TEST: Teufel 5.1 LS-System LT 3 Power Edition Set L - designorientierter Alleskönner

10.01.2011 (cr)

 

Einführung

Für designorientierte Liebhaber hervorragender Dynamik und nachdrücklich vorgetragener tieffrequenter Kraft hat Teufel das neue 5.1 Set LT 3 Power Edition in L-Version für 999 EUR im Programm. Betrachtet man, was man fürs Geld erhält, mutet der Kaufpreis ebenso schmal an wie die vier identischen Säulen, Kennzeichen der L-Variante. Die Version M (899 EUR) hat hinten kleinere Satelliten. Prunkstück der optisch schicken Kombi ist der im Gegensatz zu den passiven Komponenten recht ausladende, durch den Bi-Colour-Look aber nicht minder elegante aktive Subwoofer L 4200 SW, der mit seiner 250 Watt (Sinus) starken digitalen Endstufe und doppelter Bassreflexöffnung für optimierten Wirkungsgrad auch Lokalitäten oberhalb der 30 Quadratmeter-Klasse massiv unter Druck setzt. Der 30 cm Tieftöner setzt Bassimpulse schnell und trocken um. Die nach dem geschlossenen Prinzip arbeitenden Säulen namens L 330 FR sind kurzzeitig bis 160 Watt belastbar und langfristig bis 100 Watt. Die empfohlene Mindestverstärkerleistung wird von Teufel mit 50 Watt beziffert. Die identischen Belastungswerte gelten auch für den Center, ein spezieller Fuß für den vorderen mittleren Lautsprecher befindet sich im Lieferumfang. Ob das schmucke Set den schwierigen Spagat aus feuriger Akustik und feiner Optik schafft, steht im folgenden Testbericht. 

Video-Übersicht

 

Verarbeitung und Technik

Aktiver Subwoofer - Materialmix. Gute, aber keine perfekten Übergänge

Erhabenes Teufel-Logo

Subwoofer - solide Spikes

Droht durch die Spikes die Gefahr von Kratzern, liegen auch gummierte Füße bei

Anschlussfeld des aktiven Subwoofers 

Einen sehr guten Eindruck hinterlässt das Anschlussfeld des aktiven Subwoofers. Ein richtiger Netzschalter ist selbstverständlich vorhanden. Die Anschlüsse beim passiven Einschleifen sind solide ausgeführt und als Schraubversion vorhanden. Phase, Pegel und Übernahmefrequenz sind mittels griffgünstiger Drehregler stufenlos einstellbar. Es finden sich zwei doppelte Cinch Ein- und Ausgänge, was auch Möglichkeiten zum Kaskadieren mehrere L 4200 SW eröffnet. Das gesamte Anschlussfeld ist sorgfältig verschraubt. Große Kühlrippen sind ebenfalls vorhanden. 

2 x Bassreflex

Für optimierten Wirkungsgrad sind 2 Bassreflexöffnungen auf der Rückseite vorhanden. Die Umrandungen sind nur aus Kunststoff, aber gut eingepasst. Im Testbetrieb waren kaum Strömungsgeräusche zu vernehmen. Aufgrund der Bassreflexports ist es aber nicht ratsam, den Subwoofer direkt mit der Rückseite an der Wand aufzustellen. Mindestens 80 cm Abstand sollten einhalten werden, besser 1 Meter. 

Sub - Elektronik im Detail

Sub - Steckkontakte

Kabel mit Kabelbinder zusammen gefasst

Elkos

Da geht was: Ringkerntrafo für hohe Stromlieferfähigkeit auf Dauer

Detaillierter Blick

30 cm Treiber, downfiring

Mächtiger Magnet

Das Innenleben des aktiven Subwoofers wird von einem Ringkerntrafo und ordentlich ausgeführten Steckkontakten bestimmt. Der Trafo sitzt auf einem festen Sockel und garantiert eine allzeit stabile Stromversorgung. Der 30 cm Basstreiber ist in Downfiring-Konfiguration montiert. 

Anschlussterminals der Säulen und des Centers

Teufel setzt bei Center und Säulen auf hochwertige, solide und vergoldete Anschlussterminals, an denen es wenig auszusetzen gibt. Aus Platzgründen sind die Terminals bei den Säulen übereinander anstatt nebeneinander untergebracht. 

