Panasonic offeriert mit dem LCD-TV TX-L32DT30E mit Edge LED
Hintergrundbeleuchtung + Highend-Signalverarbeitung 400 Hz Intelligent Frame
Creation Pro (Backlight Scanning) einen enorm flachen 32.Zoll Hightech-Flachbildschirm mit 3D-Verarbeitung, der für 1049 EUR (UVP)
angeboten wird. Er verfügt über insgesamt vier HDMI-Anschlüsse, drei sind hinten, einer seitlich untergebracht. Auch 2 USB-Eingänge sind vorhanden, einer davon ist PVR-ready – hier können zwecks einfacher Aufnahme transportable USB-Datenträger angeschlossen werden. Der Panasonic ist mit einem DVB-S/C/T-Tripletuner ausgestattet und verfügt natürlich über EPG. Mittels dedizierter Schnittstelle kann zudem auch ein PC Kontakt mit dem Panasonic aufnehmen.
Stromverbrauch
Standby 0,2 Watt, im Betrieb rund 55 Watt (Modus Normal, Eco-Modus auf
"an")
Verarbeitung
Bekannte Fernbedienung
Finish im Detail
Edel und flach
Rückseite
Der moderne TV ist ausgezeichnet verarbeitet und besticht durch die elegante
Optik. Der Standfuß gibt sicheren Halt, und der sehr dünne Rahmen sieht enorm edel aus – vorbei sind die Zeiten, in denen Panasonic TVs zwar technisch top, aber vom Design her eher hausbacken waren.
Die Materialqualität ist rundherum überzeugend, nicht nur optisch, auch
haptisch konnte der TV zulegen. Staubempfindlich sind die Hochglanz-Teile
aber nach wie vor. Das Display spiegelt nur gering - das ist ein
Pluspunkt. Die mitgelieferte, gut verarbeitete Fernbedienung ist ein
"alter Bekannter", sie liegt gut in der Hand und ist übersichtlich,
der Druckpunkt geht noch in Ordnung. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse:
Hervorragend.
Anschlüsse hinten
Hinten sind die für den Multituner benötigten
Antennenanschlüsse ebenso vorhanden wie eine Ethernetbuchse, drei HDMI 1.4a
Eingänge, ein dedizierter analoger PC-Eingang und zwei USB-Buchsen. Eine davon
ist für die Nutzung der PVR-Funktion vorgesehen. Entsprechend geeignete
USB-Speichermedien finden hier Anschluss. Des weiteren vorhanden sind eine
Scartbuchse, ein 2-Kanal Audioausgang + optischer Digitalausgang sowie ein
Komponenteneingang inklusive 2-Kanal-Audioeingang.
Triple-Tuner-Antennenanschlüsse, Scart für Nostaliker,
PC-Anschluss
USB-Buchse, PVR-ready
Ethernetanschluss
Anschlüsse seitlich
Eingangswahl
Seitlich findet man einen CI+ Schacht für das Einschieben eines
entsprechenden Modus, einen SD Card-Einschub, einen dritten USB-Anschluss, einen
weiteren HDMI-Eingang und ein 3,5 mm Kopfhörerausgang. Gesamtnote:
Hervorragend.
Menüs und Konfiguration
Die neu gestalteten, schick wirkenden Menüs sind einfach zu
durchschauen und ermöglichen eine rasche Konfiguration aller relevanten
Parameter. Für den Multituner gibt es einen komfortablen Suchlauf, der Anwender
kann festlegen, welche Signalformen anliegen und welche Art von Signalen gesucht
werden sollen.
