XXL-Vergleich Hightech-Smartphones: Apple iPhone 3GS/iPhone 3G/Nokia N97/Samsung i8910HD (12.10.2009)

12. Oktober 2009 (cr)

Fotoqualität (alle Geräte im normalen Automatikmodus, höchste Auflösung), Fototestreihen, Bilder unbearbeitet auf das Formate 600 x 450 Pixel (Breite x Höhe) skaliert:

Demobild iPhone 3G - sichtbare Treppenstufen, wenig Detaildifferenzierung

Demobild Apple iPhone 3GS - sehr Bildtiefe, mehr Details, weniger Treppenstufen

Nokia N97: Blaustich, sehr gute Schärfe, sehr gute Kontrastdynamik im Detail

Samsung i8910HD: Etwas weniger Details als beim N97 auf diesem Testbild, natürliche Farben, guter Kontrast

Apple iPhone 3GS - nicht besonders scharf, voll befriedigende Bildttiefe

Exzellente Bildqualität beim Nokia N97

Samsung i8910HD - scharf, nicht optimale Belichtung, gute Detailtreue

Nicht wirklich überzeugende Macro-Aufnahme beim iPhone 3GS

Gute Performance beim N97

Plastisch und klar agiert das Samsung i8910HD

Nicht überzeugendes Ergebnis beim iPhone 3GS - ein Blitz fehlt für bessere Bilder bei schwachem Lichteinfall

Für ein Handy gute Performance bei geringem Lichteinfall ohne Blitz - Nokia N97

Das Samsung i8910HD entfaltet bei dieser Bilderserie keine sonderlich begeisternden Talente

a) Vergleich zum 3G: Hier merkt man den 1 MP Unterschied. Kanten erscheinen sauberer, es kommt zu weniger Treppenstufen. Zudem – was nichts mit der MP-Anzahl zu tun hat – erscheint die Farbgebung authentischer. Kleine Kontrastunterschiede kommen besser heraus. Bei normalen Lichtverhältnissen liefert die Kamera des 3GS gute Ergebnisse – schärfer und bezüglich der Tiefenstaffelung sichtbar besser als beim 3G. Der Autofokus stellt sich schnell scharf, die Auslöseverzögerung ist im tolerablen Rahmen. Nicht überzeugen können auch beim 3GS, aufgrund des Fehlens einer Blitzfunktion, die Ergebnisse bei geringem Lichteinfall, z.B. in schwach beleuchteten Räumen oder in der beginnenden Abenddämmerung.. Die Lichtempfindlichkeit ist bestenfalls befriedigend. Die Belichtung dauert aber weniger lange als beim 3G, trotzdem sind die Ergebnisse wenigstens etwas besser. Macroaufnahmen gestalten sich etwas problematisch, hier erscheint das fokussierte Objekt leicht unscharf und farblich verwaschen. 
b) Vergleich zu Nokia N97: Bei schwachen Lichtverhältnissen ist das N97 mit 5 MP Kamera plus carl Zeiss-Optik gleich doppelt im Vorteil. Zum einen, weil ein Blitz an Bord ist, zum anderen liegt die Lichtempfindlichkeit des N97-Sensors deutlich höher, was dafür sorgt, dass auch bei wenig externem Lichteinfall ein rauschärmeres und vor allem schärferes, farblich ausgewogeneres Bild bereit gestellt wird. Die Belichtungszeit ist allerdings relativ lang, hier sollte man ein „ruhiges Händchen“ haben. Die Auslöseverzögerung ist beim Nokia N97 etwas höher als beim iPhone 3GS, der Autofokus braucht zudem länger, sich scharf zu stellen – dafür gelingt ihm das gerade bei Macroaufnahmen deutlich besser, diese sind scharf und detailreich. Nutzt man bei geringem Lichteinfall den Blitz, so müssen die Ergebnisse nicht unbedingt überzeugen – im Gegenteil. Zu blasse Farben und eine nur ausreichende Schärfe sind ab und zu zu beobachten. Verwendet man also den Blitz, muss man die Hand ebenfalls enorm ruhig halten, um überzeugende Ergebnisse zu erzielen. 
c) Vergleich zu Samsung i8910HD:Top-Ergebnisse können wir dem 8 MP-Smartphone Samsung bescheinigen - zwar reicht die Gesamtperformance im Foto-Betrieb nicht ganz an das Nokia N97 heran (ab und zu nicht perfekte Belichtung, bei geringem externen Lichteinfall schnell unscharf), mit sehr guter Möglichkeit zu Makroaufnahmen und guter Farbwiedergabe wissen die Bilder aber ansonsten zu überzeugen. 

