XXL-TEST: Panasonic Full-HD-Plasma TX-P54Z1E - die neue Messlatte bezüglich Bildqualität und Multimedia?
24.09.2009 Autoren: Carsten Rampacher, Philipp Kind
Netzwerk und Multimedia
Einbindung ins Netzwerk

Netzwerkmenü, Teil 1

Netzwerkmenü, Teil 2
Ohne Probleme haben wir den Panasonic in unser drahtgebundenes Netzwerk
integriert. Mittels des übersichtlichen
Viera Tools

Viera Tools-Taste in unmittelbarer Nähe der
Navigationseinheit

Diese Übersicht erscheint nach Drücken der "Viera
Tools" Taste

Auch Viera Cast ist direkt aus der Übersicht der Viera Tools
anwählbar
Mittels der Viera Tools hat der Anwender direkten Zugriff auf die gesamte
Vielfalt der Multimedia-Funktionen. Für die Funktion ist eine eigene Taste auf
der hochwertigen Fernbedienung reserviert. Folgende Viera-Funktionen stehen zur
Verfügung:
- Viera Link Control zur Aktivierung der Steuerung einer gesamten, über
HDMI verkabelten Panasonic-AV-Kette mittels Viera Link - mit nur einer
Fernbedienung
- Pause Live TV
- Slideshow
- Photos
- Movies
- Viera Cast
Viera Cast

tagesschau.de

Bloomberg TV
Diese interaktive Mulitmediafunktion ermöglicht es, bei Einbindung in ein
Heimnetzwerk mit Internetverbindung auf verschiedene Onlineangebote zuzugreifen.
Wählbar sind
- tagesschau.de
- Bloomberg TV
- Wettervorhersage
- Eurosport
- YouTube-Client
- Picasa-Client
Das Angenehme an der Panasonic-Integration ist, dass alles völlig problemlos
funktioniert, so dass sich auch der ungeübte Anwender über die
Funktionsvielfalt freuen kann. Die Ladezeiten bei DSL 6000 Internetverbindung
sind absolut im tolerablen Rahmen. Die Bildqualität bei der Wiedergabe guten
Quellmaterials ist ausgesprochen ansprechend.
Mediastreaming vom Home Server

Übersicht der auf dem Home Server vorhandenen jpeg-Bilder.
Das gerade angewählte Bild (gelb unterlegt) wird als Thumbnail angezeigt

Qualitativ gute Bildwiedergabe

Videoübersicht

Wiedergabe von DivX-Avi-SD-Files
Unseren AREA DVD Medienserver erkannte das Panasonic Plasmadisplay sofort
und ohne Probleme wurden die multimedialen Inhalte mittels
übersichtlicher Verzeichnisse angezeigt. Der TX-P54Z1E ist in der Lage, Film-
und Fotodateien wiederzugeben, allerdings keine Musikdateien, weder im WMA- noch
im FLAC/MP3/AAC-Format. Die zum Test verwendeten jpeg-Bilddateien stellt der
Panasonic in tadelloser Qualität und mit schnellem Bildaufbau dar. Natürlich
ist es auch möglich, die Fotos in Form einer Diashow zu präsentieren. Unser
DivX-AVI-Videofile bereitete dem Panasonic auch keine Probleme, MPEG4 und WMV
Dateien gab er hingegen nicht wieder. Keine Kompromisse sind bezüglich
AVCHD-Dateien nötig, denn diese gibt das Hightechgerät anstandslos
wieder.
SD-Karte

