XXL-Doppeltest: Onkyo 9.2 AV-Receiver TX-NR3007 und TX-NR5007 - High-Tech kombiniert mit fairem Preisniveau ?
11. Februar 2010 (cr/th/phk)
Internet Radio/PC-Streaming/USB-Funktionen
Die Multimediafunktionen sind bei beiden Onkyo AVRs identisch - wir haben sie
genau überprüft.
Dateiwiedergabe Musik:

Flac-Wiedergabe

WMA-Musikwiedergabe
Internet Radio

vTuner Internet-Radio-Wiedergabe

Schnelles Laden einzelner Stationen
USB-Screenshot

USB-OSD
Webbrowser

Verschiedene Settings können auch direkt nach
Eingabe der IP-Adresse über den PC-Browser erfolgen
Netzwerkeinbindung

Im Netzwerk werden beide Onkyos - hier der 5007 - sofort erkannt

Auch der 3007 integrierte sich ohne Schwierigkeiten
Internet Radio
Es gibt 2 Internet Radio-Plattformen, die vorinstalliert sind:
Wir haben uns mit vTuner beschäftigt, nach kurzer Initialisierungszeit
(ca. 60 Sekunden) kann es losgehen. Das Buffern einzelner Radiostationen geht
schnell (nur wenige Sekunden). Bei vTuner funktioniert der Zugang direkt, ohne Passwort und/oder Benutzernamen, während man sich bei last.fm vor der Verwendung anmelden muss. Bei vTuner kann man bevorzugte Sender speichern, sich neue oder besonders populäre Sender anschauen oder Internet-Radiosender nach Ländern sortieren. Selbstverständlich ist es ebenfalls möglich, eine Sortierung nach Genre vorzunehmen. Der Sound bei "Mix Radio Trance"
hat uns bei beiden Geräten begeistert - hier weitere Höreindrücke in verschiedenen Hörmodi:
- PLII Music: Präziser Bass, mit gut getroffener Kickbasswiedergabe und
tadelloser räumlicher Ausbreitung. Es ist praktisch kein unnatürlicher
Hall zu hören. Schnelle Effektwechsel und eine hohe Surrounddynamik sind
weitere positive Punkte.
- DTS Neo:6 Music: Diese Betriebsart klingt im direkten Vergleich
zurückhaltender und weniger intensiv. Lobenswert sind die sehr
harmonischen, fließenden Front-/Surroundübergänge. Der Bass hat weniger
Punch.
- Neural THX Music: Räumlich sehr intensiv, aber gleichzeitig natürlich
und nicht aufgesetzt. Enorm gute Grob- und Feindynamik, präziser,
druckvoller Bass, lebendige Höhen, charismatische Mitten. Hier der beste
Modus im Vergleich mit den beiden anderen.
Streaming von Musikdateien von einem PC mit Windows Vista Home Premium und
Windows Media Player 11 sowie unter Windows 7 Ultimate und Home Premium,
USB-Wiedergabe:
Das Streamen von Musikdateien geht mit eindeutiger Benutzerführung relativ einfach - da die meisten
Anwender allerdings auf ihrem PC eine Firewall installiert haben, ist es
wichtig, deren Einstellungen zu checken, damit ein problemloser
Verbindungsaufbau zum Onkyo möglich ist. Die Wiedergabe von MP3, WMA- sowie FLAC-Musikdateien funktionierte problemlos. Wenn man also die entsprechenden Ordner in der Medienfreigabe freigegeben hat,
arbeiten beide Onkyos zuverlässig als Streaming Client. Die gleichen Audioformate werden auch bei Anschluss eines USB-Sticks ohne Schwierigkeiten wiedergegeben.
Insgesamt verfügen 3007 und 5007 über einfach zu handhabende
und nützliche Multimediafunktionen. Bei der Nutzung von Internet Radio stehen
sogar gleich 2 Plattformen zur Disposition. Trotzdem scheinen mögliche Ansätze
für zukünftige Entwicklungsschritte durch. So können mittels Streaming und
USB lediglich Audiodateien wiedergegeben werden. Es fehlt jedoch die
zeitgemäße Möglichkeit, insbesondere Videodateien, besonders in HD,
darstellen zu können. Dieses Feature sollte Onkyo, gerade in diesen
Preisklassen, bei der kommenden Generation berücksichtigen.
Gesamtnote in Relation zur Preisklasse:
TX-NR3007: Ausgezeichnet - hervorragend
TX-NR5007: Ausgezeichnet.
Testequipment

Teil des Testequipments
Klang
Einmesssystem (bei beiden AVRs ist Audyssey MultEQ XT mit an
Bord)