5 MP-Kamera beim N97

8 MP-Kamera und HD-Videoaufzeichnung beim 8910

Videoqualität: 

a) 3GS: Hier haben wir schon deutlich Schlechteres gesehen – zwar ist leichtes Rauschen vorhanden, und auch die Schärfe ist nicht überwältigend, aber die natürliche Farbgebung gefällt. Bewegungen werden ordentlich kompensiert, es sind zwar Nachzieher erkennbar, diese halten sich aber in Grenzen. Unterschiedliche Lichtverhältnisse (Wolken/blauer Himmel) arbeitet das 3GS gut heraus. 
b) Vergleich mit Nokia N97: Wir häten gedacht, dass das N97 das iPhone 3GS überflügelt – aber weit gefehlt. Deutliche Schärfeverluste bei Bewegungen sind auszumachen, zudem ist auch dann, wenn die Kamera statisch auf einem Objekt ruht, die Bildschärfe nicht vollends überzeugend.Sehr gut hat uns die recht natürliche Farbgebung gefallen. Insgesamt aber macht das iPhone 3GS einen besseren Job. 
c) Vergleich mit dem Samsung i8910HD: Dank der Möglichkeit, mit einer maximalen Auflösung von 1280 x 720 Pixeln („kleine“ HD-Auflösung) aufnehmen zu können, sind zumindest in der Theorie Möglichkeiten gegeben, die Kontrahenten „alt“ aussehen zu lassen. Und auch in der Praxis lässt das 8910 der Konkurrenz keine Chance: Die aufgenommenen Video erscheint deutlich detailreicher, klarer, schärfer und rauschärmer, die Bewegungswiedergabe ist deutlich stabiler, Nachzieher und Bewegungsunschärfen fallen deutlich geringer aus. Natürlich darf man die Kameraqualität nicht am Level guter HD-Camcorder messen. Hier liegen Farbbalance, Detailtreue und Kontrastdynamik deutlich darunter. Man muss daher stets bedenken, dass es sich beim i8910HD um ein Mobiltelefon mit hervorragender multimedialer Eignung handelt. Mit diesem Wissen im Hinterkopf, ist es bestechend, was das 8910 leistet. 

Darstellung von Videos und Fotos auf dem Display:

Top-Display bei beiden iPhones

Tadelloses Display auch beim N97

Das derzeit beste uns bekannte Handy-Display bringt das Samsung i8910HD mit

• Hier leistet sich keiner der Kandidaten einen Durchhänger, wobei die beste Display-Performance das Samsung i8910HD an den Tag legt. Der beste Schwarzwert, die höchste Farbbrillanz und die höchste Detailtreue gehen einher mit der besten Bewegungsdarstellung und der höchsten Bildtiefe. Das iPhone 3GS agiert ebenfalls sehr gekonnt, die Bildschärfe ist aber etwas geringer und das Schwarz wirkt nicht ganz so tief. Die Farbbrillanz ist wirklich gut, aber so dynamisch wie auf dem Samsung-Display erscheinen die Farben nicht. Das Display des N97 fällt nicht ab – auch bei ihm gefallen die authentische Farbwiedergabe, der sehr gute Kontrast und die tadellose Bildschärfe. Prima bei allen Geräten ist auch die Bewegungsdarstellung. Der Blickwinkel ist bei allen Kandidaten gut. 