SD-Karte: Fotowiedergabe

Thumbnails

DivX-AVI-Movies können auch via SD-Card abgespielt werden
Nach Einschub der SD-Karte muss der Nutzer, je nach vorhandenen Dateien auf dem Datenspeicher, Foto- oder Video-Wiedergabe wählen, gleichzeitig erscheint eine Warnung auf dem Bildschirm, dass die Signalausgabe an allen AV-Ausgänge gesperrt werden, solange die SD-Karte gelesen wird. Wir wählen zunächst Foto, am Bildschirm erscheint eine Ordner-Übersicht der vorhandenen Verzeichnisse, die Bilder in den Ordnern werden als Thumbnail in einem übersichtlichen Layout angezeigt. Der linke Randbereich des Bildschirms dient als Informationsleiste: Dateiname, Datum des aufgenommenen Fotos und die spezifische Auflösung werden angezeigt. Wirft man ein Bild auf das komplette Display, stehen bei Druck auf
„Options“ auf der Fernbedienung folgende Einstellungsmöglichkeiten zur Auswahl: Das Bild kann gedreht werden und es kann zwischen Diashow und Einzelbild umgeschaltet werden.
Im Film-Anzeigemodus herrscht ein ähnliches Layout vor: Der linke Bereich dient weiterhin als Informationsleiste, Szene-Informationen und Filmdauer werden hier angezeigt, im oberen Bereich wird das derzeit angewählte Video als Thumbnail wiedergegeben. Die Ladezeiten sind sowohl bei Abspielen von JPEG-Bilddateien als auch AVI-Videodateien erfreulich kurz.
Fazit Netzwerk und Multimedia
Der Panasonic TX-P54Z1E zeigt eine tadellose Performance und überzeugt
insbesondere durch die sehr leichte Handhabung aller Multimedia-Funktionen.
Dadurch sind diese auch vom weniger ambitionierten Anwender problemlos zu
bedienen. Was uns fehlt, ist ein integriertes Wireless LAN (WLAN) Modul-
Wünschenswert wäre ferner eine breitere Unterstützung von Formaten, z.B. MP3,
WMA und WMV. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet.
Testequipment
Bild
600 Hz-Funktion
Bei 576i Interlacedmaterial liefert die 600 Hz Intelligent Frame Creation
eine herausragende Leistung ab und generiert ein stabiles, scharfes Bild mit
exzellenter Bewegungswiedergabe. Bewegungen erscheinen "smooth" und
flüssig, unschöne Artefaktebildungen sowie Nachzieheffekte werden geschickt
vermieden. Rauschschleier im Umkreis schneller Bewegungen, die sonst stören,
sind durch IFC praktisch verschwunden.
Bildfelder

Modus "Normal"

Modus "THX"
Dem Panasonic Panel stehen verschiedene Bildfelder zur persönlichen Anpassung des dargestellten Bildes zur Verfügung:
• Dynamik: Kontraststarkes, dadurch visuell leicht anstrengendes Gesamtbild. Etwas kalte Farbdarstellung, dadurch leicht unnatürliche Hauttöne
• Normal: Farbtreu, angenehme Schärfe und angenehmer Kontrast
• Kino: Sehr augenfreundliches, warmes Bild mit natürlicher Farbwiedergabe. Am besten bei wenig externem Lichteinfall verwenden.
• Spiel: Ähnlich dem Bildfeld „Dynamik“, leicht kalte Farben und hoher Kontrast.
• THX: Wirksames Post-Processing Bildfeld mit natürlicher Farbwiedergabe und Bildhelligkeit, angenehmem Kontrast und einer ansprechenden Bildschärfe.
Bild Blu-ray

HD-Meister: der TX-P54Z1E
Bei allen Blu-ray-Testbeispielen kristallisierte sich das THX-Bildprogramm
als exzellente Lösung heraus. So beispielsweise bei "Indiana Jones und das
Königreich des Kristallschädels" - hier beweist der TX-P54ZE seine
Extraklasse schon in der Anfangssequenz, als sich die beiden übermütigen
jungen Pärchen eine Wettfahrt mit einer Limousine aus dem Armee-Konvoi liefern.
So wird die Spiegelung des Hot Rod in der sich drehenden Chromfelge der
Limousine erstklassig wiedergegeben - die gleichmäßige Bewegung des Rades
kommt optimal zur Geltung. Auch die Gesichter der Protagonisten überzeugen
rundherum. Die Hautfarben sind hervorragend getroffen, und die Hautoberfläche
erscheint detailliert gezeichnet, aber nicht künstlich überschärft. Als
der Konvoi mit den Gannoven in Richtung der AREA 51 abbiegt, ist der
Panoramaeindruck des Bildes auf Referenzlevel. Der Zuschauer kann tief ins Bild
hineinschauen und sieht auch die hintersten Bildebenen noch klar und deutlich.
Alle Bewegungen der Fahrzeuge verlaufen vorbildlich ruhig und fließend. Kein
Detail flimmert oder zittert - eine so enorme 24p-Bildstabilität haben wir
bislang nur sehr selten gesehen. Als die Armeefahrzeuge am Tor zum geheimen
Army-Arreal ankommen, beweist der Z1 erneut seine Fähigkeit, einen enormen
3D-Effekt bereit zu stellen, die gesamte Landschaft wirkt weitläufig, man kann
eine genaue räumliche Zuordnung vornehmen. Als sich der Anführer der
gewaltbereiten Schergen bückt, zeigt der TX-P54Z1E die Stiefel und den
Unterboden in großartiger Detaillierung.

