TEST: Toshiba 46SV685D - LED-Backlight LCD mit tadelloser 200Hz-Technik und authentischem Filmerlebnis

19.11.2009 (phk/jw/cr)

Einführung

Die neue Top-Serie aus dem Hause Toshiba schmückt sich mit dem Titel SV. Der SV685D ist ein LCD-Panel mit LED-Backlight. Im Gegensatz zur EDGE-LED Technik wird das Panel direkt von hinten mit 96 LED-Segmenten  beleuchtet. Das elegante Gerät im "Deep Lagoon"-Design besitzt alle Toshiba-relevanten Features, zu nennen wäre hier die Interpolationstechnik Active Vision M200 und das intern entwickelte "Galaxy Local Dimming". Selbstverständlich wurden auch der bildstarke Metabrain-Prozessor und Resolution+ in die SV-Reihe integriert. Mittels der automatischen Bildeinstellung "AutoView" sollen dem technisch unversierten User die optimalen Bildeinstellungen justiert werden und für Plug&Play Bedienkomfort sorgen, zusätzlich sorgt Dolby Volume für angepassten Lautstärkepegel bei Werbeeinblendungen. Der SV ist natürlich voll 24p-kompatibel. Wer nicht auf den leichten Kino-Judder steht, soll mit der Filmstabilisierung, die die Bildwiederholfrequenz mit einer Kombination aus berechneten Frames und Blinking Backlight auf 120 Hz erhöht, besonders glücklich werden. Der SV ist vorerst in 46" und 55" verfügbar und kostet UVP jeweils 2499 EUR und 3499 EUR. Wir wollen prüfen, ob die Kombination aus Benutzerfreundlichkeit, Umweltbewusstsein und Bildqualität gleichermaßen überzeugt.

Besonderheiten der SV-Serie

Scans und HDMI Info

  • DIREKT LED: Mit 96 LED-Segmenten wird das Panel von hinten beleuchtet, im Gegensatz zur flachen EDGE LED-Technik ermöglicht die etwas dickere Bauweise ein homogen ausgeleuchtetes, ausgesprochen kontraststarkes Bild
  • Galaxy Local Dimming: Die Segmente können individuell gedimmt werden, eine Diffusorfolie verhindert zudem Halos (Leuchtend helle Umrandungen um kleine Objekte auf dunklem Hintergrund)
  • DLNA-Zertifikation: Via Ethernet-Anschluss wird der SV ins Netzwerk eingebunden und kann, von einem Medienserver zur Verfügung gestellte Daten, wiedergeben
  • Active Vision M200 Ultra: Durch 8 Scans pro Bild (noch 2 Scans im ZV) wird eine noch höhere Bewegungsflüssigkeit garantiert
  • Farbwiedergabe: Der Film-Modus ist ab Werk auf 6500 Kelvin getrimmt, verspricht also ein authentisches Kino-Erlebnis
  • HDMI Info: Mit dieser Funktion lassen sich Informationen über das zugespielte Signal wie Auflösung, Bildrate, Chroma etc. am Display anzeigen
Verarbeitung

Saubere Verarbeitung im Deep Lagoon Design

Rückseite des 46SV

Fuss in entsprechendem Design

Auf Wunsch beleuchtetes Toshiba-Logo

Etwas größere Baudicke durch die LED-Backlight Technik - hier sitzen die LEDs hinter dem Panel

Front-LEDs und AutoView-Sensor

In Sachen Verarbeitung ist Toshiba nach wie vor schwer zu bemängeln, das Finish des 46SV685DG ist sauber und birgt keinerlei Verarbeitungsfehler wie zu große Spaltmaße oder unsauber gefertigte Gehäusekanten. Das Gehäuse ist, Toshiba-typisch, aus hochwertig anmutendem Kunststoff gehalten, durch das Acrylglas-Finish und der silbernen Umrandung steigt der Qualitätseindruck. Platziert ist der 46SV685DG auf einem massiven Standfuß, der ebenfalls aus Kunststoff besteht und dem 46SV685DG stabilen Halt verschafft. Die Steckplätze sind fest mit dem 46SV685DG verbunden und leicht erreichbar. Der SV ist mit einem verspiegelten Display versehen, dies ist zu beachten, möchte man bei hohem Lichteinfall den TV in vollem Umfang genießen. Alle Anschlussbuchsen an der Seite und auf der Rückseite sind akkurat eingepasst. Die robuste, aber einfach gehaltene und nicht beleuchtete Fernbedienung unterscheidet sich nicht von denen der schon bekannten TV-Modelle und wirkt nicht ganz der Preisklasse entsprechend, Layout und wichtige Funktionstasten sind aber alle vorhanden. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet  - hervorragend. 