Tunerauswahl
Bildparameter
Teil 2
Bildmodi
Erweiterte Einstellungen
Weißabgleich
isfccc-Aktivierung
Tonmenü-Teil 1
Teil 2
Surround-Programme
Grafik-EQ
Setup
Setup, Teil 2
Andere Einstellungen
Anzeige-Einstellungen
Netzwerk-Setup
System-Menü
Für Umweltbewusste: Eco-Navigation
Netzwerk-Setup: Drahtlos oder kabelbasiert - WLAN gibt es
optional
Bildformate
In den Menüs finden sich auch umfangreiche Bildeinstellungen. Bei den Bildmodi kann der Anwender zwischen Normal, Dynamik, Kino, True Cinema, Spiel und Foto
sowie den Modi Pro1 und Pro2 (bei entsprechender Freischaltung der erweiterten
Optionen mit Setup-Menü anwählbar) wählen (nicht jeder Modus steht bei jeder Quelle zur Verfügung), zudem finden sich Regler für Kontrast, Helligkeit, Farbe, Schärfe, Farbton, Colour Management, den Eco-Modus zum Stromsparen sowie für die P-NR (Picture Noise Reduction). In den 3D Einstellungen finden sich die Parameter 3D Kennung, 3D Signalmeldung sowie der übliche Sicherheitshinweis. Weitere Funktionen im Bildmenü bestehen aus dem Ein- und Ausschalten der Bildschirmanzeige, der Area Dimmer Control sowie dem Submenü „erweiterte Einstellungen“. Hier kann man die Intelligent Frame Creation ausschalten oder die Stufen mittel/hoch anwählen. Ist die Funktion aktiviert, so werden Bewegungen flüssiger und schärfer, gerade bei TV- oder DVD-Material. Die Filmkadenzerkennung kann ebenso bei den erweiterten Einstellungen Aktiviert werden wie die Schaltung für die „optimierte Auflösung“ (verfügbar: aus, mittel und hoch). Wichtig für die pixelgenaue, native FullHD Darstellung ist der letzte Parameter: „Overscan“ muss bei Zuführung von FullHD Material auf „aus“ gestellt werden. Wer im Setup-Menü
isfccc auf „ein“ gestellt hat, kann im Bildmenü noch Gamma und Weißabgleich justieren. Gesamtnote:
Ausgezeichnet - hervorragend.
Video
Netzwerk und Multimedia
Serverübersicht
Ordnerstruktur
Musikwiedergabeliste
Wiedergabe eines Tracks
Videoübersicht
Vieracast Teil 1
Vieracast Teil 2
Teil 3
Viera Market - empfohlene Anwendungen
Viera Market - SHOUTcast Radio
Viera Market - soziale Netzwerke
An Netzwerk- und Multimediafunktionen hapert es ebenfalls nicht. Im überarbeiteten Design präsentiert sich die Viera Cast Funktion, die eine stetig wachsende Anzahl an internetbasierten Diensten übersichtlich zusammen fasst. Viera Cast ist als Shortcut direkt auf der Fernbedienung vorhanden. An Diensten kann der Anwender z.B. auf Arte, ZDF, Eurosport, Bild.de, Euronews, Tagesschau.de, Youtube, Twitter und auf den Viera Connect Market zugreifen –
mit dem neuesten Update wurde dieser sozusagen "eröffnet". Auch skype ist nach Update mit an Bord, für die Nutzung mit Videochat braucht man aber eine optionale Kamera, die auf den TV aufgesteckt wird.
Nach unseren Erfahrungen nicht möglich ist es, mit dem Panasonic ins freie
Internet zu gehen.
Viera Tools
Um schnell einen Überblick über die Multimediafähigkeiten des TVs zu bekommen, steht direkt auf der Fernbedienung die Taste „Viera Tools“ zur Verfügung. Hier kann man zentral auf die Viera Link Control, auf Viera
Connect, auf Videos, Fotos und Musik, die sich auf USB-Sticks oder Servern/PCs befinden, zugreifen. Auch die Personal Video Recording Funktion (PVR) findet sich dort unter dem Punkt „TV-Aufnahmen“. In ersten Testreihen wurden MP3-Tracks natürlich per Streaming wiedergegeben.
