TEST mit Display Basic Check: EDGE LED-LCD-TV Sony KDL-46HX855
10.02.2012 ()
KDL-46HX855 heißt der aktuelle Sony EDGE LED LCD-TV, den wir in
unserer Redaktion begrüßen dürfen. Das 3D-Gerät arbeitet mit aktiver
Shutter-Technologie und will mit X-Reality PRO, 3D Super Resolution und dem
Highspeed 3D Display das 3D-Erlebnis weiter verbessern. Auch 2D soll aber von
den neuen Technologien profitieren und den Zuschauer in das Geschehen eintauchen
lassen. Dank des dynamischen Local Frame Dimming wird die Hintergrundbeleuchtung
automatisch dem aktuellen Umgebungslicht angepasst und Strom gespart. Der Sony
verfügt über ein integriertes WLAN-Modul und bietet Zugriff auf verschiedene
Internetinhalte des Sony Entertainment Networks, Skype, DLNA-Server und das
freie Internet. Eine App-Steuerung mit dem Smartphone ist ebenfalls möglich.
Der TV kommt nicht nur im schicken Monolith-Design daher sondern bringt auch ein
integriertes Soundsystem im Standfuß mit. Der KDL-46HX855 kostet UVP 1699 EUR.
Stromverbrauch
Verarbeitung
Der KDL-46HX825 sieht enorm edel aus, der Eindruck zeitloser
Noblesse lässt sich für 100 EUR noch steigern: Diese Summe kostet der SU-B461S
genannte, im gleichen Monolith-Design gehaltene Sound-Standfuß mit integriertem
2.1 Lautsprechersystem und 40 Watt. Sony spricht damit besonders Kunden an, die
keine aufwändige Soundlösung wie eine Mehrkanal-Anlage mit AV-Receiver und
entsprechendem Lautsprecherset aufbauen möchten, sondern ohne viel Kabelsalat
(mittels HDMI 1.4 inklusive ARC) eine einfache akustische Lösung bevorzugen.
Dieser Sound-Standfuß ist ebenfalls sehr gut verarbeitet und passt aus
optischer Perspektive vorzüglich zum TV, die silberne Front setzt einen
interessanten Kontrast zum schwarzen TV. Der Rahmen des Fernsehers ist prima
verarbeitet und weist nur kleine Spaltmaße auf. Die Fernbedienung macht einen
soliden Eindruck.

Schlichte Eleganz - das repräsentiert der KDL-46HX825

Gut eingepasste und sinnvoll angeordnete, aber leider nicht
beleuchtete seitliche Bedienelemente am Gerät

Sehr gute Detailverarbeitung

Noblesse im Detail - eine Sony-Spezialität

Der serienmäßig mitgelieferte Standfuß sieht gut aus und
bietet, hier die Ansicht von hinten, sicheren Halt

Sound-Standfuß von der Seite hinten

Bassreflexkanal am Sound-Standfuß hinten

Mit optionalem Standfuß sehr guter Halt, integriert sind
Lautsprecher und Subwoofer

Der SU-B461S ist sauber verarbeitet und kostet nur moderaten
Aufpreis
Anschlüsse

LAN, Satelliten- und Kabeltuneranschluss, Videoeingang und
Komponente nur mittels Adapter, 2 x HDMI hinten

Seitlich: 2 x HDMI, optischer Digitalanschluss, PC-Eingang (D-Sub,
analog), 2 x USB, CI+-Slot
Die Anschlussbestückung ist gut und umfasst alles Gängige,
darunter 2 x USB und 4 x HDMI. Der Sony hat eine LAN-Schnittstelle für die
kabelbasierte Einbindung, alternativ ist für die kabellose Einbindung auch WLAN
integriert. Das Einzige, was wir vermissen, ist ein Subwoofer
Vorverstärkerausgang, damit man dem bauartbedingt bassschwachen eingebauten
Lautsprechersysteme effektiv auf die Sprünge helfen kann. Etwas Besserung
verspricht der für 100 EUR zusätzlich erhältliche SU-B461S, der ein 2.1
System integriert hat, das 40 Watt Gesamtleistung aufweist. Für PCs ohne
digitale Schnittstellen bringt der HX825 einen D-Sub-Analog-Eingang mit.
Menüs
Hier ein Überblick über alle Einstellungen:
Bild:

Video-EQ, Teil 1
Eingangswahl (Aktueller/Allgemein)
- Bildmodus (Kino 1/Kino 2)
- Normwerte
- Hintergrundlicht (1-10)
-Kontrast (1-100)
-Helligkeit (1-100)
-Farbe (1-100)

Video-EQ, Teil 2
-Farbton (R50-G50)
-Farbtemperatur (Kalt,Neutral,Warm 1, Warm 2)
-Bildschärfe (1-100)
-Dyn. Rauschunterdrückung (Aus, Niedrig, Mittel, Hoch, Aut.)

Verschiedene, in unterschiedlichen Stufen schaltbare
Rauschfilter
-MPEG-Rauschunterdrückung (Aus, Niedrig, Mittel, Hoch, Aut.)
-Pixel Rauschunterdrückung (Aus, Niedrig, Mittel, Hoch, Aut.)
-Reality Creation (Aus, Manuell, Aus, Aut.)
-Auflösung (1-100)
-Rauschfilter (1-100)

Motionflow für flüssige, scharfe Bewegungen
- Gleichmäßige Abstufung (Aus, Niedrig, Mittel, Hoch)
- Motionflow (Aus, Klar, Klar Plus, Standard, Weich)
- Film Modus (Aus, Aut. 1, Aut. 2)

Weitere Einstellungen
Weitere Einstellungen:
-Schwarz Korrektur (Aus, Niedrig, Mittel, Hoch)
-Verb. Kontrastanhebung (Aus, Niedrig, Mittel, Hoch)
-Gamma (-3 bis +3)
-Dyn. LED-Steuerung (Aus, Gering, Standard)
-Autom. Lichtbegrenzer (Aus, Gering, Mittel, Hoch)

Sehr viele elektronische Bildverbesserer, die man aber am
besten fast ausschließlich für SD-Signale
-Weiß Betonung (Aus, Niedrig, Hoch)
-Farbbrillanz (Aus, Niedrig, Mittel, Hoch)
-Weißabgleich (RGB-Gain, RGB-Bias)
-Detailverbesserung (Aus, Niedrig, Mittel, Hoch)
-Randverbesserung (Aus, Niedrig, Mittel, Hoch)

