SPECIAL: Spectral Closed Sound mit Philips 21:9-LCD/Denon AVR-4310/BDP-2010/nuBox AW-441
24.12.2009 (cr)

Klangstark und bestens in den Wohnraum integriert - das Closed
Sound - in Verbindung mit dem "Bild-Spaßmacher" Nr.1, dem Philips 21:9-LCD
56PFL9954H

Audiomöbel vom Feinsten

AV-Equipment (AV-Receiver, iPod-Dock, BD-Spieler) - powered by
Denon
Einführung
Ausgezeichneten Sound genießen, aber wenig von der Installation sehen - das
wünschen sich viele Design- und Heimkinoliebhaber. Zwar hält der Markt
verschiedene Lösungen bereit, die aber demjenigen, der einen klaren,
kraftvollen und detailreichen Sound bevorzugt, nicht unbedingt goutieren
dürften. Wer wirklich nur einen relativ kleinen Raum beschallten möchte und
dabei ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis fokussiert, wird sicherlich mit
Soundbars wie der Philips HTS 8160B oder
der Samsung HT-BD8200 mit Wireless-Subwoofer
glücklich. Wer allerdings eine deutlich höhere Performance wünscht, für den
hält der Markt andere Lösungen bereit - zwar kostspieliger, dafür aber auch
akustisch ausgesprochen überzeugend. In diesem Special möchten wir Ihnen das
Spectral Closed Sound Rack mit integriertem passivem Lautsprechersystem
präsentieren - und gleich weitere AV-Komponenten, die hervorragend zum edlen
Sound-Rack passen. Wir wünschen viel Freude beim Lesen.
Vewendete Komponenten:
- Fernseher: Philips 21:9-LCD 56PFL9954H/12, Marktpreis 3500 EUR
- HD-Sat-Receiver: Philips PFS0001, Marktpreis 160 EUR
- Blu-ray-Player: Denon DBP-2010, Marktpreis 630 EUR
- AV-Receiver: Denon
AVR-4310, Marktpreis 1800 EUR
- iPod-Dock Denon ASD 11R, Marktpreis rund 90 EUR
- Apple iPod Classic 160 GB, Marktpreis rund 210 EUR
- Acer Aspire R3600 Revo Nettop ((Intel Atom N230 1.6GHz, 4GB RAM, 320GB HDD, Nvidia Ion, Vista Home Premium – mittlerweile Win 7 HP), Marktpreis 349 EUR
- Logitech diNovo Mini-Tastatur/Fernbedienung für PC, Marktpreis 125 EUR
- Logitech Harmony 885 Systemfernbedienung, Marktpreis rund 70 EUR
- Rack/Soundsystem Spectral Closed Sound 1505 mm, Kastenfarbe Schwarz, Glasauflagen Schwarzglas, Fronten Wenige, Preis 4500 EUR
- 2 x Nubert nuBox AW-441, aktiver Subwoofer, Stückpreis 359 EUR, 2 x AW-441 = 718 EUR
Gesamtpreis: 12.152 EUR
Die Anlage in Bild und Text

Hier ist die komplette Anlage zu sehen. Durch das schwarze Glas
auf der Oberfläche wurde die Optik des Philips 21:9-LCD
gekonnt aufgenommen, ebenso erinnert die Grundform des Closed Racks an jene des Philips 21:9-LCD.
Somit hat man ein formal nahezu perfekt passendes Ensemble gefunden, das sich in
moderne Wohnlandschaften gekonnt integriert, aber auch z.B. in einem Wohnraum
mit antiken Möbeln als interessanter und formschöner Kontrast auftritt. Links
und rechts im Bild sind die beiden nuBox
AW-441 zu erkennen, welche mit einem Korpus in Nußbaum-Optik und Fronten in
Graphit sehr gut zum Rest passen. Durch die Verwendung von zwei kompakten
aktiven Bässen hat man nicht nur akustische Vorzüge, welche sich in einer sehr
homogenen, gleichmäßigen Basswiedergabe zeigen, sondern auch optische, denn
die gesamte Anlage erscheint dadurch "wie aus einem Guss". Stünde
lediglich ein aktiver Subwoofer in der Ecke, wäre die formale Harmonie
gestört.

