XXL-TEST: Samsung 3D-LED-LCD UE46C8790 mit Zuspieler BD-C6900

13. April 2010 (phk/cr)

Edler Auftritt - Samsungs 8er Serie

Logo

3D-Brille

3D-fähiger Blu-ray-Player BD-C6900

Einführung

Für 2799 EUR kommt der brandneue, 3D-fähige Hightech-LED-LCD-TV Samsung UE46C8790 in Kürze zum Kunden - wir konnten mit unserem Testsample die Performance des edlen Flachbildschirms genau überprüfen.  Ausgestattet mit dem "Ultra Clear Panel", sollen im 2D- und 3D-Betrieb visuelle Spitzenleistungen erbracht werden. Neben der Darstellung von nativem 3D-Material kann selbstverständlich auch 2D- in 3D-Material realtime gewandelt werden. Die "3D Hyper Real Engine" hat zur Aufgabe,  im 3D Betrieb eine hohe Bildpräzision offerieren. Dank vier HDMI 1.4-Anschlüssen (3D-fähig plus Audio Return Channel) sind flexibile Anschlussmöglichkeiten gegeben. Internet @ TV ist ebenfalls integriert - mittels der Fernbedienung kann direkt auf vordefinierte Internetapplikationen zugegriffen werden. Unter anderem sind tagesschau.de, Google, ebay und YouTube verfügbar. Internet @ TV in der 2010er Ausführung soll besonders schnell sein und sich durch ein einfaches Handling auszeichnen. Integriert ist auch "Skype on Samsung TV", so kann auf einfache Art und Weise Videotelefonie über den Fernseher stattfinden. Das elegante Design mit edlen Materialien und sehr geringer Gehäusetiefe sorgt für einen starken optischen Aufritt. Als 3D-fähiger Zuspieler, der natives 3D-Material mittels HDMI 1.4-Übertragung auf den Bildschirm bringen kann, kam der Samsung BD-C6900 zum Einsatz, der auf 399 EUR kommt und besonders flach ist. Ein Test des BD-Players folgt ebenfalls, erste Bilder und Eindrücke gibt es schon in diesem Bericht. 

Verarbeitung 

TV:

Die Verarbeitungsqualität des UE46C8790 ist ausgezeichnet. Wir sehen einen deutlichen Sprung gegenüber der letztjährigen LED-LCD-Generation, eine bessere Materialqualität geht mit noch mehr Sorgfalt beim Zusammenbau und hochelegantem, unverwechselbarem Design einher. Sehr hochwertig ist auch der mitgelieferte Standfuß. Elegant ist die Acrylglasummantelung des Rahmens, unten rechts mit integrierten Bedienelementen. Geringe Spaltmaße und eine hervorragende Oberflächenqualität sind weitere positive Faktoren. Gesamtnote Verarbeitung in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet - hervorragend. 

Plexiglas um den Rahmen

Geringe Bautiefe

Hochwertige Materialanmutung

Geringe Spaltmaße

Hochwertiger Fuss

im Detail

Fernbedienung TV

Im neuen Outfit kommt die Fernbedienung daher. Mit schickem Chromrand und übersichtlichen Bedienelementen setzt sie sich gekonnt in Szene. Auch in der Praxis kommt es kaum zu Navigationsschwierigkeiten durch Probleme mit der Fernbedienung. Bedingt durch die praxisgerechte Größe der Navigationselemente besitzt die Remote Control einen hohen Nutzwert, zudem liegt sie gut in der Hand. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Hervorragend. 

Edle Anmutung, praktische große Programmwahltasten

Programmwechsel und Lautstärkeregelung

Naviagationskreuz

Edles Finish

Fernbedienung komplett

BD-Player

Beleuchtetes 3D-Logo des BD-C6900

Das Display suggeriert Punktmatrix-Auflösung

Ordentliche Detailverarbeitung hinten

Beim BD-C6900 erfolgt die Bewertung der Verarbeitungsqualität im endgültigen Test. Unsere ersten Eindrücke: Zwar erscheint die Optik schick, die Oberflächenqualität und die gesamte Anmutung wirken aber etwas einfach. 

Fernbedienung BD-Player

Traditionelles Samsung-Design, leicht überarbeitet

Auch ein TV-Gerät kann mit gesteuert werden

Große Tasten

Die Fernbedienung des BD-C6900 ist im traditionellen und nur geringfügig überarbeiteten Samsung-Design gehalten und ist recht übersichtlich. Die Tasten sind groß genug für eine leichte Bedienung, Verarbeitung und Materialqualität sind gut.

Anschlüsse TV:

Die Anschlüsse sind nicht unbedingt perfekt erreichbar - links unten im Bild sind die konventionallen Terminals, für diese werden beigefügte Adapter benötigt

CI-Slot

HDMI 1.4-Anschlüsse

Beiliegende Adapterkabel

  • 4 HDMI 1.4 Anschlüsse

  • 2 USB-Terminals

  • 1 Komponenteneingang

  • 1 optischer Digitalausgang

  • Composite-Videoeingang plus Stereo-Cinch L/R

  • D-Sub PC-Eingang

  • 2 x Scart

  • 2 x Antennen-RF-Eingang

  • 3,5 mm Kopfhörerausgang

  • Über Klinkenanschluss (3,5 mm) DVI- und PC-Audioeingang

  • Netzwerkanschluss

  • 1 CI+-Schacht

Insgesamt eine sehr reichhaltige Anschlussbestückung - in der Praxis aber kommt es zu deutlichen Punktabzügen da es beinahe für alles (außer USB und HDMI) spezielle Adapter gibt - Direktanschluss nicht möglich.  Zudem fehlt ein Wireless-Modul, wie es z.B. Philips serienmäßig in viele TVs einbaut. Ein solches ist optional erhältlich und wird vom UE46C8790 unterstützt. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Sehr gut - ausgezeichnet.

Anschlüsse BD-C6900

Anschlussübersicht

LAN- und HDMI-Schnittstelle

  • HDMI 1.4-Ausgang

  • Optischer Digitalausgang

  • LAN-Schnittstelle

  • FBAS-Video 

  • 2-Kanal Audio (Cinch)

  • 7.1 Analogausgang

  • Komponentenvideoausgang

Leider hat der BD-C6900 nur einen HDMI 1.4 Ausgang. So ist es nicht möglich, den Player über einen etwaigen 2. HDMI-Out mit einem HDMI 1.3 AV-Receiver zu verbinden. Wenigstens hat Samsung mit den Modellen HW-C500 und HW-C700 mit HDMI 1.4 eigene 3D-fähige AVRs am Start. 

