XXL-TEST: Yamaha Aventage AV-Receiver RX-A1010 - Beste Klangqualität in allen Betriebsarten?
24.10.2011 (cr/sw)
EDV-Supplier: www.notebooksbilliger.de

Yamaha präsentiert .....

...die neue Aventage AVR-Linie


Fernbedienung
Einführung
Yamahas neue AVENTAGE AV-Receiver RX-A3010, RX-A2010 (beide 9
Kanäle) RX-A1010 und RX-A810 (beide sieben Kanäle) arbeiten alle mit A.R.T
Wedge für fortschrittliche Schwingungsdämpfung. In der Mitte des Gehäuses
sitzt hier ein zusätzlicher Standfuß. Neben Vibrationen, die durch den
Schalldruckpegel von Lautsprechern erzeugt werden, dämpft "A.R.T.
Wedge" auch Schwingungen, die aus dem Transformator, den
Leistungstransistoren und den Kühlkörpern hervorgehen. Wir haben nun den
RX-A1010 in der Redaktion, der für 1000 EUR (UVP) eine Menge an Technik und
modernen Leistungsmerkmalen offeriert. So bringt er üppige 8 HDMI 1.4
Eingänge und 2 HDMI 1.4 Ausgänge mit und verfügt über eine besonders solide
Grundkonstruktion. Ein robuster Rahmen ist ein Kennzeichen, hinzu
kommt eine H-förmige Verstrebung. Schon ein geringes Maß an Vibrationen
kann den Klang beeinflussen - das wissen wir auch aus unserer Testpraxis. Daher
sind wir gespannt, was Yamaha verspricht: Selbst bei hohen Pegeln, so der
Hersteller, werden Vibrationen im Gehäuse praktisch auf Null reduziert. Der
Aufbau des Gehäuses sieht vor, dass die linken und die rechten Kanäle physisch
und elektrisch voneinander getrennt sind. Dieses Konzept mit symmetrischem
Leistungsverstärker optimiert die Kanaltrennung, während es das
Signal-Rauschverhältnis deutlich verbessert wird. Zudem steht genug Leistung
zur Verfügung. Beim 1010 sind es 1190 Watt Gesamtleistung (170 W x 7, alle Angaben 4 Ohm,
1 kHz, 0,9 % Klirrfaktor, 1 Kanal ausgesteuert). Der Yamaha Aventage Receiver
ist im Standbybetrieb Stromsparer und konsumiert nur 0,3 Watt. Natürlich
ist auch das neue Modell wieder mit dem Lautsprecher-Einmesssystem YPAO
(inklusive Mehrpositionen-Einmessung) sowie mit vielen
DSP-Programmen ausstaffiert - 17 DSP-Programme sind vorhanden. Bis zu 2
Hörzonen werden unterstützt, was allerdings nicht besonders üppig ist. Die Bedienung läuft,
so der Hersteller, mittels modernem GUI flüssig ab, für oft benötigte komplette Bedienvorgänge
gibt es SCENE Plus. Der elegante Yamaha ist DLNA 1.5 zertifiziert
und ist napster-ready, so dass man sich nur anmelden muss, und schon kann es
losgehen. Alternativ ist vTuner als kostenlose Internet Radio Plattform
integriert. Die Aventage AV-Receiver liefert Yamaha mit einer weiter
entwickelten Fernbedienung aus. Natürlich ist Yamahas App auch für die neuen
AVRs ausgelegt - dann kann man die Aventage-Modelle mit dem iPod Touch oder dem
iPhone bequem steuern.
Verarbeitung

