Test: Denon AVR-4810 Cinemike Edition

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verfasst. (21. Januar 2010 - Autor: Lars Mette )

Anwender mit dem Wunsch nach ultimativem Heimkinofeeling setzen sich für gewöhnlich entweder einen dicken AV-Boliden oder eine Vor-/Endstufenkombination in das HiFi-Rack. In beiden Fällen sind meistens mehr als 5.000 Euro fällig, VE-Kombis "verschlingen" auch gerne mal fünfstellige Beträge. Und trotz dieser Preisdimensionen jongliert man als Anwender strenggenommen immer noch zwischen zwei Extremen: während die meisten VE-Kombis überlegene Klangqualitäten mitbringen (speziell im Stereobetrieb), trumpfen die vollgepackten AV-Boliden mit einer proppenvollen Ausstattungsliste auf. Die Tuningexperten von Cinemike möchte mit ihrem neuestem Projekt die Kluft zwischen Purismus und Vielseitigkeit überbrücken und dabei sogar auch preislich neue Maßstäbe setzen. 

Als Basis dient der Denon AVR-4810, welcher mit rund 100 Modifikationen in sämtlichen leistungsrelevanten Baugruppen versehen wird, um den Platzhirschen der > 5.000 Liga entgegenzutreten. Mit einem Tuningpreis von 1.800 Euro kostet der Denon AVR-4810 Cinemike Edition inklusive dem Grundgerät exakt 4.799 Euro und belastet den Geldbeutel sogar etwas weniger, als die designierten Konkurrenten. Laut Cinemike eignet sich der AVR-4810 ganz besonders gut für eine technische Aufwertung und soll nach den Eingriffen nicht einmal mehr sehr weit von den getunten A1-Komponenten entfernt sein! Wir sind gespannt, inwiefern die Modifizierung mittels Bestückungsoptimierung/Netzteilverbesserung mit den höher positionierten Seriengeräten mithalten kann. Bei unseren Vergleichen möchten wir außerdem noch den Unterschied zur normalen Basisversion herausarbeiten, damit Sie die Performance des Tunings bestmöglich einschätzen können. 

Tuningeingriffe:

Mit Ausnahme des Cinemike-Emblems bleibt der Receiver äußerlich unangetastet. Nichts deutet auf die Änderungen hin, welche im Inneren des 19-Kilo Gerätes unscheinbar schlummern. Wir beschränken uns in diesem Bericht deswegen ausschließlich auf tuningbezogene Aspekte. Detaillierte Bilder und Informationen zur Verarbeitung/Optik sowie dem Grundaufbau inkl. Erläuterung der wichtigsten Besonderheiten finden Sie in unserem ausführlichen Review der Serienversion. In den Besitz eines Cinemike-getunten Denon AVR-4810 können Sie entweder durch den Kauf eines Fertiggerätes, oder dem nachträglichem Modifizieren eines "fremdgekauften" (bzw. bereits vorhandenen) Receivers. Der Tuningpreis in Höhe von 1.800 Euro bleibt in beiden Fällen gleich. Unterschiede bestehen lediglich in der Gewährleistung, da Cinemike bei nachträglich umgebauten Fremdgeräten nur für die direkt betroffenen Bauteile einspringt, während bei Komplettprodukten eine vollständige Gewährleistung gegeben werden kann. Dank einer engen und erfolgreichen Zusammenarbeit mit Denon verspricht man den Kunden aber grundsätzlich einen hervorragenden Support. 

Die wichtigsten Tuningeingriffe beim AVR-4810 umfassen das Netzteil (Analog- und Digitalsektion), die analogen Audioschaltkreise zwischen den Digitalanalogwandlern und  Vorstufenausgängen, sowie dem Digitalboard inklusive HDMI Sektion. An all diesen Punkten überprüft Michael Krehl alias Cinemike anhand der Schaltpläne und intensiver Praxistests, das Gerät auf Verbesserungpotential durch Austausch der vorhandenen Bauteile durch höherwertigere. An diesem Punkt kommt ein konzeptbedingter Cinemike-Vorteil zum Tragen: während die japanischen Denon-Entwickler monatelang an der Gesamtheit des Gerätes feilen und quasi nebenbei noch alle Netzteileversionen für sämtliche Exportregionen designen müssen, kann sich Cinemike voll und ganz auf die Optimierung für das hiesige Stromnetz konzentrieren. Außerdem steht ihm bei der Komponentenauswahl die komplette Bandbreite der besten Herstellern bzw. Modelltypen zur Verfügung, wohingegen bei japanisch/chinesischer Fließbandware vorwiegend auf die Integration von vorhandenen Ressourcen innerhalb des D&M Konzerns (Muttergesellschaft von Denon) geachtet wird. Damit keine Missverständnisse aufkommen: natürlich besitzt das Seriengerät bereits über hochwertige, teilweise sogar handselektierte Bauteile. Das Tuning soll daher nicht als zwingend notwendige Reparatur zur Funktionserhaltung angesehen werden, sondern ist als Veredelung auf höchstem Niveau zu betrachten. Unabhängig davon, ob man einen Blick in Sportarten wie die Formel 1, oder der Manufaktur von Stradivari Geigen wirft: in der obersten Liga sind es immer die Kleinigkeit. bzw. feinen Details, die den Unterschied zwischen solide und (annähernd) perfekt ausmachen. Kaum ein Mensch würde an seinem Straßen-PKW einen anderen Heckspoiler montieren, um ein paar Kilogramm mehr Anpressdruck zu besitzen - während der anspruchsvolle Rennfahrer regelrecht nach solchen Upgrades lechzt. Ähnlich gestaltet sich die Situation für absolute Heimkino-Enthusiasten mit entsprechendem Budget, der sich für seine kompromisslos zusammengestellte High-End Anlage nur das Allerbeste wünscht, wohingegen viele bodenständigere Anwender im Elektrofachmarkt schon ehrfürchtig vor einem AVR-4810 erstarren.