Enorme Bildtiefe

Plastische, detailreiche Wiedergabe
Es ist weder Zittern noch Flimmern zu beobachten. Als der Konvoi
widerrechtlich auf das Gelände der AREA 51 rollt und anschließend der
Hauptdarsteller Indiana Jones aus seinem unbequemen Verlies - dem Kofferaum der
Armeelimousine - geholt wird, zeigt der Panasonic die Karosserieoberfläche mit
dem matten Lack und den Gebrauchs- sowie Staubspuren sehr präzise. Als
die Kamera auf den am Boden liegenden Hut von Indy schwenkt und diesen scharf
fokussiert, wird die Oberfläche des Stoffs sehr gut herausgearbeitet. Ebenfalls
überzeugt wiederum die räumliche Wiedergabe, so sieht der Zuschauer genau,
dass der Hut vor der Tür der Limousine liegt. Die Differenzierungsfähigkeiten
unterschiedlicher visueller Ebenen ist sehr ausgeprägt beim TX-P54Z1E. Seine
Fähigkeit zur enormen und gleichzeitig im höchsten Maße natürlichen
Detaillierung stellt der Hightech-TV auch bei der Großaufnahme des Gesichtes
von Indy zur Schau: Die Bartstoppeln werden nicht überschärft, sondern klar,
aber sehr homogen eingearbeitet. Die gesamte Hautoberfläche erscheint sehr
authentisch. Während der Gesspräche mit seinen Peinigern ist im
Hintergrund die blecherne Außenwand des Hangars zu erkennen, die flimmer- und
artefaktefrei präsentiert wird. Als die russische Befehöshaberin sich ins
Gespräch einschaltet, wird ihr Pagenkopf mit klarer Kontur und feiner Zeichnung
einzelner Haarsträhnen wiedergegeben. Als ihr Gesicht in Großaufnahme
erscheint, stellt der Panasonic die eine ins Gesicht hängende dünne
Haarsträhne exzellent heraus, ebenso den Glanz in ihren Kälte und
Entschlossenheit ausdrückenden Augen. Die leicht Züge rund um ihren Mund
arbeitet der TX-P54Z1E ebenfalls perfekt heraus.
Ähnlich gekonnt agiert der teure Flachbildschirm bei "Fluch der
Karibik". Bestechend ist, wie er gleich zu Beginn des Films den Nebel
wiedergibt - facettenreich und echt, fühlt sich der Zuschauer mitten ins
Filmgeschehen eingebunden. Dieser Effekt verstärkt sich noch, als das
Segelschiff mit ruhiger, sicherer Bewegung aus dem Nebel heraustritt. Die
Galionsfigur ist ebenso herausragend eingearbeitet wie die Segel mit all ihren
Gebrauchsspuren und der Stoffstruktur. Die kleine Elizabeth Swann, die an der
Reling steht, ist deutlich erkennbar, der neugierige Blick aus braunen Augen und
das prächtige Kleid der Gouverneurstochter sorgen für einen kompletten
Bildeindruck. Dieser verstärkt sich weiter, als das Gesicht des Mädchens in
der Großaufnahme auf dem Display erscheint: Die zahlreichen Sommersprossen und
die recht blasse, zarte Haut kommen exzellent zum Ausdruck. Auch das kalte,
harte Gesicht von Norrington, mit klaren, aber zu allem entschlossenen Augen
wird höchst realistisch erfasst. Im nächsten Kapitel versucht Jack Sparrow,
mit seinem beinahe fahruntüchtigen, durchlöcherten Boot den rettenden Hafen
von Port Royal zu erreichen. Der Weg dorthin führt ihn an den zur Warnung vor
Missetaten aufgehängten Piratenskelette vorbei. Diese sind ebenso überragend
eingearbeitet wie die dahinter liegende Felslandschaft. Auch minimale
Kontrastdifferenzen werden mit Bravour herausgestellt, ohne dass das gesamte
Bild bezüglich der Kontrastdynamik ins Unnatürliche abdriftet. Die
Wellenbewegung des Wassers sowie die Weite des Meeres wird eindrucksvoll
herausgearbeitet. Als das Gesicht von Sparrow in Großaufnahme erscheint,
modelliert der TX-P54Z1E die markanten Gesichtszüge des Piratenkapitäns
optimal heraus und zeigt auch den Glanz in den Augen sowie die schwarze Schminke
rundherum sehr gut. Ebenso sind die Gebrauchsspuren am Hut prima zu erkennen.
Als Sparrow kurz vor dem eindgültigen Sinken seines Boots endlich im Hafen
einläuft, erwartet auch den sehr versierten Betrachter ein extrem präzise
abgestuftes landschaftliches Panorama, in das jedes kleine Detail nahezu perfekt
integriert wurde. Die neugierigen Gesichter der Menschen im Hafen, die das Ende
der Bootsfahrt von Sparrow mit gewisser Skepsis beäugen, sind ebenso exakt
erkennbar wie die hölzernen Flanken des rechts im Bildschirm auftauchenden
Segelschiffs, auf dem gerade eifrig gearbeitet wird. Als Sparrow anschließend
über die hölzerne Landungsbrücke schreitet, ist die Holzstruktur exakt
herausgearbeitet. Auch das Buch des Hafenmeisters und dessen Uniform
