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XXL-TEST: Samsung LED-TV UE40B7090 

03.06.2009 (cr/jw/khp)

Bildergalerie Content Liberary

Netzwerk- und Mediafunktionen

Musik-, Film- und Fotowiedergabe vom iPod ist möglich

Musikwiedergabe

Ordnerübersicht

Ipod, via USB:

Angewählt kann der iPod über das Menü, Anwendung und Media Play (USB&DLNA). Der iPod wird schnell vom UE46B7090 erkannt und zeigt die darauf gespeicherten Daten in Form von Ordnern schnell an. Der User wird dann ins „Media Play“ Menü geführt, Dort kann er die Dateien (Photos, Musik oder Movies) anwählen und zur Wiedergabe bereit machen. Alternativ ist es auch möglich, Daten von einem USB-Stick zu laden, auch hier ist die Film-, Musik- und Fotowiedergabe möglich. Die Ladezeiten sind erfreulich kurz.

Setup für Mediafunktionen: 

• Farbansicht verwenden: Aus, Ein
• Musik Widerholungsmodus: Aus, Ein
• Hilfe zu Schleifenbetrieb: Aus, Ein
• DivX VOD- Registrierungscode abrufen.
• DivX VOD- Deaktivierungscode abrufen
• Laufzeit für Bildschirmschoner: 2, 4, 8 Std.

Internet@TV

Jede Menge webbasierter Inhalte stellt Internet@TV bereit. Auf Seite 3 des Tests finden Sie eine große Screenshot-Galerie

Virtuelle Tastatur

Unter den Anwendungen findet der User das Feld Internet@TV, über welches er auf das Yahoo-basierte Internet@TV gelangt. Nachdem der UE46B7090 relativ schnell das Startfenster geöffnet hat, folgt das Öffnen der Widget-Gallerie. Im Angebot der Internet-basierten Applikationen findet der User das immer beliebter werdende Twitter (Mikro-Blogging in Echtzeit). Bei diesem Programm kann einen eigenen Twitter-Channel eröffnen und alles rund um sein Leben oder andere Dinge, von denen man glaubt, die Twitter-Community müsste sie erfahren, in Nachrichtenform im eigenen Channel präsentieren. Es ist auch möglich, Nachrichtenkanäle anderer Anwender zu abonnieren, und es ist möglich, sofern freigegeben, die Nachrichten anderer User zu kommentieren). Bevor Twitter genutzt werden kann, wird das Programm zunächst installiert. Im Verlauf der Installation legt sich der User zunächst einen Account mit ID Nr. und Passwort an. Diese sind mit der Remote auf einer virtuellen OSD-Tastatur einzugeben. Dies ist aber nicht immer leicht, denn hier wird die Befehlsannahme gerne ignoriert, sprich der User muss etwas Zeit und Geduld mitbringen. Unter den Widgets findet der User verschiedenste Genres wie USA Today Sports, Quizmaster etc. Weitere Möglichkeiten: Mittels Internet@TV kann der User auch YouTube und Flickr (Portal fürs Hochladen von Bildinhalten) nutzen. 

Bilanzierend sind die Multimedia- und Netzwerkfunktionen, die der Samsung bietet, sehr umfangreich. Es gibt derzeit kaum einen Konkurrenten, der dem eleganten Südkoreaner hier das Wasser reichen könnte. Wer die aktuellen Börsenkurse wissen möchte, braucht nun kaum noch N24 oder n-tv, sondern kann diese gleich über Internet@TV auf seinen Bildschirm holen. Auch die „Latest News“ sind beispielsweise verfügbar. Für den mit der Zeit gehenden, modernen Anwender ist auch die Tatsache, dass das immer beliebter werdende Mikroblog-Tool Twitter mit an Bord ist, ein Vorteil. Wer sich verschiedene Twitter Channels abonniert hat, kann die darauf enthaltenen Nachrichten nun auch bequem über seinen Flachbildschirm abrufen. Ob der normale Anwender all diese Features braucht, ist fraglich – aber da der Samsung aufgrund dieser Ausstattungsmerkmale nicht übertrieben teuer oder extrem komplex zu handhaben ist, ist es einfach ein netter Benefit, den es dazu gibt. Und interessant ist es allemal, sich mit Internet@TV auseinander zu setzen, ist es doch ein weiterer Beweis dafür, dass der Gedanke eines multimedialen Netzwerks zuhause, in dem PC- und Unterhaltungselektronikkomponenten enthalten sind, schon weit fortgeschritten ist und sich noch weiter entwickeln wird. Gesamtnote Netzwerk und Multimedia: Hervorragend