Medienhandling in Verbindung mit dem PC

• Hier kann sich das Samsung i8910HD optimal in Szene setzen, da problemlos Audio- und Videodateien verschoben werden. WMV-Videos, die bis zu 100 MB groß sind, kann man einfach und schnell auf das 8910 übertragen. Hier verliert das N97 leider massiv an Boden, da erst ein langsam arbeitender Konverter aktiv werden muss, um die Videos für die Verwendung auf dem Handy vorzubereiten. Bei rund 1,4 GB Videomaterial braucht der Konverter ca. 30 Minuten für die Umwandlung, während beim Samsung das gesamte Material nach wenigen Minuten auf dem Handy abrufbereit steht. Bei Apple ist der Datenaustausch, insbesondere von Fotos und Videos, sehr einfach, für den Musikdatenaustauch muss iTunes gestartet werden. Alle Mobiles können als Massenspeicher (getestet unter Windows Vista Home Premium) erkannt werden. 

Qualität der Musikwiedergabe mit Standardheadphones mitgeliefert 

• Apple iPhone 3GS: nach wie vor sind die mitgelieferten Ohrhörer kein akustischer Genuss, wenngleich sie in Verbindung mit dem 3GS für einen relativ ausgewogenen, wenn auch weder seidigen noch brillanten Sound sorgen. Bei Liedern mit kräftigem Bass sind die preiswerten In-Ear-Phones relativ schnell am Ende, hier kommt es dann zu deutlichen Verzerrungen, wenn man mit erhöhtem Pegel agiert. Die Stimmwiedergabe ist befriedigend, die Räumlichkeit ebenfalls. Der Sitz der kleinen Ohrhörer ist gut.
• Apple iPhone 3G: Hier wirken die Songs etwas farbloser und klingen bedeckter im Hochtonbereich. Auch wird weniger Räumlichkeit freigesetzt. 
• Samsung i8910HD: Das mitgelieferte Headphone (In-Ear) erscheint recht hochwertig. Damit ist gut sitzt, muss man es aber mit etwas Nachdruck in den Gehörgang schieben. Dann ist der Tragekomfort sogar recht ordentlich. Das i8910HD verfügt über eine 5.1 Channel-Virtual-Funktion, das mittels Kopfhörer virtuellen 5.1-Sound generiert. Dies funktioniert in der Praxis überraschend gut, es wird ein weitläufiges Klangbild mit erstaunlicher Tiefe offeriert. Überhaupt klingt das 8910 in Verbindung mit den mitgelieferten Ohrhörern richtig gut – tonal relativ neutral, dynamisch, mit guter Stimmwiedergabe, prima Höhen und nicht zu dickem, dafür relativ präzisen Bass. Die Pegelfestigkeit ist tadellos – Respekt. 
• Nokia N97: Anscheinend gab es bei unserem Testgerät ein leichtes Kontaktproblem mit der Kopfhörerbuchse – wie bei 8910 und den iPhones ein normaler 3,5 mm Miniklinkeneingang, so können die akustischen Eigenschaften des jeweiligen Mobiltelefons mittels Ohr- oder Kopfhörern aus dem Zubehörgeschäft aufgewertet werden – welches für leichte Knackgeräusche sorgte. Nachdem der Kopfhörer dann nochmals abgesteckt und wieder angeschlossen wurde, war das Problem allerdings behoben. Nutzt man die Funktion im Optionsmenü „Stereo-Raumklang ein“, so weitet sich spürbar die Klangbühne. Ohnehin wirkt das sehr schlichte Nokia In-Ear-Phone zwar unauffällig, bietet aber eine gepflegte Akustik, deren Bassintensität und deren Hochton-Klarheit bei normalen Pegeln durch Aktivierung der Loudness-Taste leicht steigt. Dynamik, Frische und Homogenität können überzeugen.

Qualität des eingebauten Lautsprechers bei der Musikwiedergabe

• Das 3GS bietet hier eine vollkommen ausreichende Performance mit voll befriedigender Maximallautstärke, Anflügen leichter Räumlichkeit und einer leicht mittenbetonten, aber noch ausgewogen zu nennender tonaler Auslegung. Der Bassbereich wird verständlicherweise kaum übertragen. Der eingebaute Lautsprecher ist günstig positioniert. Das 3G fällt etwas zurück und klingt etwas halliger. 
• Das Nokia N97 klingt minimal blechern, erzielt aber einen guten Maximalpegel. Der Bassbereich ist nicht zu merken – hier agiert das iPhone 3GS etwas ausdrucksvoller. Die wählbaren Klangeinstellungen bringen bei Nutzung der eingebauten Lautsprecher wenig Erfolg bzw. Unterschiede. Der Bass-Booster macht den Bassbereich etwas voller. Das Samsung i8910HD bringt eindeutig die besten eingebauten Lautsprecher mit. Der Klang verfügt über die meiste Dynamik, entfaltet die beste Räumlichkeit, der Hochtonbereich wirkt am freisten und es sind zumindest Bass-Ansätze zu hören. 

