SPECIAL: Produkt-Highlights im Jahr 2011 auf der Panasonic Convention
18. Februar 2011 (th)


Einführung
Panasonic, einer der BigPlayer in der Unterhaltungselektronikbranche hat
eigene Produkte, eine eigene Strategie und eine eigene Zeitlinie zur
Markteinführung neuer Produkte. Entgegen der überwiegenden Mehrheit der Branche,
welche die IFA samt folgender Zeit nutzt, kommen Panasonic-Neuheiten in der
Regel in der ersten Jahreshälfte in die Geschäfte. In Ermangelung einer großen
europäischen Messe zur Präsentation und Kommunikation der Neueinführungen,
organisieren die Japaner ein eigenes Event, auf dem der europäischen Fachpresse
und Händlern das kommende Line-Up vorgestellt wird. Dieses Jahr wurde nach
England, in die Londoner ExCel-Hallen eingeladen.
AREA DVD hat die Reise auf sich genommen, um Ihnen, werte Leser, möglichst
viele Informationen und einen Überblick an die Hand zu geben. Dominierendes
Thema des japanischen Konzerns ist 3D, und zwar für alle Lebenslagen und in
allen Produktbereichen. Im Segment der TVs werden nun erstmals Panasonic-LCDs
3D-Inhalte darstellen können, die Plasma-Range wird ausgeweitet, grundlegende
Bildparameter und -güte verbessert und der Funktionsumfang netzbasierter
Anwendung ausgebaut: Aus VIERA Cast wird VIERA Connect, mit merklich
gesteigerten Einsatzoptionen. Viele Blu-ray Player werden ebenfalls mit
ausgeweiteten Netzwerk-Features versehen, wie auch immer mehr 3D wiedergeben und
aus 2D generieren können - Lesen Sie hier unsere Eindrücke vom Panasonic
BD-Player BDP-110. Traditionell hohes Gewicht wird im Hause Panasonic auf
Recorder gelegt, welche die selben technischen Optionen wie die Player erhalten
und zusätzlich in der Lage sein werden 3D im Side-by-Side Verfahren
aufzuzeichnen. Dem Trend der letzten Jahre folgend werden technische Neuerungen
konsequent in jedes Marktsegment transferiert, weshalb auch die Anzahl 3D
unterstützender 2.1- und 5.1 BD-Komplettanlagen zunimmt.
Neben der Wiedergabe medialer Inhalte spielt im Hause Panasonic die
Erstellung dieser eine nicht untergeordnete Rolle, was sich an der starken
Präsenz im professionellen Markt als auch an der üppigen Menge an Foto- und
Videokameras ablesen lässt. Sowohl im professionellen wie im consumer Bereich
wird das Thema 3D konsequent aufgenommen und in zahlreichen Varianten umgesetzt.
Mit diesem Bericht möchten wir Ihnen einen Eindruck der Veranstaltung sowie
einen Überblick der kommenden Panasonic-Produkte inklusive einführender
Erläuterungen der neu oder fortentwickelten Techniken bieten. Da eine
Präsentationsveranstaltung der Information und nicht der kritischen Analyse
dient, können wir Ihnen keine Wertung offerieren - dies in gewohnt ausführlichen
Tests nach zu hohlen wird unser Ziel, unsere Aufgabe in die nächsten Monate
sein, so dass Sie erfahren, ob die vermeintliche Innovation auch bei Ihnen zum
tragen kommt.
Flachbildfernseher
Fernseher sind innerhalb des Produktprogramms von Panasonic ein wichtiger
Faktor. Traditionell setzt der japanische Konzern stark auf die
Plasma-Technologie und bietet LCD-TVs nur mit kleineren Diagonalen an. Mit der
kommenden Produktgeneration wird erstmalig LED-Hintergrundbeleuchtung und
3D-Fähigkeit in LCD-Modellen verbaut.



Die neuen NeoPlasma Modelle erhalten eine neue Panelgeneration, die ein
schneller schaltendes Phosphor enthält. Die Switch-On Dauer soll nur mehr 0,001
Sekunden betragen, was der Verhinderung negativen Crosstalks dient. Die Infinite
Black getaufte Technik versucht in Zusammenspiel mit dem High Kontrast Filter
das emittierte Licht gebündelter Abzustrahlen und gleichzeitig einfallendes
Umgebungslicht zu absorbieren, wodurch der Kontrast auf bis zu 5.000.000:1
steigen soll. Die Signalverarbeitung V-real 3D berechnet mit
600Hz-Zwischenbildinterpolation die eingehenden Signale auf und versucht in
Kombination mit den schneller schaltenden Panels ein flüssigeres Bild mit
geringerem Übersprechen im 3D-Betrieb zu generieren.


