TEST: Pioneer X-SMC5-K Micro-CD/DVD-System - Kompaktes Multitalent für 399 EUR

05.11.2012 (phk/sw)

Pioneer präsentiert mit dem X-SMC5-K eine kompakte HiFi-Anlage mit sehr vielseitigem Einsatzgebiet. Das System ist mit nahezu allen aktuellen Musikquellen kompatibel. Ein iPod/iPhone-Dock ist integriert. DLNA-Support, Internetradio, AirPlay, Audio-Übertragung via Bluetooth, USB-Slot, CD- und sogar DVD-Wiedergabe - steckt alles in der Pioneer Anlage. Das X-SMC5-K konvertiert die SD-Signale von DVD sogar auf 1080p. Videos vom iPod/iPhone können auch über den vorhandenen Composite-Ausgang wiedergegeben werden. Dank der Bluetooth-Verbindung ist auch die Nutzung der kostenfreien Pioneer App "Air Jam" möglich, Playlisten von verschiedenen iDevices können so komfortabel und einfach wiedergegeben werden. Störendem Kabelsalat wird auch mit einem integrierten WLAN-Modul entgegen gewirkt. Im Gerät stecken zwei Breitbänder und zwei Passivmembranen, die von 40 Watt angetrieben werden. Das Pioneer X-SMC5-K ist in Silber und Schwarz zur UVP von 399 EUR erhältlich.

Verarbeitung & Anschlüsse

Pioneer System seitlich

Anschlüsse und Dock

Bedienelemente und CD/DVD-Laufwerk

Standfuß

 

LC-Display

Klangeinstellungen am LCD

iPod/iPhone-Dock

Sicht von oben

Rückseite

LEDs zum aktuellen Betriebsstatus

Fernbedienung

Gedocktes iPhone

Das Pioneer X-SMC5-K zeigt sich nicht nur optisch von der schick eleganten Seite sondern bietet auch eine sehr gute Verarbeitungsqualität. Bei den verwendeten Materialien handelt es sich größtenteils um Kunststoff, die Lautsprechergitter links und rechts sind allerdings aus Metall. Zwischen den Schutzgittern ist die obere Hälfte der Frontblende mit den zwei Displays durchsichtig, die untere Hälfte mattschwarz in leicht geschliffenem Alu-Look. Bei den Displays handelt es sich einmal um ein farbiges LC-Display und ein 7-stelliges LED-Display. Zwischen den beiden Blenden sind noch kleine LEDs, die den Betriebsstatus anzeigen, untergebracht.

Auf der Oberseite befinden sich stationäre Bedienelemente mit gutem Druckpunkt und das DVD Slot-In Laufwerk. Das Pioneer System ist nicht extrem schmal sondern hat eine Bautiefe von etwa 10-15cm. Auf der Rückseite sind verschiedene fest sitzende Anschlüsse und der AS-BT200 Bluetooth-Adapter zu finden. Der Adapter kann auf Wunsch entfernt werden.

Anschlüsse Unterseite

HDMI-Anschluss

weitere Anschlüsse auf der Rückseite

An der Unterseite vorne befindet sich neben USB-Slot, Line In und Kopfhörereingang das iPod/iPhone-Dock. Das Dock öffnet sich mit einem Druck mit dem Daumen, fährt sauber ein und aus und wirkt recht robust. Der Standfuß ist ebenfalls aus Kunststoff und in Silber gehalten, sorgt aber für einen sehr sicheren Stand des AV-Systems. Bei den integrierten Lautsprechern handelt es sich um zwei 66mm Breitbänder sowie zwei 76mm Passivmembranen. Die Fernbedienung wirkt, im Gegensatz zu anderen Kompaktanlagen, hochwertig. Während bei Konkurrenten häufig nur Remotes im Scheckkartenformat beiliegen ist hier eine vollwertige Fernbedienung integriert. Der Druckpunkt ist gut, das Layout sinnvoll.

Setup

Das Pioneer Gerät ist nach dem Einschalten nach knapp zwei Sekunden betriebsbereit. Lediglich wenn das Gerät komplett vom Netz getrennt ist, kann es bis zu einer Minute dauern, bis das System anspricht.

