TEST: Sony Blu-ray-Player BDP-S280 - Flexibler Einsteiger mit visueller
Stärke?
15. Juli 2011 (phk/sw)
Einführung
Sony bietet mit dem BDP-S280 einen günstigen Einstiegs-Player an, der für
129 EUR UVP im schicken Monolith-Design und Slimline-Format daherkommt. Das
Gerät bietet Blu-ray Wiedergabe und DVD-Upscaling auf 1080p und ist dank einer
Quickstart-Funktion bereits in Sekunden einsatzbereit. Das Gerät bietet bereits
multimediale Eigenschaften wie die Datei-Wiedergabe von einem angeschlossenen
USB-Medium und greift über das Internet sogar auf BRAVIA Internet Video und
Sony Qriocity zu. Neben der kabelgebundenen Einbindung kann der Sony Player auch
mit dem optionalen WLAN-Stick UWA-BR100 drahtlos ins Netzwerk integriert werden.
Die Bedienung soll dank der bekannten und Geräte-übergreifenden XrossMediaBar
komfortabel von der Hand gehen. Genauere Informationen lesen Sie im Praxistest.
Video - Überblick
Verarbeitung
Frontansicht BDP-S280
CD-Lade
Ein/Aus-Schalter
Bedienelemente vorne
Display
Passungen am Gerät
Rückseite
Innenansicht
Ein passiver Kühlkörper sorgt für Geräuscharmut
Stromzufuhr
Fernbedienung
Layout der FB
Der im Monolith-Design optisch ansprechende BDP-S280 bietet
rundum eine gute Verarbeitungsqualität. Die Passungen könnten zwar noch etwas
genauer gefertigt und die frontalen Bedienelemente besser eingepasst sein, im
Hinblick auf den günstigen Preis ist die Verarbeitungsgüte aber noch sehr
ordentlich. Die Hochglanz-Front verleiht dem Blu-ray Player einen schlicht
modernen Look, das Display vorne ist nicht besonders groß, lässt sich aber bei
nicht allzu hohem Lichteinfall sauber ablesen. Gut gefallen die sauber
eingefassten Anschlüsse auf der Rückseite, auch die CD-Lade überzeugt mit
sauberem Lauf. Die relativ kleine Fernbedienung bietet eine gute Haptik und ein
übersichtliches Layout, dank des Navigationskreuzes und der Wiedergabe-Tasten
sind die essentiellen Funktionen abgedeckt. Gesamtnote in Relation zur
Preisklasse: Sehr gut - ausgezeichnet.
Der BDP-S280 bietet mit HDMI- und Komponenten-Video-Ausgang eine
praxisgerechte Anschlussbestückung, zur Übertragung konventioneller Tonformate
steht zudem ein koaxialer Digitalausgang zur Verfügung. Der USB-Slot auf der
Rückseite kann zur Wiedergabe von Medien von einem USB-Speicher genutzt oder
mit dem WLAN-Stick UWA-BR100 bestückt werden. Gesamtnote in Relation zur
Preisklasse: Ausgezeichnet.