präsentieren sich in visueller Höchstform. Kurze Zeit später wird die
Festungsanlage eingeblendet, auf der gerade eine Zeremonie zum Feiern der
Beförderung des Fieslings Norrington abgehalten wird. Die Uniformen der
marschierenden Soldaten werden farbecht und detailreich abgebildet, ebenso
beeindruckt die Bildruhe, als die Kamerafahrt langsam über die exakt
dargestellten Mauersteine geht.
Als Gabriels Killer in "Stirb Langsam 4.0" mit Nachdruck versuchen,
im 5. Kapitel den Hacker Matthew Farrell ins Jenseits zu befördern und sich der
erfahrene und kampferprobte Cop McLane ihnen in den Weg stellt, fasziniert, wie
fein der Panasonic Details in der dunklen Wohnung herausarbeitet. Sei es die
PC-Tastatur oder die Einschusslöcher - keine visuelle Einzelheit entgeht dem
Plasma-TV. Auch die Gesichtszüge der beiden Hauptakteure werden sauber
herausgearbeitet. Zu Beginn und am Ende des Kapitels, als der mit Hightech-Waffe
ausgerüstete Profikiller ins Bild gerückt wird, sind Feinheiten an der Waffe
und im Gesicht des Killers tadellos auszumachen. Als Farrells Wohnung explodiert
und die Flammen aus dem Fenster schlagen, wird die farbtreue Darstellung zu
einem Genuss auch für den sehr erfahrenen Anwender, der eine Kino-gemäße
Wiedergabe über alles liebt.
Bestimmung wichtiger Bild-Parameter mittels der Burosch Blu-ray-Testsuite mit
1080p/24 Hz-Testbildern: Hier manifestiert der Panasonic in überlegender Manier
seine Ausnahmestellung und liefert beim Graustufentestbild eine brillante
Performance ab. Er stellt nicht nur die einzelnen Treppenstufen, sondern auch
die darin enthaltenen kleinen kontrastierenden Quadrate perfekt dar. Er holt
alle (!) Quadrate bei Wahl des überragenden THX-Bildprogramms ans Tageslicht
und besticht durch die absolut gleichmäßige, homogene Abstufung der einzelnen
Steps. Der herausragende Schwarzwert zeigt sich im tiefschwarz wiedergegebenen
letzten Balken - auch hier sind die kleinen Quadrate sichtbar, was auf eine
exzellente Durchzeichnung dunkler Bildbereiche schließen lässt. Die exakte
Kalibrierung des THX-Modus auf D65 untermauert die absolut neutrale Farb- und
Weißwiedergabe mit der richtigen Mischung aus Natürlichkeit und Dynamik.
Die sauberen Trennungen zwischen den Steps oder Doppelkonturen lassen auf eine
perfekt eingestellte Bildschärfe schließen. Und wir werden nicht
enttäuscht - so gut wie der Panasonic meisterte noch nie ein Bildschirm das
"Stars" Gitternetztestbild. Perfekt scharf, ohne jeglichen Anflug
einer Doppelkontur, mit optimaler Helligkeitsverteilung wird die Struktur
wiedergegeben. Die Show des Panasonic geht beim "Faces" Testbild
weiter, hier modelliert er die Frisuren der beiden Ladys erstklassig heraus und
zeichnet den Haaransatz der brünetten Dame hervorragend durch. Jede
Strähne ist perfekt sichtbar und fügt sich doch harmonisch ins
Gesamtbild ein. Die Schmuckstücke, die die beiden attraktiven Frauen um den
Hals hängen haben, bildet der Panasonic detailreich ab. Die unter den
Gesichtern im Testbild angeordneten Farb- und Schwarzweiß-Spektren zeigen das
schon fast beängstigende Potential des edlen Flachbildschirms erneut auf. Hier
erfasst das 54 Zoll-Plasma wirklich jeden einzelnen Step und stellt ihn in
klarer, sauberer Angrenzung lupenrein dar. Bei "Faces" sieht man auch
den sehr großzügigen Betrachtungswinkel, mehrere Personen können perfekt
einen Filmabend mit dem TX-P54Z1E genießen, auch wenn nicht alle direkt
zentriert vor dem Bildschirm Platz nehmen können. Hervorzuheben ist auch die
extrem geringe rauschneigung. Noch nie konnten wir einen Plasmaschirm sehen, der
praktisch nicht rauscht, auch dann nicht, wenn man sehr genau hinschaut.
Gesamtnote Bild Blu-ray in Relation zu Gerätekategorie und Preisklasse:
Hervorragend - perfekt.
Upconversion Filmmaterial 576i -> 1080p, Star Wars Episode III
• Gelbe Laufschrift: Die Schrift läuft ohne Flimmern oder Buchstabenzittern nach hinten ab. Es ist nicht einmal der Ansatz eines Ausbleichen der gelben Farbe hin zu den Buchstabenrändern sichtbar, satt und stabil gleitet der Text in die hinteren Bildebenen
• Sternzerstörer, der durchs Bild fliegt: Die hohe Bildruhe ist beispielhaft, an den größten „Problemstellen“ wie die obere Diagonale Linie des Zerstörers und der Kommandobrücke ist ein noch ein kurzes Zittern der Linie zu erkennen, insgesamt aber ein begeisterndes Ergebnis
