TEST: Humax iCord mini - Flexibler Satelliten-Receiver und digitaler
Videorekorder in einem Gerät
06.12.2012 (phk/sw)

Einführung
"Ein Buch nicht nach seinem Umschlag beurteilen" - Diesen Satz
sollte man beim HUMAX iCord Mini besonders beherzigen. Denn "mini"
bedeutet hier lediglich das kompakte Format des Satelliten-Receivers. Zieht man
die Ausstattung in Betracht, merkt man schnell, dass es sich hier um einen
flexiblen Satelliten-Receiver für alle Ansprüche handelt. Abgesehen vom
Empfang von freien und privaten HD-Programmen in hoher Bildqualität zeichnet
sich der iCord mini auch als digitaler Videorekorder mit einfacher
Programmierung und problemlosem Handling aus. Dank des Twin-Tuners können sogar
Programme gleichzeitig aufgezeichnet werden. Mit dem Kartenleser
werden HD+ Programme entschlüsselt, eine HD+ Karte im Wert von 50 EUR liegt dem
Gerät bei. Für Sky oder sonstige Pay-TV Anbieter ist auch ein CI+ Slot
integriert. Ins Heimnetzwerk eingebunden fungiert der iCord mini als DLNA-Klient
und greift über das Humax TV-Portal auf verschiedene Mediatheken, Musik- und
Video on Demand-Dienste zu. Der Preis des iCord Mini liegt bei 379 EUR UVP.
Verarbeitung

Power-Button vorne

Navikreuz als stationäres Bedienelement

Gute Passgenauigkeit

HD+ Kartenleser und CI+ Schnittstelle

USB-Slot unter der Frontblende

Display

Slot-Schächte Innenansicht

Innenleben Gesamtansicht

Frontansicht des Gerätes

Fernbedienung
Der Humax iCord mini überzeugt mit solider Haptik und
ausgezeichneter Verarbeitungsqualität. Sämtliche Passungen sitzen sauber,
Materialübergänge gelingen nahtlos. Das Gehäuse besteht rundum aus Metall,
lediglich die Frontblende ist in Kunststoff gehalten. In Hochglanz stellt diese
einen leichten Kontrast zum übrigen Gehäuse in mattschwarz dar. Die
Frontblende rechts lässt sich aufklappen, dahinter befindet sich der HD+
Kartenleser, die CI+ Schnittstelle und ein USB-Slot. Bei den Scharnieren handelt
es sich ebenfalls um Kunststoff, die Blende ist aber leichtgängig und macht
einen stabilen Eindruck. Als stationäre Bedienelemente ist links ein
Power-Button und mittig ein Navigationskreuz untergebracht. Das Navikreuz hat
leichtes Spiel, bietet aber einen sehr guten Tastendruckpunkt. Das Display ist
links zwischen Power-Button und Navikreuz untergebracht und sorgt dank
Punktmatrix-Auflösung für problemlose Ablesbarkeit und Erkennung auch aus
einiger Entfernung. Für gute Kühlung sorgen Lüftungsschlitze auf der
Unterseite des Gehäuses und natürlich der aktive Lüfter auf der Rückseite.
Wer genau hinsieht wird sich fragen, wo das Kaltgerätekabel am Gerät
angeschlossen wird. Antwort: gar nicht! Der Humax Receiver wird mit einem
externen Netzteil, ähnlich wie bei einem Notebook, betrieben und dann am 12V
Anschluss angeschlossen. Die sonstigen Anschlüsse auf der Rückseite sitzen
alle passgenau und fest. An der Unterseite sorgen gut dimensionierte Gumminoppen
für standfesten Halt. Die mitgelieferte Fernbedienung wirkt in hochglanzschwarz
recht edel, ist aber etwas anfällig für Fingerabdrücke. Das Layout gefällt
mit mittigem Navikreuz und darunter liegenden Programmwechsel- und
Lautstärketasten sehr gut. Oben sind noch dediziert Tasten für die direkte
Bedienung der digitalen Programmaufnahme sowie Timeshift. Eine Beleuchtung der
Tasten gibt es aber, abgesehen der roten LED bei den PVR/TV-Wechseltasten,
nicht.
Anschlüsse