Besonderes Kennzeichen des Closed Sound - Nomen est Omen - ist
das integrierte Soundsystem aus dem renommierten Hause Canton. Alternativ ist es
als vollaktives System oder mit passiven Lautsprechern, wie im Falle unseres
Racks, erhältlich. Wir haben uns für die einfachere passive Variante
entschieden, weil wir so selbst entscheiden können, wie die leistungsfähigen
Canton Lautsprecher angesteuert werden.

Damit das über 140 kg schwere Closed Sound auch
"standfest" ist, haben die Schwaben hochwertige Füße unten
angeschraubt. Wir empfehlen im Sinne eines einfachen Verrutschens und um Sinne
der Vermeidung unschöner Kratzer, noch etwas Filz unter die Füße zu kleben -
das hilft in der Praxis ungemein.

Hochwertige Verarbeitung auch im kleinsten Detail - das ist eine
der großen Stärken des Closed Sound. Hier im Bild zu sehen ist der Knopf, an
dem man die Klappe für den Zugang zum sich dahinter befindenden Gerät öffnen
kann. Die Klappen sind leichtgängig und sauber gelagert.

Solide Scharniere an den Klappen

Sauber gearbeitete Kanten an den Frontdeckeln

Praktisch: Beim Closed Sound ist ein komplettes IR-Leitersystem
dabei. Das heißt: Die Komponenten, die sich hinter den aufklappbaren
Frontblenden befinden, werden mit dem mitgelieferten IR-System
"verdrahtet". Der zentrale Sensor, über den sich im fertigen Zustand
alle Komponenten steuern lassen, wird dann z.B. oben zentral aufs Rack gelegt
oder mit etwas Klebeband fixiert. Dann kann man alle Komponenten steuern, ohne
die Klappen öffnen zu müssen, was im Testbetrieb meist sehr problemlos
vonstatten ging.

Mittelpunkt alles audiovisuellen Geschehens ist der Denon
AVR-4310, der sich auch in dieser 3.2-Konstellation hervorragend schlägt.
Er liefert einen klaren, angenehmen und räumlichen Sound. Sehr präzise werden
die beiden nuBox AW-441
angesteuert, so dass sich im rund 25 Quadratmeter messenden Hörraum der Bass
angenehm, satt und homogen verteilt. In Verbindung mit dem ins Rack eingebauten
Canton Soundsystem können überraschend hohe Pegel realisiert werden. Bei der
Wiedergabe von Filmtonspuren (BDs: "Cars", "Das Sakrileg",
"Da Vinci Code") gefallen der authentische, erstaunlich dichte Sound
und die prägnante, klar akzentuierte Stimmwiedergabe. Selbst bei mehrkanaliger
Musik muss sich diese Anlage nicht verstecken, die Detaillierung ist wirklich
gut, und der gesamte Klang verteilt sich überraschend präzise im Hörraum -
sofern dieser nicht sehr groß ist (deutlich über 30 Quadratmeter). Der
eingebaute Compressed Audio Restorer zeigt einen sehr gut nachvollziehbaren
Nutzen, wenn wir komprimierte Musikdateien vom i-Pod-Dock ASD-11R, in dem ein
aktueller iPod Classic 160 GB eingesetzt ist, zuspielen. Gerade bei
klassischen Musikstücken, aber auch bei 80er Jahre-Musik oder
House/Techno-Titeln, nimmt die Klarheit im Hochtonbereich deutlich zu. Zugleich
erscheinen die Mitten weniger blechern und der Bass kommt druckvoller sowie
präziser zur Geltung.

Auch mittels des Gerätedisplays lässt sich der iPod steuern

Starkes Team: Denon iPod-Dock ASD-11R und iPod Classic. Dank des
sehr guten Audio-Vorverstärkers im ASD-11R bestehen ausgezeichnete
Voraussetzungen, die klanglichen Fähigkeiten, die prinzipiell im iPod stecken,
auch auszunutzen. Versierten Musikliebhabern wird dies noch nicht ausreichen -
aber dafür bringt der Denon
AVR-4310 auch den Compressed Audio Restorer mit, der MP3- oder AAC-Dateien
aufpoliert.

