TEST: Teufel Impaq 4000 - Klangstarke 5.1 Heimkino-Komplettanlage mit DVD-Receiver
17.05.2010 (phk)
Einführung
Das Impaq 4000 ist ein Heimkino-Komplettsystem mit 5 dedizierten
Surround-Satelliten, einem aktiven Subwoofer und dem "Kontrollzentrum"
des Pakets: Ein DVD-Receiver mit Surround-Decoder und Radio, zudem dient die extrem flache
(5cm) Schaltzentrale als Vorverstärker. Lesen kann das Laufwerk nur DVD-Medien,
wiedergegeben wird aber auch MP3, WMA und DivX. Die möglichen
Videowiedergabeformate können allesamt auf 1080p hochskaliert werden und sollen
so die Flachbildschirme der Wohnzimmer mit SD-Material in qualitativ hoher Güte
bedienen. Neben der Videosektion möchte Teufel natürlich auch besonders hohe
Ansprüche in Sachen Audio bedienen können. Genaue Aussagen sind natürlich erst
nach unserem Praxistest zu machen, die technischen Daten versprechen aber schon
einmal nichts Schlechtes: Der 6-Kanal Verstärker im Subwoofer liefert 5x50
Watt Sinus für die Satelliten und 1x 150 Watt für den Subwoofer, Leistung ist also
keine Mangelware und für eine Beschallung von rund 25 qm sollte dies in jedem Falle
problemlos ausreichen. Umsonst ist das alles natürlich nicht, etwa 770 Euro
muss der geneigte Teufel-Kunde für den kompletten Satz nach Berlin schicken,
dafür soll das aufeinander abgestimmte Set in puncto Heimkino im Wohnzimmer
keinerlei Wünsche mehr offen lassen.
Verarbeitung
Teufel DVD-Receiver
Bedienelemente Front
Laufwerk
Sehr gute Verarbeitung im Detail
Receiver-Standfüsse
Remote IP51 RC
Innenverarbeitung
Die Frontblende des DVD-Receivers besteht aus Kunststoff und ist
in demselben Hochglanzschwarz gehalten wie die Lautsprecherkomponenten. Der
Übergang zum Metallgehäuse ist sauber und gratefrei. Die vorderen
Bedienelemente haben tadellosen Druckpunkt und lassen sich gut bedienen, der
gerasterte Lautstärkeregler eiert und lässt sich leicht drehen. Sämtliche
Anschlüsse sind sehr gut eingepasst und lassen sich nicht verschieben, auch
USB- und Kopfhöreranschluss sitzen ausgezeichnet, die abschließende
Gummilasche darf man aber nicht zu beherzt anfassen. Großzügig dimensioniert
sind die Gerätestandfüße, sie sorgen für hervorragenden Halt. Die
Fernbedienung ist absolut identisch mit den vorherigen Impaq-Editionen (z.B. Impaq 40),
ist mit einer etwas klein geratenen Play-Taste ausgestattet und nicht
beleuchtet, der Druckpunkt ist gut.
Front-Rearspeaker
Center
Subwoofer
LS-Anschlüsse + DVD Receiver Eingang
Mehr dürfen wir von den Endstufen leider nicht sehen
Das Innere vom Subwoofer
Bodenentkopplung
Die Lautsprecherkomponenten des Impaq 4000 besitzen eine
tadellose Außenverarbeitung in Hochglanzlackierung. Die Aluminium-ummantelten
Satellitenlautsprecher sind eine geschlossene 2-Wege Konstruktion mit den
Teufel-typisch hochwertigen Lautsprecheranschlüssen, das Gitter auf der Vorderseite
ist perfekt eingefasst, entfernt werden kann es nicht. Abgesehen vom
Center-Speaker und dem Subwoofer sind die Front- und Rearspeaker mit Füßen aus
Aluminium versehen, diese verfügen über die gleiche schwarze
Hochglanzlackierung und müssen vor dem Aufstellen erst an den Lautsprechern
angebracht werden. Zudem sind kleine Gumminoppen für guten Halt am
Aufstellungsort beigelegt. Der Fuß des Center-Lautsprechers besteht aus
Kunststoff, sorgt aber für sauberen Stand. Auch das Geräteinnenleben des
Mediareceivers präsentiert sich ordentlich verarbeitet, im Inneren des
Subwoofergehäuses besteht etwas Verbesserungspotential. Gesamtnote in Relation zur
Preisklasse: Hervorragend.