Testequipment
Bild

1. Testbilder

Beurteilung der Bildqualität mit den verschiedenen Bildprogrammen, Burosch Test-BD mit 1080p/24 Hz Testbildern

Grautreppe: 

1. Standard: Das „Standard“ Bildprogramm gefällt mit neutraler Wiedergabe, es ist praktisch kein Farbstich zu sehen, zudem sind die Abstufungen zwischen den einzelnen Treppen gleichmäßig. Das Schwarz könnte aber noch satter erscheinen.
2. Natürlich: Sehr sensible Herausarbeitung der einzelnen Steps, das Bild erscheint noch eine Idee plastischer und schärfer.
3. Film: Etwas dunkleres Bild in warmer Farbgebung, sehr augenfreundlich, sehr gute Durchzeichnung dunkler Bildbereiche. Weiß-Wiedergabe deutlich in Richtung Créme. 
4. Dynamisch: Mit zuviel Kontrast, kühler Farbgebung und einem grellen Gesamteindruck nicht unbedingt für normale Praxisanwendungen zu gebrauchen. 

Faces:

1. Standard: Ein sehr klarer Bildeindruck mit sauberer Schärfewiedergabe und sehr guter Detaillierung. Die Farbgebung erscheint neutral.
2. Natürlich: Hier sieht die Hautfarbe der Gesichter der beiden Ladys sehr realistisch aus. Kleine Bilddetails wie z.B. die Kette der blonden Dame oder der Haaransatz der dunkelhaarigen Lady kommen sehr gut und plastisch heraus.
3. Film: Geringere Bildschärfe, die Farben sind warm abgestimmt, für dieses Testbild nicht der richtige Modus, da auch das Weiß nicht sehr sauber wirkt und das Bild nicht so plastisch erscheint, wie wir es kennen. 
4. Dynamisch: Diesen Modus sollte man auch hier nicht einsetzen, es sei denn, der externe Lichteinfall ist groß. 

Anmerkungen zum Video-EQ: Die gut abgestuften Kontrast- und Hintergrundbeleuchtungs-Regler ermöglichen exakte Anpassungen, so dass im Detail noch optimiert werden kann. 

Fazit Testbilder/Bildprogramme: Eine sehr erfreuliche Leistung des Samsung – aber: Das Schwarz könnte durchaus noch tiefer sein. Die hohe Bildschärfe, die neutrale Farbwiedergabe und der hohe Kontrast sprechen für den 7090. Gesamtnote Testbilder: Ausgezeichnet – hervorragend. 

2. Blu-ray, Zuspielung in 1.080p/24 Hz

a) Stirb Langsam 4.0, Kapitel 5/6, Schießerei in der Wohnung von Matthew Farrell:
Hier kann sich der Samsung gut in Szene setzen. Die Gesichter der Akteure sind auch in der Dunkelheit facettenreich durchgezeichnet und klar erkennbar. Die Detailschärfe liegt hoch (Struktur des Türrahmens, Computertastatur…). Als Gabriels Killer die Wohnung verwüsten und in die Wände schießen, wird der von den Wänden spritzende Putz sehr exakt dargestellt. Die Farben behalten auch in der Dunkelheit Gestalt und driften nicht komplett ins Fade ab – sehr gut. Der Schwarzwert ist ordentlich, aber nicht sensationell. Nicht ganz perfekt ist die 24p Bildstabilität, ab und zu ist ein leichtes Zittern von Einzelheiten im Bild erkennbar. Die Bildschärfe hat keinen Anteil daran – beim Herabdrehen des Schärfereglers war der Effekt immer noch zu erkennen. Der Kontrast liegt hoch, ganz unten im Schwarzen aber lässt der Samsung vereinzelt Details in der Dunkelheit liegen. 