Center - Oberflächenqualität

Center: Verarbeitung der seitlichen Gehäusekappen

Bis auf den rechten und den linken Gehäusedeckel wird der Center von edlem Alu umfüllt, mit einwandfreier Oberflächenstruktur. Die Kunststoffdeckel passen farblich und sitzen akkurat. 

Gitter

Passung im Detail

Ein fein geriffeltes Metallgitter ist exakt ins Gehäuse eingepasst - die schwarze Farbe setzt einen gelungenen Kontrast zum silbernen Korpus. 

Center von hinten

Bereit auch für die Wandmontage

Die Rückseite des Centers sieht durch entsprechende Vorrichtungen alternativ auch eine Wandbefestigung vor. Dies ist in der Praxis ohne Probleme möglich, da der Center nach dem geschlossenen Prinzip arbeitet und daher keine Bassreflexöffnung hinten angebracht ist. 

Fuß

Der Center ruht auf einem mitgelieferten Fuß, der allerdings aus Kunststoff besteht. Gumminoppen sorgen auf beiden Seiten für sichere Lage des in Richtung der Zuhörerschaft angewinkelten Centers und für guten Stand des Fußes auf allen Belägen. 

Der Fuß mit 25 cm Durchmesser gibt den Säulen stabilen Halt

Der Glasfuß hat das nötige Gewicht und den passenden Durchmesser, um einen soliden Stand zu gewährleisten. Die Gitter sind auch bei den Säulen aus Metall und gut eingepasst. Die Seitenteile der Säulen bestehen aus Aluminium, nur der obere Deckel ist aus Kunststoff. 

An der unterschiedlichen Oberfläche erkennbar: Seiten und Rückseite aus Alu, der Deckel aus silbernem Kunststoff

Anschlussterminals bei den Säulen

F 330 FR - Daten:

  • Anschlussklemmen Binding-Posts
    Gehäuseoberfläche Aluminium
    Magnetische Abschirmung Ja
    Standfuß integriert Ja
    Akustisches Prinzip 2,5-Weg
    Gehäuseaufbau geschlossen
    Gehäusematerial Aluminium
    Hochtöner (Anzahl) 1
    Hochtöner (Durchmesser) 25,00 mm
    Tiefmitteltöner (Anzahl) 4
    Tiefmitteltöner (Durchmesser) 80,00 mm
    Impedanz 4-8 Ohm
    Mindestverstärkerleistung empfohlen 50 Watt
    Impulsbelastbarkeit (IEC - Short Term) 160 Watt
    Dauerbelastbarkeit (IEC - Long Term) 100 Watt
    Frequenzbereich von/bis 120-20000 Hz
    Material Glas
    Bodenplatte - Durchmesser 25,00 cm
    Ausrichtung möglich nein
    Maße L 330 FR 
    Gewicht 5,50 kg
    Höhe 112,00 cm
    Breite 10,30 cm
    Tiefe 10,90 cm

L 330 C - Daten: 

  • Anschlussklemmen Binding-Posts
    Gehäuseoberfläche Aluminium
    Magnetische Abschirmung Ja
    Wandhalterungsbefestigung Ja
    Standfuß integriert Ja
    Akustisches Prinzip 2,5-Weg
    Gehäuseaufbau geschlossen
    Gehäusematerial Aluminium
    Hochtöner (Anzahl) 1
    Hochtöner (Durchmesser) 25,00 mm
    Tiefmitteltöner (Anzahl) 4
    Tiefmitteltöner (Durchmesser) 80,00 mm
    Impedanz 4-8 Ohm
    Mindestverstärkerleistung empfohlen 50 Watt
    Impulsbelastbarkeit (IEC - Short Term) 160 Watt
    Dauerbelastbarkeit (IEC - Long Term) 100 Watt
    Frequenzbereich von/bis 120-20000 Hz
    Maße L 330 C 
    Gewicht 2,10 kg
    Höhe 10,40 cm
    Breite 45,00 cm
    Tiefe 10,90 cm

L 4200 SW - Daten:

  • Cinch-Eingang stereo
    Cinch-Eingang 2
    Analog-Eingänge ja
    Phasenregelung analog
    Eingangspegelregler ja
    Frequenzregler (Bereich) 40-240 Hz
    Full Range/Low Pass-Schalter Ja
    Pegelregler analog
    Ausgangsleistung Maximal Subwoofer-Kanal 350 Watt
    Verstärker-Technologie digital
    Ausgangsleistung Sinus Subwoofer-Kanal 250 Watt
    Anschlussklemmen Binding-Posts
    Magnetische Abschirmung Ja
    Spikes vorbereitet Ja
    Gehäuseaufbau Bassreflex
    Gehäusematerial MDF
    Tieftöner (Anzahl) 1
    Tieftöner (Durchmesser) 300,00 mm
    Frequenzbereich von/bis 35-200 Hz
    Maße L 4200 SW 
    Gewicht 23,20 kg
    Höhe 48,80 cm
    Breite 34,50 cm
    Tiefe 54,00 cm

Gesamtnote: Ausgezeichnet - hervorragend. 

Testequipment
Klang

Blu-ray: 

2L - The Nordic Sound, Blu-ray Audio, 5.1 DTS-HD Master Audio, Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate für 2 Pianos, Allegro: Mit erstaunlicher Prägnanz werden die beiden Pianos vom LT 3 PE herausgearbeitet. Dynamisch überzeugt die Wiedergabe ebenfalls auf ganzer Linie, sowohl im Feinen wie im Groben. Sehr schön gestaltet das Teufel-System auch die Surroundklangkulisse aus. Dank der identischen Bestückung vorn und hinten wird ein gleichmäßig intensives Klangbild offeriert. Für derartig schmale Säulen überraschend gut fällt der Grundtonbereich aus. Sicherlich scheinen hier leichte konstruktive Defizite durch - diese sind aber außerordentlich gering und dürften selbst den anspruchsvolleren Hörer nicht wirklich stören. Prima schaltet sich der aktive Subwoofer, beinahe unmerklich, mit enormer Integrationskraft arbeitet er sich zwischen die Frontlautsprecher ein. Insgesamt eine Leistung, die für die Preisklasse weit überdurchschnittlich ist. Diese Feststellung wird auch von der neutralen Tonalität nachhaltig untermauert. 

Wolfgang Amadeus Mozart, die Zauberflöte, Blu-ray, 5.1 PCM, ab Beginn: Schon das Klatschen gleich zu Beginn ertönt räumlich und ausgewogen über alle Kanäle. Als dann das Orchester einsetzt, fällt erneut auf, wie gut es nicht nur um die grobdynamischen, sondern auch um die feindynamischen Qualitäten bestellt ist. Auch kleine Dynamikdifferenzen werden ausgezeichnet herausgearbeitet. Filigran und gut detailliert erklingen die Streicher. Bis weit in die Tiefe der Bühne hinein wird ein tadelloses Auflösungsvermögen offeriert, das sich erst in den hintersten Ebenen verliert. Exzellent - in Relation zur Preisklasse - kommen die Streicher zum Ausdruck. Sie treffen eine beinahe ideale Kombination aus Klarheit und saften, nie ins Aggressive tendierenden Übergängen. Der gesamte orchestrale Einsatz erscheint homogen und in sich stimmig. Die bei einer Oper enorm wichtige Qualität der vokalen Wiedergabe enttäuscht ebenfalls nicht. Zwar fehlt es Männerstimmen minimal an Körper, ansonsten aber ist die Wiedergabe charismatisch und kultiviert. Allzeit wird eine ausgezeichnete Verständlichkeit offeriert. 

Avatar, DTS-HD Master Audio, ab Filmbeginn: Hier lässt insbesondere der starke aktive Subwoofer die Muskeln spielen. Schon gleich zu Beginn kommen die Bassanteile des Music Scores hervorragend heraus. Als Jake Sully mit den anderen Raumschiffinsassen auf Pandora landet und der gigantische Muldenkipper knapp an ihm vorbeifährt, sind die Fahrgeräusche mit enormem Nachdruck zu hören. Aber auch die Stimmwiedergabe kann erneut durch Klarheit und gekonnte Ausprägung punkten. feine Nuancen des Music Score wie z.B. bei Laufzeit 9:10 (Sully bekommt seinen Avatar präsentiert) wirken plastisch und harmonisch integriert. Bei Laufzeit 24 Minuten dann geht es richtig "zur Sache" - der Flug mit dem Helikopter über die exotisch anmutende Landschaft Pandoras wird zu einem Effekt-Erlebnis von hoher Güte. Dabei versteht es das LT3 PE, auch bei deutlich gehobenem Pegel noch eine sehr gute Differenzierung der einzelnen Effekt vorzunehmen. Der aktive Subwoofer begeistert durch Tiefgang, Pegelfestigkeit, Präzision und Nachdruck. Die Geräusche des Dschungels ertönen mit ausgezeichneter Möglichkeit zur Ortung quer durch alle Kanäle. 

