TEST: Blu-ray-Player Samsung BD-P1600
31.03.2009 (cr)
Menüs/Konfiguration
Menü "System"

"Systeminformation" gibt Auskunft über die
installierte Firmwareversion
-
Unter "Systeminformation" bekommt der Anwender die
aktuelle Firmware sowie den Region Code des Players angezeigt
-
Unter "Zeitzone" kann die gewünschte Zeitzone
eingestellt werden
-
Unter "Zeiteinstellung" kann der Anwender sehr
praxisgerecht und schnell Uhrzeit und Datum einstellen
-
Ein/Aus-Ton: Hier kann gewählt werden, ob der 1600er das
Ein- bzw. Ausschalten akustisch quittieren soll oder nicht
-
Sensortastenton ein oder aus
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BD-Datenmanagement
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DivX-Registrierung
-
DivX-Deaktivierung
-
System-Update
Im Menü "Sprache" finden sich die üblichen
Einstellmöglichkeiten zu Audio, Untertitel, DivX Untertitel, Discmenü (wann
wird endlich gelernt, dass es "Discmenü" und nicht
"Diskmenü" heißt?), Player-Menü
Menü "Audio"

Wahl des Ausgangsformats für den Digitalausgang - hinter
Bitstream (audiophil) verbirgt sich die (nur über HDMI mögliche) Signalausgabe
von Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio

Downmix-Wahlmöglichkeit
Im Menü "Audio" finden sich nur wenige
Einstellmöglichkeiten - kein Wunder, denn z.B. ein interner Decoder, der Dolby
TrueHD/DTS-HD Master Audio-Bitstream in PCM umwandelt und dann über einen 7.1
Ausgang analog weiter leitet, ist nicht mit an Bord. Die Einstellparameter:
-
Digital-Ausgang: PCM/Bitstream Neu-Encodierung/Bitstream
audiophil (meint die direkte Bitstreamausgabe von Dolby TrueHD und DTS-HD
Master Audio)
-
PCM-Downsampling an/aus
-
Dynamikkompression an/aus
-
Downmix-Modus Normal Stereo/Surround Compatible
Menü "Anzeige"

Wichtig für die Weiterleitung von BD-Signalen an einen
1.080p/24 Hz geeigneten Flachbildschirm oder Beamer: Die Film-Bildfrequenz (24
Frames per Second) muss im Menü aktiviert werden

Der BDP-1600 kann auch 480i/576i über HDMI ausgeben

2 Progressive Scan-Betriebsarten (Auto für die automatische
Erkennung von Film- oder Videomaterial und ein dedizierter Videomodus)
Alle relevanten Videoeinstellparameter finden sich im
"Anzeige" Menü. Es fehlt allerdings ein Video-EQ, diesen enthält
Samsung seinen Einstiegsplayern grundsätzlich vor.
-
TV-Bildformat: 4:3 normal/4:3 passend/16:9 normal/16:9 breit
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Film-Bildfrequenz (24 fps): ein oder aus
-
Auflösung: 1.080p, 1.080i, 720p, 576p/480p, 576i/480i
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Progressiver Modus: Auto oder Video
-
Standbild-Modus: Auto/Field/Frame
-
Bildschirmmeldung ein/aus
-
Frontdisplay (3-stufiger Display-Dimmer) Auto/dunkel/hell
Menü "HDMI"

Mittels aktivierter Anynet + Funktion lässt sich eine ganze
AV-Anlage mit nur einer Fernbedienung bedienen
Optionen im Menü "HDMI":
Menü "Netzwerk"

Mittels optional erhältlichem USB-Stick kann der BD-P1600
auch wireless ins Netzwerk eingebunden werden
-
Netzwerk-Auswahl: Kabel oder Wireless
-
Kabel-Netzwerk aktiv bei Netzwerk-Auswahl "Kabel"
(DHCP ein oder aus, bei "aus" ist einstellbar: IP-Adresse,
Subnetmaske, Gateway. DNS auto, manuell, bei manuell kann eingegeben werden:
Primäre und sekundäre DNS)
-
Wireless-Netzwerk aktiv bei Netzwerk-Auswahl "Wireless"
(Zugangspunkt, DHCP ein oder aus, bei "aus" ist einstellbar:
IP-Adresse, Subnetmaske, Gateway. DNS auto, manuell, bei manuell kann
eingegeben werden: DNS-Server)
Der Samsung BD-P1600 verfügt über alle relevanten
Konfigurationsmöglichkeiten. Der eingebaute De-Interlacer verfügt über einen
Automatik- und einen Filmmodus. 576i kann über HDMI ausgegeben werden. Leider
fehlt ein Video-EQ. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Gut - sehr
gut.
Bedienung

