TEST: Mobiltelefon Samsung S3850 Corby II - kompakt, modern und zuverlässig

26.05.2011 (area dvd handy-testteam pr multimedia)

 

Einleitung

Evolution in der Fulltouch-Einsteigerklasse. Das erfolgreiche Samsung Corby GT-S3650 (mittlerweile für 50 EUR (!!) Marktpreis neu zu bekommen) Samsung Corby GT S3650 bekommt einen Nachfolger. Das S3850 Corby II ist ebenfalls ein modisches Touchscreen Mobilphone mit handlichen Maßen und soll Esprit und Jugendlichkeit ausstrahlen. Das Corby II besitzt einen 3,14 Zoll großen Bildschirm (Vorgänger 2,6 Zoll) und ist schon ab einem Marktpreis von 135.- € (ohne Vertrag, Versand und je nach Anbieter) in Festival yellow oder white erhältlich. Das Innenleben kann sich  in Anbetracht der günstigen Preisklasse auch sehen lassen. Die 2 MP Kamera verfügt sogar über eine Smile Shot Funktion und 2fach Zoom. Das Corby II besitzt zudem einen Standard-Anschluss für Kopfhörer. Weitere Merkmale umfassen sogar ein eingebautes WLAN-Modul, das die Standards b, g und n supportet. Social Networking Dienste wie Twitter oder Facebook sind vorinstalliert, UMTS fehlt allerdings, hier muss wie schon beim Vorgänger EDGE genügen. Dafür ist der aktuellste Bluetooth-Standard 3.0 bereits mit an Bord. Im Samsung-Market kann man problemlos ausgesuchte Anwendungen herunterladen. Wie sich das Nachfolgemodell im Praxistest verhält, zeigt unser Bericht.

Verarbeitung

Rückseite

Akkufachdeckel aus strukturierten Kunststoff

 Laut - Leisetaste

3,5mm Klinkestecker für Standard Kopfhörer und USB Anschluss

Lautsprecher

Verarbeitung

Das modische Designs des Touchscreen Phones ist schlicht und zeitlos. Das Corby II kann mit seinen kompakten, runden und angenehmem Formen als Handschmeichler bezeichnet werden. Mit den Maßen von 110 x 61 x 11,7 mm und seinem Gewicht von nur 103 gr. liegt es prima in der Hand. Die Oberfläche besteht aus glänzenden Kunststoff. Akzente, die die ins Auge gefasste junge Käuferzielgruppe ansprechen, setzt der farbige Akkufachdeckel.  Das TFT Farb-Display mit einem 7,98 cm (3,14 Zoll) großen Bildschirm, stellt 262.144 Farben mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixel klar und scharf dar. Das Display ist eine klare Verbesserung im Vergleich zum Vorläufer, eignet sich aufgrund der immer noch kleinen Diagonale aber nur für gelegentliche Ausflüge ins Internet. Der Akkufachdeckel des Samsung Corby II besteht aus leicht strukturierten Kunststoff und lässt sich durch leichtes Anheben öffnen, schließen und sitzt perfekt. Im Lieferumfang befinden sich eine Bedienungsanleitung, Ladegerät und ein zweiter Akkufachdeckel in schwarz. Ein Headset und USB Kabel sind nicht vorhanden. Da jeder handelsübliche Kopfhörer am Corby II angeschlossen werden kann, ist dies noch zu verschmerzen. Das USB Kabel muss käuflich erworben werden. 

Business- und Datenfunktionen:

Darstellung von Internetseiten

Querformat

Einstellmöglichkeiten

Der Verlauf von Favoriten oder am häufigsten besuchten Seiten, wird übersichtlich dargestellt

Kalender

 Kalender - Termineingabe

Verbindungsmöglichkeiten wie Bluetooth oder WLAN

Noten: 6 (Ungenügend), 5 (mangelhaft), 4 (ausreichend), 3 (befriedigend), 2 (gut), 1 (sehr gut), plus alle Zwischennoten

Im Detail:

Datenverbindungen:

  • Bluetooth® 3.0
    USB
    WLAN 802.11 b/g/n
    EDGE
    GPRS

Leider verspielt sich das Corby 2 eine absolute Top-Bewertung durch die Abwesenheit von UMTS/HSPA, diese schnellen Datenverbindungen sind durchaus auch in der Einsteigerklasse anzutreffen. Sonst steckt Samsung nur Lob ein - WLAN-n und Bluetooth 3.0 sind in diesen Preisregionen nicht selbstverständlich. 


