XXL-TEST: Sony Full-HD LCD KDL-Z4500 - neuer Bildmaßstab dank 200 Hz-Technologie?

05. Dezember 2008 (cr)

Testequipment
Bild

Video-EQ und bildbezogene Einstelloptionen

Bei 1.080p/24 Hz-Testbildern bewies der Sony die Qualität seines Video-EQs

1. Bildfelder: Der Sony verfügt über 3 werksseitig vorprogrammierte Bildfelder: Standard, brillant und Kino. Das Gerät merkt sich vom User vorgenommene Änderungen in den drei Bildprogrammen. Die 3 Bildfelder sind pro Eingang konfigurierbar. 

Verschiedene Bildmodi

Der Standardmodus. Das Hintergrundlicht steht auf 8, der Kontrast liegt bei 85, Helligkeit und Farbe exakt mittig bei 50. Als Farbtemperatur ist neutral vorgegeben. Die Schärfe steht bei 14. Die dynamische Rauschunterdrückung steht auf „niedrig“, die MPEG-Rauschunterdrückung ist aus. In der Standardeinstellung generiert der KDL-Z4500 beim Graustufen-Testbild einen nahezu vorbildlichen Kontrast, alle einzelnen Steps sind sehr gut auseinander differenziert. Es werden fast alle kleinen kontrastierenden Quadrate herausgearbeitet, nur im dunkelsten Step fehlen im oberen Bereich einige Quadrate. Die Trennlinien zwischen den einzelnen Stufen sind sauber gezogen. Im Standard-Modus weist das Panel einen minimalen Magenta-Stich auf. Beim Testbild „Lines, Squares, Letters“ erzeugt „Standard“ ein sehr scharfes, aber praktisch Doppelkonturen-freies Bild, jeder Buchstabe, auch die sehr kleinen, werden scharf und klar sowie ohne Bildfelder dargestellt. Bei den verschiedenen Mustern überzeugen Schärfe und Klarheit. Eine überragende Leistung. Beim Testbild „Faces“ kann der KDL-40Z4500 erneut begeistert – der Haaransatz der brünetten Lady erscheint detailliert durchgezeichnet, das Kreuz an der Kette der blonden Dame ist in allen Einzelheiten klar erkennbar. 

Der Kinomodus. Hier liegen folgende Einstellwerte vor: Hintergrundlicht 2, Kontrast 80, Helligkeit und Farbe unverändert bei 50. Farbtemperatur Warm2, Bildschärfe 3. Das Bildfeld erzeugt einen sehr angenehmen, harmonischen und Kino-gemäßen Bildeindruck. Allerdings würden wir „Warm2“ in „Warm1“ oder „Neutral“ abändern. Die Bildschärfe kann, je nach eigenem Geschmack, durchaus angehoben werden. Im Kinomodus werden, trotz verringertem Kontrastwert, kleine Einzelheiten in dunklen Bildbereichen noch präziser heraus gearbeitet als im Standard-Modus. Beide Rauschunterdrückungen stehen auf „niedrig“

Der Brillant-Modus. In der Praxis kaum zu verwenden. Hintergrundlicht und Kontrast sind maximal aufgedreht. Dadurch wirkt das Bild zu grell und es entstehen Überstrahlungseffekte. Die Farbtemperatur steht auf „kalt“. Die Bildschärfe liegt mit 22 enorm hoch, was zu Doppelkonturen führt. Die Farben erscheinen sehr kräftig, schon fast zu intensiv. Kein Wunder, der Farbregler ist auf „60“ hochgezogen. Beide Rauschunterdrückungen stehen auf „niedrig“. 

Weitere Funktionen des Video-EQs, getestet ausgehend vom Modus „Standard“:

Bild-Justageoptionen

Seite 2 der möglichen Optionen


• Hintergrundlicht, einstellbar von – 10 bis + 10, dimmt wirkungsvoll das Hintergrundlicht bzw. macht es gut sichtbar und sinnvoll gestuft heller. Bei geringem externen Lichteinfall kann man das Hintergrundlicht im Sinne eines augenfreundlichen Bildes herunterregeln
• Kontrast: Sehr sensibel regelbar in einem weiten Regelbereich von 0 bis 100
• Helligkeit: Ebenfalls sehr sensibel zwischen 0 und 100 regelbar
• Farbe: Sehr feinfühliger Regelbereich zwischen 0 und 100
• Farbton/Tint: Nur bei NTSC-Wiedergabe aktiv
• Farbtemperatur: Einstellbar sind Kalt/Neutral/Warm1 und Warm2
• Bildschärfe: Sehr gut einzustellen in Schritten zwischen 0 und 30
• Dynamische Rauschunterdrückung: Hoch/Mittel/Niedrig/Aus, empfehlenswert sind Niedrig oder Mittel, bei Hoch mischen sich Nachzieheffekte ins Bild, das etwas künstlich erscheint. Das Bildrauschen wird von der dynamischen Rauschunterdrückung ständig kontrolliert
• MPEG-Rauschunterdrückung zur Abmilderung von MPEG-Artefakten, einstellbar sind : Hoch/Mittel/Niedrig/Aus
• Weitere Einstellmöglichkeiten: Verb. Kontrastanhebung, Farbbrillanz, Farbraum