       

Die Grundphilosophie beruht darauf, zunächst durch bessere Eingangsfilterung im Netzteil für eine erheblich geringere HF-Störung zu sorgen. Dieser Effekt wirkt sich doppelt aus, da jene Verunreinigungen in beide Netzrichtungen ausstrahlen und somit sowohl das Gerät, als auch die restliche Anlage negativ beeinflussen. Typische Effekte zeigen sich meistens in Form von Dynamikverlust (speziell Feindynamik), Konturlosigkeit im Bass und fehlender Brillanz in der Hochtondarstellung. An den oberen beiden Bildern sehen Sie die Ausgangsspannung eines Reglers auf dem Mainboard einmal beim Seriengerät (links) und der getunten Version (rechts), der unter anderem für die Versorgung der klang- und bildrelevanten DDR-Speicherchips verantwortlich ist. Das Spannungsrauschen fällt beim normalen AVR-4810 mit 80mV lediglich durchschnittlich aus, wohingegen die getunte Variante lediglich einen Störpegel von 40mV aufweist. Solche Differenzen stellen (laut Cinemike) maßgebliche Faktoren für Zeitrichtigkeit, Präzision etc. dar, weil sämtliche nachfolgenden Baugruppen exakter mit Informationen versorgt werden.

       

Große Aufmerksamkeit schenkt man auch der Inputspannung des Mainboards. Wie sie anhand der oberen Abbildungen sehen können, liegt auch diesbezüglich beim Seriengerät ein deutlich höherer Störpegel an, als bei der getunten Version. Da aus dieser Spannung auch gleich das komplette Digitalboard gespeist wird, profitieren sämtliche darauf befindlichen Chips (digitale Audio- und Videoverarbeitung) von der Optimierung. Nachdem hinsichtlich der Stromerzeugung die Basis für eine noch bessere Performance gegeben ist, widmet sich Cinemike den verschiedenen Baugruppen auf der Digitalplatine. Hierzu gehören die DA Wandler, der komplette HDMI-Bereich, sowie die erste Analogstufe nach der Digital-Analog Wandlung vor der Weitergabe an die Endstufen bzw. Pre-Out Schnittstellen. Bei all diesen Baugruppen erfolgen viele kleine Optimierungen durch Austausch von Kondensatoren, Filtern oder OP-Verstärkern gegen bessere (z.B. spezielle Low ESR Typen) bzw. passendere Modelle. Insgesamt bekommt ein getunter AVR-4810 in den Genuss von ca. 100 Optimierungen, die in aufwändiger Handarbeit vorgenommen und anschließend nachgemessen werden. Auf diese Weise werden zugleich auch etwaige Serienschwankungen ausgeglichen. Gegenüber dem ebenfalls angebotenem Tuning für den Denon AVR-4310 (Preis 800 Euro) fallen die Modifikationen beim AVR-4810 trotz (quasi) identischer Digitalplatine aufwändiger aus, weil der größere Receiver noch eine zusätzliche Prozessorplatine auf dem HDMI-Board besitzt, um die Rechenleistung (und somit den Digitalklang) zu erhöhen. Außerdem besitzt der AVR-4810 ein leistungsfähigeres Netzteil mit höheren Anforderungen an die Filterung. Die Endstufen werden zwar nicht mit direkten Tuningeingriffen versehen, sollen jedoch durch die Verbesserung des Netzteiles ebenfalls deutlich profitieren und deswegen hinsichtlich Klang, Dynamik und Pegelfestigkeit einen Schritt nach vorne machen.