Auf derartigen Veranstaltung gehört ein Vergleich der
Neuheiten mit alten eigenen und mit der Konkurrenz zum guten Ton

Den Vergleich unberücksichtigend ist dennoch zu sagen, dass
die Bewegungsdarstellung extrem flüssig und ruhig ist

USB-Recording wird vielen die Option bieten, ein weiteres
Gerät aus dem Wohnzimmer zu entfernen - USB-Sticks eignen sich nicht zur
Aufzeichnung
In Zusammenarbeit mit den Bildexperten von SpectraCal bietet
Panasonic zukünftig eine Möglichkeit, den Fernseher zu kalibrieren. Unter
Verwendung der Software Calman, eines Sensors, eines Computers und einer
direkten Verbindung zwischen den Geräten, werden Testbilder gemessen und die
Korrekturwerte direkt ins Fernsehgerät übertragen. Derart lässt sich der TV in
den eigenen vier Wänden mit ihren Gegebenheiten leicht und schnell auf Norm
trimmen.



Der Sensor ist per USB mit dem Laptop verbunden, die Daten
werden in Echtzeit analysiert, ...

... lassen sich am Bildschirm betrachten und ...

... werden per LAN-Kabel an den TV übermittelt. Der linke TV
wurde kalibriert.


Das neue Flagschiff TX-P65VT30 ...

... und die Varianten TX-P42GT30 (links) sowie TX-P55GT30
(rechts, oben).


Panasonic wird einen Treiber auf den Markt bringen, der die
Nutzung von nvidia-Grafikkarten an den hauseigenen TVs ermöglichen wird. Es wird
über einen Preis in Höhe von 30€ spekuliert. Der potentielle Käuferkreis wird
sich mit dieser Funktionserweiterung deutlich erhöhen - ist 3D im Gaming-Sektor
erheblich verbreiteter als aktuell in der klassischen Unterhaltungselektronik.
In den LCD-TVs wird teilweise Edge-LED und ein IPS-Alpha Panel
verbaut. Dieses soll eine schnellere Ansprechzeit innerhalb der verschiedenen
Bilddarstellugnsphasen haben, wodurch Crosstalk im 3D-Betrieb verringert wird.
Womit die wirklich Neuerung genannt ist: Panasonic bietet nun einen 32- und
einen 37-Zoll 3D LED-LCD-Fernseher, welche die Bezeichnungen DT30 und DT35
tragen. Die verwendete Signalverarbeitung arbeitet mit bis zu 400Hz und
berechnet, wie in allen anderen geeigneten Fernsehern auch, drei dimensionale
Bilder aus 2D-Material.

Eine intelligente Kombination aus Zwischenbildberechnung und
Steuerung der Beleuchtung soll Panasonics LED-LCD-TVs eine bessere
Bewegungsdarstellung bringen.

Dünner Rahmen, flache Bauweise und gute Materialqualität

Das Thema Stromverbrauch darf heutzutage nicht vergessen
werden. In den vorgeführten Szenen lag der Verbrauch zwischen 40 und 200 Watt.
Der dargestellte Inhalt inkl. der Helligkeit haben massiven Einfluss auf die
Leistungsaufnahme.

Die LCD-Modelle der L-Serie in 37 Zoll.

Selbe Bildperformance, unterschiedliche Optik

Die LCD-Topmodelle der DT-Reihe - TX-L32DT35 und TX-L37DT35
mit 3D
Unabhängig der Panel-Technologie hat Panasonic die
Menügestaltung überarbeitet und nutzt nun einen teils leicht animierten Look und
hat zahlreiche Bedienschritte vereinfacht. Hintergrund dieser Neugestaltung ist
zum einen die sogenannte Usability, die Nutzbarkeit, die in der Vergangenheit
durchaus für Laien zur Hürde werden konnte und zum anderen die aktuelle
Entwicklung im Bereich der Vernetzung. Ebenfalls einfacher soll das Aufzeichnen
von Fernseh-Inhalten auf USB-Festplatten funktionieren.