b) Alien versus Predator 1, Spielzeit 2,29 bis 2,47 Minuten: Die Felswand erscheint leicht unscharf und nicht 100 % stabil.Beim langsamen Kameraschwenk zittert das Bild leicht. Die kurze Zeit später sichtbare Schnee- und Eislandschaft hingegen gibt der Samsung sehr natürlich und klar wieder. Das hübsche Gesicht von Alexa Woods erscheint sehr plastisch, die Hautoberfläche ist scharf, aber nicht zu scharf durchzeichnet. Ihre rote Wollmütze wird farblich akkurat wiedergegeben, die Augenbrauen sind durch die präzise Durchzeichnung realistisch. Die sich im Eis spiegelnde Sonne wird nicht ganz so authentisch wiedergegeben, wie wir es von manchen Spitzen-LCDs kennen, der Glanz im Eis wirkt ein wenig zu matt. Spielzeit ab 12,47 Minuten: Zunächst gleitet der Mond von links durchs Bild. Hier kann sich der Samsung sehr gut behaupten, denn der Mond sieht dreidimensional und detailreich aus. Auf der Oberfläche lassen sich selbst kleine Asteroideneinschläge eindeutig ausmachen. Die Sterne stehen ruhig und mit guter räumlicher Wirkung im Bildhintergrund – allerdings haben wir schon mehr Sterne in dieser Sequenz sehen dürfen. Das Raumschiff, welches durch das Bild fliegt, ist zwar scharf gezeichnet, während des Fluges aber wirkt das Bild nicht 100 % stabil. Hervorragend (Spielzeit 13.33 Minuten), weil scharf und plastisch, stellt der Samsung die Maske des Predators dar. Das Hologramm wird präzise auf der Maske gespiegelt, und kleinste Spuren von Kämpfen und Benutzung sind auszumachen. 

c) Baraka: Das erst Kapitel mit Blick auf den Himalaja beeindruckt durch enorme Bildtiefe und Plastizität – wie greifbar wirken die hohen Gipfel. Der Kontrast ist hier hervorragend. Kleine Bilddetails sind exakt zu erkennen. Minimals Zittern deutet darauf hin, dass die Bildstabilität auch hier nicht perfekt ist. Dieses Zittern ist aber zugegebenermaßen nur bei enorm genauem Hinsehen auszumachen – und es ist keinesfalls überall vertreten, die Wolken z.B. ziehen ruhig ihre Bahn. Ab Spielzeit 8.30 Minuten zeigt der Samsung die prächtigen Gebäude in sehr detailreicher Zeichnung und mit sehr guter kontrastbezogener Feindynamik. Der Blick über die tibetanische Stadt erzeugt eine enorme, realistisch wirkende Tiefenstaffelung. 

Fazit Blu-ray: Der Samsung beeindruckt mit plastischer Wiedergabe, sehr gutem Kontrast und enormem Detaillierungsvermögen. Oftmals erscheint das Bild wie zum Anfassen, so realistisch bildet der LED TV ab. „Schönheitsfehler“ sind der zwar gute, aber nicht exzellente Schwarzwert und die im Detail manchmal nicht perfekte 24p-Darstellung. Gesamtnote: Ausgezeichnet – hervorragend. 

3. DVD 576i

Star Wars Episode 3, Eröffnungsschlacht über Coruscant: Bei der Zuführung eines 576i DVD-Signals musste sich die eingebaute Scaling- und De-Interlacing-Einheit des Samsung bewähren. Und das tat sie in ausgezeichneter Manier: Das Laufen der Star Wars-typischen gelben Schrift zu Beginn ist nahezu mängelfrei. Die Schrift steht stabil, das Gelb wirkt realistisch, und selbst die nach hinten weggleitenden Buchstaben zittern kaum. Nur, dass an den Rändern der Buchstaben das Gelb etwas in Richtung Weiß verläuft, ist ein minimales Manko. Der 7090 arbeitet viele Sterne des Star Wars-Universums heraus und bietet eine gute Bildtiefe. Zudem stehen die Sterne ruhig und sicher. Das Schwarz ist in dieser Szene wirklich gut – aber im Vergleich zu Plasmas und dem Philips LED Backlight nicht ganz so tief. Der kurz darauf ins Bild gleitende Sternzerstörer wird enorm kontrastreich und mit flüssiger Bewegung dargestellt – besser geht es für einen LCD-TV der oberen Mittelklasse kaum noch. Der teilweise in der Dunkelheit liegende Flügel wird detailreich zur Geltung gebracht. Als sich die beiden Raumjäger von Anakin und Obi-Wan von Hinten nähern, fliegen so praktisch ohne Nahzieheffekte im Sternzerstörer vorbei. Der Triebwerksstrahl wird nach wie vor scharf und deutlich wiedergegeben. Sehr schön modelliert der Samsung die immense Tiefenwirkung heraus, als die beiden Raumjäger in die Schlacht oberhalb des Regierungsplaneten Coruscant abkippen. Auch die Sternzerstörer in den unteren Ebenen sind gut zu erkennen und scharf dargestellt. Der rasche Flug durchs Kriegsgeschehen im All zeigt, dass der hochwertige De-Interlacer des 7090 auch verschieden schnell ablaufende, parallele Bewegungsabläufe sehr gut analysiert und ohne Ruckeln oder Unschärfen wiedergibt. 

