praxis? Die
Antwort: Herausragend. Was die Punkte "Lichtempfindlichkeit" und
"Unempfindlichkeit gegenüber durch nicht saubere Kameraführung
entstehende Ruckelbewegungen im Videofilm" angeht, muss sie sich zwar dem Nokia Lumia 920
geschlagen geben, dafür wirken Farben beim Xperia Z noch strahlender, die
Detaillierung im hochfrequenten Bildbereich ist umfassender und die beste, die
wir bislang bei einem Smartphone in Augenschein nehmen konnten. Das gilt für
Still Images und für Videos. Und: Auch bei Lichtempfindlichkeit und beim
Ausgleichen kleiner Unsauberkeiten in der Kameraführung ist das Xperia Z sehr
gut, nur dort eben nicht ganz so gut wie das Lumia 920. Was Schärfe und
Detailkontrast bei normalen Lichtverhältnissen angeht, kann es kein anderes
Smartphone mit dem Xperia Z aufnehmen. Die Zoomfunktion beim Videofilmen
allerdings agiert zu ruckelig. Hervorragend beim Drehen von Videos: Sofort
stellt sich das Xperia Z scharf, auch im Macrobereich wird das ins Auge gefasste
Motiv, wenn man von weiter weg herangeht, sofort scharf gestellt. Der Wechsel
bei unterschiedlichen Belichtungsverhältnissen gelingt ohne Probleme, wenn man
draußen vom Hellen nach Innen in die Dämmerung geht, passt sich das Smartphone
sofort an. Bei der Erstellung von Still Images in der Dunkelheit wäre noch
folgende Anmerkung zu machen: Der integrierte Blitz schafft bei nicht allzu
großem (bis zu 2 Meter) Abstand zum Motiv gute Ergebnisse, bei größeren
Distanzen aber nimmt die Intensität deutlich ab und das Bild wird schnell
unscharf. Wer den Blitz nicht einsetzt, kann auf den erstellten Bildern
natürlich Rauschen erkennen, dies fällt aber nur bei sehr schwachem Restlicht
wirklich störend aus - selbst bei Bildern, die in der Dämmerung gemacht
werden, rauscht die Kamera sehr wenig. Das gilt fürs Still Imaging und für
Video-Erstellung
Kommen wir zu einigen Einstellmöglichkeiten. Bei den Bildeffekten finden
sich die Möglichkeiten Nostalgie, Miniatur, Strahlend, Filter, Fischauge,
Teilweise farbig, Harris-Effekt, Kaleidoskop. Bei der Szenenwahl stehen zur
Verfügung: Soft-Skin, Soft-Snap, Anti-Verwischen, Landschaft,
Gegenlichtkorrektur HDR, Nachtaufnahme, Dämmerung aus der Hand ISO - hohe
Lichtempfindlichkeit, Gourmet, Haustiere, Strand, Schnee, Party, Sport, Dokument
und Feuerwerk. Eine enorm große Auswahl, mancher Modus mag etwas sinnfrei
erscheinen (Haustiere und Gourmet), andere bringen durchaus Nutzen
(Nachtaufnahme, Dämmerung aus der Hand, Schnee) - aber meist ist es nicht
erforderlich, separate Modi für Still Images anzuwählen, da der Superior
Auto-Modus exzellent funktioniert. Bei Nutzung der Videokamera gibt es weniger
Szene-Modi, hier sind es Landschaft, Soft Snap, Nacht, Strand, Schnee, Sport und
Party. Neben Aufnahmen in FullHD sind auch Aufnahmen in 720p, VGA oder in
MMS-Qualität möglich. Sony hat natürlich auch den im Trend liegenden
Panorama-Modus nicht vergessen, Hilfetexte, die unten eingeblendet werden,,
unterstützen bei der einfachen und qualitativ sehr guten Erstellung eines
Panoramas. Die Kamera verfügt überdies über diverse Schnellstart-Funktionen:
Starten und Fotografieren, Nur Starten, Starten und Film aufnehmen, Nur
Videokamera starten. Sony liefert gleich ein Videostudio mit, mit dem Videos
bearbeitet und z.B. mit einer Hintergrundmusik versehen werden - ähnlich dem
"iMovie"-Programm von Apple. Eine 2 MP Frontkamera, die richtig gute
Bildübertragung ermöglicht und auch gute Bilder schießt, rundet das Angebot
ab.