• Raumjäger, die den Sternzerstörer passieren: Ohne Verlust an Bewegungsschärfe zeigt uns der Panasonic die beiden Raumjäger, auch die Triebwerke des großen Schiffes werden ohne Ausfransen dargestellt. Im von der Sonne abgewendeten Bereich des Sternzerstörers wirkt der Grad an Details noch sehr hoch, die Dunkelheit verschluckt hier so gut wie nichts.
• Panorama beim Abknicken der Jäger in die Schlacht: Die Top-Ansicht auf Coruscant wird vom TX-P54Z1e ausgesprochen plastisch wiedergegeben, der Plasma erzielt hier einen 3D-Effekt und modelliert selbst Raumschiffen in den unteren Ebenen mit hohem Detailgrad und einer angemessenen Schärfe
• Gesichter von Obi-Wan und Anakin in ihren Raumjägern: Die Farbwiedergabe des Panasonic Plasmas begeistert das Auge des Kenners in jeder Betriebsart, Hauttöne werden authentisch und unter Einbezug geringer Farbnuancen exakt dargestellt
• Skalierungsrauschen: Dies können wir am TX-P54Z1E erfreulicherweise so gut wie nie beobachten, der Panasonic legt hier beinahe eine Meisterleistung hin.
Upconversion Videomaterial 576i -> 1080p , AVEC Professional Test DVD
• Laufschriften in verschiedenen Geschwindigkeiten: Besser geht es fast nicht mehr! Ruhiger Verlauf in allen drei Geschwindigkeiten, allenfalls minimales Nachziehen in der höchsten Geschwindigkeit. Kein Flimmern der Buchstabenränder
• Schwingendes Pendel: Selbes Ergebnis, absolut stabile, ruhige Pendellinie in jeder Geschwindigkeit mit minimalen Nachziehern an der Pendelspitze. Problemlose Differenzierung der farbigen Balken innerhalb des Pendels.
• Stadtbild Esslingen: Kompromisslos ruckelfreie Kamerafahrten. Flimmern nur bei Kameraschwenks in Ansätzen erkennbar, sonst nicht vorhanden. Eine satte, saubere Farbwiedergabe und eine beispielhafte Bildtiefe.
Fazit Upconversion DVD
Der Panasonic TX-P54Z1E liefert hier tadellose Ergebnisse ab. Sowohl bei Video- als auch Filmmaterial glänzen die Performance-Eigenschaften des Plasma-Panels: Bildruhe, Detailgrad, Farbtreue und fehlendes Scalingrauschen ebnen den Weg für einen
entspannten Abend hochkarätiger und qualitativer Hochskalierung der alten
DVD-Klassiker.
Gesamtnote Bild DVD in Relation zu Gerätekategorie und Preisklasse:
Hervorragend - perfekt.
Gaming, Need for Speed Carbon, PS3
Der Panasonic TX-P54Z1E kann sich auch im Bereich Gaming voll behaupten. Der ausgezeichnete Schwarzwert, der gute Kontrast und die stabile Bildruhe sind dem
Spielgenuss sehr zuträglich. Die hohen Geschwindigkeiten während eines Rennens sind für den Panasonic irrelevant, ob im Fokus oder an den Häuserreihen im äußeren Bildbereich, ein unruhiges Bild oder gar ein Ruckeln nimmt niemals störend auf das Spielgeschehen
Einfluss. Der Input-Lag kann getrost außer Acht gelassen werden, es gibt nämlich keinen: Reaktionsschnell setzt das Panel die eingegebenen Befehle um, so dass selbst im Hochgeschwindigkeitsrausch spontane Fahrmanöver keine Probleme darstellen.
Gesamtnote: Hervorragend.
TV-Tuner
Digitaler Satellitentuner, SD, ZDF, Drehscheibe Deutschland: Der DVB-S Tuner leistet hervorragende Arbeit. Ein rauscharmes Bild mit angenehmer Schärfe in Kombination mit der realistischen Farbwiedergabe ergibt ein visuell ansprechendes, wenig erschöpfendes Bild. Auch Laufschriften werden ohne Nachzieher stabil aufs Bild geworfen, Flimmern ist hier wenig zu erkennen. Treppenstufen an diagonalen Linien im Bild sind an gewissen Stellen erkennbar, auch leichtes Ausfransen an Buchstabenrändern lässt sich beobachten. Dies ist aber schon Kritik auf sehr hohem Niveau, es lässt sich bedenkenlos sagen, dass der TX-P54Z1E aus dem zur Verfügung stehenden Material ein angenehmes, hochqualitatives Bild auf das Display wirft.
Digitaler Satellitentuner, HD, ZDF HD Showcase/ arteHD Chic!: Im HD-Bereich zeigt der Tuner Stärke. Die Bewegungsdarstellung der Kamerafahrten des ZDF HD-Showcase werden ruckellos, rauschfrei und mit einem hohen Schärfegrad dargestellt. Dank der progressiven 720p-Wiedergabe bleibt die Bildstabilität auch bei schnellen Bewegungen erhalten. Auch arteHD zeigt uns der Panasonic pixelgenau und detailliert. Konturen werden haarscharf abgebildet, satte Farben und ein guter Kontrast vervollständigen das ansprechende HD-Bild.