Leistungsstarker Support im Bassbereich: Die beiden nuBox
AW-441 begeistern durch Präzision, Kraft und Räumlichkeit, und das für
gerade einmal 359 EUR/Stück

Visueller Könner - ganz gleich, ob BDs oder DVDs, der Denon
DBP-2010 erfreut stets durch die hohe Bildqualität. Die 24p-Signalausgabe
überzeugt durch Stabilität und Ruhe, alle Arten von Bewegungen werden
sicher erfasst. Die authentischen Farben und die gleichermaßen hohe wie
natürliche Bildschärfe begeistern. Der 2010 skaliert und de-interlact so gut,
dass wir aus praktischen Gründen ihn meist auch DVD-Signale hochrechnen lassen.
Im direkten Vergleich zeigt der 4310 allerdings noch eine etwas sauberere
Zeichnung diagonaler Linien und noch etwas weniger Versatz bei kleinen
Bilddetailss. Nur die Einlesegeschwindigkeit des Laufwerks dürfte noch etwas
höher liegen, hier könnten sich etwas Ärger bei ungeduldigen Zeitgenossen
anstauen. Die Fehlerkorrektur hingegen überzeugt - auch zerkratzte Discs liest
der 2010 ein und gibt sie ohne Aussetzer wieder.

Der Philips 21:9-LCD 56PFL9954H/12
erfreut mit einer ungemein intensiven und lebendigen Bildwiedergabe. Sogar
die Darstellung von 4:3 SD-TV-Inhalten (zugespielt vom Philips HD/SD-Sat-Receiver
PFS0001) gelingt ihn überzeugend. Wie oben sehr gut sichtbar, ist die
Ambilight-Funktion einem nochmals umfassenderen Sehvergnügen deutlich
zuträglich. So bekommt der Zuschauer noch besser den Eindruck, tief ins
Geschehen eintauchen zu können.

Selbst das SD-Bild ist erstaunlich gut

Kompakt und nahezu unsichtbar: Rücklings auf dem 21:9 TV wird
der optional erhältliche Mini-HD/SD-Sat-Receiver befestigt. Er ist einfach zu
installieren und wird komplett über die Fernbedienung des TV (oder über eine
programmierbare Systemfernbedienung wir unsere Logitech Harmony 885) gesteuert.
Wichtig ist aber, dass der Philips 21:9-LCD 56PFL9954H/12
zunächst ein Software-Update erhält (wenn es ein schon etwas älteres Gerät
ist), damit die Zusammenarbeit mit dem Sat-Receiver funktioniert. Die
Bildqualität, die der kleine Satelliten-Receiver aufbietet, konnte in allen
Testreihen überzeugen. Das HD-Bild ist stabil, scharf und farblich satt, aber
nicht überkoloriert. Der Kontrast ist tadellos, die Plastizität weiß
ebenfalls zu gefallen. SD-Signale werden gut wiedergegeben - allerdings sind
manchmal leichte Rauschschleier nicht zu übersehen. Ingesamt eine sehr gute
Erweiterungslösung, kompakt und leicht bedienbar, zum vertretbaren Marktpreis
(rund 160 EUR). Achtung - der Mini Sat-Receiver ist nur für die Zusammenarbeit
mit Philips Fernsehgeräten geeignet!

Kleine Abmessungen, große Wirkung

Die Zukunft spricht HD - und teilweise auch schon die Gegenwart:
2010 dürfte endlich der TV-technische Durchbruch in Deutschland gelingen, denn
sowohl die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten als auch die Privatsender
scheinen ernst zu machen. Mit hoher Bildschärfe, natürlichen Farben und hoher
Dreidimensionalität bekommt Fernsehen eine neue Dimension.