Übersicht über die eingemessenen Einstellungen
Das Einmesssystem Audyssey wird durch das Anstecken des mitgelieferten Setup-Mikrofons automatisch gestartet. Nachdem das Einmessmikro an die 1. Hörposition platziert wurde und man im Menü des
AVRs "Weiter" anwählt, wird die Kalibration automatisch und ohne Countdown gestartet. Ohne weitere Parametereinstellungen prüft das Setup die angeschlossene Lautsprecherkonfiguration und sendet Tontestsignale an die jeweilige Position. Wie in den früheren Onkyo-Modellen misst das Audyssey MultEQ XT standardmäßig an drei Positionen ein.
Optional kann man an bis zu 8 Positionen einmessen. In unserer 9.0 Konfiguration mit dem Nubert nuVero-Set mit Front High + Surround Back dauert der gesamte Einmessvorgang inklusive Berechnung etwa 10 Minuten und 45 Sekunden. Für jede zusätzliche Hörposition stehen etwa 2 Minuten 30 Sekunden zu Buche. Im Testbetrieb mussten wir erfreulicherweise keine Fehlermeldungen oder Abstürze während des Einmessens feststellen. Nach der Prozedur wird eine Übersicht der Lautsprecherkonfiguration plus Übernahmefrequenzen angezeigt und der User zum Speichern beziehungsweise Verwerfen der erkannten Werte aufgefordert. Pegel und Frequenzen unserer Komponenten wurden korrekt erkannt und bis auf 15cm Abweichung beim Abstand unseres rechten Frontlautsprechers, die wir kleinlich beanstanden, sind auch die Positionen unserer Komponenten richtig eingemessen worden. Im Hauptmenü des 5007
und des 3007 können die verschiedenen Parameter unter Lautsprecher-Konfiguration noch einmal eingesehen
werden. Es ist aber nach wie vor nicht möglich, die per Audyssey ermittelte
Kurve in den manuellen EQ zu kopieren und zu optimieren. Möglich ist nur ein
komplett manuelles Setup. Versierten Anwendern steht unter "Equalizer" auch ein Deaktivieren des Audyssey EQ zur Verfügung. Für Front/Center/FH/Surround/SB und Subwoofer steht ein manueller Equalizer in 1 dB-Steps zur Absenkung oder Anhebung spezifischer Frequenzbereiche zur Verfügung. Die
zwei Subwoofer-Ausgänge können zwar in puncto Pegel und Abstand individuell eingestellt werden, eine EQ-Anpassung ist aber nur global möglich.
Akustische Fähigkeiten - TX-NR3007 und TX-NR5007 im direkten
Vergleich
Fernab der sehr umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten und Betriebsmodi
ist es natürlich hochinteressant, welche akustischen Differenzen sich zwischen
beiden AVRs finden - daher hier unsere Beurteilung der Basisparameter im
direkten Vergleich:
- Pegelfestigkeit: Durch die souverän aufspielenden Endstufen ist
schon beim 3007 auch in
Hörräumen zwischen 35 und 40 Quadratmeter ein problemloses Management
hoher Lautstärken gewährleistet. Allerdings sollte kein anderes Gerät
seinen Platz auf dem 3007 finden, denn die Hitzeentwicklung ist trotz
aufwändiger Kühlung enorm. Das Ende der Fahnenstange naht zudem, wenn man
große Standlautsprechersets der Oberklasse wie das Nubert
nuVero-7.0-Set (2 x nuVero 14, 1 x nuVero 7, 2 x nuVero 11, 2 x nuVero 5)
ohne zusätzlichen aktiven Bass bei hohem Pegel betreibt. Dann kann es schon
passieren, dass eine leichte Komprimierung im Bassbereich stattfindet und
die Basskraft hörbar schwindet. Auch der Hochtonbereich erscheint dann
angestrengter. Genau hier greift dann der 5007 ein - er liefert bei der
Verwendung großer Stand-LS-Sets ein stabileres Signal, er spielt freier auf
und bildet den Bass auch bei großer Lautstärke noch sehr sauber ab. Wer
also in hoher Qualität mit sehr großen Stand-LS vorn und mit hohem Pegel
hören möchte, sollte dem 5007 den Vorzug geben. Wer hingegen
Heimkino-Systeme vom Schlage eines Teufel 5.2-LS-Set System 5 THX Select 2
verwendet, kann ohne Probleme auch zum 3007 greifen - sogar mit dem 7.1-THX Ultra 2-Set Teufel System 9 geht
der günstigere der beiden AVRs eine sehr gelungene Verbindung ein.
- Räumliche Abbildung: Der Onkyo TX-NR3007 bietet einen stabilen Raum mit
natürlich-weitläufiger Abbildung. Er wirkt selbst bei Verwendung der neuen
DSP-Betriebsarten aus den Häusern Audyssey und Dolby nicht künstlich
aufgeblasen oder instabil, sondern ist in Breite und Tiefe stets
glaubwürdig. Mit noch mehr Auflösungsvermögen kokettiert der 5007. Er
schafft es, den Raum noch authentischer, weil freier und feinsinniger, zu
präsentieren. Er geht nochmals mehr in die Tiefe und ermöglicht somit eine
noch bessere Integration des Zuhörers, der sich noch mehr vom Sound
umgeben fühlt. Bei DSX bietet der 5007 ein noch intensiveres, weil
dichteres Klangpanorama, bei PLIIZ sind keine Differenzen zwischen den
beiden Receivern auszumachen.
- Tonalität/Auslegung: Tonal ist der 3007 recht neutral abgestimmt. Allerdings
besteht noch ein gewisser Hang zu einer brillanten, weitläufigen
Auskleidung des Hochtonbereichs. Diese geht aber nicht mehr wie in früheren
Generationen mit enormer Samtigkeit beim Übergang vom oberen Mittel- in den
Hochtonbereich einher. Diese neue Onkyo Auslegung konnten wir allerdings
schon beim letztjährigen Onkyo
TX-NR906 beobachten. der letzte Onkyo mit der "klassischen"
Auslegung war somit der Onkyo TX-NR905
aus dem Jahre 2007. Allerdings unterscheiden sich auch 3007 und 906,
denn letzterem fehlt die feinnervige Brillanz, er geht nüchterner und somit
unter streng analytischen Gesichtspunkten neutraler, aber mit weniger
Emotionalität vor. Der Mitteltonbereich des 3007 ist sehr klar
definiert und tonal neutral. Der Bass präsentiert sich als kraftvoll und
relativ trocken. Der 5007 schafft es, in allen Belangen nochmals zuzulegen.
Im Hochtonbereich fällt der Unterschied sogar relativ deutlich aus. Dieses
Maß an Sensibilität und seidiger Ausprägung kann der 3007 nicht bieten.
Der geschliffen-kultivierte Charakter des 5007 manifestiert sich im
Direktvergleich am besten im Stereobetrieb. Hier schafft der 5007 eine
überraschend große Distanz zum 3007. Bei der Mitteltonwiedergabe offeriert
der 5007 gerade bei hoher Lautstärke die stabilere Tonalität. Der 3007
wirkt dann, wenn die Pegel immens werden, minimal bedeckt, dies geht dem
5007 komplett ab, neutral und lebendig stellt er Männer- und Frauenstimmen
dar. Der Bass ist absolut linear abgestimmt - das leichte Zurückversetzen
bei sehr hoher Lautstärke, dem 3007 eigen, fehlt hier beinahe
gänzlich.
- Stimmwiedergabe: Stimmen positioniert schon der Onkyo TX-NR3007 sehr exakt, jederzeit
lässt sich so die Position eines Sängers auf der Bühne oder eines
Protagonisten im Film im virtuellen Raum ausfindig machen. Allerdings
gelingt es dem 3007 nicht, die komplette vokale Kontur darzustellen, so
"verschwimmen" Stimmdetails letztendlich etwas mit der sonstigen
Akustik. Der 5007 trennt hier besser, die Stimme hebt sich exzellent ab,
zudem werden kleine vokale Charakteristika noch vollkommener
präsentiert.
- Grobdynamik: Der Onkyo 3007 liefert eine glaubwürdige grobdynamische
Vorstellung ab - er "brodelt" nicht nur so vor Temperament wie
mancher Kontrahent, dafür überträgt er den Dynamikumfang sorgfältig und
stabil. Der 5007 bietet hier ein ähnliches Niveau, bei sehr drastischen
Dynamiksprüngen kann er aber die Vorzüge seiner edlen Endstufen- und
Stromversorgungseinheit ausspielen und impulstreuer agieren.
- Feindynamik: Eine der großen Stärken schon des 3007 ist die hervorragende
Einarbeitung kleiner feindynamischer Einzelheiten - doch der 5007 legt auch
hier noch nach und öffnet sich die Tür zur Bolidenliga. Details klingen
noch räumlicher, sie lösen sich noch gekonnter von den Lautsprechern und
besitzen noch feiner gewobene Strukturen.
Klang Surroundaufpolierer Stereo-to-Surround
Dolby Pro Logic IIz, Stereo-to-Surround, Club Sounds Vol. 49, CD 2 “Time Out” (Dream Dance
Allinance), Carl Orff, Carmina Burana (ab Beginn), Nightwish - Wish I had an
Angel, Master Passion Greed:
TX-NR3007:
PLIIz ist primär für die intensivere Wiedergabe von Film-Soundtracks gedacht und nicht unbedingt für eine bessere Musikwiedergabe. Trotzdem haben wir das Experiment gewagt und die neue Dolby Betriebsart auch in Verbindung mit Musikmaterial ausprobiert. Nach dem Check können wir davon abraten, PLIIz für die Aufbereitung von Musikmaterial zu verwenden. Die Tiefenstaffelung der Frontkulisse geht verloren, die oberen Mitten klingen blechern, es fehlt an Feindynamik und Auflösung. Besser ist es, wenn wir THX Music plus Dolby PLIIz einsetzen.
Der Klang gewinnt an Nachdruck und Struktur, plötzlich ist der unangenehme blecherne Charakter weg. Prima integriert ist das normale Dolby Pro Logic IIx Music. Hier zeigten sich eine realistische Tiefe und eine gut erkennbare Bühne.
Das Klangbild erschien aber nicht mehr so gewaltig und imposant wie bei der Kombination aus THX Music und PLIIz. Neu ist auch der Audyssey DSX Modus, bei dem ebenfalls neben zwei „Front Wide“ Lautsprechern auch zwei „Front High“ Boxen verwendet werden. Dieser Modus in Kombination mit PLIIx Music garantiert eine 9.1 Wiedergabe auch von Stereosignalen. Im Vergleich zu PLIIz ist die Kombi aus DSX und PLIIx Music nachdrücklicher und dynamischer, der Bass entfaltet mehr Energie. Um die Präzision ist es aber nicht sonderlich gut bestellt. Musikalische Ebenen beginnen, sich ineinander zu mischen.
Sehr gut gefällt grundsätzlich die präzise, gleichmäßige Ansteuerung des aktiven Subwoofers. Wie wir es von Onkyo gewohnt sind, hat auch der TX-NR3007 keine Probleme mit
größeren Pegeln. Souverän stemmt der 3007er Lautstärken, die auch durchaus anspruchsvollen Anwendern, die im dedizierten Heimkino Filme anhören,
genügen dürften. Als nächste Betriebsart haben wir die Musikaufbereitung von Neural THX ausgewählt. Hier hat uns besonders die hohe klangliche Präzision überzeugt. Der Onkyo spielt in diesem Modus ungemein souverän auf und liefert einen satten, harten und nachdrücklichen Kickbass. Die Grobdynamik ist ebenso hervorragend wie die als ausgesprochen realistisch empfundene Räumlichkeit. Nachdem Neural THX für Begeisterung sorgte, bedeutet der Einsatz von DTS Neo:6 einen klaren klanglichen Abstieg. Es mangelt an Substanz und Ausdruckskraft, die oberen Mitten sind zu grell und zu aggressiv, der Surround-Raum läuft zu spitz zu. Nimmt man bei DTS Neo:6 die THX-Nachbearbeitung hinzu, so fällt der Filter, der für eine verträgliche Hochtonwiedergabe zum Einsatz kommt, sofort harmonisierend auf. Der Klang wird homogener, es finden keine disharmonischen Überhöhungen statt. Der Bass erscheint satter, körperhafter und sorgt für mehr tieffrequente Energie.
TX-NR5007:
Prinzipiell kann man die oben gemachten Hör-Beobachtungen auch auf den 5007
übertragen. Die Wirkung von PLIIz und der Kombination aus THX Music plus PLIIz
ist sehr ähnlich. Der 5007 schafft aber im direkten Vergleich feinere
Strukturen, das wird selbst dann deutlich, wenn wir die Aufpolierer einsetzen.
Die neutrale, nicht zu spitze, aber trotzdem auch im Hochtonbereich gut
detailliert aufspielende THX Music-Einstellung bringt der 5007 noch etwas
gekonnter zur Geltung. Hörbar aber wird diese Differenz erst mit dem Teufel System 9,
bei Einsatz des System 5 THX Select 2
sind keine Differenzen auszumachen. Audyssey DSX zeigt sich ebenfalls sehr gut
integriert. Das Mehr an Volumen und Basskraft sowie Räumlichkeit wird aber mit
einem niedrigeren Präzisionsverlust erkauft als beim 3007. Das Klangbild
erscheint weniger aufgeweicht und feiner gestaffelt, auch im akustischen Kern.
Hier schafft es der 3007 nicht, alle akustischen Ebenen präzise zu
rekonstruieren. Die lineare, präzise Ansteuerung des aktiven Subwoofers ist
beim 5007 identisch - er schafft es aber, im oberen Bassbereich Details noch
besser herauszuschälen. Wer es gerade bei "Master Passion Greed"
richtig laut liebt, wird kaum am 5007 vorbei kommen - zwar ist die
Pegelfestigkeit schon beim 3007 überragend, die volle Basskontur und die volle
tieffrequente Energie, selbst dann, wenn kein aktiver Sub zum Einsatz kommt,
wird aber nur vom 5007 bereit gestellt.
Vergleich: Audyssey DSX High vs. Dolby Pro Logic IIz mit Front High,
DVD-Material
TX-NR3007:
Der Onkyo TX-NR3007 ist nicht nur mit Pro Logic IIz, sondern auch mit Audyssey DSX ausgestattet. Neben der Funktion „Front Wide“ mit 2 zusätzlichen Frontlautsprechern, die bezüglich ihrer Positionierung außerhalb der normalen vorderen Hauptlautsprecher aufgestellt werden, gibt es auch die „Front High“ Einstellung – ebenso wie bei PLIIz werden hier oberhalb der Frontlautsprecher, im Idealfall unter der Decke montiert, zwei weitere Boxen eingesetzt. Grund genug für uns, die Wiedergabe im direkten Vergleich zu hören. Wir suchten für den Test dieser beiden neuen Systeme die DVD „Star Wars Episode III“ aus und wählten die Eröffnungsschlacht oberhalb von Coruscant. Um vollen 9.1 Sound zu erhalten, wählten wir die Betriebsart „Dolby Digital + PLIIx Movie + Audyssey DSX“. Wir erhielten eine sehr imposante Front-Klangkulisse, die aber nicht nur üppig bezüglich der räumlichen Ausgestaltung wirkt, sondern auch gleichzeitig mit sehr guter Dynamik überzeugt. Die spektakuläre Raumschlacht wird sehr nachdrücklich wiedergegeben, gerade dann, wenn z.B. Raumjäger von oben angreifen, erscheint das Hörerlebnis deutlich intensiver und dreidimensionaler. DSX schafft es sehr gut, den Zuhörer richtig zu fesseln, wenngleich im Detail nicht mehr ganz die Präzision des Sounds ohne die neue Audyssey-Zusatzfunktion gegeben ist. Im direkten Vergleich ist der Präzisionsverlust bei PLIIz geringer – das ist sehr löblich. Zugleich aber wirkt das Raumerlebnis weniger imposant, oder, salopp ausgedrückt: Dieses „mitten in der Raumschlacht“-Feeling von DSX wird nicht im identischen Umfang geboten.
TX-NR5007:
Schon im vorangehenden Text, als es um die Darstellung von Musikmaterial
ging, konnten wir ähnliche Eindrücke sammeln. Die erhöhte Präzision und das
Mehr an Feingefühl, welches der TX-NR5007 bietet, kommen auch in dieser
Testreihe zum Ausdruck. Die Dynamik der Front-Klangkulisse ist noch
ausgeprägter, was man bei Ep. III beispielsweise am unvermittelten Zerbersten
großer Raumschiffe in der Eröffnungsschlacht merkt. Nachdem die Raumfahrzeuge
getroffen wurden, entfaltet sich ohne jede Zeitverzögerung gleich die Wucht der
Explosion - DSX wirkt sich hier auch kaum mindernd auf diese Impulstreue aus,
obwohl durch die Signalverarbeitung prinzipiell Zeit verloren geht und der
direkte Signalweg meist auch der im wahrsten Wortsinne schnellste ist. Die DSX
Implementierung beim 5007 kann sich schon beinahe mit der des teureren Denon AVR-4810
messen, der Denon aber staffelt in der Tiefe noch etwas besser durch und
hält den Präzisionsverlust noch minimal geringer - also bietet er genau das
Maß an Steigerung, was man in Anbetracht des Mehrpreises von 500 EUR erwarten
kann. Dadurch, dass sich DSX beim 5007 noch besser präsentiert als beim 3007,
fällt der Unterschied zu PLIIz noch deutlicher aus - PLIIz kann hier in keiner
Disziplin an das Audyssey-System heranreichen, und beim 5007 spricht noch
nicht einmal mehr der Punkt "mehr Präzision" für die Dolby-Variante.
Iron Man DTS-HD Master Audio 5.1 mit Audyssey DSX Front High + PLIIx
Surroundback / Audyssey DSX Front Wide + PLIIx Surroundback, Kapitel 11

