TEST: Sony BDP-S490 - Hohe Bildgüte in 2D und 3D + Multimedia-Features zum
Einstiegspreis?
08.11.2012 (phk/sw)

Einführung
Sony wartet im Einstiegssegment der aktuellen Blu-ray Player-Generation mit
zwei Modellen auf. Sowohl der BDP-S390 als auch der BDP-S490 kosten 129 EUR UVP,
bedienen aber unterschiedliche Nutzerprofile. Der BDP-S390 präsentiert sich mit
integriertem WLAN-Modul und richtet sich so besonders nach Anwendern, die auf
drahtlose Einbindung wert legen. Im Gegensatz zum BDP-S490 beherrscht er aber
nicht die 3D-Wiedergabe und Wandlung, dieser kann allerdings nur kabelgebunden
ins Netzwerk integriert werden. Zugriff auf Sony Entertainment Network,
DLNA-Streaming und App-Steuerung ist natürlich trotzdem möglich. Mit den zwei
USB-Anschlüssen werden Medieninhalte von USB-Stick oder Festplatte problemlos
wiedergegeben. Auch eine hochwertige DVD-Upconversion soll der Blu-ray Player
garantieren. Wie sich der BDP-S490 im Test schlägt, lesen Sie hier.
Verarbeitung
Modellbezeichnung und USB-Slot hinter Kunststoffklappe
Power-Button auf der Oberseite
Bedienelemente
Geräte-Display
USB-Slot
Gesamtansicht Innenleben
Laufwerk
Stromzufuhr
Rückseite
Fernbedienung
Verarbeitungsqualität und Materialgüte des BDP-S490 ist
weitgehend identisch zu den anderen getesteten Modellen der aktuellen
Geräte-Generation, der BDP-S590 und der BDP-S790.
Im schwarzen Hochglanz Pianolack-Finish wirkt der Blu-ray Player sehr edel. Der
haptische Eindruck geht nicht ganz einher mit der hochwertigen Optik. Beim
Anfassen merkt man recht schnell, dass es sich hier um Kunststoff handelt und
dass die Geräte-Oberfläche recht anfällig gegenüber Kratzern ist. Auf der
Oberseite sind die stationären Bedienelemente im Chrom-Look untergebracht.
Neben dem Power-Button sind auch Play, Stop und Eject-Taste vorhanden. Die
Disc-Schublade fährt sauber und geräuscharm ein und aus. Ein aktiver Lüfter
ist nicht im Gehäuse untergebracht, was zur geringen Geräuschkulisse
beiträgt. Die Anschlüsse auf der Rückseite sind gut eingepasst und sitzen
fest. Die mitgelieferte Fernbedienung ist kompakt gehalten, bietet aber alle
essentiellen Steuerungsfunktionen und ein Navigationskreuz für einfaches
Handling.
Anschlüsse

Rückseitige Anschlüsse
-
HDMI
-
FBAS
-
Digitaler optischer Audio-Ausgang
-
Digitaler koaxialer Audio-Ausgang
-
Stereo Cinch analoger Audio-Ausgang
-
Ethernet-Slot
-
USB 2x (Front- und Rückseite)
Installation und Menüs

Installations-Assistent

Anschluss an das Bildwiedergabegerät

Schnellstartmodus aktivieren

XMB-Menü

Einrichtung - Systemsteuerung

Netzwerk-Einstellungen
Der Installations-Assistent startet bei der ersten Inbetriebnahme
automatisch. Zunächst wird die TV-Anschlussmethode gewählt und festgelegt ob
der Schnellstartmodus verwendet werden soll. Der Schnellstartmodus verkürzt die
Bootzeit merklich, dafür erhöht sich der Standby-Stromverbrauch. Nun können
noch die Netzwerkeinstellungen konfiguriert werden. Wer nicht über einen WLAN
USB-Adapter verfügt, kann aber lediglich die kabelgebundene Einbindung
vornehmen. Nun kann noch die BD-Live Verbindung zugelassen werden und
ausgewählt ob Gracenote für erweiterte Informationen zu Filmen und Musiktiteln
zur Verfügung stehen.
Ist der BDP-S490 fertig konfiguriert, öffnet sich das als
"Baumsystem" aufgebaute XMB-Menü des Sony-Gerätes, das sehr an die
grafische Benutzeroberfläche der Playstation 3 angelehnt ist. Jegliche
Einstellungen zu Video/Audio und System finden sich im ersten Punkt. Unter Foto,
Video und Musik können sowohl DLNA-Inhalte und Dateien vom USB-Stick
wiedergegeben oder auf die multimedialen Inhalte des Sony Entertainment Networks
zugegriffen werden.
Laufwerk und Ladezeiten