Menüs, Setup und Konfiguration
Sprachwahl
Internetverbindung für BD-Live zulassen
Schnellstartmodus
XMB-Menü
Video-Einstellungen
Netzwerkeinstellungen unter "Einrichtung"
Audio-Einstellungen
Verschiedene Einstellungen werden im Easy Setup vorgenommen
Video-Inhalte
Wer bereits ein Sony-Gerät aus der Sparte TV/Heimkino kennt
oder gar eine Playstation 3 sein Eigen nennt, wird sich in der gewohnten
Umgebung des XMB (Xross-MediaBar) schnell zuhause fühlen, aber auch für
Neulinge ist das baumartig aufgebaute Menü intuitiv zu erlernen und schnell
durchschaut. Bei der ersten Inbetriebnahme kann eine erste Konfiguration der
Sprache, der Video-Auflösung, etc. vorgenommen werden. Jegliche Parameter
können aber nach der Installation wieder geändert werden. Die generellen
System-Einstellungen finden sich im Home-Menü unter dem Punkt
"Einrichtung", hier kann auch gleich ein Firmware-Update via Internet
vorgenommen werden. Die Video-Einstellungen umfassen die Einstellungen zur
Ausgabe-Auflösung und dem verwendeten Ausgang, von der originalen
Quellen-Auflösung über SD bis hin zu 1080p kann hier gewählt werden, die
24p-Ausgabe-Einstellung wird dediziert unter "BD/DVD-Rom 1080/24p Ausgabe
eingestellt. Unter Ton-Einstellungen wird festgelegt ob die Tonspuren als
Bitstream an einen Receiver geleitet werden sollen oder direkt in PCM dekodiert
werden, ein Decoding von DTS-HD Master ist allerdings nicht möglich, hier kann
auch eine Begrenzung der Dynamic Range eingestellt werden oder gar das DTS-Neo:6
DSP zugeschalten werden. Weitere Unterpunkte geben Konfigurationsmöglichkeiten
für Blu-ray/DVD-Wiedergabe wie automatische Sprachauswahl, Menüsprache,
BD-Live-Funktion und mehr, Netzwerkeinstellungen für LAN bzw. WLAN in
Kombination mit dem UWA-BR100 werden unter "Netzwerkeinstellungen"
vorgenommen, die System-Einstellungen bieten nochmal Zugriff auf Sprachwahl,
Systeminformationen, etc. Als letzten Punkt vor "Rückstellen", dem
Zurücksetzen des Gerätes auf Werkseinstellungen" ist die
Schnellkonfiguration zu finden. Mit diesem sogenannten "Easy Setup"
wird ähnlich der Erstkonfiguration verschiedene essentielle Parameter Schritt
für Schritt abgefragt und die Bedienung nochmals erleichtert. Gesamtnote in
Relation zur Preisklasse: Hervorragend.
Laufwerk und Einlesezeiten
Booten: 28 Sekunden bis zur Anzeige des Home-Screens, bei
aktiviertem Schnellstartmodus ist der Sony bereits nach 3 Sekunden
betriebsbereit
Layerwechsel, DVD, Top Gun Kapitel 18 auf Kapitel 19: Leider
nicht tadellos. Das Bild bleibt für etwa eine Sekunde stehen.
Ladezeiten:
BD, Fluch der Karibik: 20 Sekunden
BD, Casisno Royale: 20 Sekunden
BD, Indiana Jones IV: 19 Sekunden
DVD, Star Wars Episode III: 15 Sekunden
DVD, Sahara: 19 Sekunden
Dem BDP-S280 genügt ein interner passiver Kühlkörper, dank
des fehlenden aktiven Lüfters sind keine Laufgeräusche oder störendes Surren
zu hören. Das Laufwerk selbst verursacht ebenso nur eine geringe
Geräuschkulisse, die bei einigem Abstand kaum mehr wahrnehmbar ist. Dank
des Schnellstartmodus ist der Sony extrem schnell betriebsbereit. Wer den etwas
höheren Standby-Verbrauch nicht in Kauf nehmen möchte, muss knapp 28 Sekunden
auf das Gerät warten. Die Einlesezeiten von Blu-ray sowie DVD sind relativ
flott, manche Konkurrenten sind hier aber noch schneller. Gesamtnote in Relation
zur Preisklasse: Ausgezeichnet.
Multimedia
Wiedergabe vom USB-Medium
Wiedergabe vom USB-Medium
Der Sony BDP-S280 gibt Foto-, Musik- und Videodateien von einem USB-Medium
wieder. Allerdings muss auch hier beachtet werden, dass der verwendete USB-Stick
im FAT32-Format vorliegt, das NTFS-Dateiformat wird nicht akzeptiert. Ist der
USB-Stick korrekt erkannt, erscheint unter den jeweiligen Punkten im Menü die
Auswahl "USB-Gerät". Es wird jeweils die gesamte Ordnerstuktur des
USB-Mediums angezeigt. Im Foto-Bereich werden JPEG- sowie PNG-Bilddateien
dargestellt. Mithilfe der Options-Taste kann das Bild nach links oder rechts
gedreht werden, außerdem verschiedene Geschwindigkeiten und Übergangseffekte
für die Diashow eingestellt werden. Natürlich kann die Diashow auch mit Musik
vom USB-Stick oder einer eingelegten Audio-CD hinterlegt werden.
Unter "Musik" gibt der Sony obligatorisch MP3-Dateien wieder, zudem
AAC ohne DRM, WMA- und WAV-Dateien. Video-seitig gibt sich der Sony am
flexibelsten und spielt neben DiVX- und MP4-Dateien auch MKV sowie MPEG und
WMV-Videos wieder, auch integrierte Dolby Digital 5.1 oder AAC-Tonspuren werden
vom Sony korrekt erkannt und abgespielt.