Übersichtliche Menügestaltung

Bedienung am Gerät über berührungssensitive Tasten

Gut ablesbares Display

Fernbedienung mit sehr guter Handhabung
Die Bedienung des BD-P1600 gestaltet sich einfach. Die neue
Fernbedienung liegt sehr gut in der Hand und weist einen klar definierten
Tastendruckpunkt auf. Arbeitswinkel und Reichweite waren bei unserem
Testexemplar in Ordnung. Auf der Fernbedienung sind zudem nicht zu viele Tasten,
die Farbe der Tasten hebt sich mit gutem Kontrast von der hochglanzschwarzen
Farbe des Gehäuses ab. Die Sensortasten für die Bedienung direkt am Gerät
erfordern etwas Eingewöhnung, da sie höchst sensibel schon auf leichte
Berührungen reagieren. Das Display des Players ist gut ablesbar, die Menüs
sind prinzipiell unproblematisch zu handhaben, wie meist aber sind die deutschen
Übersetzungen für die jeweiligen Funktionen nicht unbedingt perfekt.
Gesamtnote Bedienung: Ausgezeichnet.
Testequipment
Bildqualität Blu-ray
Bild Blu-ray, 1.080p/24 Hz, Casino Royale: Bereits in der
Anfangsszene, die in Prag spielt, beweist der BD-P1600, dass auch preiswerte
BD-Player aus visueller Sicht ernst zu nehmen sind: Ein kontraststarkes und
scharfes Bild erfreut das Auge des Betrachters. Die Gesichter der Protagonisten
sind facettenreich gezeichnet, nur deutlich teurere Blu-ray-Spieler wie der Pioneer
BDP-LX71 oder erst recht der Denon DVD-2500BT
realisieren eine noch präzisere Wiedergabe der Hautoberfläche oder geben den
Glanz in den Augen noch realistischer und detaillierter wieder. In der Sequenz
auf Madagaskar liefert der BD-P1600 ein bewegungsscharfe4s 1.080p/24 Hz-Bild,
die langsame Kamerafahrt von oben erscheint stabil und gleichmäßig. Als das
Handy des Bombenlegers, auf dem eben eine SMS angekommen ist, großformatig im
Bild erscheint, überzeugen Detailtreue und Gesamtbildschärfe. Farblich scheint
der BD-P1600 etwas neutraler abgestimmt zu sein als seine Vorgänger, die ein
farblich sehr sattes und intensives Bild produzierten. Bei der wilden
Verfolgungsjagd auf der Großbaustelle erscheint das Bild auch bei
verschiedenen, parallel stattfindenden Bewegungsabläufen stabil - nur einmal,
als eine Kamerafahrt die beiden gigantischen Baukräne zeigt, ist in der
Metallstruktur des Kranes ein leichtes Flimmern erkennbar, zudem zittert das
Bild ganz leicht. Hier sind teurere BD-Spieler dann doch noch sicherer bei der
Bildsignalausgabe in 24p. Gegenüber dem Vorgänger BD-P1500
aber ist der BD-P1600 bezüglich der BD-Wiedergabe ein Fortschritt: Mehr
Gesamtbildschärfe, ohne Doppelkonturen zu bilden, etwas mehr Sensibilität bei
feinen Mustern und mehr farbliche Neutralität. Spaß hat das farblich stark
gesättigte Bild des BD-P1500 ohne
Zweifel gemacht - aber "echter", authentischer ist die Farbdarstellung
beim BD-P1600.
Bild Blu-ray, 1.080p/24 Hz, Fluch der Karibik 1: Diese BD bietet
immer noch ein exzellentes, fein detailliertes Bild -und der BD-P160 holt
erstaunlich viel heraus. Das Bild erscheint in der Anfangsszene stabil und
ruhig, der Nebel wirkt authentisch. Der Samsung differenziert verschiedene
visuelle Ebenen gut auseinander, hier aber ist nach wie vor ein Pluspunkt
teurerer Player zu erkennen: Das Bild hat mehr Tiefe, wirkt noch greifbarer.
Besonders schön macht dies zum Beispiel der Denon DVD-2500BT
deutlich. Der Samsung BD-P2500
hingegen bietet als BD-Spieler kein sichtbar besseres Bild als der BD-P1600. Es
wirkt durch die etwas kräftigere Farbsättigung noch ein wenig intensiver, der
1600er stellt dafür farblich authentischer dar. Das Herausmodellieren kleiner
Bilddetails gelingt dem BP-P1600 ebenfalls mindestens genauso gut. Die
Holzplanken des Segelschiffs, als Jack Sparrow ins Wasser springt, um Elisabeth
zu retten, stehen stabil und sind bis ins Detail scharf gezeichnet. Sehr gut
modelliert der Samsung das Gefängnis in der Dunkelheit heraus. Auch Sparrows
Gesicht im Halbdunkel ist exakt durchzeichnet. Stabil und ruhig fährt die
Kamera im Schlafgemach von Elisabeth auf das Gesicht der schönen Lady zu - auch
hier eine leichte Verbesserung gegenüber dem BD-P1500,
bei dem minimale Bildunruhe erkennbar war. Der Knochen am Anfang von Kapitel 5
liegt plastisch im Bild, die Pflastersteine sind mit exakt herausmodellierter
Oberfläche sichtbar. Am Anfang des siebten Kapitels überzeugt der