Menüs, Konfiguration und Bedienung

Die Bedienung geht insgesamt einfach von der Hand  - obwohl der Funktionsumfang des 8790 gigantisch ist. Durch die sehr gut in der Hand liegende Fernbedienung ist die Navigation in den verschiedenen Konfigurationsmenüs sehr einfach, zudem gibt es Hilfestellungen z.B. beim Anschluss von HD-tauglichen Peripheriegeräten. Die jeweilige Funktion wird unten im Screen mit einem kurzen Hilfetext beschrieben. Das Design der Menüs ist relativ sachlich und zeitlos gehalten. Der Tuner verfügt, ganz gleich ob Satellit oder terrestrisch, über einen recht schnellen automatischen Sendersuchlauf. Mittels der "Tools"-Taste auf der Fernbedienung kann ein Shortcut zur Anwahl wichtiger Grundfunktionen vorgenommen werden. Diese sind alle in einem OSD vereint. Die Umwandlung von 2D in 3D kann direkt über Tastendruck auf der Fernbedienung bewerkstelligt werden. Das Einwählen in ein kabelbasiertes Netzwerk ist einfach, meist ist man mit der automatischen IP-Konfiguration auf Anhieb erfolgreich. Gesamtnote: Ausgezeichnet - hervorragend. 

Screenshots:

Hilfe beim Anschluss von Zuspielern durch den HD-Anschlussplan

Menü "Allgemein"

Plug&Play-Menü

Netzwerkmenü

Meist ist keine manuelle IP-Festlegung notwendig

"Extras" Shortcut-Menü

Multimedia

Samsung App-Store

Große Auswahl

Hilfe für die App-Installation

Schickes Media Play-Grundmenü

Die Server und PCs im Netzwerk sind auch bei den verfügbaren Quellen aufgeführt

Multimedia-Features

Internet @ TV: Die Funktion Internet@TV verfügt auf der Remote des Samsung Fernsehers über einen eigenen Button. Neben dem Punkt 3D findet sich ein Direktzugriff auf das Internet-Angebot von Samsung. Wird das Feature bei laufender Blu-ray/DVD oder TV-Programm verwendet, wird mittels PIP (Bild-im-Bild) der laufende Content links oben in einem TV-Rahmen wiedergegeben, so können die gewählten Anwendungen während des Fernsehens genutzt werden. Hilfreich für Einsteiger ist auch eine visuelle Erklärungshilfe „Tipps für Samsung App-Benutzer“, die erste Schritte beschreibt und die Funktionsweise in simplen Bildern und Worten erklärt. Das Hauptaugenmerk auf dieser Startseite liegt auf den schon installierten Applications. YoutubeVideos, Picasa, Twitter und Skype sind hier die bekanntesten und können einfach und schnell vom Sofa aus aufgerufen werden. Wem die Auswahl an vorinstallierten Apps nicht ausreicht, der findet im Samsung App Store mit etwas Glück die benötigte Software: Über Newsfeeds, Spiele und Lifestyle-Infos gibt es eine große Auswahl aller möglichen Anwendungen.

Media Play: Media Play im Samsung TV ist sozusagen die Schaltstelle für USB- und Netzwerkfeatures. Mithilfe der roten Taste der FB kann das Quellgerät gewählt werden. Zunächst dient ein 4GB FAT32-Medium als Zuspieler. Die unterteilten Bereiche gliedern sich bekanntermaßen in Videos, Fotos und Musik. Im Videobereich umfasst die Wiedergabe folgende Formate: WMV, MPEG und DiVX-AVI. Aus unserer Musikbibliothek hingegen wurden nur MP3-Dateien abgespielt und im Bildbereich JPEG-Fotodateien. Bei einem Wechsel des Quellgerätes auf einen DLNA-Server wechselt die Ansicht sofort auf eine Ordnerübersicht und unterteilt hier in Videos/Bilder/Wiedergabelisten, die Formatvielfalt ist identisch. Unsere DLNA-Komponenten umfassen einen Windows 7 Rechner mit WMP, einem Windows Vista Rechner mit WMP und einer Buffalo LinkStation mit TwonkyMediaServer.

Innerhalb des Media Play findet sich auch noch ein vierter Punkt: TV-Aufzeichnung. Mittels USB Massenspeicher kann am Samsung eine Timeshift und natürlich auch Aufnahmefunktion verwendet werden. Eine absolute Voraussetzung hierfür ist aber ein USB-Stick oder eine USB-Festplatte mit mindestens 1 GB Speicherplatz. Man sollte auch darauf achten, dass sich keine wichtigen Daten auf dem Datenträger befinden, da dieser vor Benutzung vom TV in einem besonderen Format formatiert wird. Das Formatieren wird nach der Wahl „TV-Aufnahme“ automatisch gestartet und abgeschlossen, nach Beendigung kann „Media Play“ beendet werden und mit der „REC“ Taste der FB eine Aufnahme gestartet werden. Nach der Aufnahme kann diese wieder im Media Play ausgewählt und gestartet werden. Wir haben eine 10-minütige Aufnahme von ZDF HD vorgenommen und diese dann unter TV-Aufzeichnung erneut problemlos wiedergeben können. Die unproblematische Durchführung der Aufnahme und Wiedergabe plus die Flexibilität an vorhandenem Speicherplatz macht einen dedizierten Sat-Tuner mit Festplatte beinahe obsolet. Durch die Umformatierung des Massenspeichers in VFAT kann er nicht mehr einfach so in einem PC gelesen werden, dazu muss der Datenträger erneut formatiert werden und die darauf gespeicherten Daten gehen verloren. 

Fazit Multimedia: Das Multimedia-Arsenal des Samsung Gerätes ist umfassend. DLNA- und USB Funktion in schickem Gewand und übersichtlicher Navigation mit Wiedergabefunktion der elementaren Formate. Ein Bonbon ist Internet@TV. Wie intensiv ein Anwender seinen TV für Internetanwendungen wie Picasa oder Twitter verwendet ist ihm selbst überlassen, die Picture-in-Picture Variante ist aber sehr gut integriert und rückt die Idee eines kurzen Skype-Telefonats in der Halbzeit ein Stück näher. Außerordentlich lobenswert beurteilen wir die USB-Aufnahmefunktion. Binnen Sekunden ist die Aufnahme einsatzbereit und kann natürlich auch einfach per Timer gesteuert werden. Gesamtnote Multimedia in Relation zur Preisklasse: Hervorragend.