Toneinstellungen:

Allgemein: Stumm-Modus, Vibrieren: Immer, Nie, Nur im Lautlosmodus, Außer im Lautlosmodus; Eingehende Anrufe: Telefonklingelton; Benachrichtigungen: Klingelton für Benachrichtigungen; Kommentare: Hörbare Tastentöne, Akustische Auswahl, Bildschirmsperr-Sounds

Empfangs- und Sprachqualität:

Das Samsung Corby II hat eine prima Empfangsqualität und realisiert auch bei einer lediglich ausreichenden Netzdeckung noch die Möglichkeit zum Gespräch bzw. zum Surfen im Netz. Bei normaler Lautstärke klingt die Stimmwiedergabe nur gering bedeckt, aber trotzdem natürlich. Die Sprachqualität bei eingeschaltetem Lautsprecher kann man noch als gut bezeichnen. Bei ziemlich hoher Lautstärke allerdings etwas kratzend und nicht so optimales Sprachverständnis. 

Akkulaufzeit (bei normaler Nutzung):

Bis zu 3,5 Tage

Möglichkeiten bei der Eingabe neuer Kontakte:

Namen hinzufügen: Vorname, Nachname, Kontakt speichern in: Telefon, SIM Karte; Telefonnummer hinzufügen: Mobil, Mobil (Privat), Mobil (Arbeit), Telefon (Privat), Telefon (Arbeit), Telefon (Andere), Videoanruf (Privat), Videoanruf (Arbeit), Videoanruf (Andere), Fax (Privat), Fax (Arbeit), Fax (Andere), Autotelefon, Andere, Pager, DTMF; E-Mail-Adresse hinzufügen: Email (Privat), Email (Arbeit), Email (Andere); IM-ID hinzufügen: Windows Live Messenger, Yahoo! Messenger, Google Talk, AIM, ICQ, Skype, Jabber, QQ; Gruppen: Büro, Familie, Freunde; Klingelton; weitere Felder hinzufügen: Adresse, Zweiter Vorname, Spitzname, Titel, Namenszusatz, Firma, Beruf, Internettelefon (Privat), Internettelefon (Geschäftlich), Internettelefon (Weitere), Push to Talk, Webadresse (Privat), Webadresse (Arbeit), Webadresse (Andere), Abteilung, Name des Assistenten, Nummer des Assistenten, Ehepartner, Kinder, Geburtstag, Jahrestag, Memo; Gruppen, Kontakte, Favoriten; Löschen, Eigenes Profil, Kontakte kopieren, Visitenkarte senden per: Nachricht, Email, Bluetooth; Freunde abrufen, Meine Konten, Einstellungen: Verwendeter Speicherort: Kontakte anzeigen von: Alle, Telefon, Speicherkarte; Neue Kontakte speichern in: Telefon, Speicherkarte; Reihenfolge des Anzeigenamens: Vorname Nachname, Nachname Vorname; Eigene Nummer, Dienstnummern.

Kalender-Einstellmöglichkeiten:

Ansicht: Liste, Tag, Monat, Heute; Erstellen: Titel, Datum und Uhrzeit: Von/Bis; Ganzer Tag: ein/aus; Ereignistyp: Termin, Jahrestag; Ort, Teilnehmer: Ohne, Kontakte, Manuelle Eingabe; Alarm: Aus, Pünktlich, 5 Min. vorher, 15 Minuten vorher, 1 Stunde vorher, 1 Tag vorher, 2 Tage vorher, 1 Woche vorher, Anpassen; Wiederholen: Aus, Täglich, Jede Woche, Alle 2 Wochen, Jeden Monat, Jedes Jahr; Memo; Einstellungen: Kalender: eigener Kalender; Kalender synchronisieren: hinzufügen von Webkonten: Exchange ActiveSync oder Soziale Netzwerke: Facebook, etc; Anzeige: Monat, Tag; Wochenbeginn: Montag, Sonntag; Öffnen, löschen.

Eingebaute Sprachaufzeichnung (Diktiergerät):

Liste, Aufnahme, Stopp, Pause, Abbrechen; senden per: Nachricht, Email, Bluetooth; löschen, Umbenennen, Einstellungen: Speicher: Telefon, Speicherkarte; Standardbezeichnung: Voice oder eigener Text; Aufzeichnungsdauer: Begrenzung für MMS, 1 Min., 2 Min., 3 Min., 4 Min., 5 Min., 60 Min., 12 Stunden; Die Wiedergabe der Aufnahme klingt minimal metallisch, aber gut verständlich, wenn auch leichtes Rauschen im Hintergrund zu hören ist. Im allgemeinen kann sie aber als brauchbar bezeichnet werden. 