Betriebssicherheit

Wir können hier auf umfangreiche Erfahrungen mit dem iPhone 3G (Laufzeit in der Redaktion rund 1 Jahr) zurückgreifen, das innerhalb von gut 12 Monaten dreimal komplett abgestürzt ist, so dass ein kompletter Neustart erforderlich war. Das ist ein guter Wert – das Samsung i8910HD ist in gut 3 Monaten Betrieb nicht einmal komplett abgestürzt,, das Nokia N97 hingegen musste in ca. 6 Wochen Testeinsatz schon 3 x neu gestartet werden. Das iPhone 3GS ist seit knapp 4 Wochen im Einsatz und verzeichnet bis dato nicht einen Komplettabsturz. 

Vergleich mit Windows Mobile- und Google Android-Smartphones von HTC:

HTC Touch Diamond 2

HTC Hero

HTC Touch Pro2

HTC Touch Diamond 2, HTC Touch Pro2, HTC Hero: Ein hartnäckiger Konkurrent für das hier untersuchte Teilnehmerfeld ist das Touch Diamond 2, das zu Marktpreisen um die 430 EUR (unbranded) erhältlich ist. Durch Windows Mobile Professional 6.1 ist eine sehr gute Synchronisation mit dem PC, gerade unter Windows Vista, möglich. Im Mobilen Gerätecenter kann man die Partnerschaft schnell und effektiv einrichten. Hier liegen die Windows Mobile Phones verständlicherweise vorn. Das schnelle und komplette Synchronisieren mit Outlook gehört natürlich ebenfalls dazu. Die Sprach- und Empfangsqualität ist bei allen HTCs ordentlich, aber nicht sensationell. Das Samsung i8910HD bietet mehr, und auch das iPhone 3GS klingt natürlicher. Ordentlich sind die multimedialen Eigenschaften des Touch Diamond 2. Die eingebaute 5 MP-Kamera liefert voll befriedigende Ergebnisse. Ein besseres Resultat wird dadurch verhindert, dass weder Blitz noch Fotoleuchte vorhanden sind - in Verbindung mit der nicht allzu hohen Lichtempfindlichkeit des verbauten Sensors sind in der Dunkelheit kaum brauchbare Kamera-Ergebnisse zu erzielen.  Sehr schnelle, effektive Datenübertragungen sind kennzeichnend für alle 3 HTCs. Die recht schnellen, verbauten Qualcomm-Prozessoren in Verbindung mit HSDPA für den Download sind hierfür verantwortlich. Dem iPhone 3GS macht die HTC-Armada allerdings nichts mehr vor, hier ist kein Speed-Vorteil mehr erkennbar. Mit der mobilen Variante des Internet Explorers und mit Opera Mini sind 2 Webbrowser bei Touch Pro und Diamond 2 mit an Bord. Kalender- und Kontaktverwaltung setzen aktuell die Maßstäbe durch umfangreiche nützliche Funktionen für versierte Businessanwender. Die 3,2 MP-Kamera des Touch Pro 2 ist allerdings nicht der Weisheit letzter Schluss. Hier können keine besseren Ergebnisse als beim iPhone 3G mit 2MP-Kamera erwartet werden. Das iPhone 3GS mit 3MP-Cam agiert gekonnter. Die internen Musicplayer von Touch Diamond 2 und Touch Pro (Marktpreis ca. 580 EUR unbranded) sind sind leicht zu bedienen, allerdings weisen die mitgelieferten Headphones keine hohe Performance auf. Der etwas mittenbetonte, wenig dynamische Sound sorgt in Verbindung mit dem relativ niedrigen Maximalpegel für nur durchschnittliche Ergebnisse. Das Hero (Marktpreis rund 460 EUR, unbranded) mit Google Android Betriebssystem ist für Google-versierte Anwender eine sehr gute Maschine, die umfangreichen und schnellen Internet-Funktionen sind zu loben. Die Optik ist Geschmackssache, während die Verarbeitung wie bei den beiden anderen HTCs ebenfalls sehr gut ist. Hero und Touch Diamond 2 sind bezüglich ihrer Abmessungen noch gut zu verstauen, während das relativ dicke und schwere Touch Pro 2 schon etwas grenzwertig auftritt. Für Business-User ohne große Google-Kenntnisse sind die beiden Windows Mobile 6.1 Professional-Smartphones besser geeignet, da auch die Synchronisierung mit Outlook-PCs besser funktioniert. Wer hingegen seine Kontakte ohnehin schon über Google verwaltet, findet im Hero die ideale mobile Ergänzung. Die multimedialen Eigenschaften des Hero sind ordentlich, wenngleich nicht überragend, hierzu liefert vor allem die Kamera zu blasse Bilder mit wenig Kontrastdynamik. 