Passung der Frontblende

Ausgezeichnete Oberflächenqualität

Fein gearbeitete Fronblende

Materialübergang

Unterseite mit zentriertem fünften Standfuß

Im Detail

Einer der vier "normalen" Standfüße

Platinenlayout

Verstrebung

Kühlkörper

Elkos

Gesamtübersicht
Optisch macht der RX-A1010 eine Menge her. Die Frontblende ist
tadellos verarbeitet, die Klappe, unter der sich weitere Bedienelemente
befinden, besteht nicht aus mit Metall beplanktem Kunststoff, sondern komplett
aus Metall. der Öffnungsmechanismus ist gedämpft. Kleiner Schönheitsfehler
bei unserem Testgerät - die Klappe schleift etwas im unteren Bereich kurz vorm
Schließen. Das Gerätedisplay ist überzeugend, groß, feinauflösend und
kontrastreich. Die Unterseite ist ausgezeichnet verarbeitet, wer den RX-A1010
von unten betrachtet, sieht gleich das spezielle Merkmal der Aventage-Baureihe
in Form des zentriert untergebrachten 5. Standfußes. Der Inputregler ist
gerastert und liegt sehr gut zur Hand. Auch die Ergonomie des Lautstärkereglers
überzeugt, aber leider ist dieses Drehrad nicht gerastert und eiert zudem
leicht. Die Oberflächenqualität ist durchweg gut, und auch die
Geräterückseite zeigt sich in ansprechendem Finish, stellvertretend wären
hier die gelungenen Lautsprecherkabel-Anschlussterminals erwähnt. Die
mitgelieferte Fernbedienung ist aus qualitativer Sicht gut und ist in Relation
zur Preisklasse völlig in Ordnung. Fortschritte sind beim inneren Aufbau zu
verzeichnen, der uns deutlich besser gefällt als bei früheren Yamaha AVRs, die
nicht komplett überzeugen konnten. Der RX-A1010 präsentiert sich mit sehr
durchdacht aufgebauten Innenleben. Zentriert unterbracht ist der große Trafo,
links und rechts davon befinden sich die beiden symmetrisch aufgebauten
Endstufeneinheiten mit jeweils eigenem Kühlkörper - letzterer besteht
allerdings aus Blech und nicht aus Aluminium. Das Platinenlayout ist
mehrstöckig ausgeführt und hinterlässt einen ordentlichen Eindruck. Das
Chassis erscheint sehr steif, zusätzlichen Halt bietet eine spezielle
Verstrebung. Die Verkabelung ist ordentlicher als bei manchem älteren Modell,
wenngleich hier immer noch etwas Optimierungsbedarf erkennbar ist.

Inputregler mit Rasterung

Lautstärkedrehregler

Bedienelemente am Gerät

Scene-Tasten

Tuner-Bedienelemente
Anschlüsse

Anschlüsse vorn

Im Detail

LS-Anschlüsse

HDMI-Terminals hinten

Auch FBAS-/S-Video Anschlüsse gibt es noch

Pre-Out

Tuner-Anschlüsse
Vorhanden sind insgesamt 8 HDMI-Eingänge, von denen sich sieben
hinten und einer vorn befindet. HDMI-Ausgänge gibt es zwei. Videosignale
können von HDMI oder auch von analogen Eingängen aus hochskaliert werden. Der
Yamaha besitzt auch einen USB-Eingang, an den z.B. das iPhone oder der iPod
direkt nur mit dem üblichen USB-Connector angeschlossen werden kann. Vorn am
Gerät finden sich neben Mikrophon-, USB- und HDMI-Anschluss noch ein
2-Kanal-Analog-Stereo-Cinch-Eingang sowie ein FBAS- und ein S-Video-Eingang.
Insgesamt gibt es 4 optische und 3 koaxiale Digitaleingänge und einen optischen
Digitalausgang. Vorn und hinten zusammen gerechnet, stehen 10 analoge
Audio-Cincheingänge (Stereo) zur Verfügung und ein Ausgang. Ein dedizierter
Phonoeingang ist ebenfalls vorhanden. Vier Komponentenvideoeingänge und ein
Komponentenvideoausgang sowie jeweils 5 FBAS- und S-Video-Eingänge plus je 1
Ausgang plus Monitorausgang (FBAS/S-Video)ergänzen das Anschlussangebot. Ein
8-Kanal-Cinch-Externeingang und ein 7.2 Kanal-Pre-Out sind ebenfalls vorhanden.
Natürlich findet sich vorn ein Kopfhörerausgang.
YPAO

Mikrophon

Auto-Setup

Multi Position Einmessung

Messbeginn erfolgt gleich

Vorprüfung

Center-Messung

Mehrpunkt-Einmessung in Aktion

Vorwarnung vor dem Start der Messung

Pegelmessung mit YPAO: Ergebnisse in der Übersicht

Speichern
YPAO pro Punkt: 34,3 Sekunden, Berechnung nach Einmessen an 4
Punkten: 4,2 Sekunden. Insgesamt hat YPAO ordentliche, aber keine perfekte
Arbeit geleistet. So waren die Abstände (5.1 Setup) von Center, Fronts und
Surrounds absolut präzise ermittelt, der Abstand vom Sub stimmte hingegen nicht
und musste manuell nachkorrigiert werden. Die eingemessenen Pegel waren korrekt
- sehr gut und nicht selbstverständlich. Insgesamt hat YPAO 1 unberechtigte
Fehlermeldung (falsche Phase bei einem Surroundlautsprecher) im 1. Durchgang
ausgegeben. Beim erneuten Start stimmte alles. Klanglich können wir YPAO sehr
gute Zeugnisse ausstellen. Anstatt die Lautsprecher drastisch zu beschneiden,
agiert YPAO sehr sensibel und nimmt dem Sound erfreulicherweise kaum Brillanz.
Die Übergänge Front und Surround sind fließend, ideal kommt YPAO mit der
Kombination aus großen Standlautsprechern vorn und hinten sowie
leistungsstarkem Sub, der erst tief unten eingreift, sowie leistungsstarkem
Center zurecht. Die klanglichen Ergebnisse - das ist sehr interessant -
beeindrucken auch bei Musik voll und ganz. YPAO kann an bis zu 8 Positionen
einmessen (hierzu muss man im YPAO-Menü die Mehrpositionen-Einmessung
anwählen), der Messvorgang kann nach jeder Position unterbrochen werden, das
ist sehr flexibel. Es werden verschiedene YPAO-Kurven erstellt: Linear, Front (Front-LS
als Basis) und Natürlich. Klanglich gefiel uns "Natürlich" mit sich
fein verteilender Räumlichkeit besonders gut. Man kann die Kurven Linear,
Natürlich und Front auch in einem manuell justierbaren parametrischen EQ
kopieren, hier kann sich dann der versierte Anwender entsprechend austoben und
die drei bei parametrischen EQs üblichen Faktoren Verstärkung, Frequenz und
Q-Faktor bearbeiten, anschließend wird das eigene Setup gespeichert.
Menü