Anschlüsse

Hinten:

  • HDMI 3x
  • Component In
  • Scart 2x
  • VGA in
  • Digital Audio Optisch Out
  • Stereo Cinch in
  • Stereo Cinch out
  • Ant
  • Ethernet-LAN

Seitlich:

  • HDMI 1x
  • S-Video
  • AV (FBAS+Stereo Cinch in)
  • Headphones
  • USB
  • SD-Kartenslot
  • DVB Common Interface

Die Anschlussbestückung ist praxisgerecht, ein weiterer HDMI-Anschluss ist für die Preisklasse des SV nicht unüblich. Der SV verfügt zusätzlich zum USB-Slot auch über einen SD-Kartenanschluss, so können schnell und problemlos, beispielsweise Bilder von einer Digitalkamera, auf dem Toshiba Display wiedergegeben werden. Gesamtnote Anschlüsse in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet - Hervorragend.

Menü, Setup und Konfiguration

Hauptmenü des Toshiba 46SV685D

Bildmenü inklusive AutoView

Bild:

• Bildmodus: Film, Spiele, PC, AutoView, Dynamisch, Standard
• Reset
• Panelhelligkeit: 0 – 100 in feinen Einzelsteps kalibrierbar
• Helligkeit: -50 - +50 In Einzelsteps kalibrierbar
• Farbe: -50 -+50
• Farbton: -50 in Magenta - +50 
• Schärfe: -50 - +50 sehr feiner Schärferegler, ab schärfe + 20 wirkt das Bild leicht Überschärft
• Erweiterte Einstellungen:
o 3D Farbmanagement: Aus, Ein
o Farbeinstellungen
o Farbtemperatur: (Optimale Einstellungen unter Zuhilfenahme eines Messgeräts, ermittelt durch und konfiguriert von Marcel Gonska, WLC)
o Farbtemperatur 0 – 10 optimal stellung 2
o Rot Offset: -15 - +15 optimal stellung +2
o Grün Offset: -15 - +15
o Blau Offset: -15 - + 15 optimal stellung +2
o Rot Gain: -15 - +15 optimal stellung +8
o Grün Gain: -15 - +15
o Blau Gain: -15 -+15 Optimal stellung +7
o Einstellung des automatischen Helligkeitssensors: Aus, Ein
o Pro Panelhelligkeit.-Einst.: Hier lässt sich die Helligkeitskurve der Umgebungshelligkeit verändern
o LED –Backlight-Steuerung: Ein, Aus (hier verändert sich im Aus Modus das Gamma in dem es Heller wird.
o Schwarz/Weiß-Level: 0 – 10
o Gamma Einstellung: -15 - +15. Der optimale Wert,  um Details in der Dunkelheit zu erkennen ist -8.
o Rauschunterdrückung:
• MPEG Reduz.: Aus, Niedrig, Mittel, Hoch
• DNR: Aus, Niedrig, Mittel, Hoch, Automatisch
• Resolution+: Aus, Ein (in der ein Stellung kann man die Stufen zwischen 1 – 5 wählen)
• Active Vision M200: Ein, Aus
• Filmstabilisierung: Aus, Sanft und Standard
• Experten Modus: Hier kann der Experte unter den Usern die Farben Rot, Grün und Blau sowie Farbe und Farbton in feinen Steps kalibrieren
• Reset
• Steuerungsvisualisierung: Reine grafische Darstellung des aktuellen Bildinhaltes.

Tonmenü

Ton

• 2-Kanalton: Sprache 1 und 2
• Bass: -50 - +50 sehr empfindlicher Einstellungsmodus in einer Stepps 
• Höhen: -50 - + 50
• Balance: -50 - +50
• Erweiterte Einstellungen:
• Surround: Aus, Räumlich, Kino
• Stimmenverstärkung: Ein, Aus
• Dynamische Bassverstärkung: Aus, Niedrig, Hoch
• Dolby Volume: Aus, Niedrig, Hoch
• Dynamikbereichverstärkung: Aus, Niedrig, Hoch
• Tonpegelausgleich
 DTV-2Ch: - 11 bis 0
 ATV: -11 bis 0
 Externer Eingang: -11 bis 0
 Kopfhörer-Einstellungen: 
 Lautsprecher.Verbindung: Aus, Ein (Bei stellung ein, kommt Kopfhörerlautstärke)
 Kopfhörerlautstärke: 0 bis 100
 Audio Beschreibung
• Audio Beschreibung: Aus, Ein (bei Ein kommt Mischpegel und Lautsprecherausgang)
• Mischpegel: 0 bis 100
• Lautsprecherausgang: Aus, Ein

Media Player im Anwendungs-Menü 

Anwendungen

• Media Player: Nutzen sie DLNA-Streaming mit ihrem Toshiba TV
• Timer Programme
• Ein-Timer: Setzen sie eine Einschaltzeit bei einem bestimmten Programm
• Aus-Timer