3 D-Einstellungen
3-D-Einstellungen
-Auto-3D (Ein, Aus)
-3D-Signalbenachrichtigung (Ein, Aus)

Anzeige-Einstellungen mit aktivierbarem Umgebungssensor
-Umgebungssensor (Aus/Ein)

Menü "Bildschirm einstellen"
Bildschirm einstellen
-Eingangswahl (Aktueller, Allgemein)
-Bildformat (Smart, Normal, Wide, Zoom, 14:9, Untertitel)
-Auto Format (Aus, Ein)
-Automatischer Anzeigebereich (Aus, Ein)
-Anzeigebereich (-1, Normal, +1)
-Bildschirmposition (Vertikal und Horizontal einstellen)
- V.Amplitude (-2 bis +8)

Videoeingangs-Einstellungen
- Videoeingangs-Einstellungen
-Farbmatrix (Autom., Anwender)
-HDMI-Dynamikbereich (Autom., Eingeschränkt, Voll)
- SBM (Ein, Aus)
- Farbsystem
-Digital-Empfang-Bild-Modus (für Text-Grafik optimieren, für Video optimieren
Ton

Ton-Menü

Weitere Toneinstellungen
-Ton
- Eingangswahl (Aktueller/Allgemein)
- Ton-Modus (Dynamisch, Standard, Klare Stimme)
-Normwerte
-Höhen (-12 bis +12)
-Tiefen (-12 bis +12)
-Balance (L12 bis R12)
-Surround (Aus, S-Force-Front Surround)
-S-Force-Front Surround 3D (Aus, Ein)
-Klangverbesserung (Aus, Ein)
-Fortschrittl. Autom. Lautst. (Aus, Ein)
-Lautstärkeversatz (-6 bis +6)
- Einst. für TV-Möbel mit integr. LSP
-Höhen (-6 bis +6)
-Tiefen (-12 bis +12)
- Zweiton (Stereo A + B)
- Lautsprecher (Audio-System, TV-Lautsprecher)
- Kopfhörer/Audioausgabe (Kopfhörer, Audio-Ausgang)
- Kopfhörer Lautspr.-Verkn. (Ein, Aus)
- Audio-Ausgang (Fest, Variabel)
- HDMI/DVI-Audioquelle (Autm., HDMI Ton, PC-Audio)
- Tastenton (Ein, Aus)
- Einschaltton (Ein, Aus)
- Digitaler Audioausgang (Autom., PCM)
- Position des Fernsehgeräts (Tischständer,
Wandmontage/Bodenständer)

Systemeinstellungen
Systemeinstellungen
- Szenenauswahl (Autom., Allgemein, Kino, Sport, Musik, Animation, Foto, Spiel, Grafik)
- Öko
-Energie sparen (Aus, Gering, Hoch, Bild aus)
-Anwesenheitssensor
- Sensormodus Aus, Demo, Stark, Mittel, Schwach
- Bild aus (5 bis 60 Min. in 5 Min. Schritten)
- Autom. Ausschalten (Aus/Ein)
- TV-Standby nach Nichtbenutzung (Aus, 1 Std., 2 Std., 4 Std.)
-PC-Energieverwaltung (Aus/Ein)
- Aufnahme-Einstellungen
-Festplatten-Registrierung
-Festplatten-Ent-Registrierung
-HDD-Leistungsprüfung
- Entfernungswarnung (Aus/Ein)
- Positionsanpassung (Aus/Ein)

Systemeinstellungen - weitere Parameter
- Uhr/Timer
- Uhr einstellen
- Zeitzone
- Auto Sommer/Winterzeit (Aus/Ein)
- Einschalttimer (Timerzeit einstellen)
- Abschalttimer (Aus, 15 Min., 30 Min., 45 Min., 60 Min., 90 Min., 120 Min.)
- Allgemeine Einrichtungen
- USB-Autostart (Diashow, Miniaturbilder, Aus)
- Empfehlung (Ein, Aus)
- Logo-Beleuchtung (Ein, Aus)
- Werkseinstellung
- Sprache
- Radioanzeige (Schwarz/Weiß, Kugeln, Mehrfarbige Kugeln, Sepia Kugeln, Lichter der Stadt, Diashow, Aus)
- Kindersicherung
- Pin-Code ändern
- Einstufung Kindersicherung (Ohne bis 18)
- Digitale Programmsperre
- Satelliten Programmsperre
- Alterssperre f. aufgenommene Titel (Ein/Aus)
- Infoanzeige (Versteckt, Klein, Groß)
- DivX(R) VOD
- DivX(R) VOD Registrierungscode
- DivX(R) VOD Entregistrierungscode
- Neuinitialisierung

Digitale Einstellungen

Einstellungen für den digitalen DVB-S2-Tuner

Automatischer Satellitensuchlauf

Genaue, aber recht zeitaufwändige Suche

Abschluss des Suchlaufs

Programme ordnen
Digitale Einstellungen
- Untertitel Grundeinst.
- Untertitel Einstellung (Aus, Standard, Hörbehindert)
- Primäre Vorzugssprache
- Sekundäre Vorzugssprache
- Audio Grundeinstellungen
- Audio-Typ (Standard, Hörbehindert)
- Primäre Vorzugssprache
- Sekundäre Vorzugssprache
- Audiobeschreibung (Aus/Ein)
- Laustärkeanpassung (Komprimiert, Standard)
- MPEG-Lautstärke (-10 bis 0)
-HE-AAC-Audiolautstärke (-10 bis 0)
- Auto. Digitalsuchlauf (Starten)
- Automatischer Suchlaufbereich (Normal, Voll)
- Digitalprogramme ordnen
- Manueller Digitalsuchlauf
- Digitaldienste autom. Aktualisieren (Ein/Aus)
- Automatischer Satellitensuchlauf
- Satellitenprogramme ordnen
- Satellitdienste autom aktualisieren (Aus/Ein)
- Serviceaustausch (Aus/Ein)
- Interaktive Anwendungseinrichtung) /Auto-Start-Anwendung (Aus/Ein)
Analoge Einstellungen
- Anzeige Programmliste (Aus/Ein)
- Einstellung Direkteingabe (Aus/Ein)
- Autom. Suchlauf
- Programme ordnen
- Programmnamen
- Manuell abspeichern
- TV-System (B/G, M, L, D/K)
- Kanal (C/S)
- AFT (-15 bis +15)
- Audiofilter (Aus, Niedrig, Hoch)
- Auslassen (Ja/Nein)
- LNA (Ein/Aus)
- Farbsystem (Autom. NTSC, SECAM, PAL)
Externe Eingänge
- AV2-Component Eingang (Autom., AV2, Component)
- HDMI-Grundeinstellungen
- Steuerung für HDMI (Aus/Ein)
- Autom. Geräteabschaltung (Aus/Ein)
- Autom. Einschaltung TV (Aus/Ein)
- HDMI-Geräteliste
- Gerätesteuerungstasten (Keine, Normal, Einstelltasten, Menütasten, Einstell- und Menütasten)