Das Yamaha-Menü erfreut mit verständlicher Bedienlogik. Nach
Druck auf die "On Screen" Taste (farblich hervorgehoben auf der
Fernbedienung, aber etwas klein) gerät man ins Grundmenü, das verschiedene
Symbole am linken Bildschirmrand bereithält. Geht man auf die Symbole, so
öffnen sich Submenüs, die sich zum großen Teil dann in der Bildschirmmitte
befinden. Ist ein Firmwareupdate verfügbar, wird im Menü direkt beim Start des
AVRs angekündigt, dass neue Firmware verfügbar ist. Mit 30 Minuten
(herunterladen und installieren) muss man rechnen, bis der AVR wieder
einsatzklar ist. Die Menüs im einzelnen:

LS-Setup

Verschiedene Muster bei der Endstufenverwendung und Zuweisung

5 Kanal Bi-Amping plus Surround Back

Konfiguration

Time Alignment in 0,05 m Schritten

Verschiedene YPAO Kennlinien

Datenkopie in den manuellen PEQ

Manueller PEQ
1. Setup: Hier finden sich Lautsprecher-Setup (automatisch
mittels YPAO oder manuell. Automatisch hält die Optionen bereit: Messen,
Multi-Position (unbedingt anwählen, wenn man an mehreren Positionen einmessen
möchte) sowie Ergebnis (Überblick über das YPAO-Ergebnis. Im manuellen Setup
finden sich: Einstellung Pattern, Einstellung Kopie, Endstufen zuordnen (Basic,
7ch + 1 Zone, 5 ch BI-AMP, 5 ch BI_AMP plus SB), Konfiguration (LS-Größe),
Abstand (Time Alignment in 0,05 m Schritten), Pegel in 0,5 dB Schritten,
parametrischer EQ (PEQ-Wahl manuell, linear, natürlich, Front, Direkt), PEQ
Daten-Kopie (Linear, Front, Natürlich kann man als Basiskennlinie jeweils in
den manuellen PEQ kopieren), PEQ-Bearbeitung von Verstärkung, Frequenz und
Q-Faktor lautsprecherselektiv), Testton) sowie Sprachsetup (OSD-Sprache), Ton
(Lippensynchronisation, Dynamikumfang, maximale Lautstärke, Grundlautstärke,
Pure Direct Modus, adaptive DSP-Level), Bild (Analog-Analog-Umwandlung,
Verarbeitung ein/aus, bei ein: Auflösung von 480p bis 1080p plus automatisch,
Seitenverhältnis, kein Video-EQ), HDMI (HDMI-Einstellung, Audio Ausgang,
Standby Durchleitung), Netzwerk (ab Werk nur kabelgebunden, IP-Adresse, Netzwerk
Standby, MAC Adressen-Filter) und Multi-Zone (Zone2 ein, Monitorausgang
Zuordnung, Party Modus (gleiches Signal in allen Zonen), Zone Scene umbenennen,
Zone umbenennen).

Systeminformationen

HDMI-Informationen

Videosignal

Im "Klangprogramm" Menü kann man auf die
verschiedenen DSPs zurückgreifen und diese auch bearbeiten. Verfügbar sind:

DSP "Aventure"

Nachbearbeitungsmöglichkeiten
Je nach DSP kann man anhand verschiedener Parameter noch
optimieren. Wir nehmen als Beispiel das Cinema DSP "Adventure" (nicht
alle Parameter sind bei allen DSPs verfügbar):
Des Weiteren verfügt der RX-A1010 über die Yamaha-typischen
"Scene Plus" Macros. Auch sie sind direkt vom seitlichen Hauptmenü
aus aufzurufen. Im einzelen gibt es an werksseitig vorprogrammierten
Betriebsarten:

Scene-Modi

Eigene Belegungen sind möglich

Einstell- und Individualisierungsmöglichkeiten
-
BD/DVD Movie Listening
-
TV Viewing
-
CD Music Listening
-
Radio Listening
Zusätzlich gibt es auf den Positionen 5 bis 13 frei
programmierbare Scene-Modi. Im Menü-Unterpunkt "Signal" kann der
Anwender noch umfangreiche Infos zu Audio- und Videosignalen abrufen und im
Menü "Eingänge" sich um die Zuweisung der Eingänge kümmern.