Ein echter "Evergreen": Die Harmony 885 aus dem Hause
Logitech ist mittlerweile für Marktpreise um die 70 EUR erhältlich. Die
beigefügte Software ist schnell auf dem heimischen PC installiert - den
aktuellsten Software-Stand holt sich das Logitech-Programm dann aus dem
Internet. Dort findet sich auch eine riesige Bibliothek mit Remote-Codes für
beinahe alle gängigen AV-Komponenten, so dass die gesamte Fernbedienung am PC
relativ zügig programmiert ist. Andere Programmiermethoden - also z.B. von
Fernbedienung zu Fernbedienung - nicht nicht möglich. Ein normales USB-Kabel
für die Verbindung Fernbedienung - PC befindet sich im Lieferumfang. Es lassen
sich spezielle "Activities" ebenfalls direkt am PC programmieren -
damit sind Macros gemeint. Mittels der programmierten Macros kann mit einem
Knopfdruck eine ganze Befehlskette gestartet werden, so z.B "DVD/BD
anschauen". Hier starten dann BD/DVD-Spieler und AV-Receiver, der Fernseher
wird auf dem richtigen Eingang hinzugeschaltet. Sehr praktisch - zumal sich
kleine Programmierungsfehler rasch beheben lassen. Insgesamt also ist die
Logitech auch dank des übersichtlichen Farbdisplays und der in angenehmer
Farbgebung (blau) gehaltenen Tastaturbeleuchtung ein echter Benefit - frei von
Schwächen ist die Remote aber nicht. So sind die Druckpunkte der Tasten nicht
perfekt definiert, und auch Arbeitswinkel sowie Reichweite sind zwar in Ordnung,
aber keinesfalls exzellent. Hier war eine 885, die wir vor einigen Jahren
testeten, deutlich besser aufgestellt. Das Tastenlayout ist übersichtlich - das
Display ist aber nicht als Touchpanel ausgeführt, wer also in Erwartung einer
Reaktion, wie es heute selbst bei Einsteigerhandys vonstatten geht, mit dem
Finger aufs Display drückt, wird kein Ergebnis erhalten - bis auf die Einsicht,
dass man doch besser die relativ schmalen silbernen Knöpfe neben dem Display
zur Funktionssteuerung einsetzt.

Display der Harmony 885. Die Auflösung ist nach heutigen
Maßstäben aus absoluter Sicht mangelhaft, für eine 70 EUR
Universalfernbedienung aber vollkommen ausreichend.

Navigationskreuz mit einfachem Handling, komplett beleuchtet

In die Anlage integriert ist auch ein Nettop vom Typ Acer Revo
3600 mit 4 GB Arbeitsspeicher und 320 GB Festplatte. Gerade dann, wenn man mal
einen schönen HD-Trailer o.ä. anschauen möchte, ist die direkte Einbindung
eines solchen Nettops mit HDMI-Ausgangs eine gute Lösung. Verbunden ist der
Nettop wireless mit dem Heimnetzwerk, so dass man auch bequem von der Couch aus
ins Internet gelangen kann. Aufgrund der bestmöglichen Übertragung -
direkt vom Nettop auf den TV-Screen - haben wir unsere Lieblings-Filmdateien
direkt auf dem Acer abgelegt, so dass wir hierzu nicht das drahtlose Netzwerk
bemühen müssen, welches schon bei 720p keine ruckel- und störungsfreie
Übertragung garantieren kann. Bilder und SD-Material sowie Audiodateien kommen
von einer 1 TB Netzwerkplatte, auf die der Revo zugreifen kann.

Der Acer Revo 3600 wird nicht zum Schreiben irgendwelcher Texte
eingesetzt - nur Internetadressen bzw. Menüunterpunkte werden vom der Couch aus
angewählt. Daher haben wir uns auch gegen eine sperrige normale Tastatur
entschieden und die kleine, formschöne Logitech diNovo Mini an den Start
gebracht. Vor Staub schützt ein schwarz getönter, durchsichtiger
Kunststoffdeckel. Die gesamte Mini-Tastatur ist komplett beleuchtet. Die
Übertragung zwischen Tastatur und PC erfolgt reibungslos über Bluetooth. Ein
entsprechender Bluetooth-UBS-Adapter liegt der Tastatur bei. Die Einrichtung
unter Vista Home Premium funktionierte absolut ohne Schwierigkeiten. Sehr
gewöhnungsbedürftig ist das rechts oben im Bild zu sehende
berührungssensitive Pad als Mausersatz. Hier sollte man sich zunächst einige
Übungs-Sessions gönnen.
Pro und Contra, Fazit