Rückseite

Anschlüsse
- HDMI
- FBAS
- Stereo Cinch Audio Ausgang
- Scart AV
- Digitaler Audio-Ausgang optisch
- USB 2x (+Front)
- Ethernet
- LNB Eingang 2x
- LNB Ausgang 1x
- HD-Kartenleser
- CI+ Slot
Der Humax iCord Mini bietet ein umfangreiches Anschlussangebot. Der Anschluss
an das Bildwiedergabegerät wird im optimalen Fall via HDMI realisiert. Das
digitale Bitstream-Signal kann aber bei Bedarf auch mit dem optischen
Digitalanschluss ausgegeben werden. Wer noch nicht über HDMI-fähige Geräte
verfügt, kann auf den vorhandenen Scart- oder FBAS-Slot zurückgreifen.
Allerdings können darüber keine HD-Signale übertragen werden, die
TV-Auflösung ist dann auf SD limitiert. Sowohl an Rück- als auch Vorderseite
findet sich ein USB-Anschluss für die Wiedergabe von Medieninhalten. Neben dem
frontseitigen USB-Slot ist der HD+ Kartenleser und eine CI+ Schnittstelle für
alle üblichen CI+ Module integriert. Mit dem Ethernetanschluss wird der iCord
Mini kabelgebunden ins Heimnetzwerk integriert. Weiter finden sich zwei
LNB-Eingänge und ein Ausgang.
Setup und Bedienung