CD-Schublade
1. Booten: Ohne Schnellstartmodus benötigt der Player etwa 30 Sekunden, mit
Schnellstartmodus ist er bereits nach knapp 3 Sekunden einsatzbereit
2. Einlesezeit „Casino Royale” (BD): 19 Sek.
3. Einlesezeit “Fluch der Karibik I” (BD): 21 Sek.
4. Einlesezeit „Star Wars III“ (DVD): 13 Sek.
5. Einlesezeit „Sahara“ (DVD): 14 Sek.
Der Layerwechsel (DVD Top Gun, Kapitel 18 auf 19): Der Layerwechsel erfolgt
problemlos, weder Audio noch Video lassen den Wechsel erkennen.
Das Laufwerk des BDP-S490 entspricht in etwa dem der übrigen Modelle der
aktuellen Sony-Produktpalette. Es liest sowohl Blu-rays und DVDs zuverlässig
und betriebssicher ein. Besonders aufgrund des guten Layerwechsels kann der
BDP-S490 punkten. Aufgrund des fehlenden Lüfters haben wir uns eine sehr
geringe Geräuschkulisse erhofft, leider ist das integrierte Laufwerk recht laut
und im stillen Raum auch aus einigen Metern Entfernung noch hörbar.
Multimedia

DLNA-Streaming

Musik-Streaming

Video-Streaming und Internet-Inhalte
Im Home-Menü des Sony Blu-ray Players führen die Punkte Fotos,
Musik und Videos sowie Netzwerk und Sony Entertainment Network zu den
Multimedia-Features des Gerätes. Bei Fotos sind lediglich die vorhandenen
DLNA-Server zu finden, von denen JPEG- und PNG-Dateien problemlos wiedergegeben
werden.
Unter Musik finden sich, abgesehen von den DLNA-Servern,
verschiedene Musik-Angebote. Natürlich Music Unlimited aber auch die Berliner
Philharmoniker, tape.tv, Moshcam, National Public Radio und das populäre
Internetradio-Angebot vTuner. Von einem Medienserver gibt der Sony AAC und MP3
wieder, FLAC nicht.
Bei Videos wählt man ebenfalls zunächst den gewünschten
DLNA-Server und wählt dann nach der Ordnerauswahl die vorhandenen
Video-Dateien. Hier werden DiVX- und Xvid-Dateien, MPEG- sowie WMV-Dateien und
auch MP4-Files und MKVs wiedergegeben. Außerdem spielt der Sony auch
HDTV-Aufahnamen im Transport Stream ab. Außerdem sind unter Videos folgende
Internetangebote zu finden:
-
Video Unlimited
-
Tagesschau
-
Sat.1
-
ProSieben
-
kabel eins
-
Sixx
-
ServusTV
-
Lovefilm
-
Mubi
-
DFB Highlights
-
Eurosport
-
Muzu.TV
-
euronews
-
Deutsche Welle
-
sevenload
-
Bild.de
-
YouTube
-
3D Experience
-
Billabong
-
HD Content delivered to your TV
-
wired
-
Epicurious.com
-
Concierge.com
-
Style.com
-
Dailymotion
-
uStudio
-
GolfLink.com
-
LiveStrong.com
-
Lovefilm
-
Podcasts