E-Mail-Funktionalität:

Verbindungstyp: POP3, SMTP und IMAP4. Email Konten sind in wenigen Schritten eingestellt, auch manuell. Möglich ist ebenfalls das Eingeben von mehreren Konten. Das Herunterladen von E-Mails funktioniert sehr schnell, wenn das Handy in einem WLAN-Netzwerk eingebunden ist. Im Mobilfunknetz sind die Wartezeiten naturgemäß deutlich länger (gerade bei größeren Mails mit Anhang), da lediglich Edge zur Verfügung steht und der eingebaute Prozessor nicht zu den Schnellsten im Lande gehört. 

Internet-Funktionalität:

Ausgewählte Internetseiten werden von Corby II, ist es in einem WLAN-Netzwerkk integriert, schnell geladen. Die Ladezeit ist  auch bei umfangreicheren Internetauftritten akzeptabel. Im Mobilfunknetz dauert alles doch merklich länger.  Eine schöne Ansicht wird - unter der Rahmenbedingung des relativ kleinen Displays - auch bei recht aufwendig gestalteten Seiten präsentiert. Durch Vergrößern  lassen sich  Details bei inhaltsreichen Seiten besser ablesen. Auch kann die gewählte Seite in Querformat betrachtet werden. Lesezeichen oder auch gespeicherte Fenster werden übersichtlich angeordnet und sind leicht abrufbar. Verschiedene Einstellungen sind leicht vorzunehmen. 

PC-Synchronisation:

Das Samsung Corby II wird sofort als Massenspeicher erkannt. So können auf einfachem Wege Dateien hin- und herverschoben werden.  Zum Kontaktaustausch mit dem PC wird Samsung Kies verwendet. Ein USB Daten-Kabel befindet sich leider nicht im Lieferumfang. Note: 1-2

Weitere Ausstattungsmerkmale:

Protokolle, Social Hub, Samsung Apps, Chat, Facebook, Twitter, You Tube, Aufgabe, Meine Konten, Rechner, Video Player, Wörterbuch, Spiele: EDGE, Parachute Panic

Fazit:

Das Quadband Smartphone wird von EDGE, WLAN  (b, g, n) und Bluetooth 3.0 unterstützt. Der Akku hält ca. 3,5 Tage bei normaler Nutzung und ist für ein Smartphone mit dieser Ausstattung zu loben. Die Kalenderfunktionen entsprechen dem Standard. Voreingestellte Profile besitzt das Corby II auch, welche leicht auf gewünschte Bedürfnisse eingestellt werden können. Kontakte sind schnell erstellt oder bestehende bearbeitet. Eine Notizfunktionen und Diktiergerät wurden ebenfalls integriert und unterstützen das Corby II bei Gebrauch. Ein Email Konto ist in wenigen Schritten eingestellt, da geläufige Konten bereits vorinstalliert sind. Das Abrufen der Mails erfolgt je nach Größe und Anhang zügig. Auch ist es möglich, mehrere Email Konten anzulegen. Internetseiten werden problemlos gefunden und bereitem dem kleinen Smartphone keinerlei Schwierigkeiten. Fenster oder Lesezeichen werden auf dem 3,14 Zoll großen Display, übersichtlich angeordnet. Um das Samsung Corby II synchronisieren zu können, benötigt man ein USB Kabel, welches leider nicht im Lieferumfang enthalten ist. Das Samsung Corby II verfügt über zahlreiche Ausstattungsmerkmalen, wie Google Mail, Google Search, Social Hub, Social Networking Dienste, etc. Dadurch wirkt es sicherlich noch interessanter für so manchen Nutzer erscheinen.

Das Diktiergerät überzeugt mit brauchbaren Resultaten und schöner Grafik

Multimedia-Funktionen

2 MP Kamera -leider ohne Blitz

Kameraeinstellungen

Weißabgleich

  typische Samsung Darstellung des MP3 Players

übersichtliches Player Menü

Einstellmöglichkeiten

Equalizer des Musik Players

Sendernamen des Radios werden angezeigt und können hinzugefügt, sowie eingegeben werden

 Radio Einstellungen

Noten: 6 (Ungenügend), 5 (mangelhaft), 4 (ausreichend), 3 (befriedigend), 2 (gut), 1 (sehr gut), plus alle Zwischennoten

Multimedia-Funktionen

Im Detail:

Fotokamera-Ausstattung:

2 MP Kamera; Aufnahmemodus: Einzelaufnahme, Smile, Serie, Panorama; Helligkeit: 1 bis 9; Auflösung: 2 M (1600x1200), 1,3 M (1280x960), 0,3 M (640x480), 0,1 M (320x240); Einstellungen: Selbstauslöser: Aus, 2 Sek., 5 Sek., 10 Sek.; Weißabgleich: Automatisch, Tageslicht, Glühend, Fluoreszierend, Bewölkt; Belichtungsmessung: Matrix, Zentriert, Spot; Nachtmodus: ein/aus; Bildqualität: Sehr Fein, Fein, Normal; Hilfslinien: ein/aus; Überprüfen: Ein, 2 Sek., Aus; Auslöser-Ton: ein/aus; Speicher: Telefon, Speicherkarte; Einstellungen zurücksetzen; Nachbearbeitungsmöglichkeiten: Senden per: Nachricht, Email, Bluetooth; Hochladen: Flickr, Facebook, Friendster, My Space, Photobucket, Picasa, Bebo; Einstellen als: Hintergrundbild, Anruferkennung; Bearbeiten: Anpassen (Automatisch anpassen, Helligkeit/Kontrast, Farbe), Effekte: Filter (Antik, Hintergrundbeleuchtung immer aktiviert, Schwarz/Weiß, Unschärfe, Farbverstärkung, Nebel, Milchig, Mondschein, Negativ, Farbtontrennung, Sepia, Solarisation, Stempel; Stil: Cartoon, Prägen, Leuchten, Magischer Füller, Spiegel, Noise, Ölgemälde, Farbe, Zeichnung, Spotlight, Wasserfarbe; Warp-Effekt: Verzerrung nach unten, Verzerrung Gesamtbild, Mundpartie geschrumpft, Mundpartie aufgezogen, Gesicht aufgezogen, Ballonkopf, Ballonkopf leicht, Verzerrung untere Hälfte, Verzerrung Mitte, Verzerrung mit Tempoeffekt; Patielle Unschärfe; Umwandeln: Größe ändern: 256x192, 512x384, 768x576, 1024x768, 1280x960, 1536x1152, 1792x1344, 2048x1536, 2304x1728, 2560x1920; Drehen: Links, Rechts, Horizontal, Vertikal; Bildausschnitt; Einfügen: Text, Clipart; Wesentliche Details: Name, Format, Auflösung, Größe, Weiterleitung, Erstellt am/um, Ort; Medien-Info: Name, Modell, Datum; Recht umfangreiche Nachbearbeitungsmöglichkeiten für eine 2 MP Kamera; Note: 1-2

Fotokamera-Qualität:

Mittlerweile ist man von Mobiltelefonen eine enorme Kameraqualität gewohnt. 5 MP oder bei teureren Smartphone-Modellen 8 MP sind mittlerweile schon beinahe als Standard zu bezeichnen. Da ist es natürlich ein herber Rückschritt, sich mit einer einfach gestrickten 2 MP Kamera auseinander zu setzen. Natürlich darf man die Kameraqualität nicht an der Anzahl der Megapixel ausmachen, aber in diesem Falle kann man schon sagen, dass 2 MP das absolut Unterste sind, was selbst für Schnappschüsse nach heutigem Qualitätsanspruch verwendet werden sollte. Wir denken, dass Samsung dem Corby durchaus auch eine 3,2 MP Kamera mit auf den Weg hätte geben können. Bezüglich der Kamera konnte uns schon der Vorgänger nicht begeistern, hier mussten es 1,3 MP tun. Setzt man die Ergebnisse in Bezug zum Diktat des technischen Rahmens, kann man zufrieden sein. Man sollte sich aber immer im Klaren sein, dass man keine fotografischen Höhenflüge ausleben kann. Dies bemerkt man beispielsweise bei der Farbwiedergabe. Farbintensität und Formwiedergabe müssen bei normalen Lichtverhältnissen und in geschlossenen Räumen ein wenig bemängelt werden. Am PC Bildschirm betrachtet, enttäuschen die Bilder nicht komplett, zeigen aber deutliches Farbrauschen und teils ungenaue Farbübergänge. Die Auslöseverzögerung ist  akzeptabel. Bei Dämmerung oder/und in der Nacht lassen sich leider keine Ergebnisse erzielen, da keine Blitz integriert wurde. Der Nachtmodus bringt leider nicht viel, die Lichtempfindlichkeit des Sensors ist nicht sonderlich hoch. Eine separate Auslösetaste ist nicht vorhanden. 