Sahara, Flucht mit Oldtimer durch die Wüste: Der Oldtimer ist plastisch und klar erkennbar, auch während der schnellen Fahrt. Die Gebrauchsspuren, der Sand und der Schmutz auf dem betagten Automobil sind sehr gut zu erkennen. Der Scaler und der De-Interlacer liefern somit auch hier eine wirklich gute Leistung ab. Dies ist auch am aufgewirbelten Wüstensand erkennbar, der feinkörnig durchs Bild fegt. Nachdem der ebenfalls exakt gezeichnete Hubschrauber am Himmel auf den Oldtimer schießt, sind die Einschusslöcher präzise zu sehen. Die Farbgebung ist natürlich und klar, die Gesichter der Protagonisten sind sehr facettenreich gezeichnet. 

Fazit DVD 576i: Durch den sehr guten De-Interlacer und den tadellosen Scaler schneidet der Samsung hier deutlich über dem Durchschnitt ab. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet – hervorragend. 

4. Gaming 

a) Need for Speed Carbon: Bei der hohen Spielgeschwindigkeit des Autorennens verliert der 7090 etwas den Überblick, was zu einem leichten Verlust an Bildstabilität und Bildtiefe führt. Die schnellen Bewegungen führen zu minimalen, aber sichtbaren Nachziehern. So gut der Samsung sonst in der Lage ist, ein 3D-ähnliches Bild zu erzeugen, hier möchte es ihm nicht so recht gelingen. Die Farben erscheinen zwar satt und kräftig, aber die Detaillierung kleiner Einzelheiten ist bei NFS Carbon nicht auf dem sonst vorherrschenden hohen Level. Das Schwarz erscheint relativ tief und klar, aber nicht enorm viel besser als bei sehr guten CCFL Konkurrenten. Unser Fazit für dieses Game: Der Samsung setzt die gegeben Daten präzise und sauber um, kommt aber bei hohen Geschwindigkeiten ins Ruckeln und nimmt der Spielatmosphäre hierdurch stark die Präsenz, was das Spielerlebnis stellenweise nachhaltig beeinflusst.

b) PES 2009: Hier arbeitet der Samsung UE46B7090 im Gegensatz zu NFS Carbon sehr detailgetreu, wodurch sich das Spielerlebnis sehr positiv gestaltet. Die Farben sind erneut sehr natürlich, was am Spielrasen klar zu erkennen ist: Das Grün des Rasens ist sattgrün, wie man es von einem Fußballrasen in der Realität erwartet. Auch die Trikots und die Stadienumgebung erscheinen zwar kräftig von der Farbgebung her, aber nicht zu peppig. was dem Spieler ein sehr realistisches Erlebnis ermöglicht. Die enorme Schärfe ist eine kleine Sensation, nur selten wurde uns bislang möglich, so tief ins Spielfeld hineinschauen zu können. Sicherlich durften wir schon oft eine sehr realistische Darstellung genießen, aber kaum in einer Schärfe, dass selbst ausgetretene Stellen auf dem Grün klar zu erkennen sind.
Auch die Trikots der aus der Vogelperspektive zu beobachtenden Spieler sind sehr detailreich und realistisch anzuschauen. Wie schon bei der Schärfe gerade genannt, sind beim Rasen und auch beim Tor jegliche Kleinstobjekte und Abzeichnungen klar zu erkennen. Das Netz vom Tor bleibt beim Ballschuss klar ein Netz und formt sich nicht zu einem weißfarbigen Laken.
Auch Details, welche das Stadionflair ausmachen, sprich die Fans in den Kurven und umher fliegende Partikel, sind sehr natürlich und plastisch gehalten.