DSX plus PLIIx Movie
Die Surround-Back und Front High Integration mittels Dolby PLIIx + Audyssey DSX gelingt
beiden Onkyos, wie schon beschrieben, überraschend geschlossen. Durch die unterstützenden Lautsprecherkomponenten wird ein authentisch breites und tiefes Bühnenbild aufgebaut, das den Zuschauer durch blitzschnelle Arbeitsweise und wohlige Homogenität mitten ins Geschehen zaubert. Gegenüber der unbearbeiteten Ausgabe muss mit einer etwas prägnanzschwächeren Mittel- und Hochtonwiedergabe gerechnet
werden (beim 5007 wie schon beschrieben aber nur gering ausgeprägt), Präzision und Struktur plus Druck im Bassbereich wird nicht negativ beeinflusst
beim 5007, beim 3007 findet eine leichte Beeinflussung statt. Die DSP-Bearbeitung mit Front Wide gelingt ähnlich gut und akustisch neutral, die Geschlossenheit der Surroundbühne gefällt uns persönlich aber bei dem Zusammenspiel der Surround Back mit den Front-High Lautsprecher ein wenig besser, man fühlt sich direkter ins Geschehen katapultiert. Zudem ist das DSX Front-Wide Post-Processing noch ein wenig kräftiger und auffälliger als die Kombi mit Front High. Die Bühne ist dadurch zwar sehr weitläufig und breit dafür leidet etwas die Homogenität des Gesamtklangbildes und die Bühne wirkt unnatürlich nach vorne
versetzt.
Klang neue Tonformate, Vergleiche diverser Betriebsarten
- Blu-ray Stirb Langsam 4.0, Tonspur englisch DTS-HD Master Audio, Kapitel 5, Kampf um die Wohnung von Matthew
Farrell,
- Baraka, ab Beginn, DTS-HD Master Audio
- Celine Dion, A New Day, Dolby TrueHD
TX-NR3007:
Diese effektgewaltige Sequenz nutzen wir zu weiteren Analysen verschiedener Betriebsarten. Audyssey DSX zusammen mit Dolby PLIIx Movie für 9.1 Sound hinterlässt einen ausgezeichneten Eindruck. Viel Kraft und Nachdruck, und ein sehr breites, umfassendes und somit fesselndes Fronteffektfeld erwarten den Zuhörer. Trotzdem wirkt der Sound nicht verwaschen und unpräzise, vielmehr werden auch kleine Effekte gut eingebunden, so das Durchladen der Waffe oder der durch den Gang rollende und kurz darauf explodierende Feuerlöscher. Die MP-Salven entwickeln eine realistische Durchschlagskraft, und der 3007 betont die verschiedenen akustischen Ebenen mit hervorragender Balance. Bidirektionale Effekte werden enorm schnell umgesetzt. Die gesamte Ausgestaltung der Vertikalen wird dank DSX deutlich intensiver und besser wahrnehmbar. Im Vergleich dazu wirkt Dolby PLIIz weniger lebendig, es fehlt der allerletzte Schliff an Kraft und Emotion. Dafür aber, dies zeigen Einzelheiten wie der Wechsel des Magazins an McLanes Waffe, wird mehr Präzision geboten. Auch das heftige Atmen der Gejagten McLane und Farrell kommt besser zum Ausdruck. Die unteren Mitten sind bei DSX etwas zu dominant – hier agiert PLIIz ausgewogener. Nun schalteten wir zusätzlich noch das THX Post Processing zu und hörten THX Ultra 2 Cinema + Dolby PLIIz. Hier war der Hochtonbereich am besten ausgestaltet – Details waren klar zu vernehmen, und wenn sich scharf ansprechende Effekte auf der Tonspur befinden (zersplitterndes Glas), werden diese auch glasklar wiedergegeben – das THX Postprocessing nimmt dem Soundtrack aber gekonnt unnötige, nur Disharmonien hervorrufende Aggressivität. Dieser Modus gefällt uns auch aufgrund der angenehmen, aber nicht aufgeblasen erscheinenden klanglichen Fülle am besten. Der Subwoofer wird am besten angesteuert und liefert einen gleichermaßen satten wie trockenen Bass. Bei
Baraka besticht schon der 3007 mit raumfüllender Wiedergabe und der Fähigkeit,
im 1. Kapitel auch die subtilen flötenartigen Töne prima zu übermitteln.
Spontane Basseinsätze beweisen auch hier die gelungene Ansteuerung des aktiven
Subwoofers. Wird kein zusätzlicher Sub eingesetzt, liefert der 3007 in
Verbindung mit Standboxen mit gutem Wirkungsgrad ein immer noch ausgezeichnetes
klangliches Resultat. Das Ende der Fahnenstange scheint dann im 5. Kapitel von
Baraka durch - der markerschütternde Bass kann vom 3007 nur dann entsprechend
strukturiert erfasst werden, wenn ein dedizierter aktiver Subwoofer Verwendung
findet. Bei der Celine Dion-BD wirkt das zu Beginn des Konzertes in Las Vegas
zersplitternde Glas durchhörbar und realistisch. Die Stimme Celines lässt sich
mit verbundenen Augen akustisch auf der Bühne genau orten. Die Stimm- und
Instrumentaltrennung ist sehr gelungen, die Backgroundsänger kommen zudem sehr
gut zum Ausdruck.
TX-NR5007:
Hier lassen sich die Höreindrücke ebenfalls sehr gut übertragen, auch beim
5007 ist die Kombination aus THX Ultra 2 Cinema + Dolby PLIIz absolut
unschlagbar. Gerade bei kleinen Effekten - McLane wechselt das Magazin seiner
Waffe, Farrell schiebt das Fenster auf und möchte fliehen - unterschlägt DSX
die Kontur des jeweiligen Effektes ganz gern und liefert ein zwar reichhaltiges,
aber nicht genau genug strukturiertes Klangbild. Die Kombi aus THX
Postprocessing und PLIIz arbeitet diese kleinen Effekte hörbar sauberer ein und
bietet auch die bessere vokale Qualität. Der leistungsfähigere 5007 eignet
sich hier noch besser, um Differenzen heraus zu stellen. Vokale Konturen sind im
DSX Mode minimal aufgeweicht, dieses Phänomen fehlt bei THX/PLIIz praktisch
komplett. Die bessere Detaillierung, die der 5007 bereit stellt, wird gerade bei
der THX/PLIIZ Betriebsart deutlich, als Gabriels Scherge nach der Explosion
durch die geschlossene Glasscheibe des Treppenhauses fliegt - das nach allen
Seiten wegspritzende Glas erscheint plastischer, die Flugbahn der Splitter ist
schärfer umrissen. Bei "Baraka" schafft der 5007 gleich im 1. Kapitel
ein noch intensiveres Gefühl fein dosierter Räumlichkeit, das besonders gut im
THX-Modus (ohne PLIIz) zum Ausdruck kommt. Die Massivität des 5. Kapitels
hingegen erscheint dann besonders ausgeprägt, wenn wir Audyssey DSX verwenden -
der Druck ist, ganz gleich, ob mit aktivem Sub oder ohne, noch höher als beim
3007. Was die Durchmodellierung des Bassbereiches anbetrifft, können wir bei
DSX aber keinesfalls Rekorde vermelden. Der sehr differenziert aufspielende 5007
macht dieses Defizit noch deutlicher als der etwas weniger sensible 3007. Daher
ist der THX/PLIIz Modus hier wieder beinahe unschlagbar. Denon integriert beim AVR-4810
allerdings Audyssey DSX so gekonnt, dass wir bei diesem AVR die Kombi aus PLIIZ/THX
kaum vermissen. Onkyo hat offensichtlich mehr Augenmerk auf eine gelungene
Implementierung von PLIIz/THX Wert gelegt. Bei der Celine Dion-BD wirkt das
zersplitternde Glas noch schärfer, gleichzeitig detaillierter. Wie beim 3007
raten wir hier zu einer direkten Wiedergabe ohne Soundmodi, nur kann für eine
7.1 Wiedergabe von 5.1 Material die normale PLIIx Matrix für die Back Surround
Kanäle zugeschaltet werden. Zu DSX oder PLIIz bzw. einer THX-Betriebsart raten
wir hier nicht. Nur bei der möglichst direkten Wiedergabe ist die Darstellung
von Celines Stimme in nahezu vollem Umfang gegeben. Feine vokale Details
arbeitet der 5007 noch feiner heraus als der 3007, auch ertönt das Abklingen
des Flügels noch samtiger.
Klang Stereo