Präferenzen:
• Regza-Link Einstellung: Regza-Link aktivieren Ein/aus, Automatisches Einschalten des Fernsehers Ein/Aus, autom. Bereitschaftsbetrieb Ein/Aus, Amplifier Betrieb Ein/Aus, Lautsprecherpräferenz TV/Verstärker
• Netzwerk-Setup: Auto-Setup Ein/Aus, Bei Aus muss manuell IP und Subnet-Maske gesetzt werden
• Bilderrahmen-Einstellung: Nutzen sie ihren TV als Fotorahmen ihrer eigenen Fotos
• Videotext: Automatisch/List
• Bedienfeldsperre Aus/Ein
• Auto Format: Aus/Ein
• 4:3 Vollformat: (nur aktiv bei AutoFormat Ein) Ein/Aus
• Blaues Bild: Aus/Ein
• Zoom-Balken: 1/2/3
• HDMI-Information: Ein/Aus
• Toshiba-Beleuchtung: Logo-Beleuchtung Ein/Aus

Einstellungs-Display

Einstellungen

• Sprache: Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, etc.
• Land: Deutschland, England, Spanien, Italien, etc.
• Antennen/Kabeleingang: Antenne/Kabel
• Autom. Sendersuche
• ATV Manuelle Sendersuche
• DTV Manuelle Abstimmung
• DTV-Einstellung: Kanäle, Kanal-Optionen, Untertitel und Audio, PIN, Ortszeiteinstellung, Automatische Kanalaktualisierung an/aus, DVB-Zeichenmenge Westlich/Latein-Alphabet/Standard, Dynamische Abtastung Ein/Aus, Common Interface
• AV-Anschluss: PC/HDMI 1 Ton PC/HDMI1, HDMI-Einstellungen, EXT2-Eingang AV/S-Video, Bass Intern/Extern, Digitaler Tonausgang PCM/Automatisch
• Bildlage
• Automatische Installation
• Automatische Abschaltung Ein/Aus
• Standort: Zu Hause/Geschäft
• Software-Upgrade: Automatisches Upgrade Ein/Aus, Nach neuer Software suchen, Software-Lizenzen
• Systeminformation
• TV zurückstellen

Quick-Taste auf der FB

Quick-Menü

  • Bildmodus
  • Bildgröße
  • Mehr Infos
  • Aus-Timer
  • MediaPlayer
  • Bilderrahmen
  • Lautsprecherpräferenz
  • Kopfhörerlautstärke
  • Systeminformation

Im Setup und der Konfiguration stellt sich der Toshiba als äußerst vielseitig heraus. Weniger versierte User können auf den zusätzlich energiesparenden "AutoView"-Modus zurückgreifen, der dynamisch die Raumumgebung ermittelt und die Bildparameter anpasst. Für technisch etwas anspruchsvollere User ist der SV aber ebenso voll konfigurierbar und anpassungsfähig. Das Menü ist schlicht gehalten aber sehr übersichtlich und schon von früheren Toshiba Geräten bekannt. Durch die Quick-Taste auf der Fernbedienung können grundlegende Justage-Optionen schnell erreicht werden. Jeder Eingang des Toshiba ist mit einem eigenen Speicherplatz versehen, so werden individuelle Einstellungen gesichert, auch nach kompletter Trennung vom Stromnetz. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Hervorragend.

Multimedia-Funktionen

Der SV von Toshiba verwendet die Funktion "MediaPlayer", erreichbar durch die Quick-Taste der Fernbedienung für die verschiedenen Datenträger. Öffnet man den MediaPlayer, lassen sich, sofern angeschlossen, USB, SD-Karte und DLNA-Medienserver anwählen.

Thumbnail-Übersicht in allen drei Funktionen

Film-Modus

USB

Nach Anschluss eines USB-Stick (in unserem Fall der 16GB PNY) öffnet sich automatisch der MediaPlayer. Wählen wir den USB-Stick aus, eröffnet sich uns eine Ordnerübersicht der sich auf dem USB Stick befindlichen Verzeichnisse nach der Eingrenzung auf Video, Foto oder Musik. Je nach ausgewähltem Modus werden nur die entsprechenden Dateiformate wiedergegeben. MP3 spielt der SV problemlos ab. In der Photowiedergabe lassen sich JPEG-Dateien flott und in guter Qualität aufs Display bringen. In der Videosektion wird unser DivX-Avi Video ausgegeben. Die Optionen beschränken sich auf Drehen und Diashow im Photobereich, im Musikbereich ausschließlich "Track wiederholen".

SD-Karte

Die Funktionsweise der SD-Karte stimmt in größten Teilen mit der USB-Sektion überein. Flott und in ordentlicher Qualität lassen sich von der Digicam Fotos anzeigen. Aber auch die anderen Formate können über USB zugespielt werden.