Videokamera-Ausstattung:

Aufnahmemodus: Normal, Nachrichtenbeschränkung; Helligkeit: 1 bis 9; Auflösung: 320x240, 176x144; Einstellungen: Selbstauslöser: Aus, 2 Sek., 5 Sek., 10 Sek.; Auflösung: 320x240, 176x144; Weißabgleich: Auto, Tageslicht, Bewölkt, Glühlampe, Fluoreszent; Effekte: Normal, Negativ, Schwarz/Weiß, Sepia; Videoqualität: Sehr fein, Fein, Normal; Anpassen: Kontrast, Sättigung, Schärfe (-2 bis +2); Hilfslinien: ein/aus; Audioaufnahme: ein/aus; Überprüfen: ein/aus; Zurücksetzen; Nachbearbeitungsmöglichkeiten: Senden per: Nachricht, Bluetooth, YouTube; Starten, löschen; Note: 2

Video-Qualität

Bei Tageslicht und Draußen werden Farben noch authentisch dargestellt. Bei normalen Lichtverhältnissen in geschlossenen Räumen verlieren die Farben schon an Intensität. Das Anpassen an verschiedene Lichtverhältnisse, gelingt dem Corby II aber zügig und fast ohne Verluste. Wenn recht schnelle oder ruckartige Bewegungen gemacht werden, können sich leider kleine Pixelschleier einschleichen. Bei ineinanderfließenden Bewegungen, erzielt man aber brauchbare Ergebnisse und Pixelschleier sind kaum sichtbar. In der Dunkelheit lassen sich leider keine Ergebnisse erzielen, da eine Videolicht fehlt. Insgesamt sind die Videos bestenfalls zum Versand per MMS oder zum Upload auf ein Videoportal geeignet. Das Betrachten an FullHD-TVs und hochwertigen PC-Monitoren kann man sich getrost sparen. 

Ausstattung des eingebauten Musik-Players:

Zur Schnellstartliste; Vorlauf, Rücklauf, Pause, Stopp; Alle Titel, Wiedergabelisten, Alben, Interpreten, Genres; MP3 Player: Titel senden per: Nachricht, Email, Bluetooth; Einstellen als: Klingelton, Anruferklingelton, Nachrichtenton; Zu Wiedergabeliste hinzufügen, Ähnliches suchen, Zur Bibliothek wechseln, Musikerkennung, Wunschliste, Einstellungen: Equalizer: Normal, Auto, Pop, Rock, Jazz, Dance, Classic, Live; Effekt: Normal, Wide, Concert Hall, Music clarity, Bass enchancement, Externalization; Musik Menü:  Alben, Interpreten, Genres, Komponisten, Jahre, Am häufigsten wiedergegeben, kürzlich wiedergegeben, Zuletzt hinzugefügt; Visualisierung: Typ 1, 2, 3.

Klangqualität des Musik-Players:

Der Lautsprecher wurde wie bei so vielen Handys leider auf der Rückseite positioniert. Er kann zwar problemlos alle Songs wiedergeben, aber beim Herumdrehen des Corby II, kann man den Unterschied heraushören. Lieder klingen dann klarer und nicht mehr so deutlich gedämpft. Mit dem eingebauten Lautsprecher ist es natürlich nicht möglich, einen nachdrücklichen und raumfüllenden Sound zu erzeugen, aber das dürfte jedem klar sein. Im Rahmen der Möglichkeiten ist der Klang recht ausgewogen. Einen Equalizer besitzt das Corby ebenfalls. 

Radio vorhanden ja/nein, Klangqualität Radio:

Lautsprecher, Kopfhörer; Scannen, Bevorzugten Kanal entfernen, Aufzeichnen, Zu Sounds wechseln; Einstellungen: Alternative Frequenz: ein/aus; UKW-Radio automatisch ausschalten: Aus, nach 30 Min., nach 1 Stunde, nach 2 Stunden; Aufnahmestandort: Eigene Dateien, Speicherkarte; Standardname der Aufnahmedatei: Radio oder eigner Text; Teilweise werden Sendernamen angezeigt. Diese können mit abgespeichert, oder durch umbenennen der Frequenz hinzugefügt werden. Die Radioaufnahmen klingen bei günstiger Ausrichtung des Headset fast wie MP3 Songs. Das Menü des Radios ist leicht zu bedienen. Die Trennschärfe richtet sich nach der Auslegung der Antenne (Headset/Kopfhörer) ist aber im allgemeinen nicht zu beanstanden. Der Klang ist nur von geringem Rauschen durchzogen. 