Der TX-NR5007 ist eine Empfehlung für versierte Stereohörer
Für Stereohörer mit Hörerfahrung und leicht gehobenem Anspruch reicht das,
was der 3007 bietet, schon zweifellos aus. Er löst den Sound gut vom
Lautsprecher und baut eine realistische Bühne auf. Zudem ist er tonal neutral,
frisch und lebendig ausgelegt, so dass man schon sagen kann, dass hier
beachtliche Hörfreuden geboten werden. Allerdings sollte man einem
Stereo-affinen Anwender nicht raten, parallel den 5007 zu hören: Die nochmals
hochwertigeren Baugruppen, die in der Audiosektion verbaut wurden, verdienen
sich insbesondere im Stereobetrieb ihre Daseinsberechtigung voll und ganz. Der
5007 betont Nuancen gekonnter, gestaltet die Übergänge zwischen den einzelnen
Frequenzspektren noch nahtloser und würzt den Hochtonbereich mit mehr
Ausleuchtungsvermögen und Brillanz. Der Bass ist schon beim 3007 präzise und
relativ trocken in seiner klanglichen Ausprägung, der 5007 kokettiert mit
seinem noch besseren Tiefgang.
Bi-Amping, DJ Tiesto - Elements of Life, Traffic + Back in Your Head, DD 2.0