Fazit Gaming: Extrem schnelle Autorennspiele liegen dem Samsung nicht so gut wie Games mit viel Live-Atmosphäre und etwas anders gearteten Bewegungen – bei PES konnte uns der LED Backlight-TV auf der ganzen Linie überzeugen, bei Need for Speed war die Performance gut, aber nicht überwältigend. Gesamtnote: Sehr gut. 

5. TV-Tuner 

TV-Tuner analog: Beim Betrachten von N24 auf analogem Wege wird deutlich, dass Samsung bezüglich der Güte der eingebauten analogen Tunereinheit einen erfreulichen Schritt nach vorn gemacht hat. Auch der interne De-Interlacer leistet, wie man an den durchlaufenden Schriften erkennen kann, eine prima Arbeit. Die Bildschärfe ist allerdings nur mittelmäßig, dafür bilden sich kaum Nachzieheffekte und nur geringe Doppelkonturen. Auch bei anderen TV-Sendern wird deutlich, dass die Bildgüte in Ordnung geht. Zwar könnten die Farbabgrenzungen noch präziser sein, aber die satte, klare Farbgebung behält der Samsung auch beim Betrieb des analogen Tuners bei. Gesamtnote: Gut. 

TV-Tuner, digital: Leider ist auch hier die Gesamtbildschärfe nicht sensationell. Dafür erscheint das Bild im Vergleich zur Verwendung des analogen Tuners tiefer und plastischer. Details werden besser herausgearbeitet und wirken nicht so matschig und konturenlos. Die Farbgebung ist stimmig, ab und zu erscheint die Bildstabilität nicht optimal. Gesamtnote: Gut. 

6. Bild-Kurzbeurteilung für den schnellen Überblick

Der Samsung UE40B7090 in der Kurzbeurteilung:

+ Hervorragender Kontrast
+ Recht natürliche, klare Farben
+ Hohe Bildschärfe
+ Exzellente Detailtreue
+ Sehr guter Scaler und De-Interlacer für Film- und Videomaterial
+ Wirkungsvoller Video-EQ mit guten Bildprogrammen

- 24p Bildstabilität nicht perfekt (ab und zu leichtes Bildzittern)
- Schwarzwert ist zwar gut, aber nicht perfekt
- Störend ist die nicht perfekte Helligkeitsverteilung. Das Bild wirkt – sehr gut zu sehen bei schwarzem Bildschirm – „fleckig“, es kommt zu gut sichtbaren Helligkeits-Spots. Hier sollte Samsung nachbessern. 

7. Konkurrenzvergleich

EDGE LED Backlight-Modell Samsung UE46B7090 im Vergleich zu:

- Philips LED Backlight-LCD 42PFL9803 (Pseudo White LED Backlight mit 1152 gitternetzförmig angeordneten weißen LEDs – kein EDGE): Der Philips lässt dem Samsung bezüglich des Schwarzwertes keine große Chance. Das richtig schwarze Bild ohne störende helle Flecken begeistert ohne Abstriche. Der Philips besticht zudem mit erstklassiger 24p Stabilität. Auch hier muss sich der Samsung geschlagen geben. Erstklassig ist die Farbwiedergabe des 7090 – gegen das exakt ausbalancierte Grün sieht der ansonsten farblich auch hervorragende Philips kein Land.- das ist aber auch die einzig Disziplin, in der der Samsung dem deutlich teureren Philips etwas vormacht. Der Philips ermöglicht ein noch detailreicheres Bild mit noch mehrt visueller Tiefe und untermauert erneut eindrucksvoll seine Ausnahmeposition. Auch der De-Interlacer und Scaler des Philips ist noch besser.
- Sony KDL-Z4500 CCFL-LCD-TV: Die Bewegungsdarstellung des Sony, gerade wenn Interlaced-Material eingespeist wird, ist nach wie vor unerreicht. Die tadellose 100 Hz Technik des Samsung, ebenbürtig mit der des Philips, kommt hier nicht mit. Auch besticht der Sony durch eine untadelig neutrale Farbwiedergabe – der Samsung hält aber dagegen und setzt sich mit dem noch etwas neutraler wirkenden Grün knapp durch. Die Bildschärfe wirkt beim Sony eine Idee natürlicher, der 3D-Effekt ist dafür beim Samsung größer. Die exzellente 24p Bildstabilität, sogar noch einen Tick besser als beim Philips, ist eine große Trumpfkarte des Sony. Der Schwarzwert ist beim Samsung besser, dafür ist beim Sony die Helligkeitsverteilung sehr gleichmäßig. 
- Pioneer PDP-LX5090, Panasonic G12 TX-P50GW10: Nach wie vor das Maß der Dinge bezüglich des Schwarzwertes, nur sehr knapp dahinter rangiert der Panasonic GW10 – dafür, dass das 50 Zoll Panasonic Plasma so viel preiswerter ist, eine grandiose Leistung. Die satten, klaren, brillanten Farben des Pioneer sind ebenfalls unerreicht. Der Panasonic ist aber auch hier nur wenig dahinter. Der einzige von uns getestete LCD-TV, der bezüglich der Schwarzwiedergabe den Anschluss halten kann, ist der Philips. Weder Sony noch Samsung, trotz LED Backlight, haben eine Chance. Wer Filmkultur pur bezüglich der Bildwiedergabe erleben möchte, kommt auch momentan noch nicht am Kauf eines Plasmas vorbei – aber, bevor nun ein Aufschrei durch die LCD-Fraktion geht: An die Bildschärfe von Sony, Samsung und Philips kommen die Plasma-„Kämpfer“ nicht heran. Die 24p-Bildstabilität des 5090 Pioneer ist dafür nach wie vor unerreicht.
- Toshiba 37RV635: Ohne Gnade mit der teureren Konkurrenz zeigt der brandneue Einsteiger-Toshiba, was für ein guter Schwarzwert auch mit konventioneller CCFL-Technik möglich ist. Viel schwärzer ist der Samsung jedenfalls nicht. Zudem brilliert die exzellente Farbwiedergabe des Toshiba – dass intern keine 24p verarbeitet werden, ruft hingegen keine Begeisterungsstürme hervor. Hier muss man 100 EUR mehr in die nächsthöhere Serie investieren. Der überragende Video-EQ und die sehr gut abgestimmten Bildfelder des Toshiba zeigen eindrucksvoll, dass Top-Qualität kein Vermögen kosten muss. Zudem ist das Bild enorm kontrastreich. 

Klang
  • Tonmodus Standard: im Standard Tonmodus klingt der UE46B7090 etwas flach, zwar ist das Klangbild ausgewogen, dennoch fehlt dem UE46B7090 hier etwas Durchsetzungskraft. Die eingebauten Woofer, die für ihre Arbeit naturgemäß suboptimale Bedingungen vorfinden (wenig Platz im Gehäuse), schlagen relativ schnell durch und sorgen somit für unangenehme Dröhngeräusche. 

  • Tonmodus Musik: Hier klingt der Samsung lebendiger und dynamischer, wenn man sich zusätzlich noch am eingebauten grafischen EQ etwas „zu schaffen“ macht, kann man ein relativ brauchbares Klangbild realisieren, das selbst beim Anhören von Musik durch Homogenität und Frische gefällt. Die maximal erzielbaren Pegel sind zwar nicht enorm hoch, reichen aber für die typische Audioanwendung eines Fernsehgerätes aus. 

Fazit Klang: Der Samsung kann mit der korrekten Einstellung durchaus ordentliche akustische Ergebnisse erzielen, die zwar nicht weit überdurchschnittlich sind, in Anbetracht der Gerätekategorie aber durchaus als löblich bezeichnet werden können. Gesamtnote: Gut – sehr gut. 