Testumgebung:

Weil ein (getunter) AVR-4810 eher den Massenmarkt, als den audiophilen Perfektionisten anspricht, haben wir ihn hauptsächlich in einem ganz normalen Wohnraum eingesetzt, wo er ohne akustische Raumoptimierungen sein Können unter Beweis stellen musste. Die Audyssey-Einmessung sieht sich einer kompromissbehafteten 7.1 Aufstellung gegenüber. Als Lautsprechersystem kommt das Monitor Audio Platinum System zum Einsatz, so dass diesbezüglich ein hohes Niveau herrscht und der Receiver einen ausreichenden Spielraum bekommt. 

Die Testläufe fanden ebenfalls in unserem High-End Studio statt, wo ein farbkalibrierter 3-Chip DLP Projektor auf einer 3,5 Meter breiten Leinwand für die Bildwiedergabe zuständig ist. Für gute Akustik sorgt ein Isophon Surroundsystem, wo der getunte AVR-4810 als Vorstufe dient und von Audionet Endstufen unterstützt wird. Aufgrund intensiver raumakustischer Maßnahmen ist sichergestellt, dass die klanglichen Eindrücke auch tatsächlich dem Testgerät zuzuschreiben sind.

Unsere hauptsächlich eingesetzte Hardware in der Übersicht:

Lautsprecher Monitor Audio Platinum 7.1 System (ca. 23.000 €)
Isophon Arabba/FRC 7.0 System (ca. 70.000 €)
6 Stück B&W CT700 Subwoofer (ca. 10.500 €)
Elektronik Audionet AmpVII  (ca. 10.000 €)
Audionet PreG2 + MapV2 ( ca. 10.000 / 6.000 €)
Quellgeräte Cinemike DVD-A1HD (ca. 7.000 €)
Pioneer BDP-LX91 (ca. 2.500 €)
Peripherie Sim2 C3X1080 mit Cinemike Tuning (ca. 30.000 €)
Image iMasque vollmaskierbar, akustisch transp. (ca. 18.500 €)

AREADVD Baden-Württemberg arbeitet hauptsächlich mit Kabeln von: Mogami (Lautsprecher), 
German High-End (NF), Silent-Wire (HDMI), Supra (Subwoofer-XLR) und Audionet (Netzkabel).

Das Referenzstudio wurde von der Firma RTFS akustisch optimiert.

Höreindrücke:

Ohne Zweifel gehört der Denon AVR-4810 bereits in seiner Grundversion zu den besseren AV-Receivern auf dem Markt. Für manche Anwender mag das gebotene Niveau sogar schon derart beeindruckend sein, dass man sich weitere Steigerungen gar nicht mehr vorstellen kann. Oftmals kommen Interessierte dann auch zu dem Schluss, dass man gar keine höhere Klangqualität mehr benötige und jede Form der Verbesserung nur mit unverhältnismäßig hohen Mitteln zu bewerkstelligen sei und daher lediglich für "Freaks" oder Perfektionisten in Frage komme. Nun - sicherlich adressiert der getunte AVR-4810 nicht unbedingt den Massenmarkt, möchte durch seine überlegenen Klangeigenschaften aber nicht nur "Goldohren" begeistern, sondern auch "normale" Filmliebhaber für sich gewinnen. Die Marschroute ist dabei denkbar einfach: durch eine authentischere Akustik soll sich der Anwender noch mehr mit dem Geschehen verbunden wissen, unabhängig davon, ob er sich eine Konzert-DVD, den neuesten Hollywoodkracher oder eine normale Audio-CD in den Player legt. 