DLNA

Um den SV mit dem Heimnetzwerk zu verbinden, muss ein Netzwerkkabel direkt ans TV-Gerät verbunden werden. Das automatische Netzwerksetup verläuft bei aktiviertem DHCP absolut fehlerfrei und attestiert nach erfolgreicher Durchführung die erfolgreiche Verbindung. Öffnet sich der Mediaplayer nicht automatisch (siehe USB/SD) ist er über die Quick-Menü Taste der Fernbedienung zu erreichen. Hier wählt man den Netzwerkserver, in unserem Fall die Buffalo Linkstation mit 1 TB, aus und greift so auf die vorhandenen Daten zu. Das Display-Layout stimmt in großen Teilen mit den übrigen Multimedia-Funtionen überein und ist recht übersichtlich. Grobe Verzögerungen bei der Wiedergabe traten in unseren Testreihen nicht auf.

Fazit

Bezüglich der Multimedia-Funktionen arbeitet der Toshiba sehr gut. Layout und Menüführung ist problemlos und auch für unerfahrene User nach kurzer Eingewöhnungszeit zu meistern. Die Formatvielfalt lässt etwas zu wünschen übrig, hier lässt sich bei manch anderem Hersteller mehr Flexibilität finden. Ein Wireless-Modul ist nicht verpflichtend, aber auch nicht unüblich. Gesamtnote Multimedia in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet.

Test-Equipment
Bildqualität

Blu-Ray

Casino Royale, Kapitel 2, 1080p/24

Die Kamerafahrt über die tobende Menge verläuft im 24p-Modus bei deaktiviertem Active Vision M200HD ohne Ruckler und Bildzittern, für absolut judderfreie Bewegungswiedergabe muss aber Active Vision M200HD aktiviert und die Filmstabilisierung "Sanft" gewählt werden. Tatsächlich setzt die 200Hz Frame-Interpolationstechnik von Toshiba Maßstäbe und liefert absolut flüssiges, judderfreies Bild ohne jegliche Artefaktebildung. Ähnlich begeistert sind wir von der Plastizität und den Dimensionen der Bildtiefe. Die alten Autoreifen, die in der Anfangsszene des zweiten Kapitels auf den Wellblechdachhütten gestapelt liegen werden noch bis zum äußersten Bildbereich plastisch und scharf gezeichnet aufs Display gebracht. Die Kontraststärke und eine gute Bildschärfe zeigt sich deutlich in der Sequenz, an der 007 an dem verkohlten Holzbalken lehnt: Feinste Detaillierungen der abgebrannten Holzstruktur sind klar modelliert, am Hemdkragen Bonds zeigen sich auch im dunklen Bereich noch deutliche Hautdetails. Der Schwarzwert des SV ist enorm tief, noch dunkler schafft dies nur der Philips 46PFL9704, der 9704 und der Sony KDL-52Z5500 zeigen uns außerdem noch eine leicht höhere Bildschärfe. Der Hell-Dunkel Übergang gefällt uns am SV besonders gut, direkt und markant wird die Trennung vollzogen. Trotz der zurecht hoch gelobten Filmstabilisierung ist uns an einer Stelle während der Verfolgung auf der Baustelle ein Zittern einer horizontalen Linie aufgefallen, erkennbar für nicht mehr als eine halbe Sekunde. Dies ist Kritik auf absolut hohem Niveau, wir werden aber trotzdem in den nächsten Testsequenzen genau hinsehen.

Fluch der Karibik, Kapitel 1+2, 1080p/24

Der 46SV685D empfängt uns mit authentischem, schleierhaften Nebel um das Galionsschiff. Die Figur am Bug hebt sich plastisch hervor und wirkt klar strukturiert, ebenso werden die Auswaschungen an den Segeln deutlich wiedergegeben. Die Holzreling und das Kleid der jungen Ms. Swan werden klar modelliert, die Differenzierung der Barthaare des etwas grob geschnitzten Besatzungsmannes attestieren auch dem SV einen sehr guten Schärfewert. Als wir Jack Sparrow fokussiert in Großaufnahme betrachten, können wir die überragende Detaillierung an den Abnutzungserscheinungen am Hut, der Kleidungsstruktur und der zerzausten Haare der Hauptfigur erkennen. Das Bild bleibt auch bei den Wellenbewegungen absolut ruhig und bewegungsstabil, wir konnten keinerlei Artefakte oder zitternde Linien horizontal sowie vertikal feststellen. Bei der Fahrt vorbei an den drei aufgeknüpften Piraten sehen wir erneut die enorme Kontraststärke und können wiederum den tiefen Schwarzwert bewundern: Beinahe null Detailverlust in dunkelsten Bildbereichen können wir erkennen, feine Strukturen am Felsgebilde werden noch explizit ausgearbeitet.