Internetinhalte
Youtube
Qriocity-Musikzugriff
Der BDP-S280 bietet Zugriff auf BRAVIA Internetinhalte wie die Qriocity
Musikdienste und Video on Demand. Das Portal bietet aber auch viele weitere
Angebote wie Youtube-Zugriff oder die Mediatheken der Tagesschau. Im Überblick
gestalten sich die Angebote wie folgt:
Musik
Berliner Philharmoniker
tape.tv
Moshcam
National Public Radio
Video
Tagesschau
Sat.1
Pro7
kabeleins
sixx
DFB Highlights
Eurosport
Deutsche Welle
sevenload
Bild.de
Youtube
billabong
blip.tv
Wired
Epicurious.com
Concierge.com
Style.com
Dailymotion
uStudio
GolfLink.com
LIVESTRONG.COM for a Healthy Life
LOVEFiLM Movie Trailers
Podcasts
Videocast.com
WLAN-Stick UWA-BR100
UWA-BR100
Der WLAN-Stick wird auf der Rückseite des Players
angeschlossen
oder kann alternativ in den beiliegenden Halter eingesetzt
werden
Nach dem Anschluss des WLAN-Sticks kann in den Netzwerkeinstellungen die
drahtlose Verbindung ausgewählt werden. Nun muss man sich zwischen einem
Suchlauf und einer manuellen Registrierung und der komfortablen
Verbindungsmöglichkeit mit der WPS-Funktion entscheiden. Wir wählen die
WPS-Funktion und werden aufgefordert, innerhalb der nächsten 2 Minuten die
WPS-Taste auf dem Router zu drücken. Der UWA-BR100 erkennt schnell unsere
FritzBox und verbindet sich nach der Bestätigung, dass kein Proxy-Server
verwendet wird, binnen Sekunden erfolgreich mit unserem Netzwerk.
Der Sony BDP-S280 bietet in der ersten Szene des zweiten Kapitels von Casino
Royale eine sehr ausgeprägte Tiefenstaffelung und räumliche Plastizität. Bei
der Draufsicht auf die provisorische Kampfarena auf Madagaskar gelingt die
Ebenen-Differenzierung der Zuschauer ausgezeichnet, auch in den äußeren
Randbereichen des Bildes, beispielsweise den Wellblechhütten, wird noch eine
ausgeprägte Plastizität gezeigt. Ebenfalls sehr positiv ist die
24p-Stabilität zu werten, Ruckeln kennt der Sony ohnehin nicht aber auch die
geschwungenen Linien und Kanten bleiben unbeeindruckt vom Kameraschwenk über
die Arena. Insgesamt wirkt das Bild sehr stabil, die Zuschauer, die ständig
durch Anfeuerungen und flinke Handbewegungen ihren Favoriten unterstützen
möchten, werden ohne Ruckeln oder Zittern wiedergegeben. Die Kanten- und
Detailschärfe überzeugt, ohne überzogen zu wirken wird ein extrem scharfes
Bild geboten, selbst in der Bewegung bleiben Feinheiten und Strukturen sichtbar.
Selbst bei den Kontrastwerten, die sonst bei sehr günstigen Einstiegsplayern
doch ihre Preisklassen-Zugehörigkeit verraten, kann der Sony punkten. Mit
ausgeprägter Schwarz-/Graudifferenzierung und der Ausarbeitung vieler Details
in dunklen Bereichen legt der Sony hier eine nicht perfekte, aber
überdurchschnittlich gute Performance hin. Die Verfolgungsjagd gelingt wiederum
mit guter Bewegungsschärfe, an der Rohbaustelle wird ein leicht warmer,
kräftiger Einschlag in der Farbgebung deutlich, der aber nur dem videophilen
Anwender auffallen dürfte. Beim Kampf auf dem Kranausleger bietet der Sony eine
klare räumliche Staffelung vor dem Ozean im Hintergrund.