Star Trek, Englische True HD Tonspur, 5.1 Wiedergabe

Legen wir zunächst den neuesten Star Trek Film in den Blu-Ray Player um zu schauen, was der getunte AVR-4810 aus der englischen Dolby True HD Tonspuren herausholen kann. In Kapitel 7 besteigt Kirk mitsamt 3 weiteren Personen eine kleine Fähre. Unser Cinemike AV-Receiver lässt nicht lange bitten und stellt schon im Hangar anhand verschiedener Zisch-/Dampfgeräusche eine hervorragende Effektdarstellung unter Beweis. Beim Betreten des Shuttles arbeitet er die Funkdurchsage im Hintergrund genauso meisterlich in die Wiedergabe ein, wie die Hydraulikgeräusche beim Schließen der Tür. Sogar das leise Zuschnappen einer Verriegelung im linken hinteren Bereich ist gut heraushörbar. Anschließend bietet der getunte AV-Receiver klar modellierte Turbinengeräusche und auch das Öffnen der Hangartüren stellt das Gerät in exakter Weise dar. Beim kurz darauf folgenden Absprung von 3 Insassen (53:46) herrscht zunächst weitesgehende Stille, die lediglich von sphärischen Geräuschen sowie leisem Transponderpiepen unterlegt ist. An dieser Stelle begeistert der CM AVR-4810 durch ein weites Klangpanorama und zeigt auch bei diesen eher subtilen Elementen ein großes Detaillierungsvermögen und Feinfühligkeit. Beim Anflug auf die Planetenoberfläche gelingt es dem Gerät ebenso überzeugend, die zunehmende Dramatik durch eine vorzügliche Dynamikumsetzung der schrittweise steigenden Atem- und Fluggeräusche zu vermitteln. Bei Eintritt in die Atmosphäre passiert es dann: der CM AVR-4810 schlägt im Bass derart gnadenlos und unbarmherzig zu, dass selbst erfahrene Home-Cineasten verdutzte Gesichter machen werden. Der kurze LFE-Bassimpuls bei Minute 54:15 erfolgt mit brutalem Nachdruck, gleichzeitig aber auch hochkontrolliert und ohne Nachschwingen. Auch die verschiedenen Basstypen, die beim Anflug auf die Plattform umgesetzt werden müssen, bringt den AV-Receiver nicht in Bedrängnis. Die kurzen Aufprallgeräusche geben die Fullrange Satelliten genauso souverän wieder, wie der brodelnde Subwoofer-Tiefbass des "Schwarzes-Loch-Bohrers". Trotz der teilweise erdbebenartigen Emisionen aus unseren Subwoofern, gelingt es dem Gerät beim Kameraschnitt @ Laufzeit 55:22 auf brutale Weise auf die Bremse zu treten und sofort auf die neue Klangumgebung (Enterprise Cockpit) umzuschwenken. Die sporadisch eingeflochtenen Schnitte auf Pavel Andreievich Chekov am Kommandostand sorgen durch fein herausgearbeitete Computergeräusche für einen gelungenen akustischen Kontrast, zumal auch die Sprachwiedergabe sowie Score-Einflechtung stets in einer exakt passenden Weise erfolgt. Insgesamt zeigt der getunte AVR-4810 zwar keine grundlegende andere tonale Abstimmung, als das Seriengerät (recht neutral mit minimaler Betonung im Oberbassbereich und einem Hauch zusätzlicher Seidigkeit in den hohen Lagen), zeigt aber mehr Feinschliff bei Klangdetails und klingt insgesamt kultivierter. Der CM AVR-4810 kann die Anforderungen verschiedener Szenen noch besser in seiner ursprünglichen Intention zum akustischen Leben erwecken, indem sowohl brachiale als auch sanfte Elemente vom größeren Repertoire an Dynamik und Präzision profitieren. Dass die eigentliche Pegelfestigkeit durch die Modifikation logischerweise nicht direkt ansteigt, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die auflösendere und kontrolliertere Spielweise dennoch ein entspannteres Hören bei hohen Pegeln ermöglicht. Speziell im Bassbereich sorgt die spürbar gestiegene Kontrolle zu teilweise völlig neuen Klangeindrücken. Es kann durchaus sein, dass man sich nach dem Tuning sogar bei Szenen erschreckt, die vorher tendenziell noch etwas schwammig über die Tieftöner abgegeben wurden. Fazit: der getunte AVR-4810 besitzt eine ehrliche Tonalität ohne große Änderungen zu Seriengerät, eine präzise Subwoofer-Ansteuerung und klingt durch seine kultivierte Spielweise auch bei hohen Pegeln angenehmer. 

Herr der Ringe SEE Teil 1 - Die Gefährten , deutsche Dolby Digital Tonspur, 5.1 Wiedergabe