Netzwerk

vTuner

Sony Entertainment Network
Unter Netzwerk ist der Internet-Browser beheimatet. Der Browser ermöglicht
den Zugriff auf das freie Intrenet und lädt Webseiten recht zügig und
betriebssicher. Die URL-Eingabe ist mit der konventionellen Fernbedienung etwas
umständlich, aber machbar. Der im Sony integrierte Browser unterstützt leider
keine Flash-Inhalte.
Außerdem im Punkt Netzwerk ist der Opera TV Store zu finden. Hier ist die
Applikation tvitter vorinstalliert, außerdem kann aus einer Auswahl weitere
Apps, vor allem Spiele, hinzugefügt werden. Die Navigation im Opera TV Store
wirkt aber etwas träge mit hohen Ladezeiten.
Unter Sony Entertainment Network greift man auf die angebotenen Inhalte von
Video Unlimited und Music Unlimited zu. Das Layout entspricht hier auch bereits
der Ansicht der aktuellen TV-Geräte mit Apps, Video und Music in einer
Übersicht.
 
BD-Player registrieren
 
Übersicht
 
Touch-Fernbedienung und Hilfe
Bevor man das Gerät mit einem Smartphone steuern kann, muss es
am Blu-ray Player registriert werden. Im Menü des Blu-ray Players wird
lediglich beim Punkt Netzwerk "Registrierung eines Media
Remote-Geräts" ausgewählt, nun ist der Player bereit zur Registrierung
und mit einem Klick am Smartphone ist das Smartphone mit dem Player verbunden.
Natürlich müssen sich beide Geräte im Netzwerk befinden. Das Smartphone kann
als konventionelle Fernbedienung verwendet werden, auch ein Touchpad ist
vorhanden. Sehr gut finden wir die "Senden an"-Funktion, eine auf dem
Smartphone betrachtete Webseite kann direkt an den Player und somit auf das
angeschlossene Bildwiedergabegerät übertragen werden. Erklärende Hilfetexte
öffnen sich mit einem Klick auf das Fragezeichen oben rechts.
Bild
Gleich zu Beginn muss der Sony seine Qualitäten bezüglich der nativen
3D-Signalausgabe an unserer Avatar Blu-ray unter Beweis stellen. In den ersten
Szenen bietet der Sony bei der Kamerafahrt über den Dschungel Pandors eine
saubere Detailschärfe und Bewegungsstabilität. Während dem Überflug lassen
sich einzelne Äste und teilweise auch Blätter sauber erkennen und
differenzieren. Als Jake Sully in der nächsten Szene aus dem Cryo-Schlaf
erwacht bietet der Sony ebenfalls ein sauber durchzeichnetes Bild bis in die
hinteren Ebenen und bietet eine hohe Bildstabilität. Der Raum ist sauber
gestaffelt und auch Geschehnisse in den hinteren Ebenen kommen gut heraus. Die
Bewegungswiedergabe des Helfers, der sich über Jake Sully beugt, ist solide.
Bei den schnellen Armbewegungen aber kann das geschulte Auge ein leichtes
Zittern erkennen. Die Kanten- sowie Detailschärfe ist bei Bewegungen im
3D-Betrieb immer ein kleines Problem und auch in diesem Fall nimmt diese leicht
ab. Besonders prägt sich das bei schnellen, unvorhersehbaren Bewegungen ab. Bei
stabilen, gleichbleibenden Bewegungsabläufen fällt es weniger bis kaum auf.
Beispielsweise zu sehen in der folgenden Szene des Langstreckenraumschiffs und
den darum schwebenden Satelliten. Die Farbgebung gefällt in Kombination mit
einem hochwertigen Bildwiedergabegerät sehr gut und nimmt an Stimmigkeit und
Intensität trotz des Helligkeitsverlustes mit aktiven Shutter-Brillen kaum ab.
Ghosting bzw. Crosstalk ist sichtbar, hier kommt es ebenfalls wieder besonders
auf das angeschlossene Bildwiedergabegerät an. Das native 3D-Signal wird vom
Sony sauber und zuverlässig weitergegeben und präsentiert sich abgesehen von
leichten Schwächen bei der Erhaltung der Bewegungsschärfe und Kontrastabnahme
ausgezeichnet.
Bei Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull bewerten wir die 2D in
3D Wandlung des Sony Players. Die Fernbedienung des BDP-S490 besitzt keine
dedizierte 3D-Taste sondern wer die KOnvertierung starten möchte startet mit
der Options-Taste das 3D-Menü und wählt den Punkt "Simuliertes 3D"
an, hier kann nun noch die Intensität zwischen Niedrig - Mittel - Hoch
ausgewählt werden. In der zweiten Stufe bietet der Sony ein durchaus sehr
plastisches und räumlich gestaffeltes Bild, ohne start an Bildstabilität
einbüßen zu müssen. Klar wirkt durch das Processing das Bild nicht ganz so
ruhig und geringfügig geht Schärfe und Details verloren, dies muss der
Anwender von 3D-Wandlung aber in Kauf nehmen. Weiterhin ausgezeichnet bleibt die
Farbauthentizität und auch der Kontrast bleibt bei guten Werten, wenn auch in
dunklen Bildbereichen doch einige Details liegen bleiben.
Auch in 2D bietet der BDP-S490 bei der Anfangssequenz der Indiana Jones
Blu-ray ein sehr räumliches Bild und solider Plastizität. Nicht nur erscheint
das Fahrzeug klar abgegrenzt von dem Bergpanorama im Hintergrund, auch die
einzelnen Objekte wie die Militärfahrzeuge wirken sehr plastisch. Bei dem