Nach der Inbetriebnahme möchten wir das X-SMC5-K mit dem Netzwerk verbinden. Voreingestellt ist das Pioneer auf eine kabelbasierte Netzwerkverbindung. Wer das X-SMC5-K über WLAN einbinden möchte, muss das im Setup einstellen. Die Taste Setup öffnet das Hauptmenü. Unter Netzwerk-Einstellungen wählt man unter Netzwerk-Typ "Drahtlos" aus und kann in einem Folgeschritt eine manuelle WiFi-Verbindung herstellen. WPS ist ebenfalls möglich, sowohl Push-Button-Methode als auch PIN-Eingabe. Leider konnten wir nach mehrmaligen Versuchen keine Verbindung durch die PBC-Methode erreichen, mit manueller Schlüssel-Eingabe traten keine Probleme auf. Unter den Netzwerk-Einstellungen lässt sich unter "Name für Anzeige" auch der Netzwerkname einstellen bzw. ändern. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn man über mehrere X-SMC5-K Geräte verfügt, die in verschiedenen Räumen platziert sind. Ein Gerät kann dann zum Beispiel Pioneer_Küche und ein zweites Pioneer_Wohnzimmer genannt werden. So kommt bei AirPlay-Nutzung nicht durcheinander.

Eine Software-Aktualisierung ist nach erfolgreichem Netzwerkanschluss unter "Weitere Optionen" möglich. Außerdem lässt sich die GUI-Sprache, der Schnellstartmodus, eine Kindersicherung und die Maximale Lautstärke einstellen, außerdem eine Bluetooth PIN definieren. Das LC-Display kann in drei Stufen unter "Display-Einstellungen" gedimmt werden. Auch die Uhrzeit kann eingestellt werden, bei stehender Internetverbindung aktualisiert die Zeit sich automatisch.

Klangeinstellungen sind nicht im "Set Up" zu finden sondern werden direkt mit der "Sound"-Taste der Fernbedienung aufgerufen. Vorhanden sind:

  • Virtueller Surround-Effekt ein/aus
  • Sound Retriever ein/aus
  • Bässe -5 bis +5
  • Höhen -5 bis +5

Beim Sound Retriever handelt es sich um eine Funktion, die komprimierte Musikformate verbessert und optimiert. Dem Verlust der Klangqualität durch die Kompression wird hier effektiv entgegen gewirkt.

OSD

Home-Menü

Klang-Einstellung

DRC

Dialog-Anpassung

Video-EQ

Mit verschiedenen Einstellungen

Digitaler Audioausgang

Einstellungen der Video-Ausgabe

Display-Einstellungen

Das Pioneer X-SMC5-K bringt sogar ein On-Screen-Display mit sich. Wer DVDs vom Pioneer System auf 1080p hochkonvertieren möchte muss das hier unter Systemeinstellungen "Video-Ausgang" einstellen. Zudem finden sich auch Konfigurationsmöglichkeiten für den digitalen Audio-Ausgang, die Sprache und ein Video-Equalizer. Auch verschiedene Klangfelder können unter Klangeinstellungen ausgesucht werden.

Multimedia-Features

Bluetooth Audio

Die Bluetooth-Verbindung mit unserem Smartphone erfolgte problemlos. Zunächst wird der Eingang "BT Audio" am Pioneer System gewählt. Nun aktiviert man im Smartphone die Bluetooth-Funktion und sucht nach Geräten. Nach ein paar Sekunden sollte am Smartphone "AS-BT200" als Bluetooth-Gerät zur Auswahl stehen. Mit einem Klick paaren sich beide Geräte miteinander und Musik vom Smartphone wird auf dem Pioneer X-SMC5-K wiedergegeben.

Die AirPlay-Connectivity mit einem iPhone 4S erfolgte noch unumständlicher. Das Pioneer-Gerät ist nach dem Einschalten sofort "AirPlay-ready" und kann auf dem Smartphone als Wiedergabe-Gerät ausgewählt werden. Natürlich ist auch hier eine Netzwerkverbindung erforderlich.