BD-P1600 erneut, denn er stellt beinahe jedes Stück Stroh auf dem Boden exakt
und ohne Flimmern dar. Im Hintergrund wirkt die Steinmauer sehr scharf
gezeichnet, die Struktur der hölzernen Tür mit den metallenen Beschlägen ist
trotz der Entfernung sehr gut auszumachen. Rechts im Bild oberhalb des sich
bückenden älteren Mannes sind deutlich die Gebrauchsspuren an der Wand
auszumachen. Als die Kamera immer weiter auf den am Boden liegenden Will Turner
zufährt, wird das Material seiner Weste sehr exakt wiedergegeben, auch die
strähnigen Haare erscheinen ausgesprochen realistisch. Das Können des 1600ers,
ein Bild mit für diese Preisklasse ausgezeichneter Bildtiefe zu realisieren,
zeigt sich sehr gut bei Laufzeit 41:11: Hier kann man weit in das Bild
"hineinschauen", das auf dem Meer ein Stück weg vom Land liegende,
große Segelschiff ist fein detailliert erkennbar. Sogar die feinen Seile rund
um die Masten sind gut auszumachen. Rechts im Bild die Ziegelstruktur der Mauer
erscheint sehr realistisch, die ungleichmäßigen Abstände der Ziegel
untereinander sind genau zu erkennen. Die Spiegelungen auf dem Wasser erwecken
durch den sehr feinen Detailkontrast einen sehr echten Eindruck. Die
braunhaarige Frau links im Bild neben der Gebäudemauer hebt sich plastisch vom
Meer im Hintergrund ab.
Bilanz Blu-ray: Als BD-Spieler hat der BD-P1600 absolut seine
Qualitäten. Er bietet ein bewegungsscharfes, stabiles Bild, das detailreich und
plastisch erscheint. Farblich ist der BD-P1600 recht ausgewogen abgestimmt.
Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet - hervorragend.
Bildqualität DVD
Bild DVD, Upscaling/De-Interlacing auf 1.080p, Filmmaterial,
Star Wars Episode III: Die Star Wars-typische gelbe Laufschrift zu Beginn wird
bezüglich des De-Interlacings nicht perfekt wiedergegeben. Das eigentlich
einheitliche Gelb der Buchstaben wird zwar farblich ordentlich getroffen,
allerdings "bleicht" das Gelb zu den Buchstabenrändern hin aus, so
dass die Ränder weiß erscheinen und leicht überstrahlen. Die einzelnen
Buchstaben flimmern leicht, und die Schriftteile, die nach hinten ins All
weggleiten, zeigen noch deutlicheres Flimmern - das geht deutlich besser. Als
der Sternzerstörer gezeigt wird, so flimmert die linke vordere Kante sichtbar.
Auch im Bereich des im Dunkeln liegenden Flügels ist leichtes Detailflimmern zu
erkennen. Das gigantische Raumschiff ist aber scharf gezeichnet. Als die Jäger
von Obi Wan und Anakin über die Oberfläche des Sternzerstörers fliegen, sind
leichte Flimmereffekte an den Triebwerken der Jäger sichtbar. Sehr gut managt
der BD-P1600 hingegen den Moment, als die beiden Jäger nach unten in die
Raumschlacht abkippen. Er zeichnet auch die unteren Bildebenen scharf und
detailreich durch, was für sehr gute Qualitäten des Scalers spricht. Das
gesamte Bild wirkt nicht übertrieben stabil, ab und zu kommt leichtes
Bildzittern vor. Bei Momentaufnahmen, z.B. vom Gesicht von Obi Wan oder Anakin,
beweist der Samsung, dass er Gesichter ausgezeichnet durchzeichnen und auch
Details entsprechend berücksichtigen kann. Im nächsten Kapitel, als General
Grievious über seine Kommandobrücke läuft, ist das Bild sehr scharf und
detailreich, allerdings neigt das Grün der Monitore leicht zum
Überstrahlen.Als sich Grievious bewegt, zeichnen sich hinter ihm leichte, von
Bewegungsunschärfen zeugende Schleier ab, diese sind allerdings nur bei
geringem Abstand zum Bildwiedergabegerät zu erkennen. Als Anakin und Obi-Wan an
Bord des Raumschiffes mit ihren Laserschwertern gegen schwer bewaffnete
Kampfroboter antreten müssen, so fallen rund um die sich bewegenden
Laserschwerter kleinere Unschärfen auf. Bei weniger intensiven Bewegungen (z.B.
R2D2 macht sich am Hauptcomputer zwecks des Anzapfens von Informationen zu
schaffen) fallen kaum Unschärfen auf. Dann wirkt das gesamte Bild sehr
facettenreich und scharf. Bilanzierend bietet der BD-P1600 ein De-Interlacing
auf dem Level des Vorgängers BD-P1500.
Da der Samsung BD-P2500 als
auslaufendes Modell für rund 290 EUR zu haben ist und sich die günstigsten
Offerten des BD-P1600 auf ca. 220 EUR belaufen, ist es für DVD-Fans, die den
Player nicht nur für die BD-Wiedergabe, sondern auch für die DVD-Wiedergabe