Internetdarstellung im Querformat

Tastatur im Querformat
Das Xperia Z ist unglaublich schnell. In Windeseile werden aus Google Play auch aufwändige Apps (WLAN-n, DSL 16.000) heruntergeladen und
installiert. Parallele Downloads sind anders als bei Win8 Phone möglich.
Mutitasking ist nie ein Problem, und auch dann, wenn sich durchaus viele Daten
auf dem Smartphone befinden und /oder viele Programme parallel geöffnet sind,
lässt das Leistungsvermögen kaum nach. Das ist selbst bei Quadcore-befeuerten
Android-Smartphones alles andere als selbstverständlich. Das Booten dauert rund
25 Sekunden, ein durchschnittlicher Wert. Die Umsetzung aller Befehle
funktioniert unglaubllich schnell. Auch die Direktanwahl von Musikplayer und
Kamera vom Sperrbildschirm aus geht enorm reibungslos vonstatten. Aufwändige
Games werden dank dem Quad Core 1,5 GHz Prozessor und dem enorm leistungsstarken
Adreno 320 GPU Grafikprozessor ohne Ruckeln und mit sofortiger Umsetzung der
gegebenen Befehle zu einem wahren Vergnügen.

Tastatur im Hochformat
Extrem zügig werden Apps geöffnet - das gilt für den HSPA+ und erst recht
für den LTE-Betrieb. Kaum hat man auf die n-tv App gedrückt, ist sie schon
geöffnet. Im WLAN-n-Netz ist das Xperia Z auch extrem flott unterwegs. In der
n-tv App werden einzelne Artikel in neuer Rekordzeit geladen - nur rund 1,5-2
Sekunden vergehen hier. Nutzt man den sehr schnellen und zuverlässigen Google
Chrome Browser für den mobilen Einsatz, werden auch komplex aufgebaute
vollwertige Internetseiten in 2-4 Sekunden geladen (WLAN-n, LTE), nur
geringfügig länger dauert es im 3G Netz, wenn man hier die schnellste
Datenübertragung HSPA+ verwendet (bitte Vertragsoptionen prüfen, welcher
maximale 3G-Speed möglich ist). Die schnell ansprechende Zoom-Funktion ist
ebenfalls zu loben. Die Tastatur ermöglicht im Hoch- und im Querformat
schnelles Schreiben, die Rechtschreibkorrektur ist ausgezeichnet. Die virtuelle Tastatur setzt Maßstäbe: Sehr präzise, keine Eingewöhnungszeit. Sony zeigt, wie es geht, selbst das iPhone, das Nokia Lumia 920 oder das Samsung Galaxy S3 müssen sich überraschend deutlich geschlagen
geben. Auch ein Pluspunkt: Das perfekte Setup für einen individuellen E-Mail-Account. Es ist zwar nicht so luxuriös wie beim iPhone, bei dem nach entsprechendem Sync mit dem PC nur noch das Passwort eingegeben werden muss, aber viel einfacher als bei nahezu allen Konkurrenten, bei denen man z.B. für separate Einstellungen für den Postausgangsserver manchmal etwas rätseln muss.