Gesamt-Fazit

Der Samsung LED-TV UE40B7090 begeistert schon optisch mit seinem bildschönen Design, das besonders durch die geringe Bautiefe von nicht einmal 3 cm enorm elegant erscheint. Wer den Flachbildschirm anschaltet und die attraktiv gestalteten Menüs betrachtet, wird beeindruckt sein: Eine solche Vielfalt an Einstelloptionen haben wir bislang kaum gesehen. Und man kann dem Samsung nicht vorwerfen, umfangreiche Video-Einstellmöglichkeiten neuen Features wie internet@TV geopfert zu haben – der 7090 verfügt über einen ausgezeichneten, wirksamen Video-EQ und bietet darüber hinaus noch hochmoderne Mediafunktionen. Ganz gleich, ob Netzwerkeinbindung, Anschluss eines iPods oder eines USB-Sticks: Der LED-TV wird zur modernen Medienzentrale im heimischen Wohnzimmer, nach etwas Eingewöhnung kommen auch technisch weniger versierte Anwender tadellos mit dem schicken Gerät zurecht. Dass der 7090 auch noch über eine eingebaute Medienbibliothek verfügt, ist ein weiteres Gadget, ob Kochrezepte, Massagen oder mit Musik unterlegte Landschaftsaufnahmen aus aller Welt: Der Samsung ist weit mehr als ein Fernseher, er ist eine vielfältige Entertainment-Station. Allerdings ist es natürlich elementar wichtig, was er in der wichtigsten Disziplin leistet, denn was nützt die enorme Ausstattung, wenn die Bildqualität letztendlich nicht auf sehr ansprechendem Niveau ist. Mit seinem kontrastreichen, sehr plastischen und enorm scharfen Bild liefert der Samsung einen schlagkräftigen Beweis dafür, dass Full-HD-Bilder ein hohes Faszinationspotential bieten. Die erstklassige Farbwiedergabe, die sehr nah am HD-Farbraum ist, belegt dies zusätzlich. Samsung präsentiert mit seinen LED-TVs eine komplett neue Produktfamilie – daher gibt es auch im visuellen Detail noch sichtbares Verbesserungspotential. Drei Punkte wären zu nennen. Die Helligkeitsverteilung im Bild ist nicht homogen genug, es bilden sich Helligkeits-Hotspots. Als zweiten Punkt führen wir die nicht perfekte 24p Stabilität an. Dieses kleine Manko dürfte aber in erster Linie dem versierten Anwender auffallen, denn es ist keinesfalls so, dass der Samsung hier unzureichende Leistungen an den Tag legt. Es ist nur festzuhalten, dass sich die 7er LED-TV-Baureihe eine technologische Vorreiterrolle auf die Fahnen schreibt, und wenn diese in aller Konsequenz glaubhaft wahrgenommen werden soll, müssen eben auch die letzten Einzelheiten von überdurchschnittlicher Güte sein. Unsere dritte Anregung betrifft die weitere Verbesserung des Schwarzwertes. Der UE40B7090 produziert wirklich ein gutes Schwarz, noch vor einem Jahr wären wir restlos begeistert gewesen. Aber die Konkurrenz schläft nicht und die Zeit schreitet rasch voran, und es gibt Flachbildschirme, die ein noch satteres, tieferes und echter erscheinendes Schwarz produzieren. Bilanzierend ist unser Test-Flatscreen ein Produkt, das Begeisterung und Freude beim Anwender weckt, einfach weil es im höchsten Maße attraktiv verpackte, komprimierte Hochtechnologie verkörpert. Und allen schon deshalb gebührt dem sehr flachen Fernseher ein sehr gutes Testergebnis. 

Optisch bildschöner LED-TV, der mit extrem reichhaltiger Ausstattung und hoher Innovationskraft beeindruckt

LCD-TVs Oberklasse
Test 03. Juni 2009
Preis-/Leistungsverhältnis

+ Bildschöne Optik
+ Exzellente Ausstattung
+ Überragende Multimedia-Qualitäten
+ Sehr kontrastreiches und plastisches Bild
+ Enorme Gesamtbildschärfe und Detailtreue
+ Überdurchschnittlich guter De-Interlacer und Scaler
+ Wirksamer Video-EQ
+ Tadellose Verarbeitung
+ Sehr gute Fernbedienung
+ In Anbetracht der Ausstattung fairer Kaufpreis

- Helligkeitsverteilung nicht optimal
- Minimales Bildzittern bei der 24p-Darstellung

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