Bi-Amping-Modus
Hier habenSieht man von der nicht allzu einfach durchschaubaren LS-Terminal-Beschrifung der Rückseite
der Onkyo AVRs ab, ist der Bi-Amping-Betrieb des Receivers relativ simpel zu bewerkstelligen. Im Lautsprecher-Setup unter Lautsprecher-Einstellungen wechseln wir bei Lautsprechertyp A von "Normal" auf "Bi-Amping". Die usrprünglichen Surround-Back LS-Anschlüsse des
Gerätes werden auf Bi-Amping für die Front-Lautsprecher gewandelt und sind bereit für den Anschluss. Erfreulicherweise durften wir keine Probleme feststellen und konnten Bi-Amping im Stereobetrieb betreiben. Da unsere nuVero 14 eine unserer anspruchsvollsten Lautsprecher in puncto Power und Kraft an einen Receiver sind, kam sie auch sofort zum Einsatz. In der Tat ist
gerade aus dem 5007 mit Bi-Amping nochmal eine Schippe mehr rauszuholen. Als Testsequenz diente unser gnadenloser Pegelmeister DJ Tiesto während seiner Elements of World Tour, heute in Dolby Digital 2.0. Beinahe bis zum Anschlag bleibt der Onkyo souverän, kompressionsfrei und präzise kombiniert mit einer trockenen Kickbassausgabe - hier auch ein Dank ins Hause
Nubert -, die ihresgleichen sucht. Der 3007 weicht im Vergleich früher auf und
stellt einen nicht ganz so präzisen Bass zur Verfügung. Die Höhen besitzen
etwas weniger Strahlkraft.
Gesamtnote Klang in Relation zur Preisklasse:
- TX-NR5007: Hervorragend.
- TX-NR3007: Ausgezeichnet - hervorragend.
Passende Lautsprechersysteme:
TX-NR5007:
TX-NR3007:
Videofunktionen (bei beiden Modellen identisch)

HQV Reon-VX Videochip - Kennzeichen beider Onkyos

Beispielhaft umfangreicher Video-EQ

Separate Videojustierung des Monitor-Ausgang
Beide Onkyos bringen einen extrem aufwändigen Video-EQ mit - die Einstellungen
können für jeden Eingang individuell justiert werden. Zudem steht noch ein
Video-EQ für die beiden HDMI-Ausgänge zur Verfügung. WICHTIG - ES MUSS BEIM
HDMI AUSGANGSSETUP DIE GEWÜNSCHTE AUSGABEAUFLÖSUNG EINGESTELLT WERDEN, WENN
DAS SIGNAL ÜBER HDMI AUSGEGEBEN WERDEN SOLL: Einstellbar sind beim Video-EQ:
- Spielemodus aus/an
- Zoommodus Full/Breiter Zoom/Normal
- ISF-Modus eigene Einstellung/Tag/Nacht
- Bildmodus Film/Video/Auto
- Konturoptimierung Aus/Niedrig/Mittel/Oben
- Moskitorauschunterdrückung Aus/Niedrig/Mittel/Oben
- Random-Rauschunterdrückung: Aus/Niedrig/Mittel/Oben
- Block-Rauschunterdrückung: An/Aus
- Auflösung
- Helligkeit
- Kontrast
- Farbton
- Sättigung
- Gamma
- Rot-Helligkeit
- Rotkontrast
- Grün-Helligkeit
- Grünkontrast
- Blau-Helligkeit
- Blaukontrast
Wichtig: Wird der interne Video-EQ des AVRs verwendet, sollte man aufpassen,
dass man nicht Eingangs- und Ausgangseinstellungen mischt. Das heißt: Wird das
Signal über HDMI ausgegeben, werden auch gleich im HDMI-Ausgangssetup alle
relevanten Parameter eingestellt. Der Video-EQ erlaubt eine sehr genaue Justage,
die Einstelloptionen sind deutlich besser selbst als in manchem Mittelklasse
BD-Spieler. Es empfiehlt sich, den Video-EQ des Bildzuspielers und des
Bildwiedergabegerätes bei Verwendung des Onkyo Video-EQs in Werkseinstellung zu
belassen.
Durchschleifen eines 1080p/24 Hz-Signals:
Keine Probleme - das Bild ist
stabil, scharf und detailreich, wobei unser 5007 noch mehr Stabilität ins
Bild brachte.
Upconversion von 576i Filmmaterial auf 1080p, Star Wars Episode III, Eröffnungssequenz:
Die Schrift am Anfang der dritten Episode der Star-Wars Saga läuft sehr ruhig und stabil in die hinteren Bildebenen ab und verursacht nur extrem wenig Kantenflimmern an den Buchstabenrändern, auch Wellenbewegungen der Zeilen werden nur in der hintersten Ebene sichtbar. Ausfransen und Ausbleichen hin zu den Äußeren Bereichen der gelben Buchstaben ist keines zu erkennen. Der Sternzerstörer zu Beginn des nächsten Kapitels wirkt auch ausgesprochen ruhig, lediglich die Kommandobrücke zeigt hier, dass es sich um einen Upscale handelt. Die restlichen Kanten und Konturen stehen stabil, selbst MPEG-Rauschen im roten Bereich des Sternzerstörers ist kaum wahrzunehmen. Insgesamt sind wenig Skalierungsartefakte zu beobachten, während der schnellen Kampfbewegungen tritt hier und da jedoch ein Nachziehen der Kanten auf. Die Durchzeichnung der Gesichter Anakins und Obi Wans ist für dieses Quellmaterial relativ detailreich, Bartstoppeln und Haare können in grobe Bereiche differenziert werden, auch die Farbwiedergabe kann hier sehr positiv bewertet werden.
Upconversion von 576i Videomaterial auf 1080p, AVEC Professional Test
DVD:
1) Schriften in verschiedenen Geschwindigkeiten auf verschieden farbigem Hintergrund: Generell gelingt die Darstellung der Laufschriften ausgezeichnet. Kantenflimmern und Rauschen tritt nur sehr bedingt auf, Nachzieher sind in der letzten Geschwindigkeit zu erkennen. Das Bild ist nicht absolut stabil und neigt zum leichten Zittern. 2) Schwingendes Pendel in verschiedenen Geschwindigkeiten: Hier zeigt der 3007 eine sehr erfreuliche Leistung. Die Linie, über die das Pendel gleitet, steht stabil, auch bei hoher Geschwindigkeit ist das Innere des Pendels noch problemlos und scharf zu erkennen. 3) Stadtbild Esslingen: Das Bild erscheint schön ruhig, die Struktur der Dächer ist prima zu erkennen. Die Farben wirken realistisch und sind mit akkurater Sättigung
versehen - nur das Grün erscheint minimal zu gelbstichig. Bei einem neueren
TX-NR5007 war dieser Farbstich allerdings kaum noch erkennbar. Die Bildschärfe ist
tadellos, das Bild (Scaling)rauschen ist zwar bei genauem Hinsehen leicht
sichtbar, im Vergleich zu vielen Kontrahenten fällt es aber ausgesprochen
gering aus.
Trotz gleicher Ausstattung minimale Unterschiede - der 5007 schleift
24p-Signale noch professioneller durch, und nicht nur das: Selbst 24p-Signale,
die von einfachen Einstiegs-BDPs kommen und leichtes Zittern aufweisen, biegt
der AVR "gerade" und liefert ein astreines, stabiles 24p-Signal zum
Bildwiedergabegerät.
Gesamtnote in Relation zur Preisklasse:
- TX-NR3007: Hervorragend - perfekt
- TX-NR5007: Hervorragend - perfekt.
Konkurrenzvergleich

-
Yamaha RX-V3900: Unser diesjähriger
Mastertestsieger schlägt sich im Vergleich zum 3007 ausgezeichnet. Bei der
Pegelfestigkeit herrscht ein Patt, bezüglich der Einarbeitung vokaler
Details schlägt die große Stunde des 3900 - hier kann er den 3007 auf
Distanz halten. Ebenfalls kommt der Bass des Yamaha noch genauer auf den
Punkt. Der sehr fein geratene und höchst gefällige Übergang vom Mittel-
in den Hochtonbereich, der den 3007 auszeichnet, ist dem Yamaha aber nicht
in dieser vorzüglichen Ausprägung eigen. Zudem verfügt er weder über 9
Endstufen, noch über ein THX Ultra 2 Plus Zertifikat oder Audyssey DSX
beziehungsweise Dolby Pro Logic IIz. Dieser Ausstattungsflut des 3007 hat
der Yamaha allerdings seine erstklassige, hocheffektiv arbeitende
DSP-Sektion entgegen zu setzen. Dadurch, dass sogar noch individuelle
Anpassungsmöglichkeiten gegeben sind, weisen die Anwendungsmöglichkeiten
für die DSPs eine auf dem Markt einzigartige Flexibilität auf.
Netzwerktechnisch ähneln sich die Funktionen, auch der Yamaha ist
ausschließlich für das Streamen von Musikdateien geeignet. Die
Videoperformance liegt beim 3007 deutlich höher - das Upscaling zeigt noch
mehr Details, dies aber ist nur als Kleinigkeit anzuführen. Die große
Stunde des Onkyo schlägt beim enorm umfangreichen Video-EQ. Dem hat der
3900 nichts entgegen zu setzen. Bezüglich der Verarbeitung sticht der Onkyo
den Yamaha beim inneren Aufbau glatt aus - sauberer, durchdachter tritt der
3007 auf. Vergleicht man den Yamaha mit dem 5007, so macht der große Onkyo
AVR seinen Preisklassenunterschied klar geltend: Pegelfester, feiner
detaillierend, mehr Raum aufbauend und lebendiger agierend, nähert sich der
5007 bereits der Bolidenliga.