Bildqualität

Video-EQ

Einstelloptionen Video-EQ

3D:

  • 3D-Modus (Auswahl des 3D Eingangsformates) 
  • Wandlung 3D in 2D 
  • Einstellbare Tiefe
  • Bildkorrektur ( ändert jedes 2. linke und rechte Bild)
  • 3D-Autoansicht (erkennt automatisch die Zuspielung von 3D Material und aktiviert den entsprechenden Bildmodus)

Bild-Menü

  • Bildmodus Standard, dynamisch, natürlich, Film 
  • Hintergrundbeleuchtung
  • Kontrast 
  • Helligkeit
  • Schärfe
  • Farbe 
  • Farbton
  • Öko Lösung (Energiesparmodi, Öko-Sensor, Standby bei keinem Signal)

Erweiterte Einstellungen

Erweiterte Einstellungen

LED Motion Plus für eine verbesserte Bewegungswiedergabe

Einstellmöglichkeiten

Weißabgleich

  • Schwarzton
  • Optimalkontrast
  • Schattendurchzeichnung
  • Gamma
  • Expertenmuster
  • Nur RGB-Modus
  • Farbraum
  • Weißabgleich (RGB offset, RGB gain)
  • 10p Weissabgleich
  • Hautton
  • Kantenglättung
  • xvYCC
  • LED Motion Plus - verbessert die Bewegungswiedergabe

Bildoptionen

Kennzeichen der 8er Baureihe - die Hintergrund-Beleuchtungssteuerung Smart LED

 

  • Farbtemperatur
  • Bildformat
  • Bildschirmmodus
  • Digitaler Rauschfilter
  • MPEG Rauschfilter
  • HDMI Schwarzpegel
  • Filmmodus
  • 200 Hz Motion Plus (schaltbar: Unschärfeminderung, Judder-Minderung. 
    Programme: Standard, Klar, Glätten, aus) 
  • Automatische Schutzzeit
  • Smart LED: Steuerung der LED Hintergrundbelechtung um die Klarheit des Bildes zu optimieren.

Insgesamt überzeugt die Ausstattung des Video-EQs durch Reichhaltigkeit. Im 2D-Betrieb funktioniert die 200 Hz Motion Plus Funktion sehr gut und garantiert flüssige, scharfe Bewegungsabläufe. Erfahrene Anwender, die mittels Colourfacts oder ähnlichen Kalibrierungsprogrammen arbeiten, hilft der exakt einstellbare Weißabgleich. 

Zuführung nativer 3D-Signale (Monsters vs. Aliens, 1080p/24 Hz)

  • Intensität der dreidimensionalen Wirkung (Tiefenstaffelung, Gesamtplastizität, Körperplastizität, empfundene Räumlichkeit): Recht intensiver 3D-Effekt, sehr gute Gesamt- und gute Körperplastizität. Besonders deutlich bei Nahaufnahmen, leichtes Abnehmen in Richtung der hinteren Bildebenen. 
  • Gebotene Bildruhe (Fehler durch Flimmern oder Zittern bzw. Sync-Probleme Sender - Shutterbrille, Variante der Shutterbrille): Relativ ruhiges Bild - Chapeau! Hier hat Samsung ganze Arbeit geleistet, zudem kommt es auch bei 3 bis 4 Meter Entfernung zum Bildwiedergabegerät nicht zu Sync-Problemen zwischen Sender und Shutterbrille. Nur selten zittern kleine Bilddetails. 
  • Bewegungsdarstellung (Flüssigkeit, Nachzieheffekte ja/nein, Bewegungsunschärfen ja/nein, Bewegungsauflösung: Auflösungsverluste ja/nein, 3D-Effekt innerhalb  des Bewegungsablaufs, Differenzierungsfähigkeit bei parallel ablaufenden Bewegungen in unterschiedlichen Bildebenen): Auch in dieser Disziplin bietet der 8790 eine ausgezeichnete Performance. Es kommt weder zu größeren Bewegungsunschärfen noch zu deutlichen Nachzieheffekten. Nur der visuelle Kenner kann ab und zu leichtes Nachziehen feststellen. Auch mehrere parallel ablaufende Bewegungen stellt der Samsung klar und scharf dar.  
  • Ghosting (Gleichzeitige Darstellung von linken und rechten Bild. Dies bedeutet, dass die Information für das linke und das rechte Auge, welche bei getrennter Anlieferung überhaupt erst den gewünschten 3D-Effekt sicher stellen, sich überlappen. Visuell macht sich dies durch sogenannte "Geisterbilder"/Ghosting bemerkbar: Hier besteht Verbesserungspotential, denn ab und zu tritt deutlich sichtbares Ghosting, manchmal durchgehend über 2 bis 3 Sekunden auf. Besonders wird das Problem in weiter hinten liegenden Bildebenen. 
  • Helligkeitsverluste durch die aktive Shutterbrille, welche mit merklichen Verlusten der Kontrastdynamik in dunklen und hellen Bildbereichen verbunden sein können: Das Bild wird merklich dunkler durchs Brillensystem. Ebenfalls wird das Durchzeichnungsvermögen in dunklen Bildbereichen vermindert. Wer mittels des Video-EQ die Helligkeit und den Kontrast anhebt, muss Verluste des Schwarzwertes und ein inhomogenes Bild in Kauf nehmen. 
  • Farbverfälschungen durch das Brillensystem: Die Shutterbrille ist für einen deutlich sichtbaren Magentastich im Bild verantwortlich. 
  • Bewertung der 3D-Features des Gerätes (automatischer Angleich von Helligkeit/Kontrast im 3D-Modus, automatische Erkennung von 3D-Quellmaterial, Anpassung an die Art des 3D-Quellmaterials, welche Parameter des Video-EQ greifen überhaupt im 3D-Betrieb, Güte der Zwischenbildberechnung, sofern vorhanden): 3D Autofunktion ist in Verbindung mit einem 3D Blu-ray-Player gegeben. Einstellbar ist ferner der 3D-Blickwinkel und die 33D-Optimierung (-1/0/+1).
  • Übertragungsstabilität über HDMI 1.4: Keine Probeme.
  • Kompatibilität zu Fremdfabrikaten gegeben? Mangels des Vorhandenseins anderer 3D-Player in der Redaktion aktuell nicht nachzuprüfen. 