Speicherkapazität/Position der Speicherkarte:

25 MB, erweiterbar auf bis zu 16 GB

Fazit:

Die Kamera des Corby II besitzt keine separate Kameraauslösetaste und ist nur per Touch bedienbar, hat nützliche Einstellungen und die Auslöseverzögerung ist akzeptabel. Die Ergebnisse der 2 MP Kamera können durchaus mit ihren Resultaten beim Betrachten auf dem PC-Bildschirm (siehe auch - Ergebnis) punkten. Farben wirken noch realistisch, sind aber sichtbar abgeschwächt. Die Ergebnisse der Videoaufnahmen verzichten fast auf Pixelschleier, wenn man ruckartige Bewegungen vermeidet. Durch die niedrige Auflösung sind die Einsatzmöglichkeiten für die Videoaufnahmen aber eingeschränkt. In der Dunkelheit können weder Foto- noch Videokamera verwertbare Ergebnisse erzielen, da ein Blitz/Videolicht fehlt und der Sensor keine hohe Lichtempfindlichkeit besitzt. Das Menü des Media-Players ist frei gestaltbar, besitzt eine überschaubare Ausstattung, lässt sich sehr leicht bedienen. Ein Headset ist im Lieferumfang nicht enthalten, das Corby kann aber mit handelsüblichen Kopfhörer genutzt werden. Auf ein Radio wurde auch nicht verzichtet. Mit mit ausreichenden Senderplätzen, 6 Favoritenplätzen, einfacher Bedienung und guter Trennschärfe gibt es hier wenig zu kritisieren. Das Samsung Corby II verfügt über einen 25 MB internen Speicher und kann mit Micro SD Speicherkarten auf bis zu 16 GB erweitert werden.

Handling/Menüs

Tasten

übersichtliche Menüsymbole

reichhaltig und - völlig ausreichend für ein Handy dieser Kategorie

Chat

voreingestellte Konten erleichtern die Eingabe der Email-Adresse

Benachrichtigungen werden im oberen Drittel des Display übersichtlich angezeigt

Noten: 6 (Ungenügend), 5 (mangelhaft), 4 (ausreichend), 3 (befriedigend), 2 (gut), 1 (sehr gut), plus alle Zwischennoten

Je nach Anwendung lässt sich das Corby II leicht auch mit einer Hand bedienen. Kontaktdaten sind schnell gefunden, bearbeitet oder hinzugefügt und ein Anruf kann leicht durchgeführt werden. Das Display lässt sich bei Sonnen- oder direkter Lichteinstrahlung noch einigermaßen gut ablesen. Inhalte werden prima wiedergegeben. Die Reaktion des Touchscreens ist schnell, wenn die Hände trocken sind. Bei feuchten Fingern zögert der Touchscreen mit seiner Reaktion. Das im neuen Samsung Style gestaltete Menü des Corby II wurde mit sinnvollen Menüpunkten bestückt. Die 3 Homescreens erleichtern den schnellen Zugriff ins Menü, welche man sehr leicht mit gewünschten Anwendungen bestücken kann. Die 2 MP Kamera sowie der MP3 Player lassen sich recht leicht bedienen und dürften in der Handhabung niemand überfordern. Das Corby II kann mit einer Micro SD Karte bis auf 16 GB erweitert werden. Anlegen von eigenen Ordner und verschieben von Daten erfolgt auf einfachem Wege. 

Im Detail:

Nachrichten-Handling: 

Ordner Ansicht: Eingang, Gesendet, Ausgang, Entwürfe; Chat Ansicht, Entwürfe, Eigene Ordner, Infomeldungen, Spamordner, Einstellungen: Allgemeine Einstellungen: Kopie behalten, Ordner Inhalte löschen, Automatisches Löschen, Nachricht sperren, Signalton; Einstellungen für SMS, MMS, WAP Push, Infomeldungen, Mailbox-Nummer, SOS-Nachrichten; An: Kürzlich, Kontakte, Gruppen: Büro, Familie, Freunde, Nicht zugewiesen; Betreff hinzufügen, Cc/Bcc hinzufügen, Text hinzufügen, Elemente anhängen: Datei, Visitenkarte, Kalender, Aufgabe, Memo; Seite hinzufügen, Geplante Nachricht, Sendeoptionen: Antwortpfad: ein/aus; Zustellbericht anfordern: ein/aus; Kopie behalten: ein/aus; Multimedia hinzufügen: Bild, Ton, Video, Foto aufnehmen, Ton aufzeichnen; T9: ein/aus.