Motion Flow 200 Hz-Funktion:

Motionflow-Menü

• Einstellbar sind vier Stufen: Aus, Minimum, Standard (für die meisten Anwendungen die beste Betriebsart) oder Maximum. „Aus“ sollte angewählt werden. Das Arbeiten der 200 Hz-Funktion sieht man am besten bei Bildinhalten mit sehr schnellen Bewegungen (z.B. Sportübertragungen, Actionfilme). Bewegungen erscheinen deutlich schärfer, sowohl das sich bewegende Objekt als auch der statische Bildhintergrund sehen klarer aus. Es kommt zu weniger Ausfransen – sonst war es manchmal zu beobachten, dass bei schnellen Bewegungen die Konturen des sich bewegenden Objektes nicht mehr klar definiert waren. 

Weitere Bild-Einstelloptionen:

Skalierungsfreie Darstellung, wichtig bei Zuführung eines Full-HD-Signals z.B. von einer Blu-ray:

1. Drücken der Taste „Home“ auf der FB
2. Anwahl des Menüs „Grundeinstellungen“
3. Anwahl des Submenüs „Bildschirm-Einstellungen“
4. Anwahl des Punktes „Anzeigebereich“, wählen der Option „Vollpixel“

Bildformate:

• Auto Format
• Wide
• Smart
• Zoom
• 4:3
• 14:9

Gesamtnote Video-EQ/Bildverbesserer/Bild-Optionen in Relation zur Preisklasse: Hervorragend. 

Blu-ray-Bildqualität, Fluch der Karibik 1, Casino Royale, Zuspielung in 1.080p/24 Hz, Bildmodus „Kino“ mit folgenden Veränderungen: Farbtemperatur „Warm1“, Bildschärfe „12“

Das Bild erscheint schon in der Eröffnungssequenz außerordentlich scharf und plastisch. Der Nebel ist klar als solcher auszumachen, das Panel stellt jede Feinheit plastisch dar und neigt kaum zum Rauschen. Im Nebel ist die Wellenbewegung des Wassers präzise auszumachen. Das Schiff gleitet sehr detailliert (Reling, Galionsfigur, Mädchen an der Reling, Gebrauchsspuren an den Segeln) durchs Bild. Die Sommersprossen im Gesicht des kleinen Mädchens sind sehr plastisch herausgearbeitet, die Uniformen der Soldaten erscheinen scharf und bis in die letzte Einzelheit präzise herausmodelliert. Im nächsten Kapitel, als Jack Sparrow Kurs auf Port Royal nimmt, ist das Blau des Himmels im höchsten Maße treffend dargestellt. Die Wolken heben sich plastisch vom Himmel ab, der Sony schafft es exzellent, verschiedene visuelle Ebenen darzustellen. Das zeigt sich auch, als Sparrow in Port Royal landet. Der Hafen erscheint wie greifbar, die Landschaft ist bis in hintere Ebenen fein durchzeichnet. Die Holzbalken des Landungsstegs werden exakt wiedergegeben, das Bild ist mustergültig stabil und ruhig. Die Zeremonie in der Festung beeindruckt durch die höchst sauberen, akkuraten Bewegungsabläufe beim Aufmarschieren der Truppen. Die einzelnen Steine, aus denen das Mauerwerk der Festung besteht, zeigen deutliche Spuren des längeren Einsatzes und fehlender Reinigung (Schmutzablagerungen, Moos). Die Gesichter aller Akteure sehen nicht nur scharf, sondern gleichzeitig natürlich aus. Jede Hautpore arbeitet der Sony realistisch heraus – und nicht zu weich oder zu überschärft. Sparrows Gesicht hat uns besonders gut gefallen, der Glanz in den Augen, sein Bart, seine Mütze – so feinfühlig gezeichnet ist uns der Piraten-Kapitän beinahe noch nie untergekommen. Das Gefängnis im Mondlicht arbeitet der KDL-40Z4500 erstklassig heraus. Trotz der Dunkelheit sind viele Einzelheiten an den Bäumen und Pflanzen erkennbar. Die leichten Bewegungen des Wassers werden gekonnt erfasst. Im Inneren des Gefängnisses punktet der Sony wiederum mit seinem ausgezeichneten Schwarzwert und der hervorragenden Durchzeichnung dunkler Bildteile. Der Pflasterboden sieht scharf und realistisch aus, das struppige Fell des Hundes ebenfalls. 