Bei Wandlung von 2D-Signalen in 3D-Signale (BDs: Casino Royale, Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, Fluch der Karibik 1):

Vorbereitung auf den 3D-Betrieb

Brille muss aufgesetzt werden

Wandlung 2D in 3D

3D-Menü bei Wandlung von 2D in 3D

  • Intensität der dreidimensionalen Wirkung (Gewinn an Körper- und Gesamtplastizität in den verschiedenen Bildebenen im Vergleich zur 2D-Wiedergabe, 3D-Wirkung bei Nah- und Weitwinkelaufnahmen, Feinheit der Tiefenstaffelung im Gesamten): Bei Nahaufnahmen ist durchaus ein Gewinn des 3D-Effekts spürbar. Mittels des Video-EQs kann man die Tiefe sowie die Intensität der Gesamteffekte verändern - also abschwächen oder verstärken. Die Tiefe ist werksseitig auf 5 voreingestellt, was sich als sinnvoll herausstellt. Zieht man die Tiefe weiter auf, nimmt die Schärfe ab (schon in vorderen  Bildebenen) und das Ghosting nimmt zu. Setzt man die Tiefe auf Werte unterhalb der 5, ist kaum ein 3D-Effekt festzustellen. Die Gesamtintensität ist in 3 Schritten (-1/0/1) einstellbatr. Ab Werk steht der Regler auf 0. Auch hier ist es ratsam, diese Einstellung beizubehalten. 
  • Gebotene Bildruhe und Bildsauberkeit (Fehler durch Flimmern/Zittern, Bildverunreinigungen durch Artefaktbildung, fehlerhafte 3D-Berechnung mit unpassender Polygonanordnung, Syncprobleme Sender - Shutterbrille): Prima - bei der 2D in 3D Wandlung bleibt das Bild erstaunlich stabil, es kommt nur zu geringfügigem Bildzittern im hochfrequenten Bildbereich. 
  • Bewegungsdarstellung (Flüssigkeit, Nachzieheffekte ja/nein, Bewegungsunschärfen ja/nein, Bewegungsauflösung: Auflösungsverluste ja/nein, 3D-Effekt innerhalb  des Bewegungsablaufs, Differenzierungsfähigkeit bei parallel ablaufenden Bewegungen in unterschiedlichen Bildebenen): Hier erzielt der 8790 prima Leistungen. Er schafft eine saubere und flüssige Bewegungswiedergabe, nur bei schnellen Kameraschwenks kommt es selten zu leichtem Ruckeln. Parallel stattfindende Bewegungsabläufe werden sicher erfasst. 
  • Ghosting (Gleichzeitige Darstellung von linken und rechten Bild. Dies bedeutet, dass die Information für das linke und das rechte Auge, welche bei getrennter Anlieferung überhaupt erst den gewünschten 3D-Effekt sicher stellen, sich überlappen. Visuell macht sich dies durch sogenannte "Geisterbilder"/Ghosting bemerkbar. Hier besteht auch bei der 2D auf 3D-Wandlung Verbesserungspotential. Deutliche Ghostingeffekte sind gerade in weiter hinten situierten Bildebenen ab und zu sichtbar. 
  • Schärfe- und Detailverluste durch die Umwandlung 2D in 3D: Akzeptable Verluste - das Bild wirkt in den  hinteren ebenen etwas unschärfer, hier gehen auch Details sichtbar verloren 
  • Zeitlauffehler, hervorgerufen durch zu langsame Berechnung, Kommunikation mit der restlichen AV-Kette (z.B. LipSync): Unserem Eindruck nach werden hier tadellose Leistungen erzielt. Sofern aktuell nachvollziehbar, kommt es kaum zu Kommunikationsproblemen. 
  • Helligkeitsverluste durch die aktive Shutterbrille, welche mit merklichen Verlusten der Kontrastdynamik in dunklen und hellen Bildbereichen verbunden sein können: Gut sichtbare Helligkeitsverluste zeichnen sich ab - darunter leidet auch das Differenzierungsvermögen in dunklen Bildbereichen, hier kommt es zu Struktur- und Detailverlusten.
  • Farbverfälschungen durch das Brillensystem: Gut erkennbarer Magentastich und partielle Übersättigung von Farben. 
  • Bewertung der 2D in 3D-Umwandlungs-Features des Gerätes: Bildtiefe und Gesamtintensität der Effekte einstellbar. 

Generelle Parameter:

Die aktive Shutterbrille bietet einen hohen Tragekomfort

  • Reichweite des Senders zwecks stabilem Sync zwischen Shutterbrille und TV: Auch bei 4 Meter Entfernung Sender - Shutterbrille kam es zu keinen Problemen. Wir hoffen, dass dies auch bei allen Serienmodellen so bleibt. 
  • Betrachtungswinkel des Panels: Im 3D-Betrieb befriedigend. 
  • Unempfindlichkeit gegen Bewegungen mit dem Kopf: Befriedigend. Wenn man den Kopf vor allem in der vertikalen Ebene nach oben oder unten bewegt, verändert sich die Bildhelligkeit deutlich. 
  • Unempfindlichkeit gegen Restlichtquellen im Aufstellungsraum, Tageslichttauglichkeit: Durch den sichtbaren Helligkeitsverlust wird die Tageslichttauglichkeit eingeschränkt. 
  • Flimmern des Gesamtsystems: Gering und absolut vertretbar.
  • Veränderungen bei der Darstellung des jeweiligen Farbraums: Durch den Farbstich der Shutterbrille kann der Farbraum nicht mehr 100 % akkurat abgebildet werden. 
  • Tragekomfort der Brille: Exzellent - die sehr leichte und ergonomisch geformte Brille kann hier voll punkten. 
  • Eignung der Shutterbrille für Brillenträger: Sehr gut - problemlos kann man die 3D-Brille auch über eine normale Brille aufsetzen. 
  • Gibt es spezielle 3D-Brillen für Kinder im Angebot des Herstellers? Aktuell ist keine auf der Zubehörseite des Herstellers aufgeführt. Es wurden aber auf der 3D-Europapräsentation in Wien schon Brillen für Kinder gezeigt. 
  • Veränderung der grundsätzlichen Displayparameter im Vergleich zum konventionellen 2D-Betrieb: Farbtemperatur, Farbbalance, Helligkeit, Kontrast
  • Wenn vorhanden: Wahlmöglichkeiten bei der optionalen Zwischenbildberechnung: 200 Hz Funktion ist im 3D-Betrieb nicht anwählbar. 

Vergleich der 3D-Qualitäten (Wandlung 2D in 3D sowie Darstellung von  nativem 3D-Material) mit dem Sony 46HX9 LED LCD-TV und PS3 slim

Wichtige Anmerkung: Der Sony 46HX9 war lediglich ein Prototyp im Beta-Status!