Internet-Radio

Wählt man den Eingang "Music Server" werden die im Netzwerk vorhandenen DLNA-Server angezeigt. Auch am Pioneer erscheint die übliche Kategorisierung in Music, Photos und Videos, auch wenn das Musik-System in diesem Modus lediglich Musik abspielt. Bei den Formaten ist es allerdings nicht wählerisch. MP3, AAC sind kein Problem, auch FLAC wird kompromisslos abgespielt. Ebenso WMA und WAV.

Identisch verhält es sich beim USB-Betrieb, allerdings wird hier die gesamte Ordnerstruktur auf dem USB-Medium angezeigt und man muss zum gewünschten Ordner navigieren.

Air Jam

AirJam ist eine drahtlos arbeitende Social-Applikation, die es verschiedenen Anwendern ermöglicht, sich mit ihrem iPhone, iPod Touch und iPad miteinander zu vernetzen. Jeder Nutzer hat Zugriff auf eine globale Playlist, die mit Songs vom eigenen Apple-Gerät gefüllt werden kann. Ein Host bzw. Administrator kann diese Playlist verwalten und die Wiedergabe-Reihenfolge bestimmen. Die übrigen Teilnehmer können die Liste ebenfalls einsehen und bereits abgespielte sowie zukünftige Tracks anzeigen lassen. Für die Nutzung von AirJam ist ein iPhone 4(S)/3GS/3G mit iOS4.2 bzw. ein iPad oder ein iPod touch der 2. Generation erforderlich. Am Smartphone muss natürlich Bluetooth aktiviert sein und das Gerät mit dem Pioneer, wie oben bei BT Audio beschrieben, verbunden sein.

Als Internetradio dient die kostenlose und umfangreiche Plattform vTuner. Nach Genre, Ländern, neuen oder beliebtesten Stationen sind die vorhandenen Sender sortiert und können angewählt werden. Mit dem Navigationskreuz geht die Bedienung leicht von der Hand. Sowohl hier als auch im DLNA-Betrieb ist die Reaktionszeit des Pioneer-Gerätes gering und die Pufferzeiten kurz. Von trägem Reaktionsverhalten keine Spur. Selbstverständlich kann man auch konventionelles UKW-Radio mit dem Pioneer System hören.

Unser iPhone steht recht sicher im Pioneer Dock, droht nicht zu kippen und wackelt nicht. Gibt man Musik auf dem iPod/iPhone wieder, wechselt das Pioneer (nicht wie bei AirPlay) automatisch den Eingang sondern "iPod" muss über die Function-Taste der Fernbedienung manuell angewählt werden. Die Bedienung kann wahlweise mit dem iPod/iPhone selbst als auch mit der Fernbedienung des X-SMC5-K erfolgen.

Video

Star Wars Episode III - Die Rache der Sith, 576i auf 1080p Filmmaterial

Wir lassen das 576i-Signal vom Pioneer X-SMC5-K auf 1080p hochkonvertieren. Dies muss zunächst über das "Home Menü", eine grafische Benutzeroberfläche die am Bildwiedergabegerät angezeigt wird, eingestellt werden. Die Sterne werden am schwarzen Hintergrund recht sauber herausgearbeitet, auch die gelbe Laufschrift erscheint stabil. Allerdings sind Treppenstufen an den Buchstabenkanten recht deutlich zu sehen und in den hinteren Bildebenen wirkt die Schrift etwas unruhiger und Kanten zittern, Wellenbewegungen werden aber nicht sichtbar. Der Kameraschwenk auf den Sternzerstörer gelingt geschmeidig, die diagonale Linie und an die Kanten an der Kommandobrücke zittern. Die Objektkanten der kleinen Räumjäger, die über den Zerstörer hinwegfliegen, bleiben weitgehend stabil. Beim Abknicken auf Coruscant gelingt die Plastizität und räumliche Staffelung sehr gut, natürlich ein wenig beeinträchtigt von der etwas schwachen Gesamtbildruhe. Die Detailschärfe in Nahaufnahmen gelingt dem Pioneer System hingegen sehr gut, wenn hier auch ebenfalls an den Kanten des Mikrofons Treppenstufen zu sehen sind. Im Kampfgeschehen machen sich stellenweise immer wieder leichte Unruhen bemerkbar, insgesamt aber eine noch solide Präsentation.