Netzwerkeinstellungen

Netzwerkstatus, LAN- und WLAN-Einstellungen

Netzwerkeinstellungen - Status
Netzwerk
- Netzwerkeinstellung (Kabel/WLAN)
- Integriertes WLAN (Aus/Ein)
- Internetinhalt aktualisieren
- Heimnetzwerk-Einstellungen
-Server-Anzeigeeinstellungen
-Serverdiagnose
-Fernbedienungsgerät/Renderer
- Fernbedienungsgerät/Renderer (Aus/Ein)
- Fernbedienungsgeräteliste
- Renderer Zugriffskontrolle
- Renderer Einstellungen
Insgesamt hat der KDL-46HX825 ein sehr ausführliches, im bekannten Sony-Stil
gehaltenes Menü. Gerade die Anzahl möglicher
Szenen-/Bildfeld-/Eingangs-Kombinationen ist groß und ermöglicht viel
Flexibilität, so kann der TV stets genau auf die Bedürfnisse des Anwenders
eingestellt werden. Die einzelnen Funktionen werden durch erläuternde
Begleittexte verständlich gemacht. Der HX825 verfügt über eine interne, in
die Firmware des Gerätes eingebundene Bedienungsanleitung namens
"i-Manual". Um diese aufzurufen, gibt es eine extra dafür vorgesehene
Taste auf der Fernbedienung. Die integrierte Bedienungsanleitung überzeugt
durch recht klare, teils zusätzlich für leichteres Verständnis bebilderte
Texte. Die Ladezeiten könnten noch optimiert werden.
Multimedia

Kurze Reaktionszeiten, große Auswahl - Bravia Internetvideo

3D-Special, einige Dienste aber nur in englischer Sprache

Tagensschau-Medienarchiv

Cloudbasierter Video-On-Demand-Dienst

Cloudbasierter Music-On-Demand-Dienst "Music Unlimited"

Widget-Funktion
-
Widges: RSS-Leser, Taschenrechner, Termine, Kalender, Analoge Uhr, Weltzeituhr, Twitter und Facebook
-
Bravia Internet-Video: Video unlimited, Tagesschau, Sat 1, Pro 7, Kabel 1, Eurosport, DFB Highlights, MUBI, Lovefilm, Sixx, MUZU.TV, Deutsche Welle, Sevenload, Bild.de, YouTube,
Epicurious.com, Wired, blip.tv, Billabong, 3D Experience, Concierge.com, Style.com, Dailymotion, uStudio, GolfLink.com, Livestrong.com, Podcasts, Music Unlimited, Berliner Philharmoniker, tape.tv, Moshcam, National Public Radio, Picasa.
Music Unlimited, Video Unlimited
Der HX825 gibt dem Anwender die Möglichkeit, sich über das
Sony Entertainment Network bei Music Unlimited oder bei Video Unlimited
anzumelden. Hinter beidem verbergen sich Cloud-basierte Music- und
Video-On-Demand-Dienste, nach Einrichtung eines Benutzerkontos
(kostenpflichtiger Service, verschiedene Modelle buchbar) kann sich der User
dann Musik und Video kaufen, die nicht heruntergeladen, sondern über
Sony-eigene Server auch auf verschiedenen Geräten verfügbar gemacht werden.
Dadurch entfallen lange Downloadzeiten, und der Content ist schnell auf
unterschiedlichen Endgeräten abrufbar.
Eingebauter Internetbrowser für den Zugang zum
freien Internet
Darüber hinaus verfügt der HX825 über einen Opera-basierten
eingebauten Browser, der sich unter dem Menüpunkt "Anwendungen"
findet, hier ist im Übrigen auch Skype vertreten. Möchte man z.B. eine neue
Adresse eingeben, muss man dann die Taste "Options" auf der
Fernbedienung drücken, im rechten Bildschirmbereich öffnet sich dann ein
Menü, in dem man auch die gewünschte Browserfunktion, wie z.B. die
Adresseingabe", anwählen kann. Die Ladezeiten sind vertretbar
(LAN-Einbindung), sie variieren natürlich je nach der Programmierung der
Internetseite, die angewählt wird. Die Eingabe der gewünschten URL geht zwar
nicht in rasender Schnelle, dafür überzeugt die virtuelle Tastatur durch eine
logische und zielführende Benutzeroberfläche, so dass man sich kaum häufiger
vertippen kann.
DLNA-Streaming:
Der Sony spielt WMV (auch HD), MP4 und AVCHD ab, ebenfalls
MPEG2-ts. An Audiodateien wird MP3 wiedergegeben, an Bilddateien jpeg. Dateien,
die sich im jeweiligen Ordner auf PC oder Server befinden und die vom HX825
nicht abgespielt werden können, zeigt der Sony erst gar nicht an. Die Auswahl
an Formaten empfinden wir als zu gering. Zudem sind die Ladezeiten teilweise zu
lang.
Bild
Video-EQ/Bildeinstellungen

3D-Einstellungen

Der Sony verfügt über verschiedene Szene-Programme, zu denen
jeweils unterschiedliche Bildmodi gehören. Der Video-EQ ist übersichtlich, die
einzelnen Parameter sind fein einstellbar

Weitere Justagemöglichkeiten

Verschiedene Rauschfilter, Reality Creation für
Bildverbesserung

Motion Flow für flüssige Bewegungswiedergabe und Film-Modus

Schwarzkorrektur, Kontrastanhebung, Gammaeinstellung,
dynamische LED-Steuerung, automatischer Lichtbegrenzer und Weiß-Betonung. Für
die Bildqualitätsmessungen haben wir alle Zusatz-Features deaktiviert

Ungemeine Funktionsvielfalt im Video-EQ: Farbbrillanz-Regler,
Weißabgleich für versierte Anwender, Detail- und Randverbesserung

Bildformat, Autoformat, Automatischer Anzeigebereich,
Anzeigebereich, Bildschirmposition
Display Basic Check powered by