Pro Samsung:

  • Höhere Bildruhe (weniger Zitter- oder Flimmereffekte) bei 2D in 3D-Wandlung und im nativen 3D-Betrieb
  • Bewegungen erscheinen noch flüssiger und etwas schärfer - bei Wandlung und bei nativer Zuspielung von 3D-Material
  • Brille mit mehr Tragekomfort durch enorm geringes Gewicht
  • Größerer Betrachtungswinkel
  • Geringere Empfindlichkeit gegen Bewegungen des Kopfes 

Pro Sony:

  • Geringe Neigung zum Ghosting (bei 2D in 3D-Wandlung und im nativen 3D-Betrieb)
  • Geringere Farbverfälschungen 
  • Geringerer Helligkeitsverlust durch die Shutterbrille
  • Geringerer Gesamtschärfeverlust beim Vergleich erste versus letzte Bildebene
  • Stärkerer Plastizitätsgewinn bei der Wandlung 2D in 3D

Gaming 2D und Wandlung 2D in 3D (720p-Quellmaterial)

  • Gran Turismo Prologue, 720p/60: Grundsätzlich sehen wir hier wieder schöne Bilder. Saubere Kantendarstellung, gute und lebhafte Farbdarstellung und ein ruhiges Bild. Lichtreflexionen auf glatten Oberflächen in einer der Anfangssequenzen im Rennstall sind tadellos eingearbeitet, ebenso wirkt Straßenbelag und Umfeld äußerst authentisch. Trotz des Versprechens noch im 3. Quartal diesen Jahres GT5 am Markt zu platzieren sind wir von Prologue durchaus schon mit einer sauberen Grafik belohnt worden, die der Samsung auch ehrenhaft umsetzt. Nun aber zu den wichtigeren Kriterien im Gaming-Bereich: Mit Input-Lag hatten wir erfreulicherweise nicht zu kämpfen, blitzschnell setzt das Panel Schub- und Lenkmanöver um. Ebenso wenig mussten wir mit groben Verzerrungen bei hoher Geschwindigkeit kämpfen, Straße und Umgebungsgestaltung bleiben weiterhin problemlos erkennbar und sauber gezeichnet, so bleiben selbst die Zuschauer untereinander differenzierbar.
  • GT Prologue Wandlung 2D->3D: Der Plastizitätseffekt ist ein wenig milde ausgeprägt, aber bei weiten Kameraeinstellungen gut sichtbar. Fährt man beispielsweise in der Zielgerade in Richtung Tribune liegt diese inklusive Zuschauer eindeutig in einer hinteren Ebene relativ zur Zieleinfahrt gesehen. Wie erwähnt ist die Tiefenplastizität zwar vorhanden aber nicht sehr prägnant betont, die Körperplastizität macht einen deutlicheren Sprung nach vorne. Diese Darstellung hat allerdings auch seine Vorteile, hauptsächlich bezüglich der Bildruhe. Kantenzittern oder Bildflackern ist fast gar nicht vorhanden, die rasante Autofahrt wird also nicht durch Artefakte zerstört. Interessanterweise ist uns auch Ghosting nur vermindert im Vergleich mit dem BD-Betrieb aufgefallen. Im Bereich Gaming sind solche auftretenden Störfaktoren besonders problematisch. Viele Spieler sind ehrgeizig und betrachten das Hobby als mehr als nur Spaß an der Freude, diese Zielgruppe wird 3D erst auch nur annähernd in Betracht ziehen wenn die Wandlung oder native Darstellung absolut keinen negativen Einfluss auf Spielweise und Darstellung des gebotenen Contents ausüben. Der Samsung TV schafft dies schon fast perfekt, in der Tiefendarstellung muss die Wandlung aber noch etwas zulegen.

Elementare Bildfaktoren 2D (Software: BDs Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, Fluch der Karibik 1, Casino Royal, Baraka

  • Der tiefe Schwarzwert sorgt für einen realistischen Bildeindruck, der auch im 2D-Betrieb viel Tiefe vermittelt.
  • Die gesamte Bildruhe wurde sichtbar gesteigert - auch kleine Details sind sehr stabil und ruhig. Das sieht man z.B. zu Beginn von Casino Royale, als aus der Vogelperspektive zu Beginn der Madagaskar-Szene (Kapitel 2) die Kampfarena gezeigt wird. 
  • Das Rauschverhalten des Panels wurde nochmals optimiert. Selbst wenn man sehr nah vor dem UE46C8790 steht, ist praktisch kein Rauschen zu beobachten. Schon bei den 2009er Modellen war Samsung in diesem Kriterium ausgezeichnet. So kann man z.B. die Hafeneinfahrt vom Jack Sparrow im "Fluch der Karibik" in höchster, rauschfreier Bildgüte genießen. 
  • Auffällig sind die sehr sauberen und feinen Grauabstufungen. Gerade in dunklen Bildbereichen erreicht der UE46C8790 eine sehr sensible Kontrastdifferenzierung. Prima zu sehen zu Beginn von Casino Royale (Eröffnungsszene in Prag). 
  • Bei stark kontrastierenden Bildteilen war bei den 2009er Modellen ein Überstrahlen der hellen Bildbereiche auszumachen. Diesen Fauxpas leistet sich der UE46C8790 praktisch gar nicht mehr (gut zu sehen bei Indiana Jones - das große Hangartor der AREA 51 öffnet sich, der Zuschauer blickt vom Inneren der Halle nach außen).
  • Die Bildschärfe ist überragend - nicht nur, dass auch in den hinteren visuellen Ebenen liegende Objekte messerscharf nachgezeichnet werden - auch die Natürlichkeit bleibt nicht auf der Strecke, da unschöne Überschärfungsfehler wie Doppelkonturen praktisch gänzlich fehlen. Hier ist ein enormer Fortschritt gegenüber den 2009er Modellen auszumachen. Zu sehen z.B. bei den Bergmassiven, die zu Beginn von Baraka gezeigt werden. 
  • Positiv hervorzuheben ist der breite Blickwinkel - damit haben viele Konkurrenten nach wie vor ein Problem. Dieser ist auch deutlich größer als im 3D-Betrieb. 
  • Zur Farbwiedergabe ist zu sagen, dass Farben enorm dynamisch und brillant wirken. Unser Testsample hatte einen Magenta-/Rotstich, was für ein leicht warmes Bild schon in der Normaleinstellung sorgt. Inn den 3D-Betriebsarten in Verbindung mit der aktiven Shutterbrille nahm die Intensität des Farbstichs zu. 