Anschlüsse
DVD-Receiver
HDMI In 2x
HDMI Out 1x
Component Video In/Out
FBAS In/Out
S-Video In/Out
Stereo Cinch L/R In/Out
3,5mm Klinke In
Digital Audio Coaxial 2x In
Digital Audio Optical 2x In
Digital Audio Coaxial 1x Out
Digital Audio Optical 1x Out
Multichannel Out (RS232 -> Subwoofer)
Antennenanschluss für UKW/MW-Tuner
Frontseite:
USB-Eingang
Kopfhörerausgang
Die Anschlussbestückung ist äußerst umfangreich, auch weniger wichtige
Slots sind meist in höherer Zahl vorhanden. Da das Impaq 4000 in der Lage ist,
auf bis zu 1080p hochzuskalieren, dürfen natürlich auch die HDMI-Anschlüsse
nicht fehlen und wurden gleich in doppelter Ausführung integriert. Da im Impaq
4000 ein aktiver Subwoofer inkludiert ist, sind auch die Endstufen der übrigen
Lautsprecherkompenten und damit die Lautsprecheranschlüsse am Sub. Für die
Preisklasse saubere Schraubanschlüsse und auch am Grundgerät unverrückbare
Terminals zeichnen das IP 4000 aus. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse:
Hervorragend.
Setup, Menü und Konfiguration
Sprache
Sprache Deutsch/Englisch/etc.
Untertitel
DivX Subtitle ASCII/Unicode
Audio
DVD Menü
Video
Bild-Modus
Bildformat
Darstellung
TV Norm
Video-Ausgang
HDMI-Format
Audio
Einstellung des Abstands für jeden Kanal: kein bis 4m in 20cm Schritten
Digital-Ausgang: PCM/Bitstream
Sicherung
Passwort setzen
Kindersicherung
System
Werkseinstellung
DivX Registrierung
Die Menüs sind simpel gehalten und übersichtlich, so lassen sich elementare
Einstelllungen wie das Bildformat schnell erreichen. Selbst das LS-Menü mit
Abstandseinstellungen von 0,2m ist noch in Ordnung. Eine Pegeleinstellung ist aber
hier nicht möglich, sondern wird während der Wiedergabe mittels der
Lautstärkeregel-Taste eingestellt. Die EQ-Taste öffnet verschiedene
Klangfelder "Rock, Classic, Jazz, Pop, Flat", einen Video-Equalizer
gibt es nicht. Die Dimming-Taste der Fernbedienung schaltet bei Wunsch das Display komplett
ab, die blaue LED-Umrandung des Lautstärkereglers lässt sich aber nicht
deaktivieren. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet.
Einlesezeiten & Betriebsgeräusch
DVD Star Wars Episode III: 13
DVD Sahara: 12
DVD James Bond 007 - Moonraker: 13 Sekunden
DVD Layerwechsel: Top Gun, Kapitel 18 auf Kapitel 19: So möchten wir das
sehen. Was hochpreisige Blu-ray Spieler immer noch nicht schaffen, leistet das
Teufel Komplett-Set ohne mit der Wimper zu zucken. Ein fast perfekter Übergang
zwischen Kapitel 18 und 19 ohne merkliche Pause, der Film läuft nahtlos weiter.
Das IP 6000 DP (Grundgerät des Impaq 4000) stellt keine neuen Rekordzeiten
bezüglich des Einlesens einer DVD auf, allerdings ist es auch alles andere als
langsam und liest unsere Samples mit gleichbleibend schneller Geschwindigkeit
ein. Das Betriebsgeräusch während des Lesevorgangs ist sehr ruhig und nur bei
kompletter Stille mit dem Ohr am Laufwerk hörbar. Da kein aktiver Lüfter im
Impaq eingebaut ist, braucht man auch vor geräuschvollem Lüfterlauf keine
Panik haben. Besonders positiv bewerten wir den fast perfekten Übergang
zwischen den DVD-Layern. Nur für einen winzigen Bruchteil einer Sekunde bleibt
das Bild des IP 6000 stehen (gefühlt: keine 10 Frames) und zieht damit an
BD-Spielern auch der höheren Preisregionen problemlos vorbei. Gesamtnote
Einlesezeiten und Betriebsgeräusch in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet -
Hervorragend.