Preise:

Marktpreise (ohne Vertrag):

• Apple 3G 16 GB schwarz: rund 700 EUR
• Apple 3GS 16GB schwarz: rund 800 EUR
• Apple 3GS 32 GB schwarz: rund 1000 EUR
• Nokia N97 weiß oder schwarz: rund 530 EUR
• Samsung i8910HD (schwarz): rund 500 EUR

T-Mobile Angebote mit Vertrag (Auswahl):

• Apple iPhone 3Gs im Tarif Complete M (monatlicher Grundpreis 59,95): 39,95 für 16 GB, 159,95 für 32 GB-Version. Im Tarif Complete L (größer Tarif mit 3000 SMS plus 100 MMS in T-Mobile oder andere Netze frei, monatlicher Grundpreis 119,95) kostet das iPhone 3GS 16/32GB 1 EUR. (Für alle Tarife gilt: 24 Monate Laufzeit plus einmalig 24,95 EUR Bereitstellungspreis) 
• Apple iPhone 3G im Tarif Complete XS (monatlich 24,95) 159,95 für 8 GB-Modell (plus einmalig 24,95 EUR Bereitstellungspreis, 24 Monate Vertragslaufzeit)
• Nokia N97: 249,95 im Tarif Max Flat M bei Neuvertrag (24 Monate Laufzeit, monatliche Gebühr 39,95, einmalige Bereitstellungsgebühr 24,95. Online-Aktion aktuell – Bereitstellungsgebühr sparen plus 9 Monate 10 EIUR Grundpreis sparen oder einmalig 90 EUR Starguthaben sichern)
• Samsung i8910HD nicht bei T-Mobile im Angebot

Mehr unter http://www.t-mobile.de

E-Plus-Angebote mit Vertrag:

• Samsung i8910HD: einmalig 279,95 plus 10 EUR monatlich zum gewählten Tarif, Im Tarif Time & More 150 Web-Edition, aktuell mit Onlinevorteil: kein einmaliger Anschlusspreis (sonst 35 EUR), monatliche Tarifkosten 10 EUR (150 Freiminuten und 150 SMS inklusive)
• Nokia N97: Einmalig 329 EUR plus 10 EUR monatlich Zuzahlung auf den gewählten Tarif. Tarif Time & More 150 Web Edition, Details siehe Samsung i8910HD. 