Einstellung des Videoausgangs

Bildverhältnis festlegen

Auflösung einstellen

Verschiedene Typen der Senderspeicherung

Netzwerkinstallations-Assistent

Automatische oder manuelle IP-Adressvergabe

Ergebnis der Installation

Hauptmenü

Einstellungen

Senderliste bearbeiten

Installation via Menü

System

Netzwerk-Setup

Senderliste

tvtv Elektronischer Programmführer
Bei der ersten Inbetriebnahme startet beim Humax Receiver der
Assistent der Ersteinrichtung. Zunächst wird Bildformat und Auflösung (max.
1080i) eingestellt, dann wird ein Sendersuchlauf durchgeführt. Wer
möchte, kann mit dem Punkt Schnellsuche einfach die Standardkanäle von Astra
19.2 übernehmen und auf eine Kanalsuche verzichten, ein automatischer Suchlauf
ist aber ebenfalls kein Problem. Nun wird noch die Netzwerk-Konfiguration
vorgenommen. Ohne optionales WLAN-Modul muss die Einbindung kabelgebunden
erfolgen. Mit aktiviertem DHCP sind dann keine weiteren
Konfigurationseinstellungen mehr nötig. Die Einrichtung ist damit
abgeschlossen, dank gut übersetzten und klar verständlichen Texten ist die
Installation auch für weniger versierte Anwender problemlos durchzuführen.
Sollten Veränderungen an der Senderliste auftreten, bedingt
durch beispielsweise einen Transponderwechsel eines Senders o.ä., werden diese
automatisch vom Humax eingepflegt. Der Anwender selbst muss nicht Hand anlegen
sondern genießt einfach weiter das Programm, als wäre nichts geschehen. Dies
wird durch die Update-Funktion im Standby-Modus realisiert. Nach Abschalten des
Gerätes sucht der iCord mini für kurze Zeit nach Aktualisierungen sowohl der
Senderliste als auch für den tvtv-Guide, die dann via Satellit eingespielt
werden. Das Gerät muss dazu also nicht einmal im Netzwerk eingebunden sein.
Mit der Menu-Taste unten rechts auf der Fernbedienung wird das
Hauptmenü aufgerufen. Hier kann die Senderliste bearbeitet und Favoritenlisten
erstellt werden. Auch das EPG ist hier als Punkt aufgeführt, wenn es auch
direkt mit der GUIDE-Taste abrufbar ist, ebenso die Medieninhalte Video/Musik
und Foto. Auch für diese Punkte und das Humax TV-Portal gibt es eine dedizierte
Taste "Media" sowie "TV Portal". Unter Humax
TV-Einstellungen kommen wir zur eigentlichen Konfiguration. Sprache, Uhrzeit,
Video-Ausgabeeinstellung sowie Bildeinstellungen und Aufnahmeoptionen werden
hier festgelegt. Natürlich kann auch ein erneuter Kanalsuchlauf und ein
Software-Update manuell durchgeführt werden. Unter System finden sich dann
Informationen zum Gerät, zu CI und Smartcard und der Internet-Konfiguration.
Die grafische Benutzeroberfläche überzeugt durch ansprechende
Optik und ein sinnvolles Layout. Besonders positiv werten wir auch das schnelle
Ansprechverhalten, träge Reaktionen gibt es nirgends.
PVR-Aufnahme
Ganz groß schreibt man bei Humax die Möglichkeit, den iCord
mini als digitalen Videorekorder verwenden zu können. Dafür steckt eine
Festplatte mit 500 GB Speicherkapazität im Gerät, mit der bis zu 150 Stunden
HD-Qualität oder gar 250 Stunden in SD-Qualität aufgezeichnet werden kann. Wer
jetzt vielleicht denkt: "Aufnehmen? Mit einer Festplatte? Klingt
kompliziert!", liegt falsch.
Tatsächlich ist die Einstellung des digitalen Videorekorders
sogar bedeutend einfacher als bei früheren VHS-Geräten. Binnen Sekunden
können wir eine oder mehrere Timer-Programmierungen einstellen. Dafür öffnen
wir schlichtweg den elektronischen tvtv Programmführer mit der
"Guide"-Taste auf der Fernbedienung. Hier wird eine Übersicht der
Programminhalte aller Sender in unserer Senderliste gegeben. Mit dem
Navigationskreuz navigieren wir nun zur gewünschten Sendung und betätigen die
OK-Taste. Der Humax fragt nun, ob wir einen Aufnahmetimer einstellen oder
lediglich eine Erinnerung programmieren möchten. Mit einem Druck auf Aufnehmen
ist der Timer gesetzt und der Humax Receiver zeichnet den Programminhalt
zuverlässig auf. Möchten wir die Aufnahme wieder abbrechen, genügt ein
erneuter Tastendruck.
Mit der grünen Taste "Finden" können wir den tvtv EPG
sogar nach Schlüsselwörtern durchsuchen. Nach wenigen Sekunden erscheint die
gewünschte Sendung und deren Ausstrahlungszeitpunkt am Bildschirm.
Selbstverständlich kann auch das aktuelle Programm einfach aufgenommen werden,
dazu wird lediglich die "REC"-Taste auf der Fernbedienung gedrückt
und der Humax startet die Aufnahme.
Ebenso unkompliziert funktioniert der Timeshift. Mit der
Play/Pause-Taste der Humax Fernbedienung wird das TV-Programm schlichtweg
pausiert und kann bis zu 90 Minuten später wieder verzögerungsfrei und ohne
etwas verpasst zu haben, fortgesetzt werden. Auch ein Vorspulen ist problemlos
möglich. Mit der Stop-Taste kehrt man automatisch zurück zur Live-Sendung.
Wie greift man aber nun auf die aufgenommenen Sendungen zu? Hier
hilft die Taste "Media" auf der Fernbedienung. In einer Übersicht
werden alle aufgenommenen Programminhalte aufgelistet, können mit dem
Navigationskreuz angewählt und mit OK wiedergegeben werden. In der Liste
können die Inhalte auch gelöscht oder umbenannt werden. Mit der Timer-Aufnahme
können bis zu zwei Sendungen parallel aufgenommen werden.
Multimedia