Multimedia
Dateiübersicht USB
USB
Wird ein USB-Medium an der Seite des Impaq 4000 angeschlossen und der Eingang
"USB" angewählt, erscheint eine Dateiübersicht des Datenträgers am
angeschlossenen Bildschirm, NTFS-formatierte Medien werden aber nicht erkannt.
Der DVD-Receiver spielt die elementaren AV- und Bildformate ab: JPEG, MP3 und
AVI sowie MPEG-Videos, die Reaktionsdauer ist ok, allerdings ist die Ladezeit
bei DivX-Videos etwa 2 Sekunden. Startet man vor der Bildwiedergabe einen
Audiotrack wird dieser neben der Dia-Show abgespielt. Weitere Optionen wie Bild
drehen oder Zoomen sind ebenso verfügbar.
Radio
Durch die Tuner-Taste auf der Fernbedienung wird die Radiofunktion gestartet.
Die gewählte Frequenz wird auf dem Display des Impaq Grundgerätes angezeigt
und kann mit dem Navigationskreuz der FB verändert werden. Für den
Radiobetrieb ist kein angeschlossenes Display nötig, alle Funktionen können
ohne OSD gesteuert werden.
Fazit
Multimedial nicht gerade üppig ausgestattet, macht das Impaq 4000 aber auch
nicht unbedingt eine schlechte Figur. Der einzelne USB-Eingang leistet aber
bedenkenlos Audio, Video- und Photowiedergabe (auch gleichzeitig) und ist
übersichtlich ausgestaltet. Filterbar nach den verschiedenen Medien sind die
gewünschten Dateien schnell gefunden und - bis auf etwas Ladezeit bei Videos -
auch prompt wiedergegeben. Der Radio-Empfang ist tadellos und kann auch mühelos
ohne OSD am TV verwendet werden. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Sehr
gut.
Quelle Filmmaterial 576i, Star Wars Episode III, Kapitel 1+2
Die gelbe Laufschrift beginnt mit einer sauberen Zeichnung in einem satten Gelb, das auch zum Rand nicht ausbleicht. Die
Schrift gleitet glatt und mit nur minimalen Wellenbewegungen im oberen Drittel
des Displays nach hinten ab, Zittern der Buchstabenränder ist keines zu
erkennen. Der Sternzerstörer im nächsten Abschnitt wird ohne Farbrauschen im
roten Bereich und mit sauberer Detaillierung auch in den hinteren dunklen
Bereichen dargestellt, kontraststark zeigt sich der DVD-Receiver des IP4000. Die
flotten Bewegungen der Raumjäger werden ohne Skalierungsartefakte schnell und
zitterfrei am TV dargestellt, die Plastizität der über Coruscant schwebenden
Schiffe ist beim Abknicken von Anakin und Obi-Wan sauber strukturiert, die
Imperiale Flotte grenzt sich einwandfrei von der Planetenoberfläche ab. Die
Farbdarstellung gelingt durchaus authentisch und schafft auch die Hauttöne der
Protagonisten ohne erdigen Einschlag, die Farbdynamik könnte noch einen Tick
besser sein, der eigentliche Hell-Dunkel-Verlauf im Gelb auf Anakins Raumjäger
kommt nicht perfekt zur Geltung. Schärfegrad und Detaillierung birgt positive
Eindrücke, die Differenzierung der Barthaare und Ausprägung der
Gesichtskonturen ist aber nicht auf Referenz-Niveau. Bildstabilität und Ruhe im
Bild sind bis auf einige wenige Ausnahmen auch an Objektkanten komplett gegeben
und sorgen für ein angenehmes Sehen im DVD-Betrieb.