Die neue Menügestaltung wirkt modern und zeitgemäß

Die Vorzüge eigener Lösungen loben und die Schwächen
konkurrierender Aufzeigen gehört zum Geschäft - Die Skalierung des Bildes lässt
es nicht sonderlich deutlich erkennen, der Auflösungsverlust polarisierter
3D-Darstellung auf 2k-TVs ist bei Full-HD Speisung deutlich zu sehen.

Aktive Shutterbrillen haben dafür den Nachteil, dass die am
Auge ankommende Helligkeit reduziert ist.
Viera Cast, die bisherige Online-Schnittstelle Panasonics wird erheblich
ausgebaut, aufgewertet und firmiert nun unter dem Namen Viera Connect.
Zahlreiche Geräte, neben TVs auch Player, Recorder und Komplettpakete, werden
WLAN-tauglich und sollen so die zahlreichen neuen Angebote und Möglichkeiten
nutzen.
Viera Connect ist ein modular aufgebautes Portal und soll mittels
Software-Updates in seinem Funktionsumfang stetig gepflegt und erweitert werden,
ohne dass eine Neuanschaffung nötig wird. Das Portal bietet kein freies
Internetsurfen, dafür aber zahlreiche vordefinierte Inhalte und Anwendungen, die
auf App-Basis programmiert und implementiert werden. Laut Auskunft wird die
Entwicklungsumgebung in Kürze interessierten Programmierern und Anbietern
kostenfrei zur Verfügung gestellt. Aus Sicht von Panasonic-Kunden steht zu
hoffen, dass häufig von diesem Angebot gebrauch gemacht werden wird.
Die angefachten Funktionen und Anwendungen sind zahlreich wie
verschiedenartig:
- Marketplace: In dieser Rubrik finden sich Film-, Video- und
TV-Angebote, sowohl kostenlose wie -pflichtige. In dieser Rubrik wird auch
HbbTV implementiert sein, so dass ein Zugriff auf bestehende Mediatheken
genauso einfach funktionieren wird wie das Mieten eines Films oder der Zugriff
auf Youtube.
- Musik: Auch Panasonic wird sich wohl dem Thema Cloud annehmen und bietet
jetzt schon Q-Tom, SHOUTcast sowie weitere Optionen des Musikgenusses.
Praktischer Weise lässt sich das Display im reinen Musikbetrieb abschalten,
was der ökologischen Bilanz zu gute kommt.
- News, Informationen und aktuelle Inhalte lassen sich auf den Seiten
implementierter Anbieter finden und abrufen, wie zum Beispiel ARD, ZDF,
Bild.de, Eurosport, Bloomberg und andere.
- Soziale Netzwerke: Dem Trend folgend bietet Panasonic neben einem Zugriff
Twitter und Picasso nun auch einen auf Facebook an, welcher auch für
bestehende Viera Cast Modelle nachgereicht werden soll.
- Spiele: Über das Portal können zahlreiche Spiele genutzt werden. Die hier
noch eng gesteckten Grenzen werden geweitet, indem aufwändigere Games auf eine
SD-Karte geladen werden und dann von dieser aus ausgeführt werden.
- Drittgeräte: Die konsequente Integration von kabelloser
Netzwerktechnologie und Bluetooth eröffnet neue Einsatzgebiete in Kombination
mit Zusatzgeräten. Demonstriert wurde sowohl eine Waage, Gamecontroler als
auch ein Laufband, welches via Panasonic-TV mit Google-Earth gekoppelt werden
kann.





Facebook hält auf Panasonic-Geräte Einzug.

Die Neugestaltung der Benutzerführung ist auf das Bedienen mit
einer klassischen Fernbedienung optimiert - Internetinhalte werden im Portal
umformatiert

Die optionale Kamera erlaubt die Nutzung von Skype

Im kleinen Fenster sieht man sich selber

Beim skypen ist das Endgerät des Gesprächspartner nicht von
Bedeutung

Auch eine Wage lässt sich mit neuen VIERA-TVs verbinden

Das auf einer SD-Karte gespeicherte Spiel hinterlässt einen
ausgesprochen reifen Eindruck, die Kontroller lassen sich auch wireless mit dem
TV verbinden und werden von den führenden Zubehörstellern angeboten werden