Energiemanagement
Wenden wir uns nun der Akkulaufzeit des leider fest eingebauten 2330
mAh-Akkus zu. Hier muss man leider festhalten, dass keine Fabelwerte erreicht
werden. Wer das Xperia Z eifrig nutzt, viel fotografiert und E-Mails abruft,
muss es nach einem Dreiviertel Tag aufladen. Bei etwas weniger intensiver
Verwendung schafft man gut einen Tag. Im Standby-Betrieb scheint das Sony, wenn
man alle Programme geschlossen hat, nicht viel Strom zu ziehen, dafür fließt
überproportional viel Leistung in den Dreh von Videos. Auch Surfen im Internet
belastet den Akku, gerade wenn man oft Bilder oder auch neue Websiten lädt.
Immerhin verfügt das Xperia Z über ein recht ausgeklügeltes
Energiemanagement, mit dessen Hilfe man die Haltbarkeit des Akkus zumindest
etwas steigern kann.
Schließt man das Xperia Z über USB an den PC an, wird es sofort als Massenspeichermedium
erkannt. Uns kommt es aber so vor, als liefe der Datentransfer nicht mit optimalem Speed ab. Hier wirkt das iPhone 5 flotter, wenn man z.B. Fotos vom internen Speicher auf den PC bugsiert, und auch das Übertragen von Audiodateien vom PC aufs Smartphone geht z.B. beim Nokia Lumia 920 schneller. Musik wird beim Rüberladen auf SD-Karte oder internen Speicher
teilweise konvertiert, was viel Zeit kostet. Man kann auch Sonys „Companion“ Software für den Daten- und Medienaustausch verwenden, das halten wir aber nicht für notwendig.

Kommen wir zum Thema Speicher. Rund 13 GB stehen dem Nutzer intern bei
Auslieferung zur Verfügung, maximal kann mittels MicroSD um weitere 64 GB
erweitert werden. Auf obigem Bild ist das Speichervolumen nach der Installation
diverser Apps und dem Übertragen verschiedener medialer Inhalte zu
sehen.

Im erweiterten Drahtlos&Netzwerke-Menü findet man eine
wichtige Option: Mobilfunknetze

Hier in den Einstellungen wählt man den Netzwerkmodus

Hier kann man LTE aktivieren, was nur dann Sinn bringt, wenn
man LTE als Tarifoption beim Provider gewählt hat
Telefonieren kann man mit dem Highend-Smartphone hervorragend. Eine
natürliche, lebendige und beinahe rauscharme Sprachqualität wird von
beiden Teilnehmern eines Telefonats registriert. Auch die eingebaute
Freisprecheinrichtung verrichtet gute Dienste. Die Stimme des frei Sprechenden
wird zwar etwas leiser, aber für den anderen Gesprächsteilnehmer noch gut
verständlich wiedergegeben. Der Klang ist noch natürlich, es existiert nur
leichter Hall, und das Rauschen fällt gering aus. Die Empfangssensitivität
hinterlässt einen sehr guten Eindruck - das gilt für den Telefon- und den
Datenverkehr. Auch das eingebaute WLAN-Modul enttäuscht nicht und sichert auch
bei weiter entferntem WLAN einen stabilen Empfang und einen schnellen
Datenaustausch. Auch hier sehen wir das Xperia Z im Konkurrenzvergleich vorne.

Unter dem Menüpunkt "Xperia" sind weitere
interessante Features integriert. So kann man den Bildschirm des Xperia Z auf
dem TV-Gerät spiegeln, wer ein MirrorLink zertifiziertes Gerät besitzt, kann
darüber hinaus das Xperia über diese Komponente steuern. Unter "Throw"
versteht Sony das drahtlose Wiedergeben von Inhalten auf einem anderen Gerät.
Dies funktioniert im Testbetrieb für Foto-, Video- und Audiodateien.

Sony Select

Google Play
Neben Google Play ist ein direkter Zugriff auf speziellen
Sony-Apps (Sony Select) installiert. Hinzu kommen eigene Sony-Symbole für den
Musikplayer (Walkman, der Traditionsname. Auch der normale Android Musikplayer
ist verfügbar. Wir raten zusätzlich zum kostenlosen Download von WinAmp - sehr
schnell bedienbar, sehr guter Klang), für Videos und Bilder.