Fazit:

Das Samsung Corby IIist mit seiner leichten Bedienung sehr gut für Einsteiger und für Menschen geeignet, die ihr neues Handy ohne Vorkenntnisse sofort nutzen möchten. Das Handling verläuft völlig intuitiv ab. Das Ausführen oder Entgegennehmen eines Anrufs, Hinzufügen von Kontaktdaten, sowie die Ablesbarkeit des Displays, sprechen aber für das handliche Samsung. Nachrichten sind auf dem 3,14 Zoll Display mit einer der drei verschiedenen Eingabemethoden schnell verfasst. Das Menü besitzt einen typischen Samsung Stil und wurde über drei Seiten verteilt. Die leichte Bedienung der Kamera und die des MP3 Players sind weitere Pluspunkte. Die 3 Homescreens können leicht mit selbst gewählten Schnellzugriffen ins Menü bestückt werden. Speicherkarten bis zu 16 GB werden vom Corby II akzeptiert.

verschiedene Einstellmöglichkeiten

Konkurrenzvergleich
  • Samsung GT-S5260 Star II: Mit rund 100 EUR sehr günstig, punktet das Star II im Praxisbetrieb ausnahmslos. Für einen niedrigen Marktpreis bekommt der Anwender ein tolles Mobiltelefon offeriert, das durch Zuverlässigkeit und Praxistauglichkeit zu überzeugen weiß und so nahezu alle Anforderungen, die der Normalverbraucher an sein Handy hat, mühelos meistert. Im Vergleich zum Vorgänger ist nun WLAN mit an Bord, was wir sehr begrüßen. Die Foto-Kamera macht noch bessere - das heißt schärfere und kontrastreichere - Bilder, zudem ist das Star 2 schneller geworden und schlägt somit das Corby 2 bei Kameraqualität und Prozessorgeschwindigkeit. Dem formschönen 5260 liegt ebenso wie dem Corby 2 leider kein Headset bei, dafür gefällt der interne Lautsprecher mit  lebendigem Klang, hier wird ein zum Corby identisches Niveau geboten. Wer einen Kopfhörer anschließt, darf sich über eine klare und dynamische Wiedergabe freuen. Nach heutigen Maßstäben kommt anspruchsvollen Anwendern das Display etwas klein vor, fürs investierte Geld aber gibt es kaum Kritikpunkte. So sensibel wie bei aktuellen Hightech-Smartphones reagiert der Touchscreen nicht, aber nach kurzer Eingewöhnung funktioniert alles reibungslos. Insgesamt wirkt das Star 2 noch eine Idee reifer und ist unserer Meinung nach die bessere Alternative. Das Corby 2 dürfte mit dem jugendlichen Design dafür eine andere Zielgruppe ansprechen.
  • Samsung Wave 723: Unsere absolute Top-Empfehlung in der Einsteigerklasse ist das im Marktpreis rapide gefallene und für rund 120 EUR erhältliche Wave 723. Es setzt nur leider nicht auf Android, sondern auf das Samsung-eigene Betriebssystem bada - einer Insellösung. Klar stellt auch Samsung Apps im entsprechenden Store bereit, diese sind aber bei Weitem nicht so zahlreich wie beim offenen Android Market Place. Von der Bedienung und der Betriebssicherheit her überzeugt uns das Handy mit  100 MB internem Speicher (erweiterbar um bis zu 16 GB mittels microSD) voll und ganz - mit einigen Ausnahmen, so stellt das Schreiben einer sms mit der - eigentlich guten - Wort-Vorauswahl schon manchmal eine Herausforderung dar, weil sich das Handy partout nicht auf das Wort einstellen möchte, welches man eigentlich schreiben will. Super hingegen: WLAN mit WPS ist für einfachstes Integrieren in ein WLAN-Netz mit WPS-Router eingebaut. In der Praxis ist das Wave innerhalb von nicht einmal 30 Sekunden im WLAN-Netz drin und stellt dann alle Arten von Internetseiten zügig dar. Die Prozessorleistung stufen wir als gut, wenn auch nicht als sensationell ein In diesem Umfeld aber setzt der Prozessor klar Akzente. Das Display ist nicht besonders groß, stellt aber klar und farblich korrekt dar. Sprach- und Empfangsqualität sind sehr gut, die eingebaute 5 MP-Kamera liefert prima Ergebnisse ab, die für Schnappschüsse locker ausreichen. Zu loben ist die sehr hochwertige Verarbeitung. 
  • Sony Ericsson Xperia X8:  In der gleichen Marktpreis-Klasse liegt das Xperia X8, das für Marktpreise von rund 130 EUR zu bekommen ist. Das Android-Phone mit 128 MB internem Speicher (erweiterbar mittels microSD um bis zu 16 GB) läuft mit nach Update mit der Version 2.1, weitere Updates, z.B. auf die aktuelle Variante 2.3 "Gingerbread", sind nicht geplant. Man kann aber trotzdem vom mittlerweile großen App-Angebot des Android Market Place profitieren. Sprach- und Empfangsqualität sind prima, gut ist auch, dass das kompakte Gerät WLAN mit an Bord hat. Weniger überzeugend sind die Displayeigenschaften. Für elementare Ansprüche reicht das, was das 3 Zoll-Display bietet, aus, wer aber oft im Internet surft oder sich mit dem Gedanken trägt, einen Film mobil anzuschauen, wird hier Defizite bemerken. Auch die Empfindlichkeit des Touchscreens ist nicht perfekt. Für Schnappschüsse reicht die eingebaute 3,2 MP Kamera aus, allerdings sollte man sich für qualitativ hochwertige Bilder auf eine externe Digitalkamera berufen. Videoaufnahmen taugen nur, um sie per MMS zwischen Handys hin- und herzuschicken und auch nur auf dem Handy zu betrachten. Der eingebaute Prozessor ist verglichen mit 800 MHz oder 1 GHz Handys mit seinen 600 MHz nicht mehr der Allerschnellste. Insgesamt aber ist das X8 für den hochinteressanten Marktpreis eine sehr starke Alternative zum Corby, besonders, weil das Sony Ericsson unter Android läuft. 
  • LG GM360: Das LG mit 3 Zoll Display bietet eine 5 MP Kamera, die prima Resultate ermöglicht. Leider fehlt UMTS, nur Edge ist an Bord. Die Verarbeitung ist prima, die Sprach- und Empfangsqualität auch.  60 MB interner Speicher sind immerhin mehr als beim Corby II. Trotzdem - wer die gute Kamera fleißig nutzt, muss sich nach einer microSD-Karte umsehen - bis zu 16 GB Karten werden unterstützt. Gemessen an "richtigen" Smartphones ist die Prozessorgeschwindigkeit eher gering, reicht aber für Alltagsansprüche aus und liegt auf dem gleichen Niveau wie beim Corby. Das LG hat weder WLAN-n noch Bluetooth 3.0. Dafür versprüht das LG optisch den Charme höherer Preisklassen. 
Gesamt-Fazit