Über den Display Basic Check
Als Basis für den Display Basic Check, dient die sehr flexible
Bildkalibrierungs-Software "Calman", aktuell Version v4.5. Als Sensor
kommt der SpectraCal C6 zum Einsatz. Damit auch korrekt gemessen wird, ist eine
spezielle Blu-ray mit Calman-Testbildern nötig, die wir zum Test in den
BD-Player einlegen. Auf dieser sind die Testbilder, die für die Messungen
gebraucht werden, enthalten. Vorteil von Calman ist, dass man sich sogenannte
"Workflows" selber programmieren kann, die individuell auf das
jeweilige Aufgabengebiet abgestimmt sind. So wird nur das gemessen, was auch benötigt
wird, das ist gut für effizientes, schnelles Arbeiten. So kann der
"Display Basis Check" hervorragend in die Testarbeit eingebunden
werden. Der Display Basic Check umfasst die folgenden Parameter:
- Gamut (Farbraum)/Weißpunkt
- Farbdecoding
- Farbtemperatur
- Gamma

Digital Video Essentials HD Basics
Zusätzlich kommen noch Testbilder zum Thema Bildhelligkeit (Pluge),
Farbdecoding, Bildschärfe, Kontrast und Scaling von der DVE - HD Basics von Joe
Kane Productions hinzu. Im folgenden Special stellen wir Ihnen diesen Check
genau vor.
Display Basic Check
Beim Sony funktioniert die Wahl von Bildfeldern folgendermaßen: Zunächst wird die Szene angewählt (Automatisch, Allgemein, Kino, Sport, Musik, Animation, Foto, Spiel, Grafik) und dann stehen pro Szene verschiedene Bildfelder zur Verfügung. Beispiel im Modus Allgemein: Brillant, Anwender, Standard. Nach Durchprobieren verschiedener Szene-Modi mit Bildfeldern sind wir beim Szene-Programm „Kino“ und in dieser Szene beim Modus „Kino1“ gelandet – da hier eine recht natürliche und authentische Bilddarstellung gewährleistet zu sein scheint.
Die Farbtemperatur ist laut Sony Video-EQ "warm" - was bedeutet, dass
in der Farbtemperatur-Betriebsart "neutral" der Sony ein zu kaltes
Bild macht. Wie wir weiter unten sehen werden, trifft "warm" von allen
Parametern her am besten eine ausgewogene Farbwiedergabe.
Beim Pluge-Testbild zur Einstellung der Helligkeit zeigt sich das Edge-Arbeitsprinzip des Sony – die Helligkeitsverteilung geht für ein Edge-Gerät
zeigt die typischen Schwächen, im Vergleich mit Full LED Backlit-TVs sieht man
den "Taschenlampeneffekt" gerade bei komplett schwarzem Screen. Der Schwarzwert ist für einen Edge-LED ziemlich gut, leider ist der Blickwinkel nicht perfekt, man sollte schon relativ zentriert vor dem TV sitzen. Als idealer Wert
für die Bildhelligkeit kann „50“ oder „51“ angesehen werden.
Beim „Reverse Grey Ramps and Steps“ Testbild zur Kontrastermittlung zeigt der Sony bei Szene Kino/Modus Kino1 ein sehr ausgewogenes Kontrastverhältnis. (Kontrastregler auf „90“). Er clippt weder im oberen noch im unteren Bildbereich und liefert eine gleichmäßige Ausarbeitung der einzelnen Graustufen. Auch hier sieht man, dass der Schwarzwert prima ist.
Nun haben wir uns der Bildschärfe und dem Overscan gewidmet. Wenn man beim HX825 keinen Overscan haben möchte – also eine native Pixel-per-Pixel-Darstellung, wie im FullHD-Betrieb erwünscht, muss im „Anzeige“-Menü, Untermenü „Bild“ und dann der Punkt „Bildschirm einstellen“ gewählt werden, der Anzeigebereich sollte dann vom Anwender auf den Wert „Vollpixel“ gestellt und der Punkt „automatischer Anzeigebereich“ muss auf „aus“ gesetzt werden. Nutzt man dann das Bildformat „Wide“ ist eine Pixel-per-Pixel-Anzeige gewährleistet, Overscan ist dann, wie das Testbild zeigt, nicht vorhanden. Zur Bildschärfe: Der Schärfewert ist standardmäßig auf 50 und sollte auch so belassen werden, ab ca. 55 tritt sichtbares Ringing auf, und zu weich erscheint das Bild schon bei etwa 45. Der Schärferegler lässt sich recht sensibel einsetzen.
Nicht so gut für Anwender, die oft mit deutlichem externem Lichteinfall Inhalte
betrachten - das verspiegelte Display sorgt für Reflexionen.
Der Sony verfügt über keinen R-G-B only Modus, daher können wir zumindest per Testbild keine verlässlichen Aussagen über die Güte des Farbdecodings treffen.

Überblick über Teil 1 vom AREA DVD Workflow

Überblick über Teil 2 vom AREA DVD Workflow

Farbraum und Weißpunkt zeigen gute Ergebnisse

Gammakurve

Abweichungen bei ca. 70 % Bildhelligkeit

Praktisch perfekt - unabhängig von der Bildhelligkeit hält
der HX825 die Farbtemperatur auf Referenzlevel

Das zeigt auch dieser Graph. Minimal zu kalt ist das Bild nur
bei 50 % Bildhelligkeit