Wettrennen, dass sich die russichen Milizen mit den jungen Erwachsenen im
Oldtimer liefern, zeigt sich auch die ausgezeichnete 24p-Stabilität des
Einstiegsplayers. Die verschiedenen Geschwindigkeiten gelingen ruhig und
zitterfrei. Nur bei schwierigen Einstellungen wie der Kameraschwenk am
Café-Schild, als die Söldner in Richtung Area 51 abbiegen, zeigt sich Zittern.
Die Farbgebung wirkt weitgehend authentisch, wenn auch das Farbspektrum minimal
eingeschränkt wird, ein Tick mehr Lebendigkeit und Dynamik könnte nicht
schaden. Als sich das Tor zur mysteriösen Lagerhalle öffnet, erkennen wir gute
Kontrastwerte und eine ausgezeichnete Differenzierung der Schwarz-/Grautöne.
Hohe Kanten- und Detailschärfe runden die gute Performance des günstigen
Einsteigers ab.
Star Wars Episode III - Die Rache der Sith, Filmmaterial 576i auf 1080p
Bei der dritten Episode von Star Wars bietet der Sony bei der Upconversion
1080p einen recht ruhigen und flüssigen Lauf der gelben Schrift vor dem
nächtlichen Hintergrund. Eine Vielzahl an Sternen wird herausgearbeitet und das
Schwarz sitzt tief. Stellenweise ist etwas Zittern an einzelnen Buchstaben zu
erkennen und Treppenstufenbildung lässt sich erkennen. Im hinteren Bereich
verschlimmert sich dieser Zustand nur geringfügig, minimale Wellenbewegung ist
zu ssehen. Das Gelb der Laufschrift bleicht aber nicht aus. Beim Kameraschwenk
auf den Zerstörer wirkt das Bild weitgehend ruhig, die Objektkanten zittern nur
minimal in den ersten Sekunden. Auch die kleinen Raumjäger wirken beim
Überflug über den Zerstörer ruhig und zittern nicht. Im Heckbereich des
Zerstörers, der im Schatten liegt, zeigen sich solide Kontrastwerte. Der Sony
zeichnet auch in dunklen Bereichen noch soweit möglich durch. Beim Abknicken
auf Coruscant eröffnet sich eine plastische Aussicht auf die
Planetenoberfläche von Coruscant, über der sich verschiedene
Belagerungsschiffe in verschiedenen Ebenen befinden. Im Kampfgeschehen erhöht
sich die Anzahl der Objekte, die Bildstabilität nimmt aber kaum ab. Bei den
Nahaufnahmen der Protagonisten gefällt die hohe Kanten- und Detailschärfe, die
auch an der Kleidung und in den Gesichtern Feinheiten abbildet. Der Sony behält
den Film-Look weitgehend bei und geht nicht in einen zu cleanen Look über, er
bietet eine recht gute Performance, die noch Potential bietet.
AVEC Professional Test DVD, Videomaterial 576i auf 1080p
-
Schwarze/weiße Laufschriften in verschieden
Geschwindigkeiten vor verschieden farbigem Hintergrund: Die Laufschriften
gelingen mit flüssiger Darstellung und nur geringem Zittern selbst in der
höchsten Geschwindigkeit. Artefakte sind nicht zu sehen, die Farbtrennung
gelingt ausgezeichnet.
-
In unterschiedlichen Geschwindigkeiten über eine stehende
schwarze Linie schwingendes Pendel: Das Pendel wirkt ebenfalls recht ruhig,
die innenliegenden Balken lassen sich aber ab etwa der Mitte nur noch schwer
differenzieren. Nachzieheffekte sind erkennbar, die Linie über die das
Pendel gleitet, steht stabil.
-
Stadtbild Esslingen: Esslingen gelingt unter Ausprägung
weniger Artefakte, besonders das Scalingrauschen über den Hausdächern ist
nur schwach ausgeprägt. Die Farbgebung wirkt gut, das Grün ist nicht zu
intensiv. Detailschärfe ist gut, an Rasen und Pflastersteinen kann man
problemlos Strukturen erkennen.
Klang
Der Sony BDP-S490 gibt das Bitstream-Signal via HDMI unbearbeitet an einen
angeschlossenen AV-Receiver und begeistert mit toller Grobdynamik, angenehmer
Tonalität und ausgeprägter Räumlichkeit. Die verschiedenen Frequenzbereiche
werden präzise angesteuert und wirken fein aufgelöst. Der Tieftonbereich
bietet ein voluminöses und kräftiges Fundament, das Klangbild gefällt durch
Harmonie und eine angenehme, nicht zu spitze Tonalität.
Konkurrenzvergleich
-
Philips BDP5500: Der
Philips kann wie der BDP-S590 native 3D Blu-ray Discs wiedergeben und
beherrscht auch die Wandlung von 2D in 3D-Inhalte. Zusätzlich bringt er ein
integriertes WLAN-Modul mit, welches im BDP-S490 fehlt. Multimedial bietet
der Sony mit dem Sony Entertainment Network etwas mehr als der Philips.
Beide bieten App-Steuerung, der Philips beherrscht mit entsprechendem
Zubehör auch Skype-Telefonie. Online ist der Sony noch etwas günstiger zu
haben als der BDP-5500.
-
LG BP420: Der Koreaner ist zu
quasi identischen Marktpreisen wie der Sony erhältlich, bietet ebenfalls
3D-Wiedergabe und hat kein WLAN integriert. 2D in 3D Konvertierung
beherrscht der LG aber nicht. Bei der visuellen Präsentation unterscheiden
die Geräte sich nur geringfügig, wenn die DVD-Upconversion beim Sony einen
etwas besseren Eindruck macht.
Fazit