TV-Portal

Videos vom DLNA-Server

Musik

Foto-Streaming
Der Humax iCord mini stellt dem Anwender eine Vielzahl an
multimedialen Features zur Verfügung. Dafür muss der Humax Receiver allerdings
in das vorhandene Netzwerk mit Internetzugang eingebunden werden. Wer nicht auf
den optionalen WLAN-Adapter zurückgfreift, bindet den iCord mini kabelgebunden
ein. Mit aktiviertem DHCP sind keine weiteren Vorkehrungen mehr zu treffen,
ansonsten muss IP-Adresse, Gateway und DNS manuell eingegeben werden.
Mit der TV Portal Taste links unten können wir nun auf
verschiedene Internetangebote zugreifen. Das Portal benötigt 1-2 Sekunden bis
es am angeschlossenen Display erscheint, danach erfolgt die Bedienung aber
reaktionsschnell und verzögerungsfrei. Folgende Angebote stehen zur Verfügung
-
ARD Mediathek
-
tagesschau
-
ZDF Mediathek
-
arte Mediathek
-
Maxdome
-
Youtube
-
ticketmaster Kartenhaus
-
flickr
-
Wiki@TV
-
Internetradio vTuner
-
AUPEO Internet Radio
-
Humax Support
-
Servus TV Mediathek
Im Gegensatz zu verschiedenen anderen smart TV Angeboten bleibt
Humax eher auf dem Boden und bietet nur etwas mehr als eine Handvoll an
Applikationen an. Die wichtigsten und sinnvollen sind aber dabei, so kann man
auf youtube-Videos zugreifen, auf ein Bilderportal (flickr), Internetradio und
die verschiedenen Mediatheken einsehen sowie einen VOD-Dienst (Maxdome) nutzen.
Der iCord mini fungiert auch als DLNA-Client. Hierzu ruft man
wieder mit der Taste "Media" die Medienübersicht aus. Nun werden die
Tasten Blau und Gelb für Medienauswahl sowie Quellgerät verwendet. Um unseren
DLNA-Server zu nutzen, wählen wir unter Speicher "Network" aus. Der
Humax zeigt nun alle im Netzwerk befindlichen Medienserver an und wir können
den gewünschten einfach anklicken. Wollen wir nun zwischen Fotos, Videos und
Musik hin- und herschalten, müssen wir dies mit der gelben Taste
"Medien" realisieren. Das Humax-Gerät spielt Divx-AVI, WMV-Dateien
und HDTV TS-Aufnahmen sowie MPEG kompromisslos ab, bei MKV und Quicktime MP4
sowie AVCHD scheiterten wir aber. Unter Musik konnten wir nur die Wiedergabe von
MP3-Dateien realisieren und unter Fotos JPEG-Dateien.
Identisch gestaltet sich die Formatauswahl bei der Wiedergabe
von Mediendateien. Auch das Handling ist gleich, unter Speicher muss natürlich
der USB-Stick anstatt ein DLNA-Server oder die HDD ausgewählt werden.
Kompatible Dateitypen können auch einfach auf die interne Festplatte des
Humax-Gerätes übertragen werden und dann von dort aus abgespielt werden.
Testequipment
Bildqualität
HDTV-Signal in 720p & 1080i
Der Humax darf sich zunächst an den öffentlich-rechtlichen HD-Programmen
"Das Erste HD" und "ZDF HD" versuchen. Die beiden Sender
strahlen in 720p aus, die der iCord mini in Originalauflösung oder in bis zu
1080i ausgeben kann. Wir lassen das Gerät auf 1920x1080 Bildpunkte
hochskalieren und beobachten die Ergebnisse auf unseren Bildwiedergabegeräten,
an denen eventuelle Bildoptimierer deaktiviert sind. Der Humax Sat-Receiver
bietet ein sehr plastisches und detailscharfes Bild mit extrem geringem
Rauschverhalten. Strukturen und Feinheiten, sowohl bei Nahaufnahmen von
Gesichtern als auch weite Panorama-Szenen, werden sauber herausgearbeitet. Auch
in dunklen Bereichen zeichnet der iCord mini noch weitgehend gut durch und
unterstützt durch seinen starken Kontrastwert die räumliche Staffellung und
Ebenendifferenzierung innerhalb des Bildes.
Die Farbwiedergabe überzeugt durch lebendige und kräftige Farben, die aber
nicht überzogen wirken. In Kombination mit einem authentischen Preset des
jeweiligen Bildwiedergabegerätes überzeugt der Sat-Receiver mit natürlicher
Farbgebung. Besonders gefällt uns auch die gebotene Bildruhe im HD-Betrieb. Wir
sehen saubere und glatte Kanten, die sehr stabil stehen und nicht annähernd
Neigung zu Zittern zeigen. Auch Schriften im Bild wirken sauber und scharf. Die
hohe Bildruhe hält der Humax auch bei schnelleren Bewegungen im Bild bei und
verliert dabei auch kaum an Schärfe. Bei schwächeren Aufnahmen schleicht sich
schon mal ein Pixelwölkchen oder ein Artefakt hinein, dies ist aber meist
produktionsbedingt und kann nicht unbedingt auf den iCord mini zurückzuführen
sein. Die internen Tuner unseres Testequipments übertrumpft der Humax im
Regelfall bezüglich der Bildqualität. Einzig der Panasonic macht ein ähnlich
plastisches und ruhiges Bild, kann aber bei Bewegungsschärfe und Kontrast
ebenfalls nicht ganz mithalten. Das Umschalten dauert allerdings auch mit dem
Humax knapp zwei Sekunden und könnte ruhig etwas schneller vonstatten gehen.
Beim Upscaling gibt sich der Humax keine Blöße und im direkten Vergleich mit
anderen Einheiten können wir kaum Unterschiede feststellen.
Bei den privaten HD-Sendern bietet der iCord mini erfreulicherweise beinahe
identisch gute Qualitäten wie bei den öffentlich-rechtlichen. Diese strahlen
im Regelfall in 1080i aus, so dass der Humax auch kein Upscaling mehr
durchführen muss. Allerdings hinkt die Qualität der Ausstrahlung im privaten
Bereich bei manchen Programminhalten noch etwas hinterher, so dass hier gefühlt
etwas mehr Rauschen und weniger Details im Bild zu sehen sind.
PAL TV-Signal, hochskaliert auf 1080i
Auch bei den SD-Sendern macht der iCord mini eine ausgezeichnete Figur.
Natürlich neigt das Gerät hier zu ausgeprägterem Rauschverhalten und weniger
Kanten- sowie Detailschärfe. Dennoch werden vorhandene Details noch sauber
herausgearbeitet und das Bild wirkt einer schwachen HD-Ausstrahlung gar nicht so
unähnlich. Zudem bietet der Receiver ebenfalls ein sehr ruhiges Bild mit kaum
Kantenzittern. Die Upscaling-Einheit heimst auch hier Punkte ein. An Artefakten
wäre lediglich noch die Treppenstufenbildung anzuführen. Die Farbwiedergabe
wirkt bezüglich ihrer Dynamik ein wenig zurückgenommen, aber immer noch recht
authentisch und lebhaft.
Fazit