Bei „Casino Royale“ liefert der KDL-40Z4500 in der Sequenz auf Madagaskar ein bewegungsscharfes, sehr klares Bild. Bereits beim Blick von oben auf die Kampfarena begeistert die enorme Detaillierung, Schlange und Mungo sowie die Struktur des Bodens sind genau auszumachen. Der verkohlte Holzpfosten, an dem 007 lehnt, wird mit präziser Struktur wiedergegeben. Alle Bewegungsabläufe und Kameraschwenks erfolgen sehr weich und flüssig, zudem weist das Panel kaum Rauschmuster auf. Die irrwitzige Verfolgungsjagd zwischen Bond und dem Bombenleger erscheint in natürlicher, authentischer Farbgebung, ganz gleich, ob Gasexplosion oder das türkisfarbene Meer – der KDL-40Z4500 zeigt, wie die Farben eigentlich aussehen sollten. Details wie das Shirt des Bombenlegers in Netzstruktur erscheinen exakt gezeichnet auf dem Bildschirm. Als der Aston Martin DB6, den der Geheimagent beim Pokern gewonnen hat, von Bond vor dem Hotel vorgefahren wird (Kapitel 5), erscheint der regennasse Asphalt sehr wirklichkeitsgetreum die Reifen und die kunstvollen Felgen des Aston Martin sind enorm detailreich und flimmerfrei durchmodelliert. Im 8. Kapitel, als der Zug mit Bond an Bord durch die Wälder Montenenegros fährt, ist beinahe jeder Baum zu erkennen. Auch in der Dämmerung zeichnet der LCD-TV präzise und scharf durch. Gegen Ende des Films begeistert das Stadtpanorama von Venedig mit seiner Plastizität, als Bond das Leben vom Balkon seines Hotelzimmers aus betrachtet. Insgesamt bietet der Sony ein Blu-ray-Bild der absoluten Spitzenklasse – das belohnen wir mit der Gesamtnote Hervorragend – perfekt. 

Upscaling und De-Interlacing bei DVDs: Star Wars Episode III sowie „Jarre in China“, zugeführt wird ein 576i-Signal über HDMI

Sehr gespannt waren wir auf die Scaling- und De-Interlacingfähigkeiten des Sony bei Star Wars Episode III: Zu Beginn des Films holtder KDL-40Z4500 viele der Sterne des Star Wars-Universums auf den Bildschirm. Die gelbe Laufschrift ist farblich nahezu perfekt, sie gleitet ruhig und gleichmäßig, nur manchmal flimmern nach weiter hinten gleitende Buchstaben leicht. Der Sternzerstörer weist eine hervorragende Detaillierung auf, das sich langsam bewegende gigantische Raumschiff bleibt in allen Einzelheiten erkennbar, als es von den beiden Raumjägern passiert wird. Auch bei den vielen schnellen Bewegungen scheint kaum eine Schwäche beim Sony durch: Die sich in verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Geschwindigkeiten bewegenden Objekte werden allesamt klar auseinander differenziert und praktisch ohne Bewegungsunschärfen dargestellt. Die feine Detaillierung von Raumstationen, Jägern und Raumschiffen beweist das Scalierungskönnen, nur selten ist leichtes Scalierungsrauschen erkennbar, beinahe nie flimmern hochfrequente Bilddetails. Insgesamt eine exzellente Leistung. 

Auch bei „Jarre in China“ punktet der Sony mit seinen tadellosen Fähigkeiten. Das Bild weist kaum Rauschmuster auf und bietet eine sehr gute Bewegungsschärfe. Der Hang zum Schmieren bei Kameraschwenks, sonst weit verbreitet bei LCD-TVs, die de-interlacen und skalieren müssen, sieht man beim Sony nur sehr leicht (an den Frisuren der Musiker im Orchester). Bewegungsabläufe werden ruhig und stabil, mit gleichmäßiger, flüssiger Darstellung, wiedergegeben. Die hervorragende Detaillierung der Tastatur von Jarres Synthesizer und die Modellierung seiner Hand beweisen, wie feinfühlig der interne Scaler des Sony agiert. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet – hervorragend. 