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels, Kapitel 1, 1080p/24

Mit enormer Bildtiefe und Plastizität in den hintersten Bildebenen präsentiert sich uns die Eingangssequenz des vierten und letzten Indiana Jones. Bei den Fahrzeugen in verschiedenen Geschwindigkeiten kann die SV-Reihe noch einmal ihre 24p-Stabilität und ihre 200 Hz-Technik unter Beweis stellen. Die Bewegungsflüssigkeit kann durch die "sanfte" Filmstabilisierung definitiv maximiert werden, allerdings zeigt der Toshiba auch im nativen Modus ein stabiles und ruhiges Bild. Wir haben hier noch einmal genau auf Artefaktebildung bei aktivierter 200Hz-Technik und Filmstabilisierung geachtet und konnten keinerlei Effekte (nach dem Ausreißer während Casino Royale) mehr entdecken. Die Filmsequenz ist inzwischen bei der Übernahme des Militär-Areals von den russischen Milizen angekommen und wir staunen wieder, wie plastisch der SV die verschiedenen Bildebenen zeichnet. Als wir Indiana endlich zu Gesicht bekommen ,erkennen wir hohe Detailtreue auch im hochfrequenten Bereich und ein ausgeprägtes, aber nicht überdurchschnittliches Schärfeniveau, dass einen sehr angenehmen Film-Look bietet.

Fazit Bild Blu-ray:

Der mit LED-Backlight ausgestattete Toshiba 46SV685D ist ein enorm kontraststarkes, farbauthentisches Gerät mit überdurchschnittlicher Bewegungsflüssigkeit. Vor allem bedingt durch die Kombination aus Frame-Interpolation und dem Einfügen komplett schwarzer Frames wird ein tadellos ruhiges Bild produziert, dass keinerlei Probleme durch Artefaktebildung zu verursachen scheint. Keine der Interpolationstechniken anderer Hersteller hat es bisher geschafft, so störungsfrei zu arbeiten. Die Bildschärfe des SV ist auf einem sehr hohen Level, es ist zwar noch Luft nach oben, allerdings legt Toshiba gerade im Film-Modus großen Wert auf ein augenfreundliches, "Cinema-Like" Bild. Wieder sehr stark begeistert uns der Schwarzwert. Unglaublich tief sitzt dieser, ohne aber an diversen Stellen Details zu verschlucken. Klar, dass wir dann auch den ausgezeichneten Kontrast loben müssen. Gesamtnote Bildqualität in Relation zur Preisklasse: Hervorragend.

DVD

Upconversion, AVEC Professional Test DVD, Video-Material 576i -> 1080p


Laufende Schriften vor Farbigen Hintergrund: Die Schriften laufen sehr ruhig und klar lesbar, es sind keinerlei Ruckeln oder Nachzieheffekte erkennbar. Nur im oberen und Unteren Bildrand sind leichtes Ruckeln in Verbindung mit minimalen Doppelkonturen zu erkennen. Die neue Technologie des 46SV685DG ist an den farblichen Abstufungen zu erkennen, wo in der Vergangenheit immer leichte Übergangsschwächen zu erkennen waren, sind jetzt klare und scharfe Kanten. Die Farben strahlen natürlich und sauber, dies lässt auf eine gute Werkseinstellung schließen.



Pendel in verschiedenen Geschwindigkeiten: Sehr schön zu beobachten ist, in welcher hochwertigen Bildqualität der 46SV685DG das Pendel abzeichnet. Das Pendel bleibt bei den verschiedenen Geschwindigkeiten stets ruhig und weist keinerlei Flimmern oder Nachzieheffekte auf. Die Kanten des Pendels sind stets vom Hintergrund klar abgegrenzt und differenzieren die farbigen Balken im inneren des Pendels deutlich.

Frau mit weißem Kleid vor weißem Hintergrund: Auch hier beweist sich der 46SV685DG wiederum als Bildstabil. Die Konturen der Frau sind ohne jegliche Bildfehler, klar und scharf. Bei anderen Geräten beobachten wir hier des Öfteren Abstufungen und Nachziehern, hier suchen wir vergeblich. Auch das weiße Kleid hebt sich perfekt vom weißen Hintergrund ab. Details des Kleides wie der transparente untere Teil sind natürlich und plastisch in ihrer Bewegung sichtbar. Die Haare der Frau glänzen natürlich im Scheinwerferlicht des Studios und lassen einzelne Strähnen erkennen.