Samsung GT S3850 Corby II

Das Corby 2 ist gut ausgestattet und sieht jugendlich-modern aus. Die Bedienung ist kinderleicht, durch die kompakten Abmessungen ist es überall zu verstauen und für Eigner eines großen Smartphones mit 4 oder 4,3 Zoll Display auch als Zweithandy sehr gut geeignet. Die Zuverlässigkeit ist hoch, was die Praxistauglichkeit weiter erhöht. Dank WLAN-n und Bluetooth 3.0 finden auch moderne Arten der Datenübertragung ihren Weg ins Corby. Kamera und Displaydiagonale sind im Vergleich zum Vorgänger ins Positive verändert worden. Sprach- und Empfangsqualität sind sehr gut, das eingebaute Radio enttäuscht ebenso wenig wie der Mediaplayer. Trotzdem kann das Corby kein erstklassiges Testergebnis einfahren - allerdings handelt es sich um ein "hausinternes" Problem, denn die so starke Konkurrenz, die das Corby 2 zum praktisch  identischen Kaufpreis überflügelt, stammt ausnahmslos ebenfalls von Samsung. Ganz besonders das im Preis deutlich gefallene Wave 723 erfüllt souverän auch gehobene Ansprüche, mit 5 MP-Kamera, bada-Betriebssystem, WLAN mit WPS sowie HSDPA zeigen deutlich, dass es sich beim wave 723 schon um ein echtes Smartphone handelt.

Kompaktes Mobiltelefon mit lobenswerter Praxistauglichkeit und jugendlich-frischer Optik

Mobiltelefone untere Mittelklasse
Test 26.05.2011



+ Empfangs- und Sprachqualität
+ handliches Gehäuse + modisches Design
+ Bluetooth 3.0
+ WLAN

- kein Blitz 
- kein separater Auslöseknopf für die Kamera

Test: (area dvd handy-testteam pr multimedia)
26. Mai 2011