Das Laufband ist per WLAN mit dem TV verbunden

Der Pulsmesser arbeitet mit Bluetooth

Der Pulsmesser kann Daten auch über länger Zeit selbstständig
sammeln und später von einer TV-App analysieren lassen
Blu-ray Player und Komplettsysteme
Die beiden neuen BD-Player DMP-BDT310 und DMP-BDT110 bieten erstmalig die
Funktion 2D-Inhalte in 3D zu interpolieren. Hierbei ist es unerheblich, ob es
sich um Material von einer BD, DVD, USB-Stick oder SD-Karte handelt. Die Stärke
des 3D-Effekts kann mittels Controller geregelt werden. Die Bildaufbereitung
erfolgt mittels PHL Reference Chroms Prozessor 2 und Uniphier Pro-Prozessor. Der
DMP-BDT310 verfügt zusätzlich über eine Schaltung, Digital Tube Sound, die den
Klang eines Röhrenverstärkers simulieren soll, 6 weitere Soundfelder und einen
zweiten HDMI-Ausgang, so dass ältere Verstärker ohne 3D-Unterstützung weiterhin
genutzt werden können. Im Gegensatz zum DMP-BDT110 ist das WLAN-Modul eingebaut
und muss nicht mit dem Wireless-USB-Adapter DY-WL10 nachgerüstet werden.
Die Netzwerkintegration entspricht DLNA-Standard, so dass auf Daten im
heimischen Netzwerk zugegriffen werden kann. Die oben geschilderten Angebote des
Viera-Netzwerkes können in weiten Teilen auch von den beiden Playern genutzt
werden, was auch für die Skype-Integration gilt. Skype ist vergleichbar den TVs
vollumfänglich nutzbar, sobald eine USB-Kamera angeschlossen wird.
Als besonderes Gadget bietet der DMP-BDT310 einen Touchfree Sensor, der eine
rudimentäre Bedienung ohne Berührung zulassen soll. Wir sind schon sehr
gespannt, wie dieses Feature in der Praxis funktioniert. Für viele hilfreicher
wird die verringerte Ladezeit auf die Hälfte der bisher benötigten sein wie auch
die Steuerung per iPhone/Pod/Pad-App.



Zwei HDMI-Ausgänge erlaubt die Weiterverwendung älterer
AV-Verstärker, die nicht über HDMI1.4 verfügen



Für jeden Fall eine Lösung: Panasonic bietet Recorder für
sämtliche Empfangsvarianten


Für Fans der privaten TV-Aufnahme wird interessant zu wissen sein, dass
Panasonic BD-Festplatten-Recorder 3D nicht nur wiedergeben, sondern im
Side-by-Side Verfahren auch aufzeichnen können.
5.1 Komplettsysteme erfahren eine immer größere Beliebtheit und werden von
Panasonic in zahlreichen Varianten angeboten. Den Sets SC-BTT770, SC-BTT370 und
SC-BTT270 ist gemein, dass das Gehäuse des Player-Verstärker gerade einmal 38mm
hoch ist, 2D in 3D gewandelt werden kann und Viera Cast integriert ist. Die
beiden Modelle SC-BT770 und -370 verfügen über ein integriertes WLAN-Modul,
Skype und zwei HDMI-Eingänge, wohin gegen sämtliche Modelle 3D auch von
SD-XC-Karten abspielen können und den Uniphier Pro Prozessor eingebaut haben.

Welches Medium der Kunde auch zu nutzen wünscht - sehr vieles
lässt sich mit nur einem Gerät realisieren

So diese Form des Lautsprecheranschlusses verkauft wird,
gestaltet sich die Verkabelung deutlich einfacher.

Integriertes iPod-Dock, welches bei Nichtgebrauch elegant
veschwindet



Die Materialqualität hat bei vielen der Ausstellungstücken
zugenommen

Die beiden 2.1 Systeme SC-BTT362 und SC-BTT262 unterscheiden sich von den
Sets SC-BT370 und SC-BT270 primär durch die Anzahl aktiv unterstützer
Lautsprecher. Der Funktions- und Ausstattungsumfang ist vergleichbar.
Wer lediglich einen breiten Lautsprecher unterhalb des Fernsehers verwenden
möchte, wird von Panasonic nun mit dem Soundbar SC-BFT800 versorgt. Das
integrierte Laufwerk akzeptiert 3D Blu-rays, eine USB-Schnittstelle inkl. iPod/Phone-Unterstützung
ist vorhanden und per Zubehör-Adapter lässt sich der Soundbar ins WLAN
einbinden. Der Subwoofer wird ab Werk kabellos angesteuert.