Kostenlos kann man sich bei Google Play WinAmp als
leistungsstarken Musicplayer herunter laden

Sony-Walkman: Meine Musik in der Übersicht

Walkman-Musicplayer - Albendarstellung

Titelwiedergabe im Querformat

Enorm hochwertige, klangstarke In-Ears im Lieferumfang

Kabelfernbedienung am Headset
Akustisch überzeugt das Xperia S mit sehr hochwertigen und
klangstarken beigefügten In-Ear-Headphones, die einen präzisen, klaren,
kraftvollen Bass erzeugen, den Mitteltonbereich mit vielschichtigen Konturen
ausstatten und im Hochtonbereich erstaunlich "mild", aber gleichzeitig
transparent spielen. Das vielen In-Ears eigene, Aggressive bei der
Hochtonwiedergabe ist bei diesen In-ears kaum zu herauszuhören. Sony offeriert
im Walkman-Player verschiedene Einstellmöglichkeiten. Stellt man "Clear
Audio +" ein, so steigt die Klarheit des Klangs laut Sony an, in der Praxis
bei klassischer, differenzierter Musik durchaus ein Gewinn bringender Effekt
herauszuhören. Ist Clear Audio + aktiviert, kann man die Soundoptimierung, im
Menü darunter, nicht vornehmen. Bei deaktiviertem Clear Audio + findet sich ein
grafischer EQ mit den Bändern 400 kHz, 1 kHz, 2,5 kHz, 6 kHz sowie 16 kHz und
eine von -10 bis +10 reichende "Clear Bass" Funktion. Natürlich gibt
es auch vorgefertigte Klangfelder: Heavy, Pop, Jazz, Individual, Soul, Easy
Listening, Bass Boost, Treble Boost, sowie drei Benutzer-Presets, bei denen man
EQ-Settings abspeichern kann. Unter "Einstellungen" gibt es eine gar
nicht mal schlechte Surroundfunktion für die Erzeugung eines virtuellen
Surroundfeldes bei Nutzung der Kopfhörer. Es gibt die Programme Studio, Club
und Konzertsaal. Die Funktion "Stereo Pur" ist ebenfalls vorhanden und
soll das Übersprechen zwischen linken und rechtem Kanal reduzieren. "Clear
Phase" passt die Tonqualität des internen Lautsprechers automatisch an.
Durch xLoud wird die Lautstärke des internen Lautsprechers optimiert. Eine
schaltbare Dynamik-Normalisierung minimiert Lautstärkeunterschiede zwischen
Musiktiteln oder Videos. Insgesamt verweist das Xperia mit reinem und sattem
Klang die Konkurrenz auf die Plätze - und das mitgelieferte In-Ear-Headset mit
überragendem Tragekomfort ist so gut, dass man in den meisten Fällen auf den
Kauf teurer Zubehör-Headphones verzichten kann.

Statusmeldungen

Frei konfigurierbare Startseite, die mit verschiedenen Apps
und Widgets bestückt werden kann. Android-typisch gibt es fünf frei
gestaltbare Startbildschirme