Fluch der Karibik, Kapitel 1+2, 1080p24
Das Galeonsschiff fährt sehr plastisch auf den Zuschauer, der wabernde Nebel
wird sehr gut dargestellt und wirkt äußerst authentisch. Als die Kamera an der
Galeonsfigur und den unteren Balken des Schiffes vorbeifährt ist, wie bei den
meisten Geräten, ein leichtes Zittern zu erkennen. Die Reling gelingt mit guter
Detailschärfe und feinen Strukturen, leichtes Rauschen ist am Kleider der
jungen Ms. Swan zu erkennen. Sehr gut gelingt hingegen die Uniform des Commodore
Norrington, die häufig schwierigen Goldkordeln bleiben ruhig trotz der leichten
Bewegung des Protagonisten. Beim Wechsel auf Kapitel 2 sehen wir Jack Sparrow
auf seinem Beinahe-Schiffswrack. Gesichts- und Kleidungsdetails sind sehr schön
feingezeichnet, hier gelingen aber die niedrigen IRE-Bereiche nicht ganz so
exzellent, an Haarpracht und Ohrschmuck des Piraten sind nicht alle Details
erkennbar. Dennoch zeigt der Player bei der Vorüberfahrt an den drei
aufgeknüpften Piraten gute Durchzeichnung und wiederum eine sehr saubere
Tiefenstaffelung und Plastizität.
DVD
Star Wars Episode III:
Die Laufschrift zu Beginn der dritten Star Wars-Episode wir vom BDP-S280 in
sattem Gelb ruhig dargestellt, ab etwa der Bildschirmmitte beginnen aber
einzelne Buchstaben zu zittern, auch Treppenstufen an den Buchstabenkanten sind
zu sehen. Wellenbewegungen im hinteren Bildbereich oder ein Ausbleichen der
Schrift ist nicht zu erkennen. Der Sony arbeitet eine Vielzahl an Sternen
heraus, auch Bildrauschen hält sich im Hintergrund. Insgesamt eine sehr
positive Darstellung, dennoch haben wir die Laufschrift, gerade von hochwertigen
Sony Blu-ray Playern, schon besser gesehen. Der Schwenk am Anfang des zweiten
Kapitels gelingt ruhig, die obere diagonale Kante des Zerstörers bleibt
aber in den ersten Sekunden nicht völlig ruhig, Farbrauschen sehen wir im roten
Streifen des Schiffes kaum. Die Objektkanten der kleinen Raumjäger, die über
das scharf abgebildete und gut detaillierte Heck des Zerstörers gleiten,
gelingen größtenteils ruhig und zeigen nur an Objektkanten leichte
Treppenstufenbildung. Beim Abknicken auf Coruscant werden die verschieden tief
gestaffelten Raumschiffe gut in ihren Ebenen herausgearbeitet, sie liegen
plastisch im Raum und nicht auf der Planetenoberfläche auf. Die recht
dynamische Farbgebung wirkt in sich stimmig, Hautfarben gelingen authentisch.
Die Detailschärfe im Cockpit und den Nahaufnahmen der Protagonisten ist auf
hohem Niveau, auch bei den darauf folgenden Kampfszenen mit vielen
herumfliegenden Objekten macht das Bild einen sehr ruhigen und stabilen
Eindruck. Der BDP-S280 bietet schon gutes HD-Feeling dank der ausgeprägten
Plastizität und Bildschärfe, wird aber von aktuellen Panasonic-Geräten in
leicht höheren Preisklassen sowie Konkurrenten aus eigenem Hause noch
überboten.
AVEC -Testbilder:
Laufschriften vor verschieden farbigem Hintergrund in verschiedenen
Geschwindigkeiten: Die Schriften werden gut ablesbar, aber nicht absolut
ruhig am Bildwiedergabegerät wiedergegeben, leichtes Zittern ist in allen
Geschwindigkeiten feststellbar. Die Farbtrennung hingegen gelingt sehr gut.
Schwingendes Pendel: Ab der Mitte des Pendels sind Nachzieheffekte zu
sehen, die farbigen Balken bleiben bis zur zweiten Ebene differenzierbar.
Die Linie, über die das Pendel gleitet bleibt abgesehen von der Ausbildung
von Treppenstufen stabil.
Bewegtbild Esslingen: Das Stadtbild von Esslingen gelingt mit ruhiger
Kamerafahrt und guter räumlicher Staffelung. Zeilenrauschen an den
Hausdächern ist erkennbar, aber nicht übermäßig ausgeprägt. Struktur
und Details an den Bäumen und dem Rasen ist durch die intensive Farbgebung
ein bisschen eingeschränkt, Differenzierung der Pflastersteine aber
problemlos möglich.