AVEC Professional TEST DVD, 576i auf 1080p Videomaterial

  • Laufschriften: Bei den Laufschriften in verschiedenen Geschwindigkeiten macht der Pioneer eine sehr gute Figur. Leichtes Zittern an den Buchstabenkanten ist in der ersten Geschwindigkeit bereits bemerkbar, dass sich aber in den folgenden beiden nicht deutlich stärker ausprägt. Störartefakte sind nicht zu sehen, die Farbtrennung gelingt recht gut.

  • Schwingendes Pendel: Das Pendel zeigt ab der Mitte Nachzieheffekte, dass hin zur Pendelspitze etwas deutlicher wird. Die farbigen Balken lassen sich zwar nicht tadellos differenzieren, bluten aber kaum aus. Die Linie, über die das Pendel gleitet, zittert ein wenig.

  • Stadtbild Esslingen: Das Bewegtbild von Esslingen gelingt mit ordentlicher Kanten- und Detailschärfe. An Rasen und dem Weg aus Pflastersteinen lassen sich Strukturen gut erkennen, die Bäume haben wir aber schon feiner differenziert gesehen. Die Kamerafahrten gelingen recht ruhig, an den Hausdächern ist nur leichtes Zeilenrauschen bemerkbar. Die Farbgebung überzeugt durch Natürlichkeit.

Im Allgemeinen lässt sich noch sagen, dass das Pioneer DVDs recht zügig einliest (etwa 8-10 Sekunden) und auch recht flott auf Eingabebefehle reagiert. Menüs werden schnell aufgerufen und auch innerhalb der Menüs kann flott navigiert werden. Bei der Wiedergabe verhält sich das Laufwerk ruhig und verursacht keine störenden Geräusche.

Klang via CD, USB & AirPlay/Bluetooth Audio

Das Pioneer HiFi-System darf sich gleich im ersten Sample an Vivaldis "Vier Jahreszeiten" versuchen. Erstaunt sind wir ab dem ersten Moment über die breite Stereobühne, die das X-SMC5-K aufbaut. Auch ein Ansatz der Orchesterstaffelung ist zu erkennen. Die Streicher erklingen sauber und es lassen sich sogar ein paar Details ausmachen. Allerdings wirken die Violinen recht spitz und nicht samtig weich. Schalten wir den virtuellen Surround-Effekt ab, wirken die Streichinstrumente authentischer. Dafür schrumpft die Bühne in Breite und Tiefe zusammen und wirkt nicht mehr ganz so räumlich. Insgesamt ist für klassische Musik aber die konventionelle Stereo-Variante empfehlenswert. Die Dynamik wirkt insgesamt gut, für Breitbänder ausgezeichnet. Das Pioneer schafft es sogar, ein solides Tieftonfundament zu suggerieren. Zudem ist zu erwähnen, dass die Frequenzbereiche sehr gut miteinander harmonieren und ein lebendiges, emotionales Ganzes entsteht.

Dynamisch, lebendig und mitreißend geht es bei "It's all Over Now, Baby Blue" von Brian Ferry zu. Wir sind erstaunt, wie durchhörbar und sauber das X-SMC5-K rüberkommt. Klar steht die Stimme im Vordergrund und die übrigen Instrumente geraten etwas in den Hintergrund, dennoch stimmt die Gesamtperformance. Auch im Bassbereich schöpft das Pioneer System wieder aus dem vollen und unterstützt die oberen Frequenzen mit stimmigen Akzenten. Klar fehlt es an Tiefgang und Struktur, aber für das Gehäusevolumen bieten die Breitbänder einen soliden Tieftonbereich, der nahtlos an die übrigen Frequenzbereiche anknüpft. Der virtuelle Surround-Effekt leistet gute Dienste und erhöht Räumlichkeit und Bühnengröße deutlich. Allerdings verlangt er dafür einen recht hohen Preis - das Klangbild wird verfälscht. Es klingt immer noch dynamisch und flott, allerdings werden die oberen Mitten deutlich angehoben und es wirkt insgesamt etwas metallisch und deutlich spitzer als ohne DSP.