Funktionsmenü

Zone2 Optionen

Netzwerkmenü

HDMI-Einstellungen
iPhone App

Der RX-A1010 wurde gleich gefunden

Wiedergabe

DSP-Programme

Scene-Modi

Tonreglung

weitere Optionen

Multiroom
Mittels der kostenlos erhältlichen Yamaha AV-Controller-App aus
dem AppStore kann man den RX-A1010 in weiten Zügen steuern. Wenn sich iPhone
bzw. iPod Touch im gleichen Netzwerk befinden, kann es direkt losgehen. Nach
Starten der App wird der RX-A1010 sofort erkannt. Die Submenüs umfassen: Zone
(Auswahl der Hörzone, beim RX-A1010 zwei), Eingang (Wahl des entsprechenden
Eingangs), DSP (Wahl des bevorzugten DSP-Programms mit schöner grafischer
Animation), Auswahl des "Scene" Macros sowie
"Optionen". Unter "Optionen" finden sich eine Klangreglung
(Höhen und Bässe, global, nicht LS-selektiv), Adaptive DRC, Pure
Direct-Aktivierung, Surround Dialog Lift, Cinema DSP 3D-Modus auto oder
aus, Enhancer ein oder aus). Die mittels iPhone gegebenen Steuerungsbefehle
werden sehr schnell umgesetzt.
Multimedia

Wiedergabe vom iPhone

Wiedergabelisten

Wiedergabelisten: Inhalt

Wiedergabe

DLNA-basiertes Music Streaming

Ordnerstruktur

Wiedergabe
Bezüglich iPhone/iPod hat sich auch Yamaha dazu entschlossen,
eine direkte Anbindung per USB-Kabel zu ermöglichen. Somit muss kein teures
Dock mehr optional erworben werden. Sobald - in unserem Fall ein iPhone - die
entsprechende Quelle angeschlossen wird, erfolgt direkt die Erkennung und man
kann mit der Fernbedienung des RX-A1010 auf die Funktionen des iPhones
zugreifen. Rasch hat man die gewünschte Wiedergabeliste ausgewählt und kann
sich den Titel, der angehört werden soll, auswählen. Die Wiedergabe war im
Testbetrieb störungsfrei. Streamingfähig ist der RX-A1010 auch, allerdings
können nur Musikdateien vom Server oder PC auf den Yamaha geschickt werden.
Richtiger Eingang für diese Aktivität ist "PC" und nicht etwa "Net"
- Net steht für die vTuner Internet Radio-Plattform, während es für die
Nutzung von Napster (Anmeldung erforderlich, kostenpflichtig) einen eigenen
Eingang gibt. Weitere internetbasierte Mediadienste wie last.fm oder AUPEO! hat
Yamaha aktuell nicht integriert. VTuner funktioniert ohne Schwierigkeiten, das
Puffern der Streams könnte aber noch etwas schneller vonstatten gehen. Die
Klangqualität überzeugt, besonders wenn man den Music Enhancer aktiviert hat.
Dies kann man direkt von der Fernbedienung aus erledigen.