Eignung zum Gamen, getestet mit der Sony Playstation 3

Lara Croft, Underworld, Mission Mexico, Inka-Stadt: Lara Croft wird vom KDL-40Z4500 sehr detailliert wiedergegeben. Trotz der enormen Bildschärfe entstehen keine Doppelkonturen. Die Artefaktebildung ist minimal – wir haben bislang kaum einen LCD gesehen, der eine so souveräne Leistung erbringen konnte. Durch den ausgezeichneten Schwarzwert erscheinen auch dunkle Game-Sequenzen in voller Pracht. Zudem durchzeichnet der Fernseher dunkle Bildteile sehr sorgsam. Die in dieser Mission vorkommenden Felsen und die aufwändige Flora meistert der Sony exzellent - jedes Detail der Felsen ist erkennbar, ebenso verhält es sich mit der Flora. Die absolut scharfen Bewegungsabläufe zeigen das Potential des Sony deutlich auf. 

Need for Speed, Carbon: Die schnellen Spielsequenzen werden ruckelfrei, flüssig und ohne Bewegungsunschärfe wiedergegeben. Selbst bei sehr raschen Bewegungen bleiben die Gebäude am Straßenrand und der Asphalt enorm scharf. Wenn die Autos über den Kurs rasen, ist die Stabilität des Bildes ausgezeichnet – kein Flimmern ist auszumachen. Die enorm kurze Reaktionszeit des Panels ist mit verantwortlich für den Game-Spaß auf höchstem Level. Fazit: Der Sony ist ein Master Tool für Gamer – es geht kaum noch besser. Gesamtnote in Relation zur Preisklasse: Hervorragend – perfekt. 

Analoger TV-Tuner

Sehr gutes analoges Tunerbild

Bild des Sony begeistert, so eine Natürlichkeit, Rauscharmut und Farbtreue haben wir bislang noch selten bei einem Full-HD-LCD gesehen. Die Bildschärfe ist ebenfalls ausgezeichnet, die Empfangssensitivität ist hervorragend – selbst Sender, die bei anderen TVs aufgrund des nicht so starken Empfangs stark verrauscht und unscharf ankommen, stellt der KDL-40Z4500 ordentlich dar. Sehr schön gelingt selbst die Wiedergabe von Hautfarben. Der gelungene Kontrast und die exzellente Bewegungsdarstellung, bedingt durch die 200 Hz Motion Flow Technologie, runden unsere Eindrücke ab. Mit „Motion Flow 200 Hz“ steigt gerade bei Sportübertragungen die Qualität des Fernsehens deutlich. Sauber gezeichnet und klar erfolgen Bewegungen, bewegte Objekte bleiben bezüglich der Konturen scharf, es kommt nicht zu Ausfransungs-Effekten. Gesamtnote analoger TV-Tuner in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet. 

Digitaler Kabel-TV-Tuner

Auch der digitale Kabel-TV-Tuner überzeugt mit einem ruhigen, stabilen und klaren Bild. Nur anhand leichter Pixelmuster wird man auf die meist niedrige Datenübertragungsraten bei DVB-T-Sendern hingewiesen. Dass der KDL-40Z4500 ein geringes Panelrauschen aufweist, ist in dieser Betriebsart erneut gut zu erkennen. Auch, wenn es auch im DVB-T-Betrieb gut sichtbar wird, dass der Sony ein SD-Signal empfängt und dieses auf die Full-HD-Auflösung hochrechnen muss: Das Bild erscheint scharf und auch die Detaileinarbeitung ist sehr gut. Das beweist die Scaling- und De-Interlacingqualitäten. Gesamtnote digitaler DVB-T-Tuner in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet. 

Ton

Tonmenü

Besonders zu empfehlen ist der Ton-Modus "Dynamisch"

Die Einstellmöglichkeiten

• Ton-Modus: Dynamisch, Standard, klare Stimme
• Normwerte
• Höhen (- 12 bis + 12)
• Tiefen (- 12 bis + 12)
• Balance
• Automatische Lautstärke (ein/aus)
• Lautstärkeversatz (- 6 bis + 6)
• Woofer-Pegel (- 2 bis + 2)
• Surround-Programme: Live-Sport, Konzertsaal, Kino, Anwender, aus
• Stimme hervorheben (nur aktiv, wenn die Surround-Funktion „Anwender“ aktiviert ist)
• Klang-Verstärker
• Zweiton Stereo/Mono