Leider konnte sich der TV nicht mit AAC und Flac anfreunden. Bei Videoformaten konnte sich der Panasonic mit WMV und MP4 anfreunden. Auch
MKV- und Quick Time-Files werden wiedergegeben. MPEG1 ist ebenfalls kein
Problem. MPEG2-TS (Transport Stream) gibt der TX-L32DT30E auch ohne
Schwierigkeiten wieder. Die Bildqualität der in diesem Format bei uns auf dem
Server gespeicherten TV-HD-Aufzeichnungen ist exzellent, die Wiedergabe ist klar
und ruckelfrei. Bei Fotoformaten hatten wir mit jpeg Erfolg (SD und HD). Beim
Buffern großer Dateien braucht der Panasonic allerdings etwas Zeit (Beispiel -
Fluch der Karibik FullHD als Transport Stream).
PVR-ready
Mittels an den USB-Anschluss angeschlossenen USB-Medien können TV-Aufnahmen
dank der PVR-Funktion angefertigt werden, ein immer beliebter werdendes
Feature.
Wahl des Mediums
Wahl der Datei
Media Player - Diashow-Einstellungen
Effekte beim Übergang
Als Hintergrundmusik kann man auch Dateien wählen, die
ebenfalls auf dem USB-Stick enthalten sind
Ebenfalls nimmt der Panasonic Audio-/Video- und Foto-Dateien von USB-Sticks
und SD-Karten entgegen. Es ist zudem möglich, auch enthaltene
TV-Aufnahmen wiederzugeben. Bei den Dateiformaten gibt es keine Unterschiede zum
Streaming. Gut gefällt, wie beim Streaming, die Thumbnail-Vorschau in
Bewegtbilddarstellung mit Ton. Aufgrund dieser etwas aufwändigen Art der
Präsentation braucht es natürlich etwas länger, bis der entsprechende Titel
geladen ist.
Es finden sich kleine Unterschiede bei den Funktionen der Diashow. Startet
man eine Diashow via Streaming von Dateien von einem Server, kann der Anwender
nur aus den im TV gespeicherten Hintergrundmusiken wählen. Startet man eine
Diashow vom USB-Stick aus und sind auf diesem auch Musiktitel enthalten, so ist
es möglich, eine benutzerdefinierte Hintergrundmusik zu starten. Alles
funktioniert glatt und reibungslos. Gesamtnote: Ausgezeichnet -
hervorragend.
Bild
3D-Brille mit komfortablem Sitz
Bei der Wiedergabe nativer 3D Blu-rays konnte der 32-Zöller auf Anhieb Begeisterung wecken. Der 3D-Effekt kommt gleich in der ersten Sequenz auf Pandora sehr schön heraus, als Jake Sully beinahe vom riesigen Muldenkipper erfasst wird, der, mit plastisch durchzeichneten Pfeilen in den Reifen als Kennzeichen der Wut der Einheimischen auf den Abbau, durchs Bild donnert. Das Innere der Kommandozentrale, insbesondere der Briefing-Raum, kommen sehr räumlich heraus. Der Panasonic hat einen guten Schwarzwert, lässt jedoch nach wie vor den hauseigenen Plasmas den Vortritt. Gar nicht mehr so schlecht ist es um den Blickwinkel im 3D Betrieb bestellt. Zwar gibt es bei Neigen des Kopfes noch Helligkeitsverluste, diese fallen aber nicht mehr so groß aus wie bisher bei 3D-Systemen. Überhaupt – der Helligkeitsverlust beim Verwenden der aktiven Shutterbrille ist kleiner geworden, und es kommt kaum noch zu störenden Farbverfälschungen. Im Modus „True Cinema“ stellt der kleine 3D-LCD ein sehr harmonisches Bild zur Verfügung – so entspannt haben wir selten 3D gesehen. Kritik muss nach wie vor an der seitlich offenen 3D Brille des Typs TY-EW3D10 geübt werden – hier schleicht sich Restlicht ein, wenn man nicht im komplett abgedunkelten Raum 3D-Material betrachtet. Wenigstens sitzt die Brille relativ bequem, auch für längere Zeit, woran das geringe Gewicht nicht ganz unschuldig ist. Der Sync zwischen Brille und TV funktioniert absolut reibungslos. Was bei der Innenansicht der Kommandozentrale auf Pandora auch auffällt – der Schärfeverlust in Richtung der hinteren Bildebenen konnte minimiert werden. Der TX-L32DT30 E bietet auch bei Details hinten im Bild eine sehr gute Bildschärfe. Bewegungen