Upconversion Star Wars, Film-Material 576i -> 1080p: 

Einen beachtlich gefüllten Sternenhimmel wirft der SV aufs Panel. Ebenso überzeugt die nach hinten ablaufende gelbe Schrift, besonders durch Bewegungsflüssigkeit und Farbtreue. Die Buchstaben erscheinen in schönem Gelb, dass sich bis zu den Rändern hin keine Verwaschungen nachsagen lassen muss. Ohne Interlacing-Artefakte und Wellenbewegung läuft die Einführungsschrift in die hinteren Bildebenen ab, für einen TV wird hier eine Glanzleistung geboten. Solange die Sonnenstrahlen die Kante des Sternzerstörers überfluten, ist ein leichtes Bildzittern zu erkennen, danach aber wieder ein wie in Stein gemeißeltes Bild. Die horizontalen Linien des Sternzerstörers stehen ruhig und flackern nicht. Auf der Schattenseite des Schiffes zeigt der Kontrastwert erneut Glanzleistungen, feine Details in der Dunkelheit sind klar erkennbar. Beim Abknicken der zwei Jäger in Richtung Coruscant zeigt sich eine sehr gute Plastizität und Bildtiefe, nicht ganz so extrem stark wie im Blu-ray Betrieb. Bei schnellen Kampfbewegungen im Catfight zeigen sich wenig bis keine Scaling- und Deinterlacingartefakte, der Toshiba kann hier wirklich brillieren. Die 200Hz-Technik kann bei SD-Material ebenso, wenn nicht noch mehr, überzeugen und liefert ein flüssiges, schnelles Kampfgeschehen. Die Farbauthentizität bei der Portraiteinstellung von Obi-Wan und Luke Skywalker ist wiederum hoch, ohne erdigen Einschlag werden die verschiedenen Hauttöne wiedergegeben.

Fazit DVD Upconversion:

Eine absolut saubere Leistung liefert der SV im Scaling sowie De-Interlacing insbesondere bei Filmmaterial. Die Bildruhe ist bis auf kleinste Aussetzer für ein TV-Gerät auf Referenzlevel. Selbst die Farbtrennung gelingt bei dem zugespielten SD-Material außerordentlich gut. Die Active Vision Technologie und Filmstabilisierung greift hier ebenso intelligent und stabil wie im Blu-ray Betrieb. Gesamtnote DVD Upconversion in Relation zur Preisklasse: Hervorragend.

Gaming

PS3, Need For Speed: Carbon: Der 46SV685DG kann nicht nur im Filmbetrieb überzeugen, sondern auch dann, wenn es um die Wiedergabe aktuelle Konsolen-Games geht. Die Farben werden hier natürlich und leicht poppig am Display dargestellt, wirken aber nicht überzogen. Die Karossen der verschiedenen Fahrzeuge werden sehr plastisch auf das Panel gezeichnet und lassen ein realistisches Rennfeeling aufkommen. Der 46SV685DG hängt bei den hohen Geschwindigkeiten nie, bringt auch keinerlei bildlichen Verzerrer ins Spiel, wodurch die realistische Rennumgebung negativ beeinflusst werden könnte. Die Architektur im bildlichen Hintergrund wird wiederum sehr Realistisch und Plastisch gezeichnet. Der 46SV685DG zeigt bezüglich des Straßenbelags leichte Mankos, bei der schnellen Abzeichnung des Straßenbelages kommt leider der Anschein einer glatten Fahrbahn auf, Schlaglöcher und Risse sind hier aber eigentlich zu erkennen.

Tomb Raider Underworld, in Thors Tempel mit blauer Lava: Lara wird hier in einer sehr plastischen Umgebung gezeigt. Felsen und Umgebungsmerkmale wie Thor selbst kommen sehr dreidimensional zur Geltung und wirken beinahe etwas unnatürlich. Die blaue Lava sieht hier eher wie eine starre Masse, die mit fließender Oberfläche belegt wurde. Lara wiederum glänzt mit Plastizität und Perfektion, einzelne Haare ihres Zopfes sind klar zu erkennen. Auch ihre Kleidung scheint sehr realistisch. Wiederum können wir erfreulicherweise weder Nachziehen im Panel noch Input-Lag feststellen. Gesamtnote Gaming: Ausgezeichnet - hervorragend. 

Tuner

Digitales TV via DVB-T ZDF Frontal 21, ARD Tagesschau: Der digitale Tuner des Toshiba SV überzeugt. Bezüglich des Ausgangsmaterials wird eine vergleichsweise gute Bildschärfe, hohe Plastizität und Detailtreue geboten. Die Farbauthentizität gefällt auch versierten Zuschauern, Resolution+ holt in der Tat noch eine Spur mehr Details aufs Display, höher als +1 sollte die Stufe aber nicht gewählt werden, da sonst der Eindruck von höherer Detaillierung nur durch eine leichte Überschärfung entsteht. Die Bildruhe und Stabilität ist sehr hoch, die Frame-Interpolationstechnik greift ohne negative Einwirkungen in die Signalreproduktion ein. Gesamtnote digitaler Tuner: Ausgezeichnet - Hervorragend.