Sahara 576i, Kapitel 10
Die Großaufnahme der Wüstenstadt wird mit nur leichter Unruhe am Display
dargestellt, auch der Gebirgszug rechts zeigt eine nicht ganz perfekte aber
stabile Linie. Die spielenden Fussballkinder werden sauber abgebildet, die
umliegenden Häuser müssen mit leichter Unruhe an den Kanten auskommen. Wenn es
das Quellmaterial zulässt können wir feine Details und Strukturen
ausgezeichnet erkennen, z.b. als die Hauptprotagonistin in einem etwas
abgenutzten Glas weißes Pulver in Wasser mischt und das Gift diagnostiziert
sind Schliffe und Kratzer fein zu erkennen. Ebenso Gesichter und detaillierte
Kleidungsstücke sind besonders bei Großaufnahme gut durchzeichnet und zeigen
alles, was aus einer DVD zu holen ist. Selbst auf unserem 65-Zöller zaubert die
Teufel Anlage ein ordentliches Bild, Konturen fehlt es zwar etwas an Schärfe,
das wollen wir dem Grundgerät von Teufel aber nicht zu hoch anlasten. Die
Farben gefallen uns wieder hervorragend, angenehm zurückhaltend und
cine-authentisch im perfekten Zusammenspiel mit dem THX-Modus des TV-Gerätes.
Gegen Ende des zehnten Kapitels befinden sich die Akteure in einer Höhle, bei
geringem Lichteinfall bringt das Impaq noch reichlich Struktur ins Bild und
hält Details noch auf hohem Niveau.
Fazit
Das Upscaling des Teufel Receivers kann sich sehen lassen. Bei wertigen DVDs
wie die Star Wars Episode III wird ein hochgradig ruhiges Bild aufs Display
gezeichnet, das bezüglich Details und Kontraststärke sich nicht vor Konkurrenz
verstecken muss. Die Gesamtfarbgebung ist kinofreundlich und angenehm.
Gesamtnote Bildqualität in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet -
Hervorragend.
Klang
Sahara, Kapitel 11, Dolby Digital 5.1
Mit weiter Bühne gehen wir auf die Jagd nach der fahrenden Eisenbahn. Das
Trampeln der Pferde wird wie die das schleifende Fahren des Stahlkolosses
klanglich sehr gut modelliert. Nach der kurzen Action-Sequenz erkennen wir
saubere Stimmwiedergabe und nahtlose Übergänge des Music-Scores von den
Front-auf die Rearkanäle. Feine Klick-Geräusche wie der Lichtschalter kurz vor
dem Auffinden der Quelle und dem beinahe gleichzeitigen Schlag mit dem
Gewehrkolben sind nicht nur auszumachen sondern besitzen auch die nötige
Schärfe. Insgesamt sind wir vom Hochtonbereich ziemlich begeistert, ohne
aggressiv zu wirken wird in den hohen Tönen auf Wärme verzichtet und die
nötige Neutralität geboten. Der nicht allzu große Center des Impaq 4000 muss
sich nicht verstecken, charakteristische Nuancen bleiben dem Klangbild treu,
zudem ist der Abstrahlwinkel für die Größe beeindruckend.
Le Nozze di Figaro, Dolby Digital 5.1
Die klassische Feingeistigkeit wird uns gleich zu Beginn mit dem lebendigen
Aufspielen der Streicher gezeigt, schwungvoll und mit hoher Grobdynamik begrüßt
uns die DVD und attestiert hohe Geschwindigkeit. Die Loslösung von den
Lautsprecherkomponenten gelingt ordentlich, wirkt aber besonders in den
Front-Kanälen nicht übermäßig ausgeprägt. Die Facetten der Streicher werden
sehr schön ausgearbeitet, ob zahm und weich oder hart und aggressiv, das Impaq
bringt die gewollte Stimmung ausgezeichnet zur Hörposition. Die Stimmen wirken
sehr gut, überzeugen uns aber durch den höheren Anspruch nicht identisch wie
noch bei der Filmwiedergabe. Mehr Charakter, mehr Schmelz ist aus der Aufnahme
zu holen, Extrembeispiel ist hier natürlich unsere La Nozze di Figaro Blu-ray,
die im Zusammenspiel mit anderen Teufel Komponenten nicht nur in puncto
Feindynamik nochmals mehr bietet. Die Frequenzübergänge in den Tiefbassbereich
sind aber ausgezeichnet, gerade bei Klassik darf es unten herum keinesfalls zu
dick, aber genauso wenig weich klingen.