werden flüssig und ohne Artefakte ab Objektkanten übertragen – auch hier merkt man, welche Fortschritte in der 2011er Generation gemacht werden konnten. Verwischen oder Ruckeln sieht man nur noch sehr schwach. Dem enorm versierten Betrachter wird es weiterhin auffallen, aber der normale User wird sich wundern, wie gut 3D mittlerweile geworden ist. Das Panel weist kaum Rauschen auf und unterstützt damit das Erreichen maximalen Filmvergnügens. Als das helikopterähnliche Fluggerät über die Planetenoberfläche fliegt und der Zuschauer die prächtige, teils fremdartige, per aufwändiger PC-Animation erstellte Flora und Fauna erblickt, eröffnet der TX-L32DT30 E dem Betrachter ein exzellent gestaffeltes Panorama mit feiner Detaillierung von Baumstämmen, Ästen, Blättern und echsenartigen Vögeln, die in der Gruppe um den Helikopter fliegen. Dank
der enorm leistungsstarken Signalverarbeitung ist die Trennung zwischen beiden
Bildern (für eine richtige 3D Wahrnehmung muss ein getrenntes Bild fürs linke
und ein getrenntes Bild fürs rechte Auge produziert werden) sehr gut, was zu
geringer Ghosting-Neigung führt. Insgesamt neigt der Panasonic nur in so
geringem Umfang zum Ghosting, dass wir festhalten können: So gut war noch kein
3D-TV in dieser Disziplin im Test.
Auch beim Jean-Michel Cousteau-Film "Wunderwelt der Ozeane" in 3D
präsentiert sich der Panasonic von seiner besten Seite und modelliert die
Korallenriffe sehr plastisch und feinfühlig heraus. Fische, die vor und hinter
dem Riff schwimmen, können räumlich klar differenziert wahrgenommen werden.
Sehr positiv sind 2 Dinge zu vermerken: Zum einen ermöglicht der TX-L32DT30E
auch bei externem Lichteinfall 3D-Filmgenuss. Damit können sich nicht viele
Geräte rühmen. Zum anderen ist lobend zu erwähnen, dass der Schärfeverlust
in Richtung der hinteren Bildebenen sehr gering ausfällt. Man merkt zudem, dass
es aus qualitativer Sicht von Seiten Panasonic richtig war, die Kombination aus
3D und LCD-Technologie erst 2011 anzubieten: Das Panel reagiert sehr schnell und
bietet eine guten Betrachtungswinkel. Der Kontrast in dunklen
Bildbereichen ist bei diesem Filmbeispiel sehr gut und zeigt sich im Vergleich
mit Vorgängergenerationen als sichtbar verbessert - somit ist im 3D Betrieb
auch hinsichtlich der Basisfaktoren großer Spaß beim Betrachten
garantiert.
Lässt man den TV bei „Fluch der Karibik 1“ von 2D nach 3D wandeln (Taste „3D“ auf der Fernbedienung), dann kann der TX-L32DT30 E ebenfalls imponieren. Direkt zu Beginn, als das Galionsschiff aus dem Nebel auftaucht, erscheint das Bild sehr stabil, ohne Zittern oder Ruckeln gleitet das Segelschiff aus dem dichten Nebel, der auch wie Nebel und nicht wie artefaktebehaftetes Rauschen aussieht. Die Gebrauchsspuren an den Segeln sind deutlich sichtbar. Das Schiff wirkt merklich plastischer – hier also ein klarer Erfolg der Wandlung. Im nächsten Kapitel dann nähert sich Jack Sparrow Port Royal. Als der Blick seitlich auf sein schrottreifes Boot fällt, erscheint das offene Meer sehr räumlich, die Wellenbewegung wirkt dadurch echter. Als Sparrow die Piratenskelette, die zur Warnung aufgehangen wurden, passiert, zeichnet der LCD den felsigen Hintergrund gut durch. Erst kleine Nuancen entgehen ihm. Die Hafeneinfahrt nach Port Royal wird zu eime echten Cinema-Erlebnis, denn der Betrachter erhält einen räumlich fein differenzierten Eindruck bis ins Hinterland. Leichte Helligkeits- und vor allem Kontrastverluste lassen sich bei der Wandlung zwar nach wie vor nicht wegdiskutieren, man muss sich aber eingestehen – es macht viel Freude, Filme so zu betrachten, die Güte, die der TX-L32DT30 erzielt, liegt hoch.