Der aktive Subwoofer hat große Reserven

Gleich zu Filmbeginn ertönt ein tief gehender Bassschlag, der exzellent vom Teufel-Woofer wiedergegeben wird. Den sich langsam aufbauenden Music Score nimmt der Zuhörer genau wahr. Die heraussplitternde Glasscheibe kommt ausgezeichnet zur Geltung. Der Subwoofer bleibt lange souverän - auch Verdienst der Gehäusegröße und des relativ großen Treibers. Erst dann, wenn die Pegel enorm hoch sind, reicht der Hub der Membran nicht mehr für eine absolut akkurate Signalreproduktion aus. Sehr gut werden Stimmen und Effekte voneinander getrennt. Als die Bande die Bank stürmt und sich der zu allem entschlossenen Filialleiter in den Weg stellt, kommen die Schüsse aus der Waffe des Filialleiters intensiv und mit Wucht zum Ausdruck. Die spezielle Akustik in der großen Schalterhalle der Bank wird vom LT 3 PE ausgezeichnet herausgearbeitet. Der Center leistet ganze Arbeit, trotz recht kompakter Abmessungen erscheint das Klangbild stets vollwertig und nie dünn oder ärmlich. 

Auch der Center überzeugt mit seinem erwachsenen Klangbild

Stereo und Multichannel Stereo, Surroundaufpolierer:

Bei der Wiedergabe in Stereo schlägt sich das LT 3 PE ebenfalls sehr gut. Bei "L'Attesa" von Andrea Bocelli geht eine facettenreiche Stimmwiedergabe mit einem feinen Aufbau der instrumentalen Präsenz einher. Vor allem die Feinheit des Vortrags überrascht - wir haben unseren Onkyo TX-NR5008 im Modus "Pure Audio" betrieben, um möglichst viele Facetten ans Tageslicht zu holen. Mit viel Emotion, Klarheit und einem erstaunlich frei aufspielenden Hochtonbereich werden für die Preisliga bestechende Ergebnisse erzielt. Die prima Räumlichkeit und die sehr gute Abbildung der virtuellen Bühne sind weitere Erfolgsgaranten. Andere Tugenden sind bei "La Discothek" von Ramirez gefragt. Hier haben wir an unserem Onkyo den "All Channel Stereo" Modus aktiviert. Souverän und ohne Ermüdungserscheinungen wird der harte Bass auch bei hohem Pegel punktgenau getroffen. Effektaufbau und Räumlichkeit sind hervorragend. Ohne zu übertreiben kann man festhalten, dass der Eindruck entsteht, es mit einem deutlich kostspieligeren Lautsprecherset zu tun zu haben. Der Subwoofer glänzt mit Tiefgang und Trockenheit - die Anbindung an die Fronts ist sehr gut. Beim 80er Jahre Klassiker "Always on my mind" von den Pet Shop Boys verwendeten wir den überragenden Surroundaufpolierer "Neural THX". Mit gleichmäßiger Verteilung im Hörraum, authentischer Surroundakustik und hoher Basspräzision bringt diese Betriebsart alle Voraussetzungen mit, um die Vorzüge eines Lautsprecher-Ensembles stimmig zu betonen: Das LT 3 Power Edition besticht durch Verve, Kraft und Räumlichkeit - es fällt schwer, sich vorzustellen, dass man für unter 1000 EUR noch mehr Klangqualität in derart schmale Gehäuse gepackt bekommt. 