Bei unserem nächsten Filmbeispiel möchten wir Sie in die Welt von Elfen, Zauberern und anderen wundersamen Geschöpfen entführen. Der erste Teil der Herr der Ringe Trilogie mag zwar speziell im Blu-Ray Zeitalter visuell keine Glanzpunkte zu setzen, überzeugt aber mit einem überaus atmosphärischen Surroundmix (inklusive. Oscar-prämierter Filmmusik). Die Umsetzung des Prologs zeichnet sich von Beginn an durch einen feinfühlig umgesetzten Score aus. Die choralen Elemente auf den Rearspeakern setzt der getunte 4810 mit überlegener Durchzeichnung und Vielstimmigkeit um, während die instrumentalen Passagen quer über die komplette Lautsprecherlandschaft eine herausragende Klangtransparenz aufweisen. Dem AV-Receiver gelingt in dieser Sequenz das Kunststück noch weniger punktuell wie das Seriengerät zu spielen und dafür ein umspannenderes Surroundpanorama zu schaffen. Wenn man über gute Lautsprecher verfügt, erlangt man als Hörer schnell den Eindruck einer deutlich größeren/tiefen Raumabbildung. Die Erzählstimme klingt nicht so dünn/filigran, wie man es von anderen Geräten kennt, sondern wird mit einem realistischem Maß an Körperhaftigkeit wiedergegeben, ohne dafür den durchsichtigen/zarten Charakter einzubüßen. In tonaler Hinsicht sind hier keine nennenswerten Unterschiede zum Seriengerät erkennbar, dafür gelingt dem Cinemike-Gerät (neben der eigentlichen Klangdetaillierung) insbesondere die Silbenbetonung besser (sehr gut hören bei der Betonung der Zahlen bei den verteilten Ringen). Beim Kameraschwenk auf Mordor punktet der Receiver durch einen nahtlosen Basseinsatz inklusive präziser Umsetzung der Feuergeräusche, während gleichzeitig auch die weiteren Effektebenen klar herausgearbeitet werden. Dies ist speziell in Hinblick auf die gute Differenzierung der Geigen im Score bemerkenswert, wo die ungetunte Variante etwas grobschlächtiger agiert und nicht ganz den hier gezeigten Feinschliff aufbringt. Auch ein paar Sekunden später zeigt sich die enorme Cinemike-Klangtransparenz in einer ähnlichen Sequenz, indem die Schlacht beim Schicksalsberg durch stampfende Bassimpulse akustisch präzise untermalt wird, während das Orkgrunzen (Laufzeit 2:20) und die gebrüllten Kampfbefehle von Elrond mit hoher individueller Ausdruckskraft (Tonlage, Lautstärke, Effektpositionierung) genauso in bestechender Klarheit umgesetzt werden, wie die zahlreichen weiteren Klang-, Musik- und Effektebenen. In der 5.000 Euro Klasse ist kaum ein anderes Gerät in der Lage, in solch komplexen Szenen die Balance zwischen notwendiger Lebendigkeit und übertriebener Aggressivität (durch Übersteuern und Verlust der Auflösung/Detaillierung) auf einem ähnlich gutem Niveau zu bieten. Hier muss sogar die Serienversion passen, obwohl Denon für die 3.000 Euro bereits eine herausragende Arbeit hinsichtlich der Souveränität und Klangbalance realisiert hat. In Kapitel 8 erkunden die (noch vollzähligen) Gefährten die unheimlichen Minen von Moria. Der Cinemike AVR-4810 läuft hier zur Hochform auf und sorgt durch seine feinsinnige Spielweise bei der Grabszene von Balin für viel Atmosphäre. Im Hintergrund knistert Aragorn's Fackel, Gimli betet leise für seinen gefallenen Vetter und im Hintergrund sorgen realistisch umgesetzte Umgebungsgeräusche (z.B. Halleffekt bei 24:55) für ein authentisches Mittendrin-Feeling, wie es besser nur noch mit deutlich hochpreisigeren Geräten zu realisieren ist. Der rieselnde Schutt beim Entnehmen des Buches von einem Skelett ertönt sehr feingliedrig, kurz bevor Legolas' eindringlicher Aufruf zur Eile über den Centerspeaker erschallt. Der AV-Receiver setzt die deutsche Syncronstimme des Elfen bei dieser Stelle mit der gebotenen Stimmkraft und Klangvolumen um, wobei die eigentlich eher sanfte und weiche Intonation in vollem Umfang erhalten bleibt. Bei der anschließenden Lesestunde mit Gandalf untermauert das Cinemike Gerät seine phonetische Vielseitigkeit, da der Zauberer akustisch wiederum sehr hart und rau umgesetzt wird. Trotz dezenter Halleffekte und des einrahmendes Scores kommt der Filmfreund in den Genuss einer exzellent heraushörbaren vokalen Konturierung auf höchstem Niveau, kurz bevor der tollpatschige Perrigrim Tuk durch einen herunterfallenden Schädel dafür sorgt, dass mächtige substanzvolle LFE-Effekte das klangliche Zepter an sich reißen. Fazit: die feinfühlige Umsetzung von Score-Elementen, Räumlichkeit und Sprachwiedergabe beschert dem Gerät eine hohe Klangtransparenz, was fortgeschrittene Hörer sehr begrüßen werden. 