Beim normalen 2D Bild kann sich der TX-L32DT30 ebenfalls exzellent in Szene setzen und bei „Fluch der Karibik“ mit hoher Schärfe und kinogerechter Farbgebung auftrumpfen. Der Kontrast im letzten Detail in dunklen Sequenzen ist auch im 2D Betrieb sehr gut, aber nicht perfekt, ansonsten aber begeistert das detailreiche und dynamische Bild. Der Schwarzwert ist prima, setzt jedoch keine neuen Maßstäbe. Verbessert wurde der Blickwinkel – auch zu mehreren kann man komfortabel Filme sehen, ohne dass die außen Sitzenden enorme Nachteile in Kauf nehmen müssen. Das niedrige Panelrauschen ist erneut sehr zu loben. Die Plastizität ist schon im 2D-Betrieb hervorragend.
Bei "Casino Royale" (ab Filmbeginn) konnte der TX-L32DT30E ebenfalls
auftrumpfen. Schon das Panorama aus der Vogelperspektive überzeugt - er
modelliert die kämpfenden Tiere in der improvisierten Arena ausgezeichnet durch
und zeigt schon aus der Höhe die schuppige Haut der Schlange exakt. Der sandige
Boden wird farblich authentisch und mit hoher Detailschärfe erfasst. Das Grün
der Vegetation wirkt sehr gut getroffen, es finden sich praktisch keine
unpassenden Gelb-Einflüsse, die wir häufiger feststellen mussten. Das von
Brandnarben übersäte Gesicht des Bombenlegers wird scharf umrissen. Auch sein
abgenutztes Handy, auf dem er die wichtige SMS seiner Auftraggeber empfängt,
erscheint präzise und fein herausmodelliert. Die 24p Stabilität liegt
untadelig hoch, wie man es von Panasonic gewohnt ist. Nur minimale Treppenstufen
zeigt der Kranausleger während des Fights. Die Schweißperlen im Gesicht des
Bombenlegers sind sehr gut zu erkennen. Die Kamerafahrt rund um den Kranausleger
gelingt beinahe ruckelfrei. Als der Bombenleger gewagt aus hoher Distanz nach
unten springt, wirkt der Sprung bewegungsscharf und flüssig.
Der DVB-S-Tuner begeistert mit scharfem und klarem Bild bei 720p HD Signalen. Die Farben wirken authentisch, zudem ist der Bildeindruck von hoher Plastizität geprägt. Rauschen kommt nur in geringem Umfang vor. Das De-Interlacing und Upscaling bei 576i SD Signalen ist ebenfalls tadellos, vor allem Farbtreue und Schärfe sind überraschend gut. Es gibt nur wenige uns bekannte TVs, die bei niedrig auflösendem Material eine so gute Upconversion aufbieten können. Ab und zu tritt nur Farbflächenrauschen auf, zudem gibt es leichte Treppenstufen an diagonalen Linien. Der
DVB-C-Tuner liegt hinsichtlich der Bildgüte auf praktisch identischem Niveau.
Das Bild selbst von SD-Material ist überraschend scharf und klar, es kommt nur
zu geringer Rausch- und Artefaktebildung - deutlich geringer als bei den meisten
Konkurrenten.