Net Radio

vTuner - Musikrichtungen

Sender

Wiedergabe
Klang
Der RX-V1010 klingt in Grundeinstellung neutral und
lebendig, er unterscheidet sich klanglich vom RX-V1067.
Im Vergleich zu Vorgängergenerationen wurde aber einiges optimiert. So wäre
die Pegelfestigkeit als erstes zu nennen. Der lediglich 1000 EUR kostende
RX-A1010 geht so gut, dass er unser großes KEF 5.1-LS-Set: 4 x XQ40, 1 x XQ50c, 1 x PSW-4000
problemlos befeuern kann. Als Übernahmefrequenz für den Sub haben wir 40
Hz gewählt, zusätzlich haben wir die Bassausgabe für Fronts + Sub aktiviert.
Im Bassbereich verzeichnen wir überall Zuwächse: Mehr Souveränität, mehr
Reinheit, mehr Struktur, mehr Tiefgang und eine exzellente Präzision, die mit
zum besten gehört, was wir in diesen Preisregionen bislang gehört haben. Der
RX-V1067 klang zwar üppiger, aber nicht so gelassen und natürlich wie der
RX-A1010. Es lohnt sich auf jeden Fall, dem RX-A1010 hochwertige Lautsprecher
zur Seite zu stellen. Die Endstufen schieben mehr an - schon der RX-V1067 war
alles andere als schwächlich und konnte jederzeit mit Nachdruck Gas geben. Doch
der neue Aufbau im Inneren des RX-A1010 sorgt für mehr Kontrolle bei
gleichzeitig mehr Nachdruck. Die Ansteuerung des aktiven Subwoofers gelingt
hervorragend, mit hoher Linearität.
Bei "Indiana Jones und das Königreich
des Kristallschädels" zeigt uns der RX-A1010, was DSP-Kompetenz ist: Im
Adventure-Movie-DSP-Programm steigt die gesamte Räumlichkeit, aber auf subtile
Art und Weise. Der Yamaha "bläst" den Raum nicht künstlich auf,
sondern fügt eine angenehme Weitläufigkeit dem Klangbild hinzu, die sich
nahtlos von den Front- auf die Surroundkanäle überträgt. Der Music Score wird
bei der Einfahrt des Konvois der Ganoven auf das Sperrgebiet der AREA 51 sehr
gelungen, weil klar und natürlich, zur Geltung gebracht. Als Indy aus dem
Kofferraum gezerrt wird, ist das Geschrei der feindlichen Soldaten deutlich und
mit präziser Struktur zu hören. Die gesamte Stimmwiedergabe bringt der
RX-A1010 authentisch und mit sauberer Kontur zur Geltung. Mit ohrenbetäubendem
Dröhnen öffnet sich kurze Zeit später die Hangartür, auch hier leistet der
Yamaha ausgezeichnete Arbeit. Er arbeitet kleine Einzelheiten noch besser ein
als die letzten Generationen, auch in hinteren Effektebenen wird ein klarer
Fokus beibehalten. Im actiongeladenen Kapitel 4 donnern Faustschläge durchs
Lautsprechersystem, Fahrgeräusche der Jeeps und LKWs sind zu hören, und
Schusswechsel finden statt. Dazwischen gibt es immer wieder ruhige Sequenzen,
wie diejenige, als sich Mac als falscher Spieler outet. Auch hier überzeugt der
Yamaha, indem er die hallige Akustik in der großen Location realitätsnah
wiedergibt. Die Schusswechsel sind präzise, der Music Score ist allzeit
präsent, legt sich aber nicht unpassend über den Rest der Tonspur. Das Quietschen
der Reifen der Fahrzeuge ist gut zu hören. Auch mit Movie DSP bleibt der
RX-A1010 tonal erstaunlich neutral. Avatar, 10. Kapitel - der Bassschlag zu
Beginn hat Tiefgang und Wucht, die darauf folgenden Geräusche der Fauna in der
Nacht und die lodernden Flammen, die die blutrünstigen Wesen abhalten sollen,
werden mit hoher atmosphärischer Dichte vom RX-A1010 herausgearbeitet. Bei
enormen Pegeln kommt es im Mitteltonbereich zu einem leicht metallischen
Einschlag - ansonsten gibt sich der Yamaha auch bei sehr kräftiger Lautstärke
souverän und schleudert Effekte mit Nachdruck durch den Hörraum. In Kapitel 22
werden die Fluggeräusche der helikopterartigen Fluggeräte sehr räumlich und
mit hoher Ortungsgenauigkeit wiedergegeben. Dynamikunterschiede - hier die
donnernd heranfliegende Armada mit dem Kommandoschiff in der Mitte, dort die
ängstlich wartenden Eingeborenen - werden sehr präzise erfasst. Die wehenden
Büsche, aufgewirbelt durch den Wind der Rotoren, sind trotz anderer akustischer
Elemente gut heraus zu hören. Als das Feuer eröffnet wir, verdichtet sich die
Effektkulisse - die Kampfhandlungen wirken sehr authentisch und der Zuhörer
wähnt sich inmitten der kriegerischen Handlung. Die Explosionen weisen nicht
nur massiven Nachdruck auf, sondern sind auch sauber durchstrukturiert. Bei all
dem Treiben vergisst es der RX-A1010 nicht, den Music Score ansprechend mit
einzuarbeiten.
Richtig Gas gibt der RX-A1010 bei "Back In Your Head"
von Tiesto, abgelegt in DTS HD Master Audio. Präzise wird der aktive Subwoofer
angesteuert, mit Nachdruck werden alle Arten von Effekten in den Hörraum
geschleudert. Trotz der Basskraft kommt die Stimme der Sängerin sehr gut
heraus. Der unter dem Kickbass liegende, kräftige Tiefbass wird ausgezeichnet
herausgearbeitet. Kleine dynamische Differenzen bei der Effektwiedergabe stellt
der Avantage-Receiver gekonnt heraus und verfällt hier nicht in oberflächliche
Monotonie. Die Pegelfestigkeit ist auch bei diesem Track ausgesprochen
überzeugend - mit Schwung und Energie schreitet der RX-A1010 auch noch in
Bereichen voran, in denen die beliebten AV-Receiver der 500 EUR-Liga längst
schon die Segel streichen müssen. Bei "Adagio For Strings" setzt der
RX-A1010 seine beeindruckende Vorstellung gleich zu Beginn des Titels fort: Die