Mit dem iCord mini bietet Humax eine flexible Medienzentrale am heimischen
TV-Platz in recht kompakter Form an. Zugegeben, der UVP ist mit 379 EUR nicht
der niedrigste, dafür erhält man aber auch einen einfach einzurichtenden
HDTV-Satellitenreceiveren mit hoher Betriebssicherheit und Flexibilität. Auch
das tägliche Handling gelingt im Praxisbetrieb ohne Hindernisse und stellt auch
weniger versierte Anwender vor keine Probleme. Selbst bei der Verwendung des
Gerätes als digitalen Videorekorder ist die Bedienung kinderleicht. Die
Direktaufnahme wird mit simplem Tastendruck gestartet oder ein Timer direkt im
elektronischen Programmführer gesetzt. Auf die 500 GB Festplatte mit bis zu 150
Stunden HD-Aufnahme können bis zu zwei Sendungen parallel aufgenommen werden,
auch kompatible Dateien von einem angeschlossenen USB-Stick lassen sich darauf
übertragen. Klar punkten kann der iCord mini auch mit ausgezeichneter visueller
Performance sowohl bei HDTV als auch konventionellem PAL. Dem Sat-Receiver liegt
eine HD+ Karte im Wert von 50 EUR bei, für sonstige Pay TV-Angebote ist
zusätzlich eine CI+ Schnittstelle vorhanden.
Problemlose Installation, einfaches Handling und trotzdem
hohe Flexibilität
HDTV Satelliten-Receiver
Test 06. Dezember 2012
+ Ausgezeichnete Bildqualität
+ 500 GB Festplatte integriert
+ Problemloses Handling
+ Funktion als digitaler Videorekorder
+ Kopieren von Dateien auf HDD möglich
+ HD+ Kartenleser & CI+ Schnittstelle
+ tvtv EPG
- externes Netzteil muss separat untergebracht werden
Test: Philipp Kind
Fotos: Sven Wunderlich
Datum: 06.12.2012
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