Seine Vorzüge spielt der TX-L32DT30E auch beim Gaming voll aus. 720p
Signale, kommend von der PS3 (Gran Turismo Prologue), werden enorm scharf und
sauber wiedergegeben. Die Farben erscheinen im Modus "Spiel" sehr realistisch
und weisen die richtige Intensität auf. Die Autos sowie der Streckenbelag sind
sehr gut detailliert, die schnellen Fahrbewegungen rufen kaum Unschärfen
hervor. Der gefürchtete Input Lag tritt nicht auf - direkt werden die Befehle
vom Controller dank des ultraschnellen Panels umgesetzt.
Star Wars Episode III, Upconversion Filmmaterial 576i -> 1080p:
Laufschrift zu Beginn: Das Gelb ist sehr authentisch. Die Schrift läuft
recht ruhig, minimale Ausfransungen an den Buchstaben und minimale
Rauschneigung innerhalb der Lettern. Der Lauf nach hinten erfolgt
gleichmäßig, der Schwarzwert ist gut. Es werden viele Sterne aufs Display
geholt.
Durchs Bild gleitender Sternzerstörer: Der De-Interlacer rastet sehr
schnell ein und präsentiert den Sternzerstörer nahezu ruckelfrei. Nur im
Bereich der Kommandobrücke ist leichtes Flimmern zu erkennen. Der im
Schatten liegende Teil des Flügels kommt sehr kontraststark heraus.
Plastisch hebt sich das gigantische Raumschiff von der unten liegenden
Planetenoberfläche ab.
Raumjäger passieren Sternzerstörer und knicken nach unten in die
Schlacht ab: Der Triebwerksstrahl des Sternzerstörers bleibt stehts gut
sichtbar und verschmiert nicht. Die beiden Raumjäger werden mit
hervorragender Bewegungsschärfe präsentiert. Beim Abknicken in die
Raumschlacht eröffnet sich bereits im 2D-Betrieb ein tolles Panorama. Wer
den Panasonic von 2D nach 3D wandeln lässt, erlebt noch mehr Tiefe, die
einzelnen Ebenen setzen sich besser voneinander ab, die einzelnen
Raumschiffe sind präziser zu lokalisieren.
Darstellung der Raumschlacht:
Modellierung der Gesichter der Protagonisten:
AVEC Professional TEST DVD, Upconversion Videomaterial 576i -> 1080p
Laufschriften vor farbigem Hintergrund: Exzellente Farbtrennung, enorme
Bildschärfe, nur geringe Neigung zu Doppelkonturen - eine Top-Leistung.
Magentafarbener großer Siemensstern vor grünem Hintergrund mit vier
kleinen Sternen in den Bildecken: Satt und farblich stimmig kann man Magenta
und Grün bewundern. Nur leichtes Rauschen umspielt die Segmente des großen
und der kleinen Sterne. Die einzelnen Segmente sind gut zu erkennen, die
Bewegung ist ruhig, der Bildstand stabil.
Schwingendes Pendel: Hervorragend - scharf und nahezu ohne Nachzieheffekte
wird das Testbild wiedergegeben. Die Linie steht stabil, das Pendelinnere
ist stets exakt sichtbar.
Stadtbild Esslingen, bewegt: Das Bild erscheint außerordentlich scharf.
Nur leichtes Flimmern ist bei den Dachziegeln auszumachen. Die Grünflächen
werden mit sehr hoher Farbtreue und guter Durchstrukturierung wiedergegeben.
Das Bild steht ruhig und sicher.
Fazit
Der Panasonic bietet in 2D und in 3D eine hervorragende Bildgüte. Der 3D
Eindruck ist selbst bei Material, welches von 2D nach 3D gewandelt wurde, sehr
gut. Zu loben sind die geringe Rauschneigung des Panels und im 3D Betrieb der
geringe Helligkeitsverlust. Auch die Farbverfälschungen fallen sehr gering aus.