Analoger Kabeltuner, SD, ZDF, Drehscheibe Deutschland: In der analogen TV-Wiedergabe erkennen wir ein deutlich höheres Bildrauschen, Buchstaben fransen zum Randbereich hin aus und Laufschriften verursachen deutlicheres Nachziehen. Die Farbtreu ist auf ähnlich hohem Niveau wie im digitalen Bereich, die Bildschärfe ist noch etwas zurückgenommen. Bezogen auf das Quellmaterial ein immer noch sehr gutes Ergebnis.
Digitaler Kabeltuner, SD: Gegenüber DVB-S könner wir hier vermehrt Rauschen im Bild feststellen, es stellt sich aber nicht in dem Ausmaß dar, wie wir es im analogen Tuner-Betrieb erkennen können. Die Bildruhe ist noch auf einem hohen Level, nicht ganz so stabil im Vergleich wie mit DVB-S. Die Farbwiedergabe kann wieder gänzlich überzeugen, auch die Bildschärfe ist nur unmerklich zurückgenommen.
Fazit - neue Tuner-Referenz: Der TX-P54Z1E bietet die derzeit beste uns
bekannte Multitunereinheit in Flachbildschirmen.
Gesamtnote digitaler SAT-Tuner inkl. HD: Hervorragend.
Gesamtnote analoger Kabeltuner, SD: Sehr gut – Ausgezeichnet.
Gesamtnote digitaler Kabeltuner, SD: Ausgezeichnet
Konkurrenzvergleich in allen relevanten Preisklassen
- Sony KDL-52Z5500: Unser aktuelles
LCD-Masterpiece ist auch für den Panasonic ein harter Kontrahent. Er
liefert eine LCD-typische, bestechende Bildschärfe, eine exzellente
Bewegungsdarstellung und viel Kontrastdynamik. Wie beim Panasonic setzt die
24p-Darstellung Maßstäbe. Im direkten Vergleich wirkt der Panasonic
Kino-mäßiger, seine Farben wirken etwas zurückgenommener, aber nochmals
natürlicher. Der Sony kann seine exzellenten
Video-EQ-Einstellmöglichkeiten ins Feld führen, doch der TX-P54Z1E kontert
mit dem nahezu perfekt agierenden THX-Bildprogramm sowie dem noch besseren
Schwarzwert. Insgesamt stellt der Sony für den enorm günstigen Kaufpreis
(rund 3000 EUR für einen Highend-TV) ein konkurrenzloses Angebot dar in der
momentanen Marktlage - aber der doppelt so teure Panasonic rechtfertigt
seinen Mehrpreis durch noch mehr visuelle Perfektion und die derzeit beste
uns bekannte Tunereinheit. Einen HD-fähigen Satellitentuner bringt der Sony
zudem nicht mit - hier kommen nun aber neue Modelle mit einem solchen Tuner,
die wir selbstverständlich auch testen werden.
- Panasonic TX-P50GW10: Für einen
TX-P54Z1E würde man auch drei TX-P50GW10
bekommen und könnte damit Multiroom der anderen Art betreiben - Spaß
beiseite: Für versierte Ein- und Aufsteiger bietet schon der preiswerte
50-Zöller ohne Zweifel ein tolles Bild, einem Vergleich mit dem Z1 hält
dieses Modell aber nicht einmal im Ansatz Stand. Die Durchzeichnung dunkler
Bildbereiche ist deutlich schlechter, ebenso rauscht das Panel stärker und
stellt nicht so scharf dar. Die Farben wirken nicht ganz so ausgewogen, und
der 3D-Effekt ist beim Z1 sichtbar größer. Fazit: der günstige GW10 ist
für normale Anwender ein Top-Gerät, der visuelle Gourmet plündert lieber
sein Konto und kauft einen Z1.
- Pioneer PDP-LX5090: Nicht
einfach gestaltet es sich für den Z1, wenn er sich mit dem mittlerweile
leider nicht mehr gebauten 5090 aus dem Hause Pioneer visuell messen
möchte. Denn nach wie vor legen die Pioneer Kuros, hier wäre auch das noch
geringfügig plastischer und dynamischer darstellende KRP-500A
mit externer Mediabox zu nennen, die Meßlatte sehr hoch und sind nach
wie vor die besten Flachbildschirme bezüglich der Farbdynamik und der
Durchzeichnung dunkler Bildbereiche. Aber so leicht gibt sich der Z1
beileibe nicht geschlagen: Mit vorbildlicher 24p-Stabilität kann er selbst
das starke Pioneer-Duo minimal übertreffen. Zudem rauscht das Panel
weniger, das de-Interlacing ist noch eine Idee besser - Panasonic hat mit
diesem Gerät sein Meisterstück geschaffen, doch die Pioneer Kuros sind
immer noch auf absolut konkurrenzfähigem Level und beweisen, wie viele
Defizite es selbst bei exzellenten LCDs aktuell noch gibt.
- Runco "Plasma Wall" XP-50DHD:
Das Runco-Plasma aus der 2008er Kollektion kann mit dem Hightech-Panasonic
nicht mehr mithalten. Dies verdeutlichen der weniger tief erscheinende
Schwarzwert, die matter wirkenden Farben und die nicht so sensible Abstufung
feiner Kontrastnivellierungen. Auch das damals hoch gelobte De-Interlacing
kann sich nicht von dem des Panasonic absetzen. Hier wird es Zeit, ein
neueres Runco-Modell unter die Lupe zu nehmen.
Ton