Mehr unter www.eplus.de

Fazit

Das neue, wie der Vorgänger sehr betriebssichere iPhone 3GS gefällt beinahe auf der ganzen Linie. Die Multimediafunktionen sind gegenüber dem 3G verbessert worden, die Bildqualität überzeugt nun mehr, die neu dazu gekommene Aufnahmemöglichkeit für Videos ist gut integriert. Das einfache Kontakt-, E-Mail- und Internetmanagement sticht nach wie vor hervor. Die enorm kurzen Ladezeiten begeistern gerade Flatrate-Surfer und Business-Anwender, die oft im Netz unterwegs sind. Die Top-Verarbeitung, die exzellente PC-Synchronisation und die Tatsache, dass das iPhone in Personalunion ein herausragender Music-/Mediaplayer ist, sind weitere Pluspunkte des optisch zeitlos-edlen Gerätes. Das 3G ist nach wie vor ein guter Deal, wenn man kräftig Geld sparen und nicht der extreme Speed-Surfer und Videofilmer ist, kann man mit dem 3G in Verbindung mit der neusten Firmware nach wie vor sehr glücklich werden. Das Samsung i8910HD ist DIE Multimediamaschine hier im Umfeld – Video- und Fotoergebnisse sprechen für sich. Auch das Display ist das beste im Testfeld. Die Menüs sind schlichter als bei der Konkurrenz, auch ist das 8910 im Gegensatz zu 3GS und N97 nur mit maximalen 16 GB internem Speicher erhältlich. Die Verarbeitung ist hervorragend, die Betriebssicherheit enorm hoch. In Verbindung mit dem fairen Kaufpreis, selbst oder gerade dann, wenn man es SIM-Lock-free kauft, sorgen für eine klare Kaufempfehlung, auch, wenn ein umfangreiches App-Angebot wie bei Apple fehlt. Die extrem schnellen Up- und Downloadgeschwindigkeiten sprechen ebenfalls für das 8910. Federn lassen muss im direkten Vergleich mit der starken Konkurrenz das Nokia N97. Das Gesamtkonzept wirkt etwas unausgegoren. Es ist nicht ganz so betriebssicher wie die anderen Phones und die Verarbeitung ist unter dem Level der Kontrahenten. Pluspunkte sind die sehr gute „richtige“ Tastatur und das gigantische Speicherangebot, intern plus extern sind bis zu 50 GB möglich – perfekt. Die Kamera liefert bei normalem Lichteinfall sehr gute Ergebnisse, auch in der Dunkelheit (ohne Blitz) agiert sie überzeugend. Wenig Gefallen haben wir an der Videofunktion gefunden. Der Touchscreen ist im Gegensatz zu den Exemplaren der Konkurrenten wenig sensitiv und reagiert des Öfteren zeitverzögert. 

Insgesamt können sich das iPhone 3GS und das Samsung i8910HD besonders gut in Szene setzen. Preiswert ist keiner der hier vorgestellten Kandidaten - aber alle Smartphones richten sich auch an den versierten Anwender mit Hightech-Ambitionen, denen es nicht auf den Cent ankommt. Wem Multimedia über alles geht, dem können wir nur das exzellente Samsung i8910HD empfehlen. Wer ein zeitlos schönes, blitzschnelles, leicht bedienbares und bezüglich der Web-Funktionalität unschlagbares Smartphone sucht, wird beim iPhone 3GS fündig. Etwas langsamer und multimedial nicht ganz so talentiert (fehlende Videoaufzeichnung, nur 2 MP-Kamera) präsentiert sich das iPhone 3G, das gar nicht mal viel billiger kommt, ordert man es mit Vertrag. Das Nokia N97 bietet viele gute Ansätze (Tastatur mit hohem Nutzwert, Kamera mit Carl Zeiss-Optik), weist aber im Detail noch Potential für Feinschliff auf. 

Testurteile unter Berücksichtigung des Preis-/Leistungsverhältnisses und der neuen Software beim Apple iPhone 3G:
Apple iPhone 3GS:


In der neuesten Generation präsentiert sich das Apple iPhone als erstklassiges, in wichtigen Bereichen deutlich verbessertes Hightech-Smartphone mit enormem Faszinationspotential
Apple iPhone 3G:


Konsequent weiter entwickelte Software, die ärgerliche Schwächen erfolgreich ausgemerzt hat, präsentiert sich das iPhone 3G in ausgezeichneter Form
Samsung i8910HD


Überragendes Multmedia-Hightech-Smartphone ohne wirkliche Schwächen
Nokia N97


Das Nokia N97 setzt durchaus Glanzpunkte, lässt es aber in manchen Details etwas an Feinschliff missen

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Text: Carsten Rampacher, AREA DVD-Handytestteam
12. Oktober 2009

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