Dynamikdifferenzen der alternierenden Effektfolgen werden so gut
herausgearbeitet, dass manchem älteren 1500 EUR AVR vor Neid das Display
ausgeht: Der Aufbau des Bassgebildes gelingt ohne Fehler, und der harte Bass
wird impulstreu in den Raum getragen.
Beim beeindruckenden Start des Within Tempation Live-Konzertes
"Black Symphony" (PCM Multichannel) beeindruckt uns der RX-A1010 mit
einem feinfühligen, jederzeit nachvollziehbaren, direkten Aufbau. Nur die
hinteren instrumentalen Ebenen könnten noch etwas detailreicher erscheinen, sie
gehen etwas unter - hier merkt man, dass nach oben bezüglich der Klanggüte
noch Luft ist. Die vorderen klanglichen Ebenen sind sehr gut und plastisch
herausgearbeitet. Auch der vielschichtige Aufbau gefällt uns gut - der Yamaha
stellt klar jedes hinzukommende Element dar und verleiht dem Ganzen
Ausdruckskraft und Räumlichkeit. Es zeigt sich auch hier wieder deutlich, dass
man diesem sehr talentierten AV-Receiver ein leistungsfähiges
Lautsprechersystem zur Seite stellen sollte, vor allem, für die überragende
Wiedergabe von Stimmen und Effekten, sollte man nicht am Center sparen. Da der
Yamaha auch den aktiven Subwoofer sehr präzise ansteuert, sollte man hier
ebenfalls auf einen Performance-freudigen Bassboliden setzen. Wir warte
gespannt, bis das eigentliche Konzert beginnt, den Spannungsbogen mit deutlichen
dynamischen Sprüngen, der letzten Endes zum Konzertbeginn führt, wird vom
Yamaha in mitreißend authentischer Art und Weise dargeboten. Bei dieser Blu-ray
sollte man auf jedes DSP verzichten - der realistische, neutrale Sound des
RX-A1010 sorgt für große Freude auch beim anspruchsvollen Hörer. Der
frenetische Beifall des Publikums, die alle gespannt auf den Startschuss warten,
sorgt für eine sehr lebhafte Surroundkulisse. Mit einem gewaltigen
Dynamiksprung geht es dann los - und der Yamaha beeindruckt durch eine
Pegelstabilität, die verblüffend ist. Nicht, dass hier die Vorläufer
ernsthaften Grund zur Kritik geliefert hätten, aber der neu konstruierte
Avantage-AVR versprüht hier das Flair größerer Preisklassen und verleiht dem
Klang enormen Nachdruck. Die Stimme der Sängerin kommt trotz paralleler
Bassgewalt mit charismatischem Sound heraus, die Soli mit geringem
instrumentalen Background werden sensibel dargestellt. Teurere AVRs holen
allerdings deutlich mehr vokale Details heraus. Für seine Preisklasse
beeindruckt der 1010 mit toller vokaler Wiedergabe - doch für mehr Geld geht
auch noch mehr. Wolfgang Amadeus Mozarts Violinenkonzert in D-Dur erklingt
frisch und lebendig - abgelegt auf einer Blu-ray Audio "2L - The Nordic
Sound" erfreut das Stück durch gute Detailtreue und glaubhafte Substanz.
Die Streichersoli erscheinen ordentlich durchhörbar - hier muss man sich schon
in deutlich höheren Preisklassen umschauen, möchte man noch mehr. Die kleinen
dynamischen Differenzen kommen gut zum Ausdruck, die harmonischen Übergänge
Front-Surround sind zu loben, gerade in unserem Fall natürlich auch dadurch
begünstigt, dass vorn und hinten die identischen Standlautsprecher zum Einsatz
kommen.
Ganz ohne DSP-Zuarbeit, im Modus Straight ohne weitere
Bearbeitung, ist der Klang bei "Romanza" (PCM 5.1) von Andrea Bocelli
sehr klar und frisch. Der Yamaha agiert nicht so samtig wie die aktuellen
TX-NRX(0)09-Modelle (z.B. der Onkyo TX-NR809) aus
dem Hause Onkyo, er ist etwas heller abgestimmt - man kann hier nicht von
"gut", "schlecht" oder "besser", sondern nur von
unterschiedlichen Hörerprofilen sprechen. Derjenige, der akustisch das
klassische HiFi-Ideal verfolgt, wird mit dem Yamaha sehr glücklich, wer es
etwas seidiger, samtiger, harmonisch mag, greift zu einem der Onkyos. Was die
Güte der Wiedergabe aus objektiver Sicht angeht, erzielt der RX-A1010 auf jeden
Fall ausgezeichnete Ergebnisse: Die Stimme Andreas hat Fundament,
Facettenreichtum und eine erstaunliche Detaillierung. Die Instrumente können
ebenfalls mit klar nachvollziehbaren Konturen und einer natürlichen
Lebendigkeit aufwarten.
Im Stereobetrieb bietet der RX-A1010 ebenfalls sehr gute
Leistungen, die wir schon von der Surrounddarstellung her kennen. Kraftvolle
Kickbässe wie beim Kadoc Remix des 90er Jahre Hits "I Have A Dream"
von DJ Quicksilver bereiten dem Yamaha keinerlei Probleme, sie werden hart und
impulstreu wiedergegeben. Kleine, dem Bass zugefügte Elemente kommen klar
heraus. Wechselnde Tempi und kurze Breaks zeigen ebenfalls die tadellose
Impulstreue des Yamaha Aventage AV-Receivers auf. Die Wiedergabe wirkt tonal
neutral und räumlich weitläufig, wenngleich im Detail nicht extrem dicht. Doch
auch mit gänzlich anderen Musikrichtungen kommt der 1010 im Stereobetrieb sehr
gut zurecht: Beim legendären Walzer "An Der Schönen Blauen Donau"
von Johann Strauß baut der Yamaha den Beginn mit einem beachtlichen Maß an
Geschmeidigkeit auf. Er schafft es, völlig natürlich für einen doch noch
recht preisgünstigen AVR, nicht, die gesamte Virtuosität herauszustellen, doch
das, was wir zu hören bekommen, zeigt doch weit mehr als ein Verständnis des
Grundaufbaus. Hier kommt es schon zur Einarbeitung diverser Details, auch wenn