RGB Balance

Hier wird eine Aussage darüber getroffen, ob die einzelnen
Farben der Referenzhelligkeit in Relation zu Weiß entsprechen oder ob z.B.
einzelne Farben zu dunkel oder zu hell wiedergegeben werden. Gelb, Grün
und Gelb sind etwas dunkel beim Sony.
Kommen wir zu den Messungen. Was den Farbraum angeht, so wird der HD-Farbraum recht präzise getroffen. Bei Grün und Blau sehen wir minimale Abweichungen, Rot wird perfekt wiedergegeben. Bei den Sekundärfarben sehen wir nur leichten Versatz bei Gelb, Magenta ist perfekt, Cyan zeigt geringen Versatz. Der Weißpunkt ist nicht perfekt, aber wird bilanzierend gut getroffen. Insgesamt ist ein minimaler Magenta-Blau-Stich erkennbar, aber dieser fällt ungemein gering aus und wird in der Praxis auch je nach Panelcharge geringfügig anders ausfallen. Die Gammakurve geht insgesamt in Ordnung, aber wie die Darstellung des Gammapunktes zeigt, leistet sich der Sony bei 70 % Bildhelligkeit einen Ausrutscher und präsentiert das Bild etwas zu dunkel. In der Praxis fällt
das nicht großartig ins Gewicht, fällt aber dem sehr versierten Anwender auf. Hervorragende Ergebnisse notieren wir hinsichtlich der Einhaltung der Farbtemperatur in Abhängigkeit von der Bildhelligkeit – stets schafft es der HX925, die Farbtemperatur vorbildlich nahezu auf Referenzlevel im Modus „Kino1“ zu halten. Beide Grafiken belegen eindrucksvoll, dass dem HX825 hier keiner so schnell etwas vormacht. Die RGB-Balance sieht ordentlich aus, Blau und Rot können überzeugen, nur Grün ist etwas schwach vertreten und schert aus. Das belegen auch unsere Eindrücke in der Praxis. Bei der „Gamut Luminance“ wird eine Aussage darüber getroffen, ob die einzelnen Farben der Referenzhelligkeit in Relation zu Weiß entsprechen oder ob z.B. einzelne Farben zu dunkel oder zu hell wiedergegeben werden. Bei Rot und Magenta schneidet der Sony sehr gut ab, Grün und Gelb zeigen leichte Schwächen.
Insgesamt können wir dem HX825 ein gutes Zeugnis ausstellen – zwar gibt es immer noch Optimierungsbedarf, aber in einzelnen Disziplinen kann der TV Glanzpunkte setzen, besonders zu nennen wäre die Farbtemperatur. Auch bei Kontrast und Bildschärfe erzielt der HX825 ausgezeichnete Werte, so dass er letzten Endes klar macht, dass er visuell an die Schnittstelle obere Mittelklasse/Oberklasse gehört und auch LCD-Kritikern beweist, wie gut das Bild eines Edge LED LCD-TVs sein kann.
3D-Darstellung
Bei der 3D-Version von "Avatar" haben wir die
3D-Qualitäten genau untersucht und eine Pro&Contra-Liste erstellt:
Pro:
+ hervorragende, neutrale Farbwiedergabe, wenn man zentriert in
richtiger Höhe vor dem Bild sitzt
+ Erstklassige Plastizität, der 3D-Effekt wirkt trotzdem nicht künstlich oder
aufgesetzt. Sehr gut zu Beginn zu sehen, als das Langstreckenraumschiff durchs
All gleitet, oder auch bei nach der Landung auf Pandora, als Sully mit seinem
Rucksack nahe dem Rollfeld im Rollstuhl sitzt und vor ihm ein großer
Muldenkipper die Strecke passiert. Auch ausgezeichnet sichtbar nach der Landung
des Helikopters in der Flora von Pandora, als Jake im Gewand des Avatars seine
Waffe schwenkt.
+ Kaum Schärfeverluste von der vorderen bis in die hinteren Bildebenen. Zu
sehen, als der Helikopter zu Beginn des 6. Kapitels durch die Lüfte fliegt und
die drachenartigen Flugwesen neben dem Helikopter auftauchen.
+ Helligkeitsverluste fallen recht gering aus
+ Sehr homogenes Bild mit hoher visueller Dynamik
+ Bei korrekter Sitzposition kaum Ghosting
Contra:
- Wenn man den Kopf nach links schwenkt, driftet die
Farbwiedergabe ins Blau-Kühle ab, nach rechts ins Rötlich-Warme. Der Sony ist
nicht besonders tolerant bei Kopfbewegungen und bietet auch einen nur
eingeschränkten Blickwinkel
- Leichtes Bildflimmern sichtbar
Blu-ray "Fluch der Karibik"
Ab Filmbeginn:
-
Durchmodellierung des aus dem Nebel auftauchenden
Galionsschiffes: Hier erzielt der Sony sehr gute Ergebnisse. Scharf und
farbecht kommt die Galionsfigur heraus. Das Schiff fährt ruhig aus dem
Nebel, es kommt kaum zu Bildzittern. Der Nebel sieht echt und nicht wie
Bildrauschen aus.
-
Kleine Elizabeth Swann steht an der Reling - Ausprägung der
Reling, Detaillierung des Gesichtes und des Kleides des Mädchens: Schon von
weitem ist die kleine Elizabeth gut erkennbar, auch das edle Kleid, das sie
trägt. Beim Heranzoomen steht das Bild bis auf einen kurzen Moment
vorbildlich ruhig, es treten auch kaum bewegungsbedingte Unschärfen auf.
Die Oberfläche der Reling kommt mit klarer Struktur zum Ausdruck.
-
Farbwiedergabe der etwas kühl abgemischten Szene: Unser
Testgerät trifft die beabsichtigte farbliche Wirkung sehr genau und schafft
es, die kühle, bedrohliche Atmosphäre für den Zuschauer gut sichtbar zu
machen.
Kapitel 2:
-
Darstellung des Gesichts von Jack Sparrow in der
Großaufnahme: Das Glitzern in den Augen, aber auch die im Schatten
liegenden Haarteile sowie der Piratenhut stellt der Sony hervorragend dar.
Der Detailkontrast überzeugt, die leicht warmen Farben in dieser kurzen
Einstellung, bedingt durch den Stand der Sonne, arbeitet der HX825 stimmig
heraus.
-
Wiedergabe der Felsen und der Flora im Hintergrund, als Jack
die Piratenskelette passiert: Glanzleistung des Sony, wir kennen kaum einen
anderen Edge LED-LCD, der einen so guten Detailkontrast bietet. Die
Herausarbeitung der Strukturen der im Schatten liegenden Teile der
Felsformation unter den aufgehangenen Piraten gelingt so gut, wie wir es
sonst nur von Plasmas und Full LED Backlight-LCDs kennen. Auch der
Schwarzwert wirkt souverän. Die Flora im Hintergrund wird in vielen
Einzelheiten herausgestellt.
-
Hafeneinfahrt nach Port Royal: Herausarbeitung der Details
und Bildsauberkeit beim Segelschiff, das rechts im Bild auftaucht: Das
Segelschiff zittert nur kurz (sichtbar in den Planken) und danach ist der
Bewegungsablauf (Jacks Boot gleitet, immer weiter sinkend, am stehenden
Segelschiff vorbei) scharf und ohne Detailverluste zu beobachten. Die Ziege,
die verladen wird, kommt in nahezu allen Details heraus, das Gesicht des
alten Mannes, der mit Verwunderung auf Jacks marodes Wassergefährt blickt,
wird scharf und ohne Verwischung dargestellt. Die Flora im Hintergrund von
Port Royal kommt, obwohl es sich um hintere Bildebenen handelt, scharf zur
Geltung. Die Farbechtheit des HX825 ist auch in dieser Sequenz gut.
-
Modellierung des hölzernen Landungssteges: Keine Schwächen
scheinen hier durch. Die hölzerne Oberfläche wirkt authentisch, und kleine
Unregelmäßigkeiten auf der Oberfläche zeigt der HX825 gekonnt.
-
Hafenmeister-Sequenz: Detaillierung der Gesichter des
Hafenmeisters und des kleinen farbigen Jungen, Herausarbeitung der Münzen,
die auf dem Buch liegen: Die Gesichter sind sehr schön detailliert und
wirken plastisch. Die Falten in der Haut des älteren Hafenmeisters und
dessen Brille werden exakt herausgearbeitet. Die glitzernden Augen des
kleinen Farbigen wirken authentisch. Das Buch des Hafenmeisters wird
gestochen scharf mit den darauf liegenden Münzen präsentiert.
-
Zeremonie im Innenhof der Festungsanlage: Kamerafahrt mit
Darstellung des Wachsoldaten, Mauerwerk der Festung, Uniformen und edle
Kleidung von Soldaten und geladenen Gästen: Nur leicht flimmert der
wachhabende Soldat während der Kamerafahrt. Diesen Effekt kennen wir von
verschiedenen Konkurrenten durchaus ausgeprägter. Das Mauerwerk der
weitläufigen Festungsanlage kommt detailreich zum Ausdruck, auch
Moosbewuchs zwischen einzelnen Mauersteinen zeigt der Sony. Das Zeremoniell
auf dem Innenhof arbeitet der HX825 mit solider Bewegungswiedergabe und
tadellosem Detailreichtum heraus, auch kleine Einzelheiten an den Uniformen
und an den prächtigen Gewändern der zivilen Zeremoniellgäste werden
berücksichtigt.
Blu-ray "Fluch der Karibik", Wandlung von
2D auf 3D:
Pro:
+ Gute Farbwiedergabe, wenn man zentriert in
richtiger Höhe vor dem Bild sitzt. Allerdings zeigen die Farben bei der 3D
Simulation einen leichten erdigen Einschlag.
+ Erstaunliche Plastizität, der 3D-Effekt wirkt überzeugend (Einstellung im
Menü für die Intensität des Effektes "Mittel"). Schön zu sehen,
als Jack im Bild ist und der Blick auf die Felsen fällt, vor dem das große
Segelschiff im Meer ankert. Auch zu sehen, als Jack nach Port Royal einläuft
und die Bildtiefe sichtbar gesteigert werden kann.
+ Vertretbare Schärfeverluste von der vorderen bis in die hinteren Bildebenen.
Als Jack in Port Royal einläuft, wird das Anwachsen der Bildtiefe nicht durch
deutliche Unschärfen hinten im Bild bei der Wiedergabe der Flora erkauft.
+ Helligkeitsverluste fallen vertretbar aus (sind aber zu spüren).
+ Geringe Ghostingneigung.
Contra:
- Wenn man den Kopf nach links schwenkt, driftet die
Farbwiedergabe ins Blau-Kühle ab, nach rechts ins Rötlich-Warme. Der Sony ist
nicht besonders tolerant bei Kopfbewegungen und bietet auch einen nur
eingeschränkten Blickwinkel
- In hellen Flächen ist Bildflimmern sichtbar
- Ab und zu leichtes Ruckeln, z.B. zu Filmbeginn, als das Galionsschiff aus dem
dichten Nebel auftaucht, oder als Jack den Landungssteg betritt.
DVD-Upscaling, 576i auf 1080p
Filmmaterial, Star Wars Episode III
-
Gelbe Laufschrift zu Beginn, Anzahl der Sterne, die sichtbar
werden: Nur kurz benötigt der De-Interlacer, um einzurasten, was man daran
sieht, dass ein Teil der Schrift für ca. 1 Sekunde Unruhen in Form von
Zittern zeigt. Danach aber ist die Schriftwiedergabe erstklassig: Das Gelb
wird exzellent getroffen, die Buchstaben verfärben sich in Richtung des
Randes nicht von Gelb nach Weiß, und die Konturen der Lettern weisen
praktisch keine Artefakte auf - das ist Oberklasseniveau. Dazu passt auch
der überragende Lauf der Schrift, auch weit hinten kommt es kaum zu
Wellenbildungen oder zu Linien innerhalb einzelner Buchstaben. Zum
tadellosen Eindruck passt, dass der Sony auch viele Sterne auf den
Bildschirm bringt. Der Schwarzwert ist gut. Wie wir aber schon bei den
Testbildern festgestellt haben, könnte Sony noch an der Performance der
Edge LED Hintergrundbeleuchtung arbeiten - es kommt, wie man in dunkeln
Sequenzen sieht, zum "Taschenlampeneffekt" in den Bildschirmecken.
Leider leiden noch nahezu alle Edge LED TVs unter diesem Problem, hier
sollten die Hersteller durch eine effektivere Anordnung der