Klang: Bei „Jarre in China“ sichert der KDL-40Z4500 eine ordentliche Klangqualität. Wir raten aber, die geräteinterne virtuelle Surroundfunktion zu deaktivieren, da der Sound ansonsten zu diffus und hallig erscheint, ohne dass sich wirkliche Räumlichkeit aufbaut. Ganz gleich, welches der Surround-DSPs wir verwendet haben, das Resultat konnte nicht überzeugen. Also haben wir die Funktion deaktiviert. Als Klangmodus wählten wir „dynamisch“ – sehr gut geeignet für die Jarre-DVD, denn die lebendige und klare Wiedergabe ist für ein Soundsystem in einem LCD-TV alles andere als selbstverständlich. Den Woofer-Pegel für die Basswiedergabe kann man guten Gewissens auf „+1“ erhöhen. Der Klang bekommt so etwas mehr Kontur und Fundament. Die maximale Einstellung beim Woofer-Pegel würden wir aufgrund von hörbaren Verzerrungen nicht verwenden. Die Pegelfestigkeit ist gut, man kann durchaus auch etwas lauter hören, ohne gleich mit einem blechernen, gequälten Klang konfrontiert zu werden. Das Surround-Programm „Kino“ ist für die Wiedergabe von Filmton gut geeignet. Bei „Casino Royale“ werden sogar Anflüge von Räumlichkeit akustisch spürbar. Stimmen werden gut eingearbeitet und klingen auch im Surround-Modus relativ natürlich und klar. Gesamtnote Ton in Relation zur Preisklasse: Ausgezeichnet

Fazit

Das Urteil ist gefällt: Der Sony KDL-40Z4500 wird unser erstes LCD-"Masterpiece"

Es hat lang gedauert, aber nun ist es so weit: Der Sony KDL-40Z4500 wird zu unserem ersten „Masterpiece“ in der Kategorie LCD-Bildschirme. Die Gründe dafür: Das Bild ist bilanzierend das Beste, das wir bislang bei einem LCD-TV gesehen haben. Es gibt eine Menge Full-HD-LCDs, die ein sehr plastisches Bild offerieren – so direkt und greifbar wie beim Sony allerdings konnte die Bilddarstellung zuvor bei keinem anderen LCD-TV realisiert werden. Der ausgezeichnete Schwarzwert und die dank der 200 Hz Motion Flow-Technik nahezu perfekte Bewegungsdarstellung sind weitere Faktoren, die die Ausnahmestellung des KDL-40Z4500 manifestieren. Zudem bietet der Sony bei jeder Signalart ein hervorragendes Bild. Dank der überragenden Scaling- und De-Interlacingeingeschaften und der empfangsstarken analogen und digitalen TV-Tunereinheiten macht selbst Fernsehen auf dem Sony richtig Freude – auch hier liefert er die beste bislang gesehen Leistung ab. Der wirkungsvolle und sinnvoll ausgestattete Video-EQ passt genau zu den anderen Eindrücken. Nur sollte Sony noch zwei oder drei Speicherplätze für User-Settings spendieren. Die Bedienung erfordert etwas Eingewöhnung, nach kurzer Zeit jedoch geht sie recht einfach von der Hand. Umfangreiche Zusatzfunktionen (HDMI CEC, USB Musik- und Fotowiedergabe sind praxisgerecht und betriebsstabil integriert. Das eingebaute Lautsprechersystem liefert zudem einen tadellosen Sound. Die Verarbeitung des Sony ist hochwertig und solide. Insgesamt fällt es schwer, am KDL-40Z4500 echte Kritik anzubringen, denn selbst der Kaufpreis von 2.199 EUR relativiert sich, wenn man in Betracht zieht, dass man für das investierte Geld einen der leistungsfähigsten LCD-TVs auf dem gesamten Markt dafür bekommt. 

Der Sony KDL-40Z4500 begeistert mit einer Bildqualität, die durch nahezu perfekte Bewegungsdarstellung und einer weit überdurchschnittlichen Plastizität ebenso neue Maßstäbe setzt wie mit authentischer Farbwiedergabe und ausgezeichnetem Schwarzwert

LCD-Fernsehgeräte Oberklasse
Test 05. Dezember 2008
Preis-/Leistungsverhältnis

+ nahezu perfekte Bewegungswiedergabe bei praktisch jedem eingehenden Signal
+ Authentische, lebensechte Farbwiedergabe
+ Überragender Kontrast
+ Enorme Bildschärfe
+ Ausgezeichneter Schwarzwert
+ Hervorragender Scaler und De-Interlacer
+ Umfangreiche Multimediafunktionen
+ Guter Klang
+ Saubere Verarbeitung
+ Beleuchtete Fernbedienung
+ 5 Jahre BRAVIA Garantie

- nur 3 HDMI-Anschlüsse
- Keine Speicher für eigene Settings im Video-EQ


Test: Carsten Rampacher
05. Dezember 208

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