diese vornehmlich aus den vorderen akustischen Ebenen stammen. Sehr erfreut
zeigen wir uns von der angenehmen Wiedergabe, längeres Hören mit hohem Pegel
ist Genuss und nicht notwendiges Übel. Bei "L' Attesa" von Andrea
Bocelli bringt der RX-A1010 eine sehr schöne vokale Wiedergabe zustande - die
klaren Konturen von Andreas Stimme und die feinen Übergänge zeichnen die
Stereo-Wiedergabe hier aus: So hat der Hörer den Eindruck hoher klanglicher
Homogenität und einer erwachsenen, kultivierten Wiedergabe, die trotzdem nie
langweilig erscheint.
Insgesamt macht der RX-A1010 für 1000 EUR eine tolle
Figur, 2 Dinge können festgestellt werden: Es wird nach oben und unten ein klar
nachvollziehbarer Respektabstand gehalten. Wer nun denkt, wenn ein AVR für 1000
EUR schon so gut ist, dass es sich nicht lohnt, ein größeres Investment zu
tätigen, liegt genauso falsch wie der Anwender, der meint, aufgrund der Güte
der aktuellen 500 bis 700 EUR Liga würde es sich nicht rentieren, 1000 EUR in
einen AVR zu investieren. Größere Modelle eröffnen durch noch mehr
Detailfreude, mehr Brillanz, mehr Finesse in der räumlichen Ausprägung und
eine gerade an großen LS Set-Ups noch höheren Pegelfestigkeit dem ambitionierten
Hörer neue bzw. erweiterte Horizonte. Genau darum testen wir auch in Kürze den
großen Yamaha RX-A3010. Aber im Vergleich zu kleineren Modellen bietet auch der
RX-A1010 eine deutlich erweiterte und verbesserte Performance: Impulstreuer,
mehr Tiefgang, mehr Kontur auch bei der Wiedergabe kleiner akustischer Gebilde,
mehr Transparenz und eine sensiblere räumliche Darstellung. Immer wichtiger
wird auch die Wiedergabe komprimierter Musikformate - hier arbeitet Yamahas
"Music Optimizer" prima und strafft den Bass, verbessert die
Mitteltonwiedergabe und verleiht dem Hochtonbereich mehr Brillanz.
Videosektion
Bei "Star Wars Episode III" sind bei der Upconversion
von 576i auf 1080p Schwächen erkennbar - die Schrift zu Beginn kann man
deutlich besser wiedergeben. Auch mit der neuesten Firmware verdient sich
der RX-A1010 keine Lorbeeren - die Schrift läuft mit Ruckeln nach hinten durch,
zudem gibt es Wellenbildungen und Artefakte innerhalb der Buchstaben. Wenigstens
erscheint das Schwarz tief, auch holt der 1010 relativ viele Sterne an den
Himmel - aber das allein reicht nicht für gute Zensuren. Erheblich besser kommt
der republikanische Sternzerstörer zur Geltung. Nach relativ kurzer Zeit rastet
der De-Interlacer ein, das Bild präsentiert sich sich scharf und mit guter
Detaillierung. Der Flügel, der in der Dunkelheit liegt, wird vom
Kontrastverhältnis her ordentlich wiedergegeben. Kleine Schwächen tauchen auf,
als kurze Zeit später die beiden Raumjäger von Obi-Wan und Anakin das Heck des
Raumschiffs passieren - für Sekundenbruchteile ist ein Ausschmieren sichtbar,
danach steht das Bild wieder stabil. Sehr plastisch erscheint der Blick auf die
Raumschlacht, als die beiden Jäger nach unten abkippen. Die Kommandobrücke des
links aus dem Bild gleitenden Sternzerstörers ist scharf sichtbar. Die
Raumschlacht gibt der 1010 gut wieder, ohne allerdings Maßstäbe zu setzen. Die
Schärfe ist zwar gut, ab und zu kippt aber der sonst solide Bildstand und
leichtes Zittern ist erkennbar. Prima arbeitet der Yamaha die Gesichter von
Obi-Wan und Anakin heraus, auch die Außenhaut sowie das Cockpit der Raumjäger
sind detailliert zu sehen. Die verschieden schnellen schwarzen und weißen
Schriften vor weiß/rot/blauem Hintergrund auf der AVEC Professional Test DVD
konvertiert der 1010 in guter Qualität auf 1080p hoch. Minimales Zittern und
Verwaschungen bei der schnellsten Schrift sind die einzigen erkennbaren Mängel,
ansonsten steht die Schrift stabil und die Farbtrennung ist gut. Richtig gut
gefallen uns die fünf Siemenssterne - ein großer zentriert, vier kleine in den
Bildschirmecken. Sie drehen sich ruhig und gleichmäßig, die einzelnen Segmente
sind vor allem beim großen Stern sauber zu differenzieren. Die Farben
erscheinen rein. Das Pendel mit rot-blauem Innenleben gleitet gleichmäßig
über die leicht zitternde schwarze Linie, das Pendelinnenleben ist scharf
sichtbar. Das bewegte Stadtbild von Esslingen wird durchschnittlich
wiedergegeben. Flimmern in den Dachziegeln ist sichtbar, zugleich wirkt das Bild
nicht sonderlich scharf. Die Farbwiedergabe ist gut, der Bildstand
befriedigend.
Konkurrenzvergleich
-
Onkyo TX-NR809: Der
Yamaha punktet mit besserem Einmesssystem und den tollen DSP-Programmen, der
Onkyo hat mehr Internetfunktionalität und hat die bessere Videosektion.
Akustisch spielt der Onkyo seidiger, der Yamaha klingt neutral.
-
Harman Kardon AVR-460:
Der Harman tritt bassstark an und hat ein gelungenes Bedienkonzept.
Detailreicher und lebendiger spielt der Yamaha, zudem ist er deutlich besser
ausgestattet und besser verarbeitet.
-
Denon AVR-1912: Wer
deutlich weniger ausgeben, aber dafür, z.B. im kleineren Hörraum, ein
richtig gutes Klangerlebnis realisieren möchte, liegt beim Denon
goldrichtig - mit toller Verarbeitung und durchdachtem Bedienkonzept ist er
ein feiner AVR zum kleinen Preis,
Fazit