-
Pioneer SC-LX82: Der
Pioneer setzt sich in 2 Schwerpunkten
unangefochten an die Spitze: Pegelfestigkeit und Grobdynamik sind in der
Preisklasse bis 3000 EUR kaum zu schlagen, wobei der TX-NR5007 und ganz
besonders der Denon AVR-4810 und
der Sony STR-DA6400ES beim Thema Pegelfestigkeit eine harte Nuss
darstellen. Im Vergleich zu früheren Modellen klingt der SC-LX82 nun ausgewogener und feiner, zudem wirkt die Feindynamik ausgeprägter. Der
hochsolide innere Aufbau und die Top-Videosektion ebenfalls positiv zu vermerken.
Die Video-EQ-Funktionen sind bei beiden Onkyos allerdings nochmals deutlich
umfangreicher. Bezüglich maximaler Harmonie und akustischer
Homogenität in kleinen klanglichen Strukturen lassen sie galant anderen
Kontrahenten den Vortritt. - ganz besonders der 5007 kann hier seine
Trümpfe ausspielen, er klingt kultivierter und etwas gediegener. Dem
Pioneer fehlen Audyssey DSX, Dolby PLIIz sowie 9 Endstufen. Dafür ist sein
MCACC-Einmesssystem dem Audyssey-System des Onkyo Duos deutlich überlegen -
es arbeitet effektiver und bietet eine Vielzahl nützlicher weiterführender
Einstellparameter. Netzwerktechnisch bietet der Pioneer durch erweiterte
Streamingoptionen ebenfalls etwas mehr als beide Onkyos - dafür ist bei
3007 und 5007 die Internet Radio-Ausstattung noch opulenter.

-
Sony STR-DA5500ES: Der
5500 tritt bezüglich des Marktpreises als direkter Konkurrent zum TX-NR3007
auf. Beide AVRs spiele auch performancetechnisch in einer Liga - die
jeweiligen Vor- und Nachteile sind aber unterschiedlich. Was die
Detaillierung im Hochtonbereich und die Audio-Ausstattung angeht, setzt sich
eindeutig der 3007 besser in Szene. PLIIz, Audyssey DSX, 9 Endstufen,
THX-Zertifikat, Video-EQ - alles Fehlanzeige beim Sony. Dafür aber streamt
der Sony auch Video- und Foto-Dateien und ist pegelfester. Die OSDs sind
noch etwas geschliffener gestaltet. Bei der Videoperformance kann der Onkyo
trotz neuerem Chip keine wirklichen Vorteile bei der Upconversion von 576i
Signalen (YUV-analog) auf Komponente verbuchen. Durch den Video-EQ jedoch
sind die Anpassungsmöglichkeiten deutlich besser. Das automatische
Einmesssystem ist beim 3007 besser - das des Sony kann nicht
begeistern.

-
Denon
AVR-4310: Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1999 EUR ist der
Denon AVR-4310 preislich über dem 3007 und deutlich unter dem 5007
einzuordnen. Er klingt sehr
rund und harmonisch, gleichzeitig aber erzeugt der Denon ein Klangbild, das
sich dynamisch und facettenreich im Hörraum ausbreitet. Er wirkt noch eine
Spur harmonischer als der 3007, muss sich aber dem 5007 beugen - der große
Onkyo ist pegelfester und besitzt ein besseres Auflösungsvermögen, gerade
Stimmen wirken noch detaillierter und greifbarer. Aber auch der Bass
erscheint noch feiner gestuft. Trotzdem präsentiert
sich der 4310 als pegelfester, universell einzusetzender AV-Receiver, dessen
Netzwerkfunktionen sehr umfangreich ausfallen. Auch die Bedienbarkeit dank
der optisch schönen Menüs begeistert. Die
mitgelieferte Fernbedienung des 4310 kann aber nicht in allen Belangen
überzeugen, leichter zu handhaben ist die Remote Control des Onkyo-Duos. Bezüglich
der Videoperformance wird ein Gleichstand erzeugt. Die beiden Onykos punkten
mit dem umfangreicheren Video-EQ, der Denon liefert ein noch minimal
ruhigeres Bild. Der innere Aufbau der Onkyo AVRs erscheint im direkten
Vergleich noch eine Idee hochwertiger, dafür wirkt die Optik des Denon noch
minimal geschliffener.

-
Yamaha DSP-Z7: Der für 2499 EUR (UVP)
erhältliche Yamaha ist ein direkter Kontrahent zum 5007 und nicht mehr die jüngste Konstruktion, daher gibt es
kein Dolby PLIIz und auch kein Audyssey DSX. Die enorm umfangreiche Audio-DSP-Sektion setzt unabhängig
davon nach wie vor Maßstäbe. Klanglich neutral ausgelegt, bereitet es großes
Vergnügen, mit den Cinema- und HiFi-DSPs wirkungsvoll im Detail zu
optimieren. Der 5007 ist aber pegelfester und spielt etwas samtiger. Das
Einmesssystem des Z7 ist manchmal etwas zi zickig, einmal in Fahrt, arbeitet
es aber exzellent und schlägt die in den Onkyos verbauten Audyssey-Systeme.
Der bildschöne DSP-Z7 erfreut mit toller grafischer
Benutzeroberfläche und einem exzellenten Gerätedisplay. Die
Videoperformance reicht nach wie vor aus, um an der Klassenspitze mit zu
spielen, es findet sich aber kein so umfangreicher Video-EQ an Bord. Einige
Parameter kann man aber auch beim Z7 justieren. Trotzdem - was den Umfang
des Video-EQs angeht, kann sich schon der
3007 deutlich besser in Szene setzen. Die pure Grundfunktion - Upconversion
von 576i YUV-Signalen auf HDMI 1080p - erfüllt der DSP-Z7 aber vorzüglich.
Die Netzwerkfunktionen beschränken sich auf Internet Radio und das
Streaming nur von Musikdateien.

-
Denon AVR-4810: Denons großer
Wurf - wie derzeit kein anderes Modell verkörpert der 4810 alles, was den
exzellenten Ruf der Marke ausmacht. Dank Top-Baugruppen wird in jeder
Disziplin eine Maßstäbe setzende Qualität offeriert - aber, das muss man
auch ehrlich schreiben, zu einem Preis, der deutlich über dem des 5007
liegt, gerade wenn man mit einbezieht, dass man bei genauer Recherche den
5007 schon zu sehr günstigen Marktpreisen findet, der Denon aber kaum mit
nennenswertem Nachlass verkauft wird. Für die Differenz zwischen Onkyo und
Denon kann man sich gut und gerne einen ordentlichen Blu-ray-Player kaufen.
Von daher spricht der Denon doch noch eine andere Zielgruppe an - nämlich
diejenigen, denen der Denon AVC-A1HDA
schon wieder technisch veraltet erscheint (kein PLIIz, kein Audyssey
DSX). Es wird dann der 4810 gekauft - und es müssen klanglich erstaunlich
geringe Abstriche gemacht werden, bei gleichzeitig noch flexibleren
Einsatzmöglichkeiten. Den 4810 kaufen dann Anwender, die einen
exzellenten BD-Spieler vom Schlage eines Denon DVD-3800BD
besitzen und ein extrem leistungsfähiges LS-System verwenden - während der
schon für ca. 2000 EUR zu erwerbende 5007 auch als lange angespartes
Traumgerät angeschafft wird, und das im Vergleich zum 4810 gesparte
Geld wandert dann z.B. in einen aktiven Subwoofer oder einen BD-Spieler. Man
muss auch der Fairness halber erwähnen, dass das Plus an Performance, das
der 4810 bietet, nur an entsprechend hochwertigen Komponenten (BDP,
Lautsprecher, Bildwiedergabegerät) offensichtlich wird. Schon mit dem
TX-NR5007 kauft man sich in eine Leistungsliga ein, die den meisten
Surroundfans lebenslang verschlossen bleibt.