Klang
Der Sony Blu-ray Player BDP-S280 leitet kompromisslos konventionelle wie
HD-Tonformate an einen AV-Receiver weiter, der den Bitstream dekodiert. Eine
Dekodierung des digitalen Tonsignals in PCM im Gerät selbst ist generell
ebenfalls möglich, davon ausgenommen ist allerdings DTS-HD Master. Der Sony
bietet in Kombination mit AV-Receivern der unteren Mittelklasse eine
geschlossene Surround-Kulisse und hoher Grobdynamik mit geringen Einbußen an
Präzision im Tieftonbereich. Eine breite Bühne empfängt den Zuschauer und
gefällt durch Harmonie und Balance, Vokalstimmen sind sehr gut integriert und
der Hochtonbereich nicht zu spitz. Stellenweise bleibt in diesem Frequenzbereich
etwas Feindynamik und Kontur liegen, insgesamt eine überzeugende Performance
des Einsteigers.
Konkurrenzvergleich
Toshiba BDX1200KE: Die
Marktpreise der beiden Einsteiger liegen beinahe auf identischem Level. Der
Sony bietet ein etwas schärferes, immer noch angenehmens Blu-ray Bild,
während der Toshiba ebenfalls mit hoher Bilddynamik und Stabilität
überzeugt. Der Toshiba bietet noch etwas schnellere Einlesezeiten als der
Sony und erkennt NTFS-formatierte USB-Medien. Allerdings bietet der
BDX1200KE noch keine Netzwerk-Features, der Sony hingegen Zugriff auf Bravia
Internetvideo und Qriocity.
Panasonic DMP-BDT111: Der
Panasonic ist mit einem 70 EUR höheren UVP schon etwas teurer als der Sony
BDP-S280, bietet aber auch beinahe eine komplette Feature-Palette. Der
DMP-BDT110/111 kann native 3D-Blu-rays wiedergeben und verfügt sogar über
2D-3D Wandlung. Die DVD-Upconversion gibt sich keine Blöße und der
Bootvorgang ist beim Panasonic sogar noch einen Tick schneller als beim
Sony. Der BDP-S280 hingegen punktet mit einem Komponenten-Video-Ausgang und natürlich dem
geringeren Preis.
Fazit
Der Sony BDP-S280 ist ein flexibler Einstiegs-Player und macht
in Slim-Form und schickem Monolith-Design in der modernen Wohnzimmerumgebung
eine gute Figur. Der Player überzeugt besonders durch visuelle Performance bei
der Blu-ray Wiedergabe, hier wird ein sehr scharfes und dynamisches
Bildgeschehen geboten, zudem eine ausgeprägte Plastizität und gute
24p-Stabilität. Ebenso positiv fällt die DVD-Upconversion aus, die zwar
bezüglich der Bildruhe noch verbesserungswürdig ist, aber durchaus HD-Feeling
mitbringt, der Layerwechsel sorgt allerdings nicht für völlige Zustimmung. Das
Laufwerk erwies sich im Testbetrieb als zuverlässig und verursacht keine
störende Geräuschkulisse, auch die Einlesezeiten sind gut. Dank der
Schnellstartfunktion kann der Sony bereits nach 3 Sekunden betriebsbereit sein,
ohne allerdings ist der Bootvorgang relativ zeitintensiv. Die Netzwerk-Features
sind mit USB-Wiedergabe und Zugriff auf die umfangreichen Internetinhalte sowie
Sony Qriocity bei einem Einsteiger-Gerät sehr positiv zu werten. Die optionale
WLAN-Kompatibilität gibt weitere Pluspunkte.
Preisgünstiger Blu-ray Player mit exzellenten visuellen
Eigenschaften und einfacher Handhabung
Blu-ray-Player
Test 15. Juli 2011
+ Top Blu-ray Wiedergabe
+ Ausgezeichnete Upconversion
+ Hohe Betriebssicherheit
+ Schnellstartmodus
+ Einfache Bedienung
+ Gute Anschlussbestückung
- DVD-Layerwechsel nicht tadellos
- Kein DLNA-Streaming
- Kein NTFS
Test: Philipp Kind
Fotos & Video: Sven Wunderlich
15.07.2011