Analog-TV ARD Tagesschau: Das analoge TV-Bild bleibt farbtreu, wenn auch etwas verblasst wirkend. Im Gegensatz zum digitalen Tuner wirkt das Bild weniger scharf und mit mehr Rauschen, hier empfiehlt sich die MPEG-Rauschreduktion zu aktivieren, eine Maßnahme, die im DTV nicht unbedingt die besten Ergebnisse erzielt. Aktivierung von Resolution+ ist in beiden Modi empfehlenswert, auch aus dem analogen Signal kitzelt die Bildverbesserung noch etwas mehr Detail heraus. Die Bewegungsschärfe ist auch hier hoch und das Bild ruhig und stabil. Gesamtnote analoger Tuner: Ausgezeichnet.

Klang

Der Klang des SV geht für ein TV-Gerät absolut in Ordnung. Selbstverständlich stehen die klein dimensionierten Woofer einem pegelfesten Kino-Erlebnis im Weg. Dennoch liefert der Toshiba eine räumliche Abbildung und kann sich sogar etwas Klangvolumen nachsagen lassen. Im TV-Betrieb kann die Sprachwiedergabe und Verständlichkeit absolut überzeugen. Für einen stressfreien Fernsehabend ist der 46 Zöller mit Dolby Volume ausgestattet, so werden zu laut abgemischte Werbeblöcke einfach angeglichen und beschallen nicht versehentlich den ganzen Raum. Das Betriebsgeräusch des SV wollen wir an dieser Stelle auch noch kurz loben, nur stellenweise ist ein kurzes Surren zu hören, ansonsten bleibt der TV lautlos. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse und Gerätekategorie: Ausgezeichnet. 

Konkurrenzvergleich und absolute Einordnung
  • Philips 46PFL9704: Für etwa 400 Euro weniger (UVP) bietet der Toshiba nicht viel weniger als der Holländer. Das Blu-ray Bild ist auf ähnlich hohem Niveau. Der Philips glänzt mit einem noch satteren Schwarzwert und einer etwas höheren Bildschärfe. Leider, wie schon im Test des 9704Hs erwähnt, können an kleinen hellen Objekten auf dunklem Hintergrund Halos auftreten. In Bezug auf Bewegungsflüssigkeit zieht der Toshiba SV davon, 200Hz und Filmstabilisierung liefern das stabilste Bild. Bei Bildtiefe und Plastizität glänzen beide Geräte mit Bestmarken.
  • Sony KDL-52Z550: Sony hat mit ihrem Z5500 ein Oberklasse-Display zum fairen Prais geschaffen, der Marktpreis eines Z5500 in 46" bestärkt diesen Eindruck. Bildstabilität und Bildruhe liegen auf ähnlichem Level, wiederum sticht aber Toshibas Frame-Interpolationstechnik die Konkurrenz bei gewünschter Active Vision M200 aus. Die Wertung des Schwarzwerts geht dank LED-Backlight Technik eindeutig an den SV, allerdings schlägt die hochkarätige Bildschärfe des Sonys wieder voll zurück. Eine leichte Grünschwäche, die sich Toshiba selbst noch eingesteht, besitzt der Sony nicht.

Bilanzierend ist festzuhalten, dass der Toshiba zur Elite der derzeit verfügbaren LCD-TVs gehört. Die LED Local Dimming-Technologie wird von Toshiba erstmalig eingesetzt, und gleich startet eine neue Erfolgsstory - denn die durch die in LED-Clustern dimmbare Hintergrundbeleuchtung erscheint der Schwarzwert deutlich verbessert. Auch die enorme Kontrastdynamik, auch bei schwierigen Details, begeistert. Das Bild ist mittels des sehr gut ausstaffierten Video-EQs in vielen Einzelheiten zu optimieren - das freut den versierten Anwender. Der Laie, der schnell und einfach zu einem gelungenen visuellen Erlebnis kommen möchte, nutzt hingegen den "Auto View" Modus, eine ausgesprochen nützliche Erfindung von Toshiba. Was die Bildgüte angeht, liegt der dafür preislich faire Toshiba nah am Optimum, das derzeit bei LCD-Fernsehgeräten möglich ist. Dies ist auch den hervorragend integrierten Zusatzfunktionen zu verdanken, besondere Anerkennung verdienen sich die Toshiba-Entwickler für die Active Vision M200-Technik, die für überragende Bewegungsabläufe sorgt. 