Helligkeits-Verteilungsbahnen und eine aufwändigere, flexiblere Ansteuerung
der LEDs Abhilfe schaffen
-
Sternzerstörer, der durchs Bild gleitet: Erneut muss der
Zuschauer ca. 1-2 Sekunden warten - in dieser Zeit zittert die Linie vorn
rechts oben am Bug sichtbar. Auch die Kommandobrücke zeigt leichte
Schwächen. Danach steht das Bild praktisch perfekt: Scharf und detailreich
ist der Zerstörer sichtbar, Plastizität und Kontrast überzeugen, auch der
im Schatten liegende Flügel ist gut durchzeichnet. Der Triebwerksstrahl
zeigt kaum Artefakte oder Rauschen. Treppenstufen treten nur in geringem
Umfang auf.
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Raumjäger von Obi-Wan und Anakin passieren den
Sternzerstörer und kippen nach unten in die Raumschlacht ab: Eine
großartige Leistung des Sony - praktisch ohne Nachzieher passieren die
beiden Raumjäger den Sternzerstörer, die Oberfläche des Raumschiffs und
auch die beiden Raumjäger sind scharf zu erkennen. Die Objektkanten weisen
nur geringfügig Artefakte auf. Als Obi-Wan und Anakin mit ihren Raumjägern
nach unten in die Schlacht abkippen, eröffnet der HX825 dem Zuschauer ein
Panorama auf Spitzenniveau und modelliert Raumschiffe und Raumstationen
nahezu ohne Schärfeverlust bis in die untersten Bildebenen durch.
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Modellierung der Raumschiffe und Raumstationen während der
Raumschlacht, Management der Bewegungsabläufe während des
Schlachtgeschehens: Auch hier verdient sich der HX825 Bestnoten, denn er
holt eine Menge an Details aus dem Schlachtgeschehen. Alle Raumschiffe und
Raumstationen wirken bezüglich der Einarbeitung im Raum plastisch und
authentisch. Die Droiden und Roboter werden ebenfalls in vielen Einzelheiten
präsentiert. Die Explosionen sind farblich mit guter Akzentuierung
versehen, die Rot-/Orange/Gelb-Verteilung gefällt mit feinen
Farbverläufen.
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Raumjäger von Außen und Innen: Außenhaut, Detaillierung
des Cockpits, Darstellung der Gesichter der Akteure: Der HX825 zeigt
deutlich die Gebrauchsspuren an den Raumjägern, Verschmutzungen,
Abnutzungserscheinungen und die Oberflächenstruktur. Auch im Inneren der
Raumjäger beweist der Sony sein Können, indem er die Gesichter der
Protagonisten mit natürlicher Wiedergabe der Hauttöne herausholt - das
Bild erscheint aber vom Gamma her als etwas zu hell. Das bestätigt sich in
den Messwerten, bei hoher Bildhelligkeit macht der Sony ein etwas dunkles,
bei niedriger Bildhelligkeit aber ein etwas zu helles Bild - dass man das
auch in der Praxis nachvollziehen kann, bestätigt dieses Beispiel. Die
Cockpits der Raumjäger wirken reich detailliert.
Videomaterial, AVEC Professional Test DVD
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Durchlaufende Schriften, schwarz und weiß, vor dreifarbigem
Hintergrund, in verschiedenen Geschwindigkeiten durchlaufend: Hier agiert
der HX825 gekonnt. In den beiden niedrigeren Geschwindigkeiten sind die
Schriften ohne ein Problem lesbar, die Bewegungsdarstellung ist stimmig.
Auch die Farbtrennung ist sehr gut. Nur bei der schnellsten Schrift bilden
sich leichte Rauschschleier um die Lettern, und es kommt zu leichten
Bewegungsunschärfen.
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Magentafarbene Siemenssterne, ein großer zentriert, vier
kleine in den Bildschirmecken, drehend, vor grünem Hintergrund: Sehr gut
sind alle fünf Sterne bezüglich des ruhigen Laufes ohne störendes
Ruckeln. Die einzelnen Segmente auch der kleinen Sterne sind gut zu
differenzieren. Die Farbtrennung ist auch bei diesem Testbild tadellos.
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In unterschiedlichen Geschwindigkeiten über eine stehende
schwarze Linie schwingendes Pendel mit rot-blauem Innenleben: Hier müssen
wir leichte Kritik üben, da der Sony das rot-blaue Innenleben, unterteilt
durch schwarze Linien, nur mit sichtbarer Bewegungsunschärfe herausstellt.
So verschwimmen schon bei kleineren Geschwindigkeiten die Linien etwas. Die
Pendelspitze hingegen wird gut herausgearbeitet, hier gibt es nicht allzu
viele Artefakte oder Unschärfen. Die Pendelbewegung ist gleichmäßig und
die Linie bleibt stabil stehen.
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Bewegtes Stadtbild von Esslingen, Hausdächer mit Ziegeln,
in Entfernung fahrende Autos, Festungsanlage, parkähnliche Grünflächen:
Überdurchschnittlich gut sind Farbauthentizität, Schärfe und
Plastizität, es ist erstaunlich, was der Sony aus dem SD Videomaterial
heraus holt. Punktabzüge gibt es für leichtes Ruckeln während der
Kamerafahrten. Die Dachziegel der Hausdächer zittern zwar, aber nur
leicht.
HD-Tuner DVB-C/DVB-S
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HD-Material: Hier kann der Sony durch ein natürliches Bild
punkten. Es wirkt nicht überschärft, aber auch nicht zu weich, die
Farbbalance ist gelungen und stimmig, was auch schon die Messwerte
bestätigt haben. Artefaktebildungen sind erfreulich gering, auch Rauschen
findet kaum statt.
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SD-Material: Bei qualitativ minderwertigem SD-Material zeigt
der Sony ebenfalls sein Können. Klar ist, dass aufgrund des
Ausgangsmaterials mehr Rauschen und weniger Schärfe vorhanden ist. Der Sony
aber schafft es, ein trotzdem relativ natürlich und klar wirkendes Bild zu
präsentieren, das mit ordentlichen Bewegungsabläufen überzeugt. Beim
De-Interlacing halten sich die auftretenden Treppenstufen in absolut
tolerablen Rahmen, das kennen wir deutlich schlimmer.
Gaming, PS3, Gran Tourismo 5, 720p:
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Input Lag: Der HX825 hat nicht mal ansatzweise den
gefürchteten Input Lag.
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Aufbau der Szenerie: Hervorragender, schneller Aufbau,
lebendige Farben, rauscharm, plastisch.
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Detaillierung: Gute Detaillierung des 720p Materials, feines
Upscaling
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Bewegungswiedergabe: Hohe Bewegungsschärfe und
Bewegungsstabilität, kaum Detailtreueverlust auch bei schnellen Bewegungen.
Der Fahrbahnbelag wie auch Details an den Fahrzeugen kommen ausgezeichnet
zum Ausdruck.
Bild-Fazit
Insgesamt können wir dem HX825 ein gutes Zeugnis ausstellen – zwar gibt es immer noch Optimierungsbedarf, aber in einzelnen Disziplinen kann der TV Glanzpunkte setzen, besonders zu nennen wäre die Farbtemperatur. Auch bei Kontrast und Bildschärfe erzielt der HX825 ausgezeichnete Werte, so dass er letzten Endes klar macht, dass er visuell an die Schnittstelle obere Mittelklasse/Oberklasse gehört und auch LCD-Kritikern beweist, wie gut das Bild eines Edge LED LCD-TVs sein kann.
Im 3D-Betrieb begeistern Schärfe und Plastizität, der HX825 sollte aber
unempfindlicher gegenüber Kopfbewegungen werden.
Ton
Hat man für die Klangwiedergabe keine AV-Anlage oder Soundbar,
lohnt sich der SU-B461S für 100 EUR absolut - zum geringen Mehrpreis wird ein
deutlich lebendigeres, kräftigeres Klangbild mit erstaunlicher Pegelfestigkeit
offeriert. Stimmen sind besser verständlich, Dynamikunterschiede kommen besser
heraus. Bei Musik und bei Filmen wird ein ordentliches Klangerlebnis
präsentiert. Wir können daher nur empfehlen, den Sound-Standfuß, ist keine
AV-Anlage vorhanden, gleich mit zu ordern.
Konkurrenzvergleich
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Samsung UE46D8090:
Ein harter Konkurrent ist der Samsung 8090, der im RE-WORK ZUM
TEST auch beim Display Basic Check überzeugen
konnte und somit beweist, dass er mehr ist als nur ein ultraeleganter
Flatscreen mit Vollausstattung. Bezüglich der Gammaperformance schlägt der
Samsung den Sony, der Sony aber kontert direkt mit einer unabhängig von der
Bildhelligkeit stets gleich bleibenden, nahezu optimalen Farbtemperatur im
Modus "Kino1". Der Sony bietet durch die Kombination aus
Szene-Betriebsarten und zugehörigen Bildmodi eine Vielzahl an Bildfeldern
und somit ungemein gute Anpassungsmöglichkeiten an Quellmaterial und
Geschmack. Doch jetzt holt der Samsung zum 3D-Konter aus: Denn die enorme
Empfindlichkeit gegenüber Kopfbewegungen im 3D-Betrieb, die Nachteil des
HX825 ist, kennt der Samsung nicht. Er ist erheblich toleranter und leistet
sich auch nicht das Flimmern heller Fläche. Doch der HX825 schlägt sofort
zurück - die 2D nach 3D Wandlung hat mehr Authentizität. Mit sehr guten
Video und Music On Demand Diensten kann der Sony auch auftrumpfen, dafür
aber spielt der Samsung beim DLNA-Streaming mehr Dateiformate ab.
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Toshiba 46WL863G:
Der Toshiba kann im 3D-Betrieb glänzen, da er nicht allzu empfindlich
gegenüber Kopfbewegungen ist und auch kaum Flimmern produziert. Besser aber
ist beim Sony HX825 der Schwarzwert. Die Helligkeitsverteilung ist wiederum
beim Toshiba, ebenfalls Edge, ausgewogener. Dafür kann der Toshiba mit
"Toshiba Places" nicht mit dem Sony mithalten, das Angebot an
Internet-Inhalten ist beim Sony deutlich größer. Der Toshiba hat dafür
den nochmals besseren Video-EQ, der schon fast semiprofessionelles Niveau
erreicht.
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Panasonic TX-P50GT30E:
Spitzenbild für wenig Geld - wie es geht, zeigt der Panasonic, der gerade
im THX-Bildmodus brilliert, auch wenn der Gammawert minimal zu hell ist. Er
bietet ein tolles Schwarz, eine natürliche Schärfe und stimmige Farben,
nur bei diagonaler Bildbewegung kann es zu leichtem Bildzittern kommen. Der
Panasonic hat eine überragende 3D Wiedergabe und konvertiert gekonnt von 2D
nach 3D - der Sony steht ihm hier aber nicht nach. Die Helligkeitsverteilung
ist beim Plasma naturgemäß besser und homogener, wenn es um die
Bildwiedergabe bei deutlichem externem Lichteinfall geht, hat der Plasma-TV
zwar aufgeholt, besser ist hier aber immer noch ein LCD, besonders, wenn der
Detailkontrast so hoch ausfällt wie beim Sony. Der Panasonic hat keinen
Browser fürs freie Internet, diesen haben nur Samsung und Sony in diesem
Konkurrenzumfeld. Philips ist ein weiterer Hersteller, der dieses Feature
offeriert.
Fazit