-
Sony 7.1 AV-Receiver STR-DA6400ES:
Der Sony ist unser Pegel-Ass - der 5007 und sogar der Denon AVR-4810
werden knapp auf die Plätze verwiesen. Mit dem 3007 hält sich der 6400
gar nicht lange aus, diesem Gerät zieht er bei hohem Pegel verzerrungsfrei
und dynamisch davon. Die Netzwerkfunktionalität ist ebenfalls beispielhaft,
denn der 6400 streamt auch Foto- und Videodateien. Klanglich neutral und
frisch ausgelegt, fährt er eine ähnliche Philosophie wie Yamaha. Das
leicht Seidige, Nahtlose, das 3007 und insbesondere 5007 im oberen
Mittelton- und Hochtonbereich ausgezeichnet, fehlt dem Sony jedoch.
Videoseitig bietet er ein stabiles De-Interlacing und ein scharfes,
detailreiches Scaling. Die Videoausstattung aber ist nicht mehr ganz auf der
Höhe der Zeit, weder die Chipbestückung noch die Einsatzmöglichkeiten.
Hier kann sich schon der viel günstigere 3007 absetzen. Auch fehlen dem
Sony 9 Endstufen sowie Audyssey DSX oder PLIIz aus dem Hause Dolby. Das
Sony-Einmesssystem sollte man im Interesse der Nervenschonung und
geschliffener akustischer Ergebnisse besser nicht verwenden.
Fazit und absolute Einordnung
Beide Onkyo AVRs präsentieren sich als zeitgemäß und üppig ausgestattete
Kommandozentralen, die in sich in keiner Disziplin ernsthafte Einbrüche
leisten. Im Detail finden sich hinsichtlich der charakterlichen Ausprägung aber
Unterschiede. Wer akustisch und bezüglich der Pegelfestigkeit schon beinahe in
die Bolidenliga vordringen möchte, kommt am TX-NR5007 nicht vorbei. Gerade,
wenn man die Marktpreissituation mit einbezieht, bekommt der Käufer zum fairen
Preis eine AV-Maschine, die mit sehr detailreicher Auflösung, enormer Dynamik,
hoher Homogenität und exzellenter Pegelfestigkeit auch sehr anspruchsvollen,
gleichzeitig aber preisbewussten Anwendern ein tolles Gesamtpaket offeriert. Mit
der überaus üppigen Anschlussbestückung, den umfangreichen Video- und
Netzwerkfunktionen sowie dem hervorragenden inneren Aufbau zieht der 5007 noch
weitere Register. Hier ist ein "kleiner Bolide" entstanden, der
klanglich fasziniert und mit hohem Nutzwerk überzeugt. Gerade letzteres gilt
auch für den 3007, der Bezug nehmend auf den Ausstattungsumfang nur minimale
Abstriche gegenüber dem 5007 erfordert. Wer maximale Ausstattung zum minimalen
Preis sucht, liegt beim kleineren der beiden hier getesteten AV-Receiver
goldrichtig. Nicht, dass Missverständnisse aufkommen: Auch akustisch garantiert
der 3007 ein enormes Leistungsniveau, aber dieses Feine, Geschliffene des 5007
gepaart mit dessen immenser Pegelfestigkeit sorgt dafür, dass hier ein anderes
Userprofil zu Grunde liegt. Der ambitionierte Aufsteiger, der ein kinogemäßes
und leistungsstarkes Lautsprechersystem verwendet, greift hier zum 3007,
derjenige, der schon gewisse audiophile Reize in vertretbaren Preisklassen bei
seiner Kaufentscheidung fokussiert, kauft den 5007. Auch in Verbindung mit
großen Standlautsprechersets ohne aktiven Subwoofer spielt der größere der
beiden Onkyos souverän und kraftvoll auf. Auch der 3007 spielt prima mit
solchen Boxenensembles zusammen, ihm geht aber dieses Mühelose, enorm
Harmonische im direkten Vergleich etwas ab. Wir würden übrigens im Vergleich
mit dem hausinternen Kontrahenten TX-NR1007
dem 3007 den Vorzug geben - er stellt Stimmen besser dar, ist pegelfester und
besitzt den moderneren und leistungsstärkeren Videochip.
Onkyo TX-NR5007:

Kraftvoll, feinfühlig und dynamisch aufspielender 9.2
AV-Receiver, der für einen günstigen Preis bereits die Tür zur Bolidenliga
öffnet

AV-Receiver Oberklasse
Test 11. Februar 2010
Onkyo TX-NR3007:

Üppig ausgestattete Heimkino-Schaltzentrale mit exzellenter
Videoperformance und flexiblen Einsatz- sowie Konfigurationsmöglichkeiten