Wie seine Geschwister bietet auch der Sony BDP-S490 problemlose
Installation und Handhabung. Schnell ist die Erstkonfiguration erledigt und auch
die Netzwerkintegration vorgenommen. Allerdings kann der BDP-S490 ohne
optionales WLAN USB-Modul nur über Kabel eingebunden werden. Abgesehen davon
stimmen die multimedialen Angebote und Features aber mit den anderen
Sony-Vertretern überein und überzeugen durch DLNA-Funktionalität und Zugriff
auf Sony Entertainment Network. Visuell überzeugt der Sony durch
24p-Stabilität, ein detailreiches Bild und eine stabile 3D-Signalausgabe. Die
Upconversion von DVDs ist ebenfalls auf hohem Niveau, hier ist aber im Hinblick
auf andere Konkurrenten noch Potential vorhanden. Leider ist trotz des fehlenden
aktiven Lüfters die Geräuschkulisse nicht zu unterschätzen. Der Sony
präsentiert sich als preislich fairer 3D-Einstiegsplayer mit ausgezeichneter
A/V-Performance.
Preislich fairer 3D-Einstiegsplayer mit soliden
audiovisuellen Qualitäten
Blu-ray Player Untere Mittelklasse
Test 08.11.2012
+ Stabile 3D Signalausgabe
+ Hohe Kanten- und Detailschärfe
+ Reichhaltige Multimedia-Sektion
+ Problemlose Installation und Handhabung
- Geräuschkulisse
Test: Philipp Kind
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 08.11.2012
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