Der KDL-46HX825 kann in vielen Disziplinen überzeugen. Er ist
zwar wahrhaftig kein Schnäppchen, aber sein Geld Wert. Dies zeigt sich in einer
insgesamt ausgezeichneten visuellen Güte beim Display Basic Check und bei der
3D-Wiedergabe. Der HX825 überzeugt bei der Blu-ray-Wiedergabe in 2D und
3D und bietet des Weitereren eine überraschend gute Wandlung von 2D nach
3D. Die Upconversion von 576i Signalen auf 1080p gelingt bei Filmmaterial
hervorragend, bei Videomaterial sehr gut. Der Video-EQ
bietet sehr reichhaltige Optionen, hinzu kommen zahlreiche "Scene"
Programme, in denen man dann wiederum auf verschiedene Bildfelder zugreifen
kann. Auch sonst ist der TV reichhaltig ausgestattet (Tonoptionen,
Umgebungssensor) und kann für 100 EUR
Aufpreis mit einem eleganten und erstaunlich klangstarken Sound-Standfuß
weiter aufgewertet werden. Der hochwertig verarbeitete Fernseher hat ein
eingebautes WLAN-Modul und kann über das Sony Entertainment Network auch auf
Cloud-basierte Music- und Video-On-Demand-Dienste zugreifen. Die Bedienung
mittels sanft überarbeitetem Menü geht leicht von der Hand. Sehr gut gefällt
uns die integrierte Bedienungsanleitung, auch der Browser für den Zutritt zum
freien Internet ist einfach zu bedienen. Nachholbedarf besteht bei der
Homogenität bezüglich der Helligkeitsverteilung und bei den Formaten, die
über DLNA wiedergegeben können. Im 3D-Betrieb sollte die Empfindlichkeit
gegenüber Kopfbewegungen abnehmen, auch das Flimmern heller Flächen sollte
weniger deutlich ausgeprägt sein.
Edeler Designer-Flachbildschirm, der mit hervorragendem Bild
und umfangreicher Ausstattung überzeugen kann