Hauptmenu - man kann verschiedene, zueinander passende
Anwendungen auch in Ordner zusammen stecken
Integriert ist natürlich auch, typisch für Android-Smartphones,
die gute Google-Navigation und das überzeugende Kartenmaterial. Das extrem
schnelle Xperia Z berechnet in 2-3 Sekunden eine knapp 300 km lange Route. Nur
die installierte, etwas quäkende weibliche Stimme für die sprachunterstützte
Navigation gefällt uns nicht so recht. Google Earth kann man sich aus dem
Google Play-Store herunter laden. Kalender- und Notizenfunktion des Xperia
entsprechen dem gängigen Standard. Im Google Play Store kann man sich überdies
leistungsfähige Office-Suiten wie Documents To Go herunter laden. Die
MobiSystems Office Suite 6 ist überdies "serienmäßig" mit an Bord.
Mittels einer herunterziehbaren Statusleiste kann man sich alles, was an
wichtigen Dingen geschehen ist, anzeigen lassen (z.B. neue Nachrichten,
verpasste Anrufe).
Konkurrenzvergleich
-
Apple iPhone 5:
Das formschöne, kompakte und zuverlässige iPhone 5 behauptet sich nach wie
vor gut. Es setzt nach wie vor die Maßstäbe bei der Verarbeitung und bei
der simplen, durchdachten Bedienung. Bei Speed, Kamera- und Displayqualität
hat es aber im Xperia Z seinen Meister gefunden.
-
Samsung Galaxy S3 GT-I9300:
Das Samsung Galaxy S3 ist alt geworden, dies beweist der Direktvergleich zum
Xperia Z. Daher kommt von Samsung auch sicherlich bald der Nachfolger, die
Gerüchteküche brodelt bereits. Die Kamera, für sich betrachtet immer noch
sehr gut, kann nicht mit dem Xperia Z mithalten, auch das Display und die
Arbeitsgeschwindigkeit nicht. Zuverlässig und preislich fair kalkuliert ist
das S3 nach wie vor - wer allerdings die LTE-Variante mit 2 GB
Arbeitsspeicher möchte, zahlt einen deftigen Mehrpreis.
-
LG P880 Optimus 4X HD:
Nur der Preis spricht noch fürs Optimus 4X HD - dieser ist enorm
niedrig. Performance-orientierte Anwender greifen lieber zum Xperia Z, das
in beinahe allen Belangen Maßstäbe setzt.
-
Nokia Lumia 920: Mit
solider Verarbeitung und überragender Kamera sowie flüssiger Bedienung
sammelt das Lumia 920 Punkte. Auch Nokias Karten, die Navigation und der
kostenlose Musik-Streamingdienst überzeugen. Das Xperia schlägt das Nokia
mit noch mehr CPU-Speed, besserem Klang, nochmals schärferen Aufnahmen im
Still Imaging- und Videobetrieb, einem sensationellen Display, extrem
flacher Bauform und der enormen Widerstandsfähigkeit gegenüber Wasser und
Staub - extrem praktisch. Und: der Mehrpreis fürs begeisternde Sony Xperia
Z fällt erstaunlich gering aus. Der Gegenwert bei Sony ist dafür
bilanzierend deutlich größer.
Fazit

Das Sony Xperia Z läutet eine neue Ära der Qualität von
Smartphones ein: Das hochauflösende FullHD-Display, die extrem leistungsfähige
Kamera, die erstklassige Arbeitsgeschwindigkeit und der enorm hoch liegende
praktische Nutzwert, der durch die Wasser- und Staubfestigkeit weiter steigt.
Das Xperia Z hat demnach derzeit keine Konkurrenz - trotz kleiner Schwächen:
Der Akku könnte leistungsstärker sein - dieses Problem teilt sich das
Smartphone aber mit beinahe allen Konkurrenten. Zudem könnte die USB-Datenübertragung
noch schneller sein. Dafür
verwöhnt das Xperia mit bestmöglichen klanglichen Eigenschaften, die
mitgelieferten In-Ears sind von überragender Qualität und müssen nicht, wie
sonst oft üblich, durch Kopfhörer aus dem Zubehörmarkt ersetzt werden. Das
extrem flache Smartphone ist überdies exzellent verarbeitet und liegt trotz der
Größe gut in der Hand - für Menschen mit relativ kleinen Händen aber dürfte
es aufgrund der 5 Zoll Bildschirmdiagonale etwas Probleme geben. Bilanzierend
legt das Xperia die Messlatte für die Güte eines Smartphones ein gutes Stück
höher - für uns ist es derzeit das beste uns bekannte Gerät in der
Luxusklasse.
Das "Enter Next Level"-Smartphone: Das Sony Xperia
Z verweist die Konkurrenz in allen wichtigen Disziplinen auf die Plätze und
setzt neue Maßstäbe

Smartphones Luxusklasse
+ FullHD-Display setzt neue Maßstäbe
+ Exzellente Kamera
+ Extrem schnell dank Quadcore CPU und 2 GB Arbeitsspeicher
+ Auch bei vielen geöffneten Programmen und bei großer Datenmenge auf dem
Smartphone keine Geschwindigkeitsverluste
+ Hochwertige Grafik und Mobile BRAVIA Engine 2 für bestmögliche
Bildsignalverarbeitung
+ LTE und HSPA+
+ Akustisch erstklassig
+ Enorm sensibler Touchscreen
+ Solide Verarbeitung und sehr schönes Design
- Akkulaufzeit
Testgerät wurde zur Verfügung gestellt von
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Text: Carsten Rampacher
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 20.02.2013
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