Der Nutzen der neuen 400 Hz Intelligent Frame Creation Pro ist als hoch
einzustufen. Das Bild erscheint stets bewegungsscharf und flüssig. Gesamtnote:
Hervorragend.
Klang
Für einen Flachbildschirm klingt der kleine Panasonic überraschend klar.
Der Anwender hat die Möglichkeit, neben voreingestellten Modi für Musik und
Sprache mittels der Benutzer-Einstellung und eines 8-Band-Grafik-EQs auch ein
eigenes Setting vorzunehmen. Dies funktionierte im Testbetrieb recht gut. Es
stehen überdies verschiedene Surround-und Stereo-Betriebsarten zur Verfügung.
V-Audio, V-Audio Surround sowie V-Audio ProSurround können angewählt werden.
In letzterer Betriebsart können sogar kleine Anflüge von Räumlichkeit
wahrgenommen werden. Stimmen sind jederzeit gut verständlich und klingen
relativ natürlich. Insgesamt eine sehr erfreuliche Vorstellung. Gesamtnote in
Relation zu Preisklasse und Gerätekategorie: Sehr gut - ausgezeichnet.
Konkurrenzvergleich
Sony KDL-40EX725: Der ebenfalls
brandneue Sony überzeugt in nahezu allen Disziplinen. Die 3D-Wiedergabe ist
exzellent, die 2D nach 3D Wandlung gelingt überzeugend. der (von der
Diagonale her kleinere) Panasonic bietet bim 3D-Betrieb einen etwas
größeren Betrachtungswinkel, er ist nicht so empfindlich gegenüber
Kopfbewegungen. Auch ist der Schärfeverlust in Richtung der hinteren
Bildebenen nochmals geringer. Obwohl sich der 2011er Sony im Vergleich zur
2010er Kollektion verbessert hat, ist er empfindlicher gegenüber
Kopfbewegungen. Multimedial verbucht der Sony den Vorteil, dass man mit ihm
auch ins freie Internet kann. Der Panasonic kontert mit besserer
Akustik.
Panasonic TX-L37D28: Der
2010er 2D LED-LCD kann dem 2011er TV nicht das Wasser reichen - wir
vergleichen hier den 2D-Betrieb, da der D28 ja nicht 3D-fähig ist.
Schwarzwert, 24p-Stabilität und Kontrastdynamik sind beim DT30 nochmals
erfolgreich verbessert worden. Multimedial ist der 2011er Panasonic auch
noch talentierter.
Samsung UE40C7700: Der
Samsung ist trotz der Zugehörigkeit zur letztjährigen Kollektion nach wie
vor eine gute Wahl. Er bietet ein farbintensives, dynamisches Bild mit
tadelloser Schärfe. Die 3D-Detailtiefe sowie die 24p-Stabilität sind beim
2011er Panasonic aber besser.
Fazit
Das Fazit ist beinahe ausschließlich positiv – der TX-L32DT30 E präsentiert sich als elegantes, sehr gut verarbeitetes TV-Gerät mit beeindruckenden 3D-Qualitäten und tollem 2D Bild. Mit umfangreichen Multimediafunktionen und praxisgerechter Anschlussbestückung weiß der Panasonic ebenso zu überzeugen wie mit der leicht verständlichen Menüführung. 3D-typische
Nachteile konnte Panasonic beinahe vergessen machen - wir hatten noch nie ein
LCD 3D-Gerät mit so geringer Ghosting-Neigung in der Redaktion. Die
Einstellmöglichkeiten sind praxisgerecht und haben einen sehr hohen Nutzen. Der
Schwarzwert des LED-Gerätes ist tadellos, setzt aber keine neuen Maßstäbe.
Dies tun aber Bildbrillanz und Tiefenschärfe schon im 2D-Betrieb. Die überragende Performance lässt sich Panasonic aber auch bezahlen - günstig ist
der TX-L32DT30E nicht, durch die Top-Performance aber ist er sein Geld auf jeden
Fall Wert.