Die verschiedenen EQ-Felder, die ausschließlich über das OSD erreichbar sind, können wir nicht empfehlen. Hier wird noch deutlich intensiver in das sonst recht natürlich klingende, authentische Klangbild eingegriffen und verfälscht. Pop ebenso wie Dance beispielsweise zieht die Höhen gnadenlos runter, so dass quasi kein Hochtonbereich mehr zu erkennen ist. Das genaue Gegenteil bietet "Techno", hier sind die Höhen und besonders die Mitten stark angezogen und Tieftonbereich ist so gut wie keiner mehr zu erkennen. Wir können uns keine Situation vorstellen, in dem eines der vorhandenen EQ-Felder sinnvolle Anwendung finden würde. Umso erfreulicher, dass das Pioneer ohne Equalizer eine hochwertige Performance bietet.

Via Bluetooth und AirPlay spielen wir dem Pioneer einige komprimierte Audio-Dateien zu. Bei den eher elektronischen Klängen lohnt es sich, aufgrund der angedachten Club-Atmosphäre den virtuellen Surround-Effekt zu aktivieren. Hier ist auch der leichte Eingriff in die Kulisse nicht so schlimm. Da Pioneer zeigt sich erneut dynamisch und vor allem pegelfest. Verzerrungen treten erst bei sehr hohen Lautstärken auf, ansonsten bleibt das Gerät recht souverän. Bei komprimierten Audioformaten lohnt es sich, den Sound Retriever zu aktivieren. Bei Trance und Techno fordert der versierte Anwender natürlich mehr Tiefgang und Kraft. Für ein Mikro-HiFi-System, dass mit Breitbändern bestückt ist, bietet das X-SMC5-K aber eine erstaunlich gute Kickbass-Darbietung und geizt nicht mit Grobdynamik. Der Mitten- und Hochtonbereich gelingt ausgezeichnet und eine räumliche Präsentation entsteht. Synthi-Elemente sind räumlich gut platziert und gehen in komplexem Klanggeschehen nicht völlig unter.

Insgesamt bietet das Pioneer X-SMC5-K HiFi-System eine Performance, die wir der Mikro-Anlage nicht zugetraut hätten. Man merkt es dem Gerät kaum an, dass hier Breitbänder integriert wurden. Dynamisch, lebendig, schnell und mit gutem Bühnenaufbau kann das System punkten. Die vorhandenen EQ-Felder sollten eher keine Anwendung finden. Der virtuelle Surround-Effekt zeigt Stärken und Schwächen, da hier zwar die Räumlichkeit verbessert, dafür das Klangbild aber leicht verfälscht wird.

Fazit

Das Pioneer X-SMC5-K HiFi-System bietet eine enorm flexible Funktionsvielfalt in kompaktem Gehäuse. Nebst iPod/iPhone-Dock und CD-Wiedergabe kann das Gerät auf die Internetradioplattform vTuner zugreifen, bietet DLNA- und Bluetooth Audio-Support, AirPlay und Wiedergabe vom USB-Stick. Zudem gibt das Pioneer auch DVDs in 1080p via HDMI an einem angeschlossenen Bildwiedergabegerät wieder. Die Upconversion ist mit leichten Schwächen behaftet, bietet aber dennoch ein angenehmes Bild. Akustisch hat uns das X-SMC5-K besonders überrascht. Mit sehr guter Dynamik, Räumlichkeit und lebendigem Gesamtauftritt bietet das Pioneer eine schwungvolle, authentische Atmosphäre. Dank einfacher Installation, enormer Flexibilität und sehr guten akustischen Leistungen ist uns das X-SMC5-K für 399 EUR UVP eine Empfehlung wert.

Flexibles Multitalent mit sehr guter akustischer Performance zum fairen Preis

iPod/iPhone-Docks Mittelklasse
Test 05. November 2012

+ Sehr gute Dynamik-Eigenschaften
+ Räumlichkeit und Bühnenaufbau
+ Enorm hohe Flexibilität
+ Problemlose Installation und Netzwerkintegration
+ WLAN integriert
+ Sehr gutes Geräte-Display

- Audio EQ-Felder nicht sinnvoll einsetzbar
- Fehlerkorrektur des Laufwerks nicht optimal

Test: Philipp Kind
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 05. November 2012

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