Mit aufwändigem Aufbau und zeitgemäßer Ausstattung
hinterlässt der RX-A1010 einen sehr guten Eindruck. YPAO als automatisches
Einmesssystem ist mittlerweile richtig gut geworden. Kleine Unzulänglichkeiten
sind zwar noch festzustellen, aber die Klangcharakteristik und die
Einmessgeschwindigkeit sind durchaus gelungen. An bis zu 8 Positionen kann
eingemessen werden. Die Menüs sind übersichtlich, wir vermissen nur etwas mehr
Videoausstattung - ein Video-EQ findet sich nicht. Gestreamt werden
können nur Musikdateien, als Internet-Services gibt es vTuner und Napster, hier
könnte Yamaha aufstocken. Der iPod oder das iPhone können direkt angeschlossen
werden. Akustisch präsentiert sich der RX-A1010 als reifes, kultiviertes Gerät
mit natürlichem Klang und tadelloser Präzision. Die eingebauten DSPs
funktionieren sehr gut und optimieren gekonnt im Detail, anstatt den Klang im
Groben zu verbiegen - so geht DSP-Technik heute. Nachteilhaft am
RX-A1010 ist eigentlich nur eines - die lediglich durchschnittliche
Videosektion. Hier geht heute deutlich mehr.
Klangstarker, pegelfester AV-Receiver mit ausgezeichneter
Verarbeitung und üppiger Ausstattung

AV-Receiver Mittelklasse
Test 24. Oktober 2011
+ Neutraler, dynamischer Klang
+ Pegelfest
+ Sehr gute DSPs
+ Sehr gutes YPAO-Einmesssystem
+ Problemlose Netzwerkeinbindung
+ Gute Anschlussbestückung
+ Fairer Kaufpreis
- Nur durchschnittliche Videosektion
Technische Daten und Funktionen

Daten, Teil 1

Daten, Teil 2
Text: Carsten Rampacher
Bilder: Sven Wunderlich
Datum: 24.10.2011
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