Bleibt zu fragen, wie sich moderne Plasma-TVs im Vergleich schlagen, hier ist anzumerken, dass exzellente Plasmas wie die Panasonic-Modelle aus der V10-Serie nach wie vor in Punkto Schwarzwert und Farbtreue Benchmark sind. Faszinierend ist aber, was moderne LCDs mittlerweile an Bildgüte bieten, das wäre noch vor 2 Jahren undenkbar gewesen. Toshiba hat mit der SV-Serie endgültig seinen Ruf als Hightech-Leader manifestiert. Vorbei sind die Zeiten, in denen Toshiba LCDs in niedrigeren Preisklassen mit Spitzenleistung zum fairen Preis für Aufsehen sorgten - nun ist der Step gelungen, das Brand auch nachhaltig als Top-Marke bei sehr anspruchsvollen Anwender zu platzieren. Des Weiteren hat es Toshiba auch geschafft, bezüglich der verbauten Multimediafeatures den Anschluss zu finden, DLNA-Fähigkeit, SD-Karteneinschub und USB-Anschluss dokumentieren dies. Nur eine Plattform wie Viera Cast (Panasonic) oder Net TV (Philips) zur einfachen Nutzung internetbasierter Dienste mit vorprogrammierten Web-Portalen fehlt aktuell noch. Auch fehlt noch ein eingebautes WLAN-Modul, wie es z.B. Samsung und Philips bei selektierten Modellen offerieren. 

Insgesamt gilt für die absolute Einordnung: Mit Geräten wie dem hier getesteten 46SV685 sehen für für die Japaner eine goldene Zukunft, da der Pfad der moderaten Preisgestaltung auch bei diesem Modell keinesfalls verlassen wurde. Nur bei Kleinigkeiten merkt man Anpassungsbedarf, die mitgelieferte Fernbedienung ist optisch und haptisch maximal in der 1000 EUR-Preisklasse zu Hause. Für Nobel-TVs wie den 46SV685 erwarten wir hier mehr. 

Test Gesamt-Fazit

Der Toshiba 46SV685D ist ein absolut empfehlenswerter LED-Backlight Kandidat, der mit einem tadellos sauberen Bild, einer enormen Kontraststärke und gnadenloser Bewegungsflüssigkeit überzeugt. Die 200Hz-Technik aus dem Hause Toshiba heißt Active Vision M200 Ultra und scannt 8 mal pro Bild. Im Vergleich die ZV-Serie nur 2 mal, bemerkbar macht sich diese Fortführung der bewährten Technologie im Praxisbetrieb. Beinahe einhundertprozentig artefaktfrei präsentiert der SV das nachbearbeitete Bild mittels Active Vision Filmstabilisierung in höchster Bewegungsflüssigkeit. Hier müssen andere Hersteller hinten anstehen, die Kombination der Interpolationstechnik und dem Blinking Backlight geben Toshiba den deutlichen Vorsprung. Der tiefe Schwarzwert wird durch die Direkt LED Technik von Toshiba realisiert und wir können durchaus den Erfolg attestieren. Mit 96 LED-Segmenten und einer spezifischen Diffusorfolie vermeidet der Toshiba 46SV685D gekonnt Halos trotz einem tadellosen Schwarz und platziert sich in punkto sauberes Bild ganz weit vorne. Auch bei Material in niedriger Auflösung kann der Toshiba TV durch überragendes Scaling und Deinterlacing besonders bei Filmmaterial überzeugen und glänzt auch hier mit einer überdurchschnittlichen Bewegungswiedergabe. Die multimediale Ausstattung ist ausgezeichnet, mehr geht hier nur mittels integriertem W-Lan Modul und einer größeren Formatvielfalt, die praktischen Anwendungen gefallen aber an Benutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeit. Film-Fans sollten mit dem SV besonders glücklich werden, bis auf die minimale Grünschwäche gibt das Panel eine überragende Farbauthentizität, schon bei Einstellung ab Werk, und angenehme Bildschärfe mit hoher Detailtreue wieder. Bis auf die Fernbedienung überzeugen Haptik, Optik und Finish praktisch ausnahmslos. Die Menügestaltung ist attraktiv, die Bedienung bleibt trotz des hohen Funktionsumfangs recht einfach. Die Multumedia-Features sind prima integriert und sorgen für eine vergrößerte Flexibilität. 

LED-Backlight LCD mit makellosem Blu-ray Bild, herausragender Bewegungswiedergabe und sattem Schwarzwert

LCD-TVs Mittelklasse
Test 19. November 2009

+ Erstklassiges BD-Bild mit hervorragender 24p-Wiedergabe
+ Active Vision 200Hz + Filmstabilisierung (sanft)
+ Tadelloser Schwarzwert
+ Beachtliche Kontrastdynamik
+ Ausgezeichnetes Scaling und Deinterlacing
+ Umfangreicher Video-EQ
+ Ausgezeichnete akustische Performance
+ Saubere Verarbeitung

- Schlichte Fernbedienung
- Kein Internet TV mit vorprogrammierten Websiten
 

Test: Philipp Kind, Jens Willershausen, Carsten Rampacher
Datum: 19. November 2009

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