Panasonic bietet mit der SC-HC - Reihe eine optisch
individuelle Linie kompakter Anlagen. Die Ausstattung reicht von rudimentär bis
zu komplett inkl. WLAN

Die Bautiefe ist gering

Das iPod-Dock lässt sich bei Bedarf herunter klappen

Panasonic wird eine App veröffentlichen, die die Steuerung
vieler Komponenten erlauben wird

Klassische Micro-Anlage in eleganten Design

Speicherkarten
Panasonic hat die Unterstützung von SD-XC-Karten in nahe zu sämtliche
Produkte nicht selbstlos getätigt. Der japanische Konzern entwickelt und
vertreibt zahlreiche Speicherkarten und hat auf der Convention 3 neue Serien
vorgestellt, die der Class 10 entsprechen. Die Schreibgeschwindigkeit soll bis
95MB/s und die Lesegeschwindigkeit bis zu 80MB/s betragen. Eine hohe
Schreibgeschwindigkeit ist für Fotographen bei Serienshots mit hoher Auflösung
und für Filmer im 3D-Betrieb, bzw. bei der Aufzeichnung mit hoher Datenrate
maßgeblich.


Camcorder und Kameras

Die Full-HD Camcorder HDC-SD909, HDC-HS900, HDC-TM900 und HDC-SD800 sind in
der Lage mittels Vorsatzlinse VW-CLT1 in 3D aufzuzeichnen. Die Linse hat eine
Festbrennweite von 58mm und einen Konvergenzpunkt von 1,5m. Die Aufzeichnung
erfolgt im Side-by-Side Verfahren, was eine effektive Auflösung von 960 x 1080
Pixel ergibt.
Grundlage einer guten Aufzeichnungsqualität soll eine neuer 3MOS Sensor mit
3x2,53 Megapixel, ein Leica Dicomar Objektiv (F1,5, 12-fach Zoom, 35mm
Weitwinkel) und die aktuelle Evolutionsstufe des HD Crystal engine Pro
Bildprozessors sein. Die aktuelle Camcorder-Generation wird Aufnahmen in 1080p50
erlauben, welche mittels aktiven Hybrid OIS deutlich ruhiger ausfallen sollen.
Erste Eindrücke der Demogeräte lassen darauf schließen, dass die
Bildstabilisierung in der Tat deutliche Fortschritte gemacht hat und die
Aufnahmen sowohl mit mehr Dynamik als auch mit weniger Rauschen gelingen.




Der Vergleich mit einem iPhone verdeutlich die kompakte
Bauweise

Panasonic forciert die Entwicklung seiner Systemkameras und
weitet die Produktrange aus

So unterschiedlich kann die Größe eines 300mm Teleobjektivs
ausfallen


Die Systemkameras GH2 und G2 lassen sich per Vorsatzlinse in
3D-Camcorder verwandeln

Selbst die "große" GH2 hat überschaubare Ausmaße


Auch die DMC-GF2 lässt sich mit der 3D-Vorsatzlinse betreiben
 
Panasonic sieht im Fotomarkt viel Potential und bietet daher
eine umfangreiche Auswahl an Objektiven ...

... die sich per Adapter auch andere Kamerahersteller
kombinieren lassen.

In diesem Versuchsaufbau wurde die Wirkweise des
weiterentwickelten Autofokus demonstriert, welcher schnell und gut funktioniert
und sehr vielen Hobbyist das Filmen deutlich erleichtern dürfte.

Der Aufbau der Linseneinheit der Kompaktkamera Lumix TZ20

Fazit
Panasonic beweist mit der Präsentation der Produkte für das laufend Jahr,
dass an allen Fronten mit Hochdruck gearbeitet wird und dass mit vielen
interessanten Neuigkeiten zu rechnen ist. Die vorgestellte Bandbreite innerhalb
der verschiedenen Gerätekategorien ist beeindruckend und deckt fast das ganze
preisliche Spektrum ab. Die auf einer derartigen Veranstaltung gesammelten
Eindrücke vermögen keinen Test auch nur im Ansatz zu ersetzen, weswegen wir
versuchen werden so schnell wie möglich erste Testsamples in die Redaktion zu
bekommen. Der von Panasonic eingeschlagene Weg erscheint stringent und überlegt,
das Fortführen technologischer Entwicklungen konsequent und das Fertigungsniveau
hoch. Halten die Produkte ihre Versprechungen, ist mit einem starken Panasonic
Jahrgang 2011 zu rechnen.
Text & Bilder: Thomas Hermsen
18. Februar 2011
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