Jean Michal Jarre in China, DTS 24/96 5.1 + PL2x M 7.1 Wiedergabe

Beim Konzert von Jean Michel Jarre in der verbotenen Stadt, darf der getunte AV-Receiver seine musikalischen Künste unter Beweis stellen. Wir haben uns Track 9 herausgesucht und geben diesen per DTS und PL2x Musik als 7.1 Stream wieder. Gleich zu Beginn überzeugt das Testgerät durch exakt definierte Effektschwenks, die nicht diffus irgendwo im Raum platziert sind, sondern über eine klare Lokalisationsschärfe verfügen. Diesbezüglich zeigt das getunte Gerät eine überlegene Geschmeidigkeit bei der Umsetzung der 360 Grad Übergängen, wo der CM 4810 derart feinfühlig agiert, dass selbst das Seriengerät übertroffen wird. Interessanterweise gelingt dem überarbeiteten Receiver nicht nur das Jonglieren von Effekten besser, sondern auch das generelle Lösen vom Lautsprecher. Nach dem Cinemike-Tuning werden die Rauminformationen der einzelnen Effektebenen vielschichtiger umgesetzt, so dass jeder Effektschwenk hinsichtlich Bewegungsrichtung und - geschwindigkeit mit beispielhafter Differenzierung im Hörraum ertönt. Dabei arbeitet der Receiver selbst kleinste Elemente klar heraus und versieht diese mit einer Brillanz und Durchzeichnung, die man ansonsten eher von teuren Vor-/Endstufenkombinationen erwarten würde. Die Detaillierung im gesamten Frequenzbereich erlangt durch eine schnellere Modellierung (im Vergleich zum Seriengerät) ein stimmigeres Timing und höhere Souveränität bei der Umsetzung der komplexen Synthesizer-Arrangements. Als Nebeneffekt darf sich das Auditorium über eine luftige Wiedergabe freuen, sie selbst bei hohen Pegeln sehr angenehm und transparent klingt. Den eher untermalenden, leicht anschiebenden Bass setzt das Gerät sehr trocken, satt und präzise um, ohne dessen subtile Klangcharakteristik übermäßig zu verbiegen. Wo die Serienversion beim Keyboardeinsatz @ Laufzeit 28:40 im Vergleich zu absoluten Referenzgeräten noch etwas zum Abrunden neigte, zeigt die getunte Variante klare Vorteile hinsichtlich der feindynamischen Akzentuierung. Die Tastenanschläge auf den äußeren Frontspeakern kommen wuchtiger zur Geltung und nehmen einen dominanteren Part ein, zumal auch deren Nachklang/Halleffekte auf den Surroundkanälen besser heraushörbar sind, welcher teilweise sogar pro Note zwischen den Surroundspeakern wechselt. Dieses Maß an audiophiler Durchzeichnung lässt die Serienversion genauso missen, wie die Einarbeitung der Oboe im Hintergrund in den letzten 30 Sekunden Tracks. Fazit: hervorragendes Timing, präzise Bassdarstellung und eine detailreiche Klangwiedergabe machen den getunten AVR-4810 zu einer hervorragenden Wahl für heimische Konzertabende.

weitere Beobachtungen:

- Die Qualität und Wirkungsweise der Audyssey MultEQ Einmessung wird durch das Tuning selbstverständlich nicht beeinflusst. Allgemein kann man aber festhalten, dass die Tuningeffekte nur dann vollständig zur Geltung kommen, wenn man auf die Equalizingeingriffe verzichtet. Wie bei jedem Processing-Vorgang, kostet schließlich auch ein aktivierter Audyssey-Modus Klangqualität, was sich primär in einer reduzierten Auflösung, Präzision und Räumlichkeit niederschlägt. Speziell die Feindynamik leidet jedoch recht stark unter den umfassenden Klangmodifikationen. Damit wollen wir jedoch nicht grundsätzlich den Sinn und Zweck der Audyssey Einmessung in Frage stellen - der Anwender sollte sich nur bewusst darüber sein, dass jene Funktion nicht als akustisches Allheilmittel fungieren kann. Es gilt abzuwägen, ob die Klangverbesserung durch die EQ-Eingriffe größer ausfällt, wie der leicht bis mittelstarke Einbruch bei den oben aufgeführten Klangaspekten. Als Pauschalregel kann man ableiten: je hochwertiger die Lautsprecher und/oder Raumakustik sind, desto vorsichtiger sollte man mit EQ-Eingriffen hantieren. Da das Cinemike-Tuning das Gesamtniveau allgemein anhebt, wären bisherige Audyssey-Anwender gut beraten auch mal einen intensiven Probelauf ohne zugeschaltete Equalizer durchzuführen. 

- Stereowiedergabe. Obwohl die Mehrzahl der Tuningeingriffe auf dem Digital- und HDMI Board stattfinden, genügen die Modifikationen im Netzteil und des analogen Ausgangsboards, um auch die zweikanalige Wiedergabe spürbar aufzuwerten. Und da der originale AVR-4810 diesbezüglich bereits eine recht überzeugende Vorstellung abliefert, ist der modifizierte AV-Receiver noch dichter am audiophilen Olymp zu finden. Dabei kommt der CM AVR-4810 sogar den besten reinrassigen Stereoverstärker der 1.500 Euro Klasse wie z.B. dem NAD C375BEE überraschend nah! Diese Überraschung verdankt der AV-Receiver nicht nur seiner harmonischen Tonalität, sondern insbesondere der Kombination aus präzise strukturierter Durchzeichnung, asketischer Dynamik und einer exzellenten stereophonen Bühnenabbildung. All diese Eigenschaften ließen bereits beim Grundgerät Potential aufblitzen und werden mit dem Tuning "lediglich" richtig wachgekitzelt. Natürlich kann man Musik noch tiefgreifender präsentiert bekommen - nur muss man dann eben schon zu wirklich herausragenden Lösungen greifen, um den AVR-4810 signifikant zu übertreffen, wie z.B. eine "kleine" Vor-/Endstufenkombination aus einem Audionet Pre1G3 Vorverstärker mit einer Amp1V2 Stereoendstufen (zusammen ca. 7.000 Euro ). Für einen AV-Receiver zieht sich der getunte AVR-4810 nicht nur achtbar, sondern sogar ausgesprochen gut aus der Affäre! 