Faithless, God is a DJ, DTS 5.1
Begeisterung pur während der Sprechgesangs-Einlage, tolle
Stimmcharakteristik und blitzschnelle LFE-Anspielung. Hier wird auch wieder
deutlich, wie wichtig ein homogen ausgeprägtes Klangbild ist, die
Teufel-Komponenten schaffen die Blitz-Übergänge tadellos und harmonieren
anstandlos untereinander, ein Lob ans interne Delay-Management. Während dem
langen Intro fallen die geringen Dimensionen der Satelliten-Lautsprecher doch
etwas auf, der Grundton könnte etwas voller und das gesamte Bühnenbild dadurch
etwas authentischer wirken, trotzdem ist das Gebotene eine insgesamt stimmige
Darstellung der atmosphärischen Klänge, die schnell und sauber umgesetzt
werden. Die Schlagzeugumsetzung gefällt uns wiederum ausgezeichnet: Subwoofer,
Front und Surround werden in Anspruch genommen und die Einbindung gelingt
anstandslos. Pegelfestigkeit beweist das Set bei God is a DJ im 5.1-Betrieb, bei
Räumen mit etwa 25m² wird das Trommelfell überfordert, das Set schafft die
hohen Lautstärken ohne Verzerrungen und Clipping.
Fazit
Akustisch spielt das Komplett-System von Teufel problemlos "oben"
mit. Die Surround-Darbietung der herkömmlichen Tonformate DD und DTS ist
stimmig, soweit möglich neutral und nur im Grundtonbereich mit kleinen
Abstrichen zu strafen. Dank der bewährten Rundumbestückung mit gleichen
Lautsprecherkomponenten sind jegliche Übergänge fließend, trotzdem gelingt
die Stimmbildung des mäßig großen Centerlautsprechers sehr gut. Selbst
gegenüber Heimkino-Systemen, die bereits über Blu-ray verfügen, muss das
Teufel Set akustisch nicht zurücktreten, da die Lautsprecherkomponenten dieser
Sets zumeist die Vorteile der HD-Tonformate nicht ausnutzen können. Gesamtnote
Klang in Relation zur Preisklasse: Hervorragend.
Gesamt-Fazit
Unser endgültiges Fazit geht größtenteils konform mit dem Ersteindruck aus
dem Preview. Die
Verarbeitung des IP 6000 DP Grundgerätes und der Lautsprecher ist auf höchstem Niveau,
alle Komponenten sind tadellos verarbeitet und weisen keinerlei Mängel auf. Die schwarze Hochglanzlackierung
sollte sich in viele Wohnzimmerumgebungen problemlos einfügen, ebenso birgt der
DVD-Receiver im Slimline-Design keine Aufstellungshindernisse. Hier sind wir
schon auf den Punkt gekommen: DVD. Das Impaq 4000 ist eben noch mit einem
DVD-Player ausgestattet und kann weder High-Definition Videoinhalte noch neue
Tonformate wiedergeben. Doch klingen die herkömmlichen Tonformate, werden sie
über das Teufel-Set wiedergegeben, deutlich besser als auf vielen
Konkurrenzanlagen mit BD-Integration die neuen HD-Tonformate - audioseitig haben
die "Berliner Teufel" wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Wer also
der DVD-Wiedergabe die Treue hält, seine Silberlinge aber in einwandfreier
Upconversion in 1080p betrachten möchte und hohe klangliche Ansprüche stellt,
ist mit dem Impaq 4000 bestens bedient.
Akustisch hochwertiges DVD-Komplettset mit sauberer
Verarbeitung und 1080p-Upscaling
5.1 Komplettsysteme Mittelklasse
Test: 17.05.2010
+ solide Verarbeitung
+ Sehr gute Grob- und Feindynamik
+ hohe Pegelfestigkeit
+ sehr gutes Scaling
+ TV-Bildschirm nicht notwendig bei Radio-Empfang
- "nur" DVD-Wiedergabe
- etwas dürftige Multimedia-Sektion