Tonmenü

Ordentlich klingende, separate Lautsprecher
Mutet man dem Panasonic TV nicht allzu viel Pegel zu, steht dem zimmertauglichen Film- und Fernsehvergnügen nichts im Weg. Von akustischem Hochgenuss lässt sich natürlich nicht sprechen, etwas Dynamik kann man den integrierten Speakern allerdings schon entlocken. Die Stimmwiedergabe ist authentisch und fügt sich nahtlos ins übrige Audio-Geschehen ein.
Höhen wirken angenehm ausgeprägt, Brillanz wäre zuviel gesprochen. Gerade die Höhen neigen allerdings bei höherem Pegel zu überspitzen, die Leistung solch kompakter Lautsprecher ist eben ab einem gewissen Punkt erreicht bzw. schnell überschritten. Die unteren Frequenzen sind nur oberflächlich abgedeckt, der Versuch, einen voluminösen Tieftonbereich vorzugaukeln gelingt zwar, geschulte Ohren kann dies aber nicht täuschen. Im Ton-Menü des TX-P54Z1E lassen sich noch verschiedene DSPs zur Verbesserung der Audioausgabe zuschalten: V-Audio sorgt für eine breitere Bühne im Stereo-Betrieb, V-Audio Surround und Pro-Surround proijizieren ein räumlicheres Klangfeld für den Hörer in den Raum. Im Praxisbetrieb gelingt bei Zuschaltung von V-Audio Pro Surround in der Tat eine bessere Loslösung von den TV-Lautsprechern und dadurch schwungvoller erscheinende Audio-Ausgabe. Für einen TV ein gutes, aber kein außergewöhnliches Ergebnis.
Gesamtnote Klang: Sehr gut - Ausgezeichnet.
Gesamt-Fazit