Natürlich kann selbst ein gut gemachtes 3.2 System wie das hier
vorgestellte eine "vollwertige" Mehrkanalanlage mit
Surroundlautsprechern oder Surround- und Back Surroundlautsprechern nicht
ersetzen. Es fehlt einfach etwas - nämlich "echte" Effekte, die von
hinten und von den Seiten kommen und ein 360 Grad Surroundpanorama erzeugen.
Auch diese hochwertige Lösung kann dieses Manko nicht ausgleichen. Auch
Musikhören in Stereo ist aufgrund der relativ geringen Distanz zwischen Front
links und Front rechts nicht in der Güte möglich, die sehr versierter,
erfahrene Anwender bevorzugen. Aber - wenn man Surroundlautsprecher im
heimischen Wohnraum aus optischen Gründen nicht haben möchte oder man nicht
die Möglichkeit hat, Surroundboxen akkurat aufzubauen, dann ist die hier
vorgestellte Anlage eine hervorragende Alternative. Gerade designorientierte
Zeitgenossen werden hier glücklich - denn das gesamte System erscheint
durchgestylt und edel, so schön kann Technik sein. Auch weibliche Haus- oder
Wohnungsbewohner werden sich mit dieser Anlage anfreunden können, wenngleich
die 56 Zoll Bildschirmdiagonale zunächst schon relativ groß wirken können -
können deshalb, weil die schiere Größe des Cinema 21:9 TVs durch das
spezielle Seitenverhältnis geschickt kaschiert werden. Top in diesem Umfeld
machen sich die Denon AV-Komponenten, die mit reichhaltiger und sinnvoller Ausstattung,
gediegener Verarbeitung und hervorragender audiovisueller Performance auch im
Alltagsbetrieb auftrumpfen können. Bei extrem hohem Pegel sollte man den
AVR-4310 aber nicht über mehrere Stunden betreiben. Zwar ist das Spectral Rack
nach hinten offen, aber dadurch, dass nach oben nicht wirklich viel Luft ist,
wird der AV-Receiver dann doch relativ heiß. Es hilft etwas, die vordere Klappe
des Racks zu öffnen, dann kommt mehr Luftzirkulation zustande. Das Closed Sound
Rack entpuppt sich als Highlight in jeder Beziehung - feinste handwerkliche
Arbeit geht hier mit purer Eleganz und Schönheit einher. Dass dies alles auch
bezahlt werden möchte, dürfte klar sein. 4500 EUR sind viel Geld, dafür
bekommt man aber auch einen hervorragenden Gegenwert, der über Jahre, wenn
nicht Jahrzehnte, Freude bereiten dürfte. Durch die Wahl der richtigen
Peripherie-Komponenten - lernfähige Fernbedienung mit PC-Programmierung, Nettop,
iPod nebst Dock für das Zusammenspiel mit dem AVR-4310 - entsteht hier eine
komfortabel zu bedienende Multimedia-Zentrale, deren Ersteinrichtung (typisch,
wenn PC-Komponenten mit am Start sind) zwar durchaus zeit- und nervenraubend
ist, dafür aber entschädigt später der Betrieb. Befehlsketten erzeugen auf
nur einen Tastendruck direkt die gewünschte Wirkung, schnell kann aus den
unterschiedlichsten Medien gewählt werden. Ab und zu auftretende Problemchen
(zeitversetztes Einschalten von Komponenten etc.) weisen noch auf
Verbesserungspotential bei der bidirektionalen HDMI-Datenübertragung hin (alles
über HDMI miteinander verbunden, bis aufs iPod-Dock). Weniger versierte
Anwender ohne größere PC-Kenntnisse sollten sich zudem überlegen, ob sie
tatsächlich einen Nettop in diese Kette integrieren möchten, da dann
PC-typische Schwierigkeiten (Abstürze, ständige Updates, man muss sich
um Virenscanner/Firewall etc. kümmern) Einzug erhalten - hier muss jeder selber
entscheiden, was ihm eine große multimediale Vielfalt Wert ist.
Text: Carsten Rampacher
24. Dezember 2009
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