Flachbildschirme bis 50 Zoll obere Mittelklasse
Test 10. Februar 2012
+ Sehr gute Messergebnisse bei Farbraum und Farbtemperatur
+ Gutes Gamma
+ Hervorragender Gesamt- und Detailkontrast
+ Sensibler Schärferegler für Einstellung einer natürlichen Bildschärfe
+ Viele elektronische Bildverbesserer fürs Aufpolieren von SD-Material
+ Gute 2D nach 3D Wandlung
+ Hervorragendes Upscaling von 576i Filmmaterial, sehr gutes Upscaling von 576i
Videomaterial
+ Nützliche Eingebaute Bedienungsanleitung und Hilfetexte zu einzelnen
Funktionen
+ Sehr eleganter optischer Auftritt
+ Preiswerter, schicker und gut klingender optionaler Lautsprecherstandfuß
lieferbar
+ Reichhaltiges Angebot an vordefinierten Internetinhalten
+ Cloudbasierte Musik- und Videodienste vorhanden
+ Leicht bedienbarer Browser für den Zugang zum freien Internet
+ WLAN eingebaut
- "Taschenlampeneffekt" - Helligkeits-Hot-Spots gerade in dunklen
Filmsequenzen sichtbar
- Flimmern in hellen Flächen beim 3D-Betrieb
- 3D-Wiedergabe: Empfindlich gegenüber Kopfbewegungen
- Wenig per DLNA wiederzugebende Formate
Text: Carsten Rampacher
Messungen: Philipp Kind
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 10.02.2012
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