Der Panasonic TX-P54Z1E setzt neue Maßstäbe bei den Flachbildschirmen und
rechtfertigt seinen enorm hoch liegenden Kaufpreis durch exorbitant gute
Leistungen in allen relevanten Wertungsdisziplinen. Das Bild besticht gerade im
THX-Modus durch enorme Ausgewogenheit und ist damit der visuellen Perfektion
nochmals ein gutes Stück näher gekommen. Der Video-EQ ist zwar nicht
übertrieben üppig, aber praxisgerecht ausgestattet. Schwarzwert, Kontrast,
Detailwiedergabe, Farbtreue und Bildtiefe setzen neue Maßstäbe. Das
herausragende De-Interlacing und das praktisch fehlerllose, exzellente Upscaling
sind weitere Bausteine, die die Ausnahmestellung des Panasonic wirkungsvoll
untermauern. Die eingebaute Multi-Tuner-Einheit ist dem TX-P54Z1E auf dem Weg zu
höchsten Test-Weihen kein Hindernis, denn auch sie reiht sich mit vorzüglichen
Leistungen nahtlos ein. Multimedia bestechen Bedienbarkeit und Zuverlässigkeit,
auch die Wireless HD-Übertragung funktioniert exzellent und ohne
Ausfallerscheinungen. Optisch begeistert das Plasma durch die elegante Optik und
die enorm geringe Bautiefe.
Maßstab aller Klassen: Das Panasonic-Plasma TX-P54Z1E ist
der beste derzeit erhältliche Flachbildschirm

Flachbildschirme Luxusklasse (Plasmas und LCDs > 5000 EUR)
Test 24. September 2009
+ Superbe Bildruhe
+ Exzellente Farbwiedergabe
+ Hervorragende Schwarz
+ Erstklassiger Kontrast
+ Brillante Upconversion von 576i-Signalen auf 1080p
+ THX-Bildprogramm für perfekte Bildparameter
+ Tunereinheit punktet mit Bestleistungen
+ Nützliche 600 Hz-Funktion
+ Kaum Panelrauschen
+ Herausragende Gamingqualitäten ohne Input Lag
+ Praxisgerechte Multimedia-Funktionen
+ Edle Optik
+ Einfaches Handling
+ Wireless HD funktioniert hervorragend
- Umschaltzeiten zwischen Quellen zu lang
- Formatvielfalt (Multimedia) wäre zu verbessern
Absolute Einordnung:
Viel besser geht es nicht! Panasonic hat es mit dem TX-P54Z1E geschafft, ein über alle Maßen überzeugendes Produkt auf den Markt zu werfen. Sicher, 6.299 Euro UVP ist kein Pappenstiel, betrachtet man allerdings die
technischen Features, den Funktionsumfang, die tadellose Bildqualität, den bravourösen Tuner, etc. pp ist diese Investition mehr als gerechtfertigt. Klar, ein Mittelklasse-Beamer um die 4000 Euro wie der Pioneer D-ILA KRF-9000FD wirft ein ähnlich exzellentes Bild an die Wand, sogar in Größen die ein Panel so leicht nicht erreichen kann. Allerdings bekommt man für etwa 2300 Euro mehr nicht nur ein
gleichwertiges, wenn nicht sogar im hochfrequenten Bereich leicht besseres Bild, sondern auch umfangreiche Multimedia-Funktionen, einen hervorragenden Multi-Tuner für DVB-S/T und Kabel und ausgezeichnete Scaling-Eigenschaften mit hinzu. Im direkten Vergleich mit unserem LCD-Masterpiece, dem Sony KDL52-Z5500, ist sofort der tadellose Schwarzwert gegenüber dem Sony zu nennen. Preislich sind die beiden ohnehin nicht zu vergleichen, betrachtet man ausschließlich die Blu-Ray Bildqualität, setzt sich der Panasonic aber durch den angesprochenen Schwarzwert, der absoluten Bildruhe und der perfekt kalibriert erscheinenden Farbgebung deutlich ab.
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