AV-Receiver Obere Mittelklasse
Test 11. Februar 2010
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Test: Carsten Rampacher, Philipp Kind, Thomas Hermsen
11. Februar 2010
Alle Funktionen im Überblick - TX-NR5007:
ERWEITERTE FUNKTIONEN
- THX® Ultra2 Plus™-zertifiziert
DTS HD Master Audio™, DTS HD High Resolution Audio™, Dolby® TrueHD und
Dolby® Digital Plus Decoding
HDMI™ Version 1.3a mit Unterstützung für Deep Color™, x.v.Color™,
LipSync, Dolby TrueHD, DTS HD Master Audio, DVD-Audio, Super Audio CD,
Mehrkanal-PCM und CEC
DSD Direct für Super Audio CD
Audio- und Video-Signalverarbeitung bis zu 1080p über HDMI (1 vorderer/7
hintere Eingänge und 2 Ausgänge [Main/Sub])
HDMI-Videoskalierung bis zu 1080p mit HQV Reon VX
Neue, speziell konstruierte große Transistoren für hohe Ströme
Parallele Gegentakt-Verstärker mit dreistufiger, invertierter
Darlington-Schaltung
Massiver Ringkerntransformator und zwei separate Transformatoren für die
Audio- und Videoverarbeitung
Kondensatoren mit 22.000 µF für eine effektive Stromversorgung
Burr-Brown 192 kHz/32-Bit-DA Wandler (6 × PCM1795) für alle Kanäle
Gegen Taktungenauigkeiten sehr unempfindliche PLL (Phase Locked
Loop)-Schaltung zur Verbesserung des Klangs
Drei TI (Aureus™) 32 Bit-DSP-Signalprozessoren (1 × DA830, 2 × DA788) für
eine leistungsfähige Verarbeitung
VLSC™ (Vector Linear Shaping Circuitry) für alle Kanäle
ISF (Imaging Science Foundation)-Videokalibrierung
Neue Surround-Kanäle durch Audyssey DSX™ und Dolby® Pro Logic® IIz
Audyssey MultEQ™ XT zur Korrektur von Problemen der Raumakustik und zur
Kalibrierung der Lautsprecher
Audyssey Dynamic Volume™ zur Erzielung des optimalen Hörpegels und
Dynamikumfangs
Audyssey Dynamic EQ™ zur gehörrichtigen Lautstärkeregelung
Dolby® Volume für ein Klangerlebnis in Referenzqualität bei jeder Lautstärke
Netzwerkfähigkeit für Streaming-Audiodateien (MP3, WMA, WMA Lossless, FLAC,
WAV, Ogg Vorbis, AAC, LPCM)
Integration von Internet-Radio (Last.fm* und vTuner)
Zertifiziert für Windows 7 und DLNA Version 1.5
Bi Amping- und BTL (Bridged Transless)-Betriebsart
Powered Zone 2 und Zone 3 zur Wiedergabe von separaten Quellen in anderen Räumen
Zone 2-Monitorausgang (Composite)
Universal Port zum Anschließen der optionalen Onkyo-Dockingstation für den
iPod oder den DAB+ Radiotuner
4 DSP-Modi für Spiele: Rock, Sports, Action und RPG (Role Playing Game,
Rollenspiel)
2 unabhängige Subwoofer-Vorverstärkerausgänge
AUDIO- UND VIDEOFUNKTIONEN
- Ausgangsleistung 220 W pro Kanal an 6 Ω, 1 kHz, 1 Kanal ausgesteuert,
IEC
H.C.P.S. (High Current Power Supply) Netztransformator mit hohen
Leistungsreserven
WRAT (Wide Range Amplifier Technology)
Linear Optimum Gain Volume Circuitry
DTS Surround Sensation®-Technologie für Lautsprecher und Kopfhörer
Neural-THX® Surround-Decoder
Music Optimizer™ für komprimierte digitale Musikdateien
„Theater-Dimensional“ virtuelle sSurround-Funktion
Systemsteuerung über RIHD (Remote Interactive over HDMI)
A Form Listening Mode Memory
Doppelbassfunktion
Direktmodus und „Pure Audio“-Betriebsart
Non-Scaling Configuration
Klangregler (Bass/Höhen) für alle Kanäle
Zusätzliche AV Eingänge an der Gehäusefront (für Camcorder,
Spielekonsolen usw.)
2 USB-Anschlüsse (vorn/hinten) für MP3-Audiogeräte (nur Audio)
Hochskalieren von Component Video-Signalen (bis zu 1080i)
Umschalter für Component Video-Quellen (3 Eingänge und 1 Ausgang)
9 farbcodierte Mehrkanal-Vorverstärkerausgänge
7 digitale Eingänge (4 optisch und 3 koaxial)
Unabhängige Einstellung der Subwoofer-Trennfrequenz für F/C/S/SB/FH/FW
(40/50/60/70/80/90/100/120/150/200 Hz)
AV Synchronisation (bis zu 250 ms in Stufen zu 5 ms)
RDS (PS/RT/PTY/TP)
40 UKW/MW-Senderspeicher
WEITERE FUNKTIONEN
- Vergoldete AV Eingänge und Ausgänge
Spezielle vergoldete Lautsprecheranschlüsse
Hochsteifes Gerätechassis (1,6 mm Stahlblech)
4 S Video-Eingänge und 1 Ausgang
5 AV Eingänge und 1 Ausgang
Monitorausgänge (Component, Composite und S-Video)
3 Audioeingänge und 1 Ausgang
Phono-Eingang
vergoldete, aus Vollmessing hergestellte Audioeingänge (CD und Phono) mit
19 mm Abstand
RS232-Anschluß und IR (Ein- und Ausgang) zur Steuerung
12 V-Triggerausgang (Zone 2/Zone 3)
IntelliVolume
Kopfhörerbuchse
Onscreen-Display (OSD)
Display-Dimmerfunktion (Normal/Dunkel/Dunkler)
Frontplatte und Lautstärkeregler aus Aluminium
Firmware-Aktualisierung über Ethernet und USB
Kompatibel mit RI (Remote Interactive)-Dockingstation für den iPod
Bidirektionale, vorprogrammierte und benutzerdefinierbare RI Fernbedienung
mit Hintergrundbeleuchtung, Onscreen-Setup, Betriebsart-LEDs und
Makrospeicher für vier Aktionen
Alle Funktionen im Überblick - TX-NR3007:
ERWEITERTE FUNKTIONEN
- THX® Ultra2 Plus™-zertifiziert
DTS HD Master Audio™, DTS HD High Resolution Audio™, Dolby® TrueHD,
Dolby® Digital Plus Decoding
HDMI™ Version 1.3a mit Unterstützung für Deep Color™, x.v.Color™,
LipSync, Dolby TrueHD, DTS HD Master Audio, DVD-Audio, Super Audio CD,
Mehrkanal-PCM und CEC
DSD Direct für Super Audio CD
Audio- und Video-Signalverarbeitung bis zu 1080p über HDMI (1 vorderer/6
hintere Eingänge und 2 Ausgänge [Main/Sub])
HDMI-Videoskalierung bis zu 1080p mit HQV Reon VX
Massiver Transformator und zwei separate Transformatoren für die Audio- und
Videoverarbeitung
Neue, speziell konstruierte große Transistoren für hohe Ströme
Parallele Gegentakt-Verstärker mit dreistufiger, invertierter
Darlington-Schaltung
Burr-Brown 192 kHz/24-Bit-DA Wandler (6 × PCM1796) für alle Kanäle
Gegen Taktungenauigkeiten sehr unempfindliche PLL (Phase Locked
Loop)-Schaltung zur Verbesserung des Klangs
Drei TI (Aureus™) 32 Bit-DSP-Signalprozessoren (1 × DA830, 2 × DA788)
für eine leistungsfähige Verarbeitung
VLSC™ (Vector Linear Shaping Circuitry) für alle Kanäle
ISF (Imaging Science Foundation)-Videokalibrierung
Neue Surround-Kanäle durch Audyssey DSX™ und Dolby® Pro Logic® IIz
Audyssey MultEQ™ XT zur Korrektur von Problemen der Raumakustik und zur
Kalibrierung der Lautsprecher
Audyssey Dynamic Volume™ zur Erzielung des optimalen Hörpegels und
Dynamikumfangs
Audyssey Dynamic EQ™ zur gehörrichtigen Lautstärkeregelung
Dolby® Volume für ein Klangerlebnis in Referenzqualität bei jeder
Lautstärke
Netzwerkfähigkeit für Streaming-Audiodateien (MP3, WMA, WMA Lossless, FLAC,
WAV, Ogg Vorbis, AAC, LPCM)
Integration von Internet-Radio (Last.fm* und vTuner)
Zertifiziert für Windows 7 und DLNA Version 1.5
Bi Amping- und BTL (Bridged Transless)-Betriebsart
Powered Zone 2 und Zone 3 zur Wiedergabe von separaten Quellen in anderen
Räumen
Zone 2-Monitorausgang (Composite)
Universal Port zum Anschließen der optionalen Onkyo-Dockingstation für den
iPod oder den DAB+ Radiotuner
4 DSP-Modi für Spiele: Rock, Sports, Action und RPG (Role Playing Game,
Rollenspiele)
2 unabhängige Subwoofer-Vorverstärkerausgänge
AUDIO- UND VIDEOFUNKTIONEN
- Ausgangsleistung 200 W pro Kanal an 6 Ω, 1 kHz, 1 Kanal ausgesteuert,
IEC
H.C.P.S. (High Current Power Supply) Netztransformator mit hohen
Leistungsreserven
WRAT (Wide Range Amplifier Technology)
Linear Optimum Gain Volume Circuitry
DTS Surround Sensation®-Technologie für Lautsprecher und Kopfhörer
Neural-THX® Surround-Decoder
Music Optimizer™ für komprimierte digitale Musikdateien
„Theater-Dimensional“ virtuelle Surround-Funktion
Systemsteuerung über RIHD (Remote Interactive over HDMI)
Direktmodus und „Pure Audio“-Betriebsart
Zusätzliche AV Eingänge an der Gehäusefront (für Camcorder,
Spielekonsolen usw.)
USB-Anschluss für MP3-Audiogeräte (nur Audio)
Hochskalieren von Component Video-Signalen (bis zu 1080i)
Umschalter für Component Video-Quellen (3 Eingänge und 1 Ausgang)
9 farbcodierte Mehrkanal-Vorverstärkerausgänge
6 digitale Eingänge (3 optisch und 3 koaxial)
Unabhängige Einstellung der Subwoofer-Trennfrequenz für F/C/S/SB/FH/FW
(40/50/60/70/80/90/100/120/150/200 Hz)
AV Synchronisation (bis zu 250 ms in Stufen zu 5 ms)
40 UKW/MW-Senderspeicher mit RDS (PS/RT/PTY/TP)
WEITERE FUNKTIONEN
- Hochsteifes Gerätechassis (1,6 mm Stahlblech)
4 S Video-Eingänge und 1 Ausgang
5 AV Eingänge und 1 Ausgang
Monitorausgänge (Component, Composite und S-Video)
3 Audioeingänge und 1 Ausgang
Phono-Eingang
Aus Vollmessing hergestellte Audioeingänge (CD und Phono) mit 19 mm Abstand
Farbcodierte 7.1-Mehrkanaleingänge
RS232-Anschluß und IR (Ein- und Ausgang) zur Steuerung
12 V-Triggerausgang (Zone 2/Zone 3)
Onscreen-Display (OSD)
Frontplatte und Lautstärkeregler aus Aluminium
Firmware-Aktualisierung über Ethernet und USB
Kompatibel mit RI (Remote Interactive)-Dockingstation für den iPod
Bidirektionale, vorprogrammierte und benutzerdefinierbare RI Fernbedienung
mit Hintergrundbeleuchtung, Onscreen-Setup, Betriebsart-LEDs und
Makrospeicher für vier Aktionen
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