Einzelanalyse Bild 2D:

Detailreich und scharf

Gute Tiefenwirkung

Tiefenwirkung - auch hier sichtbar

Auch mit kontrastierenden Bildteilen kommt der Samsung gut zurecht

  • Indiana Jones and The Kingdom of The Crystal Skull in 2D, 1080p/24, Dynamische Bildverbesserer aus: Das 2D-Bild des Samsung LED LCD-TVs begeistert von Beginn an mit hoher Plastizität und einer immense Tiefenwirkung. Die im Hintergrund liegenden Canyons und Berge im ersten Kapitel des vierten Indiana Jones-Abenteuers werden sehr plastisch präsentiert und liegen deutlich sichtbar im hinteren Bereich. Als die vier unbekannten Protagonisten auf den Militärkonvoi treffen und einen der Milizen zum Rennen herausfordern wird gute 24p-Stabilität geboten und damit flüssige Bewegungen der Fahrzeuge. Die Farbgebung wirkt in der Einstellung „Normal“ ein wenig warm und lebhaft, wir empfehlen das Rot noch minimal zurückzunehmen. Während die Milizen bei der Übernahme von Area51 auf die Wachmänner das Feuer eröffnen sehen wir wieder eine tadellose Tiefendarstellung der verschiedenen Ebenen der kommunistischen Milizen. Danach schwenkt die Kamera kurz nach rechts und das Militär-Warnschild ist zu sehen, hier waren an Kanten für einen kurzen Moment ungewollte Artefakte zu sehen, die trotz deaktivierten Bildverbesserern auftraten. Ähnliches konnten wir auch beim Betritt des Hangars beobachten, während dem Öffnen der Hangartore ist etwas wie Körnungsverschiebung zu erkennen. Dies fällt in den meisten Fällen nur höchst anspruchsvollen Zuschauern auf und trat in unseren übrigen Testsequenzen auch nicht weiter auf. Die gebotene Bildtiefe der großen mit Kisten vollgestapelten Halle zeigt wiederum höchste Güte, ebenso gehen Feinheiten in dunklen Bereichen nicht verloren. Der Samsung zeigt sich kontraststark mit tiefem Schwarz.
  • Baraka in 2D, 1080p/24, Bildverb. Aus: Der 8k-Scan dieses Kunstfilms ist von tadelloser Qualität, wir können also problemlos jeglichen festgestellten Mangel auf das Samsung Display schieben. Die ersten Szenen spielen sich im Hochgebirge ab, weiße Gipfel die sich absolut ruhig und mit festen Kanten abzeichnen, ein einzelner Adler am rechten Bildrand birgt keine Verschlechterung des sauberen Bildes. Kurz darauf sehen wir einen Pavian in seinem Whirlpool sitzen, die mit Eiswasser durchzogenenen Fellhaare sind bis auf ihre Einzelstränge erkennbar und selbst die groben Gesichtskonturen sind am Samsung TV auszumachen, den rosa Hautton empfinden wir nicht als extrem poppig. Ein Schnitt auf das zweite Kapitel eröffnet den Blick auf eine kristallscharfe Steinstatue, in der nächsten Szene sehen wir das Dorf von oben: Höchste Plastizität in allen Bildebenen und eine detailreiche Ausarbeitung aller sichtbaren Details.

Bild DVD 

  • Star Wars Episode III – Die Rache der Sith: Frontal wirkt die gelbe Star-Wars Schrift noch ausgezeichnet, aber mittleren Bildebene etwa kann sich aber das Gelb nicht ganz halten und bleicht beim Abgleiten nach hinten immer deutlicher aus. Genauso stellt es sich bei der übrigen Intro-Schrift dar, der Effekt ist zwar nicht enorm ausgeprägt aber das Gelb wirkt in den hinteren Ebenen einfach blasser. Wellenbewegungen der Schrift halten sich aber immer bedeckt und sind eigentlich nur gegen Ende des Fließtextes bemerkbar, leichtes Buchstabenzittern ist sichtbar. Der erste Blick auf den Sternzerstörer zeigt uns ein ruhiges Bild mit einer nur minimal zittrigen Hauptbrücke obenauf, Farbrauschen im roten Design-Strich des Imperiums-Schiffs zeigt sich gar nicht. Im Schatten liegenden Bereich des Zerstörers sind Details auf der Oberfläche gut zu erkennen. Das Abknicken auf Coruscant enthüllt weitere Zerstörer, die sich klar von dem unteren Planeten abheben und erneut die gute Plastizität. Folgend ein bildstabiles Kampfgeschehen, dass nur bei waghalsigen Flugmanövern mit zitternden Objektkanten leben muss. Auch die Cockpit-Großaufnahmen der Hauptprotagonisten Anakin und Obi-Wan gestalten sich sehr gut. Detail und Schärfegrad in den Gesichtern und der gesamten Cockpitumgebung sind einer schwachen HDTV-Aufnahme absolut würdig, geringe Anzeichen von Video-Look müssen dafür hingenommen werden.
  • AVEC Professionel Test DVD:
    • Laufschriften in verschiedenen Geschwindigkeiten vor verschieden farbigem Hintergrund: Keine schlechte Präsentation auf allen Hintergründen. Selbst in der schnellsten Geschwindigkeit ist keine immens erhöhte Anzahl von ausgebildeten Artefakten zu erkennen. Die Farbtrennung gelingt ohne Doppelkonturen.
    • Schwingendes Pendel: Die Linie bleibt bis zur unteren Spitze stabil und bildet nur an den Eckspitzen kleine Artefakte aus. Die inneren Balken bleiben auch bis zur untersten Stufe tadellos differenzierbar.
    • Stadtbild Esslingen: Auch in Esslingen ein gutes Resultat. Das Grün ist zwar etwas zu lebhaft aber noch kein Neon. Bei dem Schwenk über die Dachfassaden wird das Dächerrauschen größtenteils vermieden. Rasenstruktur, Pflastersteine und sogar teilweise Dachschindeln sind detailreich erkennbar.

Tuner

Menü "TV-Empfang"

  • DVB-S2/HD, Das Erste HD: Das HD-Programm der öffentlich rechtlichen Sendeanstalt in 720p/50 muss vom Samsung TV noch geringfügig hochskaliert werden. Diese Umsetzung gelingt nach unseren Kriterien ausgezeichnet: Hoher Detailgrad und Schärfe gepaart mit einem ruhigen, angenehmen Bild. Die Plastizität und Tiefenwirkung ist natürlich bei Blu-ray Zuspielung noch einen Tick wirkungsvoller und authentischer, macht aber gegenüber den übrigen SD-Tunern einen gewaltigen Sprung. MPEG-Rauschen bekannt von den SD-Tunern ist hier nicht zu erkennen, ARD & ZDF setzen aber schon seit Beginn ihrer HD-Zeit in h.264. Die ein oder andere Unreinheit bei kleinen Objektkanten ist hier und da noch festzustellen, sonst ist von der Skalierarbeit nichts zu erkennen.