Generelle Charakterisierung:

Klanglich beeindrucken Neutralität und Dynamik über alle Maßen. Der aktive Subwoofer agiert sehr kraftvoll und hat einen beeindruckenden Tiefgang, der mit einer nicht minder beeindruckenden Präzision kombiniert wird. Eindrucksvoll widerlegt der L 4200 SW die These, dass aktive Subwoofer mit einer Downfiring-Anordnung des Chassis keine guten Präzisionswerte erzielen können. Wir raten, sollte es vom Platz her möglich sein, zum Kauf des "L"-Sets, da die identische Höhe und exakt gleiche Konstruktion beider Boxenpaare ein sehr homogenes, räumlich überzeugendes Klangbild ergeben. Wer dem Center wenig zutraut, sieht sich getäuscht: Mit prima Abstrahlwinkel und hoher atmosphärischer Dichte erfüllt auch der vordere mittlere Lautsprecher problemlos gehobene Ansprüche. Das Teufel LT 3 Power Edition eignet sich hervorragend für den Einsatz in Räumen zwischen knapp 15 und gut 30 Quadratmeter. Wer selten enorme Pegel fährt, kann auch bis knapp 40 Quadratmeter hochgehen. Dadurch, dass die passiven Lautsprecher des Sets in geschlossener Form ausgeführt sind, kann man sie problemlos auch unmittelbar in Wandnähe aufstellen. Der Wirkungsgrad ist gut, aber nicht überdurchschnittlich, so dass man schon einen recht kraftvollen AV-Receiver einsetzen sollte. Hier ein paar Tipps: 

Gesamtnote Klang in Relation zur Preisklasse: Hervorragend - perfekt. 

Konkurrenzvergleich

Teufel 5.1 LS-System mit eingebautem Receiver Columa 300 R in "L"-Ausführung: das Columa 300 R ist sicherlich ein prima System, wenn man aber das bärenstarke, enorm pegelfreudige und sehr klar sowie detailreich aufspielende LT 3 in der Power Edition dagegen hält, wird das Columa akustisch entzaubert. Einen AV-Receiver der 500 EUR Klasse (Beispiel: Onkyo TX-SR608) dazu kombiniert, und schon geht es ab - eine solche Kombination kostet dann zwar rund 1500 EUR, dafür kann ein solches Ensemble aber auch den anspruchsvollen Mehrkanalliebhaber glücklich machen. Für normale Ansprüche reicht das Columa 300 R aber ohne Schwierigkeiten aus. 

5 x Nubert nuBox 101 plus aktiver Subwoofer nuBox AW-441: Eine andere Art der kompakten Klanggewalt präsentiert Nubert mit diesem nuBox-Set. Anstatt schmaler Klangsäulen verrichten hier kompakte Regallautsprecher gekonnt ihren Dienst. Akustisch neutral, mit tollem Grundtonbereich und hochwertiger Verarbeitung, begeistert das schwäbische Set gerade den analytischen Hörertyp voll und ganz. Bei hohem Pegel kann der voluminösere Teufel-Subwoofer aber davon ziehen. 

Mirage MX 5.1 Home Theater System: Wer es besonders klein mag, kann ein Auge auf das Mirage MX-System werfen - es findet auch unter sehr beengten räumlichen Verhältnissen Platz und klingt recht homogen und räumlich. Bei Pegelfestigkeit, Grobdynamik und Klarheit im Gesamten aber kann es verständlicherweise nicht mit dem LT3 Power Edition mithalten. 

Gesamt-Fazit

Verkörpert beinahe des Idealbild eines modernen Lautsprechersystems: LT 3 Power Edition

Teufel hat schlichtweg alle Botschaften verstanden, die der modern ausgerichtete Lautsprecherkäufer an die Hersteller gerichtet hat. Wie kaum ein zweites System verkörpert das LT3 in der nagelneuen Power Edition eine nahezu ideale Synthese aus preislicher Fairness, klanglicher Leistung und optischer Noblesse. Noch knapp unter der magischen 1000 EUR-Preisgrenze operierend, findet auch der anspruchsvolle Hörer ein begeisterndes System, das sehr gut verarbeitet ist und mit enormer Grobdynamik, ausgezeichneter Feindynamik und mit exzellenter Pegelfestigkeit Bestmarken setzt. 

Das Teufel LT 3 Power Edition brilliert in jeder Disziplin: Es klingt bestechend, sieht edel aus, ist sehr gut verarbeitet und zudem preisgünstig

Lautsprechersysteme 5.1 Mittelklasse
Test 10. Februar 2011

+ Hervorragende Pegelfestigkeit
+ Exzellente Grobdynamik
+ Tadellose, für das Preisniveau überdurchschnittliche Feindynamik
+ Erstaunliche Räumlichkeit
+ Sehr gute Stimmwiedergabe
+ Sauberes Finish und gute Materialqualität

- nur eine Farbversion lieferbar

Test: Carsten Rampacher
Datum: 10.02.2011

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