Vergleich mit Referenzgeräten / Markteinordnung:

Die obigen Klangbeschreibungen sind bewusst vergleichend ausgelegt, damit Sie als Leser eine Einordnung zum normalen Seriengerät vornehmen können. Nachfolgend möchten wir die akustischen Leistungen des CM AVR-4810 auch noch in Relation zu unseren Referenzgeräten der > 6.000 Euro Klasse beleuchten. Einer der Hauptkonkurrenten für Käufer eines getunten AVR-4810 stellt zweifelsohne der Denon AVC-A1HDA dar. Dieser Vollverstärker wird aber bereits vom normalen AVR-4810 akustisch gehörig unter Druck gesetzt und kann sich nur knapp absetzen. Gegenüber der modifizierten Version punktet der AVC-A1HDA mit einer minimal höheren Klangfarbenvielfalt im Mitteltonbereich, wo die Denon A1 Geräte grundsätzlich eine vortreffliche Abstimmung aufs Parkett legen. Tonal spielt der große Bolide generell noch etwas gelassener/seidiger, wobei die minimal spritzig-offenere Art des AVR-4810 (brillantere HT-Darstellung, packenderer Bass) speziell bei Filmen grundsätzlich im Vorteil ist. Dafür sehen wir den Vollverstärker im Stereobetrieb leicht vorne, wo seine etwas wärmere und geschliffenere Spielweise einen Zugewinn an Klangkultur beschert. Obwohl der AVC-A1HDA bereits mit einer guten Raumdarstellung gewappnet ist, gefällt uns das getunte Gerät aufgrund dem präziseren und nochmals gelösteren Surroundpanaroma diesbezüglich etwas besser. In Bezug auf die Klangdynamik gehen beide Kontrahenten mit einem Unentschieden vom Platz: der AVC-A1HDA generiert im Grenzbereich zweifelsohne mehr Grobdynamik und ist auch insgesamt belastbarer, andererseits spielt der getunte AV-Receiver feinfühliger und differenzierter. Wer das Gerät als Vorstufe einsetzen möchte, ist mit dem Cinemike Gerät besser bedient, da die internen Endstufen dann kein Flaschenhals für leistungshungrige Lautsprecher mehr darstellen. Wer es perfekt haben will, kann bei Cinemike übrigens auch sämtliche aktuellen Denon A1 Geräte tunen lassen, wozu auch der AVC-A1HDA gehört. Davon mal abgesehen, ist man "schon" mit dem getunten AVR-4810 auf einem extrem hohen Niveau, welches insgesamt sogar knapp überhalb vieler teurerer Boliden anzusiedeln ist, sofern man sich mit dem Manko der schwächeren Endstufensektion arrangieren kann. 

Gegenüber dem Pioneer SC-LX90 ist ein Vergleich verhältnismäßig einfach: der schwarz glänzende Pioneer Vollverstärker besitzt hinsichtlich Klang und Ausstattung eine völlig andere Auslegung. Die MCACC Einmessung inklusive Full Band Phase Kontrolle war (zumindest in unseren Räumen) seinem Audyssey Pendant im AVR-4810 klar überlegen und stellt einen großen Mehrwert dar - speziell bei Installationen mit problematischer Raumakustik. Die klangliche Grundabstimmung des Susanos zielt auf Spektakel und Gänsehautatmosphäre ab, wohingegen der getunte AVR-4810 eine seriösere Akustik verfolgt, die jedoch bei manchen Hörgeschmäckern nicht ganz den offenkundigen Reiz der Bassgewalt und Hochtonstrahlkraft hervorruft. Auch was Grobdynamik und Pegelfestigkeit betrifft, macht dem SC-LX90 kein Gerät der umliegenden Preisklassen etwas vor. Was die digitalen Endstufen des SC-LX90 an erbarmungsloser Kraft liefern, deklassiert selbst einen AVR-4810. Und da der Susano nicht nur kräftig ist, sondern im tieffrequenten Bereich auch sehr präzise zu Werke geht, kommen sogar kleinere Mehrkanalendstufen in Bedrängnis. Dafür punktet der günstigere CM AVR-4810 hingegen mit der höheren Klangtransparenz. Speziell im Mittel-/Hochtonbereich löst der AV-Receiver besser auf und liefert mehr Informationen bei einer gleichzeitig etwas seidigeren Spielweise. Auch die Raumausleuchtung sowie Effektplatzierung erfolgt beim getunten Modell gewissenhafter. Im Stereobetrieb entscheidet die Musikrichtung über die bessere Eignung: elektronische Hymnen, Heavy Metal oder Hip Hop klingt mit dem wuchtigem Susano zu anmachend, um zum gewissenhafterem CM AVR-4810 zu greifen. Dieses Gerät zeigt dafür bei klassischer Musik, Jazz sowie Soul seine typischen Stärken, indem mehr audiophile Differenzierung stattfindet. Für das THX-Lautsprecher bestückte Kellerkino geht für pegelbegeisterte Home-Cineasten kein Weg am Susano vorbei (zumindest in dieser Preisklasse...), während der getunte AVR-4810 für weniger Geld eine universellere Abstimmung mit einigen Klangvorteilen bietet und sich insbesondere in Wohnrauminstallationen mit HiFi-Lautsprechern pudelwohl fühlt.