verwenden wollen, in Erwägung zu ziehen, ob man nicht den BD-P2500
mit HQV-Chip für besonders hochwertiges Upscaling und De-Interlacing kaufen
sollte. Der BD-P1600 bietet für einen Einstiegs-BD-Player absolut keine
schlechten Leistungen, wer aber z.B. den Player de-interlacen und upscalen
lassen möchte, um das Bild auf einem Full-HD-Beamer zu betrachten, ist mit dem BD-P2500
besser bedient. Wer den Player als reines BD-Wiedergabegerät nutzen möchte
bzw. DVDs auf einem kleiner formatigen Flachbildschirm bis 42 Zoll schaut (auf
einem solchen fallen die erwähnten Nachteile des De-Interlacers weniger ins
Gewicht), kann getrost den BD-P1600 nehmen und sich über die gesteigerte
Schnelligkeit und den durch die neue Fernbedienung deutlich besseren
Bedienkomfort freuen. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Gut - sehr
gut.
Bild DVD, Upscaling/De-Interlacing auf 1.080p, Videomaterial, AVEC Professional Test-DVD
-
Durchlaufende Schriften in verschiedenen Farben und Geschwindigkeiten: Im De-Interlacingmodus "Auto" wird eine gute,
aber keine überragende Darstellung geboten. Besonders um die weißen
Buchstaben (weniger um die schwarzen) legen sich leichte Schleier, es kommt
zu leichten "Geisterkonturen" rund um die Buchstaben. Ebenso ist
minimales Flimmern zu beobachten, ansonsten läuft die Schrift ruhig ohne
größeres Ruckeln. Bei beiden Betriebsarten (Auto/Video) ist die
Darstellung praktisch identisch.
-
Sich bewegendes Pendel in verschiedenen Geschwindigkeiten:
Gut: Das Pendel blutet farblich kaum aus. Nicht überzeugend: Die Linie,
über die das Pendel gleitet, zittert, während das Pendel darüber
streicht. Menü "Auto" und "Video" bringen auch hier die
identischen Resultate.
-
Stadtbild von Esslingen: Leichtes Bewegungsruckeln bei
Kameraschwenks und Flimmern bei Detailaufnahmen (Geländer auf der
Stadtmauer, Holzoberfläche) zeugen von nicht perfekter Arbeit des
De-Interlacers. Ein leichtes Flimmern der Dachziegel auf den Hausdächern
ist normal, beim Samsung aber kommt etwas viel Bildunruhe auf. De
Rasen könnte schärfer durchgezeichnet sein, er erscheint etwas zu
"soft" bezüglich der Darstellung der Oberfläche.
-
Frau in weißem Kleid vor weißem Hintergrund: Ein leichtes
Flimmern durchwirkt den Arm und die Gesichtskonturen der Lady. Am Arm bilden
sich an den Rändern minimale Doppelkonturen. Bewegt sich die Dame, kommen
Unschärfen ins Gesicht. Dieses Bild haben wir auch schon bewegungsschärfer
und stabiler gesehen.
Bilanz: Das De-Interlacing von Videomaterial liegt dem BD-P1600
nicht wirklich. Bildflimmern und leichtes Bewegungsruckeln zeigen zusammen mit
Unschärfeffekten, dass praktisch alle Anbieter bei ihren Einstiegs-BD-Spielern
gerade bezüglich der Implementierung der DVD-Wiedergabe sichtbar den Rotstift
angesetzt haben. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Befriedigend -
gut.
Klang
Digital HDMI: der BD-P1600 bietet ein klares und kräftiges
Klangbild bei der Wiedergabe von konventionellen Dolby Digita/DTS 5.1 Ton. Der
Bass ist kräftig und voluminös, ohne sich jedoch zu stark in den Vordergrund
zu spielen. Der Hochtonbereich ist sehr angenehm abgestimmt, wirkt aber trotzdem
nicht zu bedeckt. Die Mitten sind prägnant umrissen und gliedern sich
harmonisch zwischen Hoch- und Tieftonbereich ein. Bei den neuen HD-Tonformaten
erfreut der Samsung ebenfalls mit überraschend geschliffener Wiedergabe: Er
modelliert feine Zwischentöne gekonnt heraus und zeigt sein akustisches Können
mit einem klaren, präzisen und korrekt getimten Bass. Stimmen gibt er
charismatisch und detailreich wieder. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse:
Ausgezeichnet - hervorragend.
Analog 2-Kanal Stereo: Hier erreicht der kleine Samsung
BD-Player Resultate, die für seine Leistungsliga absolut in Ordnung sind. Dass
die Transparenz im Hochtonbereich keinen hohen Ansprüchen genügt, dürfte klar
sein. Auch vokale Konturen sind nicht so deutlich umrissen wie bei einem
Mittelklasse CD-Player oder einem BD-Spieler der oberen Mittelklasse. Insgesamt
aber waren wir erstaunt, denn der lebendige, dynamische Sound ist für alle
diejenigen, die auf analogem Wege ab und zu eine CD anhören möchte, ein
angenehmer Begleiter für den Alltag. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse:
Ausgezeichnet.
Fazit