  • DVB-S, Das Erste - Tagesschau: Das SD-Fernsehbild gefällt im Großen und Ganzen durch eine ruhige Bildwiedergabe ohne übermäßige Ausbildung von Treppenstufen, ganz leicht sind sie bei Bildschirmtexten aber zu erkennen. Das MPEG-Rauschen hält sich sehr gut in Grenzen, etwas stärker ausgeprägt in Rot-Tönen. Lauftexte am Bildschirm sind gut lesbar und ziehen nicht nach. Auch so können wir glatte Kanten und nur sehr wenig Ghosting beobachten. Die Farbgebung ist gut mit leicht warmen Einschlag, Farbverläufe sind nicht zu erkennen. Die Schwarz-/Graudifferenzierung ist akzeptabel, generell aber nicht so stark ausgeprägt im SD-Betrieb.

  • Digital-Terrestrisch/Kabel, Das Erste - Tagesschau: DVB-T steht dem Satellitenbild in wenig nach. Das MPEG-Rauschen ist erwartungsgemäß etwas stärker vorhanden, auch die Kanten wirken nicht ganz so glatt. Bezüglich der Farbgebung sind keine zusätzlichen negativen Punkte zu nennen, auch die Bewegungswiedergabe gelingt ähnlich gut.

Konkurrenzvergleich (bezogen auf 2D-Wiedergabe)

  • Panasonic Full-HD-Plasma TX-P42GW20: Wer keine 3D-Fähigkeiten braucht, dafür viel Wert auf Top-Kontrast und sattes Schwarz legt, liegt beim Panasonic goldrichtig. Für einen äußerst fairen Kaufpreis wird auch eine sehr gute 24p-Stabilität offeriert. Der GW20 ist auch in 50 Zoll erhältlich.

  • Samsung LED-TV UE40B7090: In allen Belangen konnten die 2010er LED-Modelle gegenüber der Vorjahresgeneration zulegen. Das Schwarz ist tiefer, die Ausleuchtung homogener, die 24p-Wiedergabe stabiler und die Plastizität ist ebenso nochmals gesteigert worden wie die Gesamtbildschärfe. 

  • Philips LED Pro-LCD 46PFL9704: Der Philips bietet eine sehr gute Umwandlung von SD-Quellen nach HD. Der Schwarzwert ist sehr gut - allerdings kann der Samsung hier gleichziehen. Der Koreaner begeistert auch mit nochmals einem Hauch mehr Bildtiefe schon im 2D-Modus. 

Erste Eindrücke BD-C6900

Der Blu-ray-Player lieferte auch bei der Zuführung von nativem 3D-Material zuverlässigen Support - es kam zu keinen Player-bedingten Bildaussetzern oder Abstürzen des gesamten Systems. Die 24p-Stabilität konnte in allen Betriebsarten überzeugen. Leider verfügt der Player nicht über einen Video-EQ - wer allerdings als Bildwiedergabegerät den 8790 verwendet, wird diesen auch kaum vermissen, schließlich lässt der Video-EQ im Flachbildschirm kaum einen Wunsch offen. Das Bild des BD-Players erscheint scharf und klar. Was der BD-C6900 auch in Verbindung mit TVs anderer Hersteller leistet, ermitteln wir dann im Test zu diesem Gerät. 

Gesamtfazit Bild UE46C8790

Mit insgesamt prima 3D-Fähigkeiten, einer ordentlichen 2D in 3D Umwandlung und einer exzellenten 2D-Wiedergabe auf Premiumlevel kann sich der Samsung viele Punkte sichern. Der üppig ausstaffierte Video-EQ sorgt für flexible Anpassungsmöglichkeiten. Top sind auch De-Interlacing und Scaling von SD-Material. Weniger überzeugend: Deutliches Ghosting und Helligkeitsverluste bei der 3D-Wiedergabe und Magentastich im Panel. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet - hervorragend. 

Klang

Audio-Menü

Auch ein EQ ist verfügbar

Früher klangen Samsungs Flachbildschirme ebenso, wie sie aussahen - flach. Einen plastischen Auftritt überließ man lieber der visuellen Abteilung. Das hat sich nun geändert, denn das  im 8790 verbaute, praktisch unsichtbare Lautsprechersystem macht durch erfreuliuch klare Klänge von sich hören. Die umfangreichen Einstellmöglichkeiten im Tonmenü sorgen für gute Anpassung an das Quellmaterial. Die prima Wiedergabe von Stimmen und sogar Anflüge von Räumlichkeit sind im Soundmodus "Film" festzustellen. Zudem können - in Anbetracht der Rahmenbedingungen - erstaunlich hohe Pegel erreicht werden. Die frische Hochtonwiedergabe punktet ebenfalls. Nur im Bassbereich fehlt es an Nachdruck. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse und Gerätekategorie: Sehr gut. 

Fazit

Der 8790 besticht durch viele Fähigkeiten - zunächst einmal durch die insgesamt tadellose 3D-Darstellung. Sowohl bei nativem 3D-Material als auch bei der Wandlung von 2D- in 3D-Material gefallen Schärfe, Bildruhe und Bewegungswiedergabe. Auch die Bildsauberkeit und die Übertragungssicherheit sind ausgezeichnet. Der Tragekomfort der 3D-Aktivshutterbrillen ist hervorragend. Dass die Technik aktuell  bei allen am Markt vertretenen Anbietern noch in den Kinderschuhen steckt, belegen beim 8790  die Neigung zum Ghosting sowie der Schärfeverlust in den hinteren Bildebenen. Zudem muss man durch die aktive Shutterbrille bedingte Helligkeitsverluste hinnehmen. Der bei unserem Testgerät vorhandene Magenta-/Rotstich ist im 3D-Betrieb noch etwas deutlicher erkennbar. In anderen Wertungen sorgt der Samsung für Bestnoten: Ein hervorragendes 2D-Bild, ein ausgezeichneter Schwarzwert, vielfältige, nützliche sowie effektive Einstellmöglichkeiten beim Video-EQ gehen einher mit sehr edlem Design. Selbst bezüglich der Verarbeitung sehen wir einen deutlichen Step nach vorne, auch die überrragende Fernbedienung ist ein lobendes Wort der Erwähnung wert. Weniger gut gefällt uns Samsungs Lösung der Anschlusssektion. Um eine möglichst wandnahe Befestigung zu gewährleisten,  ist eine große Anzahl von Adaptern im Lieferumfang enthalten, die dann an die eigentlichen Ein/Ausgänge des Samsungs angebracht werden müssen. Unerfreulicherweise sind diese Adapteranschlüsse nicht optional, ein Großteil der Slots ist ohne Adapter nicht verwendbar. Die Multimedia-Features stellen sich im Gegensatz dazu in einem ganz anderen Licht dar: Vielfältig bezüglich der Formate von USB und DLNA-Netzwerkkomponenten und Samsungs Internet@TV mit Applikationen wie Skype hält der Samsung noch ein weiteres Bonbon parat: Eine Aufnahme-Funktion mit herkömmlichen USB-Speichergeräten. Völlig unproblematisch ist eine HDTV-Aufnahme vorgenommen oder eingespeichert, komfortable und simple Bedienung runden die Sache ab.