Bitte beachten!

Setzt man das Tuning in Relation zum Kaufpreis des nicht getunten AVR-4810, so fällt der Mehrpreis ausgesprochen happig aus. Auch wenn wir von den Leistungen des Tuning-Kits sehr erfreut waren, so heißt dies nicht, dass man erst mit dem Cinemike-Tuning aus dem Denon einen exzellenten AVR macht - dies ist er bereits in der Werkskonfiguration. Festzuhalten ist, dass sich das Cinemike Tuning nicht für jeden potentiellen Käufer des AVR-4810 lohnt - wer einfach nur viel Freude an seinem Heimkinosetup haben und in überragender, in dieser Preisliga aktuell beispielloser Güte modernstes Decoding genießen möchte, fährt mit dem ungetunten 4810 bereits so gut, dass sich kein weiterer Mehrpreis lohnt. Wer allerdings ein sehr hochwertiges, auf audiophilen Musikgenuss abgestimmtes Boxenset einsetzt und viel auf Raffinesse und Feinheiten bei sehr guter Musiksoftware achtet, wird mit dem getuntnn AVR-4810 seiner Leidenschaft nochmals besser nachgehen können - und zwar besser als mit vielen AV-Boliden. Für sehr erfahrene Hörer, die Hören nicht nur als "Spaß an der Freud", sondern als Passion betrachtet, lohnt sich der Mehrpreis daher. 

Fazit:

Wer bereit ist, knapp 5.000 Euro für einen AV-Receiver auszugeben, darf viel erwarten und kann zwischen mehreren hochkarätigen Möglichkeiten auswählen. Der Cinemike-getunte Denon AVR-4810 lockt zwar nicht mit dem größten Bolidenflair, erweist sich aber dennoch als hell-leuchtender Stern in der AV-Receiver Oberklasse: was der optischen Anmutung und der Verarbeitungsgüte im Innenraum fehlen, um auf das Panzerschrankniveau eines Susanos oder AVC-A1HD aufzuschließen, machen die akustischen Tugenden durchaus wett. Das Gerät hat nach den Modifikationen besonders hinsichtlich der feingeistigen/audiophilen Aspekte enorm zulegt und dabei auch große Teile der Bolidenkonkurrenz überholt. Die gefällige Klangabstimmung des Seriengerätes hinsichtlich der leicht warmen Einfärbung mitsamt anschiebendem und vollmundigem Bassbereich, bleibt auch nach den Modifikationen erhalten, auch das getunte Modell ist ein spielfreudiger Zeitgenosse ohne streng analytische oder sterile Ausstrahlung. Während bei früheren Cinemike-Tunings (insbesondere beim AVR-4308) manchmal eine weitgreifende Charakteränderung einherging, konzentrierte sich die Tuningschmiede bei diesem Projekt vornehmlich auf die Verfeinerung bzw. Perfektionierung der vorhandenen Abstimmung. Dieser Umstand dürfte wohl auch der Grund sein, weshalb die Verbesserungen hinsichtlich Klangtransparenz, Kontrolle, Präzision und Feindynamik (in Relation zum Seriengerät) größer ausfallen, als wir dies von den bisherigen Tuningprojekten kennen gelernt haben. Das einzige kleine Manko des getunten AVR-4810 ist die Tatsache, dass seine Endstufen im Vergleich zur Bolidenliga nicht ganz mithalten können. Anwender, die hingegen entweder auf das letzte Quäntchen Leistung verzichten können, oder mit Hilfe von externen Endstufen sowieso auf absoluten Perfektionismus abzielen, werden im Cinemike AVR-4810 (unter Berücksichtigung der Ausstattung) auf ein momentan weitesgehend konkurrenzloses Produkt mit erstklassigem Preis-/Leistungsverhältnis treffen. 

Die Tuning-Kur in der Eifel beschert dem AVR-4810
zwar kein neues Wesen, perfektioniert die hervorragenden
Anleihen jedoch zu einem Volltreffer für anspruchsvolle 
Anwender, die Filme und Musik mit maximalem Realismus
erleben wollen und dabei nicht auf eine Komplettausstattung
verzichten möchten.

Cinemike Tuning für Denon AVR-4810
Preis: 1.800 Euro (zzgl. zum Grundgerät)
Test: 21.Januar 2010

Website des Anbieters. www.cinemike.de

Unser Partner für hochwertige Audiomöbel: SPECTRAL

Text: Lars Mette

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