In nahezu allen Belangen erstklassiger 3D LCD-TV mit
elegantem Design und reichhaltiger Anschlussbestückung
LCD-TVs bis 40 Zoll Mittelklasse
Test 16. März 2011
+ Extrem reaktionsschnelles Panel
+ Überragendes Bild in 2D und nativem 3D
+ Ausgezeichnete Wandlung von 2D in 3D
+ Praxisgerechte Einstellmöglichkeiten
+ Guter Ton
+ Großzügiges Multimediaangebot
+ Reichhaltige Anschussbestückung
+ Hochwertige Anmutung
+ Geringe Anzahl an Foto- und Musikdateiformaten, die akzeptiert werden
Technische Daten
Bildschirmdiagonale
80 cm (32 Zoll)
Auflösung / Display
1.920 x 1.080 Pixel
Full HD
Edge LED Hintergrundbeleuchtung
Full HD IPS-Alpha-Panel
Bild
Signalverarbeitung: V-Real 3D
C.A.T.S. (Umgebungslichtsensor)
400 bls Intelligent Frame Creation Pro mit Motion Focus
Bewegtbildauflösung: 1.080 Linien
Intelligent Scene Controller
3D 24p Smooth Film
24p Smooth Film
24p Playback
Brilliant Contrast (5.000.000:1 dynamisch)
isf Kalibrierung
Deep Color
x.v. colour
3D Colour Management
Erweiterte Schärfe
Overscan an/aus
Video-Rauschunterdrückung
Bewegungsbedingte Rauschunterdrückung
3-D digitaler Kammfilter
Bild-Modi: Dynamik/ Normal/ Kino/ True Cinema/ Spiel/ Foto/ Pro1/ Pro2
Betrachtungswinkel 178°
Audio
Ausgangsleistung: 20 Watt (MPO=Impulsleistung)
V-Audio ProSurround Sound
Dolby Digital Plus
Dolby Pulse
dts 2.0
dts Ausgabe für DVB
NICAM und Stereo Analog (A2:Deutschland): B, G, I, L
Lautstärkekorrektur für TV-Positionen
Tonfunktionen: Musik/Sprache/Benutzer
Bass/Höhen/Balance
Equalizer
Anschlüsse
4x HDMI-Schnittstelle mit HDCP
Audio Return Channel
3x USB
1x Scart-Anschluss
Euro-AV 1 (Scart) mit AV IN/OUT; RGB IN; Q-Link
1x PC-Eingang (VGA)
1x Common Interface (CI+ & HD+ kompatibel)
1x YUV-Komponenteneingang (Cinch)
1x Optischer Digitalausgang
1x Audio-Ausgang (Cinch): Monitor-Ausgang
1x Audio L+R Eingang (Cinch)
1x SD-Karten Eingang (SDHC/SDXC kompatibel)
1x Video (Cinch)
1x Ethernet (LAN)
Kopfhörer getrennt regulierbar
VESA 200x200 mm
Bedienkomfort
2D/3D Conversion
VIERA Connect
VIERA Link HDAVI 5
Q-Link
VIERA Tools
Media Player
3D Image Viewer
VIERA Image Viewer (SD-Karten Wiedergabe): AVCHD/ SD Video/ Motion JPEG/ MP4/ DivXPlus HD MPEG4/ JPEG/ MP3/ AAC/ WMV/ WMA
SD-Diashow: Intervallwahl, Blendeffekte, Hintergrundmusik
WiFi ready (USB)
USB Recording (mit Pause Live TV, konstanter Aufzeichnung)
DLNA
Multi-Window mit 1Tuner: PAT (Bild und Text)
Videotext Level 2.5 mit 1.000 Speicherseiten
Multi Audio für DVB
Multi Video für DVB
Gemstar EPG für DVB-T
Premium EPG für DVB-C und DVB-S
Signaleigenschaften für DVB
LNB Grundeinstellungen für DVB-S
Antennensystem / DiSEqC 1.0 für DVB-S (Full Scan/Quick Scan für DVB-S)
Einkabelfunktion für DVB-S