Welcome to the Future - der 3D-fähige Samsung UE46C8790 brilliert mit hoher Zukunftssicherheit und faszinierenden neuen Ausstattungsmerkmalen

LCD-TVs Oberklasse
Test 13. April 2010

+ Insgesamt sehr gute 3D-Funktionalität bei nativem 3D-Material und bei Wandlung 2D in 3D
+ Ausgezeichneter Schwarzwert
+ Überragendes 2D-Bild mit hoher Schärfe und Detailtreue
+ Hervorragender Scaler und De-Interlacer
+ Maßstäbe setzende Multimedia-Features mit Videorecording 
+ Tadelloser eingebauter Satelliten- und Kabeltuner
+ Prima fürs Gaming geeignet
+ Sehr gute Gehäuseverarbeitung
+ Edle Fernbedienung
+ Guter Klang
+ Trotz des Funktionsumfangs relativ einfache Bedienung

- Magenta-/Rotstich im Panel des Testsamples
- Ghosting bei 3D
- Viele Anschlussformen sind nur mittels Adapter zu nutzen

Alle Daten
  • Unverbindliche Preisempfehlung 2.799,00 € 
    Bild Bildschirmdiagonale 116 cm (46 Zoll) 
    Paneltechnologie Ultra Clear Panel 
    Bildschirmtyp LC-Display 
    Backlight-Technologie LED-Hintergrundbeleuchtung 
    Bildwiederholungsrate 200 Hz 
    Dynamischer Kontrast (max.) Mega Contrast 
    Auflösung Full HD 1.920 x 1.080 Pixel 
    Bildverbesserungssystem 3D HyperReal Engine 
    Farboptimierung Wide Color Enhancer Plus 
    Ton Dolby-Technologie Dolby Digital Plus, Dolby Pulse 
    Klangsystem SRS TheaterSound 
    DTS-Unterstützung dts 2.0 + Digital Out 
    Ausgangsleistung (RMS) 2 x 10 W 
    Integrierte Lautsprecher abwärtsgerichtet / verborgen 
    Lautsprechertyp (Woofer) Tieftöner 
    Komfort / Ausstattung Samsung 3D-Technologie ja 
    Internet@TV ja 
    AllShare ja 
    Connect Share Movie ja 
    Recorderfunktion (PVR) für TV ja 
    Time shift ja 
    Skype™ on Samsung TV ja 
    BD Wise ja 
    Wireless LAN Adapter Unterstützung ja 
    Teletext (TTX) Mega ja 
    25 Menüsprachen ja 
    Bild-in-Bild ja 
    Anynet+ (HDMI™-CEC) ja 
    Kanalsuchmodus ja 
    Automatische Lautstärkeanpassung ja 
    Uhrzeit & An/Aus Timerschaltung ja 
    Elektronische Programmzeitschrift ja 
    Spielemodus ja 
    Digitaler Rauschfilter ja 
    Design Design TV Samsung Crystal TV™ 
    Slim Bauform Ultra Slim 
    Empfang / Übertragung Digitaler Fernsehempfang (DVB) DVB-T/C/S2 (MPEG4/HD) 
    Tunertyp Integriert 
    Common Interface Typ 1 CI+ Schacht 
    Anschlussmöglichkeiten HDMI™-Anschlüsse 4 (v1.4 mit 3D, Audio Rückkanal) 
    USB-Anschlüsse 2 
    Komponenteneingang (YPbPr) 1 
    Composite (FBAS) Eingang 1 (Sound L/R) 
    Digitalausgang S/PDF (optisch) 
    PC-Eingang (D-Sub) VGA-Stecker (Sub-D) 
    Scart 2 
    Antenneneingang 2 x RF-Eingang 
    Kopfhörerausgang Klinkenanschluss (3,5 mm) 
    PC Audioeingang Klinkenanschluss 
    DVI Audioeingang Klinkenanschluss 
    Audioausgang (Mini Jack) Klinkenanschluss 
    Netzwerkanschluss (LAN) Ethernet 
    Unterstützte Formate / USB / Allshare Video AVI, ASF, MKV, MP4, 3GPP, VOR, VOB, PS, TS, RMVB, FLV, DivX 3.11, DivX 4.x, DivX 5.1, DivX 6.0, XviD; H.264, H263, MPEG-4 SP, MPEG-4 ASP, Motion JPEG, Windows Media Video v9, MPEG2, MPEG1, RV3.0/RV4.0 
    Audio MP3, AC3, LPCM, ADPCM (MULAW, ALAW), AAC, HE-AAC, WMA,DD+, MPEG, DTS Core, AMR NB/WB, G.729, QCELP, Real Audio (RealAudio6 Cook, RealAudio9,10 RealAudio Lossless), 8000, 11025, 12000, 16000, 22050, 24000, 32000, 44100, 48000 
    Leistung Öko-Siegel Planet First 
    Lichtsensor (Eco Sensor) ja 
    Stromversorgung AC220-240V 50/60Hz 
    Maximaler Stromverbrauch 200 W 
    Stromverbrauch im Ruhezustand < 0,06 W 
    Stromverbrauch nach IEC 62087 Ed. 2 130 W 
    Abmessungen (B x H x T) mm Maße Verpackung 1360 x 810 x 150 
    Maße mit Fuß 1091 x 724 x 303 
    Maße ohne Fuß 1091 x 663 x 24 
    Gewicht (kg) Gewicht mit Verpackung 22,9 
    Gewicht mit Fuß 19,2 
    Gewicht ohne Fuß 17 
    Zubehör / Unterstützung VESA Wandhalterungsnorm 400 x 400 
    Samsung Wandhalterung Unterstützung Ultra Slim Typ geeignet (separat erhältlich) 
    Premium Fernbedienung Metalldesign 
    Fernbedienung TM1080 
    Batterien ja 
    Adapterkabel Diverse 

Text: Carsten Rampacher, Philipp Kind
13. April 2010

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