Der Samsung BD-P1600 besticht durch seine schlichte und elegante
Optik sowie die für die Preisklasse sehr ansprechende Verarbeitung. Zu diesen
ersten optischen und haptischen Eindrücken gesellen sich ausgezeichnete
Qualitäten als Blu-ray-Player. Das Bild ist kontraststark, scharf und
detailreich, die Farbwiedergabe erscheint angenehm neutral und klar. Das Bild
ist stabil und zeigt eine enorme Tiefe. Der Klang bei digitalem Anschluss über
HDMI ist angenehm, kräftig und homogen. Selbst dann, wenn der BD-P1600 analog
an die Anlage angeschlossen wird - was in der Praxis eher selten der Fall sein
dürfte - enttäuscht er nicht, sondern liefert einen für ein solches Gerät
dynamischen und harmonischen Sound. Das Laufwerk ist ziemlich schnell, somit
eignet sich der preisgünstige Samsung auch für ungeduldigere Zeitgenossen.
Sehr gut gefällt uns auch die gelungen integrierte USB-Funktionalität. Nicht
ganz auf Top-Niveau sind die Qualitäten des BD-P1600 als DVD-Player-Ersatz. Der
Scaler arbeitet sehr sauber, er stellt ein detailreiches und scharfes, beinahe
flimmer- und rauschfreies Bild sicher. Aber der bordinterne De-Interlacer fällt
durch Flimmern und Bildzittern ab und zu negativ auf. Hier wäre Abhilfe zu
schaffen. Das De-Interlacing von Filmmaterial ist trotzdem noch akzeptabel,
wirklich nachgebessert werden sollte beim De-Interlacing von Videomaterial. Das
Laufwerk ist zudem zu laut und weist eine nur ausreichende Fehlerkorrektur auf.
Außerdem verursacht der eingebaute Lüfter eine zu dominante
Geräuschkulisse.
Im Blu-ray-Betrieb besticht der formschöne und preiswerte,
akustisch starke Samsung BD-P1600 mit einem detailreichen und kontraststarken
Bild. Die Qualitäten als DVD-Player fallen etwas ab

Blu-ray-Player untere Mittelklasse
Test 31.03.2009
Preis-/Leistungsverhältnis (UVP)          
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